"Du hast recht, Tony. Ich hab noch die Wiege und das Bettchen von Kelly. Ich konnte mich nie überwinden die Sachen wegzuschmeißen und jetzt würde ich mich freuen wenn Mickey auch darin schlafen könnte. Die Sachen habe ich damals selber geschnitzt, eigentlich wollte ich dein Bett oder zumindest deinen Schrank selber machen. Aber jetzt haben wir ein gekauftes Schlafzimmer für dich, mein Spatz." Alex sah seinen Dad nachdenklich an, dann kam ihm ein Gedanke. "Dad, wäre es möglich in den Schrank und das Bett etwas rein zu schnitzen?" Jethro sah seinen Adoptivsohn fragend an, dann kam ihm die Erleuchtung. "Du möchtest also etwas in dein Bett oder deinen Schrank geschnitzt haben? Nur weil ich gesagt habe, das ich das gerne selber gebaut hätte? Deswegen musst du das aber nicht, nur wenn du es wirklich willst. Gut, es ist möglich in das Kopfteil etwas zu schnitzen. Hast du denn schon eine Vorstellung von dem was du gerne auf deinen Möbeln hättest?" Alex quietschte begeistert auf, sprang aus dem Bett und lief aus dem Raum. Tony lächelte verträumt, er kuschelte sich an Jethro, der über seinen dicken Bauch strich und seinen Nacken mit kleinen Küssen bedeckte. Leise stöhnend legte er seinen Kopf auf die Seite um Jethro mehr Platz zu bieten, langsam wanderte die Hand von seinem Bauch hinunter unter die Boxershorts und legte sich leicht auf seinen halbsteifen Penis. "Oh Jethro, das sollten wir lassen. Uh! Bitte, Alex ist gleich wieder da, wir können ja heute abend weiter machen. Hmm, wenn du nicht aufhörst, müssen wir..."

"Papa, Daddy, was macht ihr da? Ich wollte euch doch zeigen was Daddy auf meinen Schrank und mein Bett machen sollte!" Alex stand mit einem dicken Buch in den Armen in der Tür, Empörung und Unglauben standen auf seinem Gesicht geschrieben, doch bei den erschrockenen Gesichtern seiner Adoptiveltern musste er grinsen und sprang auf das Bett zu den Beiden, kuschelte sich mit dem Rücken an Tonys Bauch und schlug das Buch auf. "Das Buch habe ich gestern von Daddy bekommen. Er hat gesagt, wenn wir schon eine magische Familie sind, müssen wir auch wissen mit wem wir unsere Umwelt teilen. Dann hab ich Daddy von meiner Begegnung mit den Zentauren, den Einhörnern, den Riesenspinnen und der Riesenspinne erzählt. Er hat mich in den Arm genommen und fest an sich gedrückt und gesagt, das er jetzt auf mich aufpassen wird. Ich habe mir das Buch durchgelesen und ein paar Bilder gefunden, die sicher gut in mein Zimmer passen würden. Was meint ihr?" Er hielt das Buch so, das seine Väter das Bild eines Schneeweißen Einhornes auf einer üppigen Wiese sehen konnten. Dann blätterte er um und zeigte ihnen das Bild eines buntschillernden Phönixes, ein erneutes Umblättern erlaubte den Blick auf einen silbernen Fuchs mit sechs Schwänzen und einen majestätischen Tiger mit kupfernem Fell. "Das sind schöne Motive. Das Einhorn würde sich bestimmt gut auf deinem Schrank machen. Aber wo sollen der Kaiserphönix, der Fuchsdämon und der Feuertiger hin?" Tony sah seinen Sohn fragend an. "Feuertiger, Fuchsdämon und Kaiserphönix? Ich habe diese Namen noch nie gehört, Papa. Ich dachte eigentlich der Fuchs passt zu Dad und der Tiger zu dir und der Phönix erschien mir wie ein Bote aus der Vergangenheit. Kannst du mir was über diese Tiere erzählen, Papa?"

