„Schau mich an!", befahl Plagueis.

Gehorsam öffnete Sidious wieder seine Augen. Er sah seinen Meister auf sich zukommen. Plagueis drückte ihn nach unten auf das Sofa. Er fühlte, wie seine Lippen erbebten, als die seines Meisters sie trafen. Sidious wurde siedend heiß. Plagueis' Kuss war fordernd und heftig. So wie er es kannte. Aber jetzt war er bestimmt dabei knallrot geworden. Sidious' Augenlider flatterten, während sich Plagueis' Lippen und Zunge von seinem Mund nahmen, was sie konnten und wollten. Er legte seinen Kopf zurück, um jede Berührung, jeden Tropfen Speichel, der seinen Mund benetzte, voll auszukosten. Jetzt liebkoste Plagueis' Hand auch noch seinen Hinterkopf, ihn dabei durch die roten gelockten Haare hindurch sanft massierend. Sidious genoss es, dass sein Kopf jetzt voll und ganz von Plagueis' Hand und Mund in Position gehalten wurde. Er brauchte jetzt gar nichts tun und konnte es voll genießen.

Plagueis' Lippen wurden sanfter und weicher. So wie der Kuss. Sidious seufzte auf und ließ sich voll und ganz in diesen Kuss fallen. Ja, Plagueis liebte ihn. Bestimmt hatte er sich bereits damals in ihn verliebt. Seit er ihm, dem nichts ahnenden Siebzehnjährigen, damals auf Naboo nachgestellt hatte. Und jetzt begehrte er den Muun ebenso. War das Liebe? Wo würde das nur enden? Dem jungen Sith war das jetzt völlig egal. Er grunzte wohlig, während Plagueis' Zunge seinen hinteren Gaumen umschmeichelte. Der junge Sith drohte, in dem Kuss, der so intensiv war wie nie, zu ertrinken.

Mit einem Mal löste Plagueis seine Lippen und richtete sich wieder auf. Sidious schaute ihn fragend an. Die goldenen Augen seines Meisters waren für einen Moment schmal geschlitzt und ihr Blick voll von wohliger Weichheit, dann erhärtete sich ihr Blick mit einem Mal in einem Ausdruck von jähem Triumph. Nur einen Moment später waren sie wieder so glänzend und gierig, wie er sie beim Zusammensein dieser Art mit Plagueis kannte. Sidious sog die Gier und das Verlangen seines Meisters nach seinem Körper in sich ein. Er stöhnte in Vorerwartung auf, während Plagueis sich ihm erneut näherte, um den Gürtel seiner schwarzen Tunika zu öffnen, um seine ebenfalls schwarze Hose mit einem Ruck nach unten zu ziehen.

„So zart, so zerbrechlich", murmelte Plagueis, während er seine langgliedrige Hand von Sidious' Halsbeuge hinab bis zu dessen Bauchnabel und noch weiter heruntergleiten ließ, bis sie das rote Dickicht zwischen Palpatines Beinen erreichte, um sich dort zu vergraben.

Sidious fand den Zug von Plagueis Hand in seiner Intimbehaarung genau richtig. Als Plagueis' Hand in ihrem Herumwühlen in jenen kurzen gekräuselten Haaren seine Mitte erreicht hatte, richtete er spontan seinen Oberkörper ein Stück auf, um ihn jäh wieder nach unten plumpsen zu lassen. Das Ziehen an seinen Schamhaaren war gerade stark genug, um ihn zu erregen, aber nicht so, dass es schmerzte. Der Schmerz würde später kommen … Aber das war jetzt unwichtig und noch weit weg … weit weit weg.

… Jaaa, er hatte Plagueis in den zwei Wochen unheimlich vermisst! …

Und nun war er neugierig, wie sein Sith-Meister auf die neu erwachten Gefühle seines Schülers reagieren würde. Würde er es ihm jetzt anders besorgen als früher? Gefühlvoller? Langsamer? Hoffentlich nicht zu gefühlvoll! Sonst würde es absurd süßlich werden!

In einer lässigen fließenden Bewegung streifte Plagueis seine grüne Tunika und sein schwarzes Unterhemd über den langgezogenen Kopf und warf beides achtlos nach hinten auf den teppichbedeckten Boden.

