„...egal, wenn Sie es wagen, Hand an meinen Sohn zu legen...", sagte Vernon gerade.

„Ich habe keinerlei Ambitionen, wie Sie es nennen, Hand an den jungen Mr Dursley zu legen", unterbrach Dumbledore ihn, seine Stimme gereizter, als Harry sie jemals gehört hatte.

„Außerdem werde ich ihm niemals so viel Schaden zufügen können, wie Sie beiden es bereits getan haben!"

„Was soll das denn heißen?", kreischte Petunia los.

„Das soll heißen, Sie über kandierte Ziege..."

Von einem Moment auf den Anderen war McGonagalls Stimme wie abgeschnitten. Erschrocken wich Harry von der Tür zurück und hastete die Treppe hoch. Ihm war klar, dass Dumbledore irgendwie heraus gefunden hatte, dass er lauschte und einen Stillezauber um den Raum gelegt hatte. Schade, jetzt wo es gerade interessant wurde. Seufzend ging er zu seinem eigenen Zimmer, dass seit zehn Monaten Niemand mehr betreten hatte. Die Katzenklappe knarrte leicht, als er die fünf Schlösser gelöst hatte und die Tür aufschwang. Dahinter sah es genauso aus, wie er es in Erinnerung hatte. Eine dicke Staubschicht lag über dem durch gehangenen Bett und die vielen kaputten Spielzeuge. Letztes Jahr wollte er sie eigentlich weg schmeißen, aber Dudley hatte einen Wutanfall deswegen bekommen und er war mit vier Tagen Schrank bestraft worden.

Anscheinend war doch jemand zwischendurch hier gewesen, denn auf seinem Bett lagen neue, alte Spielsachen und ein paar kaputte Eimer und Besen. Abermals seufzend räumte er sie zu dem restlichen Kram und kroch dann unters Bett, zu dem losen Dielenbrett. Hier bewahrte er normalerweise seine kostbarsten Dinge auf, wie der Umhang seines Vaters oder das Fotoalbum, dass Hagrid ihm geschenkt hatte. Diese lagen im Moment jedoch leider zusammen mit seinen Schulsachen im Schrank. Er hatte vergessen sie vorsichtshalber heraus zu nehmen. In seinem Geheimversteck fand er deshalb nur ein paar Briefe vor, die Ron und Hermine ihm letztes Jahr geschrieben hatten. Er betrachtete sie kurz, bevor er sie zusammen mit seinem Zauberstab wieder in das Loch versenkte. Der Stab war das Einzige, das er hatte retten können und auch nur, weil er in seiner Jackentasche gewesen war.

Es klopfte gerade, als er versuchte Herr über die Staubschicht zu werden.

„Herein"

Dumbledore erschien, mit einem ernsten Gesichtsausdruck, aber seine Augen funkelten, wie üblich. Missbilligend sah er sich in dem kleinen Raum um. Bevor Harry irgendetwas zu seiner Verteidigung sagen konnte, hob er einmal seinen Zauberstab und mit einer einzigen Bewegung war der gesamte Staub und alle kaputten Sachen verschwunden. Sein Bett sah nagelneu aus, sogar an frische Bettwäsche hatte er gedacht.

„Danke, Sir", murmelte Harry beschämt „aber die Sachen gehören Dudley. Ich glaube nicht, dass er sonderlich begeistert ist, wenn sie weg sind."

„Mr Dursley wird gleich feststellen, dass alles was ihm gehört in seinem eigenen Zimmer zu finden ist."

Wie auf Kommando hörte Harry einen Schrei vom Flur. Er grinste und hätte sich am liebsten Dudleys Wutanfall aus der Nähe angesehen, aber Dumbledore setzte sich jetzt auf den einzigen Stuhl im Raum und winkte ihn mit einem Finger heran. Kurios folgte Harry der Aufforderung. Er bereute es, denn kaum war er in Reichweite, packte Dumbledore blitzschnell mit einer Hand sein rechtes Ohr und zog ein wenig daran. Es tat nicht wirklich weh, trotzdem reckte Harry sich so weit es ging nach oben, um dem Ziehen zu entkommen.

„Lauschen ist eine sehr schlechte Angewohnheit, mein Junge", sagte Dumbledore streng, aber seine Augen blitzen. Harry wagte es zu lächeln.

„Ich weiß, Sir. Aber ihr Stillezauber ist wirklich gut."

„Bengel", schüttelte Dumbledore den Kopf und entließ ihn. Noch einmal sah er sich um, bevor er die Stirn runzelte.

„Wo ist deine Eule?"

„Äh...", Harrys Ohren wurden schlagartig knallrot. „Bei Ron..."

