Der nächste Morgen begann mit Bücher wälzen. Hermione hatte einfach am Vorabend keine Lust mehr gehabt, sich noch um den Tagesabschluss zu kümmern – sie war einfach viel zu aufgeregt gewesen.

Dafür, dass sie ohne große Erwartungen an das erste Zusammentreffen mit Snape gegangen war, fand sie sich heute in der Stimmung vor, immer wieder auf die Uhr zu sehen und sich zu fragen, ob die Zeit gerade heute zähflüssiger geworden war.

Um sich abzulenken saß sie seit mittlerweile mehreren Stunden in ihrem Büro. Bei Ankunft hatte sie ein Memo von Vanessa vorgefunden, welches ihr mitteilte, dass sich sage und schreibe eine Person auf die Stellenanzeige gemeldet hatte und sie so frei gewesen war, ihm einen Termin für den späten Nachmittag zu geben. Wirklich recht ist das Hermione nicht gewesen, jedoch war sie auch dankbar, sich nicht um alles allein kümmern zu müssen.

Sie würde den Anwerber ganz unverfänglich in einer Kneipe in der Winkelgasse treffen und ihm erklären, für was genau er den Sicherheitsdienst übernehmen würde. Selbstverständlich konnte man selbst im so offenherzigen Tagespropheten keine Anzeige schalten, in der man offen um einen „Türsteher" für ein Amüsierbetrieb suchte. Hermione schmunzelte bei dem Gedanken, dass vielleicht Molly Weasly aus reiner Neugier die Stellenangebote durchschaute um dann beim Lesen dieser speziellen Offerte ihren Tee über die komplette Küche zu verteilen.

Es gab einige wenige Leute in ihrem Leben, die wussten, was genau Hermione Tag für Tag arbeitete. Dazu gehörte Harry, der ihr trotz aller Zweifel ein Darlehen gegeben hatte. Ron hätte es wahrscheinlich nicht verstanden und so dachte er, wie auch die Eltern der Beiden, dass Hermione einen einfachen Buchhalterjob angenommen hatte. Keiner wunderte sich offen über das großzügige Appartement oder das doch relativ neue Auto, welches Hermione nutzte. Vielleicht wollten sie es nicht sehen oder sie sahen es tatsächlich nicht. Ihr war es egal.

Ein weiterer Blick auf die Uhr verriet ihr, dass sie sich in gut einer Stunde mit ihrem hoffentlich zukünftigen Angestellten treffen würde und da sie vorher ihre Tageseinnahmen noch zur Koboldbank bringen musste, sollte sie sich jetzt sputen.

Dick in ihren Mantel eingehüllt und die Kapuze über den Kopf gezogen lief sie schnellen Schrittes durch die Straßen. Bevor der kalte Regen im November in Schnee übergehen würde, hasste Hermione die kalte Jahreszeit. Schnee war ja in Ordnung, aber Regen?

Klitschnass und fast durchgefroren betrat Hermione das kleine Lokal. Hier konnte man sich immer in Ruhe unterhalten, auch wenn das Publikum nicht immer nüchtern genug war. Solange man nicht alleine kam oder ging, war es machbar.

Vanessa hatte ihr den Typen beschrieben und als Hermiones Blick durch die Bar schweifte, musste sie erkennen, dass ihr Termin sich wohl verspätet hatte. Ebenso wie sie, aber immerhin saß man als Chefin am längeren Hebel.

Um die Zeit zu überbrücken, bestellte sich Hermione am Tresen einen Kaffee mit Schuss, irgendwie musste sie ja warm werden. Mit ihrem Kaffee gerade an einem kleinen Tisch Platz genommen, hörte sie die Tür und drehte sich erwartungsvoll um. Und vor ihr stand, mit einem seiner typischen, breiten Grinsen: Sirius Black.

„Mensch, Hermione. Was treibt dich denn um diese Tageszeit in dieses Loch?" der Barkeeper warf ihm einen bösen Blick zu, da Sirius seine Stimme nicht gerade gezügelt hatte.

Sich die Beschreibung von Vanessa noch einmal ins Gedächtnis rufend, kam Hermione die witzige Erkenntnis: Sirius war der Anwärter. Na das konnte ja ein lustiger Nachmittag werden.

„Hallo Sirius," fiel sie ihm auch prompt mit der Tür ins Haus, „ich glaube, wir Beide haben einen Termin."

