Kapitel 3
Wie konnte ich nur jemals daran zweifeln, ihn zu lieben? Wie konnte ich jemals sicher sein, dass irgendjemand sonst meine Beine zittern lassen würde. Und mich sanft auffängt, wenn mein Herz sich so schmerzhaft bei seinen Anblick zusammenzieht, dass mir der Atem fehlt?
Ich hatte zulange versucht, es zu verdrängen. Damals, als ich noch fast ein Kind war, haute ich ab, weil manche Gefühle damals zu viel für mich waren. Auch wenn ich damals jeden bereitwillig an die Kehle gegangen wäre, der so was behauptet hätte.
Ich war nicht mehr als ein flackerndes Flämmchen in seiner Hand, wenn er sich jemals bequemt hätte, mich zu beachten.
Trotzdem rammte ich ihn mein Knie in den Magen, als er sich gerade erdreistete, mich zu küssen. Etwas Würde musste schließlich gewahrt werden. Auch wenn das in meiner momentanen Haltung so gut wie unmöglich war.
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, zu sehen, wie er ächzend über meinen Bauch zusammenkrachte. Und das seltsame Gefühl, seinen lachenden Atem, durch mein dünnes Hemd, an meinen Bauch zu spüren.
"Du hast dich nicht sehr erändert!" keuchte er belustigt.
"Ach ja?"
"Du dafür sehr. Ich hätte dich fast nicht wiedererkannt. Diese kurzen Haare- blond steht dir nicht!"
"Pfft. Es gibt zahlreiche Frauen, die dir gerne die gegenteilige Meinung sagen würden."
"Die haben eben schlechten Geschmack." versetzte er ungerührt. Seine Hände fuhren unter mein Hemd
"Lass dass!"
"Warum? Früher warst du nicht so schüchtern!"
"Da hat sich ja auch noch kein alter Sack an meinen Hosenstall zu schaffen gemacht."
"So ist das also." Er lehnte sich zurück. " Du hältst mich für zu alt? Bist du deshalb damals weggelaufen?"
"Ich bin nicht weggelaufen. Ich habe nur- nach neuen Erfahrungen gesucht" vollendete ich ein wenig hastig.
"Neuen Erfahrungen? Erstaunlich. Hättest du nur ein Wort gesagt, dann hättest du jede Menge `neuer Erfahrungen´ sammeln können."
"Denkst wirklich immer nur an das eine!" Schnaubend ruckte ich an meinen Fesseln.
"Wäre es nicht besser, wenn du mich losmachen würdest? So macht das doch keinen Spaß." Meine Zähne knirschten unhörbar, als ich mich zwang, verführerisch mit meinen Wimpern zu klimpern. Als ob ich so ein verdammtes Frauenzimmer wäre.
"Damit du wieder wegläufst? Auf keinen Fall!" Immerhin löste er meine Fußfesseln.
"Und was hast du jetzt vor?" Meine Stimme klang seltsam ruhig, während mein Herz bei jeder seiner Berührungen vor sich hin sang.
"Spaß haben." Schelmisch grinsend zog er mit einen Ruck meine Hose runter. Der protestierende Schrei erstickte in meiner Mundhöhle, als er mit der ihm eigenen Geschwindigkeit mich küsste. Fast brutal drang seine Zunge ein, während seine Hände wie Eisenklammern meine Schultern quetschten. Als er sich sicher war, das jeder Ton aus meinen Mund nicht mehr als ein Keuchen war, fuhren seine Lippen meinen Hals herab. Mit den Zähnen zerriss er mein Hemd.
"Hey, das war teuer!" wollte ich sagen. Aber mein verräterischer Körper ließ nur ein sehnsüchtiges Stöhnen hören. Ich fühlte, wie seine Hände meine Rippen herab glitten. Gleichzeitig mit seinen Lippen erreichten sie meine Hüfte.
Ich glaube, ich habe noch nie so schnell einen Steifen gekriegt. Selbst meine unzähligen Affären waren beim Sex nie so gut, wie dieser Mann mit seinen Mund.
