Also hier ist es...
[EDIT]
Noch einmal: Die Überarbeitete Version!
[EDIT Ende]

Kapitel 3.

Noch zwei Tage.
Am nächsten Morgen wachte Harry früh auf. Er hatte schließlich noch etwas zu erledigen, und seine Sachen kamen ja schließlich nicht von alleine von den Dursleys weg. Auch wenn das sehr praktisch wäre, denn dann müsste er nicht noch einmal in die hässlichen Fratzen seiner Verwandten sehen.
Also schnell in die Klamotten geschlüpft, leider die von gestern, da er ja nichts dabei hatte, und mit dem festen Vorsatz sich heute noch neu einzukleiden. In diesen alten Fetzen wollte er wirklich nicht mehr herum laufen. Warum hatte er sich bisher eigentlich nie etwas Neues gekauft? Ach ja, ihm fehlte die Zeit, er hatte unbedingt seinen Freunden beim Sterben zusehen müssen. Harry riss sich am Riemen. So sollte er nicht denken, schließlich wollte er gerade das ändern.

Als Harry dann vor seinem Frühstück saß und nur lustlos darin herum stocherte, gab er das Essen auf und beschloss direkt zu seinen Verwandten zu gehen, schließlich war er schon einen ganzen Tag weg und er wollte ihnen das Glücksgefühl nicht gönnen, wenn sie womöglich daran dachten, dass er irgendwo abgekratzt sein könnte.
Er ging vor die Absteige, um von dort in den Ligusterweg zu apparieren.
Er hielt es nicht für nötig anzuklopfen, schließlich wollte er Onkel Vernon und Co. die Überraschung nicht verderben. Also ging er einfach schnurstracks in sein Zimmer, ließ seine Sachen in den Koffer schweben, aber natürlich nur die, die er noch brauchte. Was soviel hieß wie, ein paar Bücher zu denen sein Fotoalbum gehörte, sein Besen in verkleinerter Form, und noch ein paar andere Habseligkeiten. Seine alten „Klamotten" durften diese Muggel schön selber verbrennen.
Als Harry meinte alles eingepackt zu haben, nahm er seinen, mit einem Federzauber versehenem und somit federleichten Koffer und öffnete die Tür, um einen vor Wut schnaufenden Vernon vor sich zu sehen. Der dieser Wut auch gleich Luft machen wollte. Dem aber von Harry vorsorglich mit einem Stillezauber abgeholfen wurde. Und das „...", das einzige war, was der Wütende heraus bekam.
Der-Junge-der-Lebte sah mit einem kalten Blick, aber voller Genugtuung auf seinen Onkel herab, dessen Mund sich zwar öffnete und schloss, als ob er etwas sagen wollte, ihm aber nicht ein einziger Ton entwich, um anschließend ungerührt wieder zu seinem Koffer zu greifen und ruhig, ohne einen Blick zurück, das Haus zu verlassen, in dem er die fast schlimmsten Jahre seines Lebens verbracht hatte.

Zurück in seinem Zimmer in der Winkelgasse wurde der Koffer einfach auf das Bett geworfen, und Harry rauschte sofort wieder auf die volle und laute Straße.
Jetzt musste er noch neue Anziehsachen besorgen.
Hm, als erstes zu Madame Malkins und danach noch nach Muggel-London für Hosen, Hemden und so weiter, nahm sich Harry vor.
Und so machte er es dann auch. Als er bei Madame Malkins ankam und eine vollkommen neue Garderobe verlangte, war diese sofort Feuer und Flamme. Harry wurde von Stoffrollen und Schnittmustern regelrecht begraben.
Da sich Harry aber schon immer vor solchen Shoppingtouren gedrückt hat und nicht wirklich was daran fand, wollte er hier nur schnell verschwinden, und Madame machen lassen.
Also unterbrach er Besagte nach ihrem 20 minütigem durchgehenden Redeschwall, nach diesem sie jedoch auch mal Luft holen musste.
„Danke, aber sagen wir, ich komme in 2 Stunden wieder und hole dann alles ab. Sie haben doch schon meine Maße genommen."
„Aber sie müssen doch die Stoffe aussuchen und... und..." erwiderte sie, wurde aber von Harry unterbrochen. „Ich habe Vertrauen in ihre Entscheidungen, jedoch würde ich dunkle Farben bevorzugen. Sprich schwarz, grün oder auch blau."
„Aber wie soll…? Warten sie!"
Als Harry schon halb aus der Tür hinaus war sagte er noch abschließend.
„Bis in zwei Stunden. Und wie gesagt, ich vertraue ihrer Erfahrung."
So ließ Harry mit einem letzten Augenzwinkern eine überforderte und geschockte Madame Malkins in ihrem Laden zurück.

