Chapter 2 – Sehnsucht nach Liebe
Kommentar:
Hallo liebe Leser/innen,
hier ist ein nächstes Update, das Eileens Teenagerjahre und ihr erstes Treffen mit Tobias nachzeichnet. Diese Hintergrundinformationen sind wichtig, um Eileens Handeln im Laufe der Story zu verstehen.
LG Vani12
Eileen Prince Snape stand in ihrer kleinen, heruntergekommen Küche, versuchte ihr schwarzes Auge mit einer gefrorenen Erbsenpackung zu kühlen und aus den begrenzten Lebensmitteln ein halbwegs vernünftiges Mittagessen zu kochen. „Wie konnte es nur soweit kommen, dass ich mit meinem Sohn nun in der Angst vor Tobias leben muss? Ohne Magie und mit einem gebrochenen Herzen? Ohne Geld und Ansehen, da Tobias unser ganzes Geld für Alkohol und Spielwetten ausgibt?", fragte sich Eileen in Gedanken versunken und ein paar Kartoffeln mit leerem Blick schälend. Die Hausarbeit hasste sie und sie war auch kein Profi darin, da sie in Prince Manor nie einen Finger rühren musste. Ihre Hauselfen erledigten das Putzen, Kochen und Waschen. Sie als verwöhnte, geliebte Tochter von Augustus und Charlotte Prince konnte ihren ganzen Tag mit Lesen, Spielen und dem Brauen von Tränken seit Kindestagen verbringen. Ihre Eltern lasen ihr jeden Wunsch von den Lippen ab, kauften ihr jedes neue Buch und Koboldsteinset, welches sie gerne erwerben wollte und überschütteten sie mit Fürsorge und Liebe. In Gringotts hatten sie seit ihrer Geburt ein Konto für sie angelegt, dass sie mehrmals jährlich mit Tausenden Galleonen füllten. Geldsorgen kannte sie keine. Sie verwendete ihr Taschengeld als Teenagerin teilweise sogar, um magische Hilfsorganisationen zu unterstützen oder ihren weniger reichen Freundinnen etwas zu schenken.
Eileen dachte mit Sehnsucht an ihre Kindheit zurück, die sie in einer Umgebung aus Liebe, Fürsorge, Geborgenheit und dem Streben nach Wissen verbracht hatte. „So anders als mein Severus", dachte sie mit Tränen in den Augen. Sie konnte ihrem Sohn materiell nichts bieten und wusste, dass er schon in der Grundschule aufgrund seiner schmutzigen, verschlissenen und zu großen Secondhandkleidung und seiner kaputten Schulmaterialien von anderen Schüler/innen gnadenlos drangsaliert wurde. Hinzu kam, dass Severus als Zauberer seit frühster Kindheit starke Ausbrüche von unkontrollierter Magie zeigte, die durch seine Emotionen wie Scham, Wut und Eifersucht angefacht wurden, die er nicht beherrschen konnte. So hatte er als vierjähriger Junge einen gemeinen Nachbarsjungen, der ihn als „Freak" beschimpfte und auslachte, durch die Luft geschleudert, als fünfjähriger Vorschüler die Hand eines Mädchens, das eines seiner kostbaren Zauberbücher gestohlen hatte, in eine Tatze verwandelt und als Erstklässler einen arroganten, grausamen Mobber, der sich über seine sehr guten Mathekenntnisse und sein Interesse an Sachkunde lustig machte und ihn als „Streber" titulierte, mit einem Erbrechenszauber belegt, sodass dieser ununterbrochen Schnecken spuckte. Diese Vorfälle machten ihn in Cokeworth zu einem gefürchteten, von Müttern gehassten und Kindern gemiedenen „Freak" und Einzelgänger, der von seinem Vater aufgrund seiner abnormalen Art auch noch verbales Mobbing, Hausarrest und körperliche Bestrafungen über sich ergehen lassen musste.
