Hallo liebe Leser/innen,
bin leider einen Tag zu spät dran, das tut mir wirklich Leid. Hatte am Wochenende Party und habs dann irgendwie verschwitzt, bitte verzeiht mir.
Kapitel 2 –Neue Situation
(14 WOCHEN)
„Shizune, hol Team Kakashi und rufe Genma ich habe eine Mission für ihn!", schreit Tsunade durch die Tür. Nur wenige Minuten benötig es bis das geforderte Team erscheint, ein sehr bekanntes. Die rosahaarige junge Frau, Sakura Haruno, erkennt er sofort. Daneben, den schwarzhaarigen blassen Jungen, ist ihm ebenfalls bekannt, unter dem Namen Sai, der Ersatz für Sasuke im Team. Und ihr ständiges Ziel, der Chaosninja Naruto Uzumaki, der seinem Vater immer ähnlicher sieht, je älter er wird. Der Teamführer nachdem das Team benannt ist, Kakashi Hatake, ist ebenfalls dabei und ihm sehr gut bekannt, waren sie doch mal zusammen bei den Anbus. Den anderen Teamführer, Yamato kennt er noch unter dem Namen Tenzo, aber das täte hier nichts zur Sache. Während die Aktsukis das Team schon gemustert hat, haben diese die Beiden noch nicht einmal bemerkt. Als die Hokage die fünf vorstellen will, unterbricht der Uchiha sie: „Mir sind alle bekannt." Während die zwei Teamführer, sowie Sai unbeeindruckt über die Anwesenheit der Nukenins scheinen, dreht Sakura sich um, schaut direkt in die typisch schwarzen Uchiha-Augen. Eine gewisse Sehnsucht liegt in die türkisenen Augen der Kunoichi. Der blonde Chaot dagegen sieht nicht begeistert aus die Zwei hier zu sehen.
„Team Kakashi eure Mission lautet, diese Zwei zu beschützen, sie werden die Nacht bleiben. Sie stehen unter meinem Schutz!", befiehlt Tsunade, bevor Sakura irgendetwas sagen kann. Die Mitglieder, welche bei den Anbus waren oder auch noch offiziell sind, wissen was der Befehl bedeutet, Fragen wieso diesen Befehl erhielten würde ihn niemals in den Sinn kommen. „Aber sie sind NukeNins!", regt sich Naruto sofort auf, der es nicht verstehen kann. Er kennt die Akatsukis nur als Gegner im Kampf und sieht keinen Sinn darin solche Leute zu beschützen. Die Tatsache, dass Sasuke, wegen seines älteren Bruders, als Waise aufwachsen musste, bekräftigt nur Narutos Abneigung gegen den älteren Uchiha. „Das geht euch nichts an, das ist ein Befehl! Benimm dich Naruto! Sakura, Itachi bleibt ihr noch kurz, die anderen warten bitte vor der Tür!", befiehlt die Hokage. „Kisame bleibt!", bestimmt Itachi. Für ihn kam gar nicht in Frage sich von seinem Teampartner zu trennen, besonders in seinem jetzigen Zustand. Die Anderen jedoch verlassen, teils widerwillig, den Raum.
„Ich habe noch eine extra Aufgabe für dich Sakura. Dein Sonderauftrag betrifft deine medizinischen Kenntnisse: Du wirst Itachi nun in regelmäßigen Abständen untersuchen", erteilt sie der Rosahaarigen. „Jawohl! Welche Art von Untersuchungen?", erkundigt sich die junge Iryonin. „Erinnerst du dich an das Jutsu, das ich dir vor ein paar Wochen beigebracht habe?", stellt die blonde Frau die Gegenfrage. „Das Schwangerschafts-Jutsu?", versichert sie sich. „Genau, was weißt du alles darüber?", testet Tsunade das Wissen ihrer Schülerin.
