Ü/N: Und hier der letzte Teil. Viel Spaß damit! :-)
Wortanzahl: 4703 Wörter
Kapitel 3
4 Wochen später
Samantha Carter erwachte aus einem unruhigen Schlaf. Seit jener Nacht, vor vier Wochen, als sie diese schönste aller Nächte mit einer jungen Brünetten namens Janet Frasier gehabt hatte, schaffte es Sam entweder zu schlafen oder erwachte zu früh aus ihrem Schlaf. Alles was sie sehen konnte, waren tiefe, schokoladenbraune Augen, die sich in ihre Seele bohrten, sie roch nur den Duft der diese umwerfende Ärztin umgeben hatte.
Sie konnte nicht das Gefühl der 'Einheit' vergessen, die sie und Janet geteilt hatten und die Vollkommenheit fühlen als sie sich immer und immer wieder gegenseitig an den Rand der Ekstase gebracht hatten. Sie hatten Höhen der Leidenschaft erreicht in dieser Nacht von denen Sam nicht einmal geträumt hatte oder gar erlebt hatte.
Genauso wie sie in ihrer Lebewohl-Note geschrieben hatte, war es dem Air Force-Captain wirklich unmöglich gewesen diesen Tag, aber speziell die Nacht die sie mit Janet geteilt hatte, zu vergessen. Sam erinnerte sich, irgendwo während der Nacht, um den Zeitraum von Janets erstem erstaunlichen Orgasmus herum, die Worte "meine Liebe" gemurmelt zu haben und nun war dies der Kern ihres Problems. Sie hat sich aus unerklärlichen Gründen stark verliebt in den Besitzer dieser seelenvollen Augen, diese nun lang gegangene Frau ihrer Träume, Doktor Janet Fraiser.
Jeden Tag schollt sich Sam selbst für ihre Feigheit, für das nicht akzeptieren ihrer Gefühle, die sie fast sofort mit diesen Doktor der Medizin geteilt hatte. Janet hatte erwähnt sie sei für ein Vorstellungsgespräch in Colorado war und gelegentlich, wunderte sich Sam, ob sie nun in einem der Krankenhäuser der Stadt arbeitete. Ein paar Mal wagte sie sich in den Nachtclub, wo ihr Abend angefangen hatte, für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie dort diese wunderbare Frau wiedertreffen würde. Nun trieben ihre Gedanken zurück zur Realität, als sie zu sich selbst dachte, dass sie wirklich mit ihrem Leben weitermachen und diesen kurzen, aber so bedeutungsvollen One-Night-Stand vergessen musste.
Sie kletterte aus dem Bett und fiel automatisch in ihren Stargate Kommando-Modus. Heute war der Tag für ihre nächste Mission durch das "Wurmloch des Zufalls" wie sie selbst dazu kam vom Stargate zu denken. Sie wusste nie welche Art von Welt sie erwartete, wenn sie durch dieses Portal zum gewaltigen Universum gingen. Alles was sie wirklich wussten war, dass ihr Leben eine einzige große Reise war und das ließ sie, sobald sie im Missions-Modus war, Janet Fraiser für eine Weile vergessen bis der nächste Schlaf versuchte sie gefangen zu nehmen.
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Doktor Janet Fraiser erinnerte sich ebenfalls gut an diese Nacht. Es war der Höhepunkt ihres jungen Lebens, dass zugebracht wurde mit Aufruhr und Unentschlossenheit in Bezug auf ihre unterdrückten Gefühle für Frauen. Selbst nach einer katastrophalen Ehe war sie daran gescheitert ihre Gefühle zu Tage zu bringen. Bis zu diesem verhängnisvollen Tag als sie Samantha Carte eine Fahrt in die Stadt gab.
Von dem Moment als die schöne Blondine in Janets Auto gestiegen war, zu dem Moment als es endlich zur Janets sexueller Befreiung kam, hatte sie gewusst, dass DAS es war. Dies war es wozu ihr gesamtes Leben sie hingeführt hat.
Sie hatte vorher guten Sex gehabt und guten Sex seitdem. Die brünette Ärztin war seit dieser Nacht mit einer anderen jungen Frau, wieder blondhaarig und blauäugig, zusammen gewesen. Doch, es war nicht das Gleiche gewesen. Der Sex war besser als sie ihn jemals mit ihren Ex-Ehemann gehabt hatte, aber es gab nicht dieses Gefühl der Vollkommenheit, dass sie fühlte durch diese göttlichen Fingerspitzen von der wunderschönen Samantha Carter.
