Disclaimer: Siehe Prolog!

Vielen Dank für eure tollen Reviews. Himmel, man wird ja wirklich süchtig nach den Dingern. g

malina: -flaschesektauftischstell- Die haben wir zwei Hübschen uns auch redlich verdient nach dem ganzen Kampf. :-) Du bist, für mich, die „beste Beta"die ich mir vorstellen kann. Knuddel und Knutscher. Ach ja und sag Thea, sie soll bloß die Party nicht verpassen... (flüster, nicht nach den kommas gucken, büddde) LOL

nici: Huhu meine Liebe. Danke für dein Lob –abenochganzrotist- Du kannst deinen Kopf ruhig wieder aus dem Ofen nehmen. Ich verzeihe dir :-) Es freut mich das dir die Kapitel gefallen. Ja ja, die Jade, mal sehen ob ich sie weiter verwende –Hmmm- Übrigens, den Satz (Die Augen eines Menschen, sind der Spiegel zu seiner Seele) darfst du natürlich verwenden. Ist doch Ehrensache ;-) Ich drück dich und liebe Grüße auch an Wusch!

esta: Danke sehr. Ein Lob von dir zu bekommen bedeutet mit sehr viel, gerade weil ich deine Storys geradezu verschlinge. Allerdings, nur wegen dir musste ich noch mal alles umwerfen in diesem Chap. Malina ist schon total gestresst! Egal, ich hoffe es gefällt dir auch weiterhin. Knuddel

Maria3261102: Danke, danke. Ich hoffe wirst mir auch weiterhin treu bleiben. Bussi

dugbog: Meine Liebe, auch wenn es nicht dein Paring ist (ich weiß, ich weiß) freu ich mich trotzdem das du meine Geschichte liest. –Abedugbogzubodenknuddelt-

taro: Herzlich willkommen. Ich freu mich, dass es dir gefallen hat und hoffe das es so bleibt. Liebe Grüße

amarganth: Danke schön und weiterhin, viel Spaß beim lesen. Liebe Grüße

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So meine Lieben, weiter geht's mit einem schönen Traum –schmacht- ggg

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Chap 2 –Traum

Abgedunkelte Räume; ein großes Himmelbett; federleichte Bettwäsche mit sanfter grüner Seide überzogen. So warm und vertraut.

Sanfte Berührungen, Finger so lang, so zart zogen ihre Bahnen über ihren Körper.

Kleine Blitze, die über ihren gesamten Körper zuckten bei jeder seiner Berührungen. Sie hinterließen eine brennende Spur von Leidenschaft und Verlangen.

„Mehr", hauchte sie, „gib mir mehr, bitte!"

Sie spürte, wie er seine Berührungen intensivierte, sein wundervoller Mund liebkoste ihren Nacken, ihren Hals, hauchte zärtliche Küsse an ihr Ohr, was ihr einen weiteren Schauer durch ihr Rückrad jagte.

Seine Lippen, seine Hände, plötzlich überall an ihr, brachten sie schier um den Verstand.

Verstand? Den gab es nicht mehr, der setzte aus, sobald sie in seiner Nähe war - und es war richtig.

Sie wollte nichts mehr, als sich mit ihm zu vereinigen. Endgültig, und in der reinsten Form.

Seine Hände und seine Zunge erreichten ihre Brüste, umspielten die eine und die andere Seite, erst zärtlich, dann fordernd.

Sie bog ihren Rücken durch, um sich ihm entgegen zu strecken, um mehr von ihm zu haben.

Fordernde Hände, die sich ihrer Lustzone näherten, trieben sie fast zum Wahnsinn. Er zog leichte Kreise ihren Bauch hinab, glitt an den Außenseiten ihrer Schenkel entlang, um dann an der Innenseite wieder hochzufahren. So unendlich provozierend; rauf, runter, rauf, runter, rauf...

Vor Erregung setzte ihre Atmung aus!

„Atme, Engel", hauchte er in ihr Ohr. Sie versuchte Luft zu holen...

Sie spürte, wie er sich vorsichtig auf sie legte, sanft zwischen ihre Schenkel glitt und...