Tobias dachte, dass er Severus' magische Kräfte mithilfe von Strafen (Hausarrest, Klapse), körperlicher Arbeit und täglichen Gebeten vertreiben konnte, denn für ihn stellten sie ein Werk des Teufels dar. Tobias Angst vor allem Magischen und sein Hass auf Zauberer und Hexen, die Wundertränke brauen, Tiere verwandeln, mit Besen sowie per Kamin verreisen und per Zauberstab Personen verhexen konnten, konnte Eileen nicht erahnen, als sie ihn als Teenager kennenlernte. Aber Eileen wusste, dass sie einerseits aus seinem tiefen, katholischen Glauben herrührte und andererseits von einem Gefühl der Ohnmacht ausgelöst wurde. Tobias versuchte dieses Ohnmachtsgefühl zu vergessen und zu überspielen, indem er sich zu einem gewalttätigen, verbal und physisch verletzenden Tyrannen entwickelte, der über seinen Sohn und seine Ehefrau ein strenges Regiment führte und sie mit Schlägen, Beschimpfungen und höhnischen Bemerkungen drangsalierte.
Eileens Zauberstab zerbrach er, nachdem sie ihm kurz nach der Geburt von Severus offenbarte, eine Hexe zu sein. Ihre wenigen Zauberbücher, die sie aus Prince Manor mitgenommen hatte, und ihr Zaubertränke-Set, das sie von ihrem Vater zu ihrem zehnten Geburtstag geschenkt bekommen hatte, sowie ihr geliebtes Koboldsteine-Set, das ein Erbstück ihrer Mutter gewesen ist, schloss er in einer Truhe im Keller ein. Er wollte alles, was Eileens Wesen als Hexe ausmachen, zerstören und vor ihr verbergen. „Wie konnte ich nur so naiv und blind vor Liebe sein, dass ich ihn heiratete, ohne mich als Hexe zu outen", fragte sich Eileen konsterniert, als sie die wenigen Kartoffeln in einen Kochtopf gab. Sie hatte diese Hölle, dieses unwürdige Leben für sich und ihren Sohn ausgesucht. Und zu Beginn war sie sogar davon überzeugt gewesen, dass sie ihr einsames, gut behütetes Leben gegen ein freies Leben voller Glück und Liebe ausgetauscht hatte. Dabei hatte es bisher in Eileens Teenagerleben an sich gefehlt. Sie wurde von ihren liebenden Eltern in Zaubertränke und Kräuterkunde weitergebildet, konnte eine große Bibliothek ihr Eigen nennen und trug die prachtvollsten Zaubererroben. Die Liebe ihrer Eltern spürte sie in jeder Umarmung, jedem mit Staunen strahlenden Blick über ihr Talent in Zaubertränke und jedem mit Stolz geäußertem Wort über ihre guten Noten und ihre Brillanz in Koboldsteinen.
Jedoch fühlte sich Eileen von dem Beschützerinstinkt und der Fürsorge ihrer Eltern in ihrer Pubertät immer mehr eingeengt, da sie ihr viele Aktivitäten, die zu einem Teenagerdasein dazugehörten, aus Angst um ihre Person untersagten. So durfte Eileen ihre Freundinnen nicht ohne deren Eltern in die Winkelgasse begleiten, keine Trips zu Quidditchspielen oder angesagten Konzerten unternehmen und keinen Jungen vor ihrem Hogwartsabschluss daten. Zunächst machten Eileen diese Einschränkungen ihrer Privatsphäre auch wenig aus, da sie voll auf ihre Studien, ihre Pflichten als Kapitänin der Koboldsteinmannschaft und das Festigen ihrer Freundschaften mit ihren Slytherin- und Ravenclaw-Mitschülerinnen konzentriert war. Da hätten amouröse Beziehungen sowieso nur Ablenkung und Herzschmerz geboten. Darüber hinaus erging es den meisten ihrer Freundinnen auch nicht so viel besser. Egal ob Sophie Goyle, Cassandra Black, Xia Chang, Alexandra Potter oder Elena Lovegood, sie alle durften vor ihrem sechszehnten Lebensjahr auch keine Jungs daten und mussten auf ihre privaten Trips einen Hauselfen oder ihre älteren Brüder mitnehmen. Doch während die Freiheiten ihrer Freundinnen zum Ende ihrer Hogwartszeit größer wurden, blieben ihre Eltern erbarmungslos bei ihren strengen Regeln. Sie hatten Angst davor, dass Eileen, die zwar intelligent, empathisch und mit einer gesunden Menschenkenntnis ausgestattet war, von einem Verehrer ausgenutzt werden könnte, da sie die Alleinerbin des Prince-Vermögens und mit ihrem doch leicht naiven, freundlichen und offen Charakter leicht zu beeinflussen war.
