Titel: Come to play – Lost and found
Teil: 2/mal sehen
Autor: Ayu
Email: VampiresLadygmx.de
Disclaimer: Harry Potter gehört J.K. Rowling und leider wird er auch nie mir gehören snif Das Moulin Rouge steht in Paris und ich hab keine Ahnung wem das Gehört oder was da so los ist'
Rating: R/PG-15 (?)
Pairing? x ?
Genre: Shônen-ai, Drama, Dark (?)
Warnungen: Shônen-ai,
Archiv: Animexx.de
Inhalt: Der Krieg ist vorbei und alles schein in Frieden zu leben, doch was passiert, wenn Draco Harry, der für tot gehalten wird, findet und feststellen muss, dass alles an das sie geglaubt hatten Lüge war? Dann wird sich das Blatt wenden und Licht und Dunkelheit werden sich ein weiteres Mal gegenüber stehen und die Karten werden neu gemischt.
Story ist noch nicht Beta gelesen!
Kapitel 02 – hot-blooded
Ziemlich fertig und immer noch weinend hatte Butterfly es irgendwann dann wieder in sein Bett geschafft. Schluchzend hatte er die Decke über den Kopf gezogen und versucht sich wieder zu beruhigen, was ihm aber einfach nicht gelingen wollte. Der Schwarzhaarige wusste nicht einmal, wieso er eigentlich genau weinte. Immerhin war doch bei der Begegnung mit seinem ehemaligen Rivalen nichts geschehen, was dies rechtfertigen würde. Allerdings hatte er den Verdacht, dass es ihn so mitnahm, weil es Draco kümmerte was mit ihm war. All die Jahre hatte er sich einreden können, dass nur Chef für ihn da war und dass er ihm deswegen Dankbar sein musste und seinen Job erledigen sollte. Doch nun hatte sich mit einem mal alles geändert. Denn plötzlich kam jemand aus seinem Alten Leben an und wollte es ihm zurückbringen. Die Tränen flossen unaufhaltsam weiter, als der Dunkelhaarige anfing sich zu fragen, was er eigentlich wollte und sich schließlich über seine Gedanken in den Schlaf weinte.
Butterfly fühlte sich wie gerädert, als er am nächsten Morgen aufwachte. Er begann direkt wieder in Gedanken zu versinken, doch dann schob er es einfach beiseite. Er redete sich immer wieder ein, dass es niemanden interessierte was mit ihm war und Draco vermutlich nur wollte, dass er ihm das glaubte. Ein kaltes Lachen verließ seine Kehle, als er aus dem Bett stieg und sich im Spiegel betrachtete.
„Ich bin eine Hure" sprach er mit bitterem Ton und musterte sich abfällig. „Wer sollte sich um mich schon sorgen. Ich bin nur dazu gut, dass andere ihren Spaß haben." Mit diesen Worten drehte Butterfly sich vom Spiegel weg und begab sich ins Bad. Schnell sprang er unter die Dusche, die seine Lebensgeister wieder etwas weckte. Nachdenklich beschloss er, dass er heute selbst bestimmen würde, was er tun würde. Auch wenn er durchaus wusste, dass Chef es nicht unbedingt mochte, wenn er so aufgedreht war, aber Butterfly hatte nun wirklich andere Dinge im Kopf.
Schnell war er ganz in Schwarz gekleidet, wobei sie Sachen wie immer sehr knapp waren und seine zierliche, feminin wirkende Form betonten. Der schwarzhaarige öffnete seine Haare, trug schwarze Schminke auf und zog seinen schwarzen Nietengürtel an. Sehr mit sich und der Welt zufrieden betrachtete er sich nun wieder im Spiegel.
„Butterfly" hauchte er leise und überschminkte seine Narbe. „Harry Potter ist vor fast 4 Jahren gestorben. Tot. Tot und begraben. Und er wird auch nicht wiederkehren, dafür werde ich schon sorgen" flüsterte er in leisem Ton und betrachtete sich mit einem leicht abfälligen, leicht bewundernden Blick. „Ich brauchte niemanden!"
