Kapitel 3: Er begehrt

„Den meisten Sex verbreitet eine Frau, die weiß, dass sie es verdient, geliebt zu werden." – Ernst W. Heine
Die Männer, die herumvögeln, sind nicht frei. Am Ende sind sie unfreier als alle anderen, weil sie immer argwöhnen, dass die Frauen, die sie wollen, so sind wie sie. – Tony Parsons

„Gaby, ist das in Ordnung, dass ich heute abend jemand zum Essen an unseren Tisch geladen habe", fragte Dan als sie an der Reling des Schiffes lehnten, das sie auf die Urlaubsinsel bringen sollte. „Du kennst dort jemanden?" fragte Gabi erstaunt zurück. „Nein, nicht dort, ich habe jemanden im Flieger wiedergesehen, den ich schon auf dem Hinflug nach New York kennengelernt habe. Er saß neben mir." „Sicher, Dan! Warum nicht, und …. Du hast ihn ja eh schon eingeladen", kicherte Gaby. „Hab ich ihn im Flieger gesehen?" fragte sie weiter. „Nein, du hast geschlafen!" Sie hielten ihre Köpfe zusammen und redeten über Belangloses und genossen die zarte Brise.

Troy beobachtete die beiden von einer Liege aus. Er hatte die Sonnenbrille aufgesetzt, die Mütze tief in die Stirn gezogen und gab vor, zu schlafen. Er wollte auf keinen Fall, dass Dan auf die Idee kam, ihn jetzt schon vorzustellen. Er war noch nicht so weit, warum nicht, fragte er sich lieber gar nicht erst. Er konnte seinen Blick nicht von ihr wenden. Wie sie dort stand, der Wind mit ihren Locken spielte und sie verträumt auf die Schaumkronen der Bugwelle im ansonsten glattgestrichenen tiefblauen Indischen Ozean blickte.

Er gestand sich endlich ein, dass sie das schönste Wesen war, dass er jemals gesehen hatte. Sie sah aus wie eine Göttin. Troy grunzte und seufzte auf, ging es noch schmalziger Bolton? Er betrachtete ihr fehlerloses Gesicht und ihre hohen Wangenknochen und fragte sich, ob sie vielleicht ein Starlet oder ein Modell war. Aber warum sollte sie sich dann an so einen alten Kerl hängen, Entschuldigung Dan. Wahrscheinlich war sie strohdumm und hatte nicht mal einen Schulabschluss.

Er konnte nicht hören, was die beiden sagten, aber sah immer wieder ihr unwiderstehliches Lächeln aufblitzen, ihre Augen leuchten und gelegentlich wehten Fetzen ihres glockenhellen Gelächters zu ihm herüber. Er war verhext, das stand jetzt fest. Die Frage war nur, was dagegen tun. Er sollte sich schleunigst um entsprechende Abwechslung kümmern und entschied, dass er nach dem sicher peinlich verlaufenden Essen in die Disko gehen würde um da eine Frau abzuschleppen. Er hatte keinen Zweifel, dass ihm das gelingen würde, er hatte lediglich Zweifel, ob ihm das diese Frau aus dem Kopf schlagen könnte. Sicher doch, Bolton. Ein guter Fick hatte seine trüben Gedanken bisher doch jedes Mal vertreiben können.

***

Es war viertel vor acht und Troy stand in seinem Cottage im Badezimmer und starrte sich selbst abwesend in die Augen. Er war doch nicht etwa nervös oder, Troy Bolton war niemals nervös. Vor seinem allerersten Einsatz für die Lakers hatte er einen Anflug von Nervosität gespürt, aber diese vergessen, sobald er auf den Platz lief. Das hier war anders. Er wusste nicht mal, was er genau fühlte. Erregung endlich mit ihr zu sprechen, gepaart mit Neugier, Verzweiflung und …. Angst. Er schüttelte vehement den Kopf. Angst, Angst kannte er schon gar nicht. Er war attraktiv, er hatte Geld, er hatte alles, was er brauchte. Lächerlich Angst zu haben. Wovor auch? Dass sie ihn nicht mochte, alle mochten Troy Bolton. Und überhaupt, warum sollte sie ihn mögen? Wen interessierte ihre Meinung, ihn sicher nicht. Pfff! Der Frauenschwarm seufzte noch einmal auf und machte sich dann auf zu dem großen luftigen Speisesaal dessen Terrasse auf Holzpfählen bis aufs Meer hinausragte.