Durch dieses helikopterelternhafte Verhalten konnte Eileen jedoch nur begrenzte Erfahrungen in Sachen Liebe, Kultur und Teenager-Dasein machen. Bis zu ihrem letzten Schuljahr in Hogwarts hatte sie nur zwei junge Magier, Andrew Goldstein aus Rawenclaw und Tiberus Nott aus Slytherin, geküsst. Und diese Küsse kamen nicht etwas aus Gründen einer Schwärmerei oder Romantik zu Stande, sondern einerseits als ein Experimentieren unter Freunden und Mitstreitern im Koboldstein-Team und andererseits als eine Pflichtübung in einem angeheiterten Moment des Spiels „Wahrheit oder Pflicht" im Slytherin-Gemeinschaftsraum. Eileen sehnte sich nach einer großen Liebesgeschichte, ihrem Seelenverwandten dann, wenn sie Liebesromane las, verliebte Pärchen durch Hogwarts schlendern sah, von den Liebesabenteuern ihrer Freundinnen hörte oder von ihrem Traummann träumte. Jedoch wusste Eileen, dass sie mit ihren mysteriösen, schwarzen Augen, ihrer rabenschwarzen, schulterlangen Haarmähne, ihrer grazilen, großen und knabenhafte Figur ohne viele Kurven sowie ihren markanten Gesichtszügen keine Schönheit im Stile Kleopatras war, sondern eher eine „Plain Jane". Jedenfalls hatte sie bisher kein Interesse eines talentierten, gutaussehenden Zauberers geweckt. Daher kam ihr die Idee, ihren Traummann in der Muggelwelt zu finden.
Über die Muggelwelt wusste Eileen so gut wie nichts, da ihre Eltern und sie in Prince Manor abgeschottet in einer kleinen Zauberergemeinschaft lebten und sie ihr keine Trips nach Muggel-London oder Muggel-Liverpool erlaubten. Auch wenn ihre Eltern keine fanatischen Reinblüter waren, die auf Halbblüter, Muggelgeborene und Muggel herabschauten oder sie als Magier zweiter Klasse, Magiediebe und Abschaum betrachteten, hatten sie Eileens Wissen über die Muggelwelt nie gezielt gefördert. Sie klärten sie zwar über einige technische Erfindungen und Transportsysteme wie die Elektrizität, den Fernseher, das Auto oder die Metro auf, bewunderten die Muggel für ihren Ideenreichtum und ihre Errungenschaften in der Pharmazie und Medizin und vermittelten Eileen ein offenes, von Vorurteilen und Überlegenheitsdenken freies Weltbild, aber machten ihr auch klar, dass sie im Kontakt mit Muggeln ihr Dasein als Hexe wegen der Geheimhaltung der Magie verbergen musste. So sammelte Eileen ihr meistes Wissen über die ferne Muggelwelt, die ihr wie ein Paralleluniversum erschien, aus Büchern und den Erzählungen ihrer halbblütigen Freundinnen. Weil sie von den technischen Erfindungen der Muggel, ihrer Kultur aus Musik, Literatur und Film, ihren Kommunikations- und Transportsystemen sowie ihrer Mode fasziniert war, beschloss Eileen, einen heimlichen Ausflug nach Muggel-London zu unternehmen. Dies gelang ihr nur durch eine Notlüge (Verbringen der ersten Tage der Osterferien bei ihrer Freundin Cassandra Black in London) und mit viel Geschick. Gleich nachdem sie den Bahnhof King's Cross in London verlassen hatte, machte sie sich auf in den „Tropfenden Kessel". Hier mietete sie sich dann für die nächsten vier Tage ein Zimmer, dessen Miete sie aus ihrem gesparten Taschengeld finanzierte.