Die Doktorin begann zu realisieren, dass es nicht die Weiblichkeit von Sam sie süchtig gemacht hatte, sondern das komplette Paket Samantha Carter, Frau, Geliebte, Astrophysikerin, One-Night-Stand. Was Janet wollte war die Besitzerin dieser kristallklaren Augen, welche ihr Herz vor all diesen Wochen gestohlen hatte.
Was diese zwei Frauen geteilt hatten, war nicht nur Sex gewesen, die Ärztin glaubte nun an das wahre begriffliche 'Liebe machen'. Komplette und alles überstehende Liebe war es was Janet gefühlt hatte, doch trotz all diesem, wo war Sam Carter nun? Sie verschwand in die Nacht und Janet konnte nicht verstehen warum.
Je mehr Janet über die Nacht dachte, je mehr hoffte sie das Sam ebenfalls diese Verbundenheit gefühlt hatte. Es gab einfach keine Chance, dass dieses intensive Gefühl einseitig gewesen waren, sie wusste das die große, athletische Blondine es ebenfalls gefühlt haben musste.
Janet erinnerte sich eindeutig daran, dass sie an einem Zeitpunkt gehört hatte wie Sam "meine Liebe" in ihr Ohr murmelte. Wie konnte das möglich sein bei einem One-Night-Stand? Sicher, wenn es irgendwas Gutes in dieser Welt gab, konnte diese Nacht die Erste von Vielen sein. Diese Hoffnung ließ Janet alleine bleiben durch die einsamen Nächte, die sie seitdem ertrug.
Nach dem Erfahren, dass sie auf dem Cheyenne Mountain stationiert wird, blühte Janets Hoffnung vollkommen auf für eine Wiedervereinigung mit Samantha Carter und dem Streben nach einer möglichen Zukunft mit der Frau, die ihr Herz gefangen genommen hatte.
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Die Stationierung nach Colorado akzeptierend, ermöglichte es Janet von ihrem Ex-Ehemann wegzuziehen und einen neuen und aufregenden Karriereweg im neu entwickelten Stargate-Kommando einzuschlagen. Aus irgendeinem Grund schien es das ihre Spezialisierung in Virologie die die führenden Mächte in ihre Richtung schwanken ließen.
General Hammond selbst hatte sie angerufen um ihr von ihrem Transfer zu erzählen. Er ließ durchblicken, dass ihr Erscheinen sehnsüchtig erwartet wurde, da jemand mit ihren persönlichen Fähigkeiten verzweifelt in der 'macho-geschwängerten' Atmosphäre des Komplexes gebraucht wurde. Sie war sich nicht sicher was dieser rätselhafte Kommentar bedeutete, aber sie war begierig es zu erfahren.
Seitdem sie ankam in Colorado war sie stationiert im lokalen Militärkrankenhaus, die Verfahren erlernend die von ihr angefordert wurden, von ihrer Abteilung tief unter der Erde des Cheyenne Mountain.
Jede Nacht streifte Janet umher im Nachtleben der Stadt. Etwas sagte ihr, dass sie, sobald sie ihre richtige Stellung angefangen hatte, nicht mehr viel Freizeit haben würde und sie war entschlossen Samantha Carter wieder zu finden. Sie hatte sich sogar in den reinen Frauen-Club gewagt in dem diese erstaunliche Nacht begann, aber ohne Erfolg. Es gab keinerlei Zeichen von der wunderbaren Blondine. Samantha Carter war anscheinend verschwunden.
Janet machte sich keine Sorgen, sie wusste sie würden sich eventuell wieder treffen und dieses Mal würde sie die Blondine nicht gehen lassen.
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Captain Carter kehrte von ihrer Mission mit einem tiefen Gefühl zurück, dass etwas falsch sei. Es war nicht nur Jack O'Neill, obwohl sie sich wünschte das er nicht so absolut schrecklich wäre. Sicher hätten sie etwas länger auf diesen faszinierenden Planeten bleiben könnten, wo Licht so plötzlich Dunkelheit wurde und wo es anscheinend zwei verschiedene Typen von Einheimischen gab. Eine Gruppe primitiv und eine Gruppe gebildet.
Es war nicht einmal der hässliche Zwischenfall, der während der Besprechung passierte. Völlig grundlos hatte ein Mitglied von Colonel Makepeace Teal'c, den Jaffa-Krieger der nun Teil des Stargate-Kommandos war, angegriffen. Sam kannte ihn bereits als echten und standhaften Kollegen und sie konnte den Angriff ohne erkennbaren Grund nicht verstehen.