Jethro und Alex hingen Tony an den Lippen, als er von den vier magischen Tieren erzählte. "Du hast dir da Tiere ausgesucht, die als Ausgestorben gelten beziehungsweise die Einhörner, die stark bedroht sind. Bei magischen Tieren ist es genauso wie bei normalen Tieren, sie werden wegen ihrem Fell, ihren Federn oder ihren besonderen Eigenschaften gejagt. Bei Einhörnern werden die Hörner, das Blut und die Haare aus Schweif und Mähne sehr begehrt. Viele Menschen haben keine Lust darauf in den Wald zu gehen und abgeworfene Hörner und ausgerissene Haare zu sammeln. Sie legen lieber Fallen aus, damit sich die Tiere darin verfangen und töten sie dann. Schrecklich sag ich dir. Beim Feuertiger und dem Kaiserphönix haben sie es genauso gemacht. Der Feuertiger lebte in der Nähe von Vulkanen, die Besonderheit an ihm war, immer wenm die Vulkane ausbrachen, stand sein Fell in Flammen. Die Menschen, oftmals sehr abergläubisch, dachten die Tiger würden die Vulkane ausbrechen lassen und jagten sie. Leider waren die Pelze dieser Tiere hochmagisch, sodass sie auch im Zustand eines Wandbehanges oder Teppichs bei Vulkanausbrüchen in Flammen aufgingen und ganze Dörfer auslöschten. Später erkannte man das die Tiger ein natürlicher Warnmelder für Vulkanausbrüche waren, doch da war es schon zu spät. Alle Feuertiger waren ausgerottet. Experten gehen davon aus, das eines von einer Million geboren Tigerjungen ein Feuertiger ist, aber es gibt heutzutage weniger als zehntausend Tiger auf der Welt und damit ist die Chance das Feuertiger geboren werden gleich null. Dem Kaiserphönix erging es nicht besser. Er wurde wegen seiner Federn und den heilenden Tränen gejagt.

Man fing sie ein und wollte so einen unerschöpflichen Vorrat an Federn und Tränen haben, leider wusste niemand das diese stolzen Vögel in Gefangenschaft nicht überleben können und so starb ein Phönix nach dem anderen. Heute existieren nur noch sehr wenige Phönixe, ich glaube nach der letzten Zählung vor sechs Jahren waren es nur noch etwa 15 Paare weltweit. Nach den Kaiserphönixen verschwanden auch die Lichtphönixe, die Wasser-, Eis-, Schatten-, Todes-, Regenbogen- und Waldphönixe. Heute sieht man vereinzelt nur noch Feuer- oder Felsphönixe, aber auch diese verschwinden wohl bald. Schade um die schönen Tiere." "Dumbledore hat auch einen Phönix, er ist rot und gelb. Fawkes heißt er und hat mir bei dem Basilisken das Leben gerettet. Ohne ihn wäre ich jetzt tot. Aber warum bleibt er bei ihm wenn Phönixe so Freiheitsliebend sind? Ich habe mal gehört, das McGonnagall darüber geredet hat, das Fawkes Dumbledores Vertrauter ist und mit ihm einen Bund geschlossen hat, kann das sein, Papa?"

Tonys Gehirn arbeitete auf hochtouren. Ein Phönix band sich nicht einfach an einen Menschen, sie waren dazu viel zu misstrauisch, aber wenn..? "Phönixe binden sich nicht an Menschen, es sei denn dieser Mensch ist sein Gefährte. Es gibt aber auch die Möglichkeit einen Phönix an sich zu binden und zwar mit einem verbotenen Ritual, das für den Gebundenen sehr kräftezehrend ist, da der Bundsprecher von der Lebensenergie des Partners zehrt. Wollen wir hoffen, das dem armen Fawkes dieses Schiksal erspart geblieben ist. Aber genug davon, über welches Wesem wolltest du noch was wissen? Ach ja, die Fuchsdämonen. Fuchsdämonen haben im Allgemeinen sechs Schwänze, diese stehen für die fünf Elemente Feuer, Wasser, Licht, Luft und Erde, der Sechste steht für die Heilkraft der Natur, die diese Wesen vor Verletzungen und Krankheiten schützt. Diese Heilkraft können sie auch auf andere übertragen um deren Wunden oder Krankheiten zu heilen. Das Fell der Fuchsdämonen gibt es in verschiedenen Farben, dominierend sind schwarz oder rot, ganz selten sind weiß oder silber. Zwischen diesen Farben variiert zum Beispiel die Farbpalette eines Wurfes, ein rot, ein schwarz, ein bunt, ein gelb und so weiter. Wegen diesem Fell wurden sie hauptsächlich gejagt. Wer heutzutage einen Mantel aus Fuchsdämonenfell hat, der darf damit rechnen das dieser entweder gestohlen, zerstörrt oder verfärbt wird. Denn die Pelzindustrie hat diese Wesen ausgerottet. Aber genug davon, das ist so deprimierend. Was baust du denn wieder im Keller, Jethro?"