Harry war direkt nach Muggel-London appariert und in einem Bekleidungsgeschäft verschwunden. Dort hatte er sich erst mal mit Hemden, Hosen, Boxershorts und allem anderen war er brauchte ausgestattet. Natürlich alles in schwarzen, grünen und blauen Farbtönen.
Jedoch war er bereits noch einer Stunde fertig, also ging er noch ein wenig schlendernd durch die Gassen Londons. Das würde das letzte Mal sein, dass er hierher kommen konnte, in seiner Zeit. Harry war so in Gedanken versunken, dass er gar nicht merkte wie die Zeit verging und erst wieder aus seiner Trance aufwachte, als er schon vor dem Durchgang zur Winkelgasse stand. Einen Blick auf die Uhr und... autsch, er war spät dran. Er sollte sich lieber beeilen.
Gott sei Dank war er durch das viele Quiditsch nicht außer Atem, als er vor Madame Malkins Geschäft für allerlei Bekleidungen ankam, und vollkommen ruhig eintreten konnte.
Malkins bemerkte ihn Roben, die er sofort, denn sie war anscheinend gerade erst fertig geworden und zeigte ihm sämtliche Umhänge und rasch verkleinerte um sie in seine Tasche zu verfrachten, nachdem er ohne zu murren den Betrag von 129 Galleonen gezahlt hatte.
Der Betrag war recht hoch, doch für ihn eigentlich nicht bedenklich, hatte er doch genug geerbt und konnte es sich leisten. Das und noch vieles mehr.

Hatte er also schon wieder etwas erledigt.
Doch jetzt kam wieder etwas Wichtiges. Es wunderte Harry, dass er es so lange aufgeschoben hatte, aber um ehrlich zu sein wusste er nicht, wo er das Waisenhaus, in der Zeit vor 50 Jahren finden sollte.
Schließlich wollte er dort ein Zimmer, mit dem noch nicht Voldemort, sprich Tom Riddle beziehen, denn in Hogwarts bezweifelte Harry, an den von seinem ´Freundeskreis` und von Fans umringten, Schülersprecher Tom ran zu kommen. Was im Waisenhaus wahrscheinlich um einiges leichter war.
Es hieß also wieder recherchieren.
Na dann mal los! Ähm aber wohin? Mal überlegen. Dumbels hatte es gewusst, nur war der leider schon futsch. Und wenn Dumbledore es wusste, musste es doch sicher auch irgendwo in Hogwarts stehen. Hm, musste er wohl oder übel mal die Akten durchgehen.
Ob er das heute noch schaffen konnte? Sicher, also schnell mal nach Hogsmead (schreibt man das so? sicher nicht -.-) appariert. Wie lange er wohl schon nicht mehr hier gewesen war? Eigentlich waren es bloß Wochen, aber die Zeit bei den Dursleys kam ihm immer so schrecklich lang vor. Harry ging direkt auf die Ländereien Hogwarts zu.
Und nach einiger Zeit stand er schon vor den Toren des Schlosses, in dem er bereits sechs Jahre verbracht hatte, und es war sein erstes wirkliches zu Hause gewesen. Das letzte und 7. Jahr würde es nicht mehr machen. Nicht in dieser Zeitperiode.
Harry ging zügigen Schrittes durch die Eingangshalle. Seine Füße kamen erst zum Stillstand, als er vor dem Wasserspeier stand, den er auch schon so viele Male passiert hatte.
Harry sprach die Steinfigur direkt an, das Raten von Passworten war seit McGonnagal Schulleiterin war, nicht mehr möglich. Warum konnte sie nicht so in Süßigkeiten vernarrt sein wie der Alte Albus.
„Dürfte ich wohl rein?"
„Es ist niemand da," antwortete ihm eine monotone Stimme.
„Ich brauche eine Information über einen ehemaligen Schüler, und außerdem werde ich schon nichts entwenden."