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Schwer atmend schreckte Hermine auf. Immer wieder wurde sie an derselben Stelle aus diesem Traum gerissen. Träge öffnete sie ihre Augen und blinzelte verschlafen auf ihren Wecker.

Oh nein, halb sechs erst. Verflucht, das darf nicht wahr sein. Nicht schon wieder.

Wie so oft in letzter Zeit, erwachte Hermine schweißgebadet. Dieser Traum kostete sie allmählich Kraft, denn sie träumte ihn fast jede Nacht. Sie versuchte sie sich zu sammeln und langsam ihren Puls wieder auf eine normale Geschwindigkeit zu bringen, was einige Zeit in Anspruch nahm.

Schrittweise begann ihr Kopf zu arbeiten. Da an Schlaf nun nicht mehr zu denken war, überlegte sie, wann, ausgerechnet, dieser Mann von ihr Besitz ergriffen hatte. Die Begegnung im Hauptquartier war wohl nur noch das Tüpfelchen auf dem i. Das Aufeinandertreffen dort weckte ihren Beschützerinstinkt, das Bedürfnis ihn festzuhalten, ihn in den Arm zu nehmen, aber das Gefühl des Verliebtseins war vorher schon da.

Im Nachhinein fragte sie sich, warum er am Grimmauldplatz das vorangegangene Treffen mit keiner Silbe erwähnt hatte. Es war ein so schöner Tag. Ein Tag, an dem sie eine etwas andere Seite von ihm kennen lernen durfte. Er selbst hatte es ja schließlich zugelassen.

Sie war zu Beginn der Sommerferien zusammen mit ihren Eltern zu einem Schnupperwochendende an die University of Cambridge eingeladen worden. Schließlich zog Hermine diese Uni für ihr späteres Studium in die engere Auswahl.

Wie sagte man immer so schön? Unverhofft kommt oft! Sie erinnerte sich.

-Flashback-

„Mum, Dad, ist es nicht einfach toll hier?", strahlte Hermine ihre Eltern an. Die

Begeisterung stand ihr ins Gesicht geschrieben.

„Ja, meine Kleine, ich muss zugeben, diese Universität ist recht beeindruckend. Ich könnte mir vorstellen, dass du dich hier sehr wohl fühlen würdest", erwiderte Mr. Granger, angesichts seiner völlig aus dem Häuschen geratenen Tochter breit grinsend.

Nach einem langen Rundgang durch die einzelnen Colleges sowie einem Spaziergang über den Campus versammelte man sich nun zum Tee in einem der großen Salons. Anwärter und Eltern bekamen gleichermaßen die Gelegenheit, sich mit den verschiedenen Professoren zu unterhalten und Fragen zu stellen.

Hermine, die gerade auf einen ihrer eventuell zukünftigen Lehrer, Professor Julius M. Preston, zusteuerte, hielt abrupt an und ihr klappte der Mund auf. Neben ihm stand kein Geringerer als Professor Severus Snape. Sie schloss die Augen, atmete tief ein, öffnete sie, und... er war immer noch da. Irgendwie beschlich sie das dumpfe Gefühl, dass dieser Mann sie verfolgte. Es konnte nicht anders sein. Noch nicht mal in ihren wohlverdienten Ferien hatte sie Ruhe vor ihm, obwohl sie eine derjenigen war, die keine Probleme mit ihm hatten. Na ja, nicht wirklich.

Gerade als Hermine sich umdrehen und sich heimlich aus dem Staub machen wollte, drang eine ihr wohlbekannte Stimme ans Ohr. Wohlbekannt? Nein, nicht ganz. Etwas zu nett für ihren Geschmack.

„Sieh an, Miss Granger... Es war klar, dass Sie hier sein würden"

Hermine hob den Kopf und blickte in Professor Snapes freundliches Gesicht. Freundlich und Snape in einem Satz war schon ein Widerspruch in sich, nichtsdestotrotz konnte sie jetzt nicht mehr flüchten. Durchhalten war die Devise.

Lächelnd ging sie auf die Professoren zu und begrüßte beide mit Handschlag.