Tony wechselte das Thema auch um Alex ein weiteres Gespräch über Tod und Verderben zu ersparen, außerdem war er neugierig auf das neuste Werk seines Mannes. "Neugierig bist du gar nicht, oder? Wolltest du Alex nicht länger mit diesem Thema belasten? Ok, mein Kater, du hast gewonnen. Ich wollte eine Wiege bauen, nur leider wird sie wohl nicht fertig werden, Mikey kommt ja schon in gut zwei Wochen auf die Welt und ich brauch noch mindestens sechs Wochen für die drei anderen Seiten und für die schwingenden Füße." Sagte Jethro geknickt, er wollte seinem Tony eine Freude damit machen. "Liebling, lass dir Zeit. Wenn du wieder ins Büro musst und ich erstmal zu Hause bleibe, dann wirst dt nicht die ganze Nacht nach unten verschwinden. Also lass dir Zeit, das Nächste kommt bestimmt." Philosophierte Tony, Alex hatte sich wieder in seinem Buch vergraben und dachte darüber nach was sein Vater ihm über die von ihm ausgesuchten Wesen erzählt hatte. "Kannst du mir denn das Einhorn und den Phönix auf den Schrank und den Tiger und den Fuchs auf das Kopfende vom Bett machen, Dad?" "Natürlich Spatz, ich werde nur die Vorlagen vergrößern und dann fang ich damit an."

"Jeth, die Vorlagen können wir hier schon vergrößern. Alex, in der Schublade vom Nachtschrank liegt ein Zauberstab und ein Block. Gibst du mir bitte beides?! Dank dir. So jetzt musst du mir helfen, setz dich vor mich und nimm den Stab in die Hand. Genau so." Alex setzte sich mit dem Rücken an Tonys Bauch und nahm den Stab in die Hand. Tony riss vier Blätter aus dem Block und legte sie vor seinen Sohn. Alex sah ihn fragend an und sein Vater erklärte was er vorhatte. "Zuerst wirst du die Blätter vergrößern, dein Dad und dein Großvater haben mir die Ausübung von Magie bis nach der Geburt verboten. Allerdings kann ich dich führen und leiten. Und dann kopierst du die Zeichnungen aus dem Buch auf die Blätter." "Papa, ich kann das nicht. Und was ist mit dem Verbot, in England durfte ich außerhalb der Schule nicht zaubern, wegen diesem komischen Gesetz von Minderjährigenzauberei." Jammerte der Junge. Tony grübelte, er versuchte sich an ein solches Gesetz zu erinnern, an ein Schreiben der Schule das das Zaubern außerhalb verboten sei, fand aber nichts in seinem Gedächtnis. "Es gibt ein solches Gesetz nicht, es gab so etwas hier auch nicht. Was es hier gibt, ist ein Überwachungsbann über dem Land, der fremde Magiesignaturen aufspürt und überwacht. Wenn diese dann Magie wirken, kann ein Team der Polizei den Wirkenden schnell finden und gegebenfalls in ein magisches Visum eintragen. Da du aber in Amerika geboren wurdest, bist du automatisch mit deiner Magiesignatur registriert. Jedem Neugeborenen wird hier neben den üblichen Untersuchungen auch ein Tropfen Blut abgenommen um die Magiesignatur festzustellen und zu registrieren. Du weißt ja das Kinder manchmal Magieausbrüche haben, es gibt zwei Arten dieser Ausbrüche: erstens die normalen Ausbrüche die zum Beispiel einen Teller fliegen lassen, das ist in Ordnung und da wird auch keiner kommen und dich verwarnen. Die zweite Art der Magieausbrüche ist aus Angst, Schmerz oder Verzweiflung, sobald dies Registriert wird sind Polizeibeamte auf dem Weg zu der Quelle. Dabei kann es ganz unterschiedliche Szenarien geben, zum Beispiel kann jemand vom Baum gefallen sein, von einem Auto angefahren worden sein, jemand wurde von Fremden verprügelt oder aber von der eigenen Familie. Wobei, wenn man von der eigenen Familie verprügelt wird, wird sofort ein Prüfungsverfahren eingeleitet und das Kind kann unter strenger Aufsicht zurück zu den Eltern oder es wird Pflegeeltern übergeben und die Eltern bekommen teilweise sehr empfindliche Strafen. Das nur so zur Info, jetzt wollen wir mal sehen was du kannst. Gut, der Spruch zum Vergrößern heißt 'Engorgio'. Versuch mal. Ich helf dir bei der Stabbewegung." Tony nahm Alex Hand in seine und führte diese mit der entsprechenden Bewegung über das Papier, dabei sprach der Jüngere die genannte Formel und schaffte es die Blätter ohne Schwierigkeiten auf DinA2 größe zu vergrößern. Alex strahlte über den Erfolg und lies sich von Jethro und Tony umarmen.

