3. Kapitel
Hunden, die jaulen, sollte man auf die Schnauze hauen
"Das ist ein wenig nervig, oder?", fragte Hermine gepresst, wobei sie die Augen verdrehte.
"Der wird schon aufhören", erwiderte Snape, während er den 27. Knopf von unten an seinem Gehrock schloss.
"Warum benutzt du keinen Zauber?", wollte Hermine wissen und betrachtete den Mann ihrer Träume, als sei er ein Kind, das sich als äußerst störrisch erwies.
Snape schien es nicht zu bemerken, da er erst bei der Hälfte seiner Knöpfe angelangt war und es ihn eine weitere Viertelstunde Konzentration kosten würde, bevor sein göttlicher Körper unter dem dunklen Stoff vollends verborgen wäre.
"Ich werde noch heute Tierfänger rufen, dann wird das ein Ende haben", gab er zur Antwort.
Hermine stutzte einen Moment, dann sagte sie: "Ich meinte eigentlich, warum du für deine Knöpfe keinen Zauber benutzt."
"Weil es die Illusion kaputt machen würde."
"Welche Illusion?", erkundigte sich Hermine.
Snape schickte ihr ein Lächeln, das man wohl als eitel bezeichnen könnte.
"Hast du je gelesen, welchen Genuss die Frauen in den FF's daraus ziehen, dass ich so derart verhüllt bin? Es muss etwas mit Masochismus zu tun haben, sich immer wieder damit zu beschäftigen, dass der Mann, den man am liebsten splitterfasernackt sehen würde, derart verhüllt ist, so dass man nur von seinen schlanken Händen schwärmen kann."
Hermine prustete, dann bemühte sie sich um eine ernste Stimme: "Und dieser Mann bist du?"
Nun grinste er eindeutig und hob eine Augenbraue: "Vielleicht", übte er sich dann in grenzenloser Bescheidenheit.
"Aha", sagte Hermine und fügte dann träumerisch hinzu: "Du hast wirklich schöne Hände - aber ich finde sie noch schöner, wenn sie mit mir beschäftigt sind, und nicht damit, dich zu verhüllen."
Augenblicklich ließ er die Knöpfe Knöpfe sein und zog Hermine an sicher heran, um sie zu küssen.
Im selben Moment jaulte Sirius erneut durch den Luftschacht.
"Verdammt, der blöde Köter hat sich bestimmt direkt auf das äußere Gitter gehockt - es riecht auffällig nach Hundepisse, meinst du nicht auch?"
"Hundeurin", korrigierte Hermine sanft, "meinst du, der pieselt hier runter?"
Snape lauschte: "Ich denke schon - oder regnet es draußen?"
"Nein, ich habe eben den magischen Hogwarts-Wetterbericht gehört, es soll heute weder draußen, noch hier drinnen regnen."
Das schien Snape auf eine Idee zu bringen.
"Ich werde dafür sorgen, dass es ab sofort in der Großen Halle unentwegt regnet", sagte er grüblerisch.
"Aber warum?", erkundigte sich Hermine erstaunt, "du hast sie doch ohnehin schließen lassen."
"Genau, da kannst du mal wieder sehen, dass ich gar nicht so ein Miesepeter bin, wie man mir immer nachsagt. Ich lasse es in der Großen Halle regnen und stürmen; Blitze sollen von der Decke schlagen und ich werde die Modifikationen ändern, so dass sie die Tische und Stühle zertrümmern können - und wem schadet das? Richtig! Niemandem! Weil keiner da sein wird. Ich bin ein netter Mann!"
Sichtlich zufrieden schloss er jetzt in Ruhe auch die letzten Knöpfe seines Gehrockes, lauschte dann einen Moment dem plätschernden Geräusch im Luftschacht, zückte seinen Zauberstab und ließ einen grellen Blitz durch das Gitter nach oben sausen.
Ein grässliches Jaulen folgte darauf, und Snapes Stimme klang diabolisch, als er einen Gruß dem Blitz hinterherschickte: "Magst du deine Eier heute morgen gebraten, Sirius?"
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"Komm schon, mach doch mal schneller Weasley!", fauchte Pansy, während sie ihm ungeduldig das Absperrband hochhielt.