„Professor Preston, es ist mir eine Ehre...Professor Snape, wie nett, Sie so, ähm, unerwartet früh wieder zu sehen... Was tun Sie hier?", platzte es aus ihr heraus.

„Ah, Miss Granger. Schön, Sie kennen zu lernen", erwiderte Professor Preston und strahlte übers ganze Gesicht.

Severus Snape betrachtet Hermine eine Zeitlang von oben herab, bevor er antwortete.

„Was ich hier mache? Ich glaube nicht, dass Sie das etwas angeht, Miss Granger. Allerdings, bevor Sie gleich anfangen, von einem Bein aufs Nächste zu hüpfen, weil Sie etwas nicht wissen und sich lächerlich machen - nicht dass mich das stören würde", setzte er ätzend hinzu, „- werde ich es Ihnen dennoch verraten."

Peinlich berührt senkte Hermine ihren Kopf. Das war jawohl die Höhe, sie vor Professor Preston so zu maßregeln. Zugegeben, sie hatte eigentlich nichts anderes erwartet.

„Stellen Sie sich vor, auch ich habe studiert, und zwar bei Professor Preston und Professor O'Donell. Und sollten Sie die Absicht verfolgen sich hier einzuschreiben, werden Sie wohl oder übel eine Empfehlung von mir brauchen, was bedeutet, ich fungiere bei den Hogwarts-Absolventen als Berater für die hiesigen Ausbilder", schloss Severus Snape.

Er lächelte. Falsch, er belächelte Hermine nun aufgrund ihres ziemlich verdutzen Gesichtsausdrucks.

„Gut, das zu wissen, Professor Snape", erwiderte Hermine etwas kleinlaut.

„Möchten Sie uns nicht Ihre Eltern vorstellen, Miss Granger? Ich bin sicher, sie brennen darauf, den meistgehassten Lehrer von Hogwarts persönlich kennen zu lernen", sagte Snape mit funkelnden Augen.

Hermine, jetzt völlig perplex, stammelte etwas von wegen „Ich geh sie holen"und kehrte kurze Zeit später mit ihren Eltern im Schlepptau zurück.

Was dann folgte, war wie ein Film, Hollywood-Style in Vollendung. Professor Preston, eh ein netter Mensch, wie ihr schien, unterhielt sich angeregt mit ihrem Vater - aber Professor Snape, der begrüßte ihre Mutter sogar mit einem angedeuteten Handkuss.

Der Nachmittag verging wie im Flug. Man aß gemeinsam zu Abend und ein ums andere Mal versuchte Hermine herauszufinden, mit wem sie es hier in den letzten Stunden eigentlich zu tun hatte. Sie ließ ihren Zaubertrankmeister nicht aus den Augen, wartete sie doch immer noch auf den großen Knall beziehungsweise auf das wahre Gesicht des Herrn Professor.

Nichts passierte, nicht wirklich. Er war zwar immer noch herablassend und sarkastisch aber nicht so extrem, wie sie es aus der Schule gewohnt war. Es hielt sich alles im Rahmen. Manchmal, wenn er sich für einen Augenblick unbeobachtet fühlte, konnte man so etwas wie Entspannung bei ihm erkennen. Diese kurzen Momente, so empfand es Hermine, machten aus ihm eine ganz andere Person.

Ihre anfängliche Entrüstung - über ihn - wich einer wachsenden Faszination - für ihn. Je später es wurde, desto mehr fühlte sie sich auf eine Art zu ihm hingezogen, die Hermine sich im Moment selber nicht erklären konnte. Vielleicht war die Anziehung eher als eine Herausforderung zu verstehen, endlich hinter seine Maske sehen zu können. Zu ergründen wie er sein konnte, wenn er tatsächlich er selbst war.

Die ultimative Bestimmung für jede Frau, die einem solchen Mann begegnet.

Und immer wieder seine Augen. Diese unglaublichen Blicke. Hermine hatte im Laufe des Abends festgestellt, dass der Schlüssel zu ihm, zu seinem Inneren, seine Augen waren. Mehr als einmal, wenn er sie ansah, ging es ihr durch und durch und kleine Schmetterlinge begannen in ihrem Magen zu fliegen. Sie ertappte sich dabei, das Gefühl all zu sehr zu genießen und ihn beinahe anzuhimmeln.