Trotz der Hoffnung, dass seine Zeit bei den Dursleys dieses Jahr anders werden würde, wollte er dennoch nicht riskieren, dass sie wie im letzten Sommer so zu leiden hatte. Sie war wochenlang in ihrem Käfig eingesperrt gewesen und hatte (genauso wie er) nur sehr spärlich etwas zu essen bekommen. Daher hatte Harry sie in Rons Obhut gegeben. Mit der Vereinbarung, dass Ron sie nach ein paar Tagen zu ihm schickte, um die Lage zu checken.

„Warst dir wohl nicht so sicher das ich komme, was?", fragte Dumbledore leise. Etwas beschämt wich Harry dem Blick des Mannes aus.

„Tut mir leid", nuschelte er, aber Dumbledore schüttelte nur den Kopf.

„Dafür nicht, mein Junge. Um ehrlich zu sein sollte ich derjenige sein, der sich bei dir entschuldigt. Immerhin habe ich dir nichts von unserem Plan erzählt. Allerdings", und hier begannen seine Augen wie wild an zu funkeln „konnte ich mir den Spaß einfach nicht entgehen lassen."

Egal was Harry noch vor ein paar Stunden über den Mann gedacht hatte, jetzt konnte er ihm einfach nicht mehr böse sein.

„Ja, das war wirklich lustig", lächelte er. „Aber...aber bleiben Sie wirklich alle hier?"

„Natürlich", sagte Dumbledore leicht hin. Harry verzog das Gesicht. Er freute sich riesig, dass seine Ferien so eine unangemeldete Wendung genommen hatten. Andererseits war es ihm furchtbar peinlich, dass so viele Menschen jetzt wussten, wie seine Familie ihn behandelte. Außerdem brauchten sie doch nicht ihre eigenen Ferien für ihn zu verplempern.

„Aber..."

„Oh nein, mein Junge. Ich will nichts davon hören", unterbrach Dumbledore ihn, scheinbar wusste er genau was in Harry vor ging.

„Unsere Familie hält zusammen, egal was kommt. Als sie hörten, was Minerva, Severus und ich vorhatten, waren sie sofort Feuer und Flamme. Niemand ist gezwungener maßen hier und alle freuen sich dich kennen zu lernen."

„Auch Snape?", fragte Harry leise. Das erste Mal überhaupt, vergaß Dumbledore ihn daran zu erinnern Snape Professor zu nennen. Seine Miene wurde nachdenklich.

„Es ist nicht meine Aufgabe dafür zu sorgen, dass ihr miteinander auskommt. Das ist eine Sache zwischen dir und ihm. Das Einzige das ich dazu sagen werde ist folgendes: Severus ist ein sehr komplizierter Mann. Aber er ist mein Sohn und ich liebe ihn vom ganzen Herzen. Und ich glaube, wenn ihr euch besser kennen lernt, würdet ihr merken, dass ihr gar nicht so verschieden seit."

Siedend heiß fiel Harry ein, wie er vor Dumbledore über Snape geredet hatte. Deshalb hatte der Mann so traurig geguckt. Wie schwer musste es für ihn sein, solche Worte über seinen Sohn zu hören? Das Snape sich nach Harrys Gespräch mit Dumbledore verändert hatte war offensichtlich. Vielleicht war er wirklich kein so übler Typ, wie sie alle dachten?

„Ich werde mir mühe geben, Sir", versprach er ehrlich und das wilde Funkeln in den Augen des Schulleiters kehrte zurück.

„Das ist mehr als ich zu hoffen wagte, mein Junge", sagte er anerkennend und Harry glühte vor Stolz.

Es klopfte wieder und herein kam Professor McGonagall, hinter ihr Harrys schwebende Schultasche. Man sah ihr deutlich an, dass sie innerlich kochte, aber als sie ihren Schüler ansah, lächelte sie freundlich.

„Ich glaube ich habe hier ein paar Sachen von dir gefunden", sagte sie mit einem Wink zu dem Koffer, der sich jetzt sanft auf das Bett legte.

„Oh man! Das ist echt...danke Professor!", rief Harry erfreut und riss den Koffer auf. Er sah auf den ersten Blick, das nichts fehlte und ein riesiger Stein fiel ihm vom Herzen. McGonagall zog missbilligend eine Augenbraue hoch, als sie das Chaos darin sah, sagte jedoch nichts.

„Wir sind nicht in der Schule, Harry. Und solange das der Fall ist, darfst du uns beim Vornamen nennen."

Harry sah sie mit großen Augen an. Nicht nur wegen der angebotenen Vertrautheit, sondern auch, weil es ihm mehr als merkwürdig vorkam, seine Lehrer beim Vornamen zu nennen.

„Äh...okey...danke Professor."

Dumbledore gluckste und Harry lief rot an.

„Da wir das geklärt haben, müssen wir noch besprechen wie die nächsten zwei Wochen ablaufen werden", begann er.

