Arthus, keine Sorge, es bleibt spannend. Aber das ist auch kein Wunder, den schließlich hat amynoelle dies FF geschrieben grins

AlexUhde, dann wünsch ich dir auch weiterhin viel Spaß beim lesen.

Shadow, he ich bin aber nicht verantwortlich, wenn dein Tabakkonsum steigt! Man kann die FF auch ganz gut ohne Zigaretten lesen lach. Ich werde mich jedenfalls bemühen zügig zu übersetzen. Schön, dass dir auch meine eigenen FFs zu gefallen scheinen.

Kapitel 3 Friends

Von allen Fächern die Neville Longbottom in Hogwarts, der Schule für Hexerei und Zauberei, gehabt hatte, hatte er Kräuterkunde am liebsten gemocht und hatte andere darin übertroffen. Es war für niemanden der ihn kannte eine Überraschung dass er dieses Fach für seine Karriere benötigte. Es war wohlbekannt, dass wenn Professor Sprout eines Tages in den Ruhestand treten würde, Neville der erste wäre um ihren Platz einzunehmen. Als Professor Sprout sich beeilte das zu tun, hatte Neville einen Job im Zaubereiministerium angenommen und arbeitete dort als Forscher. Er war in kurzer Zeit ziemlich weit gekommen. Er schaffte es sogar mehrere Studien zu schreiben, die in vielen anerkannten und geachteten Zeitschriften für Kräuterkunde veröffentlicht wurden, nicht nur in Großbritannien, sondern auch in den Vereinigten Staaten.

Dies war es auch, was ihn nach Chapel Hill in Nord Carolina führte. Er war von einem Muggel-Freund eingeladen worden an einem dreitägigen Symposium der Universität von Nord Carolina in Chapel Hill, teilzunehmen. Die Biologieabeteilung der Schule hielt zusammen mit dem Biologie und Gartenbau Department der Nord Carolina Universität und der Wake Forest Universität das Symposium über Pflanzen und der medizinische Durchbruch im Gebrauch von Pflanzen. Es war am letzten Tag des Symposiums, als die Professoren und die Spezialisten in einem örtlichen Lokal eine Art Bankett abhielten.

Neville hatte die Konferenz sehr genossen. Er hatte die Gelegenheit gehabt sehr viele interessante Leute kennen zu lernen von denen er bisher nur das Privileg gehabt hatte zu lesen. Er konnte sein Glück kaum fassen, tatsächlich die Leute zu treffen deren Arbeit er seit Jahren bewunderte.

Dennoch freute er sich darauf schließlich wieder nach Hause zu kommen. Irgendwie machte ihm der ungewohnte Zeitunterschied zu schaffen und er vermisse seine Freunde und ganz besonders seine Freundin Susan. Susan und er hatten sich seit dem 6. Jahr in Hogwarts immer wieder verabredet. Zusätzlich zu ihrem großartigen Sinn für Humor und ihre Persönlichkeit, war sie eine der wenigen Person die er kannte, die sich wirklich gegen seine Großmutter durchsetzen konnten. Er schämte sich nicht zuzugeben, dass seine Großmutter irgendwie eine respekteinflössende Figur in seine leben war und um es ganz offen zu sagen sie machte ihm Angst. Sie wollte, dass Neville in einem anderen Gebiet, als Kräuterkunde, arbeitete. Susan sagte ihr sehr direkt, dass Neville ein erwachsener Mann sein und seine eigenen Entscheidungen darüber treffen könne, was er für den Rest seines Lebens machen wolle. Zu sagen, er sei beeindruckt gewesen, wäre eine Untertreibung gewesen.

Er hatte darüber nachgedacht, dass Bankett abzusagen und einfach nach Hause zu apparieren, doch er entschied, dass es unhöflich wäre, einfach so abzuhauen.

Sein Muggel Freund Dr. Peter Simon und er kamen um kurz nach sieben in Billies Bar und Grill an. Die Wirtin stellte sich als Lisa vor und führte sie in den Bankettraum des Restaurants. Auf ihrem Weg staunte Neville darüber, wie viele Leute bereits da waren. Über ein paar Lautsprecher war Popmusik zu hören. Der wunderbare Duft von Steaks und frischem Brot erfüllte die Luft.

Es erinnerte ihn ein bisschen and die „Drei Besen" und er erinnerte sich unzählige Wochenenden die er dort mit seinen Freunden in Hogsmead verbracht hatte.

