Was ein kleines, harmloses Wort („ficken" gg) doch so alles auslösen kann? g Sev war überzeugte Todesser und das bestimmt nicht, weil er gern ‚Omas Kochrezepte' mochte… Wer sich also an dieser etwas deftigeren Sprache stört, sollte vielleicht an dieser Stelle wegklicken ;-)) (das war jetzt mein Ernst, und das, obwohl ich mich zurück halte lächel)

Gefällt es euch oder muss ich mich vor faulen Eiern ducken?


03. Kapitel – Skandal, wortwörtlich handfest

Sie werden Dich nicht finden. Niemand wird dich finden!
Du bist bei mir

Jeanny Part I, von: Falco

Hermine verfluchte ihr Kleid. Es war zwar wunderschön, aber jetzt mehr als hinderlich. Als Snape sie zu Boden stieß riss irgendwo eine Naht, doch das kümmerte sie nicht. Sie drehte sich sofort auf den Rücken, um der drohenden Gefahr ins Auge blicken zu können und krabbelte, mit jedem Schritt den er auf sie zu machte, weiter nach hinten. „Gehen Sie weg… Sir", fauchte sie aufgebracht.

Unbeeindruckt folgte er ihr, die Hände lässig in den Taschen seiner Hosen vergraben. „Nicht doch, kleine Gryffindor. Wir wissen beide, dass du das eigentlich gar nicht willst."

„Oh, doch das will ich. Gehen Sie!"

„Du willst mich aus meinen eigenen Räumen werfen?" Wieder schnalzte er missbilligend mit der Zunge. „Ganz böses Mädchen." Mit einer atemberaubenden Geschwindigkeit war er bei ihr und lies sich auf ihrem Bauch nieder.

Hermine schrie auf, sie hatte zwar mit irgendetwas gerechnet, aber nicht damit. Wütend, ob ihrer Niederlage, schlug sie mit den Fäusten auf ihn ein. Doch sie hatte keine Chance. Es kostete ihn lediglich ein müdes Lächeln ihre Handgelenke zu nehmen und einen Zauberspruch, selbige zu fesseln. Geradezu amüsiert (in ihrem Hirn speicherte sie die Information „Snape bösartiger Sadist") blickte er nun auf sie hinunter. Langsam streckte er seine Hand aus und zeichnete mit dem Finger die Linien ihres Dekolletes nach. „So schöne, weiche Haut…" Seine Hand fuhr weiter tiefer zu ihrem rechten Busen, der sich, durch ihre unkontrollierte Atmung, heftig hob und senkte. „So wunderbare Titten… Ein Traum", lachte er heiser. „Ich kann mich noch gut an unsere erste Begegnung erinnern… Wer hätte gedacht, dass aus der kleinen Alleswisserin mit den buschigen Haaren und den zu langen Vorderzähnen mal eine kleine Schönheit werden würde?" Er war mittlerweile an ihrem Hals angekommen und packte unsanft in ihr Haar, nur um ihren Kopf auf die Seite zu drehen. „So ungeschützt liegst du nun vor mir", murmelte er und beugte sich langsam vor. Er leckte ihr über ihren Hals, versenkte seine Zähne sanft hinein und begann zu saugen. Sekunden später lies er wieder von ihr ab und betrachtete zufrieden, wie sich langsam das Blut unter der Haut sammelte. „Mein Mal, dich kennzeichnend als die meine", fuhr er fort. Er schien etwas zu rezitieren.

Hermine kannte es nicht. Sie riss an ihren Fesseln, doch natürlich war es ein zweckloses Unterfangen sich zu befreien. Es war ihr peinlich, doch erregte sie diese ganze Situation. Nie hätte sie gedacht, dass es ihr Lust bereiten würde, so von ihm behandelt zu werden, und doch war es so. Warum konnte sie nicht sagen, vielleicht, weil sie wusste, dass er letztendlich doch aufhören würde, wenn sie es ernsthaft verlangte?

Der Mann auf ihr hatte sich wieder gerade hingesetzt. Seine linke Hand knetete ihre Brüste, die rechte fuhr langsam über ihr Gesicht, genoss das Ertasten ihrer Stirn, der Nase, der vollen Lippen. Seine Stimme zitterte, als er leise fortfuhr, seine Augen waren geschlossen. „Ein Genuss, dich bebend da nieder liegend zu sehen. Köstliches Verlangen, meine Adern erfüllend."