Es war ein wunderschönes Resort mit Cottages, die über einen Teil der Anlage verteilt waren. In der Mitte befand sich ein Palmenwäldchen. Auf der anderen Seite des Resorts waren die gemeinsam genutzten Anlagen, Sportplätze und ein großer Spa-Bereich untergebracht. Alles was das Herz begehrte. Aber dafür hatte er keinen Blick übrig, als er jetzt auf den Speisesaal zuschritt. Er fühlte eine Anspannung wie vor einer Examensprüfung und konnte sie einfach nicht abschütteln.

„Herr Webster erwartet mich an seinem Tisch", sagte er zu dem Kellner in Landestracht und folgte diesem dann hinaus auf die Terrasse. Er sah Dan dort sitzen und ging auf ihn zu um ihm die Hand zu schütteln. „Herr Webster, ich danke nochmals für die freundliche Einladung." „Bitte nennen Sie mich doch Dan." „Dann nennen Sie mich aber Troy." „Und mich nennen Sie dann natürlich Gabi", hörte er eine Stimme in seinem Rücken.

Er setzte sein einstudiertes Lächeln auf und drehte sich zu der Schönheit um. Sie lächelte ihn warm an und streckte ihm ihre Hand entgegen. „Ich bin Gabriella Montez." „Troy Bolton", sagte er bevor er ihre Hand ergriff. Wie ein Stromstoß durchzuckte ihn daraufhin ihre Berührung. Sie hatte für so eine zierliche Person einen kräftigen Händedruck. Schnell zog er seine Hand zurück und zog stattdessen höflich ihren Stuhl zurück, damit sie neben Dan Platz nehmen konnte. Er umrundete den Tisch und versuchte verzweifelt seine Haltung zurückzugewinnen. Er setzte sich an die andere Seite von Dan und atmete tief ein.

Auch Gabriella hatte einen Stromstoß gespürt, der bis in ihr Innerstes gejagt war. „Alles okay, Kleines?" fragte Dan, der ihre offensichtliche Verwirrung bemerkte. Sie setzte ihren Salatteller, den sie so eben vom üppigen Buffet geholt hatte, ab und lächelte Dan und Troy an. „Sicher Dan, ich war nur etwas verwirrt. Ich hatte aufgrund deiner Beschreibung mit einem etwas älteren Herrn, nicht mit einem meines Alters gerechnet!" In Gedanken setzte sie noch hinzu: Der so ausgesprochen sexy ist. Sie hätte keine Scheu gehabt, dieses Dan gegenüber zu äußern, aber schließlich saß Troy ja mit am Tisch. Das wäre als Willkommen wohl doch etwas anzüglich gewesen.

„Troy ist Kapitän der LA Lakers, Gabi," sagte Dan. Gabi giggelte beim Klang der Begeisterung in seiner Stimme. Sie wusste, dass er ein großer Fan der Mannschaft war und jedes Spiel verfolgte. Sie beugte sich lächelnd zu Troy herüber und flüsterte, so laut, dass auch Dan es hören konnte. „Ich bin kein großer Sportfan, aber sie haben einen alten Mann mit ihrem Aufenthalt hier eine große Freude gemacht!" „Hey", sagte Dan und tat schockiert, „wen nennst du hier alten Mann!" Gabi kicherte wieder vor sich hin und blinzelte Troy verschwörerisch zu. Dieser hatte inzwischen seine Haltung zurückgewonnen und stimmte mit ein. Er liebte ihr Giggeln und es war ansteckend. Und … sie mochte ihn offenbar. Bevor seine Nervosität wieder überhand nahm, erhob er sich und sagte: „Ich werde mal das Buffet checken!"

