Da bin ich wieder!

Wieder einmal vielen lieben Dank an alle Reviewer.

Sjofna: Ich werde jetzt, wenn ich es schaffe, alle zwei Tage ein Kapitel posten. Aber ich denke, dass ich es so machen werde.

not necessary: Also, ich bin mir da bei der Stelle mit den Kratzern nicht sicher. Ich kenne „Much Ado About Nothing" nicht, deshalb weiß ich nicht, ob sie daran angelehnt ist.  Im Original heißt die Stelle jedenfalls:

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"Then I think the men of the wizarding world can likewise rejoice for not having to face a hell cat like you. They'd not survive without a scratched face."

"Oh, but scratches could only improve a face such as yours," she said sweetly, batting her eyes.

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Das Original findest du in der englischen Kategorie von Es heißt „Too Wise Too Woo" von Apythia.

Genug gequatscht. Viel Spaß beim Lesen!!!

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Kapitel 3

„Du kommst zu dem Ball heute Abend, und es bleibt dabei", Minerva funkelte Severus an und forderte ihn regelrecht auf ihr zu widersprechen. Und er, natürlich, tat es.

„Hast du deinen verdammten Verstand verloren, Frau? Wann hast du mich jemals in einem Kostüm gesehen? Tanzen?", fragte Severus und fühlte, dass er ein sehr starkes Argument vorbrachte. „Außerdem, würde es niemand bemerken, wenn ich nicht da wäre."

„Severus Snape, du bringst mich zur Verzweifelung", sagte sie und warf ihre Arme in die Luft.

„Wenn du mich alleine lassen würdest, hättest du dieses Problem nicht", wies er freundlich daraufhin, eine Augenbraue hebend.

„Severus, es ist Zeit loszulassen, weiter zu gehen. Du hast soviel von dir selbst für diesen Krieg aufgegeben, dass du kaum weißt, wer du noch bist. Willst du dort nicht endlich herauskommen und dein Leben zurückbekommen?"

„Und wie bringt mir das Anziehen eines lächerlichen Kostüms und das herumwirbeln auf der Tanzfläche mein Leben zurück?" Er wusste, dass er sie nun anstachelte, aber es war zu lustig um es zu stoppen. Während er zu schätzen wusste, dass er nach allem was passiert war, auf die zählen konnte, hatte er sich manchmal gewünscht, dass sie sich daran erinnern würde, dass er eine Mutter hatte und dass das nicht sie war.

„Es geht nicht um das Tanzen oder das Kostüm, Severus", sagte sie ruhig, bevor sie seine Hand nahm. Sehr zu seiner eigenen Verwunderung, ließ er es zu. „Es geht darum die Gefühle zu erwidern, die du blockiert hast um die Jahre des Spionierens zu überleben. Du bist zu jung den Rest deines Lebens in deinem Labor oder deiner Bibliothek zu vergeuden."

Er war von ihrer Sorge sehr ergriffen, aber das würde er sie niemals wissen lassen. „Minerva, wenn du erwartest, dass ein paar soziale Beschäftigungen mich in einen netten", er spuckte das Wort aus, als würde es einen schlechten Geschmack in seinem Mund hinterlassen, „Mann verwandeln, dann wirst du schlimm enttäuscht sein."

„Ich erwarte kein Wunder", versicherte sie ihm, „ nur eine Erscheinung."

„Wenn ich zustimme, auf diesem verdammten Ball zu erscheinen, wirst du dann zustimmen aus meinem Haus zu verschwinden, sodass ich meine Zaubertränke in Frieden beenden kann?"

„Slytherins", sie rollte die Augen, „wollen immer eine Gegenleistung haben."

„Nichts ist umsonst", erinnerte er sie. „Und nun, verschwinde aus meinem Haus", befahl er ernst, aber die Zuneigung blickte durch seine Stimme.

Hermine apparierte ein paar Gärten weiter von dem Bankettsaal, den Lunas Vater gemietet hatte. Sie wollte noch einen ruhigen Spaziergang durch die kühle Frühlingsnacht machen, bevor sie in den, da war sie sicher, warmen, überfüllten Ballsaal eintreten würde. Jeder würde bereits dort sein. Sie wurde in ihre Forschung im Ministerium verwickelt und kam schließlich gerade zu Hause an, als die anderen losgingen.

Sie hatte nichts dagegen alleine anzukommen. Eigentlich hatte sie gehofft, dass, als sie niemandem gesagt hatte was ihr Kostüm sein wird, dies zu ihrem Vorteil werden würde.

Heute Nacht könnte eine gute Nacht sein, um ein wenig Spaß auf Severus' Kosten zu haben. Eine Höllenkatze, mmh? Ich werde es ihm schon noch zeigen. Ihr Lächeln wurde breiter, als sie in den Ballsaal eintrat.