„Verdammt, soll ich dich aus dem Weg sprengen? Ich habe die Zauberwelt gerettet, mir kannst du doch wohl vertrauen."
„ Es geht nicht um Vertrauen, sondern um Regeln," sagte der Wasserspeier mit einer immer gleich klingenden Stimme.
Auch wenn Harry inzwischen etwas genervt war, sprach er weiterhin ruhig.
„Regeln?"
„Genau. Regeln die ich nicht brechen darf. Also das habe ich gerade nicht getan, klar?"
Und die Wandeltreppe fing an sich empor zu heben. Und Harry ging etwas überrascht hinauf.
Hatte er doch mit einer weitaus längeren Diskussion gerechnet, wie er sie früher immer hatte führen müssen, um nach oben gelassen zu werden.
Na ja, da hatte er eben Zeit gespart.
Oben angelangt, öffnete er die Tür zum Büro der Direktorin. Jetzt blieb noch die Frage, wo denn die Unterlagen der Schüler zu finden waren.
Auf suchen hatte er keine Lust, schließlich wollte er nicht das ganze Büro auf den Kopf stellen. Und er konnte zaubern, also wieso tat er es nicht einfach? Und so rief Harry einfach, mit der Hoffnung, dass die Akten nicht besonders gesichert waren:
"Accito Tom Riddles Schulakte!"
Die zu seinem Glück auch sofort auf ihn zuflog.
Und diese war ganz schön verstaubt. Na ja, er musste sie ja nicht ins Bett nehmen (AdA: Nein, das soll keine Anspielung sein!) Als Harry sie auf dem Schreibtisch ausbreitete, fand er schnell was er suchte. Es stand auf einer Art Steckbrief.


Wohnort : Poolstreet 7, London QS 14 R

Geburtstag : 31 Dezember 1929

Als er sich notiert hatte was er gesucht hatte, ließ er die Akte wieder zurück schweben und verließ das alte Gebäude, bevor er vielleicht noch auf einen Lehrer traf, was vielleicht nicht so gut war. Schließlich wusste von seinem Vorhaben niemand etwas.
Draußen angekommen konnte man schon sehen, dass er bereits zu dämmern anfing.
So ging Harry gemächlich, durch die Abendsonne aus der Antiapparier-Zone, und disapparierte vor den Toren der Zauberschule.
Harry erschien in der Winkelgasse vor seiner kleinen Absteige wieder, und begab sich sofort in sein Zimmer. Dort kippte er erst einmal einen bitteren Trank runter. Auch für die Zeitreise, denn auch wenn er sehr große und vor allem schwarze Magiereserven hatte, war es dennoch ein kräftezehrendes Unterfangen. Harry hatte ihn vor längerem gebraut, da der Trank sechs Monate ziehen musste, jedoch sehr stark war, und wenn er ihn jetzt trank, im Moment seines Aufbruchs seine größte Wirkung entfaltete und Harry somit half, das Kommende heil zu überstehen.
Gleich darauf schlief Harry ein, er war verdammt müde, shoppen war wirklich nicht sein Ding.

Kapitel 3. Ende

Nächstes Kapitel: Der Tag des Aufbruchs

Und bitte schreibt mir Komis!! besonders die, die mich in ihrer Favoriten Liste haben. Das ist doch wohl angebracht oder?? *schnief*
Natürlich sollen auch alle anderen Komis schreiben, ich bin süchtig nach den Dingern!!!