Mit einem Mal überkam Butterfly das dringende Bedürfnis über sich selbst und seine Dummheit zu lachen, doch er unterdrückte und griff nach einem seidenen Schwarzen Tuch, welches er über den Spiegel warf. Schnell zog er sich nun auch noch seine Stiefel an und machte sich dann auf dem Weg nach unten, wo schon die ersten Freier warteten. Unter ihnen war auch einer seiner Lieblinge, den er gerade in Phasen wie dieser sehr gut gebrauchen konnte, da er mit ihm seine Spiel- und Kämpferlaune immer wunderbar ausleben konnte. Al, der Freier auf den er sich gerade zu bewegte, war Mitte 30 und hatte kurze dunkelrote Haare – die schon ein paar Graue Stellen aufwiesen – und lebhafte grüne Augen, die es immer wieder schafften Butterfly ein Gefühl von Geborgenheit zu geben. Der Schwarzhaarige mochte den Älteren wirklich gerne, was auch daran lag, dass es bei ihm nicht immer wirklich Sex sein musste und er ihn vor allem am Anfang nie gedrängt hatte.
„Kätzchen" rief Al dem jungen Mann zu und winkte ihn rüber. Lachend sprang Butterfly die Letzten Stufen der Treppe hinunter und rannt zu ihm. „Al, du bist auch mal wieder da. Und gerade richtig" kicherte er und schlang seine Arme um den Hals den älteren Mannes, welcher ihn amüsiert musterte. „Ich seh's." War seine einzige Antwort, ehe er einen Arm um ihn legte und Butterfly mit Leichtigkeit hochhob. „Dann lass uns doch mal nachsehen, ob wir unser Kätzchen heute nicht auch zum schnurren und fauchen kriegen, nicht wahr?"
Und mit diesen Worten trug er ihn auch schon wieder zurück zum Zimmer des Schwarzhaarigen.
----
Äußerst gut gelaunt machte sich Draco an diesem Morgen auf den Weg zur Arbeit. Blaise traute seinen Augen nicht, als er sah, wie sein bester Freund sich voller Elan in die Arbeit stürzte.
„Draco?" fragte er daher verwundert und wurde von strahlenden silbernen augen fragend angesehen. „Was ist bitte mit dir passiert?"
„Nichts. Was soll auch passiert sein?" fragte der blonde gut gelaunt und wandte sich wieder seiner Arbeit zu, die heute irgendwie viel einfacher und schneller ging als es ihm sonst vorkam.
Blaise konnte es immer noch nicht glauben und musterte den blonden jungen Mann weiter, während er ebenfalls seine Arbeit erledigte. Das alles kam ihm dich recht seltsam vor, aber er konnte wirklich nicht sagen, was mit seinem Freund los war.
Draco war heute vollkommen mit sich im reinen, wie es schien. Er hatte bereits gestern beim gehen wieder ein treffen mit Butterfly arrangiert und so würde er Harry heute Abend schon wieder sehen. Das alles freute ihn wirklich sehr. Und er hatte sich fest vorgenommen Harry heute wieder auf seine Wunden und seinen Lebenswandel anzusprechen. Er hatte sich nach dem gestrigen Abend eingestehen müssen, dass er sich wirklich in den Schwarzhaarigen verliebt hatte und irgendwie machte es ihn auch wahnsinnig, dass er wusste, dass gerade jetzt sich andere Männer mit ihm „befassen" würden. Doch er unterdrückte seine Eifersucht und freute sich lieber wieder auf das Treffen. Gleichzeitig hatte er nun aber auch begonnen etwas zu recherchieren, was nach ihrem letzten Jahr passiert war, in der Hoffnung vielleicht irgendwelche Allerdings hatte er dabei noch kein Glück verbuchen können. Doch er würde nicht aufgeben.
----
Al und Butterfly hatten sich definitiv ihre Zeit genommen und der Schwarzhaarige räkelte sich nun vollkommen zufrieden auf dem Bett. Al betrachtet ihn eine Weile und lächelte leicht. „Kätzchen." Meinte er leise, als er Butterfly eine Strähne aus dem Gesicht strich. „Du solltest hier weg"
Verwirrt blickte Butterfly ihn an und legte seinen Kopf leicht schief. „Was meinst du?"