„Das Jutsu wird durch kurzen Kontakt mit der Person aktiviert, eine Millisekunde ist ausreichend und ist Geschlechtsunabhängig. Im Moment der Anwendung tritt ein kurzer Schmerz auf und anschließend ein Wärmegefühl, danach bemerkt man nichts mehr. Jedoch braucht das Jutsu zwölf Stunden bis es vollkommen ist, in der Zeit bildet das übertragende Chakra, eine Gebärmutter aus dem Chakra der Person. Erst in den darauffolgenden zehn Wochen wird aus der künstlichen Chakra-Gebärmutter eine Normale. Das ist auch die Grenze um es Rückgängig zu machen, die maximal auf zwölf Wochen ausgeweitet werden kann. Eigentlich ist es aber ab der zehnten Woche eine herkömmliche Schwangerschaft und sollte auch als solche behandelt werden. Die Meisten bemerken ab der achten Woche die bekannten Schwangerschaftssymptome, die oft ausgeprägter bei Männern sind. Dazu zählen: starke Übelkeit, ein Ziehen in der Brust, Unterleibsschmerzen, Kopfschmerzen, erhöhte Empfindungen und Stimmungsschwankungen. In seltenen Fällen können auch schon Heißhungerattacken vorkommen", beginnt Sakura ihr Wissen souverän aufzuzählen.
„Vor vierzehn Wochen, habe ich dein Team begleitet, da sind wir auf Itachi gestoßen", beginnt Tsunade. „Ihr habt ihn damit belegt", reimt sie sich zusammen, noch bevor ihre Sensei es aussprechen kann. Die Hokage bestätigt die Aussage ihrer Schülerin, der das Bild vor Augen schwirrt, als Tsunade das Jutsu bei dem Uchiha anwandte. Zu diesem Zeitpunkt wusste sie noch nichts von dem neuartigen Schwangerschaft-Jutsu, deshalb hat sie sich nicht darum gekümmert was Tsunade im Kampf getan hatte.
„Aber das Jutsu ist doch noch in der Testphase", merkt die Haruno an. „Ich wollte ihn etwas lehren und es ist etwas außer Kontrolle geraten. Ich habe damit gerechnet, dass er es selbst auflöst, mit dem Sharingan sollte das kein Problem darstellen, aber das ist nicht geschehen", erklärt das Oberhaupt. „Itachi ist schwanger?", fragt die Haruno nochmals nach, sie kann es noch nicht so recht glauben. „Du hast es erraten", mischt der Uchiha sich ins Gespräch ein.
Zwar war es interessant zu hören, wie das Jutsu wirkt, doch will er eigentlich nur noch gehen, sonst würde er Tsunade doch noch den Hals umdrehen. Je mehr er erfuhr, desto mehr Wut staute sich an.
„Außer Shizune, bist du die Einzige, welche das Jutsu kennt. Aber Shizune benötige ich hier bei mir, also wirst du die Vorsorgeuntersuchungen durchführen. Du hast bisher keine Schwangerschaft alleine betreut, da es nicht zu den Aufgaben einer aktiven Iryonin gehört, aber dein Wissen und deine medizinischen Fähigkeiten sind außergewöhnlich und du kennst alle Risiken, die das Jutsu mit sich bringt. Ich traue es dir zu, aber keine Sorge du wirst nicht alleine zuständig sein, ich helfe dir. Berichte mir alles ausführlich, schriftlich wie bei jeder normalen Mission auch, dann kann ich Rücksprache mit dir halten und dich drauf hinweisen, wenn mir etwas auffällt", erklärt die Godaime. „Verstanden!", sagt ihre Schülerin.
„Dann dürft ihr jetzt gehen. Itachi, ich halte mein Versprechen und solange du schwanger bist, werde ich dafür sorgen, dass du und dein Partner nicht von Konoha gejagt werdet. Mehr kann ich leider nicht für dich tun, bitte verzeih mir", verspricht die Hokage, bevor sie ihr Büro verlassen. Der Uchiha hatte nichts mehr gesagt, aber das war nicht ungewöhnlich. Sie hatte sich schon seelisch darauf vorbereitet, wie ein wütender Itachi sie angreift, dass es nicht geschehen ist lässt hoffen.
