AN1: Da einige Leute scheinbar sich darüber aufregen mache ich noch einmal darauf aufmerksam, das:

1. Die Geschichte ansich im englischen Original alleine Wolfwalker (Ron) gehört, und nicht aus meiner Feder stammt.

2. Ich nachweisslich explizit die Erlaubnis hatte, sie zu übersetzen, ggf. nachweisbar durch Screenshot der originalmail, die noch vorhanden ist.

AN2: As Some guys seem to take Notice of this Series i proclaim 2 things:

1. This Story itself and all Things in it (english and German Version) belong completely! to Wolfwalker (Ron) and i am NOT the original Author.

2. I had the explicit PERMISSION to translate the English version, which i can show by an Screenshot of the original Mail (mail-Copy possible).

OK, On with the Story.

Sunrise T-Minus 5 months 29 days

Harry erwachte am nächsten Morgen und blieb noch eine Zeit lang im Bett liegen und ent spannte sich. Zögernd, als er sich an die Ereignisse vom Vortag erinnerte, warf er die Decke von seinem Körper und zog sich schnell seine Trainingskleidung an. "Aloria, wie geht es Re mus?"

"Die Veränderungen der DNA wurden heute Nacht um 03:30 beendet und werden derzeit analysiert. Seine Energielevel nähern sich langsam neunundachtzig Prozent und er scheint sehr ruhig zu schlafen." sagte Aloria. "Ich schlage vor, das Koma langsam aufzuheben so dass er um die Mittagszeit erwacht."

Harry betrat nun die Transfereinheit und bat sie gleichzeitig die entsprechenden Schritte einzuleiten, bevor er fragte. "Ich von den anderen schon jemand erwacht"

Aloria überprüfte die internen Sensoren und sagte. "Nein, bisher nicht, aber das hat nichts zu bedeuten, außer das deine Gäste sich bisher nicht außerhalb ihrer Wohnungen bewegen."

Harry legte einen Finger auf den Bildschirm und gab mental den Befehl, ihn zur Transferstati on nahe dem Gewächshaus Sigma Alpha 33 zu bringen, das er selbst aber einfach nur als „den Park" bezeichnete, da die eigentliche Bezeichnung ihm zu umständlich war.

Während er den Korridor in Richtung des riesigen kuppelförmigen Gewächshauses entlang ging begann er mehrere Aufwärmübungen. Anschließend begann er seinen morgendlichen Rundlauf um die gut drei Kilometer, welche die Kuppel durchmass, während er über die Er eignisse der letzten vierundzwanzig Stunden nachdachte.

Harry nahm nun erneut Geschwindigkeit auf und begann die zweite Runde, während dieser Lauf dafür sorgte, das sein Kopf wieder etwas klarer wurde.

Nachdem er seine letzte Runde beendet hatte, während der er zu schwitzen begonnen hatte, verliess Harry den Weg und ging in Richtung der Mitte der Kuppel, wo er einen Moment inne hielt, um wieder zu Atem zu kommen, bevor er mit seinen mentalen Übungen begann.

XXXX

Bill aus dem Bad, wo er eine Dusche genommen hatte, und ging zum Waschbecken, als er die graue Kleidung entdeckte, die daneben lag. Er hob sie auf und bemerkte, das neben der Tatsa che das sie sauer war, sie genau seiner Größe entsprach.

Nun, Harry hatte ja gesagt, das er sich um die Dinge gekümmert hatte und das sie sich ent spannen sollten um die letzte Nacht zu verarbeiten.

Bill fühlte sich, nachdem er sich angezogen hatte, deutlich besser und trat zu der Tür seiner Wohnung. Als diese sich von selbst öffnete, sprang er fast ein Stück zurück.

Bill murmelte etwas über intelligente Gebäude und trat auf den Flur hinaus, wo er beinahe mit Charlie zusammenprallte, der die gleiche Kleidung trug wie er.

"Hallo Bill, du bist auch schon wach." sagte Charlie grinsend.

„Oh als du die Unschuld in Person wärst. Du wolltest mich wecken oder." fragte Bill grin send.

Charlie sagte mit ernster Stimme. "Nun, eigentlich hoffte ich das wir beide in Ruhe mit Harry reden können, bevor die anderen Aufwachen."