Plagueis schaute auf seinen vor ihm liegenden, heftig atmenden Schüler. Sidious' Glied zeigte vollständig erigiert in die Höhe. Das war besser, als er erwartet hatte.

„So spitz, mein Schüler? Ich habe doch noch gar nichts gemacht", sagte Plagueis und berührte mit seinem rechten Zeigefinger wie beiläufig die rosafarbene Schwanzspitze seines Schülers.

Sidious erzitterte und stöhnte auf.

Zufrieden sah Plagueis auf den milchigen Saft, der in Vorfreude aus der Schwanzspitze seines Schülers ausgetreten war und nun seinen hellgrauen Zeigefinger benetzte. Kurzentschlossen schob er diesen Zeigefinger zwischen Sidious' rosafarbene bebende Lippen. Um zufrieden zu grunzen, während sein Schüler den langen Zeigefinger des Muun wieder sauberleckte und dabei seinen eigenen Saft hinunterschluckte.

„Waren es wirklich nur zwei Wochen?", fragte Plagueis in ostentativer Verwunderung. „Du wirkst sehr verändert, mein Schüler", fügte er beinahe heiter hinzu.

„Befindlichkeiten kommen und gehen", erwiderte Sidious so nonchalant er konnte.

„Sollte ich denn häufiger für diese Zeit abwesend sein, damit mein Schüler mich in derartiger Erwartung empfangen möge?", fragte Plagueis im Plauderton, während er seinen Zeigefinger aus Sidious' Mund zog.

Dann zog er in aller Seelenruhe seine enge schwarze Hose und Unterhose aus und setzte sich im Schneidersitz auf das Sofa, während sich sein riesiges graues Gemächt gut sichtbar entblößt und bereits hart geworden in die Höhe erhob.

Plagueis lächelte innerlich. Selbst jetzt, wo sein Schüler von derartiger Zuneigung ihm gegenüber übermannt wurde, versuchte er, eisern seine Kontrolle beizubehalten. Nichts preiszugeben.

Bewundernswert! Unwiderstehlich!

Er wagte gar nicht daran zu denken, wie er reagieren könnte, wenn sein Schüler in seiner augenblicklichen Gefühlsduseligkeit irgendwelchen romantischen Kauderwelsch von sich geben würde. Nein! Nicht sein perfekter Schüler!

„Ich hoffe doch, du weißt noch, was dir mein Sklave bis vor vier Wochen beigebracht hat, Sidious", meinte Plagueis gedehnt und sandte durch die Macht seine Gedanken und Gelüste zu seinem Schüler.

Sidious erschauerte ob dieser telepathischen Sendung von seines Meisters Gedanken wohlig. Sofort erhob er sich, um auf dem Sofa vor seinem Meister zu knien, sich dabei tief hinabbeugend, um seinen Mund um die stattliche Penisspitze zu schließen, die er früher so gehasst hatte. Ja, es war viel einfacher jetzt. Und daran war nicht nur das Training mit dem zeltronischen Sklaven schuld.

Er saugte und leckte eine Weile an Plagueis' Eichel herum, dann nahm er den gewaltigen Apparat seines Meisters tiefer in seinen Mund. Und dabei immer schön durch die Nase atmen! Ja, es klappte. So, wie der Sklave gesagt und selbst bei ihm getan hatte. Sidious war Plagueis dankbar dafür, dass er nicht von ihm verlangt hatte, den Sklaven ebenfalls in dieser Art und Weise zu befriedigen, um seine Fähigkeiten zu testen. Offenbar vertraute Plagueis seiner Anstelligkeit in diesen Dingen. Hatte jenen Anstand gegenüber seinem Schüler. Und … natürlich wollte Plagueis ihn ganz und ausschließlich für sich selbst. So wie jetzt.

Er hörte, wie Plagueis' Atem heftiger wurde. Er fühlte, wie ein Vorbote der Lust aus Plagueis' Glied in seinen Mund tropfte. Sofort zog er sich etwas zurück und sog an der Spitze, ihr auf diese Art und Weise noch mehr von der, wie er auch ohne Hinschauen wusste, klaren Flüssigkeit entlockend. Er schluckte den Saft und fühlte, wie er seine Kehle hinunterglitt.