Er hatte was. Daran gab es überhaupt keinen Zweifel. Wo war dieser Mann nur, wenn sie in Hogwarts waren? Hermine wusste es nicht. Wahrscheinlich hatte er so etwas wie eine „multiple Persönlichkeit", denn anders waren seine vielen Gesichter und sein Verhalten nicht zu erklären.

„Miss Granger", flüsterte von links jemand in ihr Ohr. „Sind Sie noch bei uns?"

Der Schauer, den die Stimme hinterließ, ging ihr durch Mark und Bein

„Wie, was? Ähm, ja natürlich... ähm, ich bin da... ähm... Professor Snape."Hermine wurde so rot, dass es ihm sicherlich nicht entgangen war.

- Kann ihm irgendwer bitte diese Augen ausstechen? Irgendjemand, irgendwie? Nein? Verdammt! -

Er lächelte. So schnell, wie das Lächeln da war, war es auch schon wieder verschwunden. Gleichwohl genug für Hermine, um ihr Herz zu berühren. Für die Winzigkeit eines Augenblicks war sie tatsächlich versucht, ihre Hand nach seinem Gesicht auszustrecken. Glücklicherweise besann sie sich.

„Ich war gerade dabei mich zu verabschieden, Miss Granger und... Sie sind noch an der Reihe", ließ er mit sanfter Stimme vernehmen.

Hermine erhob sich, streckte ihm die Hand entgegen und spürte, wie ihr wieder das Blut in die Wangen schoss.

„Ja, ähm, nun... Professor. Es war ein wirklich schöner Nachmittag und... Abend. Vielen Dank dafür", stammelte sie.

„Ich habe zu danken, Miss Granger. Wir sehen uns bald wieder."Er nahm ihre Hand. „Es freut mich, dass wir die Gelegenheit hatten, uns ein wenig näher kennen zu lernen."

Ein letztes Nicken in die gesamte Runde, und mit wehendem Umhang verließ Professor Snape das Geschehen.

Feingefühl hat er, dass muss man ihm lassen, dachte Hermine als sie ihm hinterher sah.

- Flashback Ende -

Ja! Das war es wohl. Das war der alles entscheidende Tag. An diesem Nachmittag flog ihr geistiger Begleiter, ihr Vogel, zum ersten Mal mit einem Stück ihres Herzens zu ihm.

Sie lächelte. Was für eine verrückte Welt, in der ich lebe. Alles ist Magie, so oder so, und alles ist vorherbestimmt, so oder so...

Kurze Zeit später erhob sich Hermine mit einem Schwung aus den Federn und trottete Richtung Badezimmer.

Ein flüchtiger Blick in den Spiegel genügte und ihr wurde klar, dass sie so auf keinen Fall jemandem unter die Augen treten konnte. Schon gar nicht ihm.

Schließlich stieg sie unter eine äußerst kalte Dusche, um ihre Lebensgeister zu aktivieren, und fasste einen folgenschweren Entschluss.

Er muss und er wird es erfahren, koste es, was es wolle. Ich werde ihm sagen, dass ich in ihn verliebt bin. Schlimmer kann es nicht werden... Doch, kann es. Ich werde mir vermutlich mein eigenes Grab schaufeln aber egal. Was geschehen soll, wird geschehen.

Hermine war bereit den Weg zu gehen, denn letztendlich war es ihr lieber, niedergemacht zu werden, als sich weiterhin jede Nacht dieser Tortur von unerfüllten Träumen zu unterziehen.

Nach etwa dreißig Minuten verließ Hermine ihr Badezimmer. Mutiger denn je ging sie in Richtung Große Halle zum Frühstück, ohne auch nur im Geringsten zu ahnen, welch eine Auswirkung es haben würde, Professor Severus Snape zu gestehen, dass sie ihn liebt.

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TBC

Ihr kennt ja das kleine Knöpfchen da unten ggg -liebguck-