„Du bist zu schade dafür, dich für jeden her zu geben. Ich weiß nicht, ob du das siehst, aber jeder, der ein Stück an deinem Leben teilhaben darf ist wirklich schon sehr glücklich schätzen. Ich habe die Verletzungen gesehen, Kätzchen. Hier wirst du nicht geschätzt. Du solltest dir jemanden suchen, der dich für dich liebt und nicht für deinen Körper oder der einfach nur seine Lust an dir stillt" meinte der Ältere ernst und stand auf. „Du verdienst es glücklich zu werden. Und solltest du dich jemals verlieben, dann lass es zu und versuch hier raus zu kommen."
Butterfly setzte sich auf und blickte Al eine weile schweigend an, doch dann nickte er. „Gut…"
Zufrieden lächelte der braunhaarige Mann und stand dann auf. „Ich werde dann mal gehen. Lass dich nicht ärgern, Kätzchen"
Leise lachend schüttelte Butterfly den Kopf.
„Aber niemals."
----
Es war früher Abend, als Butterfly sich das nächste Mal aus dem Bett begab. Nach einer Kurzen Dusche, setzte er sich auf sein Bett und kämmte mit Genuss seine Haare. Chef hatte ihm schon mitgeteilt, dass niemand anderes als Draco Malfoy ihn für die ganze Nacht gebucht hatte und er somit nur noch ihn als Kunde haben würde für heute. Für einen Moment lang dachte er daran, sich wieder für ihn fertig zu machen, aber dann entschied er sich dagegen und bleib einfach so wie er war. Nur mit einem kurzen T-shirt bekleidet, was nur bis knapp unter seinen Hinter reichte. Er war wirklich mal gespannt, wie Malfoy auf seinen Aufzug reagieren würde und vermutlich würde er das ja bald erfahren.
----
Eigentlich hatte Draco vorgehabt auf direktem Wege zum Moulin Rouge zu gehen, doch dann hatte ihn irgendwie der Mut verlassen. Er konnte es sich selbst nicht erklären, immerhin war so etwas normalerweise überhaupt nicht seine Art, aber vielleicht hatte es ja etwas mit seinen wachsenden Gefühlen für den Schwarzhaarigen zu tun.
Der Blonde hatte einen leichten Umweg eingeschlagen und war schließlich in einer Kneipe, lediglich zwei Straßen vom Moulin Rouge entfernt, gelandet, wo er sich erst einmal Mut antrinken musste. Doch schon bei dem ersten Cocktail wünschte er sich nie hier hergekommen zu sein. Nur ein paar Stühle entfernt saß ein älterer, rothaariger Mann, der sich mit einer Frau unterhielt.
„Ich kann das einfach nicht mehr sehen. Warum haut er nicht endlich dort ab? Was hält ihn dort. Ich habe sogar schon mit Chef gesprochen. Er würde Butterfly freigeben, da der Junge ihm auch am Herzen liegt. Warum bleibt er also dort? Ich will ihn einfach nur noch da raus holen und ihm ein anderes Leben ermöglichen" ereiferte sich der Mann in angetrunkenem Zustand und war dabei nicht gerade leise. Sofort bohrten sich Dracos Blicke in ihn und sein Cocktail war schneller weg, als er es sich gedacht hatte. Doch statt sich weiter etwas einigermaßen Leichtes zu bestellen stieg Draco nun auf härtere Sachen um. Er konnte einfach nicht glauben, was er da gerade gehört hatte. Dieser Kerl wollte sich Harry, seinen Harry, schnappen. Draco wusste nicht, welche Bindung die beiden zueinander hatten, aber er war sich sicher, dass es sich bei dem Mann um einen Freier des Dunkelhaarigen handelte. Dieser Gedanke allein war schon genug um ihn zur Weißglut zu treiben und er brauchte all seine Selbstbeherrschung um nicht aufzuspringen und seinem Ärger Luft zu machen. Er bezahlte schnell und machte sich mit schnellen Schritten auf dem Weg zum Moulin Rouge. Der Alkohol und seine Wut taten alles nötige um ihn vergessen zu lassen, dass er noch vor ca. einer Stunde nicht den mut aufbringen konnte zu ihm zu gehen.
Kaum hatte er das Moulin Rouge betreten, meldete er sich kurz und ging dann zielstrebig zu Harrys Zimmer. Er hatte einiges zu klären.
Ende Kapitel 02
Coming Soon Kapitel 03