„Obwohl ganz England auf der Suche nach ihm ist, haben wir leider keinerlei Ahnung wo Sirius Black sich derzeit aufhält. Ich kann nur noch einmal betonen, wie gefährlich er ist, Harry und deswegen bitte ich dich eindringlich nicht das Grundstück zu verlassen, aus welchem Grund auch immer. Im Moment ist dies der sicherste Ort auf der Welt für dich."

Sein Ton war so ernst und eindringlich, wie Harry ihn noch nie gehört hatte. Auch wenn ihn der Gedanke daran, zwei Wochen nur wenige Quadratmeter zu Verfügung zu haben, alles andere als gefiel, nickte er. Er verstand, dass sie alles taten um ihn zu beschützen und wollte es ihnen nicht unnötig schwer machen. Dumbledore wollte fortfahren, aber da wurde die Tür aufgerissen, die mit einem lauten Knall gegen die Wand schlug.

„ESSEN!", brüllte Nathan so laut, das sie alle zusammen zuckten. Er stand grinsend im Türrahmen, ein Nudelsieb auf dem Kopf. In der Hand hielt er einen von Petunias besten Töpfen, auf dem er mit einem Löffel einschlug. Harry begann bei dem Anblick zu lachen.

„Ehrlich, Nathan, manchmal frage ich mich wie alt du bist", sagte Dumbledore.

„Eindeutig zu jung für euch", antwortete Nathan frech und zwinkerte Harry zu. „Und zu alt, dass mir dein böser Blick noch etwas ausmachen würde, Onkel Al! Komm, Harry, Alison ist eine wahnsinns Köchin!"

Bevor er wusste wie ihm geschah, hatte Harry den Topf seiner Tante auf dem Kopf und wurde hinter Nathan her gezogen. Sie rannten über den Flur und hämmerten an den verschlossenen Türen, wobei Harry zufrieden den panischen Schrei aus Dudleys Zimmer hörte.

„ESSEN!", brüllten sie noch einmal unisono, bevor sie die Treppe herunter polterten. So viel Spaß hatte Harry im Haus der Dursleys noch nie gehabt. Unten angekommen stieg ihm ein köstlicher Geruch in die Nase und als er in die Küche trat, sah er, dass auch sie magisch vergrößert war, sodass alle Platz haben würden. Alison stand zusammen mit Adriana an der, jetzt riesigen, Küchenzeile, während die ersten fertigen Platten alleine zum Tisch schwebten. Von den Dursleys bekam er nur kurz Petunias wütendes Gesicht zu sehen, als sie ihre heiß geliebten Küchenutensilien auf ihren Köpfen sah. Dann war sie wieder verschwunden. Wahrscheinlich wollten die Dursleys sich die nächsten zwei Wochen in ihren Schlafzimmern verstecken.

„Hunger?", fragte Alison lachend, als Harry den Topf abnahm.

„Und wie!", antwortete Nathan und zwinkerte Harry wieder zu, bevor er sich zu ihm beugte und leise flüsterte: „Wie sieht´s aus, Harry, Lust mir bei meinem Auftrag zu helfen?"

„Welchen Auftrag?"

„Nun ich denke mir, unsere Gastgeber verdienen ein wenig Aufmerksamkeit unsererseits, nicht wahr?"

Nathans Augen bekamen einen Ausdruck, den Harry stark an die Weasley Zwillinge erinnerte und begeistert nickte er.

„Bring den Jungen ja auf keine dummen Ideen, Sohn", brummte James gutmütig, als er sich zu ihnen setzte „du vergisst, dass er jetzt unter Albus Fuchtel steht. Und der ist nicht so nachgiebig wie ich."

„Ich erinnere mich dunkel", murrte Nathan. Harry begriff, dass dieser als Jüngster vor Harry, ihm nicht nur am nächsten stand, sondern wahrscheinlich von allen Erwachsenen aufgezogen worden war. In einem kurzen Moment der Verständnis sahen sie sich an, bevor sie sich beide gleichzeitig zu Albus umwandten, der gerade die Küche betrat, und ihn finster ansahen. Der hob nur belustigt eine Augenbraue und ignorierte sie ansonsten gekonnt.

Das Essen war das wohl schönste, das Harry jemals erlebt hatte. Selbst das Willkommensfest in Hogwarts oder ein Abendessen bei den Weasleys war nicht so entspannt, laut und herzlich wie in dieser Runde. Nathan war, wie Harry erfuhr, bei einem Unternehmen angestellt, das magische Fortbewegungsmittel herstellte. Er reiste um die ganze Welt, pflegte Geschäftsbeziehungen und besorgte benötigte Substanzen. Er hielt die ganze Gesellschaft mit seinen Geschichten bei Laune und nach einer Stunde war Harry davon überzeugt, dass es der beste Job der Welt war.