Als sie im Bankett Raum ankamen begrüßten er und Peter einige ihnen bekannte Gäste und hielten smalltalk. Eine blonde Kellnerin mit einem elfenhaften Haarschnitt stellte sich als Chloe vor und fragte nach seiner und Peters Getränkebestellung. Peter bestellte einen Scotch und Soda, während Neville ein Bier wählte.

"Neville", sagte einer der Gäste. „Ich wette da wo du herkommst bist du so ein Wetter nicht gewohnt."

„Nein", sagte Neville. „Das ist wirklich ein bisschen zu heiß für mich, aber es ist wirklich schön. Ich
wollte nicht für längere Zeit hier sein, doch für einen Urlaub, anstatt zu arbeiten schon."

„Wann hast du vor wieder heimzufahren?", fragte der Mann.

„Morgen früh", sagte Neville. "Ich kanns kaum erwarten wieder heimzukommen und mit meinen Kollegen all die wundervollen Dinge auszutauschen die ich hier herausgefunden habe."

„Wo sagtest du noch mal arbeitest du?"

Neville erstarrte. Er hatte nicht wirklich damit herausgerückt, wo er arbeitete. Diese Männer und Frauen waren alle, soweit er wusste, Muggel. Sie würden ihn wahrscheinlich einsperren, wenn er ihnen erzählte, dass er für das Zaubereiministerium in London arbeitete. Der einzige, der seine wahre Identität kannte war Peter und das, weil er ein Freund von Dean Thomas war, der ein muggelgeborener Zauberer war.

„Ich, ähm, tatsächlich bin ich gerade zwischen zwei Jobs", sagte Neville. „Ich hoffe eventuelle einen Job in einer pädagogischen Einrichtung zu bekommen, möglichst auf Universitäts Stufe."

Glücklicherweise nickte der Mann nur und tauschte Scherze und Smalltalk mit den anderen anwesenden Gästen. Er und Peter wechselten einen erleichterten Blick, als sie beobachten, wie er davon lief.

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Im gleichen Moment, als Neville im Bankett Raum war, war Julie eifrig damit beschäftigt Billie in der Küche zu helfen. Einer von Billies Aushilfsköchen hatte angerufen und gesagte, dass er wegen eines familiären Notfalls etwas später käme. So waren Billie und Julie allein in der Küche. Das waren keine guten Neuigkeiten, wenn das Restaurant und die Bar voll waren und der Bankett Saal war voller Leute die darauf warteten bedient zu werden. Zum Glück hatte Billie das Meiste des Essens bereits vorbereitete, weil das Biologie Department ein Partyservice ähnliches Abendessen gewünscht hatte. Hauptsächlich mussten sie den Grill beladen, Einstopf schmoren, Kartoffeln, Kartoffelsalat, gebackene Klösschen und Krautsalat auf die großen Servierplatten legen. Das Biologie Departmant hatte ein Menü im südlichen Stil gewünscht und Billie enttäuschte.

„Ich schwöre, wenn Ray nicht bald hier ist, sehe ich zu, dass ich eine Voodoo Puppe und einige Nadeln bekomme", sagte Billie und half Julie die Platten auf den Servierwagen zu laden.

„Er wird kommen", sagte Julie hilfreich. „Außerdem hab ich es nicht eilig wieder Chloe zu bei diesen Pflanzen-Leuten zu helfen. Sie sagt, dass ihr Hintern bereits fünfmal begrabscht wurde."

„Vielleicht sollte ich reingehen", sagte Billie mit einem Lachen. „Du weißt, es ist lange her, dass ich eine Verabredung hatte. Ich könnte mir vorstellen, dass einer dieser Pflanzen-Leute wie du sie nennst, wie ein Tiger sein könnte. Weißt du sie sagen immer es sind die Stillen nach denen du Ausschau halten sollst."

Julie starrte ihre Chefin mit offenem Mund an.

„Ich hab gescherzt, Julie", sagte Billie. „Dennoch, es ist lange her."

„Bleib von den Pflanzen-Leuten weg, Billie", sagte Julie lachend. „Bleib von den Pflanzen-Leuten weg und niemand wird verletzt."

„Sehr lustig, sehr lustig,", sagte Billie. „Warum bringst du diese Tabletts nicht zu den Pflanzen-Leuten? Ich schick dir Tim zum helfen. Lass mich wissen, wenn du einen hübschen siehst!"