"Genau das hatte ich vor, aber das Problem dürfte sein, das ich vielleicht in der Lage bin, uns in unsere Wohnungen zurückzuführen, aber ich habe keine Idee davon, wie wir in die Kran kenstation gelangen sollen." sagte Bill, während er vor dem dunklen Display an der Wand in jenem Raum standen, wo sie letzte Nacht angekommen waren.

"Harry sagte letzte Nacht das wir, wenn wir etwas benötigen, Aloria fragen sollen." sagte Charlie.

"Aloria, kannst du uns dabei helfen, Harry zu finden, falls er bereits wach sein sollte?" fragte Charlie.

Bill zuckte leicht zusammen, als das Display vor ihm aufleuchtete und zu einem Korridor nahe einer riesigen Kuppel in der Mitte der Stadt wechselte. Er wäre wesentlich erleichterter, wenn er jene Sprache hätte lesen können, die auf dem Display erschien, denn diese schien den Ort zu beschreiben.

Als er sah, das sich das Display erneut veränderte und nun jenen Raum zeigte, wo sie standen, dachte er, das Raum vielleicht der falsche Name war, denn der Raum hatte die Größe eines Schranks, aber dann wanderten seine Gedanken zu jenem Raum nahe der Kuppel und alles veränderte sich.

Bill drehte sich um und murmelte etwas, während er sich umsah, denn es war eindeutig, das sie an einem anderen Ort waren. "Verdammt nochmal, erinnere mich bitte daran, sie niemals zu verärgern, denn ich weiß nicht, wo ich dann landen würde."

Charlie kicherte leicht und verliess den kleinen Raum direkt nach Bill und folgte diesem nach Links den Korridor entlang, allerdings rammte er dann auf einmal Bill, der plötzlich angehal ten hatte.

"Bei Merlin." rief Bill erstaunt, während er den Anblick vor sich verarbeitete, den er durch die Glasscheiben vor sich in einer Art Park sah.

"Mutter aller Drachen." sagte Charlie. "Siehst du auch, was ich sehe?"

Beide beobachteten erstaunt wie Harry durch Übungen glitt, die einem gefährlichen Tanz äh nelten, während er von einer glühenden Energie umgeben war.

Charlie kam als erster wieder zu Sinnen und lief den Korridor entlang zu den Türen und durch diese in den Park. Leider überraschte er damit Harry völlig, der sich umdrehte und seine Arme ausstreckte, so dass die Energie Charlie ergriff und ihn fest an die nächste Wand drückte.

Harry öffnete nun seine Augen und beendete seinen Trance-artigen Zustand und lächelte leicht, als er sich erhob und die Arme senkte, wodurch Charlie wieder auf dem Boden landete.

Harry schnaubte leise als er mental das Kommando gab, das lautete „AUFWACHEN" und grinste, als Charlie überrascht aufsprang, wodurch er wiederum Bill um warf, der ihm gerade aufhelfen wollte.

"Gibt es einen Grund dafür, das ihr beiden euch an mich heranschleicht?" fragte Harry wäh rend er ein Handtuch erscheinen ließ und sich den Schweiß abwischte.

Da er mit beiden Mitleid bekam sagte er außerdem. "Kommt, lasst uns nach Remus und Tonks schauen und dafür sorgen, das sie sich etwas frisch macht. Die anderen sollten bis da hin aufgestanden sein und dann können wir uns zum Frühstück in meiner Wohnung treffen."

"Warte bitte einen Moment, Harry, wir wollten mit dir über Dad's Körper sprechen." sagte Charlie während er hinter Harry herlief.

Harry hielt vor der Transferstation inne und drehte sich mit ernstem Gesicht um. "Es tut mir wirklich Leid, das euer Dad leiden musste. Er war ein guter Mann, der es nicht verdiente, so vom Ministerium behandelt zu werden."

"Es ist nicht dein Fehler. Es ist der von Scrimgeour. Und er wird dafür bezahlen…nicht du." sagte Bill.

Harry nickte und schaute zu beiden. "Was kann ich tun?"

"Mit Dad's Tod bin ich das neue Familienoberhaupt. Die Tradition der Familie besagt norma lerweise, das er in unserer Familiengruft begraben wird, aber da Voldermort noch immer aktiv ist und es liebt, Inferi zu kreieren, um sie gegen Familienmitglieder einzusetzen, denke ich ist es am Besten, ihn einzuäschern und die Asche im Grab beizusetzen." sagte Bill.