Oh Mann! Oh Mann!!!!
Kurz hob er seinen Kopf. "Bist du bereit?"
Mein atemloses Nicken schien zu reichen.
Es dauerte fast zu lang, bis er sich endlich seiner Hosen entledigt hatte und sich mir wieder näherte. Ein rauer Kuss- und dann setzte er sich auf mich!
"Oh Mann!" DAS sagte ich jetzt laut.
Er grinste. "Das hattest du nicht erwartet, oder?"
"Nein. Wie zur Hölle soll ich mich jetzt bewegen? Du bist viel zu schwer!"
"Überlass das nur mir, Liebling."
Und wie ich es ihm überließ. Dieser Typ war mehr als doppelt so schwer wie ich, aber als ich in ihm drin war, kam es mir so vor, als würde ich einen Jugendlichen ficken. Er war so eng, Gott, so verdammt köstlich eng. Wenn wundert's, dass es mich alle Selbstbeherrschung kostete, zu warten, bis er auch endlich so weit war.
Er hatte meine Handfesseln gelöst. Atemlos ruhte mein Kopf an seiner Brust. Mein Schwanz tat mir so weh, als wäre er in eine Saftpresse geraten. Aber ich hatte mich noch nie besser gefühlt.
"Zufrieden?" raunte seine Stimme an mein Ohr.
"Oh ja." Wollig stöhnend kuschelte ich mich noch enger in seine warmen Arme.
"Dieser Junge- warum?" kam schließlich die unvermeidliche Frage.
"Er erinnerte mich an dich. Außerdem war er gerade da."
"Aha. Also nichts ernstes?"
"Nein."
"Schade."
Verwundert schaute er mich an. Aber ehe er seine Frage stellen konnte, hatte ich auch schon die Pistole abgefeuert, die er unter seinen Klamotten versteckt hatte.
Ein Deal war ein Deal. Es hätte mir nur mehr Vergnügen bereitet, wenn ich gewusst hätte, dass er und dieser halbgare Bursche sich wirklich geliebt hätten. Ich mag nichts lieber als unglückliche Lovestorys. Aber na ja, wer weiß?
Epilog
Der Fenstersims war gerade breit genug für mich. Vergnügt wie ein Kind, das zum erstenmal einen Drahtseilakt bewältigt hat, lief ich ihn entlang zum nächsten offen stehenden Fenster.
Hinter mir ertönte ein lauter Schrei.
Das Wehklagen begleitete mich noch eine ganze Weile. Selbst am Flughafen glaubte ich es noch in meinen Ohren zu hören.
Es machte nicht soviel Spaß wie sonst, mit der Dame am Abflugsschalter zu flirten. Dafür entdeckte ich aber, das hinterm Zoll eine männliche Stewardess voll auf mich abzufliegen schien.
Ich spielte schon mit den Gedanken, ein neues Abenteuer zu versuchen, als sich von hinten eine Hand auf meine Schulter legte.
Gewaltsam drehte mich ein muskelbepackter Trottel um. Wusste er denn nicht, dass er mit seinem Leben spielte? Automatisch fuhr meine Hand zu dem versteckten Waffenholster unter meinen Arm. Aber um durch den Abfertigungsschalter zu kommen, hatte ich meine Waffe im Gepäck gelassen.
Mein Blut schien zu Eis zu erstarren, als der Grobian fragte: "Ist er das, Bon?"
"Ja!" Einen kurzen Augenblick erhaschte ich einen Eindruck von roten Haaren und verquollenen Augen. Dann flog mein Kopf plötzlich nach hinten und eine angeekelt vor meinen Füssen fallen gelassene Waffe war das letzte, was ich für sehr lange Zeit sehen sollte.
Arigato, mein Bruder, dass ich dich noch mal sehen durfte.
