Ok, also zuerst muss ich mich mal wieder dafür entschuldigen, dass es bei mir immer so lange dauert schäm Aber ich komme meistens nur in den Ferien zum Schreiben, und dann auch nur nachts, denn da bin ich irgendwie kreativer und mehr in „Schreibstimmung".
Danke wieder für eure ganzen lieben Reviews ganz überwältigt bin Ohne sie als Motivation hätte ich es wohl gar nicht mehr geschafft, dieses Kapitel zu schreiben.
Also danke an:
Trory, DracOsGirl, tina, applegreen, Weltherrscherchen, teddy172, Angelina, tami, lalle, zizou, Jean nin asar ahi smabell, CarpeDiem14, MissJuvenile, Rikku. Cherrykizz, saxas13, HermioneNarcissaMalfoy
Ach ja, einige haben mich gefragt, ob man noch näher erfährt, was denn Hermiones großer Fehler ja. Ich habe auf jeden Fall vor, das noch aufzuklären, weiß aber noch nicht, wann. Kommt auch drauf an, wie sich die Story entwickelt. Ich hätte da eine Idee für eine Art Fortsetzung nach dieser Nacht. Da würdet ihr dann auch noch genaueres darüber erfahren, was Hermione alles nach ihrem Schulabschluss gemacht hat. Aber wie gesagt, erst mal muss ich das hier fertig bekommen g
Katz und Maus
Er hatte das Gefühl, seine Wange würde an der Stelle brennen, die sie nur einen Sekundenbruchteil berührt hatte. Nur hauchzart war sie mit ihren Fingern darüber gefahren, fast nicht spürbar. Doch noch immer kribbelte seine Haut an der Stelle, sehnte sich danach, noch einmal berührt zu werden. Und erst die andere Stelle, die ihre Hand berührt hatte…
Er konnte sich nicht erinnern, wann er das letzte Mal so erregt gewesen war. Er hatte schon Frauen gehabt, die schöner als Granger waren, Frauen, die größere Brüste als sie hatten, Frauen, die alles taten, was er von ihnen verlangte. Und doch hatte es keine dieser Frauen geschafft, ihn in kürzester Zeit so scharf zu machen.
Nein, es war nicht Granger allein, die ihn erregte. Auch wenn er zugeben musste, dass sie gut aussah, sie hatte sich gemacht. Dies war nicht mehr das Mädchen, das sich in der Bibliothek hinter einem Berg von Büchern verstecken musste. Ihre früher so buschigen Haare fielen ihr nun in sanften Locken den Rücken hinab und glänzten wie Bronze im sanften Lichtschein der Kerzen. Aus dem eher knabenhaften Körper war eine Frau mit schönen Kurven geworden. Ihre langen, perfekt geformten Beine wurden durch die hohen Schuhe und den kurzen Rock noch betont. Ihre Haut wirkte im Kontrast zu ihrer dunklen Kleidung fast wie Porzellan
Früher war ihm nie aufgefallen, was für ein schönes Gesicht sie hatte. Es war klassisch geschnitten, ihre Nase war schlank und gerade. Jetzt, wo ihr Gesicht seinem so nahe war, fiel ihm zum ersten Mal auf, dass ihre braunen Augen grüne Sprenkel hatten. Das verlieh ihr etwas Katzenhaftes. Sein Blick glitt hinunter zu ihren dunkelroten, verführerisch geschwungenen Lippen. Dieser Schmollmund lud regelrecht dazu ein, geküsst zu werden. Oder was man mit diesem Mund sonst noch anstellen könnte… Vor seinem inneren Auge stieg ein Bild auf von Granger, wie sie vor ihm kniete, ihm langsam die Hose öffnete und sich zwischen seinen Beinen zu schaffen machte…Draco beschloss, diesen Gedanken vorerst wegzuschieben, da er befürchtete, Granger könnte bemerken, wie ihm seine Hose langsam eng wurde.
Es war wie gesagt nicht allein Grangers Aussehen, das ihn erregte, sondern vielmehr das kleine Machspielchen zwischen ihnen. Es machte ihm Spaß, sie immer wieder in die Enge zu jagen, mit ihr zu spielen. Dabei wussten sie doch beide, wer am Ende gewinnen würde…
Aber sie würde nicht einfach so aufgeben, dafür kannte er sie zu gut. Er sah, wie sie verzweifelt nach einem Ausweg aus dieser Lage suchte, wie sie versuchte, wieder Herr über die Situation zu werden. Oh ja, Kontrolle war schon immer wichtig für sie gewesen, aber heute Nacht würde er die Kontrolle übernehmen.
Sie zögerte ihre Niederlage nur hinaus, aber im Grunde war das Draco nur recht. Dadurch wurde die ganze Sache nur noch interessanter, und sein Sieg nachher würde noch süßer schmecken.