Harry hielt kurz inne, um die beste Antwort zu finden. "Voldermort wurde mit dem Trank in fiziert, den ich erschaffen habe und während wir hier reden, wird sein magischer Kern zer stört."

"Maximal drei Monate, etwas länger, wenn er mehr markierte Todesser hat als ich denke. Und selbst wenn er irgendwie den Schock überlebt, wird er nichts anderes als ein schwacher Mug gel sein." Nun schaute er erneut zu Bill. "Ich frage mich daher, möchtet ihr für drei Monate mit der Familientradition brechen?"

Als er sah, das Bill unentschlossen war, sagte Harry, "Könnt ihr diese wenigen Monate war ten? Ich versichere euch, das der Körper eures Vaters sicher in einem Stasisfeld liegt und bis ans Ende des Universums dort verbleiben kann, wenn es nötig ist."

Zögernd sagte Bill. "Ich weiß nicht, mein Instinkt sagt mir ihn einzuäschern, aber anderer seits hast du hier auch einen sehr wichtigen Punkt."

"Ein paar Stunden werden keine Rolle spielen. Warum fragen wir nicht die Zwillinge und Ron, was sie darüber denken, bevor wir es mit Mum besprachen." sagte Charlie.

Daraufhin nickte Bill und Harry trat erneut auf die Transferstation zu und grinste leicht, als Bill etwas über „besessene Gebäude" murmelte, während er auf die anderen beiden Wartete und, nachdem sie den Raum betreten hatten, die Tür schloss.

"Harry, was ich fragen wollte, was ist dies für ein Teil?" fragte Charlie.

Harry setzte ein regelrechtes Lehrergesicht auf und sagte. "Überall in der Stadt findet ihr diese Transferpunkte, oder TP abgekürzt, am besten lässt es sich mit dem Flohnetzwerk verglei chen, nur ohne Feuer und die ganzen Sachen."

"Betretet sie, und gebt dann über das Display hier euren Zielort ein, oder in eurem Fall, bis ihr die Sprache der Alteraner lesen und sprechen könnt, sagt ihr einfach euer Ziel." sagte Harry und demonstrierte es in dem er laut und deutlich "Krankenstation Eins, Hauptdeck." sagte.

"Wie ihr sicher bemerkt habt, gibt es ein kurzes Aufleuchten an dem Display, das anzeigt, das sich das System aktiviert hat und uns zu der gewünschten TP bringt." sagte Harry und verliess die Station in Richtung der Krankenstation.

"Und die Türen, Harry, was ist mit denen. Sie reagieren als wenn sie entsprechend verzaubert wären." fragte Charlie.

"Ich denke, streng genommen sind sie es auch, aber nicht auf eine Weise wie ihr es kennt. Sie erkennen schlicht wenn jemand nahe genug an sie heran tritt und öffnen sich." sagte Harry la chend, als er die sprachlosen Gesichter der beiden sah.

Harry ging zu Tonks hinüber, die halb in einem Stuhl in der Nähe von Remus lag und schüt telte sanft ihre Schultern. "Tonks… Tonks aufwachen, es ist bereits früh am Morgen."

Als Tonks sich zu bewegen begann, ging Harry zu dem Bett hinüber und entfernte die Verbin dung von Remus' Hals, da er außer Gefahr war und legte sie wieder in die Schublade unter dem Tisch zurück.

Harry bemerkte, das weite Teile des grauen Haares von Remus verschwunden waren und sein Gesicht viel jünger wirkte. Deshalb fühlte Harry sich sehr zufrieden, besonders da seine neuen Tränke eindeutig funktionierten.

Er betrachtete kurz die Anzeigen, während Bill und Charlie es übernahmen, Tonks endgültig aufzuwecken, und führte einen letzten Scan durch und war sehr zufrieden als er sah, das die Zellregeneration noch immer aktiv war und einige der schweren Jahre, die Remus als Wer wolf erleben musste, behoben wurden.

"Er wirkt irgendwie jünger." flüsterte Tonks.

