Alice

Zwei Monate später

Seit fünf Monaten lebten wir jetzt ohne Bella. Es wurde nicht besser, sondern schlimmer.

Seit geraumer Zeit dachte Edward immer öfter darüber nach, nach Forks zurückzukehren. Ich sah es an meinen ständig wechselnden Zukunftsvisionen. Bellas Zukunft allerdings konnte ich immer noch nicht sehen. Nicht dass ich es nicht ständig versuchen würde, aber das einzige was daraus hervorging waren mörderische Kopfschmerzen.

Ich stieg gerade die Treppe hinunter, als ich hörte, wie Jasper und Emmett den Fernseher anstellten. Ich gesellte mich zu ihnen ins Wohnzimmer, wo wir sowie so die meiste Zeit des Tages verbrachten. Edward stand teilnahmslos am Fenster, Rose versuchte, sich ein neues Kleid zu entwerfen, Carlisle las und Esme stellte frische Blumen auf den Tisch.

Der Nachrichtensprecher sortierte seine Zettel, auf einmal erschien im Hintergrund ein Bild von Forks.

„In der Kleinstadt Forks in der Nähe von Seattle auf der Halbinsel Olympic spielt sich gegenwärtig eine Tragödie ab. Seit zwei Monaten tappen die Ermittler nun schon im Dunkeln. Von dem Mörder, der dreizehn Menschen in den Wäldern rund um Forks tötete, fehlt nach wie vor jede Spur. Bei den Morden ist immer das gleiche System zu erkennen, aufgrund dessen wird von einem Serientäter ausgegangen. Inzwischen hat die örtliche Polizei den Fall an das FBI weitergegeben, da sie nicht über die geforderten Mittel verfügt, die benötigt werden, um diese Morde aufzuklären. Der Täter agiert sehr professionell und tötet Menschen unabhängig von Alter und Lebenslage. Zwischen den Opfern wurden keine Verbindungen festgestellt, der Mörder tötet wahllos und ohne sichtliches Motiv. Eine junge Frau wird noch vermisst. Den Menschen in Forks wurde nahe gelegt, den Wald nicht zu betreten. Das FBI verspricht eine schnelle Lösung des Falls. Nun kommen wir zum Wetter..."

Edward entfuhr ein erstickter Laut. Ich starrte entsetzt den Nachrichtensprecher an, der ungerührt die Wetteraussichten für die kommenden Tage ankündigte.

Bella war in Gefahr, oder, schoss es mir durch den Kopf, war sie bereits tot. Das könnte der Grund dafür sein, dass ich ihre Zukunft nicht mehr sehen konnte...

Edward riss seinen Blick vom Bildschirm los und starrte mich an. Er hatte meine Gedanken gelesen. Emmett schien kurz davor zu sein, den Fernseher aus dem Fenster zu werfen und Rose hatte ihre kunstvolle Zeichnung zerrissen. Edward machte sich Vorwürfe, ich musste keine Gedanken lesen können, um das zu wissen.

Bella könnte wegen uns tot sein. Edward vergrub den Kopf in den Händen, dann sprang er plötzlich auf. „Los, macht schon! Packt das nötigste ein! In einer halben Stunde ist Abfahrt", rief er und verschwand aus dem Zimmer.

Esme sah Carlisle besorgt an.

„Was ist, wenn Bella etwas passiert ist?", fragte sie leise.

„Dann", sagte Carlisle. „War das hier nur die Vorstufe zur Hölle."

Rose uns Emmett sprangen auf und verließen das Wohnzimmer. Nach fünf Monaten des Nichtstuns und der Hoffnungslosigkeit war es ein Segen, endlich wieder eine Perspektive zu haben. Jasper nahm meine Hand und zog mich mit sich.

Eilig stopfte ich Kleidung in meinen Koffer und beschränkte mich ausnahmsweise mal auf das Nötigste. Ich konnte unsere Zukunft endlich wieder glas klar sehen.

Wir würden nach Forks zurückkehren. Jasper kam mit einem arm voll Schuhe ins Zimmer.