Durch den Raum sehend, lachte sie laut auf, als sie ihn in einer Ecke ausmachte, alleine. Verkleidet als ein Pirat. Er hatte offenbar versucht, einen Zauber auf sich zu werfen, um wie jemand anderes auszusehen, aber das taillenlange gelockte Haar, der Ziegenbart und die braune Haut täuschten sie nicht; sie würde seine Haltung und sein Verhalten überall wieder erkennen. Sie fragte sich, was Minerva getan hat, um ihn davon zu überzeugen sein Haus zu verlassen, schwarze Lederhosen, ein gekraustes weißes Hemd und eine Augenklappe tragend. Und oh mein…, ist das Eyeliner? Oh, das wird ein Spaß!

„Das ist eine entzückende Verkleidung, Hermine!" Luna kam um sie zu begrüßen, verkleidet als, nun Hermine war sich nicht ganze sicher was, aber es beinhaltete viele Lagen aus Chiffon.

„Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, Luna", sagte Hermine, das Mädchen umarmend. „Woher wusstest du dass ich es bin?"

„Ich bemerkte dein Lachen", sagte Luna. „Bist du als Lethifold verkleidet, einen Vampir attackierend?"

„Huh?" Hermine sah auf ihr Kostüm herunter und entledigte sich dann ihres schwarzen Reisemantels. „Ah nein. Queen Elizabeth."

„Die Queen war ein Vampir?"

Hermine wurde von weiteren Erklärungen verschont, als ein Pailletten bestickter Körper vor ihnen auftauchte.

„Hermine, bist du das?"

Hermine nickte und umarmte ihre Freundin. Ginny Potter war gerade zu, wie jedes Mal seit ihrer Hochzeit vor zwei Monaten, am Glühen. Sie war als Jessica Rabbit verkleidet, ausreichend Beweis dafür, dass es ein Fehler war, den Weasleys DVD's nahe zu legen. Hermine war sich sicher, dass das Kleid nur aufgrund der Magie da blieb, wo es bleiben sollte.

„Wow, Gin! Du hast nicht gescherzt, als du sagtest, du würdest als ein genaues Imitat gehen", sagte Hermine.

„Harry mag es", antwortete der Rotschopf mit einem bösen Grinsen.

„Ich bin sicher, dass er das tut", sagte sie, sich in der Menge nach ihm umsehend. Er und Ron waren nicht schwer auszumachen, in ihren schwer zu beschreibenden Muggelkostümen und mit ihren schwarzen Brillen. „Zauberer in Schwarz", nannten sie sich selbst, als sie anboten, die Menschen, die den berühmt berüchtigten Schnarchkackler gesehen haben, zu obliviaten. Ein weiteres Beispiel dafür, dass Hollywood die Weasleys verderben.

„Guter Gott! Ist das Tonks, verkleidet als Rotkäppchen?", kicherte Hermine und deutete auf eine Frau in roten Roben und mit einem Korb.

Ginny zuckte mit den Schultern. „Sie sagte, es sei ein Muggelmärchen."

„Das ist es und es passt perfekt zu ihr", versicherte Hermine ihr. „Nur diesmal, denke ich, hat der große böse Wolf andere Singe im Kopf als die Großmutter."

Die anderen beiden starrten sie an. Sie schüttelte den Kopf.

„Macht nichts! Ein Begriff der Muggels."

„Ich bin überrascht, dass du nicht etwas mehr Enthüllendes gewählt hast, Hermine."

„Das war noch nie mein Stil, Ginny."

„Aber heute Abend geht es darum all das zu sein, was man nicht ist", beharrte Ginny. „ Außerdem, wie willst du jemals die Aufmerksamkeit eines Mannes auf dich ziehen, wenn du ihnen nicht zeigst, was du zu bieten hast?"

„Ginevra Potter! Frauen haben den Männern mehr zu bieten als nur ihren Körper!", schnappte Hermine. „Außerdem, wer sagt, dass ich überhaupt einen Mann haben will?"

„Komm schon, Mine. Jeder möchten mit jemandem zusammen sein", beharrte Ginny.

Hermine fühlte Zorn in sich aufsteigen. Sie war nie eines dieser typisch mädchenhaften Mädchen gewesen und sie hatte nie gedacht einen Mann zu brauchen, um ein erfülltes Leben zu haben. Zudem hasste sie es, wenn die Menschen etwas anderes andeuteten. „Ich bin nicht jeder."

„Nein, du bist eine Kriegsheldin. Eine junge Kriegsheldin, die unglaublich mächtig und intelligent ist. Und die einen schönen Körper hat, wenn sie sich jemals dazu entscheiden sollte, ihn zu zeigen."

„Was schlägst du vor zu tun? Mich ausziehen bis auf die Unterwäsche und sagen, dass ich ein Unterwäschenmodel bin?" Ihr Sarkasmus war an Ginny nur verschwendet, die Hermine ansah, als hätte sie alle Probleme der Welt gelöst. Hermine sah sie wütend an.

„Nun, es war ein Gedanke", meinte Ginny schulterzuckend.

„Wirklich, Hermine, wenn du nicht lernst, dich etwas aufzulockern, wirst du niemals jemanden zum Heiraten finden."