Natürlich gibt es ängstliche Blicke seitens der Dorfbewohner den Akatsukis gegenüber, schließlich sollten Nukenins nicht durchs Dorf laufen. Dass der Uchiha ein Clanmörder ist, den sie alle verabscheuen, macht das Ganze nur noch schlimmer. Für Itachi fühlt es sich wie ein Spießroutenlauf an. Er kann die Blicke zwar ignorieren, aber spüren tut er sie dennoch. Das letzte Mal, als er ein Fuß in sein Heimatdorf setzte war es anders, er hatte ein genaues Ziel, Danzo und die Dorfältesten an etwas erinnern. Da hatten alle einfach nur Angst, keiner hatte sich getraut ihn so vorwurfsvoll und verachtend anzusehen. Jetzt in Begleitung eines Konoha-Teams schien diese Angst wie weggeblasen.
„Kakashi-Sensei?", spricht Naruto ihn an. „Wie oft noch, ich bin nicht mehr dein Sensei. Einfach nur Kakashi. Was ist?", erwidert der Jonin. „Wieso gibt Oma-Tsunade uns so einen Auftrag?", erkundigt sich der Chaot, denn er kann das absolut nicht verstehen, so sehr es auch versucht. „Das ist egal, es ist eine Mission", antwortet er, null Interesse daran es seinem ehemaligen Schüler zu erklären, dass Aufträge nicht immer einem selbst gefallen müssen. Jedoch lässt der Blonde nicht locker, sodass er doch beginnt zu erklären, wieso Tsunade es Itachi erlaubt eine Nacht im Dorf zu bleiben. Er weiß zwar nichts von der Schwangerschaft, aber von dem Versprechen des Dorfes und was der Uchiha wirklich getan hat für das Dorf.
Indessen wendet sich Sakura an den Uchiha: „Hast du Sasuke in letzter Zeit gesehen?" Überrascht, dass sie so normal mit ihm sprechen kann schaut er sie erst einmal an. Sie ist wunderschön und stark, die perfekte Partnerin für einen Shinobi, stellt er fest. Ihre Sorge um Sasuke kann man ihr ansehen, auch nach den vergangenen Jahren, indem er zum Nukenin wurde. „Vor über vier Wochen, da ging es ihm gut. Er trainiert viel", antwortet er. In Wahrheit, hatte er nur kleinen Blick auf seinen Bruder, aber dass er stärker geworden ist, das hat er bemerkt. Genauso wie er der Kunoichi anmerkte, dass sie in seinen jüngeren Bruder verliebt ist, und diesen auch immer noch zurück ins Dorf holen will. „Sasuke kommt alleine gut zurecht, es ist besser du sorgst dich nicht um ihn!", ergänzt Itachi. Aus irgendeinem Grund will er mit diesen Worten der jungen Frau Trost schenken, ihr die Sorge um den jüngeren Uchiha nehmen.
Endlich in der Gaststätte angekommen, regelt Kakashi die Formalitäten und kommt mit einem Schlüssel wieder. Während Sakura mit den zwei Akatsukis in die kleine Wohnung eintritt, bezieht er, mit den anderen, Stellung an Tür und Fenstern. Sie würden die Zwei Nukenins beschützen oder aber die Dorfbewohner vor ihnen, je nachdem welcher Fall eintritt, am besten keiner von Beiden. Da abgesehen von Sakura und Naruto, alle Mitglieder bei der Anbu-Einheit waren, kennen sie solche Aufträge und sind sich über das gebührende Verhalten aufgeklärt. Die einzige Frau im Team als medizinische Unterstützung würde auch keine Probleme machen, nur der Uzumaki könnte Probleme verursachen, deshalb behält der Hatake ihn ebenfalls im Auge.
Alleine mit zwei abtrünnigen Ninjas in einem Raum, fühlt die Haruno sich unwohl. Klar als starke Shinobi könnte sie sich verteidigen, aber eine Chance gegen zwei so starke Gegner hätte sie nicht und dass bereitet ihr Angst. Ihr wäre es lieber gewesen, wenn einer aus ihrem Team sie begleitet hätte.