Sam fühlte es gab noch einen anderen Grund für ihr Gefühl der Vorahnung. Das Erkennen des Problems war plötzlich. Den Umkleideraum betretend um zu duschen für eine Nacht in der Stadt, schleuderte sie Jack O'Neill in die Schließfächer und versuchte ihm die Kleider vom Leib zu reißen. Der letzte bewusste Gedanke des Captains war Das bin nicht ich.
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In ihrer neuen Rolle als Chief Medical Officer wurde Janet früher als erwartet eingerufen zum Cheyenne Mountain um ihrer ersten großen Krise gegenüber zu stehen. Alles war ihr erzählt wurde, war das eine Anzahl von Männern sich seltsam benehmend zurückgekehrt waren von einer Mission. Anscheinend hatte ein Mann einen anderen angegriffen - General Hammond hatte ihn 'Jaffar' genannt. Janet hatte noch niemals von einem Land namens Jaffa gehört, aber ihre unmittelbare Reaktion war das dies eine Art von rassistischer Spannung war und sie konnte nicht verstehen warum sie an diese Basis geordnet wurde.
Am Berg ankommend, lernte Doktor Fraiser das die Männer sich bekämpften, aus keinen ersichtlichem Grund, außer dem für männlicher Stolz. Dieses primitive Verhalten hatte schon zu einigen Todesfällen geführt, einem fatalen Sturz beim Kämpfen folgend. Ihr wurde befohlen die Ursache für das Verhalten herauszufinden und es aufzuhalten.
Beim Eintritt in die Krankenstation fand sie zahlreiche Angestellte festgebunden auf Krankentragen, sich windend und außer Kontrolle, sie wunderte sich kurz was sie glauben ließ das sie diesen Posten wollte. Als dieser Gedanke ihr Gehirn betrat, wurde er ab geschnitten durch Gebrüll von der anderen Seite der Station.
Eine junge Krankenschwester am Telefon hatte Janets Betreten bemerkt und rief: "Doktor Fraiser?"
Als die Ärztin in Zustimmung nickte, fuhr die Krankenschwester fort: "Gott sei Dank! Colonel O'Neill ist auf dem Weg nach unten mit Captain Carter, sie hat ihn gerade im Umkleideraum belästigt!"
Janet hatte keine Zeit den Namen zu registrieren oder den Blick des Unglaubens auf dem Gesicht der Krankenschwester, bevor sie mit dem Anblick eines wütenden Colonels konfrontiert wurde. Er zog eine wilde, und sehr aggressive, Samantha Carter hinter sich her.
Die Ärztin hätte diesen blonden Captain überall wieder erkannt, auch angesichts des Schaums vor dem Mund und dem offensichtlich sexuellen Verhalten gegenüber allem in ihrer Sichtlinie. Sams Arm nehmend, gaben Janets Knie fast nach als sie fühlte wie der willige Captain sich gegen ihren Körper presste.
Es war beinahe zu viel, wieder die Frau, die sie begehrte, zu fühlen, sie berührend in einer Art wie sie berührt werden wollte, aber wissend das diese außergewöhnlichen blauen Augen direkt durch sie hindurch starrten, dass dieses Mal Sam keine Verbindung welcher Art auch immer mit ihrer Seele hatte. Janet wusste das dies nicht die Sam war mit der sie solch eine Leidenschaft geteilt hatte, diese war eine andere Sam und doch verwandelten diese Augen ihre Beine immer noch zu Wackelpudding.
Ihr Herz brach bei der Szene die sich vor ihrem geistigen Auge abspielte, verabreichte Janet eine Dose mit Beruhigungsmittel und stellte ruhig fest, dass der Captain genauso wie das andere betroffene Personal festgebunden wurde. Schließlich stieß sie ihren Atem aus, den sie ohne es zu realisieren, angehalten hatte und sich umdrehte, um sich ihren wartenden Untergebenen zu stellen.
Janet wusste sie wäre unfähig gewesen damit klar zu kommen, wenn Sam sie nicht wiedererkannt hätte. So wie es jedoch war, war sie fähig ihre berufliche Maske aufzusetzen um schnell und effizient zu arbeiten.
Noch einmal in diesen frühen Morgenstunden hatte sie beinahe ihre Fassung verloren. Sam würde zur Krankenstation mit einer Stichwunde zurück gebracht. Für einen Moment hatte Janet unvernünftig gedacht, dass sie die blonde Frau verlieren würde bevor sie auch nur die Chance hat sie wieder kennen zu lernen. Glücklicherweise war die Wunde nur oberflächlich und als die Ärztin es fachmännisch genäht hatte, wunderte sie sich warum das Heilmittel so lange brauchte um hierher zu kommen.
