A/N: Ich mich über Konstruktive Kritik freuen. Was ich besser machen kann. Ja ich weiß im Anime war das Duell eigentlich einen Tag nach dem Treppen sturz aber diese Variante gefiel mir einfach besser.
Nach seinem Gespräch mit dem König – Victor hatte versucht zu erklären warum Lady Oscar getan hatte was sie tat – denn auch der König war für harte Strafen bekannt und die Worte Lady Oscars die Liste der Strafen, welche Ihr Vater hatte wäre endlich hatte ihn sehr beunruhigt.
Auf dem Heimweg kam er am Weg vorbei der zum Anwesen der Jarjayes führte und etwas zog ihn zum Anwesen. Er musste einfach wissen, dass es seiner Kontrahentin gut ging und sie unverletzt war. Als er auf den Hof ritt - warum das Schmiedeeiserne Tor offen stand konnte er nicht erkennen, hörte er Stimmen aus dem Stall. Eine wütende Männerstimme der General Jarjayes und eine weibliche leisere Stimme.
Als Victor abstieg und sich langsam den Stall näherte konnte er verstehen um was es ging. Das heutige Duell und die Konsequenzen die daraus resultierten.
„Das war es. Ich hab es satt nur Fehler und du warst der Größte. Du bist nicht mehr meine Sohn. Morgen werde ich dir zwei potenzielle Ehemänner vorstellen. Bis zur Hochzeit dulde ich dich noch hier. Doch nach deiner Hochzeitsnacht will ich dich nie wiedersehen. Verstanden? Du wirst aus meinem Testament gestrichen. Du und deine Kinder Ihr seid dann für mich Fremde. Genauso wie du keine Eltern mehr hast, wirst du auch keine Schwestern mehr haben! Verstanden?",
Keine Antwort kam es erklang nur ein schmerzlicher Aufschrei, der an einen geschlagenen und misshandelten Hund erinnerte.
Der General stürmte aus dem Stall und schien Victor nicht zu bemerken, der sich dem Stall näherte und dann eintrat. Nur die Pferde waren da und diese wieherten, schnaubten und scharrten mit den Hufen vor Aufregung über das geschehen.
„Lady Oscar", rief er vorsichtig und sah sich um. Es war so dunkel, dass er fast die Hand vor Augen nicht sah. Dann eine Bewegung im Haufen Stroh vor ihm.
„André?", kam eine Stimme. „Warum nennst du mich Lady? Du sollst mich doch, wenn wir alleine sind oder hier auf dem Anwesen nicht Lady nennen", flüsterte sie.
„Lady Oscar. Ihr irrt. Ich bin es Graf de Girodelle", kam die Antwort.
„Graf Girodelle? Was macht Ihr hier?", fragte sie entsetzt und richtete sich auf wobei sie die Luft scharf einzog. Ihr tat alles weh. Nicht nur von den Ohrfeigen, die sie bekommen hatte. Auch die Rippen taten weh. Bestimmt war eine durch den Treppensturz heute Morgen angeknackst. Deswegen war sie wohl auch im Duell so schlecht gewesen. Sie hatte den Schmerz nur gekonnt ignoriert.
„Ich war nach Eurer Erklärung über Eure mögliche Bestrafung durch Euren Vater sehr besorgt. Ich habe schon mit dem König geredet und erklärt, was genau sich zugetragen hat. Er ist Euch nicht mehr böse und wird Euch auch nicht ins Gefängnis werfen. Aber ich glaube Eure Rippen sind verletzt. Ich habe es gesehen auch wenn Ihr es nicht gezeigt habt. Ihr konntet Euch während des Duells nicht richtig bewegen."
„Mir geht es gut. Ich bin nicht verletzt!", fauchte sie und verzog dann das Gesicht.
„Und ob Ihr das seit! Ihr weigert Euch nur es einzugestehen. Was genau ist vorgefallen?", fragte er.
„Ihr habt recht. Etwas scheint mit meinen Rippen nicht in Ordnung zu sein", gestand sie und erzählte, dass sie die Treppe runtergefallen wäre. „Aber Ihr habt es gehört, oder? Morgen werde ich zwei potenziellen Ehemännern vorgestellt, höre ihre Heiratsanträge, muss einen Antrag akzeptieren und nach der Hochzeitsnacht bin ich weg."