„Wir? Oh... okay." er ließ sich gegenüber auf einen Stuhl nieder und beäugte Hermione kritisch: „Ich wusste gar nicht, dass man als Buchhalterin auch für das Personal zuständig ist?!"

„Sirius," seufzte Hermione auf, „ich erkläre dir kurz alles, du hörst es dir bis zum Schluss an und sagst mir dann einfach Ja oder Nein, okay?"

Ein kurzes Nicken genügte ihr als Antwort.

„Kennst du den SMP kurz hinter der Winkelgasse?" sie hoffte, er würde verneinen, ihre Hoffnung wurde aber enttäuscht.

„Ja, klar, jeder Mann kennt diesen ... Club. Aber was hat das... Oh... ohhh!" Es dämmert ihm, dachte Hermione und wusste nicht, ob sie lachen oder ernst bleiben sollte.

„Für diesen Puff arbeitest du?"

Hermione schüttelte ihren Kopf: „Zum Einen ist es kein Puff, sondern ein Dienstleistungshaus und zum Anderen arbeite ich nicht dort..."

„Merlin sei Dank!" stieß Sirius aus, bevor Hermione ihren Satz beenden konnte. „Ich dachte schon, du würdest dort vielleicht... na du weißt schon."

„Nein, jetzt hör mir doch mal zu. Ich arbeite dort nicht, weil der Club mir gehört und um es kurz zu machen: ich glaube nicht, dass es gut wäre, wenn ich dich einstellen würde. Interessenkonflikt, du weißt schon." Damit wollte Hermione so schnell wie möglich ihren Mantel schnappen und das Lokal verlassen. Doch Sirius hielt sie mit seinem verdutzten Blick auf. Seine Miene war jedoch nicht im Ekel verzogen, sondern eher in Neugier.

„Setz dich, Mione. Dir gehört der SMP? Wow, ich meine... wow." Sirius grinsen wurde immer breiter. „Dir? Du bist doch Hermione Granger, die beste Freundin meines Patensohnes. Die mit dem Bombenabschluss in Hogwarts? Die, der alle Türen offen standen und damit meine ich ALLE. Die Hermione mit..."

„Schon gut, schon gut!", Hermione musste mittlerweile auch Lachen. Ja, es war wirklich verrückt. „Ja, genau die Hermione. Und eben diese Hermione hat all ihr Wissen in dieses kleine Unternehmen gesteckt. Ob ich nun Bücher verkaufe oder eben... Dienstleistungen ist doch egal, oder? Und jetzt suche ich noch einen Mann, der für die Sicherheit sorgt und unsere täglichen Einnahmen zur Bank bringt."

„Das würde mir gefallen." feixte Sirius nun mittlerweile etwas dreckig.

„Ah, Sirius, stopp. Hol deine Gedanken aus der Gosse. Es gibt da ein paar Regeln für unsere männlichen Angestellten."

„Ich hatte es fast befürchtet." Sirius Black sah einfach zum Schießen aus, wenn er eine traurige Schnute zog. „Na dann erzähl mal." forderte er Hermione trotzdem auf.

„Zu aller Erst: Du bekommst keinen Freifahrschein. Es spricht im Prinzip nichts dagegen, dass du auch Kunde bei uns wirst, aber du bezahlst dafür genau wie alle Anderen. Wenn du jemanden kennen oder erkennen solltest,", führte sie in Gedanken an Snape fort, „wirst du ihm in Höflichkeit gegenüber treten, keine Beleidigungen oder gar Drohungen. Wir können leider nicht sehr viel Gehalt zahlen, aber du kannst, wenn du wünscht, ein Zimmer bei uns beziehen. Das wäre im Lohn enthalten. Wir arbeiten vor Allem Nachts, die Schicht beginnt gegen Sieben Uhr Abends und geht bis in den Morgen. Die letzte Aufgabe ist es, täglich die Einnahmen zur Bank zu bringen."

Sirius nickte langsam: „Wegen dem Geld brauche ich es nicht zu machen, du weißt wie voll mein Verlies ist. Wo muss ich unterschreiben?" Und mit einem Grinsen fügte er hinzu: „Wer sind den im Übrigen die Herren, die ich erkennen könnte?"