Tonks drehte sich zu Harry um und fragte. "Ist er…"

Harry lächelte, "Es geht ihm gut, besser sogar als früher, wie du sehen kannst." sagte Harry und deutete auf das dunkle Haar des Mannes.

Tonks begann zu weinen und sagte. "DANKE."

Harry ging um den Tisch herum und umarmte Tonks sanft, bevor er sagte. "Tonks, Komm, geh dich frisch machen. Charlie wird dich zu den Gästewohnungen bringen, die vorbereitet wurden und wenn du fertig bist, und die anderen erwacht sind, könnt ihr mich in meinen Räu men zum Frühstück treffen."

"Aber ich will…" begann sie.

"TONKS…Tonks, Remus wird noch mindestens bis heute Mittag schlafen, es ist schlicht un möglich, das er vorher erwacht. Aus diesem Grund möchte ich, das er als aller erstes, wenn er erwacht, eine ruhige, und erfrischt drein schauende Tonks sieht. Und nicht jemanden, der aus sieht, als wenn alle Last des Krieges auf ihm liegen würde." sagte Harry.

"Aber was ist, wenn er doch früher aufwacht." sagte Tonks.

Harry bewegte seine Hand in Richtung aller Geräte um das Bett herum. "Diese Geräte werden dafür sorgen, das er nicht vor Ende seiner Heilung erwachen kann. Er hat da keine Wahl."

"Oh." sagte Tonks, bevor sie tief durch atmete und leicht grinste, als sie ihren eigenen Geruch wahrnahm. "In Ordnung, aber nur weil du dir sicher bist."

Und dann, mit etwas besserer Laune sagte sie. "Kann ich einen dieser interessanten Anzüge bekommen, wie du ihn gestern getragen hast?"

Lachend sagte Harry. "Sicher, aber nur, wenn du mein modifiziertes Trainingsprogramm be stehst, meine liebe Tonksie. Bis dahin wirst du dich mit etwas ähnlichem zufrieden geben müssen wie es Bill und Charlie tragen." Nun bewegte er sich etwas zur Seite um einen Klapps auf den Po von Seiten Tonks' zu vermeiden.

"Charlie, würdest du bitte Tonks zu jenen Wohnungen bringen, die neben deiner liegen?" sag te Harry.

"Das Ziel ist das Alpha Level Eins, Korridor einundsiebzig. Und um hier her zurückzukehren, sag einfach Kommandodeck eins." sagte Harry dann noch zu ihm.

Charlie wiederholte das Ziel noch einmal und nickte dann zu Harry. Harry hielt indes Bill zu rück und legte ihm eine Hand auf die Schulter.

"Bill auf der anderen Seite dieses Feldes…hmm, Schutzzaubers, wenn du so willst, befindet sich der Körper deines Vaters. Ich möchte dich als Befugten einfügen. Später könnt ihr dann selbst bestimmen, wann das Feld aufgehoben werden soll. Ihr müsst dazu nur Aloria Bescheid sagen." sagte Harry während er Bill zu dem Quarantänefeld führte.

Harry bat Aloria mental, Bill die letztendliche Kontrolle über das Feld zu übertragen, aber auch die Entscheidungsgewalt, wann das Feld abgeschaltet werden soll, bevor Harry Bill durch das Feld zu seinem Vater führte. "Lass dir soviel Zeit wie du brauchst."

"Du weißt noch, wie du zum Kommandodeck gelangst?" fragte Harry.

"Kommandodeck Eins." sagte Bill sanft und fing an zu weinen.

Unsicher, wie er sich fühlen sollte, denn die Wut über das Ministerium war noch immer vor handen, trat Harry etwas zurück und beschloss auf das Wissen aus den alten Verhaltensbü chern der Alteraner für solche Fälle zurückzugreifen. "Euer Verlust ist riesig, ich trauere mit euch."

Er verbeugte sich kurz vor dem trauernden und wandte sich dann um, und durchschritt das Quarantänefeld, um in Richtung des Kommandobereiches und dessen TP zu gehen.

XXXX

Harry ließ das heiße Wasser seine Haut entlang laufen und gab nun endlich seiner eigenen Trauer über den Verlust seiner ersten Freundin nach. Obwohl sie kein Mensch gewesen war, hatte sie doch einen wichtigen Punkt in seinem Leben ausgefüllt, der jetzt fehlte. Die bloße Tatsache, das er wusste, das es ein Lebewesen dort draußen gab, das ihn bedingungslos lieb te, hatte ihn immer wieder vor dem Wahnsinn bewahrt.