„Das ist schade. Ihr seid eine wunderschöne Frau und gehört nicht an die Seite eines alten Mannes. Darf ich fragen wen Euer Vater einlädt?", wollte er wissen und bemerkte, dass sie wegsah.
Schweigen herrschte als Oscar nicht antwortete. Sie wusste es doch selber nicht. Sie hatte nur eine dumpfe Vorahnung und die behagte ihr gar nicht.
„Lady Oscar ist alles in Ordnung? Ihr wirkt blass", versuchte er sie abzulenken.
„Ja. Aber ich muss. Ihr kennt die Regeln genauso gut wie ich", meinte sie und sah weg. „Ach André ich will zu dir. Mein André bitte Gott hol mich zu dir. Bring mich zu meinem André. Damit alles wieder so ist wie früher", murmelte sie.
„Aber das könnt Ihr nicht wirklich wollen, oder?", sprach er.
„Es ist in eine gängige Praxis in unserem Stand das solltet Ihr wissen", erinnerte sie ihn. „Zumal ich mir denken kann, wen mein Vater einladen wird. Herzog de Guise oder Graf de Bourseiller. Vermutlich wird er sogar beide Einladen und ich habe dann die Wahl. Die Wahl zwischen Pest und Cholera."
„Ist Euer Vater verrückt? Der Herzog de Guise ist ja schon schlimm aber Graf de Bourseiller. Er würde Euch doch nicht wirklich mit so einem herrischen, brutalen, aggressiven, notgeilen, gewalttätigen und perversen Mann verheiraten?"
„Ihr kennt Ihn nicht! Er wird das machen. Ich hab doch schon gesehen bei meinen Schwestern, wie er sie verheiratet hat. Bourseiller, ist wie eine Mischung der Ehemänner meinen Schwestern. Valérie, Cécile, Éléonore und Véronique."
Victor de Girodelle nickte und blickte Oscar in die Augen. Sanft legte er eine Hand an ihre Wange, dann küsste er sie und setzte all sein Gewicht ein, um sie in das Stroh zu drücken.
„Das werde ich nicht zu lassen", murmelte e als er den Kuss löste dann küsste er erneut Ihre Lippen. Oscar versteifte sich und sah den älteren im schummrigen Licht des Stalles an.
„Lady Oscar. Hier und jetzt könnt Ihr meine Frau werden. Meine Eltern nerven mich schon ewig damit, dass ich mir eine Ehefrau suchen und um die Fortführung der Familienline zu kümmern", murmelte er und hielt sie noch immer mit seinem Gewicht fest.
„Was sagt Ihr?", wollte er wissen und küsste erneut Ihre Lippen. Schob dabei ein Knie zwischen Ihre Schenkel und drückte sie auseinander. Ließ sich dazwischen gleiten. Löste den Kuss und sah sie an. Wartete auf eine Reaktion. Diese kam auch prompt. Er wurde unsanft weggestoßen.
„Fasst mich nicht an! Fasst mich nicht an Graf! Hört Ihr? Fasst mich ja nicht an! Ihr kennt die Regeln jetzt geht!", sie wies auf die Tür des Stalles und eilte ins das noch elterliche Anwesen.
Schweren Schrittes ging sie auf ihr Zimmer vorbei an den Bediensteten, während ihr Blick zu Boden gerichtet war. Sie setzte sich in diesem angekommen auf die Fensterbank und starrte hinaus in die Ferne. Wer wohl kommen würde? Herzog de Guise oder Graf de Bourseiller? Sie hoffte auf den Herzog aber war sie überhaupt noch jung genug für diesen? Für Victor de Girodelle auf Jedenfall. Noch immer spürte sie das Gewicht Ihres Gegners auf sich, wie seine Lippen, die Ihren versiegelten und sein Knie ihre Beine öffnete und er dazwischen lag. Er hätte es tun können, er hätte sie zu seiner Frau nehmen können. Im Stall auf dem Stroh, aber er hat es nicht. Hatte Ihre Zurückweisung akzeptiert. War gegangen hatte nur eine undefinierbare Wärme auf den Eissplittern, die einst ihr Herz waren hinterlassen. Sie senkte den Kopf. Sie wollte das nicht fühlen. Sie wollte nie mehr fühlen. Ihre Seele und Herz waren vor einem Jahr gestorben und das sollte so bleiben.