Hermione zog eine Rolle Pergament aus ihrer Manteltasche und überreichte sie Sirius. „Wie gesagt, ich weiß, dass einige Kunden dir bekannt sein dürften, aber mit deiner Unterschrift unter diesem Vertrag versicherst du, Stillschweigen zu bewahren. Und mach dir keine Hoffnungen: selbstverständlich ist dieser Vertrag magisch."

Sirius setzte schwungvoll seine Unterschrift auf das Pergament, jedoch weniger Stilvoll, weil er einen Kugelschreiber benutzte.

„Wann fange ich denn an?"

„Heute, wenn du nichts dagegen hast. Ich muss sowieso aufbrechen, in knapp einer Stunde kommt mein Kunde. Da kann ich dich gleich hinführen."

Sirius war mitten beim Aufstehen ins Stocken gekommen. „Du bedienst, ich meine, ehm... selbst?"

„Natürlich. Was denkst du, wie ich sonst auf die Idee gekommen bin?"

Sirius Mund verzog sich erst zu einem stillen „O" und kurz darauf zu einem Grinsen: „Kenne ich deinen Kunden denn? Oh Merlin, ist es Ron?"

Hermione hakte sich in den angebotenen Arm ein und beide liefen recht gemütlich in Richtung Muggellondon.

„Nein, Merlin, es ich nicht Ron. Aber ich befürchte fast, dass du meinen neuen Kunden kennst. Ich werde dir verraten wer es ist, aber denk an deinen Vertrag. Kein Wort zu Niemanden, höflich sein und keine Bedrohung. Verstanden?"

Sirius nickte: „Ich kann mir dich so richtig in deiner Rolle vorstellen."

„Severus Snape." sprudelte Hermione leise hervor.

Sirius blieb stehen und sah sich um: „Wo?"

Sie blieb nun auch stehen und schaute in Sirius' Blickrichtung, bis es ihr dämmerte und sie anfing zu lachen. „Nein, nicht hier. Mein Kunde, Sirius. Severus Snape ist mein heutiger Kunde."

„Merlin steh mir bei. Die alte Fledermaus lässt sich von dir... du weißt schon?"

Hermione nickte: „Er weiß aber nicht, dass ich ich bin, wenn du verstehst, was ich meine. Ich glaube, er würde ausrasten und nie wieder kommen. Aber er wird mir gutes Geld bringen, denke ich. Es macht Spaß." Sie lächelte still in sich hinein und Sirius blieb stumm. Er musste sich jedoch immer wieder an den Vertrag erinnern: magischer Vertrag. Es wird ihm sicherlich schwer fallen, aber er würde seine neue Chefin nicht enttäuschen.


Nachdem Hermione ihrem neuen Angestellten in aller Eile die Räumlichkeiten gezeigt hatte, zog sie sich zurück, um sich fertig zu machen. Sie hoffte, dass das erste Zusammentreffen der beiden Männer nicht in einer Katastrophe enden würde und Snape trotzdem wieder kommt.

Sirius hatte ihr versprochen, sich zu benehmen und daran zweifelte sie auch nicht wirklich. Es wäre jedoch trotzdem besser bei Ankunft von Snape vor Ort zu sein um seine Reaktion zu dämpfen.

In letzter Sekunde und halsbrecherischer Zweistufen-Technik erreichte sie Sirius just in dem Augenblick, als Snape durch die Tür trat.

Hermione machte einen Schritt auf ihn zu und begrüßte ihn: „Guten Abend Mr. Snape. Ich möchte Ihnen, bevor wir uns zurück ziehen, noch kurz unseren neuen Sicherheitsmann vorstellen: Mr. Black, bitte begrüßen Sie unseren Gast."

Snapes Augen verengten sich zu Schlitzen, als Sirius einen Schritt auf ihn zutrat. Sicherlich erwartete er irgendeine spöttische Bemerkung oder gar einen Hex, jedoch reichte Black ihm lediglich die Hand und sagte: „Guten Abend, Mr. Snape. Sollten Sie Fragen und Wünsche haben, stehe ich Ihnen gern zur Verfügung." Nach einem kurzen Händedruck ging Sirius an Severus vorbei und stellte sich wieder in den Eingangsbereich des Hauses.

Hermione hingegen atmete erleichtert aus und schritt ohne ein Wort zu sagen wieder die Treppen hinauf, wohlwissend, dass Snape ihr folgen würde. Sich seiner Blicke bewusst, schwang sie ihre Hüften aufreizend von links nach rechts und Snape würde von seinem Winkel aus eindeutig erkennen, dass sie auch heute keinerlei Unterwäsche trug.