„Du darfst es keinem erzählen", sagte Nathan irgendwann verschwörerisch „aber wir arbeiten an einem neuen Besenmodell, dass wahrscheinlich ende des Jahres heraus kommt. Dein Nimbus ist dagegen ein Anfängerspielzeug!"

Die Anderen unterhielten sich über alltägliche Dinge, auch wenn sie alle offensichtlich alles andere als alltäglich waren. Abe, zum Beispiel, war Pfleger für magische Kreaturen die im Wasser leben und kam genauso wie sein Neffe, sehr weit rum. Tatsächlich hatte er gerade erst einen Auftrag im indischen Ozean hinter sich, bei dem es sich um irgendwelche Wale drehte.

Die meiste Zeit saß Harry nur da, genoss das wirklich köstliche Essen und lauschte den Gesprächen. Außer mit Nathan sprach er mit kaum Jemanden, trotzdem behandelten sie ihn alle, als würde er schon immer dazu gehören. Auch wenn sie noch Fremde für ihn waren, fühlte er sich in ihrer Mitte pudelwohl.

Nachdem auch der letzte Löffel Schokopudding vernichtet war, lehnten sie sich gerade alle satt und zufrieden zurück, als ein lauter Aufschrei aus der oberen Etage zu hören war.

„EULEN!"

Einen Moment später stampfte Vernon in die Küche. Sein Gesicht war entweder immer noch oder schon wieder puterrot und die beeindruckende Ader an seinem Hals pochte. Zwei große Eulen belagerten ihn, jede auf einer Schulter. Sie schienen sich nicht im mindesten an seinem Gezeter zu stören und wichen immer wieder geschickt seinen Händen aus, die versuchten sie weg zu scheuchen.

„Mir ist egal, was ich zugestimmt habe, aber das geht zu weit", schrie Vernon. Die zwei Eulen erhoben sich elegant und flogen auf die Tischgesellschaft zu. Während eine direkt zu Ian flog, landete die Andere vor Harry und streckte ihr Bein aus.

„...Nachbarn sagen?", beendete Vernon seinen Vortrag.

„Vielen Dank, dass sie die Beiden zu ihren Empfängern gebracht haben, Mr Dursley", sagte Dumbledore scheinbar vergnügt. „Und wir würden es sehr schätzen, wenn Sie und ihre Familie uns bei den nächsten Essen Gesellschaft leisten."

Damit wandten sich alle von dem einzigen Muggel im Raum ab. Vernon klappte einmal den Mund auf und wieder zu. Doch scheinbar hatte Dumbledores Kommentar ihm die Sprache verschlagen, denn mit einem letzten giftigen Blick verschwand er wieder.

„Schatz", sagte Ian freudestrahlend und überreichte Lina das Pergament, dass er der Eule abgenommen hatte. Sie nahm es und ein breites Lächeln machte sich auf ihrem Gesicht breit.

„Sarahs Zeugnis", erklärte sie und jetzt wanderte das Pergament einmal um den Tisch.

„Kluges Mädchen", brummte Abe stolz, als er das Zeugnis in der Hand hielt. „Schade, dass die Kleine in diesem Sommercamp ist."

Sarah war Linas und Ians Tochter, neun Jahre und laut der Anderen ein absolutes Genie. Sie ging in eine Grundschule im Süden Englands, die nur magisch begabten Kindern offenstand und zu der man nur über Stipendien Zugang bekam. Mit einem mulmigen Gefühl im Bauch befreite Harry endlich auch seine Eule von ihrer Last. Er machte sich zwar nichts aus seinen Noten, aber sie vor versammelter Mannschaft zu bekommen, die alle über Sarahs Einserzeugnis redeten, war ein wenig frustrierend. Und natürlich schaffte er es nicht den Brief unauffällig in die Tasche zu stecken, um ihn später zu allein zu öffnen.

„Und Harry, wie bist du so in der Schule?", fragte Greg. Es war freundlich gemeint, aber Harry hätte den Mann am liebsten erwürgt. Sofort wandten sich alle Köpfe in seine Richtung und er lief knall rot an.

„Äh..."

„Bestimmt bist du auch ein Ass in Zauberkunst wie deine Mutter", mischte sich Lina ein. Verblüfft von diesem Kommentar starrte Harry sie an und sie runzelte die Stirn.

„Du weißt nichts davon? Ich war zusammen mit ihr in einem Jahrgang. Sie, dein Vater und Sev waren Jahrgangsbeste. Aber Lilly hat sie am Ende dann doch alle geschlagen."

Sie lächelte in Erinnerung und ein dicker Kloß bildete sich in Harrys Hals. Nein, das hatte er nicht gewusst. Zwar hörte er immer wieder Geschichten über seine Eltern, vor allem von Hagrid, aber das sie Jahrgangsbeste in Hogwarts waren, war etwas völlig neues. Betreten sah er auf den ungeöffneten Brief hinab.

