Ein Krachen ertönte und erschrocken fuhr Thatch herum und sah wie ein Gebäude am Ende der Straße einstürzte, dort wo Marco eben noch gewesen war. heulend vor Wut schlug er seinem Gegner seine Faust ins Gesicht und wartete nicht mal ab bis dieser bewusstlos zu Boden sank. Er raste zu dem eingestürzten Haus und begann ohne nachzudenken Steine wegzuräumen und einen Weg ins Innere freizuschaufeln. „Marco! Marco! Antworte verdammt!", schrie er panisch und bemerkte gar nicht wie seine Knöchel zu bluten begannen. Plötzlich bewegte sich etwas in dem Schutt und die Stimme seines Bruders erklang. „Thatch?" „Marco!", rief er erleichtert als der blonde Schopf seines Bruders aus dem Schutt auftauchte. Schwer atmend zog er ihn aus den Trümmern und schlang erst einmal seine Arme um ihn. „Du Idiot! Ich hab doch gesagt ich regel das.", schalt er ihn halbherzig, viel zu erleichtert um wirklich wütend auf ihn zu sein. Erst als er leicht wimmerte ließ Thatch ihn los und besah sich ihn genauer. Marco hatte eine Platzwunde auf der Stirn und hielt sich eine Seite, zudem tropfte etwas Blut aus seinem Mundwinkel. Daher zog er ihn an einer Hand hoch und in die nächste dunkle Gasse. Vorsichtig sahen sich die beiden Jungen um, dann nickte Thatch. „Alles klar." Und schon umhüllten blaue Flammen Marcos Form und als sie erloschen stand er unverletzt vor ihm. Wieder einmal dankte Thatch dem Schicksal das sein kleiner Bruder ausgerechnet eine Teufelsfrucht gegessen hatte die ihm erlaubte seine Wunden zu heilen, das machte sein Leben um einiges einfacher. Behutsam wischte er das Blut von der Stirn seines Bruders und grinste: „Das war nen guter Tritt Kleiner. Und auch kein schlechter rechter Haken. Du lernst dazu." Stolz grinste der Zehnjährige zu ihm hoch.
