HEEEY! Ich bin wieder da, mit neuem Chap im Gepäck und neuem Mut auch! Alda, zieht euch das rein xD... ney, Spaß, so geil isses auch nicht, aber schreibt mir doch trotzdem ein Review +liebschau+

angellike: Du hast VOLLKEMMEN RECHT! Wirklich! Ich stimme dir echt zu. Am Anfang geht es tatsächlich viel zu schnell, aber ich finde das is ein wenig besser geworden mit der Zeit. Allerdings gibt's auch in den nächsten Kapiteln die ein oder andere Stelle, bei der ich zu viel zu schnell auf den Punkt gekommen bin. Ich hoffe ihr habt dafür verständnis! Wenn die Story ganz zu Ende is, dann werd ich das nochmal überarbeiten, aber ich denke, jetzt sollte es für's erste Mal weiter gehen. Aber wirklich ganz ganz lieben Dank an dich, ich werd versuchen deine Ratschläge zu befolgen! Ich mag solche Reviews wie deine wirklich gern, besser als „gut" oder „schlecht". Jetzt weiß ich ein wenig was ich verbessern soll. Danke!

excUSE ME: Ja, du hast auch recht, natürlich.. ich bin manchmal im schreiben so schnell, weil ich mich schon so darauf freue, das die Zwei zusammen kommen... +hach+

Es tut mir Leid. Danke für dein Review!

Ilahya: Ich freue mich immer, deinen Namen zu lesen. Es ist schön, wenn da jemand von Anfang an durchhält xD. Außerdem sind deine Reviews toll. Danke, danke, danke!

zissy: +lol+ Dein Review war cool+lach+ Danke sehr!

Harry Potter and the mystic of elements

Kapitel 3:
Viel zu viele Neuigkeiten

Draco sagte nichts mehr. Das waren die letzten Worte, die an diesem Abend gesprochen wurden, aber Harry spurte, wie Draco etwas näher zu ihm rückte und ihm ein Haar aus der Stirn strich. Seine Hand verweilte auf Harry's Stirn.

Als Harry am Morgen aufwachte war es schon hell draußen. Er gähnte. Er hatte so gut geschlafen, wie immer, wenn Draco in seiner Nähe wurde.
Bei diesen Gedanken wurde er rot. Er besah sich seine Position, was ihn nur noch röter werden ließ. Er lag mit seinem Kopf auf Draco's Brust und hatte seinen Arm um ihn gelegt. Draco's Arm ruhte auf seiner Hüfte.

Sogar dieser Moment wurde ihm unangenehm, als ihm bewusst wurde, das Draco ihn sogar im Schlaf auf irgendeine Weise beschützte. Draco strahlte jedoch so viel Geborgenheit aus, das Harry es nicht schaffte, sich los zu reißen. Es war nicht, das er nicht von Draco beschützt werden wollte. Er war nicht mehr so kindisch, das es ihm peinlich war Hilfe zu brauchen. Aber er hatte das Gefühl, das er es war, der Draco beschützen musste. Nur das er zu schwach war.

Er dachte noch lange darüber nach, wie sie es schaffen könnten, das Draco außer Gefahr war, aber ihm fiel einfach nichts ein. „Hey...", flüsterte Draco. Harry sah nach oben. „Na", sagte er leise.
„Was ist los mit dir?", fragte Draco und sah ihn fragend an. „Ich mache mir nur Gedanken, was wir tun können... mir fällt einfach nichts ein..."
Draco streckte sich, ließ seine Hand aber an Harry's Hüfte. Harry fühlte sich so unglaublich wohl.

„Du musst da einfach irgendwie weg...", sagte er und Draco seufzte daraufhin. „Wie spät ist es eigentlich?", fragte Draco und wechselte das Thema.
Harry zuckte mit den Schultern. „Weiß nicht.. aber das Frühstück haben wir sicher verschlafen!"
Draco nickte. „Hunger?"
Harry schüttelte den Kopf.

Er wollte jetzt nicht aufstehen. Draco nickte. „Okay", sagte er.
„Wir sollten mit Dumbledore reden!", sagte Harry dann. Der alte Zauberer schien die einzige Möglichkeit für Draco zu sein. Sie konnten nicht immer im Raum der Wünsche sein. Aber Harry würde Draco nie wieder zu den Schlangen lassen. „Zu Dumbledore?", fragte Draco entgeistert.