„Ich behalts im Hinterkopf", sagte Julie und schüttelte den Kopf. Sie nahm den Servierwagen und schob ihn durch die volle Bar und zurück in den Bankett Saal. Die versammelten Gäste seufzten, als sie und Tim die Tabletts in den Saal schoben.

„Wurde aber auch Zeit", hörte sie jemanden murmeln. Sie legte ein breites Lächeln auf, dass nicht unechter hätte sein können.

Tim und sie luden rasch die Platten auf die großen Tische die in der Mitte des Raums aufgestellt waren. Sie waren gerade fertig, als Julie ein Frösteln spürte. Es war die Art von Frösteln, dass du verspürst, wenn dich jemand anstarrt. Sie versuchte das Gefühl abzuschütteln und es dem Umstand zuzuschreiben, dass sie gerade Platten mit Essen vor eine Gruppe von über 30 Leuten abgeladen hatte. Sie warteten wahrscheinlich nur darauf, dass sie aus dem Weg ging, so dass sie das Essen in sich stopfen konnten. Tim sagte er bringe die Tabletts zurück und sie lächelte dankbar.

Sie beschloss Chloe auszuhelfen und mischte sich unter die Leute um zu sehen ob irgendjemand seinen Drink aufgefüllt haben wollte. Eine älter Frau fragte sie, ob sie etwas Zitrone in ihren Eistee haben könnte und Julie lächelte und sagte sie hole es aus der Küche. Als sie aus dem Raum lief, spürte sie wieder dieses Frösteln über sich kommen. Sie stoppte und drehte sich um, um zu sehen, wer sie anstarrte.

Sie sah in direkt an der hintern Wand stehen. Er war ein kleiner untersetzter Mann mit braunem Haar. Er starrte sie so intensiv an, dass es ihr fast Angst machte. Sie lächelte ihm unbehaglich zu, ehe sie auf dem Absatz kehrt machte und in die Küche lief um der Frau ihre Zitronenstückchen zu holen.

Das war so seltsam.

„Das kann nicht sein", rief eine Stimme in Nevilles Kopf. „Das kann nicht sie sein!"

Sie sieht wie sie aus, sagte Neville zu sich selbst. Doch sie war vor fast vier Jahren gestorben. Er war auf ihrer Beerdigung gewesen. Er hatte die Trauer auf den Gesichtern ihrer Familie, ihrer Freunde und ihrer Lehrer gesehen. Es gab keine Möglichkeit, dass das hier Hermine Granger war. Sie konnte es nicht sein, sagte Neville.

Dieses Mädchen hatte kürzere Haar, als Hermine, aber es war derselbe Braunton und es war nicht so buschig wie Hermines Haar manchmal gewesen war. Sie hatte dieselben warmen braunen Augen, die Hermine gehabt hatte. Ihre Haut war etwas dunkler als Hermines, ohne Zweifel hatte das mit der Sonne von Nord Carolina zu tun.

Dieses Mädchen war nicht Hermine Granger. Sie war einfach jemand, der ihr erstaunlich ähnlich sah, sagte Neville sich selbst. Er sollte sie nicht so anstarren. Doch er konnte nicht anders. Vom dem Augenblick, als er sie hereinkommen sah, hatte er sich fast gefühlt, als würden seine Beine nachgeben. Es war, als würde er durch eine Zeitschleife fallen.

Der Blick auf ihrem Gesicht, als sie entdeckte wie er sie ansah hatte ihn veranlasst zu versuchen sich zu konzentrieren. Wahrscheinlich machte er diesem armen Mädchen mit seinem seltsamen Benehmen Angst, indem er sie mit offenem Mund anstarrte. Er musste sie schnell in den Griff bekommen.

Gerade als er dachte, er hätte es geschafft, kam das Mädchen zurück, sie trug eine kleine Schale mit Zitronenstücken. Sie gab einer Frau in der Gruppe eines und lächelte den anderen Gästen freundlich zu.

Peter lief zu seinem Freund rüber und stieß ihn an. „Willst du was essen oder willst du die ganze Nacht hier an der Wand stehen, Longbottom?"

„Mhmmm?", stammelte Neville.

„Du siehst aus, als hättest du einen Geist gesehen", sagte Peter besorgt. „Geht es dir gut?"

„Ja", sagte Neville und nickte. Er beobachte, wie die junge Frau wieder aus dem Zimmer lief. Er wusste, er sollte es wahrscheinlich sein lassen, doch er konnte nicht. Er musste es wissen, er musste mit ihr sprechen, nur um sich seinen eigenen Frieden wiederzugegeben. „Mir geht's gut. Ich muss nur aufs Klo. Ich bin gleich zurück."