„Willst du die auch noch mitnehmen? Dann brauchen wir halt noch einen Koffer", sagte er.

Ich schüttete den Kopf. „Nicht so wichtig." Jasper zog überrascht die Augenbrauen hoch. „Wer bist du und was hast du mit Alice gemacht?"

Jasper war die Erleichterung deutlich anzusehen. Endlich war er nicht mehr unserer schlechten Stimmung ausgeliefert und konnte sich an die Hoffnung klammern, dass es jetzt nur noch besser werden konnte. Oder, sagte eine leise Stimme in meinem Inneren in Bezug auf Carlisles Antwort vorhin, wird es noch viel schlimmer.

Die Tatsache, dass Bellas Zukunft für mich unerreichbar war, bereitete mir Sorgen. Bei jedem anderen funktionierte meine Gabe tadellos.

Ich gab mir einen Ruck und verdrängte die dunklen Gedanken. Nach fünf Monaten in denen ich ganz meiner Trauer ausgeliefert war, musste ich mir ein winziges bisschen Euphorie gönnen, mir ein kleines Zugeständnis machen.

Draußen stand Edward nervös neben dem Volvo und lud das Gepäck ein.

Jede Faser seines Körpers stand unter Spannung.

„Wo beleibt den der LKW für eure Klamotten?", scherzte Em.

Ich lächelte, dankbar über seinen Witz.

„Esme wird irgendwann den Rest abholen", sagte Rose und schob ihr spärliches Gepäck in den Kofferraum. Emmett kniff die Augen zusammen, sein Blick schnellte zwischen Rose und mir hin und her. „Ihr reist mit nur einem Koffer? Das ich das noch erleben darf." Er grinste.

Rose warf ihm einen bösen Blich zu. „Könnt ihr mal mit dem Gestreite aufhören?", fragte Edward gereizt. „Ich will endlich losfahren!"

Emmett hob beschwichtigend die Hände. „Wow, Brüderchen. Sei nicht so aggressiv, dass ist doch mein Part." Edward stieß wütend die Luft aus.

„Hör auf mit dem Theater, Emmett."

Em rollte mit den Augen. „Entspann dich, Edward. Heute Abend siehst du deine Bella wieder." Edwards Augen sprühten Funken vor Wut.

„Und was ist, wenn nicht? Hast du überhaupt kein Gehirn?", fauchte er.

Emmett zuckte vor Edwards Wut zurück, obwohl er einen Kopf größer war als er.

„Beruhigt euch!", sagte Carlisle und verstaute den letzten Koffer im Jeep.

„Es bringt doch nichts, wenn wir uns streiten."

Edward setzte sich wortlos hinter das Steuer des Volvos, Emmett hinter das des Jeeps.

Ich ließ mich neben Edward auf den Beifahrersitz fallen, Jasper und Esme setzten sich auf die Rückbank. Edward drängelte sich an einer Schlange wartenden Autos vorbei und startete ein waghalsiges Überholungsmanöver, Em folgte ihm. Es hätte nicht viel gefehlt und Edward hätte die Bodenplatte durchgetreten, anstatt nur Gas zu geben. Jeden Kilometer, den wir hinter uns ließen, brachte uns Bella näher.
Ich konnte es kaum erwarten, sie endlich wieder in meine Arme zu schließen. Meine tollpatschige, liebenswürdige, niedliche Schwester. Ich erkannte das Lied im Radio und drehte die Lautstärke hoch. Edward warf mir einen seltsamen Blick zu. You got the Love von Florence and the machine dröhnte laut durchs Auto, Bellas Lieblingslied.

Ich stimmte mit ein:

Time after time I think "Oh Lord what's the use?"

Time after time I think it's just no good

Sooner or later in life, the things you love you lose

But you got the love I need to see me through

You got the love

You got the love

You got the love ...

Am Abend rollten wir in Forks ein, wir hatten die Strecke in Rekordgeschwindigkeit zurückgelegt.