Verdammt warum ausgerechnet heute! Erst diese Verletzung an den Rippen, dann das verlorene Duell, diese seltsame Wärme, die Ihr Gegner hinterlassen hatte und die Aussicht verheiratet zu werden. Nichts davon sagte Ihr zu.
Am liebsten war ihr noch immer der Tod. Es gab genug Möglichkeiten das Leben selbst zu beenden. Auf die Gefahr hin, dass ihr der Himmel verwehrt bleiben sollte. Es wäre immer noch besser als in einer Hölle namens Ehe gefangen zu sein.
Es klopfte und sie schreckte hoch. "Wenn du es bist André komm rein", sprach sie aus Gewohnheit doch Sophie die Kinderfrau erschien.
„Ach Kindchen du vermisst Ihn immer noch oder. Glaub mir. Hätte ich das gewusst hätte ich ihn nie so behandelt und gesagt er wäre ein Nichtsnutz."
„Sophie. Ich habe Angst seit er letztes Jahr gestorben ist, hat mein Leben keinen Sinn mehr und morgen muss ich entweder den Herzog de Guise, den Graf de Bourseiller oder Victor de Girodelle als Ehemann akzeptieren und für immer hier fort", flüsterte sie mit schwerer Stimme und erlaubte sich zu weinen. Sie konnte und wollte es nicht glauben oder gar akzeptieren das es nun vorbei war. Durch Ihren Fehler.
„Mein kleiner Liebling. Dein Herz wird irgendwann heilen es dauert nur lange. Aber es wird heilen man merkt es oft nicht doch irgendwann wird es geschehen", flüsterte die alte Haushälterin. Dann sah sie Oscar an. „Wieso der Sohn der Girodelles?", meinte Sophie verwirrt.
„Er war vorhin da und hat nach mir gesehen. Er hatte Sorge mir könnte etwas zugestoßen sein. Dabei hat er gehört, wie Vater die Ankündigung wegen der Ehemänner machte. Ich habe Ihm gesagt, wenn er mich wirklich will muss er morgen kommen und um meine Hand anhalten, wie es sich für einen Adeligen gehört."
Am nächsten Tag fuhren zwei Kutschen auf den Hof. Oscar sah sie von Ihrem Zimmer aus und schluckte.
Das eine war der Herzog de Guise welchen sie schon einmal sah als sie Ihre Eltern einmal vor langer Zeit nach Versailles begleitet hatte und da hatte sie den Kerl schon nicht leiden können als er Ihr vorgestellt wurde. Der nächste Herr war definitiv das was man als übergewichtig bezeichnen würde. Vermutlich Graf Bourseiller. Sie würde hier warten bis sie gerufen wurde und würde dann die Anträge hören und einen akzeptieren müssen. Girodelle Ihr hattet nicht den Mut zu kommen. Ihr wolltet nur meinen Körper aber den habe ich Euch nicht gegeben deswegen bleibt Ihr fern oder hält Euch Eure Aufgabe als Kapitän der königlichen Garde ab? Was es auch immer sein mag. Mein Leben endet heute in der Hölle, dachte sie da sie den Grafen Sohn nicht sah und die Wärme, die seit gestern auf ihrem zersplitterten und gefrorenen Herz lag wich und ließ eine noch stärkere Kälte zurück. In spätestens zwei Tagen wäre Verlobungsfeier, und in vier Tagen wäre die Hochzeitsfeier. Die Hochzeitsnacht würde noch hier verbracht dann wäre sie weg. Obwohl warum hier verbringen? Er wollte sie nach der Hochzeit ja nicht mehr sehen.
Ihr graute es jetzt schon vor dem Moment wo Ihr Körper von einem der Beiden in Besitz genommen würde. Denn wer immer der beiden es auch wäre. Er würde wie ein Tier über sie herfallen.
Erst ein lautes Klopfen an der Tür riss sie aus den Gedanken und ein Dienstmädchen erschien. Verkündete, dass der Vater sie sehen wolle. Oscar nickte und schritt den Gang zum Arbeitszimmer entlang klopfte und trat ein.