Als Janet arbeitete, flogen die Augen der Blondine auf und starrten wieder einmal direkt in Janets braune. Janet dachte sie sah ein Flackern des Erkennens aber sie legte es als Wunschdenken ab.
Sie hatte keine Zeit über diese Möglichkeit zu verweilen als Teal'c plötzlich aus dem Land des Lichtes zurückkehrte mit einer Phiole Blut, hoffentlich von jemanden aus der unberührten Bevölkerung.
Janet wurden Teal'c und Daniel Jackson früh während der Krise vorgestellt. Keiner der Männer war betroffen von diesem Verhalten und Janet hoffte sie würden ihr einen Hinweis für die Ursache geben. Sie erkannte bald, dass Teal'c nicht zählte. Er hatte eine Art von parasitärem Symbionten, der ihm half immun zu bleiben. Sie hatte aus diesem Grund den Erwerb von etwas unberührten Blut angefordert, hoffend das dieses vielleicht den Schlüssel barg.
General Hammond hatte zugestimmt, dass Teal'c und Daniel zurückkehren konnten zu dem Planeten um die Probe zu erhalten. Obwohl einer ein Zivilist war und der andere ein kaum bekannter Alien-Rekrut, waren sie, durch ihr Dasein als die einzigen zwei Mitglieder des Mitarbeiterstabs die anscheinend unberührt von diesem Virus waren, die einzigen Zwei von denen er wusste, dass sie sicher ins Land des Lichtes zurückkehren konnten.
Janet nahm die Phiole mit Blut von Teal'c, sich nicht trauend zu fragen wo der junge Daniel Jackson sei, aber erkennend dass dieser Fels von Mann seinen kommandierenden Offizier sehen musste. Sie führte ihn zu Jack O'Neill und bat ihn sowohl Jack als auch General Hammond, die beide dem Virus erlagen, zu überwachen, realisierend das er etwas brauchte um sich zu beschäftigen.
Doktor Fraiser arbeitete die ganze Nacht hindurch um die Antwort für dieses Alien-Mysterium zu finden. Sie erkannte bald, dass sie ebenfalls ein Stück für das zerstückelte Puzzle fürs Heilmittel war. Das Blut der Einheimischen hatte eine hohe Konzentration von natürlich vorkommenden Anti-Histaminen. Janet nahm selbst auch Anti-Histamine, sowie auch Daniel Jackson, beide wegen Allergie-Problemen. Sie realisierte, dass dies das Warum war weshalb keiner von ihnen diesem Verhalten erlagen und entwickelte auf Grundlage dieser Erkenntnis ein Gegenmittel.
Nach der Injektion von Colonel O'Neill mit einer experimentellen Dosierung war es offensichtlich die richtige Kur. Das Gegenmittel hatte gewirkt und Janet war fähig mehr von dieses Serum künstlich herzustellen, so dass das SGC-Personal immunisiert werden konnte.
Als die Injektionen durchgeführt wurden von ihren Nachwuchskräften hatte Janet Zeit um ihre Reaktion auf das Finden von Sam Carter zu betrachten. Sie hatte sofort wieder diese Anziehung gefühlt und sich an diese erstaunliche Nacht erinnernd, beschloss sie den Stier bei den Hörnern zu packen.
Sie schrieb schnell eine Notiz, schlüpfte in das Zimmer der bewusstlosen Sam und steckte sie in die Tasche ihres Arbeitsanzugs weg. Sie nahm einen genaueren Blick auf den schlafenden Captain und ihr Herz setzte einen Moment aus mit dem ungebetenen Gefühl der Lust aufsteigend in ihrer Brust. Sie dachte zu sich selbst: 'Ich hoffe ich habe Recht über Sams Gefühle für mich, da ich nicht glaube hier arbeiten zu können, wenn sie meine Gefühle nicht erwidert.'
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Als das medizinische Personal weitere Mengen des Gegenmittels vorbereiten, bereitete sich das Kampfpersonal für die Rückkehr in das Land des Lichtes vor. Angeblich um der lokalen Bevölkerung zu helfen, aber vor allem um Doktor Jackson zu retten.
Sam Carter nutzte die Gelegenheit um eine schnelle Dusche zu haben. Nun vollständig erholt hatte sie eine lebendige Erinnerung von ihrem Angriff auf Jack O'Neill und sie musste dieses fiese Gefühl, dass sie über ihren ganzen Körper fühlte, fortspülen. Sie wusste nicht was sie besessen hatte um Jack anzugreifen. Wenn es jedoch diese hübsche Krankenschwester gewesen wäre, die ihre Wunde genäht hatte, hätte sie es vielleicht besser verstehen können.