„Halt mal bitte an!", verlangte ich.

Edward sah mich pikiert an, schüttelte dann den Kopf und hielt am Randstreifen.

„Ich nehme an, du willst mir nicht sagen, wozu das gut ist?", fragte Edward und verschränkte die Arme vor der Brust. Emmett hielt hinter uns und gestikulierte wild, um uns auf sich aufmerksam zu machen. „Was ist los?", fragte er irritiert.

Ich antwortete weder Em noch Edward und stieg aus dem Auto.

An dem hohen Holzzaun war eine Art Gedenktafel für die Opfer der Angriffe gestaltet worden. Große, schwarz weiße Fotografien bedeckten den Zaun, davor hatten die Menschen Kerzen und Blumen hingelegt.

„Mrs. Coupe, die Sekretärin in der Schule ist tot... und Mr. Newton, der Besitzer des Outdoorladens... und das ist doch ein Kollege von dir, oder Carlisle?"

Die anderen waren inzwischen auch ausgestiegen und betrachteten die Fotos, Bellas war nicht dabei. „Colin", sagte Carlisle. „Er war ein guter Arzt."

Emmett war zurückgeblieben und starrte gebannt auf einen stark in Mitleidenschaft gezogenen Zettel zu seinen Füßen. Er bückte sich und hob das Papier auf. Mit vor Schock versteinertem Gesichtsausdruck reichte er es Edward.

Ich konnte einen flüchtigen Blick darauf erhaschen. Wer hat dieses Mädchen gesehen? Stand da in großen Druckbuchstaben. Daneben war ein Foto von Bella abgebildet.

Die achtzehnjährige Isabella Swan wird seit dem zweiten Juni vermisst. Wer sie an diesem Tag in der Nähe des nördlichen Abschnitts der Forkser Wälder gesehen hat, informiert bitte UMGEHEND die Polizei. Wir danken für ihre Mithilfe.

„Was?" Jasper starrte fassungslos auf das durchweichte Papier.

„Bella wird schon seit zwei Monaten vermisst?"

Emmett räusperte sich. „Alice, glaubst du, der Grund dafür, dass du Bellas Zukunft nicht mehr sehen kannst ist, dass sie vielleicht gar nicht mehr am Leben ist?", fragte er zaghaft.

Ich zuckte mit den Schultern. „Die Möglichkeit bestünde zumindest", antwortete ich während sich mein Blick immer noch auf Bellas Foto fixierte. Es fühlte sich an, als würde etwas in mir zerbrechen.

Edwards Hände zitterten unkontrolliert, seine Atmung beschleunigte sich, als wäre er nichts weiter als ein Mensch. „Wir dürfen keine voreiligen Schlüsse ziehen. Wer weiß, vielleicht ist die Vermisstenanzeige schon alt und Bella ist längst wieder zuhause. Es kann auch andere Gründe dafür geben, dass Alice ihre Zukunft nicht mehr sieht", sagte Carlsile mit fester Stimme. „Ich würde vorschlagen, dass wir jetzt erstmal zu Bella nachhause fahren."

Wortlos ging Edward zurück zum Volvo, doch als er sich wieder ans Steuer setzen wollte, hielt Carlisle ihn zurück. „Ich glaube, dass ist jetzt keine so gute Idee", meinte er und nahm Edwards Platz ein. Der setzte sich immer noch bebend auf die Rückbank zu Esme und Jasper.

Der Anblick von Bellas Haus war mir schmerzhaft vertraut. Ihr Transporter war am Randstreifen geparkt, Charlies Polizeiwagen stand in der Einfahrt.

Im Haus brannte das Licht nur im Erdgeschoss, Bellas Zimmer war dunkel.

Charlie sah im Wohnzimmer fern, es lief ein Baseballspiel.

Bevor Carlisle den Klingelknopf drückte, drehte er sich zu uns um.