Das hier war fast besser als Sex. Allein Grangers Gesicht, wie sie immer wieder um Beherrschung rang, wie sie versuchte, vor ihm zu verbergen, was sie dachte, fühlte, und wie es ihr doch immer wieder misslang. Glaubte sie allen ernstes, sie könnte ihn täuschen? Er, der selbst ein Meister darin war, keine Emotionen zu zeigen?
Sie versuchte selbstbewusst zu wirken, sah ihm direkt in die Augen und sprach mit ruhiger Stimme. Und doch bemerkte er ihre Nervosität, sah das leichte Zittern ihrer Hand, beobachtete, wie ihr Atem schneller wurde. Dachte sie wirklich, ihm wäre nicht aufgefallen, wie sehr er sie getroffen hatte, als er sie auf Potter ansprach? Er hatte die angst in ihren Augen gesehen, Angst, er würde sie verraten.
Um ehrlich zu sein wusste er noch nicht so recht, was er ihrem kleinen Geheimnis machen sollte. Natürlich war der Gedanke verführerisch, Potter hiervon zu erzählen. Ihm in allen Einzelheiten zu berichten, wie er Granger fickte. Wie würde Potter wohl reagieren? Anfangs würde er ihn sicher als Lügner hinstellen. Doch was, wenn ihm Granger dann sagen würde, das alles stimmt. Ihm sicher unter Tränen die ganze Wahrheit gestehen würde? Was würde Saint Potter dann machen? Würde er sie verstoßen, sie verachten, als Hure beschimpfen?
Da würde sich endlich einmal zeigen, was für ein toller Freund Potter wirklich war. Aber man sah ja schon allein an der Tatsache, das Granger Potter nichts von der Sache hier erzählt hatte, das ihre Freundschaft nicht so großartig sein konnte, wie sie es auf Hogwarts hingestellt hatten.
Aber im Grunde ging das alles Draco nichts an. Das war eine Sache zwischen Potter und Granger, und es war ihre Aufgabe, ihm davon zu erzählen. Auf Hogwarts hätte Draco die Möglichkeit, die sich ihm hier bot, sofort beim Schopfe ergriffen. Aber sie waren nicht mehr auf Hogwarts und diese Kinderspielchen waren inzwischen nicht mehr sein Ding.
Das bedeutete nicht, dass er inzwischen ein netter Mensch geworden war, der mit seiner Umwelt im Einklang lebte. Oh nein, jeder der sich Draco Malfoy in den Weg stellte oder ihm nicht passte wurde gnadenlos bekämpft. Aber seine Methoden hatten sich geändert, er war raffinierter geworden, hatte von seinem Vater gelernt.
Potter war ihm nach wie vor ein Dorn im Auge. Er hasste ihn noch genauso sehr wie zu seiner Schulzeit. Niemals würde er die ganzen Demütigungen vergessen, die er durch Potter erlitten hatte.
Er würde sich sicher eines Tages dafür an Potter rächen. Aber wenn er ihm von Grangers Job erzählen würde, wäre das vielmehr eine Strafe für sie und nicht für Potter selbst. Sicher, er wäre enttäuscht, wütend, aber das wäre nicht genug. Oh nein, für Potter würde sich Draco noch etwas ganz besonderes ausdenken.
Aber nicht heute Nacht. Heute Nacht gab es wichtigeres.
Am liebsten würde Draco Granger sofort packen und hier gleich auf dem Sofa nehmen. Doch er zwang sich, ruhe zu bewahren. Diesen Triumph würde er ihr nicht gönnen. Er würde ihr nicht zeigen, wie scharf sie ihn machte. Sie wurde sowieso schon wieder zu selbstsicher, das sah er an dem Funkeln in ihren Augen. Es wurde Zeit, dass er ihr wieder einen Dämpfer verpasste.
„Glaubst du wirklich, du schaffst es, mich die ganze Nacht zu beschäftigen? Also bis jetzt ist das noch keiner Frau gelungen", sagte er mit dem typischen spöttischen Unterton in seiner Stimme.
Ihre Reaktion fiel ganz anders aus, als er erwartet hätte. Sie warf den Kopf in den Nacken und lachte perlend.
„Wer hätte gedacht, dass der kleine Malfoy Ausdauerprobleme hat. Aber falls es dich beruhigt, wir haben hier auch mehrer Tränke zur Potenzsteigerung."
Er hätte entrüstet sein müssen, dass sie es auch nur wagte, an seiner Männlichkeit zu zweifeln. Doch ihre Antwort belustigte ihn eher. Sie war schlagfertig und nicht so hohlköpfig und oberflächlich wie die meisten Frauen. Er sagte es zwar nicht gerne, aber Granger war mit Sicherheit eine der intelligentesten Frauen, die er kannte. Nicht umsonst war sie Jahrgangsbeste in Hogwarts gewesen und hatte ihn auf den zweiten Platz verwiesen.