Fin
A/N: Die Autoren bitten um Feedback *flehend umhergeh* *Almosen sammle* * Kritik verzweifelt such*
Wie konnte ich nur jemals daran zweifeln, ihn zu lieben? Wie konnte ich jemals sicher sein, dass irgendjemand sonst meine Beine zittern lassen würde. Und mich sanft auffängt, wenn mein Herz sich so schmerzhaft bei seinen Anblick zusammenzieht, dass mir der Atem fehlt?
Ich hatte zulange versucht, es zu verdrängen. Damals, als ich noch fast ein Kind war, haute ich ab, weil manche Gefühle damals zu viel für mich waren. Auch wenn ich damals jeden bereitwillig an die Kehle gegangen wäre, der so was behauptet hätte.
Ich war nicht mehr als ein flackerndes Flämmchen in seiner Hand, wenn er sich jemals bequemt hätte, mich zu beachten.
Trotzdem rammte ich ihn mein Knie in den Magen, als er sich gerade erdreistete, mich zu küssen. Etwas Würde musste schließlich gewahrt werden. Auch wenn das in meiner momentanen Haltung so gut wie unmöglich war.
Ich hatte das zweifelhafte Vergnügen, zu sehen, wie er ächzend über meinen Bauch zusammenkrachte. Und das seltsame Gefühl, seinen lachenden Atem, durch mein dünnes Hemd, an meinen Bauch zu spüren.
"Du hast dich nicht sehr erändert!" keuchte er belustigt.
"Ach ja?"
"Du dafür sehr. Ich hätte dich fast nicht wiedererkannt. Diese kurzen Haare- blond steht dir nicht!"
"Pfft. Es gibt zahlreiche Frauen, die dir gerne die gegenteilige Meinung sagen würden."
"Die haben eben schlechten Geschmack." versetzte er ungerührt. Seine Hände fuhren unter mein Hemd
"Lass dass!"
"Warum? Früher warst du nicht so schüchtern!"
"Da hat sich ja auch noch kein alter Sack an meinen Hosenstall zu schaffen gemacht."
"So ist das also." Er lehnte sich zurück. " Du hältst mich für zu alt? Bist du deshalb damals weggelaufen?"
"Ich bin nicht weggelaufen. Ich habe nur- nach neuen Erfahrungen gesucht" vollendete ich ein wenig hastig.
"Neuen Erfahrungen? Erstaunlich. Hättest du nur ein Wort gesagt, dann hättest du jede Menge `neuer Erfahrungen´ sammeln können."
"Denkst wirklich immer nur an das eine!" Schnaubend ruckte ich an meinen Fesseln.
"Wäre es nicht besser, wenn du mich losmachen würdest? So macht das doch keinen Spaß." Meine Zähne knirschten unhörbar, als ich mich zwang, verführerisch mit meinen Wimpern zu klimpern. Als ob ich so ein verdammtes Frauenzimmer wäre.
"Damit du wieder wegläufst? Auf keinen Fall!" Immerhin löste er meine Fußfesseln.
"Und was hast du jetzt vor?" Meine Stimme klang seltsam ruhig, während mein Herz bei jeder seiner Berührungen vor sich hin sang.
"Spaß haben." Schelmisch grinsend zog er mit einen Ruck meine Hose runter. Der protestierende Schrei erstickte in meiner Mundhöhle, als er mit der ihm eigenen Geschwindigkeit mich küsste. Fast brutal drang seine Zunge ein, während seine Hände wie Eisenklammern meine Schultern quetschten. Als er sich sicher war, das jeder Ton aus meinen Mund nicht mehr als ein Keuchen war, fuhren seine Lippen meinen Hals herab. Mit den Zähnen zerriss er mein Hemd.
"Hey, das war teuer!" wollte ich sagen. Aber mein verräterischer Körper ließ nur ein sehnsüchtiges Stöhnen hören. Ich fühlte, wie seine Hände meine Rippen herab glitten. Gleichzeitig mit seinen Lippen erreichten sie meine Hüfte.
Ich glaube, ich habe noch nie so schnell einen Steifen gekriegt. Selbst meine unzähligen Affären waren beim Sex nie so gut, wie dieser Mann mit seinen Mund.