„Ja... vielleicht kannst du ein eigenes Zimmer bekommen, nicht bei Slytherin, nicht bei den Kerkern..."
„Das ist doch Schwachsinn, Harry, er wird es niemals erlauben."
„Wir können es wenigstens Versuchen!"
„Er wird es sowieso nicht zu lassen!", sagte Draco. Auf Harry's Blick hin seufzte er. „Ja, gut, wir gehen hin!"

Harry strahlte ihn an. „Aber wir können ihm nicht sagen, was dort passiert", sagte Draco noch und Harry nickte nur. „Wenn er nein sagt, dann gehst du aber nicht mehr dorthin, richtig? Die nehmen dich mir weg!", nuschelte Harry. „Ich werde zurück gehen müssen, aber ich werde auch immer, wenn du mich brauchst, bei dir sein", wisperte Draco und Harry schloss wohlig die Augen.

Draco war so anders, so...
Er fand keine Worte dafür. Er wusste nur, das es etwas so schönes war, das er es nicht in Worte fassen konnte, und das machte ihn glücklich.

Die Beiden lagen noch eine ganze Weil einfach so da, hingen ihren eigenen Gedanken nach, bis Draco sich entschloss, das es Zeit wurde zu Dumbledore zu gehen. Und genau das taten sie dann auch.

Da Draco Vertrauensschüler war, hatte er das Passwort und so kamen sie ungehindert an dem Wasserspeier vorbei in Dumbeldore's Büro.
Als sie eintraten sah Dumbledore auf. „Harry... Mr. Malfoy!", stellte er fest.
„Setzten Sie sich doch", wies er die Zwei an und sie folgten.

„Was kann ich für euch tun?"
Harry räusperte sich. „Dr-", er stoppte, machte eine kleine Pause und fing von neuem an. „Malfoy möchte ein Zimmer, außerhalb Slytherins haben", erklärte er.

Dumbledore musterte ihn, Harry konnte die Verwirrung deutlich in seinen Augen erkennen.
„Mr. Malfoy hat doch bereits ein Einzelzimmer, da er Vertrauensschüler ist"
„Ja..", Harry druckste etwas herum. „Sehen sie, Sir, er braucht ein Zimmer weiter oben, nicht in den Kerkern"

„Warum ist das so wichtig?"
Draco und Harry sahen sich an, schwiegen.
Dumbledore sah sie über seine Halbmondbrille an und fing wieder an zu sprechen. „Wenn ihr mir nicht sagt, wo euer Problem liegt, kann ich euch leider nicht helfen"

„Aber Professor! Es ist wirklich wichtig! Aber wir können Ihnen leider nicht sagen...", sagte Harry, er ließ seinen Satz offen.
„Es tut mir Leid, Harry, aber ich kann nichts tun. Ohne einen Grund darf ich so etwas nicht erlauben. Und würde ich das tun, und somit gegen Regeln verstoßen, die ich selbst auferlegt habe, wäre das Problem noch immer bei den Hauslehrern. Alle Hauslehrer dürfen bei sowas mit abstimmen. Und da es keinen ersichtlichen Grund dafür gibt-"

„Aber Professor, das können sie nicht machen!", rief Harry entrüstet. Er hatte in Dumbledore ihre letzte Chance gesehen.
„Ist okay", sagte Draco. Mehr an Harry gewandt als an Dumbledore.

„Es tut mir Leid", wiederholte Dumbledore. Leise, aber bestimmt.
Harry seufzte. Er wusste nicht, was er tun sollte.
„Mr. Malfoy, kann ich Ihnen sonst noch helfen?", fragte er dann, und sah das erste Mal in diesem Gespräch zu Draco.
Dieser schüttelte den Kopf. „Nein, Sir, tut mir Leid, Ihre Zeit beantsprucht zu haben", damit stand er auf.

„Harry, ich würde dich bitten noch etwas hier zu bleiben!", sagte Dumbledore, als auch Harry aufstand und sich zum gehen wandte.
Draco verließ das Büro und Harry setzte sich wieder.