Neugierig, in der neusten Muggelmode gekleidet, die sie sich vorher nach dem Muster eine Modezeitschrift aus ihrer Robe transfiguriert hatte, überquerte Eileen die Tür in die Welt von Muggel-London. Ihren Zauberstab, einen wunderschön verschnörkelten 12 Zoll langen, federnden Zauberstab aus Kirschholz mit einem Kern aus Drachenherzfaser, versteckte sie in einem Zauberstabholster an ihrer Schulter, damit sie ihn für Notfälle jederzeit griffbereit, aber auch gut verborgenen vor den Muggeln hatte. Eileen schlenderte mit vor Staunen weit aufgerissenen Augen durch eine Einkaufsmeile Londons. Um einige Souvenire und Andenken aus der Muggelwelt kaufen zu können, hatte Eileen vorher bei Gringotts einen Teil ihres Galleonen in britisches Pfund wechseln lassen, sodass sie nun mit Herz und Laune eine modische Jeans, ein schickes Kleid und zwei stylische Pullover kaufte. Darüber hinaus kaufte sie noch einen nicht-magischen Fotoapparat, mit dessen Hilfe sie ihre Erlebnisse und Eindrücke festhalten wollte. Im Gegensatz zu einem magischen Fotoapparat konnte dieser nur Bilder erstellen, die sich nicht bewegten und sein Film musste in Fotolaboren entwickelt werden. Zum Ende ihres Abenteuers wollte Eileen ihn in einem Fotolabor abgeben und sich die Fotos per Post nach Hogwarts schicken lassen. Wegen der vielen halbblütigen und muggelgeborenen Zauberer/innen, die Hogwarts besuchten und Kontakt zu ihren Liebsten ohne Eule halten wollten, hatte Hogwarts nämlich eine Postadresse, die per Postsystem zu erreichen war.
Nachdem Eileen durch etliche Geschäfte gestöbert war, knurrte ihr Magen, sodass sie sich in einen Muggel-Pub begab, der „Fish and Chips" auf der Speisekarte führte. Im Pub stand dichter Zigarettenqualm, der Geruch von typisch britischem Essen lag in der Luft und der Lautstärkepegel war ob der lauten Gespräche der zahlreichen Besucher enorm. Eileen setzte sich an den einzigen freien Zweiertisch. Die Stühle sowie der Tisch waren aus Eichenholz, wobei die Stühle ein flaschengrünes Polster überzog und den Tisch eine flaschengrün-weiß karierte Tischdecke zierte. Eileen blickte nervös um sich. Sie wollte so normal wie möglich erscheinen und auf keinen Fall den Eindruck erwecken, dass sie noch nie in einem Pub gewesen war. Daher lauschte sie mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen den Gesprächen ihrer Nachbartische und suchte mit einigen der Patronen Blickkontakt. Dort Eileen wurde von ihrem Umgebungsstudium von einer Kellnerin unterbrochen, die sich mit einem Lächeln ihrem Tisch näherte.
„Hallo, mein Name ist Iris und ich heiße Sie im „Irish Green Four-Leaf Clover Pub" herzlich willkommen. Was darf ich Ihnen denn bringen?", erkundigte sich Iris mit einem eindringlichen Blick.
Hastig studierte Eileen die Speisekarte: „Einmal „Fish and Chips" und eine Coca-Cola bitte.", entgegnete sie rasch. Von ihrer Freundin Elena Lovegood hatte sie gehört, dass der Drink Coca-Cola beliebt unter den Muggeln war und hervor-ragend schmecken sollte.