„Wenn ich nur dieses Glück haben könnte", seufzte Hermine.

„Erinnere dich meiner Worte. Eines Tages wirst du einen Mann finden und ihn wie verrückt lieben und dann willst du ihn heiraten und viele Babys mit ihm haben!"

Hermine sah aufrichtig entsetzt aus. „Babys? Ehemann? Nicht bevor Männer aus einer anderen Substanz als Erde gemacht sind."

„Vielleicht müssen wir dich einfach nur austricksen."

„Mein Sehvermögen ist wirklich gut; eine Kirche kann ich wohl schlecht übersehen."

Snape beobachtete, wie Hermine auf ihn zukam. Als sie in den Raum betreten hatte, hatte er den Atem angehalten beim Anblick einer solch eleganten Frau. Er mochte kein Mann der Liebe sein, aber er definitiv nicht ohne Verlangen. Aber dann realisierte er, wer hinter der Maske steckte und die Faszination war sofort erloschen. Ihr gehässiger Blick in Bezug auf sein Aussehen, schmerzte immer noch. Das war ebenfalls ein Grund dafür, dass er Minerva erlaubt hatte ihn zu dieser lächerlichen Aufmachung zu überreden. Er hoffte, dass Hermine seine neue Erscheinung attraktiv finden würden, sodass er am Ende der Nacht den Zauber fallen lassen konnte und ihr zeigen konnte, mit wem sie geflirtet hatte. Verbessertes Äußeres, in der Tat!

„Hallo, meine Dame", sagte er sanft und seidig. Er wollte nicht, dass seine Stimme ihn verriet.

„Captain", sagte sie mit einem Nicken und erlaubte ihm, ihre Hand zu nehmen, als sie ihn anblitzte, was, da war er sich, ein überwältigendes Lächeln war. Das wird leichter sein, als ich dachte.

Sie plauderten freundschaftlich über sinnlose Sachen wie das Wetter, die Dekoration und die Kostüme der anderen. Kein Wunder, dass sie Single ist, dachte Snape und schmunzelte innerlich. Sie ist eine komplette Langweilerin.

Entscheidend, dass sie anzusticheln mehr Spaß machte, als sie zu verführen, änderte er seine Taktik für diesen Abend.

„Ich muss sagen", er unterbrach sie. „ Sie sind wirklich nicht die verhasste Besserwisserin, was ich dachte zu glauben, als man es mir erzählte."

Sie hielt inne und sah überrascht aus, beim plötzlichen Themawechsel. „Und wer hat Ihnen das erzählt?"

„Ich kenne den Namen des Gentlemans nicht, aber er war unerbittlich, dass ich sie meiden sollte, da Sie unerträglich wären, ständig andere Leute verbessern und Informationen ausspucken würden, sie niemand hören will."

„Eine unerträgliche Besserwisserin, mmh? Es muss Severus Snape gewesen sein. Obwohl ich nach all diesen Jahren dachte, dass er sich eine bessere Beleidigung als das einfallen lassen würde."

„Wer ist Snape?"

„Ich bin sicher, Sie kennen ihn", sagte sie, wieder dieses Grinsen zeigend, ein wissender Blick in den Augen. „Sein Name ist, nach alldem, in der ganzen Zaubererwelt bekannt."

„Wirklich, Ich glaube nicht, dass ich schon einmal jemandem mit diesem Namen begegnet bin."

Sie sah ihn eigenartig an und grinste dann boshaft. „Severus Snape, ein Kriegsheld, ist der höchst sarkastischste, ungeselligste, hässlichste und ekelhafteste Mann, den Sie jemals treffen möchten. Das arme Ding rühmt sich mit seinen hinterhältigen Kommentaren und seiner scharfen Zunge. Aber die Wahrheit ist, dass wir alle vorgeben eingeschüchtert zu sein, in der Hoffnung, dass er weggeht und jemand anderen belästigt. Oh, und er neigt dazu jemandem ins Gesicht zu spucken, wenn er wütend ist. Das ist höchst ordinär." Sie sah sich suchend die Menschenmenge an. „Ich bin sicher er ist hier irgendwo."

Snape war überrascht. Sah sie in wirklich auf diese Weise?

„Wenn ich diesen Mann, von dem sie sprechen treffe, werde ich ihm sicher überbringen, was sie gesagt haben."

„Oh, bitte tun Sie das", sagte sie, bevor sie sich lachend entfernte.

Snape starrte voller Staunen auf ihren sich entfernenden Rücken. Hatte sie ihn erkannt? Ordinär? Ich? Kaum.

Er kippte seinen Feuerwhiskey hinunter, als er sah, dass sie die Aufforderung zum Tanzen von diesem Schwachkopf Longbottom akzeptierte. Das ist noch nicht zu Ende, Granger! dachte er und schmiedete bereits Pläne für ihre nächste Begegnung.

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Ich hoffe es hat euch gefallen!

Würde mich über ein Review freuen

lg –Serena-S-