„Hatte sie nicht sogar in Zaubertränke bessere Noten als du, Cousin?", fragte Lina jetzt grinsend in Richtung des Tränkemeisters. Der sah sie mürrisch an.

„Das weißt du sehr genau, Cousine."

Die anderen lachten, aber Harry fühlte sich, als wäre der Basiliskenzahn wieder in seinem Arm. Alle hatten ihm immer wieder gesagt, wie ähnlich er seinen Eltern war. Aber er war eine Niete in Zaubertränke und mehr als mittelmäßig in den restlichen Fächern.

„Du brauchst dich nicht zu schämen, gegen ein Mädchen verloren zu haben, Severus. Das tun wir am Ende alle", grinste Greg und fing sich einen Rippenstoß von seiner Frau ein.

„Es ging um einen halben Punkt", jammerte Snape, in einem für ihn total untypischen Tonfall. Harry fand es erstaunlich wie anders der sonst so griesgrämige Mann im Umfeld seiner Familie war.

„Und der hatte nichts mit Wissen zu tun."

„Stimmt. Der Prüfer konnte seine Schrift nicht lesen", sagte Minerva trocken und die Anderen prusteten los.

„Mach dir nichts draus, Schatz, immerhin warst du Zweitbester. Ich kann mich noch an James Gesichtsausdruck erinnern, weil er nur Dritter war."

Sein Vater war also auch ein Genie gewesen? Irgendwie machte ihm das noch mehr aus als bei Lilly. Vielleicht weil er wusste, dass James in seiner Schulzeit ein ziemlicher Unruhestifter gewesen war. Irgendwie hatte er sich ihn nie als Spitzenschüler vorstellen können. Abrupt stand Harry auf und flüchtete aus der Küche. Sein Stuhl kippte bei der ruckartigen Bewegung um und knallte auf den Boden. Erschrockene Stille legte sich über die Küche und erst als er schon oben an der Treppe war, rief ihm Jemand hinterher. Er achtete nicht darauf und lief in sein Zimmer.

Dort angekommen knallte er die Tür zu und warf sich aufs Bett. Wütend knüllte er den Brief zusammen und schmiss ihn mit aller Kraft in eine Ecke. Wieso mussten sie alle hier sein? Nur um ihn vorzuführen? Um ihm zu zeigen, was für ein Versager er war? Nun, das hatten sie jetzt geschafft. Letztes Jahr hatte es Niemanden interessiert, wie seine Noten waren und jetzt sollte er gezwungen sein, seine miserablen Leistungen vor einem Dutzend Menschen öffentlich zu machen. Das war nicht fair. Es war doch nicht seine Schuld, dass seine Eltern scheinbar Genies gewesen waren. Wären sie da gewesen, wenn er sie gebraucht hätte, dann...

Es klopfte und er konnte sich sehr gut ausmalen, wer da vor seiner Tür stand.

„Geh weg", rief er unfreundlich.

„Darf ich reinkommen, mein Junge?", kam Dumbledores sanfte Stimme von der anderen Seite.

„Nein!"

„Nun, das ist sehr schade, denn..."

Wutentbrannt krallte Harry das erste was er in die Hände bekam und warf es durch den Raum. Erst als es laut klirrte und Glasscherben auf dem Teppich landeten, begriff er, dass es das Bild seiner Eltern war, dass immer auf seinem Nachtschrank stand. Es war aufgenommen worden, als sie gerade frisch verlobt waren. Glücklich tanzten sie durch herbstliches Laub. Er hatte es von Hagrid bekommen, in einem schönen Bilderrahmen. Einen Moment starrte er auf die Scherben und die Menschen in dem Bild, die ihn jetzt vorwurfsvoll ansahen. Dann drehte er sich wieder auf den Bauch und drückte das Gesicht in sein Kissen.

Die Tür ging auf und Dumbledore kam vorsichtig herein. Mit einem Schwung seines Zauberstabes war der Rahmen wieder heile.

„Ich glaube, das brauchst du noch", sagte er ruhig und stellte das Bild wieder auf seinen angestammten Platz. Harry antwortete nicht und versuchte den Schulleiter zu ignorieren, der sich jetzt neben ihn auf das Bett setzte. Einen Moment schwiegen sie, bevor Dumbledore zu sprechen anfing.

„Ich weiß, dass meine Familie manchmal sehr aufdringlich sein kann."

Harry gab ihm im stillen recht. Aber das war es nicht, was ihn so wütend machte und das wusste auch Dumbledore.

„Aber sie wollten dich weder kränken, noch vorführen. Lina und Lilly waren zu ihrer Schulzeit sehr gute Freunde. Wenn du das möchtest erzählt sie dir bestimmt einige Geschichten über sie, die Niemand von uns sonst kennt."

Harry drückte das Gesicht nur noch tiefer ins Kissen und antwortete nicht.