Leise überlegte sie warum die Krankenschwester die einzige Erinnerung an die nachfolgende Zeit war. Sie konnte beinahe wieder die fast schwarzen Augen der Krankenschwester sehen die in ihre mit einem Blick der echten Besorgnis starrten. Dann traf es sie, Janet Fraiser, dass war der Grund warum sie sich an die Krankenschwester erinnerte, sie erinnerte sie an die Frau, welche ihr vor nicht all zu langer Zeit das Herz gestohlen hatte. Janet Fraiser, die Frau bei der sie Angst gehabt hatte eine Beziehung einzugehen für den Fall, dass eine Bindung mit in die Gleichung käme.
Sam hatte dummerweise vor langer Zeit beschlossen, dass Bindungen nicht gut zu ihrer oft gefährlichen Rolle bei der Air Force passten. Nun konnte sie an nichts Besseres vorstellen als an die schöne Janet Fraiser gebunden zu sein. Als Sam schließlich diesen Gedanken sich selbst eingestand, fiel ihr Herz und sie trat sich selbst, wieder einmal, für ihre Dummheit die sie das Beste, was ihr seit Jahren passiert war, losgelassen hatte.
Sam kletterte langsam und traurig aus der Dusche, denkend das sie nun auch Jack einen falschen Eindruck gegeben hatte. Sie konnte sich kaum die Ablenkung die folgenden Annäherungsversuche vom arroganten Colonel leisten.
Als der Captain den Stand der Dinge betrachtete, tauschte sie sorgfältig die Sachen von ihrem schmutzigem Arbeitsanzug in ihren sauberen. Plötzlich stoppend bemerkte Sam einen kleinen Notizzettel, welcher tief in ihre Tasche gerutscht war.
'S. Gehst du mit mir Essen? J.'
Sams Mund klappte nach unten. J, dachte sie, Nein! Jack denkt, dass ich es meinte. Was soll ich machen? Sie las den Zettel wieder, denkend das die Schrift nicht wie die des Colonels aussah, sie schien beinahe feminin zu sein. Das Klopfen an die Tür hörend, steckte Sam schnell die Notiz zurück in ihre Tasche.
Eine wütende Stimme schrie: "Carter, bewegen Sie Ihren Arsch hierher. Ich möchte Daniel jetzt finden und nicht wenn sie schön sind."
Sam hielt ihre wütende Antwort zurück, Colonel O'Neill die Chance eines Zweifels geben. Sie wusste er war besorgt über ihren jungen zivilen Teamkameraden und beeilte sich zum ihm zu gelangen. Sie betraten den Gate-Raum um mehrere SG-Teams angehäuft vorzufinden. Sie warteten nun auf den neuen CMO, welcher ihn das Gegenmittel lieferte, dass sie brauchten um ihre Mission zu erfüllen.
Sam begriff, dass sie noch nicht den neuen CMO getroffen hatte. Die Gerüchteküche berichtete, dass es eine junge und wunderschöne weibliche Doktorin war. Sie wunderte sich vage ob dies vielleicht ihre Ablenkung von den Gedanken über Janet Fraiser werden könnte. Hörend wie sich die Tür zu dem Gate-Raum gleitend öffneten, wartete sie gespannt auf ihre erste Sichtung.
Doktor Fraiser hatte beschlossen es wäre am besten jeglichen Blickkontakt mit Sam Carter zu vermeiden, fühlend dies wäre der einigste Weg die Missionsbesprechung zu überleben ohne ihre kühle, ruhige Medizinische Rolle. Sie würde all ihre Kommentare an den kommandierenden Offizier, Colonel Jack O'Neill, die eine Person die nicht fähig war sie abzulenken, richten.
Doch als sie auf den Kopf der Truppen zuging, konnte sie nicht widerstehen einen Blick auf die jetzt zurechtgemachte Captain Carter zu werfen. Ihre Augen verhakten sich für eine flüchtige Sekunde ineinander und Janet sah ein Flackern des Erkennens. Ihr Herz setzte für einen Schlag aus und ihre Wangen begannen sich zu röten als sie Sam in ihrem Blickfeld behielt.