Während ihm die Tränen das Gesicht herunter liefen, drehte Harry das Wasser aus und akti vierte den Trocknungsprozess. "Aloria, gibt es einen Ort, wo ich Hedwig begraben kann, ohne das ihre Ruhe gestört werden kann?"

"Es gibt eine kaum erkennbare Lichtung in der Mitte des Parks, in dem du deine morgendli chen Übungen abhältst. Diese wäre perfekt. Wenn du möchtest, lasse ich die Roboter alles für eine Bestattung vorbereiten, am besten heute Abend." sagte Aloria.

"Danke." sagte Harry und verliess die Dusche.

Harry entnahm einer Schublade eine der Uniformen und begann sich anzukleiden. Dabei dachte er darüber nach, wie viel angenehmer diese zu tragen waren, verglichen mit den Roben der magischen Welt.

Nachdem er den Gürtel befestigt hatte, und die Armbänder angelegt hatte, fühlte sich Harry für den Weasley-Clan bereit. "Aloria, haben die Roboter bereits die Aufstellung der Tische in der Ankunftshalle beendet?" fragte er, denn er dachte, das der Ausblick von dort, die Erklä rungen erleichtern würde.

"Ja Harry, und das Frühstück ist auch bereit und wartet nach Art eines Buffets an den Fens tern." sagte Aloria. "Außerdem sind nun alle deine Gäste über das TP-System unterwegs und werden dich dort erwarten."

Als Harry außerhalb der Halle stand lauschte er einen Moment lang den Unterhaltungen. Als er hörte, das keiner von ihnen ihm die Schuld am Tod von Mr. Weasley gab, betrat er die Hal le durch die Tür.

Wieder war eine laute Glocke zu hören, als Harry die Tür durchschritt und Aloria sagte. "Der Lord Commander erscheint."

Harry stöhnte mental und dachte erneut darüber nach, bestimmte Kontrollkristalle zu suchen und sie in Hygieneprodukte zu verwandeln.

"Guten Morgen zusammen. Ich hoffe, ihr habt gut geschlafen?" Er sah, das selbst Molly Weasley eine der Uniformen trug, obwohl sie noch einen Umhang dazu gewählt hatte, ging Harry zu dem Tisch hinüber und hob einen Teller auf, um sein Frühstück zuzubereiten.

Harry setzte sich dann an den Tisch und schaute sich um, so dass er die verwirrten Gesichter der anderen sah, die sich noch immer umschauten, denn die Halle war größer als die Große Halle von Hogwarts.

"Tonks fühlst dich heute Morgen etwas besser…" begann Harry.

"Eintreffende Nachricht…Nachrichtengeber identifiziert als Zentralcomputer von Atlantis…Erhalte Datensatz." sagte eine männliche Stimme.

"Aloria, Alpha Prioritätskommando. Stelle die Daten unter Quarantäne…Zugriff nur über einen Avatar." sagte Harry schnell, und irritierte damit seine Freunde.

'H...Ha…Harry?" fragte Molly.

Harry hob kurz seine Hand um weitere Fragen zu verhindern.

"Alpha Prioritätskommando akzeptiert, Datensatz erhalten und unter Quarantäne." sagte Alo ria, leicht verwundert als sie mit den Alteranischen Computern kommunizierte.

"Aloria?" fragte Harry, besorgt über einen möglichen Trojaner Virus in der Nachricht.

"Also Wirklich, Harry, es geht mir gut. Hast du vergessen, das meine Systeme von denen der Stadt komplett getrennt laufen?" fragte Aloria.

"Nicht wirklich, aber ich will keinen wichtigen Freund dadurch verlieren, das ich ein unnöti ges Risiko eingehe." sagte Harry.

"Harry mein Lieber, könntest du uns bitte erklären, wo wir sind und was in Merlin's Namen hier vor sich geht." bat Molly mit sanfter, aber fester Stimme.

Als er sah, das der Rest dieser Frage ebenfalls zustimmte, wartete Harry bis der Rest der Weasley's ebenfalls ihr Frühstück geholt hatte und sich gesetzt hatte, bevor er begann.