Dann folgte die schwerere Aufgabe, das Kopieren aus dem Buch, doch auch hier erklärte Tony seinem Sohn ganz in Ruhe wie es funktionierte und half ihm wie zuvor bei der ersten Bewegung. Die restlichen Drei konnte er dann ganz allein. Stolz wie es nur ein Dreizehnjähriger nach einer bestandenen Prüfung sein konnte strahlte er seine Eltern an und dann knurrte sein Magen. Blut schoss in seine Wangen und er murmelte ein leises verlegenes Entschuldigung. "Dafür musst du dich nicht entschuldigen, deinem Paps hat auch schon der Magen gegrummelt. Was hälst du davon, wenn du mal nachsiehst wie weit Grandpa mit dem Abendessen ist?! Ich glaube er wird stolz auf dich sein, wenn er hört was du grade gemacht hast." Lächelte Jethro Alex an. Dieser sprang vom Bett, schnappte sich das Buch und die vergrößerten Blätter und rannte im Schlafanzug nach unten. Sie hörten ihn nach seinem Grandpa und seinem Großvater rufen und dann dreifaches Lachen erschallen. Leise schloss Tony die Tür und krabbelte zurück zu Jethro. "So mein großer starker Bär, ich glaube du hast da vorhin etwas unterbrochen, das holst du jetzt nach und zwar das ganze Programm, hörst du?"

Jethro grinste wölfisch: "Du willst also das volle Programm? Das kannst du haben!" Ehe er sich versah, lag er unter Jethro, der ihm mit grober Gewalt die Pyjamajacke entzwei riss und seinen Mund plünderte. Jethro zog eine brennend heiße Spur mit seiner Zunge über seinen Oberkörper, die Finger waren überall, er verging fast unter seinem Mann und konnte nur noch stöhnen und wimmern. Mit einem Mal verschwand auch die Pyjamahose und wieder kamen Jethros Hände und Zunge zum Einsatz. Langsam und vorsichtig drehte Jethro seinen Gefährten auf die Seite, er wollte durch sein Gewicht weder Tony noch seinem Ungeborenen schaden. Einen Arm legte er um den Bauch des Schwangeren und liebkoste sein Glied, auf dem Rücken platzierte er Schmetterlingsküsse und trieb Tony damit in höhere Sphären, seine gestöhnten Worte gaben ihm den Rest. Er sah das glänzen der natürlichen Gleitschicht zwischen den Pobacken seines Geliebten herausfließen und zog diese leicht auseinander um mit einem einzigen Stoß in ihn einzudringen. Sie stöhnten laut auf, das hatten sie vermisst. In den letzten Tagen hatten sie nur miteinander kuscheln können, meist mit Alex in ihrer Mitte, doch heute mussten sie sich wieder vereinigen, der Innere Drang war zu groß gewesen und sie genossen es beide. Langsam stieß Jethro in Tony, dieser langsame Rhytmus der sanften Stöße trieben dem Italiener Sterne vor die Augen, durch ihre mentale Verbindung flossen all die Liebe und das Vertrauen und die Zärtlichkeit die sie für einander empfanden. Langsam näherten sie sich ihrem Höhepunkt, Tony zog Jethros Hand von seinem Glied in seine Hand und verschränkte ihre Finger miteinander. Ihre Küsse wurden fahriger und wurden von ihrem Stöhnen dominiert, als sie ihr Orgasmus überrollte biss sich Jethro in Tonys Schulter fest, während dieser in sein Kissen biss und sie gemeinsam kamen. Erschöpft blieben sie liegen, Jethro küsste die Bissmale und Knutschflecken rund um Tonys Nacken, was diesen wohlig stöhnen lies. Der Silberhaarige strich leicht über den gewölbten Bauch seines Mannes und zog sich vorsichtig aus ihm zurück. Tony grummelte unwillig, drehte sich auf die andere Seite und kuschelte sich in Jethros Arme.