Vor einer hölzernen Tür, die links vom Gang in ein Zimmer führte, blieb Hermione einen Augenblick stehen und wartete darauf, dass Snape zu ihr aufschloss. Als sie hörte, dass er nun genau hinter ihr stand, drehte sie sich um und blickte nach oben in sein Gesicht. Er war einen guten Kopf größer als sie und strahlte sehr viel Stärke aus.

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren, öffnete Hermione die Tür und ließ ihren Gast vortreten. Jedoch kam er nicht weit, da sich hinter dem Holz nur ein kleiner Vorraum befand, gerade genug Platz für zwei Personen. Hermione betrat das Kämmerchen hinter Snape und verschloss die Tür.

Ihm wieder zugewandt, begann sie in langsamen Bewegungen seinen Mantel zu öffnen. Zu ihrer Überraschung befand sich darunter heute nur das Hemd, welches dem Mantel auch sehr schnell auf den Kleiderhaken folgte. Die Schuhe hatte sie mit einem schnellen Zauberspruch inklusive der Socken von seinen Füßen gehext und öffnete nun seine Hose. Nach dem zweiten Knopf war erkennbar, dass auch er heute keine Unterhose trug und Hermione schnalzte mit ihrer Zunge.

„Severus, ich muss schon sagen. Du gibst dir wirklich alle Mühe. Wovor hast du Angst?" mit den letzten Worten streifte sie ihm die Hose von den Beinen und er stieg schnell aus ihr heraus.

„My Lady?" fragte er.

„Ich will wissen, wovor du Angst hast, Severus. Du hast bis jetzt keinen Fehler gemacht. Du bist immer schön artig. Bin ich es etwa nicht wert, unartig zu sein?" gespielt traurig zeichnete sie mit ihrem Zeigefinger imaginäre Linien auf seine Brust.

Severus blickte völlig verdutzt auf sie hinab und schien zu überlegen, wo der Fehler war. Hermione musste sich angestrengt das Lachen verkneifen, sie wusste ja, dass er noch nichts falsch gemacht hatte. Sie wollte ihn aber dazu auffordern, nur gestaltete sich das wohl sehr schwierig.

„Knie dich vor mich." wies sie ihn dann an und während Severus in die Knie ging, zauberte sie einen schwarzen Seidenschal aus ihrem Korsett hervor und verband ihm damit die Augen. Damit fertig umrundete sie ihn und streifte dabei nicht ganz zufällig mit ihrem Hintern seine Schulter. Das Zimmer hinter der zweiten Tür war Hermiones Lieblingsraum. Sie hatte ihn selber eingerichtet und konnte ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Hier hatte sie alles: von einer großen Badewanne in der einen Ecke über das Eisengestellbett in der Anderen bis hin zu einer höhenverstellbaren Liege. Das Zimmer war mit extra weichem Teppich ausgelegt worden und ein frischer Duft von Sandelholz schlug ihr entgegen. Als sie etwa die Mitte des Raumes erreicht hatte, drehte sie sich um und besah sich ihren Gast von hinten. Er kniete immer noch in dem Vorzimmer und Hermione erkannte von hier aus seinen schönen Hintern und einen schönen, V-förmigen Rücken.

„Komm zu mir." rief sie ihn, wohl wissend, dass seine Augen verbunden und er somit in der fremden Umgebung völlig orientierungslos war. Als er Anstalten machte, sich zu erheben, schwenkte Hermione ihren Zauberstab und zwang ihn damit wieder in die Knie.

„Aber aber, Severus. Hatte ich dir etwa erlaubt, zu laufen? Ich kann mich nicht daran erinnern. Du kommst schön zu mir gekrochen. So wie es sich gehört."

„Ja, My Lady." Etwas umständlich drehte der Mann seinen Körper in die Richtung in die er seine Lady erhoffte und Hermione erkannte mit einiger Freude, dass sein Schwanz schon jetzt auf dem besten Weg zu voller Größe war. Auf allen Vieren setzten sich ihr Lustobjekt in Bewegung und man konnte erkennen, dass diese Art des Vorankommens ihm neu war. Sehr steif und ungelenk wirkten seine Bewegungen. Als er sie dann endlich erreicht hatte, war Hermione trotz seiner Mühen nicht zufrieden mit ihm. Sehr tapsig und vorsichtig war er auf sie zu geschlichen.