Peter nickte seinem Freund besorgt zu. „Was immer du sagst."

Neville lächelte halbherzig, ehe er aus dem Zimmer eilte.

Er sah sich in der Bar um und die versucht die Hermine ähnliche zu finden. Er fand sie schließlich an der Bar, wie sie mit einem der Gäste sprach. Er zögerte einen Moment bevor er zu ihr lief.

„Entschuldigen sie, Miss?", sagte er nervös.

Sie drehte sich um und zuckte etwas zusammen, als sie sah, wer ihre Aufmerksamkeit verlangte.

„Ja?", fragte sie gezwungen.

"Ich will sie nicht belästigen, aber ich frage mich, ob wir uns schon mal wo gesehen haben?"
„Das denke ich nicht", sagte sie und sah ihn fragend an.

Sie klingt wie Hermine, sagte Neville zu sich selbst. Ihr englischer Akzent trat nicht so hervor wie einst, aber er war noch da.

„Ich bin kein Psychopath oder so", sagt er und lächelte ihr freundlich zu. „Ich schwöre, das bin ich nicht. Ich..."

"Was?", fragte sie. Sie fühlte sich etwas behaglicher. Er schien ziemlich harmlos zu sein. Sie war noch irgendwie auf der Hut, dass sollte man für gewöhnlich sein.

„Sie erinnern mich an jemanden", sagte er. „Mein Name ist Neville Longbottom."

„Schön sie kennen zu lernen, Neville", sagte sie und schüttelte seine Hand. „Ich glaube ich würde mich erinnern, wenn ich jemanden mit dem Namen Neville Longbottom kennen würde. Es ist ein ziemlich unüblicher Name, oder? Meine ist so gewöhnlich wie er nur sein kann. Ich bin Julie Maxwell."

„Oh", sagte Neville und sein Herz sank ein wenig. Er hatte gehofft, dass es Hermine war. Doch dann wieder, die Hermine die er gekannt hätte, hätte nie freiwillig ihre Freund und Schule verlassen. Sie war am Boden zerstört gewesen, als ihre Eltern sie vor Beginn des 6. Schuljahrs von der Schule genommen hatten. Sie war so glücklich gewesen, als sie zurückkommen durfte. Er hatte sich so für Harry und Hermine gefreut. Er hatte immer gewusst, dass die beiden zusammen kommen würden. Hermines Tod hatte sie alle schwer getroffen, doch niemanden so sehr wie Harry.

„Schön, sie kennen zu lernen, Julie", sagte Neville. „Es tut mir leid, wenn ich sie erschreckt habe. Sie sehen jemanden bemerkenswert ähnlich, den ich einst gekannt habe. Sind sie in London aufgewachsen?"

Sie nickte. „Das bin ich wirklich", sagte sie. "Ich bin vor über vier Jahren mit meinem Dad in die Staaten gezogen."

„Ich lebe noch in London", sagte Neville. „Ich bin zum Symposium hier."

„Das hab ich mir schon gedacht", sagte Julie freundlich.

Neville lachte.

"Nun, es tut mir leid, dass ich nicht das Mädchen bin, dass sie kennen", sagte sie. „Wahrscheinlich sehe ich ihr einfach ähnlich. Man sagt jeder hat einen Doppelgänger."

Neville lächelte. „Ja. Das sagt man. Nun, ich will sie nicht länger aufhalten, Julie. Ich geh besser zurück."

Julie nickte. „Genießen sie den Rest ihres Aufenthalts, Neville."

Er nickte und lief davon. Fragen rasten durch seinen Kopf. Dieses Mädchen war in London aufgewachsen und vor vier Jahren hier her gezogen? Das deckte sich mit Hermines Tod. Konnte es sein, dass etwas geschehen war? Konnte dieses Mädchen wirklich Hermine sein und es nicht wissen? Ein Teil von ihm sagte er solle es vergessen, aber er hatte das Gefühl, dass dies etwas wichtiges war. Das war etwas, dass Harry wissen sollte. Er konnte das nicht einfach so vergessen. Hermine war seine Freundin. Wenn sie noch am Leben war, würde er alles tun, um ihr zu helfen. Harry würde wissen, was zu tun war.

Neville seufzte erleichtert. Er wusste genau wo er hin gehen musste, wenn er Morgen nach Hause kam. Er hoffte, dass Harry bereit war.