Gebannt sah sie ihn an. Auch wenn sie sich dagegen wehrte, er übte eine ungeheure Faszination auf sie aus. Es war ein Spiel, dass sie sich wehrte. Sie wollte ihn. Und das wusste er.

Als er ihren Duft tief aufgesogen hatte, öffnete er langsam wieder seine Augen und sah mit einem stechenden Blick auf sie herab. Sie wusste, sie war verloren. Nichts zählte mehr. Nur der Moment war wichtig und der Versuch, es ihm nicht leicht zu machen. Sie holte tief Luft und bäumte sich auf. Snape hatte mit ihrem Widerstand gerechnet, doch nicht, dass sie so leichtsinnig war, zu versuchen ihn von sich zu stoßen. Hart fiel er gegen sein Sofa. Hermine war blitzschnell auf den Knien und wollte weg springen, doch er war schneller. Ein Griff in die seidigen Stoffe ihres Kleides und sie fiel erneut zu Boden. Schlagartig war er über ihr und presste sie mit seinem Körper auf den Boden. „Du bist wirklich … ein … ganz … böses … Mädchen", raunte er ihr ins Ohr, während sich seine Erektion an ihren Hintern presste und er ihr mit einer Hand wieder in den Nacken griff. An den Haaren zerrte er ihren Hinterkopf hoch. „Ich mag böse Mädchen", lächelte er raubtierhaft.

Hermine wollte etwas entgegnen, doch er presste seinen Mund auf ihren. Seine Zunge begehrte Einlass, doch sie versuchte ihren Kopf weg zu drehen. Etwas blitzte in seinen Augen auf. „Und ich liebe es zu kämpfen", murmelte er mit absolut samtiger Stimme, die Hermine weiche Knie bescherte. Sie begann zu erahnen, worauf sie sich eingelassen hatte. Snape war wirklich kein netter Mann. Doch wollte sie das? Die Jungs, mit denen sie bislang zu tun gehabt hatte, hatten ihr intellektuell nichts entgegensetzen können. Sie hasste es, wenn sie die Dinge sofort bekam und noch mehr hasste sie es, wenn die Jungs taten was sie wollte. Snape, Severus, dagegen tat nicht was sie sagte, er nahm sich was er wollte – und sie wollte es ihm geben, nur nicht sofort.

Ruckartig stand Snape auf und zog sie mit sich zum Sofa. Dann zog er sie über seine Knie, so dass ihr Hinterteil direkt über seinen Oberschenkeln lag. Er lachte leise, während er sie im Nacken packte und runterdrückte. „So ein schöner Arsch", murmelte er und wühlte sich mit seiner Hand durch die Mengen von Stoff, bis er schließlich die Innenseite ihrer Schenkel erreicht hatte. „Das eröffnet neue Möglichkeiten…" Mittlerweile hatte er den Stoff ihres Höschens erreicht. Hermine presste die Schenkel zusammen. „Na na, nicht zusammenpressen, kleine Gryffindor, das mag ich nicht", raunte er, doch Hermine hörte nicht auf ihn.

Mit einem Seufzer zog er seine Hand zurück und zerrte dann schließlich den Stoff hoch, so dass ihr Hinterteil fast blank vor ihm lag. Einen riss Später und das Höschen hin in Fetzen herab. Ein Keuchen entschlüpfte Hermines Kehle, als sie sie seine Hand an ihrem Po spürte. Sanft strich er über ihn und schien eine Feuerspur zu hinterlassen. „Ich habe dir etwas versprochen." Seine Stimme zitterte fast unhörbar, doch Hermine bemerkte es und lächelte. Es ließ ihn nicht so kalt, wie er vorgab.

Nun vernahm sie leichte Ungeduld. „Ich … habe … dir … etwas … versprochen", zischte er. Doch Hermine sagte noch immer nichts. Er seufzte. „Eigentlich wäre jetzt die Stelle gewesen, wo du hättest fragen sollen ‚Was denn, Sir?'" Hermine biss sich auf die Lippen, um ein Lachen zu verkneifen, aber natürlich entging ihm das nicht. „Du machst dich doch nicht etwa über mich lustig, kleine Gryffindor", knurrte er. „Niemals, Sir", kicherte sie.

Zack – der erste Schlag hatte gesessen und Hermines Hintern schien in Flammen zu stehen. Schmerz durchzog ihren Körper, doch es war kein unangenehmer Schmerz. Der zweite und der dritte Schlag folgten umgehend. Nach dem fünften hörte er auf. „Nun ist dein Arsch wenigstens nicht mehr so blass", sagte er zufrieden und lehnte sich zurück.