„Egal was uns Charlie erzählt oder nicht erzählt- wahrscheinlich wird er uns sowie so gleich wieder die Tür vor der Nase zu knallen- müssen wir uns zusammen reißen. Vor Charlies Augen dürfen wir nicht die Fassung verlieren", sagte er eindringlich. Zum Schluss sprach er ausschließlich mit Edward. Ich umklammerte Jaspers Hand.

Carlisle klingelte und ich konnte Charlies schwere Schritte im Flur hören.

Er öffnete die Tür, sein Mund klappt vor Überraschung auf, als er uns sah.

Charlies Anblick war ein kleiner Schock. Er schien um Jahre gealtert zu sein. Sein Haar war von grauen Strähnen durchzogen und die Falten hatten sich tiefer in sein Gesicht gegraben. Er wirkte unheimlich erschöpft und müde.

„Dr. Cullen?", fragte er perplex, dann fiel sein Blich auf mich und Edward und ihm schien ein Licht aufzugehen.

„Guten Abend, Charlie. Ich hoffe unser Besuch kommt nicht ungelegen. Wir haben eine lange Fahrt hinter uns, doch wir wollten noch schnell vorbeischauen. Wie geht es Bella?"

Carlisles Stimme klang fest und ruhig, doch wer ihn kannte, bemerkte, dass er alles andere als entspannt war. Wir alle hielten förmlich die Luft an, als wir auf Charlies Antwort warteten.

Er zog die Augenbrauen hoch.

„In Kanada scheint man ja nicht gerade viel mitzubekommen", bemerkt er misstrauisch.

„Dürfen wir vielleicht reinkommen?", fragte Carlisle schüchtern.

Charlie grummelte etwas unbestimmtes, trat dann aber zur Seite.

Im Wohnzimmer ließ er sich auf einen Sessel fallen, wir quetschten uns auf das Sofa. Emmett und Edward holten sich Stühle aus der Küche.

„Was ist mit Bella? Wir haben eine Vermisstenanzeige an der Gedenktafel gesehen...", sagte Edward. Er sprach nicht so beherrscht wie Carlisle. Ich warf ihm einen warnenden Blick zu.

Charlie sah uns aus müden Augen an. Ich hatte erwartet, dass er bei Edwards Anblick ausrasten würde, doch dazu schien ihm die Kraft zu fehlen.

„Sie ist seit Anfang Juni verschwunden. Sie... ist von einem Waldspaziergang nicht mehr zurückgekommen. Ich hab diesem Idioten vom FBI gesagt, dass ich nichts von diesen Zetteln halte, aber er hat sie trotzdem drucken lassen. Ich bin doch nicht so naiv zu glauben, dass auch nur die geringste Möglichkeit bestünde, dass Bella noch lebt. Sie war die erste, die von der Bestie getötet wurde. Nur weil sie ihre Leiche nicht gefunden haben, versuchen sie mir einzureden, dass Bella vielleicht noch am Leben sein könnte. Sie haben eine große Menge ihres Blutes im Wald entdeckt..." Charlie schwieg einen Moment.

Jedes einzelne Wort, dass seinen Mund verließ war wie ein Schlag ins Gesicht.
Ich erhaschte einen Blick auf Edwards schmerzverzerrtes Gesicht. Schnell verbarg er es in den Händen, damit Charlie es nicht sah.

„Es ist meine Schuld", sagte Edward. Seine Stimme wurde von seinen Händen gedämpft.

Charlie sah ihn irritiert an. „Ich will nicht behaupten, dass ich dich sonderlich mag Edward, schließlich ist meine Bella an eurer Trennung fast zerbrochen, nach ihrem Klinikaufenthalt hätte ich dich wirklich erwürgen können, aber an ihrem Tod trägt keiner die Schuld. Teenager-Beziehungen gehen nun mal in die Brüche, so was passiert. Das ist ganz normal." Das Band, welches Bella und Edward verbunden hatte, konnte man wohl kaum als „Teenager-Beziehung" bezeichnen.

„Ich hätte es verhindern können." Edward hob den Kopf. Sein Blick starrte ins Leere.