„Severus, vertraust du mir nicht? Ich erwarte, dass wir das gleich noch einmal versuchen, du aber dieses Mal mehr Mühe in deine Aufgabe steckst. Ich sorge dafür, dass du nirgendwo anstößt und du", dabei beugte sie sich tief zu ihm hinunter, so dass ihr Mund direkt an sein Ohr stieß, „Du sorgst dafür, dass du mich anmachst, einverstanden?" flüsterte sie verführerisch.

Seine Stimme krächzte ein wenig, als er mit „Ja, My Lady." antwortete. Erneut drehte er sich um circa hundertachtzig Grad und versuchte aufreizend über den Boden zu krabbeln. Hermione wusste, wie schwierig das war, vor Allem dann, wenn man so etwas vorher noch nie gemacht hatte.

„Nimm deinen Arsch ein Stück höher und geh mit deinem Kopf weiter runter. Ja, so ist es gut." Zufrieden folgte sie Snape mit kleinen Schritten und beobachtete erfreut seine Rötung im Gesicht. Diese Demut erregt sie. Und ihn offenbar ebenso, denn als er fast wieder an der Tür angekommen war, stoppte Hermione ihn und konnte von ihrem Standpunkt seine harte Erektion genau erkennen.

„Bleib wo du bist." mit diesen Worten überbrückte Hermione den kleinen Abstand zwischen ihr und ihm und drückte ihm sanft, aber bestimmt den Kopf in Richtung Boden. „Und jetzt streck mir deinen süßen Hintern noch mehr entgegen." Er folgte ihr aufs Wort und dehnte seinen Rücken weit durch.

Hermione zauberte sich wieder einen bequemen Sessel aus einer Ecke des Zimmers und nahm genau hinter ihm Platz. Mehrere Minuten saß sie schweigend dort und beobachtete seine Reaktion. Seine tiefen Atemzüge und die andauernde Erektion zeigten Hermione, wie sehr ihn diese Situation anmachte. Aber auch an ihr ging seine devote Art nicht spurlos vorüber. Aber heute hatten sie um einiges mehr Zeit und die wollte Hermione auch nutzen.

Als sie spürte, wie Severus langsam nervös zu werden schien, stand Hermione auf und stellte sich neben ihn. „Heute bist du mir eindeutig zu nackt, findest du nicht auch?" damit griff sie zu aller Erst in ein Regal direkt neben der Tür und wählte ein Halsband aus sehr weichem Leder mit je einer Oese in alle vier Himmelsrichtungen.

„Richte dich auf!" befahl sie Snape mit leiser Stimme und er folgte sofort. Dann trat sie ganz nah an ihn heran und streichelte mit einer Hand durch seine Haare, die gar nicht so fettig waren, und mit der anderen Hand koordinierte sie mit ihrem Zauberstab das Halsband. Lautlos schlang es sich um seinen Hals und verband sich an einem unsichtbaren Verschluss.

„Wenn du jetzt die Augen öffnen könntest, Severus, was glaubst du, würdest du sehen?" Noch ein winziger Schritt nach vorn, so dass seine Nasenspitze fast mit der unteren Spitzenkante ihres Korsetts zusammen stieß.

Sie konnte den Lufthauch spüren, den sein Atem verursachte und wusste, dass er riechen konnte, wo er fast war. Aber er antwortete nicht.

Mit ihrer Linken Hand griff sie fest in seine Haare und zog seinen Kopf nach hinten. Ein Ächzen entkam seinem Mund. „Ich habe dich etwas gefragt. Warum antwortest du nicht?"

„Ich, My Lady, ich..." stotterte er, aber er kam nicht weiter. Hermione lockerte den Griff um seine Haare und beförderte seinen Körper mit einem Levicorpus in die Luft. Ein erschrockener Laut entkam Severus aber Hermione beachtete ihn nicht. Vorsichtig dirigierte sie den schwebenden, nackten Mann auf die Liege in die Mitte des Raumes und kaum dort gelandet schwangen sich Lederriemen um seinen Körper, die ihn jede Möglichkeit zur Bewegung raubten.

Mit leisen Schritten näherte sich Hermione der Liege. Der dicke Teppich dämpfte jeden ihrer Schritte und für Snape war nicht erkennbar, wo sie sich gerade befand. Ein weiterer Schlenker ihres Zauberstabes und ein weiteres Lederband schwang sich lautlos um den Penis von Severus. Dieser stöhnte unterdrückt auf. Das war wohl die erste Berührung an dieser Stelle seit Langem.