„Und wenn dir die geballte Kraft meiner Familie zu viel wird, brauchst du das nur zu sagen und wir werden eine Lösung finden."

Wieder antwortete ihm nur Stille.

„Wenn deine Noten dich ärgern, lässt sich daran auch etwas..."

„Meine Noten sind mir scheiß egal!", knurrte Harry.

„Das glaube ich nicht."

„Doch das sind sie! Es hat nie irgendjemanden interessiert, was ich für Noten habe, solange..."

Im letzten Moment begriff er was er da gerade sagen wollte und wandte sich ab. Doch Dumbledore wollte es scheinbar nicht darauf beruhen lassen.

„Solange was?"

„Nichts"

Dumbledore seufzte einmal, dann fasste er ihn scharf ins Auge.

„Nun gut, Harry. Du hast zwei Möglichkeiten. Entweder ich lege dich hier auf der Stelle übers Knie, weil du in der Küche einen Wutanfall bekommen hast, wie ein kleines Kind; oder du redest mit mir."

Fassungslos starrte Harry seinen Schulleiter an. Er war sich nicht sicher, ob es eine leere Drohung war oder nicht. Aber eigentlich war es ihm auch egal. Allein, dass Dumbledore es wagte so mit ihm zu reden, brachte das Fass zum überlaufen.

„Was wollen Sie eigentlich von mir?", brüllte Harry los und sprang vom Bett. Dumbledore blieb ruhig sitzen, während er mit geballten Fäusten vor ihm stand.

„Wen interessiert es wie meine Noten sind? Das ist allein meine Sache! Ich bin halt nicht so klug wie meine Eltern, egal ob ich so wie sie aussehe oder nicht. Wieso erzählt mir eigentlich jeder immer, wie toll sie doch waren. Das geht mir am Arsch vorbei! Wenn sie so super waren, wären sie nicht gestorben und wären mir aufs Dach gestiegen, wenn ich es gewagt hätte in Zaubertränke durchzufallen. Aber nein...ich musste jahrelang mich zwingen nichts zu lernen, damit ich schlechtere Noten als Dudley hatte. Und jetzt kommen auf einmal Sie und Ihre verrückte Familie voller hochintelligenter und erwarten, dass ich ebenfalls ein Wunderkind bin!"

Er hatte sich heiser geschrien und als er endlich einmal Luft holen musste, nutze Dumbledore das. Er packte ihn am Handgelenk und zog in zu sich heran und bevor Harry wusste wie ihm geschah, lag er in Dumbledores Armen. Er versuchte sich zu wehren, aber der Schulleiter gab ihm nur einmal einen gepfefferten Hieb auf sein Hinterteil, bevor er ihn noch enger zog.

„Lassen Sie mich los, Sie alter, arroganter..."

Wieder traf ihn ein Hieb, der ihm fast die Tränen in die Augen stiegen ließ.

„Aua. Hören Sie auf damit! Zur Hölle noch mal..."

Zwei fiese Schläge auf seine Oberschenkel ließen ihn innehalten.

„Das ist nicht fair!", beschwerte er sich, aber es klang ein wenig jämmerlich, während sein Gesicht an Dumbledores Brust gedrückt wurde.

„Ja, das ist es", bestätigte der Schulleiter sanft. „Es ist nicht fair, das du deine Eltern nie kennen gelernt hast und immer nur in Bruchstücken erzählt bekommst, was sie für Menschen waren. Es ist auch nicht fair, dass du bei diesen Leuten aufgewachsen bist und du für deine Leistungen selber verantwortlich warst. Und es ist nur zu verständlich, dass du deswegen traurig und wütend bist. Ich kann dir diese Gefühle nicht nehmen, noch die vergangenen Jahre ungeschehen machen. Aber ich interessiere mich sehr wohl dafür was einmal aus dir wird. Genauso wie Minerva und jeden der da unten gerade sitzt. Ich weiß, das dies für dich wahrscheinlich genauso beängstigend ist, wie der Gedanke vollkommen alleine zu sein. Erwartungen gerecht zu werden, kann häufig eine große Last sein. Aber glaubst du, dass ich dich anders behandeln würde, wenn du nur Einser hättest?"

Harry brauchte einen Moment um über Dumbledores kleinen Vortrag nachzudenken. Doch dann schüttelte er den Kopf. Langsam entspannte er sich ein wenig und die Wut in seinem Bauch begann sich auf zu lösen. Irgendwie hatte der Mann immer diesen Effekt auf ihn.

„Ich bin schwierig", sagte er irgendwann.

„Sicherlich", gluckste Dumbledore „aber nicht schwieriger als ich in deinem Alter."

„Und ich bin wirklich eine Niete in Zaubertränke."

„Auch das ist sicher, aber ich denke, auch ohne besonderes Talent wirst du einen Abschluss darin schaffen."