Er entschied sich dazu, ihnen zuerst über die Entdeckung seines Erbes zu berichten, aber auch über die letzten Jahre in der Schule, bevor er zu dem wichtigen Teil überging.

Er bat sie, an jenen Tag der Abschlussfeier zurückzudenken, und erzählten ihnen, wie er bin nen einer Stunde nachdem er Hogwarts zum letzten Mal als Schüler verlassen hatte, er den Zur zur Heimfahrt wieder verlassen hatte, um zu einer Lichtung am Rand des Verbotenen Waldes zu gehen, von wo er zur Stadt transportiert worden war.

Er berichtete kurz über die nächsten drei Jahre und wie er sich an die Stadt gebunden hatte, wodurch einer einen Lehrer für eine neue Magieform sowie Wissenschaften und Kriegskünste gefunden hatte, der seinesgleichen suchte.

Nachdem er sein Frühstück beendet hatte, bat Harry Aloria die Stadt so zu drehen, das die Sichtschilde, wenn sie sich öffneten, den Blick auf die Erde freigeben würden, damit seinen Gästen klar würde, das sie sich nicht länger auf ihrem Geburtsplaneten befanden.

Harry spürte das Amüsement durch seine Verbindung und erhob sich. "Ihr wollt wissen, wo ihr seid?"

Er bedeutete ihnen, ihm zu folgen und führte sie durch die Halle zu einer Wand und bat men tal darum, die Sichtschilde zu öffnen.

"Harry." begann Fred.

"Ist das." sagte George während er eine Hand auf die Scheibe legte.

"Mein lieber Bruder." flüsterte Fred.

"Wir sind nicht mehr in London." flüsterte George.

Geschockt sagte Molly. "Mein Lieber, wo sind wir?"

Harry bat darum, die Schilde zu schließen und bewegte seine Hand so dass ein Hologramm in der Mitte des Raumes erschien, das einen Blick von Oben auf die Stadt zeigte.

"Ihr befindet euch derzeit im zentralen Kommandoturm." sagte Harry und ging in die Mitte des Raumes und zeigte auf einen bestimmten Turm.

"Ich weiß, dies gibt euch kein genaues Bild davon, wie groß diese Stadt ist, aber vergleichen wir es mit der Größe von Hogwarts, den entsprechenden Ländereien und Hogsmead zusam men." sagte Harry, während ein weiteres Hologramm erschien, das etwas dunkler war und das er über eine der äußeren Pylonen der Stadt legte, so dass das Größenverhältnis deutlich wur de. Nun konnte er die schockierten Gesichter der anderen erkennen, da Hogwarts samt Gelän de und Hogsmead kaum ein Viertel der Pylone einnahmen.

Er ließ ihnen eine Minute zeit, die Information zu verarbeiten, bevor Harry fort fuhr. "Diese Stadt wurde zu einer Zeit gebaut, als ein großer Krieg herrschte. Sie wurde als Rettungsplatt form gebaut, welche die Macht hatte, ihre Feinde zu vernichten, aber auch die Macht hatte, ganze Planeten zu vernichten."

"Bevor die Stadt aber beendet war, wurde der Krieg beendet und die Alteraner hatten ihn verlo ren. Die überlebenden Alteraner gaben ihr gesamtes Wissen und etwas von ihrer eigenen Es senz an die Stadt und deren Erschaffung weiter, bevor sie zur Erde gingen und unsere magi sche Gemeinschaft gründeten." sagte Har ry, während er Ron beobachtete, der mit der Hand durch das Hologramm fuhr, und dabei einen komplett verwirrten Gesichtsausdruck hatte.

"Dies war allerdings die sehr stark vereinfachte Version der Geschehnisse und ich habe auch einiges ausgelassen." sagte Harry während er das Hologramm löschte.

Er entschied sich dann dazu, etwas zu tun, von dem er wusste, das er sie treffen wusste, aber die er nicht treffen wollte. "Jene, die sich entscheiden, mit mir zu reisen, werden die gesamte Geschichte der Alteraner erlernen, auch ihre Errungenschaften und alles über diese Stadt. Aber weit wichtiger ist, das sie lernen werden, was ich mit der Stadt plane."