Hermione umrundete die Liege bis sie am Kopfende zum Stehen kam und beugte wieder ihren Kopf tief neben seinen.

„Weißt du Severus," er zuckte ein wenig erschrocken zusammen, „ich bin kein böser Mensch. Aber ich mag es nicht, wenn man ungehorsam ist. Aber du bekommst deine Strafe dafür, sei unbesorgt. Du wirst ab sofort jede meiner Fragen umgehend beantworten, ansonsten muss ich zu drastischen Mitteln greifen. Außerdem wirst du, da ich merke, dass du nicht gerne sprichst, mich heute um Vergebung bitten. Du wirst betteln, du wirst schreien, du wirst stöhnen... Hast du mich verstanden?" begleitend zu ihren Worten kratzte Hermione mit leichtem Druck mit ihren Fingernägeln über seine Brust.

„Ja, My Lady." Diese Antwort kam prompt, aber seine Stimme zitterte unkontrolliert und Hermione war froh, dass er ihr Siegeslächeln nicht sehen konnte.

„Außerdem wirst du nicht kommen, ehe ich es dir erlaube, auch verstanden?" Schnell umrundete sie ein weiteres Mal die Liege und beugte sich leise über seinen Körper.

„Ja, My Laaaahhh..." seine Worte blieben ihm im Hals stecken, da Hermione genau in diesem Augenblick seinen aufgerichteten Schwanz mit ihren Lippen umschloss und mit aller Kunst ihre Zunge um seine Eichel kreisen ließ. Der Lederriemen um seinen Schaft verhinderte, dass das Blut wieder zurück in seinen Körper fließen konnte und so schwoll seine Erregung weiter an. Sein salziger Geschmack auf ihrer Zunge und die unkontrollierten Zuckungen in seinen Lenden ließen Hermione feucht werden und ein leises Pochen stellte sich zwischen ihren Schenkeln ein. Ihr Blick schweifte nach oben zu seinem Gesicht und was sie sah, jagte einen wohligen Schauer über ihren Rücken: Seine Stirn glänzte feucht von den Schweißtropfen, durch seinen halb geöffneten Mund drangen kehlige Laute und immer wieder schnellte seine Zunge hervor um seine trockenen Lippen zu befeuchten. Es schien ihn Einiges an Anstrengung zu kosten, sich nicht in ihren Mund zu ergießen und Hermione forderte ihn noch ein klein wenig mehr, als sie seine Manneskraft mit einer Hand umschloss um schnelle Bewegungen zu vollführen und sie gleichzeitig ihre Zunge immer wieder über seine Eichel gleiten ließ.

Abrupt beendete Hermione ihre süße Tortur, als sie merkte, dass er es wohl nicht mehr lange zurückhalten konnte. Mit geschwollenen Lippen beobachtete sie seinen Körper, der sich immer wieder unter schweren Atemzügen aufbäumte und war fasziniert von der Tatsache, dass sein Schwanz auch ohne Berührungen weiter zuckte.

Leicht erschöpft ließ sie sich auf den Sessel fallen, den sie sich kurz zuvor herbei gezaubert hatte. Sie würde sich und Snape jetzt einen Augenblick Ruhe gönnen müssen, ehe sie weiter gehen konnte. Doch zuerst einmal musste sie das Stück Leder von seinem besten Stück entfernen, denn auf Dauer konnte das doch recht schmerzhaft werden. Er atmete erleichtert auf und als Hermione ihm dann auch noch die Fesseln entfernte dehnte er sich ein wenig.

„Komm zu mir, mein Spielzeug." sagte Hermione und beobachtete genau, wie er sich vorsichtig erhob und mit wackeligen Schritten ihrer Stimme folgte. Als er mit den Füßen fast gegen den Sessel stieß, deutet Hermione ihm an, sich davor nieder zu lassen und zog seinen Kopf sanft auf ihren Schoß.

Mit ruhigen Worten sprach sie weiter: „Das war sehr gut mein Lieber. Du gefällst mir. Ich erfülle dir jetzt einen Wunsch. Aber gewöhn dich nicht dran, dass bekommst du nur, um zu lernen." Mit einem schnellen Griff entfernte sie die Augenbinde und Severus blinzelte ein paar Mal kurz um sich an das gedämpfte Licht zu gewöhnen. Hermione erwartete schon fast, dass er sich neugierig umsehen würde, aber er richtete seinen Blick sofort auf ihre Augen. Sein Blick ging bei ihr durch jede Schicht ihres Körpers und Hermione fühlte sich sehr wohl dabei.