"Das hab ich vermisst." Murmelte Tony an Jethros Brust. Dieser zog ihn etwas näher und vergrub sein Gesicht in seinen weichen Haaren. "Ich hab das auch vermisst, aber Alex möchte ich auch nicht missen. Es ist fast so als würden wir schon immer eine Familie sein und ewig zusammengehören." meinte Jethro in Tonys Haare hinein und strich ihm sanft über den Rücken. Tony seufzte wohlig auf, doch ihre Ruhe wurde durch ein tiefes Grollen jäh beendet. "Ich glaube, du brauchst etwas für den Magen, meinst du nicht?" Meinte Jethro darauf. "Aber nur wenn du mitkommst." Nuschelte Tony. Jethro nickte und langsam lösten sie sich von einander, eine sehr heiße Dusche später, Jethro konnte seine Finger nicht bei sich lassen, nicht das Tony etwas dagegen gehabt hätte, zogen sie sich an und kamen nach unten.
Leicht grinsende Gesichter sahen ihnen entgegen als sie die Küche betraten, der Tisch war bereits bis auf zwei Gedecke abgeräumt und der Großteil der Familie aus dem Raum. Nun warteten nur Alex und ihre Väter auf sie. "Na ihr zwei? Habt ihr euch etwas Zeit gegönnt? Ich glaube, das war langsam nötig und erforderlich." Lächelte Donato seinen Sohn und seinen Schwiegersohn an. Diese standen Arm in Arm in der Tür, Tony war rot angelaufen und Jethro hielt ihn schützend im Arm als würde er sagen wollen "MEINS!". Alex sah traurig auf seine Hände, ihm wurde bewusst, das er hier auch nur störte. Er merkte nicht, wie sich eine Träne löste und langsam seine Wange runter lief. Auch wenn Alex sie nicht bemerkt hatte, so blieb sie nicht ungesehen.

Tony hatte Jethro unbemerkt darauf aufmerksam gemacht, irritiert sah er unauffällig von Alex zu Tony und zurück, dann machte es "KLICK!". Alex dachte, sie würden ihn nicht wollen, oh er könnte diesen Dursley- Typen umbringen dafür das er seinem Sohn diesen Unsinn eingetrichtert hatte. Jethro kochte fast vor Wut, das er Tony im Arm hielt beruhigte ihn ein wenig, aber nicht ganz. Denn dafür war sein Sohn, sein Spatz, sein Stolz wie er ihn unbewusst nannte, traurig. Er sah kurz zu seinem Mann, der ihm zunickte, nahm seine Hand und zog ihn zu ihrem Sohn. Die verschränkten Hände lagen hinter Alex Rücken, so dass die Beiden ihn in ihre Mitte genommen hatten. Sie ließen sich auf die Knie runter, was in Tonys Fall etwas schwierig war und nahmen ihn ihn den Arm. Alex versteifte sich kurz, dann lies er sich gegen Jethro fallen und begann zu weinen, das Tony ihn von hinten auch umarmte wurde ihm erst bewusst als eine dritte Hand über seine Haare strich. "Lasst mich nicht alleine!" Weinte der Junge in ihren Armen. Geschockt festigten sie die Umarmung um ihm etwas mehr Sicherheit zu geben. "Wir lassen dich nicht alleine, niemals!" Sagten Jethro und Tony. Der Italiener hatte eine leise Ahnung was vorgefallen sein könnte, zur Zeit musste er sich auf seinen Instinkt verlassen, denn seit Beginn seiner total verrückten Schwangerschaft spielten seine seherischen Kräfte mehr als verrückt und er konnte sich nicht mehr auf sie verlassen, aber wozu gab es denn Oklumentik?!