„Nun mach aber mal Halblang, Junge. Dieses Geschöpf, das in den Wäldern sein Unwesen treibt, ist sehr gefährlich. Es... ist möglicherweise kein Mensch. Es hinterlässt keine Spuren, egal was sie in den Nachrichten erzählen. Alle dreizehn Leichen waren blutleer und hatten Bissspuren am Hals. Das ist wie in einem schlechten Vampir-Film. Diese Informationen hält man natürlich von der Öffentlichkeit fern, sonst will jeder auf einmal einen Vampir gesehen haben... was ich damit sagen will ist, dass keiner Schuld hat, an dem was mit Bella passiert ist."

Ich erstarrte, meine Familie tat es mir gleich. Ein außer Kontrolle geratener Vampir mordete ungestört in Forks, während wir uns in Kanada befunden hatten.

Natürlich war es unsere Schuld.

Ich war mir sicher, dass es jetzt nicht mehr schlimmer kommen konnte.

Alle erdenklichen Katastrophen waren bereits eingetroffen. Mein Gehirn schien erst jetzt zu realisieren, was geschehen war. Eine einzige Gewissheit brannte sich mit der Gewalt eines glühenden Metalls in mein Gedächtnis: Bella war tot, ermordet von einem Vampir.

Esmes Körper wurde von Schluchzern geschüttelt, Rose hatte die Hände auf den Mund gepresst, Carlisle rang um Fassung, Emmett versuchte sich zu beruhigen, Jasper war gepeinigt von der Gewalt der Gefühle, die auf ihn einstürmten. Edward schien kurz vor einem Nervenzusammenbruch zu stehen. Er sprang auf und rannte nach draußen, hätte Charlie in diesem Moment zu ihm hingesehen, hätte er gemerkt, dass mit uns etwas nicht stimmte.

Wie fühlte ich mich? Leer. Das schien mir eine passende Bezeichnung für meine Gefühlslage zu sein. Konnte ein längst erstarrtes Herz brechen? Keine Ahnung, aber so fühlte es sich an. Ich fühlte mich hilflos.

In den letzten fünf Monaten war das ein allgegenwärtiges Gefühl gewesen, die Machtlosigkeit war mein ständiger Begleiter.

Jetzt brachte mich die konzentrierte Form dieses Gefühls fast um den Verstand.

Charlie sah Edward verwundert nach.

„Für den Jungen scheint es nicht einfach zu sein", bemerkte er.

Carlisle schien wieder einigermaßen in der Lage zu sein, das Gespräch weiter zu führen, doch es war Emmett der etwas sagte.

„Können Sie uns die Stelle beschreiben, an der man Bellas Blut gefunden hat?", fragte er mit seltsam erstickter Stimme.

Charlie runzelte die Stirn. „Auf der anderen Seite des Waldes, in der Nähe des Hauptwanderwegs. Da gibt es so einen Felsbrocken, da hat man..." Plötzlich stockte er und die Zornesröte schoss ihm ins Gesicht. „Ja aber, ihr werdet doch wohl nicht da hin gehen wollen?", brüllte er. „Niemand betritt den Wald, ist das klar?! Ich kann verstehen, dass es einen gewissen Reiz ausmacht, eigene Nachforschungen zu betreiben aber doch nicht bei so was! Diese Bestie hat meine Tochter auf dem Gewissen, ich werde nicht zulassen, dass sie euch auch noch kalt macht!"

Charlie redete sich richtig in Rage und Carlisle musste ihm gefühlte hundertmal beteuern, dass wir uns alle vom Wald fern halten würden.

Carlisle stand auf. „Danke, Charlie, dass Sie mit uns gesprochen haben. Ich weiß, Sie werden sich denken, dass wir uns gar nichts aus Bella gemacht haben aber das stimmt nicht", sagte er ernst. „Sie war ein Familienmitglied", schluchzte Esme. Charlie tätschelte ihr schüchtern den Arm. „...Und Edward hat sie sehr geliebt, egal was er gesagt hat", warf ich ein.

Charlie lächelte müde.