So, es geht weiter, man mag es kaum glauben, nicht.
Ich danke allen die es bis jetzt gelesen haben und vorallem jenen die ein Kommie liegen liessen. IHR ROCKT!
So dann, es geht weiter...
Kapitel 2
Sie war ein sarkastischer Mensch mit bösartiger Zuge. Ihre Stirn war die meiste Zeit in Falten gelegt und sie regte sich über viele Dinge auf als sie immer mehr und mehr Wörter von sich gab und von Dingen sprach, die er zur Hälfte nicht verstand.
Der Grund dass er es ertragen konnte ohne dabei durchzudrehen war die Tatsache dass sie im Gegensatz zu McKay nicht an Selbstüberschätzung litt und wesentlich unterhaltsamer war als der Wissenschaftler.
Sie gab ihm im Laufe der Nacht eine detaillierte Aufstellung über die verschiedenen Pärchen die es auf Atlantis gab und er fand es recht amüsant, es erinnerte ihn an seine Mutter und ihre wichtigen Neuigkeiten.
Irgendwann war er eingeschlafen und wachte zu ersten Mal in einer langen Zeit erst am späten Morgen auf, eine Decke die nicht ihm gehörte lag über seinem Körper, sie war gegangen.
Er reckte und streckte sich, hätte er nicht einen grummelnden Magen, wäre es ein wirklich schöner Morgen gewesen.
Die Ruhe erinnerte ihn Zuhause, Ronon sprang augenblicklich auf und schnappte sich sein Marschgebäck.
Erinnerungen, nichts was er haben wollte, heute oder morgen.
So schnell er konnte lief er zurück in seinen Raum, die Schwarzhaarige war gegangen.
Es vergingen mehrere Monate bis er –sie- wiedersah.
Er aß gerade, der Tag war anstrengend gewesen und sie tippte auf seine Schulter, fragte ob sie sich zu ihm setzte dürfte.
Wieder sprachen sie die ganze Zeit nur.
Wieder schlief Ronon ausgezeichnet ohne auch nur einmal aufzuwachen.
Es war ein ganzes Jahr vergangen. Ronon und Ami trafen sich meist zufällig in der Nacht und dann redeten sie.
Für ihn war sie eine willkommene Abwechslung, sie nahm ihn als denkendes Wesen wahr und es gefiel ihm. Einmal fragte er sie nach diesem Piet und sie winkte nur abfällig ab.
„Vergangenheit, Ronon, nur Vergangenheit."
Als er von Sateda zurückkam, nach diesem schrecklichen Tag, wachte er in der Krankenstation auf.
Es war mitten in der Nacht.
Vor seinem inneren Auge konnte er diese schrecklichen Minuten als seine Verlobte starb immer und immer wieder sehen.
Doktor Beckett kam an sein Bett.
„Wie.." Ronon hob nur seinen Finger in die Höhe und zeigte dem besorgten älteren Mann an nicht zu sprechen.
„Nicht jetzt." sagte Ronon und verließ ohne ein weiteres Wort die Krankenstation.
Er wusste das er es nicht haben sollte, er war weder in Stimmung oder in körperlicher Verfassung aber er wollte einfach nur Sex und vergessen. Ohne Rücksicht und…
als ihn eine der Bronzehäutigen über den Weg lief, musste er nicht lange darum bitten.
Ohne ein Wort zu verlieren ließ er sie wenige Minuten danach stehen und ging weiter.
etwa vier solcher Begegnungen später hatte er sich endlich so weit wieder abgekühlt um einen normalen Gedanken in seinem Hirn zu haben.
Ronon schüttelte den Kopf.
Beim nächsten Balkon zog er das wenige was er am Körper trug ab und sprang ins kalte Wasser.
Als er etwa eine halbe Stunde an eine Möglichkeit wieder ins Trockene zu kommen gelangte war ihm kalt und er war nass und nackt, aber insgesamt ging es ihm besser, auch wenn er auf der Stelle einschlafen wollte.
Er wusste nicht wie und warum, aber Ami stand am Türbogen und hatte eine große Decke dabei.
„Ich hoffe du hast die wieder beruhigt, Ronon" sagte sie und gab ihm das kuschlige Teil. Es war Pink.
Er sah sie nur an und schüttelte sich dann wie ein Tier das aus dem Regen kam.
Sie hob ihre Hand hoch um kein Wasser ins Gesicht zu bekommen, lächelte aber.
„Ich war immer ruhig." sagte er nachdem er sich die Decke um die Hüften geschlungen hatte.
„Ja?" fragte sie, „dir ist also nicht aufgefallen das du Bai Li das Handgelenk gebrochen hast, und Annette wird die nächsten Tage nicht sitzen können."
Ronon blinzelte überrascht.
„Wirklich?"
Sie nickte. Ronon zog scharf Luft ein.
„Sie nehmen es dir nicht übel. Ich habe es ihnen oft gesagt, aber sie wollten es nicht glauben."
Er legte seinen Kopf zur Seite, in seinen Augen lag das blitzende Feuer eines Jägers der seine Beute erblickt hatte.
Ami zuckte kurz zusammen.
„Genau dass. Ronon, du bist ein Mann, das sage ich dir immer wieder, aber du bist einer der Sorte die", sie lachte, „ohne das passende Ventil recht primitiv werden können. Also was ist los, oder sollte ich fragen wer ist los?"
Ronon schüttelte den Kopf. Er schnaufte aus.
„Sie ist vor meinen Augen gestorben.", sagte er dann leise, „Ich kann es sehen und riechen. Beißend und stechend. Sie… Ich …" wütend schrie er auf.
„ICH WILL NICHT DARÜBER REDEN."
Er riss sich das Tuch vom Körper und rannte zurück zum Einstieg.
Ohne ein weiteres Wort zu verlieren sprang er ins Wasser und tauchte tief ein.
Ami lächelte.
„Dann eben nicht, Dummkopf."
Sie tippte an ihr Headset.
„Ami an Dr. Beckett. Ronon geht es gut. Er ist aufgebracht, behaltet ihm am Monitor im Auge, ich weiß nicht wie lange er es durchhält durch das kalte Wasser zu schwimmen."
„Aye, Mädchen, er ist zäher als man glaubt."
Ami sah den dunkeln Haarschopf von Ronon und seinen Körper wie er wie verrückt durch das Wasser glitt.
„Ami aus."
Kommies