„Hier bin ich bereit einen Ehemann zu wählen", sprach sie und wohlwollend grinste ihr noch Vater.
„Darf ich dir vorstellen. Der Herzog Joseph de Guise", er deutete auf den Mann etwa anfang dreißig.
„Es freut mich dich zu sehen Kind und du bekommst alles was du willst. Kleidung Schmuck Geschenke, Kinder", sprach er und küsste ihre Hand.
Oscar zitterte vor Ekel und Abscheu zeigte es aber nicht. Sie blieb höflich. Kinder? Mit dem Herzog? Eher sterbe ich, dachte sie.
„Die Freude ist ganz meiner Seits Herzog de Guise", sprach sie mit einem gezwungenen lächeln.
Als Ihre Hand frei war wandte sie sich dem Graf de Bourseiller zu. Dieser sah sie an und in seinen Augen lag ein funkeln das Oscar richtig mulmig werden ließ.
„Ich sag es dir gleich. Mein Haus meine Regeln. Du wirst dich daranhalten und dein Leben wird der Himmel. Brichst du eine wird dir die Hölle auf Erden blühen."
Oscar schluckte.
„Ich freue mich Euch kennen zu lernen Graf. Was wären das für Regeln? Damit ich mich vorbereiten kann?", sprach sie.
„Ich sehe du hast mehr verstand als ich dir zu getraut hätte. Nun. Die Regeln sind simpel", fing er an.
1. Du stehst erst auf, wenn ich es dir erlaube
2. Wann immer ich will wirst du dich mir hingeben
3. Töchter kommen mir nicht ins Haus
4. Du redest erst nach meiner Erlaubnis
5. Du wirst Kleider tragen
6. Wiederstand gegen meine Regeln wird schwer bestraft
7. Keine unnötigen Fragen
Er sah sie an und Oscar schluckte. Sie hatte sich entschieden schon nach der ersten Regel.
„Wie definiert Ihr Töchter kommen mir nicht ins Haus? Was geschieht mit ihnen? Werdet ihr mich bestrafen oder wie muss ich mir diese Regel vorstellen? Denn ein Kind ist ja von Gott gegeben da habe ich keinen Einfluss darauf ob es ein Junge oder ein Mädchen wird?", erklärte sie. Irgendwas sagte ihr, dass sie die Antworten nicht mögen würde. Aber so konnte sie Zeit schinden.
„Ich sagte zwar keine Unnötigen Fragen aber ich sehe darüber hinweg, da Ihr noch nicht meine Verlobte und auch noch nicht meine Frau seid. Damit Ihr Euch darauf einstellen könnt. Ich werde sie schnellst möglich verheiraten, denn es ist Eure Schuld, wenn eine Tochter geboren wird."
„Allen drei Oscar, dem Herzog und dem General entgleiste das Gesicht.
„Gut. Da wir das nun geklärt haben", fing er an, nahm Oscars Hand in die Seine und gab ihr einen Handkuss. Dann sprach er.
„Lady Oscar François de Jarjayes ich Graf Jean-Christophe de Bourseiller biete Euch Schmuck, Kleidung und das Glück der Mutterschaft an der Küste der Normandie wo mein Anwesen steht."
Oscar sah zwischen beiden hin und her. Würde Girodelle doch noch auftauchen? Was war Bourseiller denn für ein Monster? Nein! Das würde sie nicht mitmachen! Vor allem als Bestrafung für sie sie? Niemals!
„Ich weiß nicht, was ich sagen oder gar welchen Antrag ich nun akzeptieren soll. Verstehen sie mich nicht falsch meine Herren aber es fällt mir schwer mich zu entschieden. Ein Haus in der Normandie wäre verlockend aber ein Haus des Generals steht dort als Sommer Residenz ebenfalls und er möchte mich ja nicht mehr sehen", meinte Oscar. „Würde ich nun Euren Antrag annehmen Graf Bourseiller so müsste er mich sehen", Sie würde bestimmt nicht nach den Regeln dieses aufgeblasenen de Bourseiller tanzen und de Guise würde sie auch nicht an sich ranlassen. Vor allem, wenn ihre Töchter nicht mal den ersten Tag überleben würden.
