„Wir bleiben jetzt natürlich in Berlin", erklärte David seiner Frau an diesem Abend. Gemeinsam lagen sie in Lisas kleinem Bett, eng aneinander gekuschelt und einfach nur glücklich, sich wieder zu haben. „So schön ich Australien und Neuseeland auch fand, eine Gesundheitsversorgung wie hier werden wir dort nicht kriegen und die brauchst du ja jetzt. Ich meine, die Schwangerschaft muss doch betreut werden und die Entbindung in ordentlichen Verhältnissen stattfinden – nicht irgendwo im Busch." – „David, es gibt auch in Tasmanien Krankenhäuser", erinnerte Lisa ihren Mann. „Aber ich finde es schön, dass du hierbleiben willst, denn das möchte ich auch. Ich möchte, dass deine und meine Familie unseren Spross aufwachsen sieht." Lisa löste sich aus Davids Umarmung. „Ich habe Hunger. Soll ich dir was aus der Küche mitbringen?" – „Du tust keinen Schritt. Ich gehe", widersprach David. „Was soll ich dir holen? Schokolade und saure Gurken?" – „Nein", lachte Lisa. „Ich hätte gerne einen Joghurt – Heidelbeere, das ist meine Lieblingssorte und ich gehe alleine, klar?", scherzte sie. Davids Blick verfinsterte sich mit einem Mal. „Ich lasse mir doch nicht verbieten, mich um meine Frau zu kümmern", stellte er dann ohne jeden Hauch von Humor fest. „Ich verbiete dir gar nichts, aber ich gehe allein, okay?"
Immer noch über Davids Fürsorge schmunzelnd betrat Lisa kurze Zeit später mit einem Joghurt in der Hand ihr Zimmer. Noch in der Tür nahm sie die leise Musik wahr, die David aufgelegt hat. Errötend erkannte sie das Musikstück. „David", ermahnte sie ihren Mann. „Wir sind hier bei meinen Eltern, sie schlafen nur ein Zimmer weiter. Das geht wirklich nicht. Was sollen sie denn denken?" – „Das wir uns lieben", erwiderte David, während er seine Frau an sich zog. „David", quengelte Lisa, während eben dieser genüsslich ihren Hals küsste. „Komm schon, lass das. Das geht hier einfach nicht." – „Du sagst doch sonst auch nie nein. Stell dich nicht so an, so viel Lärm machen wir dabei ja nun auch nicht. Wir haben uns so lange nicht gesehen und ich… ich will dich so sehr", redete David auf Lisa ein, wobei er einen Schritt nach dem anderen machte und sie so zu ihrem Bett drängte. Lisa bedachte ihren Mann mit einem verschämten Lächeln. „Ich weiß, aber es geht wirklich nicht. Das ist mein Elternhaus, mein Kinderzimmer…" David schien gar nicht zu hören, was Lisa sagte. Er war viel mehr damit beschäftigt, sie aus ihrem Oberteil zu befreien. Halbherzig versuchte Lisa, ihn daran zu hindern. Als er merkte, wie Lisas Widerstand bröckelte, gab er ihr einen Schubs, so dass sie rücklings auf ihr Bett fiel. „Das ist mein Mädchen", brachte er seine Freude auf den bevorstehenden Sex zum Ausdruck.
David schnarchte bereits leise vor sich hin, als Lisa ihn intensiv musterte. Was war bitte das gerade gewesen? So… so… fordernd… fast schon grob war er noch nie mit ihr gewesen. Es musste ja nicht immer „Blümchensex" sein, aber das war doch nicht das gewesen, was sie nach all der Fürsorge und Vorfreude auf ihr Baby erwartet hatte… Lisa seufzte – naja, egal, solange es nicht zur Gewohnheit wurde…