"Kann es sein, das irgend jemand behauptet hat, wir würden dich allein lassen, wenn der Kleine auf der Welt ist?" Alex nickte an Jethros Schulter, dieser fragte: "Ist derjenige hier?" Wieder nickte Alex. "Willst du sagen wer das behauptet hat?" Er schüttelte den Kopf, zuckte aber gleichzeitig mit den Schultern. Tony sah seinen Mann auffordernd an, dieser nickte leicht und fragte: "War es Grandpa? Nein?! War es Großvater? Auch nicht?! War es Opa?" Alex zuckte kurz zusammen und schüttelte energisch den Kopf. Jethro atmete tief durch, sein Griff festigte sich und seine Augen verwandelten sich in Eis. Tony verstand, er konnte Jackson nicht verstehen. Hasste er ihn und seine Familie denn so sehr? Er strich seinem Sohn über die Haare und erhob sich etwas schwerfällig, dann wandte er sich an seinen Schwiegervater. "Warum?" War das einzigste was er fragte. Jackson sah von Tony zu seinem Sohn und dem Jungen in seinen Armen und zurück. Er seufzte, rieb sich über die Stirn und meinte: "Ich wollte ihm keine falschen Hoffnungen machen und ihn nicht in ein Loch stürzen lassen. Ich kann mir denken das du glaubst ich würde dich und deine Familie nicht leiden können, aber dem ist nicht so. Weißt du, es ist schwer ein Kind groß zu ziehen, aber ein Kind von Alexanders Verfassung groß zu ziehen ist eine Herausforderung, der ihr kaum gewachsen sein werdet besonders wenn das Baby da ist. Ich wollte euch doch nur helfen. Das müsst ihr mir glauben." Er war geknickt und schien seine Tat zu bereuen, doch Jethro konnte seinem Vater nicht verzeihen, das spürte Tony über ihre mentale Verbindung. "Du weißt schon, das du sein Vertrauen in dich damit zerstört hast? Und ich glaube nicht, das Jethro in nächster Zeit ein Wort mit dir wechseln wird." Sagte Tony. Jethro war inzwischen aufgestanden, Alex war auf seinem Arm, und ging zu Tony rüber. "Dad, ich glaube du gehst jetzt besser. Es war für uns alle etwas viel die letzten Tage und wir alle haben mehr fantastisches und übernatürliches über unsere Familie erfahren das wir verarbeiten müssen. Ich glaube, du musst dir über unsere magische Vergangenheit klar werden und begreifen das nicht alles so ist wie es scheint. Geh packen, Dad, ich glaub du brauchst ein wenig Zeit für dich." Sagte Jethro kühl, seinen Sohn fest im Arm haltend. Jackson sah den eisigen Blick seines Sohnes und nickte. Er verlies die Küche und kurze Zeit später das Haus.
Alex wurde unruhig auf Jethros Arm, er konnte Streit nicht leiden. "Streitet nicht wegen mir." nuschelte er an seiner Schulter. "Wir haben nicht gestritten, Spatz. Aber mein Vater ist manchmal etwas unsensibel was Kinder betrifft und ich will nicht, das er dir nochmal wehtut. Dafür bist du mir zu wichtig, mein Sohn.