Sechs Augenpaare waren auf sie gerichtet und sie blickte zu Ihrem Vater. Alle dachten nun es wäre der Herzog, der sich schon freute eine junge Frau zu bekommen und Bourseiller knurrte.
Dann sprach Oscar und es war wie eine Ohrfeige für alle.
„Ich bitte Euch inständig Vater erdolcht mich. Ich werde keinen dieser Männer heiraten. Eher würde ich sterben! Denn einen Mann der Töchter nur weil sie ihm eine Last sind schnellst möglich verheiratet, den würde ich nie als Mann akzeptieren. Außerdem bin ich zu alt für den Herzog de Guise", verkündete sie und im gleichen Augenblick flog die Tür auf und schlug gegen die Wand des Arbeitszimmer.
Alle Augen richteten sich auf diese in welcher der 19 Jahre alte Graf Victor Clement de Girodelle stand.
„Graf General Jarjayes! Ich Graf Victor Clement de Girodelle ältester und einziges Sohn des Graf Major Jean de Girodelle, Kapitän der königlichen Garde am Schloss Versailles bitte Euch gebt mir Eure Tochter Oscar François zur Frau."
Er schritt direkt auf Oscar zu, die beiden älteren Herren ignorierend und kniete sich vor die vierzehn jährige. Nahm Ihre Hand in die seine und küsste ihren Handrücken.
„Lady Oscar François de Jarjayes ich biete Euch das Leben in einem gemütlichen Heim in dem Ihr all die Wärme, Liebe und Geborgenheit findet, die Ihr verdient. Ferner werdet Ihr als meine Frau mit mir zusammen die königliche Familie beschützen denn der König hat auf meine bitte hin einer Vermählung zwischen uns zugestimmt und eingewilligt Euch zur Leibwache der Dauphine zu ernennen sofern Euer Vater und Ihr diesen Heiratsantrag akzeptiert."
„Was bildest du dir ein", rief der Graf Bourseiller. „Wir wurden ausgewählt und diese kleine Hündin will lieber sterben. Nur weil Ihr meine Regeln nicht passen! Dann soll sie es. Es wird mir eine Freude sein, meinen Dolch durch Ihr undankbares Herz zu rammen und ihr unnützes Leben zu tilgen. Der General hätte gut daran getan alle seine Töchter als Säuglinge aus dem Haus zu werfen. "
„Aufhören!", schrie der General. „Wenn das so ist gebe ich der Bitte von Graf Girodelle statt. Oscar er wird dein Ehemann. In zwei Tagen ist Verlobungsfeier in vier Tagen Hochzeit und nach der Hochzeitsnacht will ich dich nicht mehr sehen!"
Oscar sah den General Ihren noch Vater an. „Wirklich? Hier die Hochzeitsnacht verbringen? Ich dachte Ihr wollt mich nicht mehr sehen. Also warum sollte ich dann länger als nötig hierbleiben?", meinte sie und wandte sich dem Grafen Girodelle zu. „Es tut mir leid Graf Girodelle aber Ihr solltet eine andere Frau heiraten. Wie ich sagte eher sterbe ich als zu heiraten."
Alle sahen sie an.
„Das war Euer Ernst? Wir können auch erst in einem Jahr heiraten. Ihr seid ja erst vierzehn."
„Nein. Ich sterbe lieber als zu heiraten", wiederholte sie.
„Überlegt Euch das gut. Euer Vater", fing er an. „Dieser Mann ist nicht mein Vater und selbst wenn es gibt nur eine Person, die ich von Herzen liebe und die ich geheiratet hätte. André Grandier, wenn er noch leben würde. Es tut mir leid aber mein Herz starb mit ihm."
Der Herzog de Guise und der Graf de Bourseiller stürmten aus dem Arbeitszimmer und der General zog seinen Dolch. Das gab es nicht. Dieses undankbare Kind hing immer noch an dem toten Stallburschen.
„Mach das du wegkommst und lass dich hier nie wieder blicken. Du bist nicht länger mein Kind." Oscar drehte sich um und schritt erhobenen Hauptes aus dem Arbeitszimmer.