Oh Mann! Oh Mann!!!!
Kurz hob er seinen Kopf. "Bist du bereit?"
Mein atemloses Nicken schien zu reichen.
Es dauerte fast zu lang, bis er sich endlich seiner Hosen entledigt hatte und sich mir wieder näherte. Ein rauer Kuss- und dann setzte er sich auf mich!
"Oh Mann!" DAS sagte ich jetzt laut.
Er grinste. "Das hattest du nicht erwartet, oder?"
"Nein. Wie zur Hölle soll ich mich jetzt bewegen? Du bist viel zu schwer!"
"Überlass das nur mir, Liebling."
Und wie ich es ihm überließ. Dieser Typ war mehr als doppelt so schwer wie ich, aber als ich in ihm drin war, kam es mir so vor, als würde ich einen Jugendlichen ficken. Er war so eng, Gott, so verdammt köstlich eng. Wenn wundert's, dass es mich alle Selbstbeherrschung kostete, zu warten, bis er auch endlich so weit war.
Er hatte meine Handfesseln gelöst. Atemlos ruhte mein Kopf an seiner Brust. Mein Schwanz tat mir so weh, als wäre er in eine Saftpresse geraten. Aber ich hatte mich noch nie besser gefühlt.
"Zufrieden?" raunte seine Stimme an mein Ohr.
"Oh ja." Wollig stöhnend kuschelte ich mich noch enger in seine warmen Arme.
"Dieser Junge- warum?" kam schließlich die unvermeidliche Frage.
"Er erinnerte mich an dich. Außerdem war er gerade da."
"Aha. Also nichts ernstes?"
"Nein."
"Schade."
Verwundert schaute er mich an. Aber ehe er seine Frage stellen konnte, hatte ich auch schon die Pistole abgefeuert, die er unter seinen Klamotten versteckt hatte.
Ein Deal war ein Deal. Es hätte mir nur mehr Vergnügen bereitet, wenn ich gewusst hätte, dass er und dieser halbgare Bursche sich wirklich geliebt hätten. Ich mag nichts lieber als unglückliche Lovestorys. Aber na ja, wer weiß?
Epilog
Der Fenstersims war gerade breit genug für mich. Vergnügt wie ein Kind, das zum erstenmal einen Drahtseilakt bewältigt hat, lief ich ihn entlang zum nächsten offen stehenden Fenster.
Hinter mir ertönte ein lauter Schrei.
Das Wehklagen begleitete mich noch eine ganze Weile. Selbst am Flughafen glaubte ich es noch in meinen Ohren zu hören.
Es machte nicht soviel Spaß wie sonst, mit der Dame am Abflugsschalter zu flirten. Dafür entdeckte ich aber, das hinterm Zoll eine männliche Stewardess voll auf mich abzufliegen schien.
Ich spielte schon mit den Gedanken, ein neues Abenteuer zu versuchen, als sich von hinten eine Hand auf meine Schulter legte.
Gewaltsam drehte mich ein muskelbepackter Trottel um. Wusste er denn nicht, dass er mit seinem Leben spielte? Automatisch fuhr meine Hand zu dem versteckten Waffenholster unter meinen Arm. Aber um durch den Abfertigungsschalter zu kommen, hatte ich meine Waffe im Gepäck gelassen.
Mein Blut schien zu Eis zu erstarren, als der Grobian fragte: "Ist er das, Bon?"
"Ja!" Einen kurzen Augenblick erhaschte ich einen Eindruck von roten Haaren und verquollenen Augen. Dann flog mein Kopf plötzlich nach hinten und eine angeekelt vor meinen Füssen fallen gelassene Waffe war das letzte, was ich für sehr lange Zeit sehen sollte.
Arigato, mein Bruder, dass ich dich noch mal sehen durfte.
Fin
A/N: Die Autoren bitten um Feedback *flehend umhergeh* *Almosen sammle* * Kritik verzweifelt such*