Zweifel überwältigten sie in ihre Gedanken als sie versuchte sich auf das Meeting zu konzentrieren. Hat Sam täglich an sie gedacht? Würden sie fähig sein zusammen zuarbeiten? Wollte Sam eine gemeinsame Zukunft anstreben? Janet wusste ihre eigenen Antworten auf diese Fragen aber sie wollte wirklich Sams wissen. Was ist, wenn es für den Captain nichts bedeutete? Was wäre, wenn Janet nur ein One-Night-Stand gewesen WAR? Janet wagte einen Blick auf ihre einmalige Geliebte und wurde wieder gefangenen durch diese klaren, blauen Augen, die genau zurück blickten. Janet bemerkte, dass Sams Ohren leuchtend rot waren. War sie verlegen oder aufgeregt wegen dem gleichen Grund wie Janet? Die Augen, die sie ansahen, beinhalteten ein Wunder und ein Versprechen und plötzlich wusste Janet, dass sie diese Frau in ihrer Zukunft wollte und sie war willens alles zu tun um dies zu erreichen.
Sam bemerkte die Ärztin sobald sie auf gleicher Höhe mit ihr und Jack war. Ihre Augen verharkten sich für ein paar flüchtige Sekunden, lange genug für Sam um wieder einmal diese sofortige Anziehungskraft zu fühlen. Darum hat mich diese Krankenschwester an Janet Fraiser erinnert, es war sie. Was zur Hölle soll ich nun tun?, dachte sie.
Sie konnte nicht ihre Augen von der schlanken Brünetten nehmen, ihre fitte Figur versteckt hinter dem weißen Mantel, mit einem Hauch von angedeuteten Kurven die sie all diese Wochen zuvor zärtlich liebkost hat. Sams Herz begann Purzelbäume zu schlagen als sie sich an diese Leidenschaft erinnerte, die sie mit der Ärztin geteilt hatte und die unterdrückten Gefühle des Verlangens stiegen wieder einmal an die Oberfläche. Röte fing an ihren Nacken hinaufzukriechen und platzierte sich auf ihren Ohren wo sie die Hitze von ihrer Reaktion fühlen konnte. Sie hoffte die Röte auf dem Gesicht des Besitzers diese unergründlichen Augen bedeutete das Janet etwas ähnliches fühlte zu dem was sie jetzt fühlte.
Der Captain hatte kein Wort von den gegebenen Anweisungen gehört, als sie bemerkte wie Colonel O'Neill nickend seinen Dank zeigte und Janet sich umdrehte um zu gehen. Sam konnte immer noch nicht ihre Augen von dem atemberaubenden CMO nehmen und beobachtete sie den ganzen Weg aus dem Gate-Raum.
Janet hatte Sams Augen auf ihrem Rücken gespürt und konnte gar nicht auf die Rückkehr von SG-1 erwarten; sie würde dieses Etwas auf die eine oder andere Weise aussortieren.
Einmal im Land des Lichts versuchte Sam sich auf die vorliegende Aufgabe zu konzentrieren, aber alles woran sie denken konnte war Janet. Sie wunderte sich warum Janet in Jacks Augen während der Besprechung gestarrt hatte und dachte zu sich selbst: Bereut sie unsere gemeinsame Nacht? Sie war so unentschlossen zu dieser Zeit und sie war verheiratet, schwärmt sie nun für Jack? Seufzend wusste Sam das sie nach ihrer Rückkehr würde sie mit Janet sprechen müssen, selbst wenn sie nun zusammen arbeiten müssen.
Jack O'Neill hat ihr Seufzen gehört und schlenderte zu ihr hin. Er schimpfte: "Carter! Bringen sie ihr Gehirn in Gang. Was ist mir Ihnen? Sie machen sich doch keine Sorgen wegen diesem kleinen Aufruhr im Umkleideraum, oder?" Sam starrte ihn wütend an und blaffte ihn an: "Mit geht es gut, Sir! Lassen Sie uns einfach Daniel finden und nach Hause gehen." Sie wollte keine tiefgründigen Gespräche über diese Taktlosigkeit; je weniger sie diesen Unfall zur Kenntnis nahm desto besser. Es war eine weitere Komplikation auf die sie gut verzichten konnte.
Sich den feindlichen Einwohnern, die Daniel gefangen hielten, nähern, schnappte Sam in Kampfmodus. Sie spielte ihre komplette Rolle in der Rettung von Doktor Jackson und verhandelte mit den Ältesten vom Land des Lichtes. Schließlich stimmten sie zu das Gegenmittel ihren Brüdern, welchen vom gleichen Virus betroffen waren das auch das SGC-Personal attackiert hatte, zugeben.
