Erstmal vielen dank an CuteRacoon und Destiny meine beiden einzigen Reviewer für das letzte Chapter.
Ich hoffe natürlich das es mehr werden ;)

Jaa ich weiß, es ist wieder mal total kurz, aber jetzt wo ich die Prüfungen hinter mir habe und ich erst in 4 Wochen erfahre wie schlecht ich abgeschnitten habe, hoffe ich das ich jetzt wieder regelmäsiger was reinsetzte.
Aber ihr wart ja auch nicht gerade fleisig. Naja, es sei euch verziehen ;)

Chips und Cola bereitstell Und los gehts!


Harry spürte einen starken Schmerz in der Nase. Tränen schossen ihm in die Augen und ließen seine Sicht verschwimmen. Seine Brille war ihm von der Nase gerutscht, aus der nun stetig Blut floss. Einen kleinen Aufschrei unterdrückend, nahm er verschwommen wahr, wie Draco aus dem Raum gestürmt kam und sich nun nach dem Ding umschaute, welches der Tür soeben Widerstand geleistet hatte. Dracos Blick fiel auf den am Boden kauernden Harry und er erstarrte augenblicklich.

Keuchend richtete Harry sich auf und hielt sich die schmerzende Nase.
„Hast du gerade ... - wie lange bist du schon ... -" stotterte Draco, doch an Harrys schuldbewusstem Gesicht erkannte er, dass Harry wohl alles mit angehört haben musste, was er gerade mit seinem Paten bespochen hatte. Er warf Harry noch einen Blick zu, von dem dieser nicht wusste, ob er Angst oder Verblüffung ausdrücken sollte und lief überstürzt den Korridor entlang Richtung Einganshalle. Er hörte Harry noch etwas schreien aber das kümmerte ihn nicht. Draco drehte sich nicht um. Er wollte sich keine Belehrungen anhören, keine Beleidigungen oder höhnische Worte von einem Jungen, den er schon vor dem ersten Schuljahr gerne als Freund bezeichnet hätte. Wäre da bloß nicht sein Vater gewesen…

Sein Herz klopfte schnell und seine Lunge schmerzte, als er über den Schlossgrund lief. Er wusste nicht genau wo er hinrannte – Hauptsache weit weg von Allem und Jedem, weg von allen Problemen.

Ohne zu wissen wohin ihn seine Beine hintragen würden, rannte er weiter über den leicht abfallenden Hang, an Hagrids Hütte vorbei und ehe er sich versah fand er sich an den Tribünen des Quidditchfeldes wieder. Erst als er die Treppen bis ganz nach oben gespurtet war, und sich kaum noch aufrecht halten konnte ohne einen stechenden Schmerz zwischen seinen Rippen zu fühlen, ließ er sich auf einen Sitz der Tribüne fallen und versuchte wieder ein wenig Luft in seine Lungen zu Pumpen. Wenn ihn hier jetzt jemand erwischen würde, wären ihm die nächsten 4 Wochen Nachsitzen gesichert Kümmern tat ihn das jedoch momentan kaum. Zu viel spukte in seinem Kopf herum und die Schmerzen in seiner Beine und Lunge machten das Denken nicht wirklich einfacher.

Warum alles auf einmal? Und warum er? Das mit seinem Vater war schon schlimm genug. Jetzt wo er endlich das tun konnte was er wollte, fischte ihm Severus dazwischen. Und jetzt hatte Harry auch noch alles mitbekommen! Was war nur los?

Nachdem er wieder einigermaßen ruhig atmen konnte überlegte er was er tun könnte. Jetzt schon zurück zum Schloss gehen kam für ihn nicht in Frage. Langsam und grübelnd stieg er die Stufen wieder hinunter. Als der Besen schuppen in sein Blickfeld kam, hatte er die zündende Idee! Er schaute sich noch einmal kurz um und war sich für einen Moment sicher gewesen, jemanden über die Wiesen in seine Richtung kommen zu sehen, doch er blinzelte kurz und schon war die Gestalt verschwunden. Die Schatten der Bäume mussten seinen Augen einen Streich gespielt haben. Er riss die Schuppentür auf, die wegen des ständigen Quiddtichtrainings steig unverschlossen blieb und schnappte sich seinen Besen. Zurück auf dem Feld atmete er noch einmal tief durch und stieß sich dann kräftig vom Boden ab.

Kaum war er in der Luft durchströmte ihn ein Gefühl der Leichtigkeit. Ihm war noch nie aufgefallen wie das Fliegen die Gedanken wegblies. Eben noch war sein Kopf so voll gestopft gewesen, dass er sich nicht auf eine einzelne Sache hatte konzentrieren können und nun schienen alle Sorgen so fern, weit unter sich zwischen den Grashalmen des Rasens. Er umrundete die Torpfosten in wilder Freude übte Manöver, die er während des Quidditchtrainings niemals zustande gebracht hätte und fühlte sich so frei wie seit langem nicht mehr.

Immer schneller und gewagter flog er, lies sich den Wind durch die sonst so ordentlichen Haare pfeifen und genoss jede Minute. Er mochte vielleicht nicht so ein guter Sucher sein wie Harry, doch momentan fühlte er sich, als könne er jedes Quidditchspiel gewinnen.

Er wusste nicht wie lange er geflogen war - es konnten 5 Minuten oder eine Stunde gewesen sein – als er plötzlich über sich einen grellen Schrei vernahm und Etwas von oben direkt auf ihn zukam.


Wie schon gesagt: Es ist ziemlich kurz.
Beschwerden, Lob und Kritik gehen wie immer an mich, indem ihr auf den lila "Go"- Button klickt. ;)

Liebe Grüße

Eure Lovely Nearly