„Worum geht es, Professor?", fragte Harry etwas patziger, als geplant. Er war sauer auf seinen Schulleiter, weil er Draco diesen Slytherins aussetzte.
„Es geht um Voldemort", sagte Dumbledore einfach.
Jetzt spitzte Harry seine Ohren wieder.

„Er wird stärker, von Tag zu Tag"
Harry sagte nichts. Als ob das etwas neues war. Wenn Dumbledore ihn wirklich bleiben lassen hatte, um ihm das zu sagen, wunderte sich Harry, was der Alte den ganzen Tag trieb. Es konnte nicht viel sein, wenn er für sowas noch Zeit fand.

„Er ist viel stärker, als wir ihn von früher kannten. Er hatte schlimmere Dinge getan, und irgendetwas hat ihn sehr verändert. Und das ist sehr schlecht für uns! Wir haben Informationen bekommen, er hat erstmal nicht mehr vor, Hogwarts anzugreifen. Auch von dir wird er erstmal die Finger lassen..."
„Wo ist das Problem?"
„Das Problem ist, Harry, das er stärker wird, und wir noch immer nicht wissen, wie wir ihn besiegen sollen. Deswegen wirst du Unterricht bekommen, und wenn du soweit bist-"
„Wenn ich soweit bin, ist er noch viel mächtiger als jetzt!"
„Ja, aber wir haben auch jetzt keine Chance ihn zu besiegen!"

Harry schnaubte. Sollte er einfach warten bis dieser Irre ihn und seine Freunde ermordete. Das konnte er doch nicht von ihm verlangen.
„Was ich von dir möchte ist, das du aufpasst. In Zeiten wie diesen, müssen wir wissen, wem wir vertrauen können!", sagte Dumbledore ruhig.
Er wusste das Harry wütend war, aber es schien ihn kein bisschen zu stören.

„Was meinen sie damit?", fragte Harry gereizt. Er wusste, das Dumbledore auf Draco anspielte.
„Nicht weiter, außer dem, was ich bereits sagte!"
„Sie wollen nicht, das ich Dr.. das ich Malfoy vertraue! Warum nicht? Kennen sie ihn? Haben sie auch nur ein einziges Mal mit ihm geredet, ohne den Vorbehalt, das er ein Malfoy ist?", fragte Harry wütend.

Da ließ ihn dieser Schulleiter bei ihm bleiben, um ihm zu sagen, das Harry Draco nicht vertrauen sollte.
Als Dumbledore wieder zu sprechen ansetzten sagte Harry: „Danke, Professor, ich weiß mir ganz gut selbst zu helfen!"
Dumbledore schwieg.

„Wissen sie, was es einfacher machen würde?", fragte Harry. In seiner Stimme schwang Ironie mit.
Dumbledore sah ihn fragend an.
„Wenn sie mir keinen sinnlosen Privatunterricht geben würden, sondern mich ganz einfach zu einem Mitglied im Orden machen würden! Behandeln sie mich nicht wie ein Kind!"
„Ich kann dich nicht zu einem Mitglied machen, Harry, wir haben schon viel zu oft darüber geredet!"
Dumbledore hatte seine Stimme erhoben. Er schien nun auch etwas wütend zu sein, wahrscheinlich weil Harry so unseinsichtig war.

„Dann haben wir denke ich unsere Standpunkte geklärt, danke für das Gespräch, Professor!", sagte Harry.
Damit ließ er Dumbledore stehen (A/N: Oder halt sitzen, aber das hört sich so nach einem Korb an xD.. Harry hat Dumbledore ganz einfach einen Korb gegeben xD).

Harry war wütend.
Er lief durch die Gänge, suchte Draco und hoffte auf eine Lösung zu kommen.
Als er von Draco keine Spur hatte, führte ihn sein Weg in den Gryffindor Turm in seinen Schlafsaal. Er holte sich die Karte der Rumtreiber und suchte Draco.

Harry suchte die Gesamten Räume der Slytherins auf und plötzlich fiel ihm ein Gang auf, den er zuvor nie beachtete hatte. Dort stand „Sniffelus Geheimraum" dran. Snape hatte Geheimräume die direkt an den Gemeinschaftsraum der Slytherins angrenzten?