Plagueis stieß ihn abrupt von seiner Mitte weg. Sidious schaute Plagueis in die gelben Augen, die jetzt vor Verlangen und Gier geradezu überquollen. Ja, so etwas in der Art hatte er ebenso erwartet.

„Leg dich wieder hin!", kommandierte Plagueis.

Eilfertig ließ sich Sidious zurück auf das dunkelgrüne Sofa sinken. Erwartungsvoll schauten seine blauen Augen zu seinem Meister. Plagueis entging nicht, dass sich in das Himmelblau der Augen seines Schülers bereits etwas Gelb gemischt hatte, während sich dessen rosafarbenes Glied erneut verlangend aufrichtete.

„Du kannst es wohl gar nicht erwarten, von mir abgefüllt zu werden, mein Schüler", sagte Plagueis mit einem gemeinen Grinsen.

Sidious' Penis straffte sich augenblicklich und ragte nun steil und kerzengerade in die Höhe. Plagueis sah, dass die Rute seines Schülers bei seinen schlüpfrigen Worten steinhart geworden war.

„Du magst es, wenn ich so rede, hmmm?", säuselte Plagueis, während seine lange graue Hand das sich emporreckende Glied seines Schülers umschloss.

Sidious schaute verlegen an seinem Meister vorbei.

„Auch wenn du das niemals zugeben würdest, nicht wahr, Palpatine", zischte er, dabei energisch Sidious' Kinn fassend und das kleinere Gesicht voll und ganz wieder zu sich drehend, während seine andere Hand weiterhin Sidious' Gemächt umklammert hielt.

Sidious gefror bei dieser Art doppeltem Schraubstockgriff das Blut in den Adern. Dann brach ihm der Schweiß aus allen Poren. Etwas lief nach unten über seinen Penis. Ja, da war wieder etwas Saft ausgetreten. Immer noch sein Kinn und seinen Schwanz festhaltend, beugte sich Plagueis herunter und begann, seinen Schüler oral zu befriedigen. Spontan wollte sich sein Oberkörper nach oben heben, nicht nur, um die seltene Erfahrung mit eigenen Augen zu sehen. Aber Plagueis' Hand an seinem Kinn machte das zunichte. Sein Oberkörper blieb auf dem Sofa, wo er war.

Sidious wimmerte.

Sein Meister machte das noch viel besser und intensiver als der Zeltronier vor vier Wochen. War Plagueis darin so überdurchschnittlich gut oder hatte er extra einen eher mäßig begabten Anlerner hierher geholt, um seinem Schüler hinterher zu zeigen, wer der Meister in allen Dingen war? Sidious fand, dass das egal war. Plagueis saugte und leckte phantastisch! Gerade hatte er beinahe sein gesamtes Glied tief in den Mund genommen, während seine lange Zunge den feucht und schlüpfrig gewordenen Schaft entlangleckte. Gleich würde er kommen … in seines Meisters Mund!

Plagueis' Mund entließ Sidious' Lanze unvermittelt aus seiner nassen Umschlingung. Sidious wusste, warum.

Plagueis' rechte Hand ließ Sidious' Kinn fahren. Einen Moment später fühlte er, wie dieselbe Hand seines Meisters seine beiden Beine an den Knöcheln packte und nach oben über Sidious' Kopf hielt. Eine Strähne seines roten Haares wurde dabei zwischen seinen Zehen eingeklemmt, aber Sidious registrierte dies lediglich, während der Focus seiner Sinne woanders lag. Plagueis' andere Hand nahm währenddessen etwas von Sidious' Vorsperma von dessen Glied, um damit seines Schülers Hintereingang zu benetzen. Er spürte einen Finger seines Meisters in seinen Anus wandern, dort seinen eigenen Saft großzügig verteilend und verreibend. Dann war der lange Finger wieder draußen … um mit weiterem Saft zurückzukehren … Plagueis' Vorfreude diesmal. Kaum zu glauben: Plagueis wollte es ihm leichter machen! Jetzt fühlte er zwei Finger seines Meisters in sich. Er weitete ihn gar, bevor...