„Haben Sie eigentlich auf alles eine Antwort?"

„Waren wir nicht beim du?"

Harry konnte nicht anders als zu kichern.

„Du bist unmöglich!"

„Darauf könnte ich jetzt eine Antwort geben, aber ich lasse es..."

„Ist wohl besser so, Sir"

„Wie ist mein Name?"

„..."

„Mr Potter?"

„Professor Dumbledore?"

„Bengel!"

Harry grinste in den Umhang vor sich.

„Albus", sagte er dann leise und es fühlte sich gleichzeitig falsch und richtig an, den Schulleiter so zu nennen. Immerhin lag er dem Mann jetzt schon längere Zeit in den Armen.

„Du hast eine erstaunliche Auffassungsgabe", sagte Albus trocken. Dann schob er ihn ein wenig von sich weg und nahm sein Kinn in die Hand.

„Mein Junge, es wird noch so viele Situationen geben, in denen du verwirrt, traurig oder wütend bist. Ich möchte nur, dass du weißt, dass ich dich trotz allem lieb habe und das du immer mit mir reden kannst. Egal um was es geht."

„Ich weiß", antwortete Harry. Aber das war leichter gesagt, als getan. „Aber die meiste Zeit verstehe ich mich selber nicht."

„Nun, ich würde behaupten so ergeht es fast jedem Kind in deinem Alter. Immerhin bist du fast dreizehn, also fast in der Pubertät. Und nur zwischen uns beiden", jetzt senkte der Schulleiter die Stimme, als würde er ein großes Geheimnis mit ihm teilen „ich verstehe mich die meiste Zeit auch nicht."

Das brachte Harry zum Lachen. Albus sah ihn eine Weile dabei zu, bis er auf den zerknüllten Brief in der anderen Ecke des Zimmers deutete.

„Da wir das geklärt haben...wie steht es um dein Zeugnis?"

Theatralisch stöhnte Harry, erhob sich aber um den Brief zu holen.

„Du weißt doch eh was darin steht."

„Um ehrlich zu sein, nein. Die Hauslehrer sind für die Zeugnisse verantwortlich, nicht der Schulleiter. Und Minerva wollte es mir nicht verraten."

Diese Ankündigung machte Harry wieder ein wenig nervös. Irgendwie hatte er das bestimmte Gefühl, dass Albus von seinen schulischen Leistungen nicht sehr erbaut sein würde, egal was er gesagt hatte. Mit leicht zittrigen Fingern öffnete er den Brief.

Sehr geehrter Mr Potter,

Anbei erhalten Sie das Jahresabschlusszeugnis für die zweite Klasse der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei.

Die Gesamtnote setzt sich aus drei Teilen zusammen, die gleich gewichtet sind. Die Abschlussprüfung, sowie die theoretischen und praktischen Leistungen des ganzen Jahres. Außerdem finden Sie eine Zusatznote bei jedem Fach, die sich aus dem Betragen berechnet (Regelmäßige Abgabe der Hausaufgaben, Pünktlichkeit etc.). Diese fließt nicht in die schulische Note hinein, ist dennoch ein wichtiger Bestandteil des Zeugnisses.

Bitte beachten Sie, dass eine Sechs in der Gesamtnote eines Faches oder zwei Fünfen zum automatischen nicht bestehen der Stufe führen. In diesem Fall können Sie eine Nachprüfung absolvieren. Bitte wenden Sie sich bei Fragen an ihren zuständigen Hauslehrer.

Verwandlung

Praktisch: 3 Theoretisch: 3 Abschlussprüfung: 3 Gesamtnote: 3

Betragen: 2

Zauberkunst

Praktisch: 2 Theoretisch: 4 Abschlussprüfung: 3 Gesamtnote: 3

Betragen: 4

Kräuterkunde

Praktisch: 2 Theoretisch: 4 Abschlussprüfung: 4 Gesamtnote: 4

Betragen: 4

Zaubertränke

Praktisch: 5 Theoretisch: 5 Abschlussprüfung: 6 Gesamtnote: 5

Betragen: 6

DADA

Praktisch: 1 Theoretisch: 1 Abschlussprüfung: 1 Gesamtnote: 1

Betragen: 2

Zaubereigeschichte

Theoretisch: 4 Abschlussprüfung: 5 Gesamtnote: 4

Betragen: keine Angabe

Astronomie

Praktisch: 4 Theoretisch: 5 Abschlussprüfung: 4 Gesamtnote: 4

Betragen: 5

Harry James Potter hat erfolgreich das zweite Jahr bestanden. Wir freuen uns darauf ihn am ersten September in der Dritten Klasse zu begrüßen.

Hochachtungsvoll,

Minerva McGonagall

„Und? Wie läuft die Suche nach einem neuen Geschichtslehrer?", fragte Harry ohne aufzublicken.