Ron war beladen mit ihrer Trainingstasche, ihrem Bademantel, der nicht mehr in die übervolle Tasche gepasst hatte, einem CD-Player, einer Videokamera, einer großen Trinkflasche, sowie einer Hose zum wechseln für sich selbst.
Offensichtlich war er eindeutig zu langsam, denn Pansy konnte unmöglich länger warten und ließ ihm das scharfkantige Absperrband ins Gesicht flitschen.
Ron schmeckte Blut auf seiner Lippe, leckte es mit der Zungenspitze ab und sagte entschuldigend: "Verzeih mir, ich bin deiner nicht würdig. Strafe mich, wie es dir beliebt."
"Nicht jetzt, Weasley!", fuhr Pansy ihn an und sprang in der Großen Halle auf den nächstbesten Tisch. Vielleicht war es nur Zufall, dass es der Slytherintisch war, doch Ron ließ es durchaus als eine Form der Demütigung gelten, die sie ihm für sein Vergehen noch erteilen musste.
"Darf ich die Sachen ablegen?", erkundigte er sich mit gesenktem Kopf.
"Oh Mann, du rothaariger Psychopath, kannst du nicht mal was selbst entscheiden?"
"Befiehlst du, dass ich etwas selbst entscheide?", fragte Ron mit immer noch gesenktem Kopf.
"Ja! Meine Güte, kann das nervig sein, wenn einem jemand ständig in den Arsch kriecht." Das schien sie auf einen anderen Gedanken gebracht zu haben und sie öffnete die Knöpfe ihrer Jeans, um den blauen Stoff mir ruckartigen Bewegungen über ihre Hüften zu ziehen.
Darunter kam ein String zum Vorschein, der immerhin soviel offenbarte, dass man erkennen konnte, dass ihre letzte Schamhaarrasur höchstens einen Tag her sein konnte. Dann drehte Pansy sich um und beugte sich breitbeinig nach vorne, so dass ihre Händflächen den Boden berührten.
Der String schien unter dieser akrobatischen Übung regelrecht zu ächzen und Ron kam der Gedanke, ob er sich dabei nicht ziemlich in ihre Poritze grub. In blitzendem Weiß strahlten ihm die beiden schönsten Pobacken entgegen, die er je in seinem Leben gesehen hatte. Na gut, so viele hatte er ja noch nicht gesehen - außer Harrys unter der Dusche, nach den Quidditchspielen. Hätte er sich mehr für dessen Hintern interessiert, so wäre er vielleicht heute mit seinem besten Freund verheiratet - doch so hatte er ihn endgültig verloren. Eine wahrlich tragische Erkenntnis, die Ron eigentlich hätte traurig machen müssen - das hätte sie sicher auch, wenn sein Körper durch den Anblick strammer Tänzerinnenpobacken nicht gerade von einer mörderischen Welle Testosteron durchspült worden wäre.
"Also, was ist jetzt mit meinem Po?", fuhr Pansy ihn an, während sie durch ihre eigenen Beine sah. "Ich will eine ehrliche Meinung, Gryffindorschlappschwanz!"
Dann ließ sie ihre Augen noch unten wandern - also, eigentlich nach oben, und fügte jovial an: "Okay, vergiss den Schlappschwanz! Hör zu, Weasley, du solltest dich jetzt mal ein bisschen zusammenreißen! Glaubst du, ich will mit dir Luschi Sex?"
"Nein, natürlich nicht", erwiderte Ron sofort.
"Okay, dann teil das mal dem kleinen Ronnie mit...aber mach das gefälligst leise! Ich will nicht hören, wie du mit deinem handbetriebenen und völlig überflüssigen Anhängsel sprichst!"
"Der müsste ja nicht länger handbetrieben sein...", rutschte es Ron heraus.
Er erbleichte und schlug sich entsetzt die Hand vor den Mund.
"Was...war...denn...das?", fragte Pansy und begab sich endlich wieder in einer aufrechte Position.
"Es tut mir leid...schrecklich leid..." stammelte Ron entsetzt und schlug die Augen nieder.
Pansy sprang katzengleich vom Tisch und schritt langsam auf ihn zu.
"Du ahnst gar nicht, wie leid dir das noch tun wird", zischte sie leise und zog sich mit einer fließenden Bewegung das T-Shirt über den Kopf und schmiss es zu Boden.
Rons gesenktem Blick entging nicht, dass sie sich dieses Kleidungsstückes nun auch entledigt hatte und sein kleiner Ronnie zuckte in wilder Begeisterung.