Als er außer Hörweite war, drehte sich Gabi zu Dan. „Wow, er ist ein echter Hottie. Dieser Körper und diese Augen, woooow!" Dan lächelte über die Begeisterung und sagte: „Ich wusste, dass er dir gefällt!" „Allerdings, du kennst mich eben perfekt!" Dan grinste sie an und flüsterte in ihr Ohr: „So lange du nicht völlig vergisst, dass das unser Urlaub ist!" „Natürlich nicht, aber … du hast sicher nichts dagegen, dass ich meine Zeit mit zwei gutaussehenden Männern verbringe oder?" Er zwinkerte ihr zu und sie umarmte ihn: „Du bist der Beste, ich liebe Dich!" In diesem Moment trat Troy zurück an den Tisch und gefror innerlich bei dem Anblick und ihren Worten. Er setzte sich hin und setzte ein ausdrucksloses Gesicht auf.

„Dann gehe ich mich auch mal bedienen", sagte Dan und erhob sich von seinem Platz, nicht ohne Gabi nochmal zuzuzwinkern. Troy dachte jetzt würde eine peinliche Stille folgen, aber Gabi sprach ihn direkt an: „Wie gefällt dir das Resort, warst du schon einmal hier?" Er schaute auf und bereute es sofort, denn nun sah er in ihre lächelnden rehbraunen Augen und versank sofort in deren Strudel. Gabi erging es nicht anders, der Blick in seine Augen brachte sie aus dem Gleichgewicht. Sie starrten sich an und er brachte einfach keine Antwort heraus.

Sag was, Bolton verdammt, sag was. Was war noch die Frage? Oh ja, die Anlage! „Sie ist … schön", brachte er schließlich hervor. „Ich bin zum ersten Mal hier – und ihr?" Gut Bolton, gut, weiter so! Sie versuchte sich aus diesem Blick zu lösen, aber es gelang ihr nicht. „Immer." sagte sie zusammenhanglos, aber er bemerkte es nicht einmal. Die Spannung zwischen ihnen war unermesslich. „Ja, nicht wahr!" wisperte Troy genauso zusammenhanglos.

Er bot seine ganze Selbstdisziplin auf um ihren Augen zu entkommen. Aber diese Entscheidung war so falsch, denn als er den Blick senkte, sah er auf ihre bebenden blutroten Lippen. Oh Gott, Bolton, du wirst doch jetzt nicht erregt, nur weil du eine Frau ansiehst. Bolton, Bolton! Aber die Stimme in seinem Kopf verhallte ungehört. Er wollte sie küssen, sofort! Er beugte sich leicht vor, sie war ihm so nah. Nichts außer diese wundervollen Lippen drangen in seine Gedanken.

Ein vernehmliches Räuspern riss dann zumindest Gabi aus der Starre. Der Kellner stand am Tisch und fragte höflich, aber mit Nachdruck, offensichtlich nicht zum ersten Mal: „Welche Getränke darf ich ihnen servieren!" „Ich nehme einen Rotwein bitte und Dan sicherlich ein Bier!" „Mir bitte auch ein Bier!" Der Kellner nickte höflich und kehrte ins Restaurant zurück.

Gabi starrte ihm hinterher, noch völlig verwirrt. Wollte er sie gerade küssen? Gott, sie kannten sich doch keine 5 Minuten. Sie hatte das sicher missdeutet. Sicher, aber warum wollte sie dann nichts anderes als seine Lippen auf den ihren zu fühlen? Ihre Einbildung spielte ihr sicher einen Streich! Langsam fand sie ihre Fassung wieder und sah Dan aus dem Innenbereich zurückkommen. Gott sei Dank!

***

Anschließend bestritten fast ausschließlich Dan und Troy die Unterhaltung, sie unterhielten sich über irgendwelche Meisterschaftsspiele und Rebounds. Gabi konnte dem Gespräch nur mäßig folgen, Sport war nicht ihr Metier, aber sie war dankbar, dass sie nur wenig beitragen musste. Sie war zu sehr mit ihren Gedanken beschäftigt. Diese Gedanken waren klar und eindeutig, Gabi kannte keine Scheu zu ihren Gefühlen zu stehen. Nur sie waren so überwältigend, dass sie sie kaum ordnen konnte.