Aber erstaunlicherweise verhalten die Beiden sich vollkommen normal, wie sie schon wenige Minuten später feststellt. Ein wenig ihrer Angst verschwindet, aber vorsichtig würde sie dennoch sein.
Kisame steuert die kleine Küchenzeile mit Essbereich an, legt dort Mantel und anderes Gepäck ab und verschwindet dann ins Bad, wo kurz danach Wasser zu hören ist.
Auch Itachi legt seinen Mantel ab und holt sich dann ein Glas Wasser in der Küche. Die Rosahaarige legt inzwischen ihre kleine Tasche auf den kleinen Tisch neben dem Sofa ab, wartend darauf, dass sie mit der ersten Untersuchung beginnen kann.
Extra mündlich auffordern muss sie den Uchiha nicht, ihre zeigende Geste auf die Couch reicht. Er setzt sich, zögert aber dann, etwas liegt ihm noch auf dem Herzen: „Niemand erfährt davon! Weder dein Team, Freunde oder sonst wer. Du und Tsunade sind die einzigen aus Konoha, die darüber Bescheid wissen, das soll so bleiben!", verlangt er, sein Sharingan blitzt zur Warnung auf. „Versprochen, Itachi! Niemand wird davon erfahren", verspricht sie und bittet ihn sich hinzulegen. Ihr Herz schlägt ihr bis zum Hals, sie wäre mehr als froh, wenn sie gehen darf.
„Ich werde…", setzt sie an zu erklären, was sie nun tun wird. „Fang einfach an, du brauchst nichts zu erklären", unterbricht der Uchiha sie. Die Blutabnahme gestaltet sich noch als recht einfach, genau wie das Blutdruckmessen. So auch die Nachfrage nach seinem normalen Gewicht und ob es sich schon verändert hat, was nicht der Fall ist. Wenn sie nichts fragt, herrscht ein unangenehmes Schweigen zwischen ihnen. Sakura traut sich nicht den ehemaligen Konoha-Ninja anzusprechen und er scheint zufrieden mit der Stille zwischen ihnen zu sein.
„Heb bitte dein Shirt", fordert die Iryonin nach einer Weile und Itachi folgt der Aufforderung schweigend. Ihr Patient lässt das abtasten seines Bauches ohne ein Wort über sich ergehen, nicht einmal ein zucken kann sie wahrnehmen. Für einen Laien ist noch nichts zu sehen, jedoch ist der winzige Bauchansatz, der noch von seinen Muskeln verdeckt wird, für geschulte Augen schon sichtbar.
Der Uchiha selbst merkt es nur an seinen Hosen, die enger als zuvor sind. Seine schlechten Augen erkennen auch noch nichts, und bisher hat er sich geweigert eine Hand auf die kleine Wölbung zu legen, weil er sich nicht an ein Baby binden wollte, dass sowieso bald weg wäre. Dass das nicht mehr der Fall ist, wird ihm erst jetzt richtig bewusst.
„Alles in Ordnung? Du bist auf einmal so blass", erkundigt sich die junge Frau. Zum Antworten kommt er nicht, denn er stürmt ins Bad, das Kisame glücklicherweise nicht abgeschlossen hat. Sein Ziel ist die Kloschüssel, wo er das wenig Gegessene erbricht. Dass sein Partner splitterfasernackt aus der Dusche tritt und seine Haare zurückhält, nimmt er nicht bewusst war. Erst als sein Magen sich wieder beruhigt hat, färben sich seine Wangen in einem leichten Rotton, als er seinen Partner ansieht. Sicher hatten sie sich im Laufe der Jahre schon oft nackt gesehen, aber einfach ins Bad stürmen in die Privatsphäre des Anderen, das war eine andere Sache. Dem Hoshigaki schien es jedoch egal zu sein, seine Sorge gilt Itachi. „Geht's wieder?", erkundigt der Ältere sich. „Ja, danke", antwortet Itachi und lässt sich aufhelfen, damit er seinen Mund ausspülen kann. In der Zeit hat sein Partner sich ein Handtuch umgebunden und begleitet den Jüngeren zurück zur Couch in die erfahrenen Hände der Chunin.