Mein Vater wird wieder kommen, wenn wir drei, bald vier, uns zusammen gerauft haben und eine richtige Familie geworden sind." Beruhigte Jethro ihn und Tony sagte: "Ich stimme dir voll und ganz zu, Teddybär. Es wäre besser, wenn unser Alex erst nach Weihnachten zur Schule geht." Alamiert sah Alex zu seinem Vater. "Warum darf ich denn nicht zur Schule? Bin ich so schlecht?" Die ersten Tränen fielen aus seinen Augen, er drückte sein Gesicht in Jethros Halsbeuge um die Tränen zu verstecken. Er merkte nicht wie sie den Raum wechselten, er wurde hingesetzt und von beiden umarmt. Eine Hand wischte seine Tränen weg, ein Kuss wurde auf seine Stirn gesetzt und dann wurde er gegen einen der beiden gedrückt. 'Papa' dachte er, als er den dicken Bauch fühlte. Er spürte die Vibrationen die Tonys Stimme verursachte, er entspannte sich unwillkürlich und nahm so die Worte in sich auf. "Alex, wir wollen dir nichts böses. Es ist nur so, das du dich noch etwas erholen solltest und ich denke wir machen auch noch Urlaub um uns besser kennen zu lernen. Wenn du möchtest, kann ich dir auch einiges beibringen. Hier lernen die Schüler schon ab 5 Jahren mit ihren Kräften umzugehen, ab 11 Jahren wird dann ohne Zauberstab Magie gewirkt zumindest von denen die es können. Aber das werde ich dir nochmal genauer erklären. Und deswegen wirst du erst nach Weihnachten zur Schule gehen. Du musst dich erst an ein normales Leben gewöhnen." Alex nickte an Tonys Seite und schnuffelte kurz bevor er einschlief.

Die Zeit verging sehr schnell, Alex gewöhnte sich immer mehr an seine Eltern und an ein ruhiges Familienleben. Die Drei unternahmen viel miteinander, Jethro spielte mit Alex im Garten Baseball und Basketball, Tony kochte und erzählte Geschichten, da sein Vater ihm vor seiner Abreise nocheinmal eingeschärft hatte keine Magie zu wirken, zumindest bis kurz nach der Geburt und daran hielt er sich auch. Er hörte seinen Sohn im Garten laut lachen, dann ein leichtes Kreischen und schon wurde er als Schutzschild benutzt. Tony lachte, sein Sohn sah mit seinem Bettelblick zu niedlich aus. "Papa du musst mich beschützen, Daddy will mich durchkitzeln!" Jammerte er. Der Junge hatte sich in den letzten zwei Wochen gut entwickelt, von einem schüchternen kleinen Jungen zu einem aufgeschlossenen wild tobenden Dreizehnjährigen. "Mein armer Spatz, hat Daddy dich wieder geärgert?" "Ja, hat er, dann hab ich seine Haare gefärbt und Daddy will mich jetzt durch kitzeln. Ich wollte das doch nicht." Er drückte sich an seinen Rücken und schnuffelte leicht. "Daddy ist doch nicht böse auf dich, ich glaube eher das er sehr stolz auf dich ist. Immerhin hast du das ja Stablos gemacht und guck mal, Daddy wird wieder silber." Alex schaute schüchtern um seinen Vater herum und sah seinen Dad breit grinsend mit silberblauen Haaren vor ihnen stehen. Leicht grinste er als er sah, das sein Dad die Arme öffnete und wollte sich hinein werfen, aber da begann sein Papa sich zu verkrampfen.

"Papa?" "Tony? Alles in Ordnung?" Tony krampfte sich weiter zusammen, er hielt sich den Bauch und keuchte: "Das Baby kommt!" Sofort war Jethro in seinem Element, er brachte Tony ins Wohnzimmer und setzte ihn auf Sofa. Alex befahl er die gepackte Krankenhaustasche aus dem Schlafzimmer zu holen, er selber holte die Schlüssel für das Auto, fuhr den Wagen aus der Garage und half dem Hochschwangeren zum Auto zu kommen. Kurz vor dem Wagen stoppte Tony abrupt und sah Jethro erschrocken an. "Die Fruchtblase ist geplatzt, Jeth!" "Keine Sorge, das kriegen wir hin, Engel." Alex schleppte gerade die Tasche aus der Tür, Jethro setzte Tony vorsichtig auf den Beifahrersitz, lief zu seinem Sohn, nahm ihm die Tasche ab und ihn auf den Arm und lief dann zum Auto zurück. Er setzte Alex auf die Rückbank, warf die Tasche in den Kofferraum, stieg ein und fuhr mit quietschenden Reifen los. Er fuhr riskanter als sonst wenn er fuhr, überholte und drängelte mehr wie normal und innerhalb von 15 Minuten waren sie an der Uniklinik von Washington DC angekommen.