Sidious entspannte sich.

Plagueis' Männlichkeit füllte seinen engen Tunnel von einem Augenblick auf den anderen aus. Für einen Moment zog sich alles in ihm zusammen, um den riesigen harten Knüppel, der jeglicher menschlicher Durchschnittsgröße Hohn sprach, wieder loszuwerden. Dann lockerte sich sein Schließmuskel erneut. Jetzt erst begann der Muun, sich in ihm zu bewegen. Sidious atmete einmal heftig ein und aus. Plagueis hatte ihm diesmal doch tatsächlich genau die richtige Zeit gegeben, sich vorher zu entspannen! Sidious' schmalgeschlitzte Augen folgten den Bewegungen des Oberkörpers seines Meisters, während er zunächst passiv dalag und geschehen ließ, was geschah. Dann jedoch arbeitete sein Körper diesen Bewegungen entgegen, so dass maximale Reibung entstand und das Zusammenstoßen doppelt heftig wurde. Sidious fühlte, wie infolge der Reibung des Kolbens seines Meisters in ihm seine Prostata über seinem Enddarm anschwoll.

Sidious hätte nie geglaubt, den Sex mit seinem Meister von der ersten Minute bis jetzt derart genießen zu können. Er schaute in Plagueis' gelbe Augen über sich, die jetzt wie zwei Feuer glühten. So wie seine eigenen sicherlich jetzt auch.

Plagueis hielt inne.

Lustvoll zog Sidious seinen engen Kanal zusammen, weiteres Vergnügen erwartend. Jetzt fühlte er erneut Plagueis' Hand an seiner Lanze. Plagueis fuhr daran auf und ab. Als er den richtigen Rhythmus gefunden hatte, begann er erneut, in Sidious hineinzustoßen. … Immer wieder … länger und härter als je zuvor. Das war zu viel für den jüngeren Sith. Er bäumte sich auf, dabei mit seinem roten Schopf in Plagueis' Halsgrube landend. Die geduldige, dabei entschlossene Hand seines Meisters drückte ihn wieder auf das Sofa zurück.

Sidious schnappte nach Luft.

Dann spritzte sein heißer Saft gegen seines Meisters Brust und Bauch, während sich Plagueis in seinen Schüler unter ihm ergoss. Derart wieder auf dem Sofa platziert, konnte der jüngere Sith sehen, dass sich die Augen seines Muun-Meisters jetzt in zwei gleißend-helle Sonnen verwandelt hatten, die ihn verbrennen würden, sollte das hier allzu lange andauern.

Ich liebe Euch, Meister', dachte Sidious völlig selbstvergessen, um sich im selben Moment für dieses lautlose Geständnis zu schämen.

Er unterdrückte ein lautes Stöhnen, welches stattdessen ein leises wurde. Dann sondierte er Plagueis' Gedanken und Gefühle, die im andauernden Orgasmus blank und offen vor ihm lagen wie in einem offenen Buch. Sidious las endlose Freude, Glück und Leichtigkeit. Und … Zuneigung … Ja! Plagueis liebte ihn! Er hatte es immer gewusst! Zusammen würden sie alle Feinde bezwingen und die Galaxis erobern! Schnell zog er seinen Geist aus dem seines Meisters zurück, bevor dessen Orgasmus enden würde und seine Schilde um sein Bewusstsein wieder hochgefahren wären, um Sidious' Grenzüberschreitung beim Gedankenlesen wahrzunehmen.

Plagueis genoss, wie die Midichlorianer um ihre vereinten Körper herumflirrten. Früher hatte Sidious gegen Plagueis angekämpft, ihn emotional auf Abstand gehalten. Jetzt kämpfte sein Schüler darum, sich von sich selbst auf Abstand zu halten. Würde er diesen Kampf gewinnen? Sein Schüler floss ihm von unten geradezu entgegen. Auch, wenn er sich dessen schämte. Er musste diese Mauer des Schams durchbrechen. Wenigstens dieses eine Mal! Plagueis schickte ihm eine weitere Welle seiner eigenen Zuneigung. Dies schien Sidious zu schmerzen, jetzt, wo Plagueis' Zuneigung nicht auf Hass, sondern auf Gegenliebe traf. Das war – ungewohnt. Langsam spürte er, wie Sidious' Kontrolle schwächer wurde. Dann, mit einem Mal, streckte sein Schüler die unsichtbaren Waffen – wenigstens für diese kurze Weile!