Das also war es, wovon Dan gesprochen hatte. Die Liebe. Gabi hatte keinen Zweifel, dass sie genau dieses für Troy empfand. Sie sah zu ihm hinüber, sah durch seine äußere Attraktivität in sein Innerstes und erkannte, dass er wohl sehr einsam war. Er überspielte diese Einsamkeit professionell, aber sie sah es dennoch. Das war es also. Sie liebte. Sie akzeptierte diese Empfindung ohne Angst, dankbar, dass sie endlich voll und ganz ihre Eltern verstehen konnte. Jetzt galt es abzuwarten, ob er sie ebenfalls liebte. Das würde nicht so einfach sein, sie sah, dass er es gewohnt war Gefühle zu überspielen, wenn nicht gar zu ignorieren.

Wichtig, war auch gar nicht, dass er sie liebte, wichtig war einzig und allein, dass sie liebte. Das allein gab ihr schon ihre innere Ruhe zurück. Also, Gabi, dann solltest du jetzt noch versuchen Troy Bolton diese Ruhe zugeben. Dieses fehlende Puzzleteil einzusetzen. Ihres hatte sie gefunden. Sie war vollkommen, zum ersten Mal in ihrem Leben fühlte sie sich vollkommen. Und dieses Gefühl war sooooooooo überwältigend, sie könnte schreien vor Glück.

Stattdessen konzentrierte sie sich wieder auf das Männergespräch und ein zufriedenes Lächeln erschien auf ihren Lippen. Dan sagte gerade: „Troy, wenn du sowieso noch gleich in die Disko gehen willst … Willst Du ihn nicht begleiten, Kleines? Ich bin noch etwas müde vom Jetlag, du hast ja im Flieger geschlafen! Ich bin sicher heute kein guter Gesellschafter mehr!" „Wenn Troy nichts dagegen hat, sicher, ich bin noch hellwach und würde gern ein wenig tanzen!" Sie blickte zu Troy hinüber und er erwiderte ihren Blick.

„Sicher gerne, wer hat nicht eine schöne Begleitung an seiner Seite!" Sie errötete sanft und er liebte es. Troy, du Trottel, was denkst du dir. Du kannst sie nicht haben. Sie gehört Dan und er liebt sie offenbar. Gott und nun vertraut er sie dir auch noch an. Ist der Mann blind, sieht er nicht, dass ich meinen Blick nicht von seiner Freundin wenden kann. Und wie zur Hölle schleppe ich eine Frau ab, wenn sie bei mir ist?

***

Nachdem sich Dan einige Zeit später mit einem Händedruck von Troy und einem Kuss auf die Stirn von Gabi verabschiedet hatte, stand Gabi ebenfalls auf. Bevor er wusste, wie ihm geschah, rannte sie um den Tisch, ergriff seine Hand und zog ihn hoch. „Los, lass uns gehen! Ich will tanzen!" Er war noch wie elektrisiert von ihrer plötzlichen Berührung, so dass er sich widerstandslos von ihr in die Disko ziehen ließ.

Erst dort ließ sie seine Hand los und fragte atemlos: „Möchtest Du auch erst was trinken!" „Ja, lass uns an die Bar gehen!" Er war noch am überlegen, ob er es wagen sollte, wieder ihre Hand zu ergreifen, als sie eben dieses schon wieder tat und ihn hinter sich her zog. Bolton, reiß dich zusammen, schrie er sich innerlich an. Lass sie nicht die Kontrolle übernehmen. Cool, Junge, cool. Sie ist nur eine Frau. Nur eine Frau.