Hoffend das sie vielleicht Glück genug hat, dass die schöne CMO ihre post-mission Gesundheitsuntersuchung überwachte, war Sam begierig zur Basis zurückzukehren. Doktor Fraiser, jedoch, hatte andere Ideen. Sie hatte angeordnet, dass Doktor Warner Colonel O'Neill und Captain Carter durchcheckte, während sie den Alien, Teal'c, und den Zivilisten, Doktor Jackson, kennen lernen konnte. Janet wusste sie war noch nicht fähig die Ablenkung durch Sams wundervollen Körper zu handhaben. Sie war bereit zu warten bis sie miteinander gesprochen hatten.
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Eine enttäuschte Sam Carter wanderte zurück zu dem Umkleideraum. Sie wusste es war nur eine Frage der Zeit, bevor ihr Weg den der Ärztin kreuzte, aber sie wollte die Dinge schnell tun, wenn auch nur für ihren eigenen Verstand.
Während des Duschens kam Sam zu dem Ergebnis, dass, egal was passierte, sie Janet überzeugen würde, dass sie zusammen eine Zukunft hatten. Sie wusste das es immer noch eine intensive Anziehungskraft zwischen ihnen beiden gab und das, wenn sie Janet überzeugen konnte, dass sie dieses Mal vorhatte zu bleiben, sie zusammen etwas aussortieren könnten. Aus irgendeinem Grund war diese Frau zurück in ihr Leben gebracht worden und Sam würde diese Gelegenheit nicht noch einmal verpassen.
Janet Fraiser schlich in den Umkleideraum um den Anblick von Sam Carters nackten Arsch, die sich abtrocknete, zu treffen. Nach Wochen des Träumens über diese Vision schockierte die Schönheit dieser Frau sie bis in ihren Kern. Es war sogar besser als sie sich erinnerte. All diese Zeit in der sie mit ihrem verdammten Ehemann zusammen war, hatte sie es nach diesem Gefühl verlangt und hier war es endlich in ihrer Reichweite.
Unwissend von der Beobachtung durch die Ärztin, fuhr Sam damit fort sich abzutrocknen. Sie zog ihre Jeans über ihre Hüften und griff nach ihrer Bluse. Der Verlust dieses wundersamen Anblicks schockte Janet aus ihrer Betäubung. Sich schuldbewusst umsehend, hoffte sie das niemand Zeuge ihres Liebäugelns gewesen war. Sehend, dass sie alleine waren, nahm die Doktorin einen Schritt vorwärts, leise murmelnd: "So Captain Carter, ist die Antwort ja oder nein?"
Sam sprang beinahe aus ihrer Haut als sie die leise gesprochenen Worte registrierte. Sich umdrehend, wurde sie nun konfrontiert von der Frau ihrer Gedanken. Fassungslos konnte sie nur ein Wort murmeln: "Was?"
Janet Fraiser, mit einem breiten Grinsen auf ihrem Gesicht, fragte noch einmal: "Ist die Antwort ja oder nein? Willst du mit mir zum Abendessen gehen?"
Sam schaffte es eine verstümmelte Antwort herauszuwürgen. "Wann? ... Ich meine ja ... bitte."
Janet lächelte. "Sobald wir möglich?"
"Wie wäre es mit jetzt?", flüsterte Sam, wissend das sie keine weitere Minute ihres Lebens ohne diese Frau in ihm verschwenden konnte. Sie war wie die sprichwörtliche Motte zu einer Flamme von diesen glühenden Augen angezogen. Sie wusste mit solcher Klarheit, dass sie sie dieses Mal nicht losließ.
Janet lachte laut auf und murmelte: "Oh, nun bist du scharf darauf, nicht wahr?"
Sam krümmte sich innerlich bei dieser Frage und obwohl Janets Tonfall eher ironisch den wütend war, hörte sie die unausgesprochene Frage. 'Warum?' Wissend das sie irgendwann dies beantworten musste. Sam senkte ihre Augen in einer stillen Entschuldigung und hörte Janets nächste Worte mit einem tiefen Gefühl der Erleichterung. "Okay, gib mir ein paar Minuten um zu Duschen und zum umziehen und ich werde gleich bei dir sein."
Überraschend, nach der Nacht die sie miteinander geteilt haben, war Sam peinlich berührt als Janet anfing sich auszuziehen. Sie bereitete sich vor um zu gehen und draußen zu warten. Sie wollte sicherlich nicht das Janet dachte, dass sie nur das Eine wollte. Dieses Mal wollte sie alles.
Janet sah hoch und flüsterte: "Du kannst hier bleiben, wenn du willst, ich bin sicher das du alles schon vorher gesehen hast." Sie wusste das sie über ihre frühere gemeinsame Zeit scherzte, aber sie wusste nicht wie sie sich sonst stoppen sollte Sam zurück in die Dusche mit ihr zu ziehen. Sie hatte nie solch ein Verlangen gespürt und fühlte wie ihre Wangen sich röteten bei diesem Gedanken.