„Passiert das öfters?", hakt Sakura nach. „Nicht mehr, vor drei Wochen war das Dauerzustand, aber die letzten Tage musste ich mich nicht mehr übergeben", antwortet er wahrheitsgemäß. „Wurde dir einfach übel oder könnte es einen Grund dafür geben", erkundigt sie sich. „Mir ist etwas bewusstgeworden. Bist du fertig?", versucht er das Thema zu wechseln, mit ihr wollte er nicht darüber reden. „Deinen Bauchumfang bräuchte ich noch, einen Ultraschall kann ich leider hier nicht machen, dann wäre ich fertig", gibt sie zurück. Der Uchiha zieht sein Shirt wieder hoch, will er das einfach nur noch hinter sich bringen. Er bräuchte Zeit alleine, zum Nachdenken. Fertig mit der Untersuchung notiert sich die Rosahaarige etwas bevor sie all ihren Mut zusammen nimmt für das notwendige Gespräch mit dem Nukenin.
Dass der Andere immer noch nur mit einem Handtuch bekleidet neben dem Sofa stand, half da nicht gerade.
„Deine Werte sind soweit in Ordnung, ohne dass ich dein Blut untersucht habe. Aber es gibt ein paar Dinge die du jetzt beachten musst", beginnt sie, ihre Augen fest auf ihren Patienten gerichtet. „Wenn du mir jetzt sagst, ich soll mich irgendwo verstecken und mich nicht anstrengen, werfe ich dich aus dem Fenster", entgegnet der Schwarzhaarige gereizt. Das sitzt, die Haruno muss schlucken um ihre Sprache wieder zu finden. „Was spricht denn dagegen?", fragt sie vorsichtig. „Vieles, die Erinnerung an die Morde als Beispiel. Ich muss in Bewegung sein um nicht an vergangene Taten zu denken. Schon allein die letzten Wochen waren die Hölle und daran waren nicht allein die Übelkeit und Schwindelanfälle schuld. Verweile ich länger an einem Ort, bekomme ich Alpträume davon wie ich meinen Clan ermorde", erklärt Itachi. „Das bringt einen Konflikt. Alpträume sind das letzte was du jetzt gebrauchen kannst, aber genauso ist Anstrengung Gift für dich", gibt die Kunoichi zurück. Der Blick des Uchihas schüchtert sie weiter ein, wieso er so eine große Macht über sie hatte weiß sie nicht, aber es gefiel ihr ganz und gar nicht. Sie muss sich selbst einen Ruck geben, um wieder zu ihr selbst zurück zu finden, das war doch nicht so schwer, einen schwangeren Nukenin zu behandeln.
Sakura braucht etwas Zeit um zu überlegen, wie sie das Thema anders angehen kann, ohne das Itachi seine Drohung wahrmacht. „Weißt du was in Bezug auf deine Schwangerschaft auf dich zukommt?", fragt die junge Frau. „Ungefähr, allerdings nur bei einer Frau", gesteht er. „Im Grunde wird es bei dir nicht anders sein. Dich erwarten die gleichen Symptome, das schlimmste hast du schon hinter dir, das erste Trimester. Das zweite ist das angenehmste, wenige Beschwerden, aber dennoch gibt es einige Veränderungen. Zum Beispiel wirst du an Gewicht gewinnen, für einen Shinobi ist das ungewohnt und auch in einem gewissen Maße hinderlich. Du wirst versuchen instinktiv deinen Bauch zu schützen, also in Kampfsituation anderes reagieren, dass sollte dir bewusst sein. Es wäre das Beste, wenn du dich daraus hältst, wenn es möglich ist. Auch wenn du dich vielleicht nicht mehr so müde fühlst, brauchst du mehr Ruhe. Es ist wichtig, dass du schläfst und unterwegs kleinere Pausen machst. Ich verspreche dir, du wirst es selbst merken, dein Körper arbeitet jetzt für Zwei, das strengt an. Dein Chakra wird auch davon beeinflusst, du produzierst zwar die gleiche Menge und deine Kontrolle darüber bleibt, aber je mehr Chakra du verwendest desto erschöpfter wirst du dich fühlen", erklärt sie.