"Halt's Maul", murmelte Ron panisch in Richtung Schritt.
"Wie redest du mit mir, du mieser kleiner Penner?", ereiferte sich Pansy und schlug ihm ihren BH ins Gesicht.
"Ich habe das nicht zu dir gesagt...ich habe nur versucht...", er stockte hilflos.
"Der Versuch hat nichts genutzt", sagte Pansy und griff Ron beherzt zwischen die Beine.
"Wir werden ihn erziehen müssen", sagte sie streng. "Wenn du mit mir zusammenarbeiten willst, dann musst du lernen, das Blut in deinem Kopf zu behalten. Weasley, es ist nicht gerade ein Geheimnis, dass dein Hirn keine Spitzenleistungen vollbringt, da wollen wir doch zumindest auf die optimalen Voraussetzungen achten, nicht wahr?"
"Weiß nich'...vielleicht...ja, okay...ich werde mich bemühen."
"So ist es brav, meine kleine handzahme Ratte. Lektion eins, sieh mich an!"
Ron hob den Blick und traf auf zwei volle Brüste, mit rosigen Brustwarzen.
"Wir müssen das ein wenig abkürzen, also...Lektion zwei...fass mich an!"
"Häh?", wollte Ron wissen, als Pansy auch schon nach seinen Händen griff und sie sich auf die Brüste legte.
"Lektion drei. Knet mir die Brüste!"
Ron begann zögerlich damit, seine Hand rhythmisch zu bewegen.
"Okay, bald hab ich dich soweit, dass du neutral auf mich reagierst und du keinen Steifen mehr bekommst, selbst wenn ich mich ohne Höschen breitbeinig vor dir präsentiere. Alles nur eine Frage der Selbstdisziplin und vor allem auch der Gewohnheit", erläutertet Pansy fachkundig.
Allein die Beschreibung ließ jegliche Selbstdisziplin Rons in gleichem Maße verschwinden, wie sein Penis wuchs.
Er biss die Zähne zusammen, als Pansy nun ein Bein um ihn schlang und sich an ihm rieb.
"Als Tänzerin beherrscht man den eigenen Körper hundertprozentig. Ein wenig davon wirst du doch wohl auch schaffen, Gryffindor!", wies sie ihn zurecht, als sie seine Erektion an ihrem Bein spürte.
Ihre Hand begann ihn zu reiben, während sie seinen Blick einfing.
"Ganz schön hart", stellte sie fest.
"Ähä", erwiderte Ron und schluckte.
"Zieh mal die Hose aus, damit ich mir das Übel aus der Nähe ansehen kann. Irgendwie müssen wir den in den Griff bekommen."
Eigentlich hatte Ron gar nichts gegen ihre derzeitige Art, sein bestes Stück in den Griff zu bekommen, einzuwenden, doch er kam ihrer Aufforderung nach.
"Wow! Na sieh mal einer an! Und den wollte bislang noch niemand?", fragte Pansy offensichtlich beeindruckt.
"Ich weiß nicht...Harry vielleicht...aber der hat nie gefragt...", murmelte Ron verlegen.
"Was für ein dummer Junge", hauchte Pansy und Ron war sich nicht ganz sicher, ob sie Harry oder ihn meinte.
"Hör zu, Weasley, ich bin eine Frau - Frauen neigen dazu, ihre Meinung ab und an zu ändern, ohne dass sie es erklären müssten. Ich habe meine Meinung gerade geändert und ich gebe dir - weil ich unendlich gütig bin - sogar eine Erklärung dazu. Also, ich will nun doch Sex mit dir - und wenn du den Grund dafür wissen möchtest, dann schau dir nur dein prachtvolles Gerät an!"
Damit ging sie auf die Knie und stellte Rons bislang nur handbetriebenes, und gar nicht so überflüssiges Anhängsel auf Mundbetrieb um.
Als etwa zehn Minuten später Pansy auf einem überglücklichen Ron ritt, sah dieser geradezu orgastische Sterne vor Augen. Zwischen Pansys kleinen Schreien hörte man Donnergrollen und der Schweiß auf ihren Körpern wurde von dem Regen fortgewischt, der sich aus dunklen Wolken ergoss. Es war herrlich! Als der Ravenclawtisch in Flammen aufging, brach über Pansy der Höhepunkt herein und Ron konnte sie vibrieren spüren, was auch ihm den letzten Rest gab. Während der Hufflepufftisch in Tausende von Holzsplittern zerbarst, sah Ron zu Pansy strahlend empor.