Harry schüttelte den Kopf.
Natürlich nicht! Als sein Vater und seine Freunde die Karte gemacht hatten, war Snape schließlich kein Lehrer gewesen. Es wird sein Zimmer gewesen sein.
Scheinbar war es aber eine Erwähnung wert. Bei Gelegenheit sollte er noch einmal einen Blick in den Raum werfen.

Er steckte die Karte ein und machte sich auf den Weg zum höchsten Turm von Hogwarts. „Draco?", fragte er, als er den platinblonden Jungen an der Mauer, nach unten blickend, stehen sah.
„Hm?", machte er und drehte sich um.

„Oh, Harry", sagte er und drehte sich wieder um.
„Wir werden einen Weg finden, versprochen!"
Draco lachte trocken und humorlos auf. „Weißt du, ich hatte mir beinahe Hoffnungen gemacht"
Harry stellte sich neben ihn.

„Es tut mir Leid", sagte er leise. Draco sagte nichts. Es gab auch nichts, was er hätte sagen können.
Harry raufte sich die Haare. „Ich möchte mit dir reden, Draco!", sagte Harry ernst.
Es wurde Zeit, das Draco es erfuhr. Das er von der Prophezeihung erfuhr. Das er von dem Orden erfuhr.

Harry hatte das Gefühl ihm das schuldig zu sein. Als Zeichen für sein Vertrauen.
Draco sah zu ihm. „Na dann los", sagte er und wartete.
„Nein, Draco, nicht hier", damit zog er den anderen Jungen mit sich.

Natürlich in den Raum der Wünsche, wo auch gleich ein Sofa erschien. Sie setzten sich.
„Worum geht es denn? Ist alles okay?", fragte Draco. Er schien die Nervosität in Harry erkannt zu haben. „Draco ich...", Harry bekam nasse Hände.

Außer Ron und Hermine hatte er nie jemanden davon erzählt.
„Es gibt da etwas.. das mich an Voldemort bindet!"
Draco's Blick schweifte zu Harry's Narbe, aber Harry schüttelte den Kopf. „Eine Prophezeiung!"

In Draco's Blick blitzte Erkenntnis auf. „Mein Dad hat es mir erzählt!"
„Was?", rief Harry.
Was wusste Lucius Malfoy über die Prophezeiung.
„Als er noch dachte, ich würde mich Voldemort anschließen"

Harry nickte. „Was weiß er?"
„Naja.. nicht viel. Nur, das es um dich und Voldemort geht. Und das du wohl ziemlich große Macht gegenüber Voldemort hast..."
Harry nickte. Das war nicht viel, es würde ihm nicht gefährlich werden. Lucius Malfoy war einer der engsten Vertrauten von Voldemort. Wenn jemand etwas wusste, dann er. Und er wusste fast nichts.

„Naja.. wenn wir der Prophezeiung glauben schenken dürfen, bin ich der einzige, der Voldemort besiegen kann. Und er der einzige der mich besiegen kann..."
Draco's Augen weiteten sich, er sagte aber nichts.
„Das Problem jetzt ist, das Voldemort immer und immer stärker wird", er seufzte resigniert. „Und Dumbledore will mich nicht weiter einweihen! Er denkt ich bin noch ein Kind! Aber verdammt, wenn wir nicht bald etwas tun, wird er mich besiegen, und ich weiß nicht wie es dir geht, aber das ist nicht wirklich das Ende, was ich mir erhofft hatte!"

Draco fragte sich, wie Harry es schaffte in so einer Situation noch immer Sarkasmus in seiner Stimme mitschwingen zu lassen.
Harry erzählte ihm noch von dem Orden.
„Du willst etwas allein machen?", sagte Draco. Es war mehr eine Feststellung als eine Frage.
Harry fuhr sich durchs Haar.

„Ich weiß nicht.. Dumbledore will extra Unterricht für mich, was weiß ich, ob mir das helfen wird. Aber das ist nicht effektiv genug, wir müssen schneller etwas tun. Es wenigstens versuchen! Das Problem ist nur, das ich überhaupt keine Ahnung habe, was wir tun können!"
Draco nickte.
„Ich bin dabei!", sagte er.
„Hm?", machte Harry.
„Was auch immer du vor hast Harry, ich mache mit! Ich finde, du hast Recht. Du kannst nicht einfach warten, bis Voldemort stärker wird!"

