Chapter 3: „Ich dachte ICH wäre der Gott des Todes"
„Gin, morgen nehmen wir uns Hatamoto vor!"
„Okay." Rief Ranbo, ja in seiner Organisation wurde man nach seinem Lieblings Alkohol benannt, Ranbo fand dies schon lange zu einfallslos, beschwerte sich aber nicht.
Er schloss die Tür seines Zimmers.
„Hallöööchen Gin!" es lag eine Frau auf seinem Bett, ungewöhnlich groß, mindestens 2,50 meter. Normalerweise hielt Gin nicht viel von Frauen, aber ihre Figur war wirklich nicht zu verachten.
Ranbo zückte sofort seine Pistole und knurrte „Wer oder was bist du ?"
„Ohhh will Killer-san etwa auf mich schießen ?" Gin schoss, 2 mal, man hörte nichts, er hatte immer einen Schalldämpfer dabei, direkt zwischen die Augen, die Frau starb nicht es spritzte auch kein Blut, sonder die Kugeln flogen einfach durch sie hindurch und blieben in der Wand stecken.
„Entschuldige aber ich muss dich enttäuschen ich sterbe nicht so einfach. Ich bin ein Shinigami, ein Todesgott, ein wahrer, nicht so einer, für den du dich hälst!" die Frau lachte laut.
„E- ein Todesgott ?"
„Ja ein Todesgott, das Heft das du in deinem Mantel hasst habe ich fallen gelassen, und auch nur du kannst mich sehen."
Gin riss sich zusammen.
„Kann man wirklich mit diesem Heft Menschen töten ?"
„Natürlich, sehe ich etwa so aus als würde ich scherzen, nein bestimmt nicht !"
Die Frau lachte wieder, ihr Lachen klang sehr komisch.
„ Und noch etwas das dir gefallen könnte, du kannst sie nicht nur durch einen Herzinfarkt sterben lassen, du kannst bestimmen wie sie sterben sollen, solange es möglich ist."
Sofort breitete sich ein grinsen in Gins Gesicht aus.
„Und wie heißt du eigentlich, wenn du überhaupt einen Namen hast ?" fragte Gin.
"Ah, ein Mensch ganz nach meinem Geschmack, ich bin übrigens Rias"
„Rias… ein komischer Name… also, wenn ich den Namen einer Person in dieses Heft eintrage stirb diese ?"
„Unter der Voraussetzung dass du dabei sein Gesicht vor deinen Augen hast: ja.
„Ok, dann versuche ich ein mal." Gin holte einen Heft, schlug das Heft aus, und schrieb den Namen eines „Kunden" in das Heft.
Am nächsten Morgen bekam Gin die Nachricht, dass der „Kunde" den er nun hätte „besuchen" solle gestorben war. Sofort war ihm klar dass das Heft wirklich funktionierte.
„Also, Gin dann können wir uns den Weg ja ersparen, dann können wir heute ja mal frei machen." Fügte Gins Partner Wodka hinzu.
„Gut ich gehe hoch und gehe nochmal unsere Akten durch, ich will nicht gestört werden !"
Er ging hoch, doch nicht um seine Akten durch zu gehen, sondern um etwas auszuprobieren.
„Also Rias, ich kann Menschen vor ihrem Tod manipulieren ?"
„Ja das stimmt."
„Okay, dann ist doch auch möglich, dafür zu sorgen dass jemand Geld abhebt, dass er mir schuldet, und auf irgendwo in seiner Garage versteckt, wo ich es später abholen kann ?"
„Ja, das stimmt."
„Gut, also, dann versuche ich es und hole dann Morgen das Geld ab.
Nur muss ich ihn noch einen Abschiedsbrief schreiben lassen bevor er Selbstmord begeht. Später erzähle ich dann Wodka dass ich das Geld irgendwo gefunden habe. Das wird er schon glauben.