Da durchfuhr es ihn wie ein Blitz, was er zu tun hatte, das war die Lösung. Er musste nicht irgendeine Frau flachlegen um sie aus seinen Gedanken zu verbannen. Er musste sie haben. Sie. Dann wäre seine Sehnsucht nach ihr befriedigt und er könnte zu seinem Alltag zurückkehren. Er verdrängte sein Schuldbewusstsein gegenüber Dan aus seinen Gedanken, es gab nun einmal keinen anderen Weg. Er würde alles daran setzen sie so schnell wie möglich in sein Bett zu bekommen, damit er endlich seinen Urlaub genießen konnte und diese ständige Anspannung verlor. Konzentrier dich darauf sie zu verführen, konzentrier dich.

Gabi und Troy hatten an einem der hinteren Tische ihren Platz eingenommen. Sie saßen in komfortabler Stille und beobachteten die anderen auf der Tanzfläche. Troy versuchte seine erneut aufkommende Nervosität zu bekämpfen.

Als ein langsames Lied gespielt wurde, ergriff er Gabis Hand und warf ihr sein charmantes einstudiertes Lächeln zu: „Schenkst du mir diesen Tanz, Gabi!" Sie nickte nur und folgte ihm auf die Tanzfläche. Als Gabi ohne Zögern die Hände um seinen Hals legte, platzierte er seine Hände auf ihrer schmalen Hüfte und grinste sie an. Tapfer ignorierte er die elektrischen Wellen, die an den Stellen aufloderten, an denen er sie berührte. Er zog sie näher an sich heran uns und Gabi folgte ihm bereitwillig. Sie legte ihren Kopf an seine Brust und sandte damit neue heiße Wellen durch seinen Körper.

Ihr Haar roch nach Vanille und vernebelte seine Sinne. Gabi spürte die Veränderung, die in ihm vorging, denn auch sie spürte die selben Wellen. Aber anders als er, ließ sie zu, dass dieses Gefühl sie erfüllte. Sie seufzte leicht auf und zog sich selbst noch näher an ihn heran. Troy lächelte siegessicher, angespornt durch ihre Nachgiebigkeit, ließ er seine Hände über ihren Rücken gleiten. Ihre Körper bewegten sich in perfekter Harmonie, als wären sie eins.

Troy, konzentrier dich auf deinen nächsten Schritt. Du bist ein Profi in diesem Metier. Als das ruhige Lied viel zu schnell wieder durch ein bedeutend flotteres ersetzt wurde, wisperte er heiser in ihr Ohr: „Gaby, hast du Lust auf einen Strandspaziergang?" Gabi war intelligent genug zu registrieren, dass er mit ihr flirtete und anbändeln wollte. Aber sie wollte ihn ja auch, also sagte sie ohne Zögern ja.

Er lockerte den Griff um ihre Taille, ließ aber eine Hand bewusst dort ruhen und führte sie aus der Disco zum nahgelegenen Strand. Ohne zögern schlang auch Gabi ihren Arm um seine Taille. Dort angekommen, zog sie ihre Schuhe von den Füßen, schwang sie in ihrer freien Hand und legte den anderen Arm erneut um Troys Taille. Er legte nun den Arm sanft um ihren Hals und spielte mit ihren Haaren.

Sie war so sexy, er wollte sie so sehr. Ob er noch heute ans Ziel kommen würde, überlegte er. Sie schlenderten mehrere Minuten in vollkommener Ruhe, bevor Troy aufseufzte. Wie von ihm beabsichtigt, schaute Gaby zu ihm auf und er blickte zeitgleich in ihre nun tiefbrauen Augen. „Du bist wunderschön Gaby", sagte er schmeichlerisch mit einem Lächeln gewürzt. Sie errötete leicht, aber wandte den Blick nicht ab. Auch er konnte seinen Blick nicht von ihr lösen.

Jetzt wäre der perfekte Zeitpunkt für einen ersten Kuss, Bolton, spornte er sich selbst an. Das Gefühl ignorierend, dass eine Abweisung von ihr ihn wahnsinnig treffen würde, senkte er langsam sein Gesicht zu ihrem hinunter. Er legte beide Arme um ihre Taille und zog sich näher an sie heran. Gabi schloss die Augen in gespannter Erwartung und kam ihm entgegen. Sein triumphierendes Lächeln konnte sie daher nicht sehen.?