"Du willst verschwinden, oder Harry?" fragte Ron, der überraschenderweise die Punkte auf den Punkt brachte, etwas, das ihm in Hogwarts selten gelang, aber der Krieg war ihm damals nicht real erschienen, mehr wie ein Abenteuer, aber das endete an jenem Tag, an dem der Krieg zu ihm nach Hause kam und die Todesser Ginny und Hermine getötet hatten.

Harry setzte sich erneut und schaute zu seinem Freund. "Ja, Ron, das will ich."

Molly seufzte traurig. "Ich wünschte, ich könnte dich nach dem Grund fragen, aber ich erah ne ihn. Du betrachtest die Zauberergemeinschaft von England nicht länger als deine Heimat oder?"

Bevor er antworten konnte, sagte sie noch. "Mit den schlimmen Dingen, die du in unserer Welt erfahren musstest, Harry, kann ich dich verstehen."

Sie schaute den jungen Mann, der ihr gegenüber saß, lange an und ignorierte dabei ihre Kin der. "Ich habe nur eine Frage. Wie schnell kannst du mich zurück zum Fuchsbau bringen, da mit ich die nötigen Dinge zusammenpacken kann, um permanent jene wunderschöne Woh nung hier in der Stadt zu beziehen."

"MUM." rief Charlie. "Was sagst du da…Warum willst du uns verlassen…"

Ron schaute geschockt zu seiner Mutter bevor er zu seinen Brüdern schaute und bemerkte, das die Zwillinge sehr ernst drein schauten, während Bill nachdenklich wirkte. Er wandte sich erneut zu seiner Mutter um und verpasste beinahe ihre Antwort.

"Ihr Jungs seid alle Erwachsen." sagte sie und schaute zu Charlie. "Ihr lebt nicht mehr zu Hause und das schon seit langer Zeit."

"Die Zwillinge leben über ihrem Laden, und besuchen uns hin und wieder, und auch Bill steht auf eigenen Beinen. Der einzige, der noch zu Hause lebt, ist Ron, und selbst er verbringt die meiste Zeit mit dem Rest des Ordens oder übt neue Zauber." begann Molly.

"Der Krieg nahm mir meine Tochter, und jetzt ermordete die Seite des Lichts, unsere eigene Regierung, meinen Ehemann." begann Molly und begann nun zu weinen.

"Ich kann nicht länger in einer Welt bleiben, welche die Ermordung eines treuen Ehemannes gutheißen kann, nur damit ein anderer guter Mensch das tut, vor dem viele zu viel Angst ha ben." sagte Molly leise und legte ihren Kopf auf ihre Arme und die Trauer brach schließlich durch.

"Wohin Harry geht." sagte George zu Charlie.

"Gehen auch wir" beendete Fred den Satz.

"Was ist mit V…Vol…Voldermort." fragte .

"Sein magischer Kern wird in diesen Minuten vernichtet. Es gibt keine Möglichkeit, sich zu retten, und selbst wenn er den Schock überleben sollte, etwas was ich bezweifele, da er keinen wirklich menschlichen Körper mehr besitzt, wäre er weit schwächer als ein Muggel und besäße keinerlei Kräfte mehr." sagte Harry.

"Derzeit schwächt er seine Anhänger während er frenetisch versucht, seinen zusammenbre chenden Kern zu reparieren, indem er ihnen die Magie über das dunkle Mal entzieht. Sie wer den ebenfalls sterben, sobald ihre Kerne kollabieren." sagte Harry.

"Bill, Charlie warum geht ihr nicht mit eurer Mutter und euren Brüdern zu dem Park hinab, wo ihr mich heute Morgen gefunden habt. Macht einen Spaziergang und unterhaltet euch dar über, denn nichts muss heute entschieden werden. Während ich Tonks mitnehme um Remus zu wecken." sagte Harry während er sich erhob und zu Tonks hinüber ging, sagte er noch.

"Das Mittagessen wird von den Robotern nahe den inneren Türen des Parks platziert werden, damit ihr alle Zeit habt, die ihr braucht. Ich werde mich dort mit euch treffen um euch zum Essenssaal zu bringen und das um gut sechs Uhr abends. Treffpunkt ist die TP nahe dem Park." als alle nickten gingen Harry und Tonks los.