Sie beugte sich ein Stück nach vorn um ihn erneut zu fragen: „Was wünscht du dir als Belohnung für deinen Gehorsam?"

Seine Stimme klang wie flüssiger Samt, als er ihr antwortete: „Ich würde euch gern das zurück geben, was ihr mir gerade geschenkt habt, My Lady." Hermione lachte auf. „Das hast du aber schön allgemein gehalten. Ich will, dass du es mir beschreibst. Ich will, dass du mich darum bittest!"

Hermione war Meisterin des Spiels mit der Sprache und sie wollte es aus dem Mund ihres Lehrers hören. Dieser holte tief Luft und setzte erneut an.

„Ich würde gern mit meinen Händen eure Schenkel auseinander drücken und mein Gesicht zwischen euren Beinen vergraben, ich würde gern meine Finger tief in euch versenken. Bitte, My Lady" und mit diesen Worten wagte er einen Vorstoß und richtete seinen Oberkörper so weit auf, dass sein Mund ganz nah an ihren kam, „Bitte lasst mich eure Knospe mit meiner Zunge verwöhnen, bis ihr zittert und kommt und kommt und..." weiter kam er allerdings nicht, da Hermione seinen Kopf mit einer schnellen Bewegung zu sich ran zog und ihre Lippen in einem stürmischen Kuss auf Seine presste.

Snape stöhnte gedämpft an ihren Mund und das stachelte Hermione noch weiter an. Nach einem endlos scheinenden Kampf der Zungen löste Hermione die Verbindung und flüsterte Snape ins Ohr: „Na dann versuch doch mal dein Glück." Sie lehnte ihren Oberkörper zurück und begann, ihr Korsett zu öffnen. Von innen nach außen gehend befreite sie ihre Brüste vom Stoff und durch den heftigen Kuss verursachte Gänsehaut hatte ihr Nippel steif werden lassen.

Snape beobachtete gespannt ihren kleinen Strip und als ihre beiden Hügel frei gelegt waren, beugte er sich erneut nach vorn und leckte mit der flachen Zunge immer abwechselnd über Hermiones Nippel. Hermione legte ihren Kopf nach hinten und beobachtete genießend das Schauspiel. Seine Bewegungen waren langsam und koordiniert. Sie hasste Stümper, die dachten, dass man mit Geschwindigkeit alle Unzulänglichkeiten wett machen konnte.

Snapes Spielereien jedoch waren fantastisch. Mit sanftem Druck bearbeitete er ihre Brustwarzen und ein Gänsehautschauer nach dem Anderen jagte ihren Rücken hinab. Als sie schon befürchten musste, dass die Reize zu viel werden würden, ließ er von ihren Brüsten ab und setzt sich wieder nach hinten auf seine Fersen. Den Blick fest auf ihr Gesicht geheftet führte er seine Arme jeweils links und rechts unter ihren Beinen hindurch und hob sie sanft an, um sie ein Stück weiter vorn wieder abzusetzen. Hermiones Po saß nun genau auf der Kante des Sessels und sie konnte sich genüsslich nach hinten lehnen. Seine großen Hände massierten ihren Hintern und er platzierte federleichte Küsse auf ihre bestrumpften Knie. Ein wohliger Schauer durchlief Hermione als sie sich vorstellte, was dieser Mann auf ihr Geheiß hin alles mit seinen großen und geschickten Händen anfangen könnte.

Vorsichtig zog Snape seine Arme dann unter ihren Beinen hervor und hob mit seinen Händen sanft zuerst ihr rechtes Bein an um es unter Verteilung von weiteren Küssen über die Armlehne des Sessels zu legen. Die gleiche Prozedur wiederholte er noch einmal mit ihrem linken Bein, bis Hermione mit weit gespreizten Schenkeln vor ihm auf dem Präsentierteller saß.