„Ok, kommt sofort.", antwortete die Kellnerin, um sich postwendend auf den Weg in die Küche zu machen.
Eileen betrachtete weiterhin ihr Umgebung, um auf einen jungen Mann mit kurzen aschblonden Haaren aufmerksam zu werden, der sie nett anlächelte. Zuerst dachte sie, dass der Mann wohl jemand anderen meinen musste und blickte sich irritiert um. Sie konnte aber niemanden entdecken, dem das Lächeln des Mannes galt und musste mit Unglauben feststellen, dass er sie anstarrte. Geschmeichelt errötete sie leicht, faste dann aber den Entschluss, den jungen Mann genauer zu studieren und seinem gesuchten Blickkontakt standzuhalten, da sie ja schließlich ihren geheimen Trip in die Muggelwelt unternommen hat, um mehr über die Muggel zu erfahren, neue Menschen kennenzulernen und das Leben eines normalen Teenagers zu genießen. Und Teenager flirteten nun einmal mit Gleichaltrigen, trafen sich mit ihnen in Restaurants, Cafés oder Parks und lernten einander besser kennen. Also sammelte Eileen all ihren Mut zusammen, überspielte ihre Nervosität und blickte dem jungen, großgewachsenen und gut gebauten Mann in die Augen. „Seine Augen strahlen wie die hellsten Saphire", schwärmte Eileen begeistert. „Außerdem hat er ein nettes Lächeln, dunkelbraune Haare und königliche Gesichtszüge. Sein Kleidungsstil ist unauffällig und typisch Muggel: eine enge dunkelblaue Jeans, ein weißes T-Shirt und eine schwarze Lederjacke. Ich wüsste zu gerne, wer er ist und was er macht. Vielleicht sollte ich mich zu ihm setzen", grübelte Eileen in ihren Gedanken verloren nach. Doch bevor sie sich erheben konnte, stand der freundliche Teenager auf und schritt auf sie zu. Eileens Herz pochte wild, als er vor ihrem Tisch zum Stehen kam und sie ansprach.
„Hallo, ich heiße Tobias Snape und seit du den Pub betreten hast, konnte ich meine Augen nicht von dir abwenden. Deine Aura hat mich magisch angezogen. Hättest du vielleicht etwas dagegen, wenn ich mich zu dir setze? Ich habe gerade eben auch erst mein Essen bestellt und gemeinsam Essen macht doch mehr Spaß. Außerdem können wir uns dann besser kennenlernen. Was hältst du davon?", fragte Tobias sie in einem tiefen, mit einem Manchester-Akzent gefärbten Bariton, der Eilen einen Schauer den Rücken hinunterlaufen ließ.
„Hey, Tobias. Es freut mich, dich kennenzulernen. Ich heiße Eileen Prince und bin von deinen Komplimenten sehr geschmeichelt. Natürlich kannst du dich zu mir setzen. Ich würde dich auch sehr gerne näher kennenlernen", hauchte ihm Eileen in einer leicht zittrigen Stimme und mit einem Lächeln auf den Lippen entgegen. Als Tobias den Stuhl zurückzog, ihr Lächeln mit strahlenden Augen erwiderte und sich an den Tisch setzte, dachte Eileen, dass sie vielleicht endlich ihre große Liebe gefunden hatte. Sie fühlte sich wie in Trance, Schmetterlinge tanzten in ihrem Bauch und vor Glück konnte sie nicht mit dem Strahlen aufhören. „Deine Hormone spielen verrückt. Du verhältst dich wie eine der romantischen Titelheldinnen aus deinen geliebten Liebesromanen, die ihrem Prinzen begegnet ist. Vielleicht gibt es ja doch so etwas wie die Liebe auf den ersten Blick. Das ist deine Chance auf ein Happy End. Versau sie bloß nicht", ermahnte Eileen sich in Gedanken selbst. Zu diesem Zeitpunkt konnte sie noch nicht ahnen, dass sich ihr vermeintlicher Prinz später als gewalttätiger, kontrollsüchtiger Frosch entpuppen würde.