Sam konnte nicht anderes, sie musste einfach diese Schönheit, die sich ihr offenbart wurde, anstarren. Heilige Hannah, dachte sie, sie ist real sogar noch besser als in meinen Träumen. Als sie sich erinnerte wie sie Janets Kleidung beim letzten Mal als sie ihren nackten Körper sah, heruntergerissen hatte und sich an diese schamlose Lust, die sie bei Janets Berührung spürte, hörte sie ihre eigenen Stimme nach Janet schreien, dass sie in sie eindringen solle. Sie sah hoch und sah die Hände, nach denen es sie verlangte, sanft seidiges dunkelbraunes Haar zurückschiebend und sie keuchte.
Bei Janets fragendem Blick errötete Sam in das dunkelste Rot. Sie hörte wie Janet fragte: "Was?"
Sam antwortete zu schnell: "Oh nichts. Ich habe mir nur gerade an etwas Wundervolles erinnert, das mir vor einem Monat oder so passierte."
Die Andeutung in Sams Bemerkung realisierend, hob Janet ihre Augenbrauen und errötete in einem noch tieferen Rot. Sie zog ihre Jeans und ein figurbetontes Ton an und sah das Verlangen in Sams Augen wie sie es schon einmal gesehen hatte. Noch mehr errötend, murmelte sie atemlos: "Kommen Sie Captain Carter, zeigen Sie mir den Weg."
Janet folgte Sam zu den wartenden Aufzügen, die an die Oberfläche führten. An einem Punkt auf ihrer Reise nach oben betrat eine Reihe anderer Mitglieder den Waggon, Sam und Janet näher zusammen schiebend. Die Elektrizität, welche zwischen den beiden hin und her wanderte war unmissverständlich. Ihre Blicke trafen sich und die Nachricht, welche zwischen den beiden übermittelt wurde, war ebenfalls unbestreitbar. Es war offensichtlich ,dass sie füreinander bestimmt waren.
Beim Erreichen der Oberfläche trieben sie auseinander während sie sich als `außer Dienst´ auszeichneten. Den Komplex verlassend kamen sie zueinander wie die entgegen gesetzten Pole eines Magneten. Sam bemerkte, dass sie die Einzigen waren die gingen und die Nacht war angebrochen, so traute sie sich Janets Hand in ihre zu nehmen.
Still über den Parkplatz spazierend, fühlten sie wieder diese Zusammengehörigkeit und Janet wusste mit Sicherheit, dieses Mal würden sie sich nicht trennen. Als Sam ihre Hand losließ um zu ihrem eigenem Auto zu gehen, sagte sie: "Ich werde dir folgen Janet, wo sollen..." Janet nahm die Hand wieder in ihre und legte ihre Finger auf Sams Lippen.
Die Frage, die Sam dabei war zu fragen, abwürgend, flüsterte sie: "Ich denke wir brauchen nur ein Auto Sam, ich werde dich nie wieder aus meiner Sicht lassen."
Die Bedeutung die Janet in ihren Worten ausdrückte, verstehend, lächelte Sam sanft und lehnte sich in einen keuschen Kuss. Sie blickte tief in die ebenholzfarbenem Augen in ihren wiedergefunden Partner und hauchte in ihr Ohr: "Ich denke ich könnte mich in dich verliebt haben, Janet Fraiser."
Lächelnd blickte Janet in die kristallklaren blauen Augen, die sich in ihre Seele bohrten, und hauchte zurück: "Ich weiß, meine Liebe, ich liebe dich auch, Samantha Carter."
Ein weiterer keuscher Kuss war alles was gebraucht wurde um diese Behauptung zu festigen. Wissend, dass sie sich nicht weiter ausdrücken konnten in diesem Augenblick der Zeit, öffnete Janet ihre Autotüren und winkte Sam einzusteigen.
Sie teilten einen weiteren zärtlichen Blick bevor Janet den Motor startete. Keine weiteren Worte waren mehr erforderlich als sie dieses Mal gemeinsam zusammen verließen und fuhren in die Richtung eines...
Anfangs?
Ende
Ü/N: Lang hat es gedauert, aber endlich ist die Fic beendet. Sorry für die Wartezeit, aber ich hatte einfach keine Zeit. Hoffe das nächste Mal dauern die Updates nicht mehr so lange...
Schaut doch auch einmal bei meiner neuen Sam/Janet-Fic vorbei. :-)