Sidious liebte ihn zurück!

Plagueis schaute noch einmal in die flammend goldenen Augen des jüngeren Sith unter ihm. Er ließ die rosafarbenen Beine los, die er die ganze Zeit über festgehalten hatte. Seine langen Arme und Beine wanden sich um seinen Schüler unter ihm herum, während dessen Beine durch das Gewicht des Muuns noch weiter vornüber kippten und schließlich rechts und links neben Sidious' Kopf zu liegen kamen. Sidious ächzte, durch die vier, nein fünf Gliedmaßen seines Meisters derart zum Paket zusammengeschnürt, unter dem Gewicht und der festen Umarmung des Muuns.

Etwas knackte.

Nein, kein Knochen. Das klang anders. Beide wussten das. Plagueis fühlte vielmehr, dass er soeben eine Muskelblockade am Rücken seines Schülers gelöst hatte. Sowie eine andere Blockade im Geist desselben.

Sidious hielt den Atem an, während sein Herzschlag aussetzte … für ein zwei Schläge. Dieses überwältigende Niederreißen all seiner mit Bedacht errichteten Kontrollen … unmöglich zu widerstehen. Aber warum sich überhaupt noch sträuben? Plagueis wusste es ohnehin. Plagueis hatte seine erwachende Zuneigung sofort nach seiner Rückkehr nach Aborah gespürt … als er zu ihm zurückkehrte – zu ihm, seinem treuen Schüler! Plagueis hatte ihm einst gesagt, dass die Regel der Zwei, die der Muun von seinem eigenen Meister übernommen hatte, jetzt hinfällig war. Und jetzt verstand Sidious auch, warum: Weil sie einander brauchten – einander immer brauchen würden! Er, Sidious, gehörte wahrhaft hierher, an seines Meisters lange erobernde Stange. Er hatte es lediglich nicht gewusst – damals vor zwei Jahren. Aber jetzt war er einundzwanzig Jahre alt – das Alter der Volljährigkeit seiner Heimatwelt Naboo. Das Alter der Mündigkeit, um zu entdecken, was gut für ihn war, wirklich gut … sooo guuuut!

Der oberste Dunkle Lord erschauderte. Er schwelgte in der Innigkeit des Augenblicks. Er genoss es, wie sein Schüler sich verlangend nach oben hin gegen seinen größeren Körper presste und dabei seinen Samen und seine Liebe freiließ, wie er selbst seine weiße Last in Sidious ergoss, während sich dessen Tunnel um sein bestes Teil herum lustvoll zusammenzog, wieder öffnete – immer und immer wieder. Wie sich ihrer beider Machtpräsenzen vereinten wie noch nie.

Plagueis … nein … Plagueis und Sidious schwelgten in dieser Vereinigung, die so absolut und innig war wie noch nie! Der antike Philosoph Shassium hatte einst gesagt, dass die Wesen dazu verdammt seien, zwei Gesichter zu haben, bis zum Ende nach ihrer wahren Identität zu suchen und durch die Macht voneinander getrennt zu sein. Ihr wahres Ich hatten Plagueis und sein Schüler bereits gefunden. Und jetzt hatten sie gar die Trennung überwunden, die die Macht ihnen bislang auferlegt hatte.

Sie waren Eins geworden.

Plagueis fühlte durch den Nebel seiner Euphorie hindurch, dass das unweigerliche Ende der Vereinigung nahte. Aber irgendwann, wenn sie beide einander wahrhaft ebenbürtig geworden waren, dann würde auch Sidious verstehen. Dann wäre er wahrhaft sein – für immer!


Note der Autorin: Shassium und seine Theorie werden am Anfang von Kapitel 22 (Gewöhnliche Wesen) des Darth Plagueis-Romans von James Luceno erwähnt.