„Sehr nett", erwiderte Albus und streckte mit hochgezogener Augenbraue die Hand nach dem Stück Pergament aus. Widerwillig gab Harry es ihm und tapste dann unruhig von einem Fuß auf den Anderen. An Albus Miene konnte man nicht das geringste ablesen. Als er jedoch aufsah, war kein fröhliches Funkeln in seinen Augen. Eher wirkte sein Gesicht eine Mischung aus streng und nachdenklich.

„Weißt du was das ist?"

„Ein Pergament?" Sein Kommentar wurde beflissen ignoriert.

„Das ist genau das, was ich erwartet habe."

„Ist das jetzt gut oder schlecht?", lächelte Harry.

„Weder noch. Es bestätigt mich allerdings darin, dass du durchaus Talent hast. Du setzt es nur nicht richtig ein. Kurzum: du bist faul!"

„Danke", erwiderte Harry sarkastisch und verdrehte die Augen. Das klang ihm viel zu sehr nach Hermines Tiraden.

„Ich meine es ernst, mein Junge. Das einzige Fach für das du dich wirklich interessierst, Verteidigung, bist du überdurchschnittlich gut. Du lernst und das sieht man auch an deinen Noten. Verwandlung und Zauberkunst sind mittelmäßig, aber ich denke das liegt daran, dass du weißt das Minerva und Filius dir aufs Dach steigen würden, wenn du nicht ab und zu etwas tun würdest. Die anderen Fächer sind gerade noch ausreichend, sodass du durch kommst. Zaubertränke, das einzige Fach, wo du wirkliche Probleme hast, lässt du einfach schleifen."

„Ich habe doch gesagt, ich bin eine Niete darin"

„Selbst wenn das der Fall sein sollte, entschuldigt das weder deine sechs in Betragen, noch deine schlechten Leistungen in der Theorie. Ein Fach nicht zu mögen, sich aber trotzdem anzustrengen oder einfach Arbeitsverweigerung zu betreiben, sind zwei völlig unterschiedliche Dinge."

Er war jetzt ganz der Schulleiter und Harry fühlte sich eindeutig unwohl unter seinem Blick. Ein kleiner Teil von ihm stimmte Albus zu, doch der weitaus größere fand es ungerecht, ihm einfach zu unterstellen er wäre faul. Er hatte das Schuljahr doch geschafft, mehr verlangte doch Niemand. Albus kniff die Augen ein klein wenig zusammen, als wüsste er haargenau, was Harry dachte.

„In Kräuterkunde zum Beispiel hast du Praktisch eine zwei, trotzdem kommt am Ende nur eine vier heraus, weil du dir absolut keine Mühe gibst, sondern nur das Nötigste tust, um das Schuljahr zu schaffen. Dabei glaube ich, dass dir das Fach durchaus Spaß macht, du nur keine Lust hast."

„Das stimmt nicht", begehrte Harry auf, aber Albus zog nur eine Augenbraue hoch und er klappte den Mund wieder zu. Stoisch kreuzte er die Arme vor der Brust und kaute auf seiner Unterlippe herum. Albus musste sich arg zusammen reißen seine strenge Miene zu behalten. Wenn Harry wüsste, wie jung er in diesem Moment aussah, würde er es sofort lassen.

„Alles in Allem glaube ich, dass du in jedem Fach, ohne Probleme, ein bis zwei Noten besser sein könntest. Ja, selbst in Zaubertränke. Hast du dir einmal überlegt wie es die nächsten Jahre weiter gehen soll? Ab September kommen noch zwei Fächer hinzu und auch wenn das für dich noch weit weg klingen mag, in drei Jahren hast du die ersten wichtigen Prüfungen. Hast du dann vor für die ZAGs alles nachzuholen, oder reicht es dir, wenn du überall eine vier hast und dann von Hogwarts abgehst? Ich weiß nicht, ob es dir bewusst ist, aber für die UTZ Fächer brauchst du einen gewissen Schnitt. Und was auch immer du später werden willst, es gibt kaum Jobs bei denen die Zugangsvoraussetzungen unter einer drei liegen."

Harry bekam bei der Standpauke rote Ohren. So hatte noch nie Jemand mit ihm geredet und automatisch ging er in Abwehrhaltung.

„Das hatte ich nicht vor, es..."

„Sehr gut", unterbrach Albus ihn und erhob sich vom Bett. „Dann sind wir uns ja einig, dass du die Zeit hier nutzen wirst, um deine Sommeraufgaben zu machen und für die Schule zu lernen."

„Was?"

„Ab morgen nach dem Frühstück dann", Albus tätschelte ihm einmal auf die Schulter und ging dann hinaus.

„Hab ich irgendwas nicht mitbekommen?", fragte Harry seinen Schrank, nachdem er eine Minute verblüfft dagestanden hatte.

„Das kann er nicht machen!"