Snape verlagerte ein weiteres Mal sein Gewicht und landete dadurch mit seinem Kopf genau auf der Höhe von Hermiones Schoß. Sie beobachtete fasziniert, wie er den Zeigefinger seiner rechten Hand in seinen Mund führte und ihn befeuchtete. Wie in Zeitlupe näherte sich seine Hand ihrem Lustzentrum. Ganz sanft, kaum spürbar vollführte er die ersten Berührungen und trotz dieser Leichtigkeit zuckten Hermiones Muskeln zusammen. Er beobachtete jede ihrer Regungen und sein Kopf folgte langsam seiner Hand. Mit zwei seiner Finger zog er ganz vorsichtig die Haut über ihrer Knospe nach oben und blies einen leichten Lufthauch über das vor Erwartung fast schmerzende Nervenkreuz. Zitternd entließ Hermione die Luft aus ihren Lungen und ein leises Seufzen stahl sich zwischen ihren Lippen hervor.

Noch einmal konnte sie sehen, wie Snape seine Lippen befeuchtete, ehe er mit seinem Kopf zwischen ihre Schenkel tauchte. Feuchte Wärme war das Erste, was Hermione spürte, Lippen, die ganz sanft immer wieder über ihre Knospe strichen und ab und an wohl auch seine Zungenspitze.

Das Gefühl, was sich zwischen ihren Beinen aufbaute, war berauschend. Lange war es her, dass ein Mann sie das letzte Mal mit dem Mund verwöhnt hatte. Und Snape wusste definitiv was zu tun war. Langsam aber sicher steigerte er den Druck seiner Zungenspitze, die in kreisenden Bewegungen von oben nach unten und wieder zurück durch ihre Falten streichelte. Ein leises Seufzen entfloh ihrem Mund und sie ließ ihren Kopf schlaff nach hinten fallen.

Als Snape die Zuwendungen für einen Augenblick einstellte, zwang Hermione sich, zu ihm hinab zu sehen. Dort saß ein Mann zwischen ihren Beinen, der irgendetwas plante. Doch noch ehe Hermione irgend etwas sagen konnte, spürte sie, wie Snape ihr in quälender Langsamkeit drei seiner Finger hinein schob. Er versuchte offensichtlich die Reibung so gering wie möglich zu halten und Hermione runzelte die Stirn. Als er dann noch seine rechte Hand flach auf ihren Bauch auflegte, war sie nah dran ihn zu fragen, was er da tat.

Ein für Snape völlig untypisches Grinsen schlich sich auf seinen Mund und ganz leise flüsterte er: „Bitte schreit meinen Namen, wenn ihr kommt, My Lady. Ich würde alles dafür tun."

Und in einer Bewegung senkte er seinen Mund auf sie hinab um ihren Kitzler zwischen seine Lippen zu saugen und seine Zunge in schnellem, harten Rhythmus immer wieder und wieder darüber zu jagen. Gleichzeitig erhöhte er den Druck seiner rechten Hand und Hermione spürte, wie sich seine Finger in ihr nach oben krümmten und in gleichmäßigen Bewegungen einen Punkt in ihr massierten, den Hermione bis zum jetzigen Zeitpunkt für ein Gerücht gehalten hatte.

„Oh heiliger Merlin..." stieß sie hervor und ihre Hände krallten sich fest in das Polster des Sessels. Snape traktierte ihre empfindlichen Punkte ohne Unterlass und die Grenze zwischen unbändiger Lust und Schmerz verwischte.

Welle um Welle strömte in ihr Zentrum und sie keuchte unverständliche Worte in den Raum. Ihre Muskeln zogen sich eng um Snapes Finger zusammen, was ihn dazu bewegte, seine Tortur noch schneller zu vollführen und den Druck seiner Hand auf ihren Bauch zu erhöhen.

Das hatte sie noch nie so gespürt. Scheinbar unendlich baute sich dieser Höhepunkt auf und mit jeder Welle schien er intensiver und härter zu werden.

„Oh, Severus, mehr...", obwohl sie kaum glaubte, noch mehr zu ertragen, forderte sie genau das. Und just in diesem Augenblick, als sie über die Klippe sprang, öffnete sie ihre Augen, um Snape anzusehen, um ihm zu zeigen, was er mit ihr anstellte und was sie erblickte, war alles andere als das Erwartete...

„Sirius?..." stöhnte sie, als Snape ihr mit seiner Zunge eine letzte Welle aus dem Körper stahl.

„Oh Merlin, Hermione!" antwortete der Angesprochene und die Welt stand still.


Uh la la... Na wenn das mal keinen Ärger gibt?

Lust auf mehr?