„Was mach ich nur mit dir?", fragte er rhetorisch. Ich weiß, dass du erregt bist." Hermine gab einen fauchenden Laut von sich, der stark nach „Bin ich gar nicht", klang. Doch dies brachte ihn nur zum Lachen. Er fuhr mit seiner Hand zwischen ihre Schenkel und bevor sie sie wieder zusammenkneifen konnte, war er schon an ihrer Scham angelangt. Die verräterische Nässe perlte an seinen Fingern. Er zog sich zurück und griff wieder in ihren Haarknoten. Hermine versuchte sich ihm zu entwinden, doch sie landete nur auf dem Boden. Er hielt ihr seine Hand hin. „In meiner langjährigen Erfahrung mit dem weiblichen Geschlecht bedeutet dies hier", mit seinem Zeigefinger malte er sanft die geschwungene Linie ihrer Lippen nach, „dass das Weib durchaus gewillt ist, mich in sich aufzunehmen." Er schmierte ihr ihren eigenen Sanft aufs Dekollete. „Oder, damit auch du es verstehst, dass sie sich danach sehnt von mir gefickt zu werden."

Severus zog ihren Kopf mit einer überraschenden Sanftheit zu sich heran und leckte ihr über ihre Lippen. „So gut", murmelte er und diesmal öffnete Hermine ihre Lippen. Sofort spürte sie seine Zunge, die sich ihren Weg Besitz ergreifend in ihren Mund bahnte die ihre dazu aufforderte sich zu duellieren. Ein Stöhnen entrang ihrer Kehle und Severus begann, sie noch leidenschaftlicher zu küssen, während er sanft vom Sofa glitt und wieder auf ihr zum sitzen kam. Er achtete darauf, dass sie sich nicht wehtat, während sich ihr Rücken Wirbel für Wirbel zurück auf den Boden legte. Er unterbrach den Kuss auch nicht, als er nach seinem Zauberstab angelte, der irgendwo neben sie gefallen war und ihre Fesseln löste. Sofort umschlang Hermine ihn mit ihren Armen und presste ihn an sich.

Seine Augen bohrten sich in ihre, als er den Kuss für ein paar Sekunden unterbrach. Er sah ihre Leidenschaft und ihre Gier, ihn endlich in sich zu spüren. Er konnte nicht mehr länger warten. Zulange hatte er auf diesen Moment gewartet. Mit seinen Händen raffte er wieder ihre Stoffe hoch. Hermine löste ihre Hand aus seinem Nacken und glitt an seiner Brust hinunter. Sie wollte ihm helfen. Dabei streifte sie seine harte Erregung und genoss, wie er scharf die Luft ein sog. Wieder suchte er ihren Blick. „Fick mich", bettelte sie leise.

Mehr brauchte es nicht. Sekunden später war der störende Stoff zur Seite geschoben, seine Hose offen und mit einem Aufschrei drang er ungeduldig in sie ein. Hermine klammerte sich mit ihren Beinen um seinen Körper, sie wollte ihn so tief in sich aufnehmen wie nur möglich. Seine Stöße intensivierten sich. Beide waren zu ungeduldig für ein langes Liebesspiel. Sie wollten ihre Leidenschaft, ihre Geilheit ausleben. Sie wollten nicht an gestern oder morgen denken. Es ging ums Jetzt.

Severus glitt an ihrer Hüfte entlang und drängte seine Hand unter ihren Hintern. Er presste sie noch näher an sich, so dass er sie, ohne sich aus ihr zurückziehen zu müssen, auf seinen Schoss ziehen konnte, als er sich auf seine Schenkel setzte. Hermine riss ungeduldig an seinem schwarzen Hemd, sie wollte mit ihren Händen über seine Brust streicheln und ihre Fingernägel in sein Fleisch versenken. Doch als sie auf ihm zu Sitzen kam, löste sie ihren Mund von seinem und lehnte sich nach hinten, so dass sie sich auf deinen Oberschenkeln abstützen konnte. Sie begann ihr Becken wild hin und her zu bewegen. Sanfte kreisende Bewegungen, genauso wie wilde abgehackte. Sein Stöhnen vermischte sich mit seinem und schließlich begrub er sie wieder unter sich.

„Heute Nacht gehörst du mir", keuchte er nur eine Sekunde bevor er sich heiß in sie ergoss und zwei Sekunden bevor sich ihre Muskeln zuckend zusammen zogen...

Ende