Harry musste unwillkürlich lächeln.
Draco war manchmal so einfühlsam.
Draco sah durchs Fenster nach draußen.

„Ich sollte gehen", sagte er mit einem seufzen. Es war mittleiweile wieder Abend geworden.
„Nein, Draco-", rief Harry. Er hatte die Probleme mit den Slytherins schon wieder verdrängt, und so stürzten sie jetzt umso härter auf ihn herab.
„Harry!", unterbrach ihn Draco ruhig. „Ich kann nicht hier bleiben und mich verstecken! Das ist einfach nicht meine Art, das geht nicht!"

Draco wandte sich zu gehen.
Harry suchte verzweifelt nach einer Ausrede. Als Draco die Klinge der Tür nach unterdrückte viel ihm endlich eine ein. „Aber du hast gesagt, wenn ich dich brauche, bleibst du bei mir!", rief er. Seine Verzweiflung war in seiner Stimme nicht zu verkennen.

Draco erstarrte.
„Was?"
„Ich brauche dich, Draco! Ich habe gerade erfahren, das Voldemort viel stärker ist, als ich ihn kenne. Das er viel stärker geworden ist, seit ich ihn das letzte Mal sah. Und letztes Mal hat er mich fast getötet!", rief Harry.
Draco drehte sich um.

„Brauchst du mich wirklich, oder willst du mich beschützen?", fragte er.
Es tat Harry weh ihn anzulügen.
„Ich brauche dich wirklich", flüsterte er.
Wenn er aber so darüber nachdachte, dann war es nicht wirklich gelogen.

Er brauchte Draco in seiner Nähe. Er wollte jetzt nicht alleine sein.
Aber er wollte Draco auch beschützen.
„Lüg mich nicht wieder an, Harry", sagte Draco. Traurigkeit schwang in seiner Stimme mit, diese konnte Harry auch in seinen Augen sehen.

„Ich lüge nicht, Draco! Wenn du gehst, machte ich mir die ganze Zeit sorgen! Und ich kann mir jetzt keine Sorgen um dich machen, ich habe .. jetzt im Moment, zu viel Angst!", brachte er leise heraus.

Mit einem weiteren seufzer kam Draco zu ihm. „Ist ja gut", flüsterte er.
Auch diesen Abend und diese Nacht verbrachten sie im Raum der Wünsche.

Am nächsten Morgen musste sich Harry beim Frühstück endlose Fragen von Hermine und Ron anhören, wo er die ganze Zeit gesteckt hatte.
Er wimmelte sich die meiste Zeit ab, kam aber nicht umhin, ihnen von Drumbledore's Gespräch zu erzählen.

Und sie stimmten ihm zu. Alle Beide.
„Wir werden dir helfen, Harry", sagte Hermine und sah ihn ehrlich an.
„Ja, wir werden die ganze verdammte Bücherei auf den Kopf stellen, so wie wir's immer gemacht haben! Und so, wie wirs immer geschafft haben!", sagte Ron.

Es gab Harry Mut, was Ron sagte. Denn er hatte Recht.
Sie hatten es immer geschafft. Wenn sie zusammen gehalten hatten, hatten sie es immer geschafft.
Und jetzt hatten sie noch Draco. Eigentlich konnten sie gar nicht verlieren.

Es war Sonntag und Hogsmead Wochenende, aber Harry, Draco, Hermine und Ron verließen die Bücherei nur zum Essen.
Irgendwann legte Ron resigniert sein Buch auf den Tisch.
„Es ist verdammt kompliziert, wenn man nicht weiß, wonach man sucht!"

Die anderen pfichteten ihm bei.
„Irgendwas... das ihn schwächer macht! Das ist es was wir brauchen! Etwas was ihn schwächer macht, nichts was mich stärker macht, das ist neben Sache!", sagte Harry. Die Anderen nickte.

„Na, was meint ihr", sagte Draco scherzend, „wie viele Prozent haben wir bis jetzt?"
Hermine grinste und tat als würde sie rechnen. „Mit oder ohne die Verbotene Abteilung? Also ohne bestimmt ... sagen wir 4 .. und ohne... 0,3 ! Hey, das ist viel!"
Ron sah die Beiden entgeistert an.