"Siehst du, wir haben einen Sturm heraufbeschworen, mit der ganzen Energie, die wir freigesetzt haben", sagte er lachend.
Pansy strich sich die nassen Haare aus dem Gesicht.
"Mist," gab sie zurück, "heute kann ich hier nicht mehr tanzen, die Rutschgefahr wäre viel zu groß. Gefällt dir mein Hintern?"
"Er ist das Schönste, was ich je gesehen habe", erwiderte Ron sofort - und er meinte es auch so!
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Die Dinger taten es einfach nicht - zuviel Kunststoff - das konnte unmöglich Albus' Ernst sein!
Madam Hooch maß die Ungetüme mit einem abfälligen Blick. Die sahen vielleicht attraktiver aus, als die herkömmlichen Besen, aber sie waren alles andere als befriedigend.
Ein kleiner privater Gebrauchstest am letzten Abend hatte ihr das ganz klar bewiesen.
Die Gigolos unter den Fluginstrumenten konnten nicht halten, was ihr protziges Äußeres versprach.
Da nutzte es auch nichts, dass sie von selbst vibrierten, wenn man sie mit Strom versorgte, denn dann brach ein Höllenlärm aus, der jede prickelnde Stimmung die vorher geherrscht hatte, regelrecht in ein Vakuum aufzusaugen schien. Kein Funken Spaß - nur noch dröhnende Leere.
Zudem waren die Kabel hinderlich, denn wer ritt schon gerne auf einem elektrischen Besen, den man nur dann benutzen konnte, wenn er an die Leine gelegt war?
Nein, die Dinger konnten an das Werk zurückgehen, von wo sie kamen - obwohl Vor ein merkwürdiger Name für ein Werk war - aber so war das halt mit Muggelkram; er war nicht nur unnütz, sondern auch äußerst absonderlich!
Madam Hooch griff zu einem Besen mit besonders breitem Stiel und formte ihre Hand zu einer Höhle, und ließ die Stielspitze darin auf und nieder gleiten.
Das fühlte sich gut an, sie steigerte das Tempo etwas.
Schön glatt und fest - das Holz war in Ordnung.
Vor jedem Gebrauch musste sie sich eingehend davon überzeugen, dass die Fluggeräte in einem tadellosen Zustand waren.
Sie erinnerte sich an die Szene zurück, als Draco Malfoy beim Besteigen des Besens sich einmal einen Holzsplitter im Hintern zugezogen hatte. Sie hatte Poppy dabei assistiert, den Holzspan herauszuziehen. Das war ein denkwürdiger Augenblick gewesen, denn der Slytherin hatte damals damit gedroht, sie beide bei seinem, inzwischen verstorbenen Vater anzuschwärzen, worauf Poppy kurzfristig einen Tag der Offenen Tür einberufen hatte und binnen Sekunden eine ganze Schar giggelnder Mädchen Zeuge wurde, wie Draco seinen blanken Hintern präsentierte. Vielleicht war das der Moment gewesen, in dem er beschlossen hatte, homosexuell zu werden. Die Mädchen von heute konnten einem aber auch Angst machen! Die waren so forsch und von Anstand fehlte jede Spur.
Sie bemerkte das immer wieder, wenn sie die Hälfte der Mädchen nach der ersten Flugstunde darauf hinweisen musste, dass es des Anstands wegen von Nöten sei, einen Slip unter der Schuluniform zu tragen. Allerdings konnte sie schlecht sagen, ob die Jungs genauso gedankenlos mit ihrer Unterwäsche umgingen, weil man ihnen vom Boden aus, aus kleidertechnischen Gründen, nicht unter die Röcke schauen konnte.
"Macht's Spaß?", erklang plötzlich eine Stimme neben ihr.
Madam Hooch fuhr herum und sah sich Remus Lupin gegenüber.
"Ich weiß nicht, was du meinst!", fuhr sie ihn an, versuchte jedoch den Besen schnell hinter ihrem Rücken zu verstecken, was ihr nur leidlich gelang.
