Keiner der Männer kam ohne irgendwelche Blessuren davon. Nacheinander ergriffen die Soldaten die Flucht, nachdem Lesley wie ein Kastenteufel zwischen sie gefahren war. Schließlich stolperten und zogen die Männer sich gegenseitig davon.

Lesley Sheldon sah den Männern grimmig blickend nach, dann drehte er sich herum. „Alles in Ordnung", fragte er das Mädchen mit gedämpfter Stimme.

Das Mädchen sah ihn mit schräggelegtem Kopf an. Dann ging sie wortlos an ihm vorbei zum Treppenhaus.

Lesley war verwundert eher Neugierde als Angst oder Schock im Gesicht der vielleicht 16-Jährigen zu sehen.

„Danke Major Sheldon", sagte das Mädchen zu seiner Verwunderung nach einiger Zeit.

„Du kennst mich?" Fragte er neugierig.

„Selbstverständlich. John hat mit mir über den Auftrag gesprochen. Ich habe sie ihm dafür Vorgeschlagen", sagte sie während sie gemeinsam in Richtung Treppenhaus gingen.

„Du was...?" Fragte er nun verwirrt. „Wer bist Du?"

„Mein Name ist Cameron. Ich bin John Connors Adjutant und Leibwächter".

Lesley kratzte sich am Kopf. Und sah zur Seite auf das mehr als zwei Köpfe kleinere Mädchen. „Leibwächter?" Seine Augen waren aufgerissen.

„Natürlich, wer wäre als Leibwächter besser geeignet als eine Maschine?" Fragte Cameron ernsthaft.

Lesley war stehengeblieben er sah sich um. Jetzt erst bemerkte er, dass nicht er beobachtet sondern sie mit offener Abneigung von den Leuten bedacht wurde.

„Warte mal!" Rief er dem Mädchen hinterher.

Cameron war stehengeblieben. „Major, ich verstehe die aufkommende Abneigung vollkommen". Sagte sie und wollte weitergehen.

Lesley ergriff Cameron am Arm und dann zeigte sich, wie stark er wirklich war. Fast mühelos zog er die Maschine, die er für ein Mädchen gehalten hatte herum und ergriff sie bei den Oberarmen.

„Du bist eine Maschine?" Fragte er aufgeregt. Dann zeigte er zurück in Richtung Treppenhaus. „Und warum zum Teufel hast Du Dich dann nicht selbst verteidigt?"

„Was wäre passiert, wenn ich auch nur einen Soldaten verletzt hätte. Was hätten die anderen sieben Soldaten wohl ausgesagt", sagte sie ohne eine Mine zu verziehen. Dann löste sie problemlos seine Hände von ihren Armen, drehte sich herum und setzte ihren Weg fort.

Lesley sah ihr nach. Er war wütend und er wurde immer wütender.

Die Leute wichen erschreckt zurück, als ein Gigant mit wütendem Gesicht durch die Gänge stapfte.

Etliche Köpfe ruckten herum, als ein wild blickender 2,13 Meter Mann quasi durch die Tür brach.