„Ja, nur noch 99,97 und wir haben alles!", stimme nun auch Harry mit ein.
Er fand es befreiend, endlich wieder über so etwas dämliches zu Reden, als die ganze Zeit mit dem Tod konfrontiert zu werden.
Ron sah sie alle an, als wären sie komplett verrückt geworden.
Er hatte noch nie viel von Mathe verstanden.

Harry rieb sich die Augen.
Mittlerweile war schon wieder Abend und sie hatten nichts anderes getan, als Bücher durchzusehen. Ohne zu wissen, nach was sie eigentlich suchten.

Als sie Schritte hinter den Regalen hörten sahen sie alle auf. Es sollte nicht jeder Wissen wonach sie suchten.
Nach näheren Überlegungen wäre es wohl gar nicht schlecht gewesen, denn dieser hätte es ihnen dann sagen können. Aber sie wollten trotzdem wissen, wer es war.

Harry sah auf seine Karte. „Seamus?", fragte er.
Er hatte ihn auf der Karte gesehen.
Der Ire steckte grinsend seinen Kopf am Regal vorbei.

„Ich suche nur ein Buch, keine Sorge, ich stör' euch nicht!"
Es fragte keiner, was der Ire schon wieder so lustig fand. Sie würden es ja sowieso nicht verstehen. Dieser Ire grinste ständig.

Harry's Blick schweifte wieder über seine Hogwarts-Karte. „Sag Mal, Draco, was ist das eigentlich für ein Raum?", fragte er und zeigte auf den Raum, der noch immer als Snape's Geheimraum galt.
Draco sah auf die Karte.
„Meiner!", sagte er und fragte dann: „Aber was ist das für eine Karte?"

„Meine!", sagte Harry grinsend.
Draco grinse und Harry erklärte: „Es ist eine Karte von Hogwarts. Mit allen Geheimgängen und so weiter", sagte er.
Draco machte große Augen.

„Woher hast du die?", fragte er.
„Das erzähl ich dir später!", sagte er und zeigte wieder auf die Karte.
„Sieh mal!" sagte er und Draco folgte seinem Finger. „Wenn du hier langgehst, kommst du direkt vom dritten Stock in die Kerker, und in dein Zimmer, ohne wirklich in den Kerkern gewesen zu sein!"

Ron starrte Harry ungläubig an. „Er kommt in die Kerker ohne in den Kerkern gewesen zu sein!", wiederholte er ungläubig.
Harry winkte ihn zu sich und Ron sah auf die Karte.

„Der Weg führt zwar in die Kerker, aber man kann erst von diesem Raum, Draco's Raum, nach draußen, und nach drinnen. Also sieht ihn keiner und bemerkt ihn auch nicht!"
Ron nickte. Jetzt, wo er die Karte vor Augen hatte, verstand auch er es.

„Sicher, das das klappt?", fragte Draco unsicher.
„Natürlich! Die Leute, die diese Karte entworfen haben, waren nun wirklich nicht dumm!", sagte er und grinste. Hermine lachte leise und schüttelte den Kopf.

„Lasst uns für heute aufhören Leute. Komm Draco, wir schauen uns den Weg jetzt mal an!", sagte Harry und zog Draco mit sich zum dritten Stock.

Sie sahen ob niemand guckte und liefen direkt auf die Wand zu, hinter der ein Geheimgang seinen sollte.
„Also, ich sehe hier nur eine Wand", meinte Draco fachmännisch.
Harry kratzte sich am Kopf und sah auf die Karte.

Er konnte erkennen, wie sein Punkt auf der Karte einen der Steine antippte und dann der Gang frei wurde.
Er tippte ein paar Steine an. Es passierte nichts.
Mit einem Blick auf die Karte sah er, wie sein Punkt Kreise malte.

Er malte ein paar Kreise und das dritte Mal verschoben sich die Steine und gaben einen Gang frei.
Sie gingen hindurch und hinter ihnen verschloss sich die Tür wieder.
Es war stockfinster.

Irgendetwas sagte Harry, das der Weg von dem dritten Stock in die Kerker nicht nur länger war, als er gedacht hatte, sondern auch gefährlicher.
Als Draco „Lumos", sagte, und den Raum etwas erhellte, wurde den Beiden auch klar, warum.