„Ich verstehe schon, ich muss mich schonen, sonst wird mein Körper mich zur Ruhe zwingen", unterbricht der Uchiha ihren Redefluss. „Richtig. Noch etwas, hin und wieder eine längere Pause wird dir Erholung bringen, das ist wichtig. Und wenn du Schmerzen oder Blutungen bekommst, sofort hinlegen und Tsunade oder mich informieren", informiert Sakura ihn. „Werde ich, sind wir jetzt fertig?", fragt Itachi. Er ist es leid die Haruno um sich herum zu haben, sogar in gewisser Weise Befehle von ihr entgegen zu nehmen.
Selten ist der Schwarzhaarige so ungeduldig wie jetzt, doch er will alleine sein, denn er glaubt nicht, dass er noch lange seine Maske aufrechterhalten kann. Sein Partner bemerkt, dass etwas nicht stimmt. „Wir haben einen langen Weg hinter uns, ich bin sicher morgen wird früh genug sein, wenn sie noch etwas zu sagen hat", mischt sich der Ältere ein. Die Iryonin hat vor dem ehemals Blauhäutigen noch mehr Angst als vor Itachi, deshalb ergreift sie ihre Tasche und verschwindet aus der Tür. Erst dann kann sie aufatmen, wie das noch werden sollte weiß sie nicht. Angst vor ihrem Patienten, wenn das Tsunade erfahren würde, wäre Spot für die nächste Zeit angesagt. Egal wie, bis morgen früh müsste sie einen Weg finden vernünftig, ohne gleich zurück zu schrecken, mit Itachi zu reden.
„Das war unhöflich", richtet sich der Jüngere an seinen Partner. „Ich musste sie schnell loswerden, das ist doch was du gewollt hast", entgegnet der fast Nackte. „Danke dafür", erwidert der Uchiha, bereit sich in sein das Schlafzimmer zurück zu ziehen, doch dazu kommt er nicht mehr.
Die Gedanken an die Realität überwältigen ihn zuvor. Ein Baby, in etwa sechs Monate wäre es da und dann würde sich sein ganzes Leben verändert. Nein, das würde sich jetzt schon verändern, mehr als ihm lieb ist. Schon jetzt vereinnahmt es seinen Körper, lässt ihn schwächer werden. Immer war er der starke Kämpfer, aber jetzt, was würde aus ihm werden? Ohne Hilfe als Nukenin, das könnte nicht gutgehen.
„Ich hab's verdient", sagt er zu sich selbst. Doch Kisame hat es gehört, kommentiert es aber nicht. Er weiß genau, dass der Jüngere alleine sein will, also würde er seine Dusche beenden.
Wirre Gedanken plagen den Uchiha, Dinge über das Baby aber auch Vergangenes. Die Tränen, welche schon seit Jahren darauf warten, finden ihren Weg. Er fühlt sich alleine, nicht bereit dazu, war er doch erst 21 Jahre. Zum ersten Mal seit dem Mord an seinem Clan, bereut er es seine Mutter getötet zu haben, denn mit Mikoto würde er jetzt gerne reden. Ja er liebte seinen Bruder, aber ein Kind lieben das in ihm heranwächst wäre etwas Anderes. Genau das macht ihm Angst, ein Gefühl, dass er lange nicht mehr gefühlt hat. Alles war geplant und jetzt ist alles anders.
Es dauert lange bis Itachi wieder zur Ruhe kommt, seine Gedanken beruhigt und seinen Körper wieder unter Kontrolle.
Vielen Dank an meine Beta und an euch Leser/innen. Hoffe es hat euch gefallen ^^
Bis in zwei Wochen =)
LG SakuraSasuke92