"Du hast eine krankhafte Beziehung zu deinem Arbeitsutensil", klärte Remus sie freundlich auf.
"Und du hast eine krankhafte Beziehung zu deinem eigenen Körper", erwiderte sie erbost, "du solltest dir mal Gedanken darüber machen, ob es vielleicht psychosomatisch ist, dass du ihn einmal im Monat verwandelst."
"Beim zahnlosen Fabeltier, den Mist haben wir doch schon letzten Vollmond durchgekaut! Du stehst doch drauf, wenn ich mich in eine reißende Bestie verwandle!"
Hooch holte den Besen hervor und grinste Lupin breit an. "Ja, und da wir schon beim Thema sind - du magst es doch auch, wenn ich mich vor deinen Augen mit meinem Besen auf Touren bringe...wozu also die gegenseitigen Schuldzuweisungen?"
"Damit die Story nicht total verkommt! Ein bisschen Anstand muss schon sein!"
"Merkwürdig", merkte Hooch an, "darüber habe ich auch gerade nachgedacht - meinst du, Kira möchte diese Geschichte entschärfen? Das wäre typisch - jetzt, da es Hermine und Snape miteinander getrieben haben."
"Ist hier gerade die Rede von mir?", erkundigte sich plötzlich eine dunkle Stimme aus dem Dunkeln und Hooch schwante dunkel, dass Snape keineswegs darüber im Dunkeln tappte, dass sie gerade seine dunklen Geheimnisse besprochen hatten.
"Ja, genau, wir reden über dich. Du hattest endlich Sex mit Hermine?", erkundigte sich Remus höflich.
"Ja, hatte ich", erwiderte Snape.
"Und, wie war es?"
"Aber Remus, das fragt man doch nicht!", schaltete sich Hooch ein.
"Wieso nicht? Ihm bleibt doch die Möglichkeit zu lügen", rechtfertigte sich Remus schnippisch.
"Brauche ich nicht - es war genial. Ich war völlig hin und weg. Apropos weg...unser Hausmeister ist weg. Ich musste ihn entlassen. Und jetzt, da ich euch beide so sehe, habe ich mich entschieden, dass ihr euch diese Stelle ab sofort teilen werdet."
"Äh..."
"Öhm..."
"Äh..."
"Öhm...hör mal..."
"Würde ich ja gerne", gab Snape genervt zurück, "aber ihr sprecht eine konfuse, inclusive gutturale linguistische Abstrusität, die beinahe eine Logoneurose, Logopathie oder auch Paraphasie eruieren lässt."
"Höh?", fragte Remus nach.
"Das macht es jetzt auch nicht besser, Lupin", sagte Snape kopfschüttelnd, dann fügte er an: "Gut, da ihr keine Einwände habt, könnt ihr euch gleich an die Arbeit machen. Aber benutzt nicht diese Staubsauger - das Geräusch, das die Dinger machen, schlägt einem auf die Potenz."
Damit drehte er sich abrupt um, und verschwand.
Remus fletschte die Zähne, was in seinem derzeitigen Zustand reichlich albern wirkte.
"Dann wollen wir mal", seufzte Hooch und reichte Lupin einen kurzstieligen Besen.
"Und warum bekomme ich dieses mikrige Teil?", erboste der sich.
Hooch lächelte milde: "Weil du es außerhalb der Vollmondphase gewohnt bist, mikrige Teile in der Hand zu halten", erläuterte sie knapp.
Remus fraß den Ärger in sich hinein - was ja bekanntlich nicht gut ist und ebenfalls auf die Potenz schlägt.
Aber noch beim Fegen durch die endlosen Gänge von Hogwarts fasste er einen Entschluss.
Er würde Albus' Wasserspeier austricksen müssen, um in das Büro des Direktors zu gelangen.
Es gab dort etwas, das ihm nach wie vor zu neuer Manneskraft verhalf.
Ein Lehrwerk über die weibliche Anatomie.
Bebildert.
Ausführlich.
Scharf!
Und in dieser Geschichte der reinste Bumerang.
tbc
Über was mag Remus da wohl nachdenken?
Und wie wird er es anstellen, die Wasserspeier zu überlisten?
Und wird er am Ende des nächsten Kapitels noch eine Rolle spielen?
Und was spielt überhaupt eine Rolle?
Und lasst ihr mir ein Review da?
Fragen über Fragen -g-