Das bedeutete aber noch lange nicht, dass sie ihm ebenbürtig war.
„Bis jetzt hat sich noch keine Frau bei mir beschwert, eher im Gegenteil"
Granger lächelte daraufhin leicht, beugte ihren Kopf zu ihm vor und flüsterte ihm ins Ohr:
„Aber ich bin nicht wie all die anderen Frauen, Malfoy. Bei mir musst du dich schon ein bisschen mehr anstrengen."
Nun war es an Draco zu lächeln. Er legte seine Hände um ihre Hüften und drückte sie sanft, aber bestimmt nach unten, sodass sie auf seinem Schoss saß. Dann sah er ihr direkt in die Augen und sagte wieder leicht spöttisch:
„Soweit ich mich erinnere, sind wir nicht hier, um dich zu befriedigen."
Zufrieden bemerkte er, wie das gerade noch so selbstbewusste Lächeln auf ihren Lippen verschwand. Einen Moment lang funkelten ihre Augen ihn böse an, dann hatte sie sich wieder gefangen. Er spürte regelrecht, wie sie sich zu Ruhe zwang.
„Dann verrate mir doch, wie man einen Malfoy befriedigt.", sagte sie und sah ihn dabei auffordernd an.
Immer wieder blickte sie ihm direkt in die Augen, mied nicht seinen Blick, wie es viele andere getan hätten.
Sie hatte Mut, das musste er anerkennen. Typisch Gryffindor eben. Mutig waren sie, aber was brachte es ihnen letztendlich? Ihnen fehlte einfach die Gerissenheit, die List der Slytherins.
„Ich dachte, du wirst dafür bezahlt, das selber herauszufinden."
„Da hast du Recht, aber um ehrlich zu sein, bin ich mir nicht so sicher, ob ich dir wirklich behilflich sein kann."
„Zweifelst du an deinen eigenen Fähigkeiten?
Wieder lachte sie, und ihre Augen funkelten dabei belustig. „Oh nein, aber in manchen Fällen kann sich eine Frau noch so bemühen, bleibt aber letztendlich erfolglos, wenn du verstehst was ich meine."
Sie blickte ihn an und schien zu sehen, dass es überhaupt nicht verstand, was sie meinte.
Amüsiert blickte sie ihn an und schien es regelrecht zu genießen, ihn zappeln zu lassen.
„Es gab da diese Gerüchte auf Hogwarts…"
„Was für Gerüchte? Was zum Teufel meinst du, Granger?" fragte er sie aufgebracht.
„Nun ja, man sah dich oft mit Blaise Zabini zusammen. Und einige meinten auch, dass es für deinen Hass auf Harry einen ganz bestimmten Grund gäbe…
Entsetzt realisierte er ihre Worte. Endlich verstand er, worauf sie hinaus wolle.
„Du willst mir erzählen, es gab Gerüchte, ich sei SCHWUL? Und das ich etwas mit Zabini hätte?"
Fassungslos schüttelte er den Kopf. Ihn schockte selten etwas, aber das hier war einfach zu viel. Wie zum Teufel konnte man auf die Idee kommen, er wäre schwul? Er war ein Malfoy, verdammt noch mal!
Dann fiel ihm wieder ein, was Granger zum Schluss gesagt hatte.
„Warte mal, bedeutet das etwa auch, das man der Meinung war, ich wollte etwas von POTTER?"
Er starrte in das Gesicht von Granger, die ihn schon die ganze Zeit über beobachtete und die die nur Grinsend nickte.
Angeekelt verzog Draco allein bei dem Gedanken an Potter das Gesicht. Potter war sein Erzfeind. Er stellte sich Potter nackt vor und merkte augenblicklich, wie seine Erregung nachließ. Nein, also schwul war er ganz bestimmt nicht.
„Wie kommt man nur auf solch einen Schwachsinn? Ich hatte ja wohl mehr Frauen als jeder andere Junge auf Hogwarts!"
„Vielleicht war das ja alles nur Ablenkung. Ich meine, ein schwuler Malfoy, gäbe es eine größere Schande? Dein Vater würde dich doch sofort enterben.
Sie sagte das alles ganz neutral, doch er merkte, dass sie die ganze Sache köstlich amüsierte. Zum ersten Mal an diesem Abend war sie die Überlegene.
Er schüttelte den Kopf und versuchte zu vergessen, was er da gerade gehört hatte. Was interessierte es ihn, was man in Gryffindor über ihn redete? Hatte er nicht selbst auch oft genug Witze über Potter und sein Anhängsel Weasley gemacht? Aber das war einfach etwas anderes…
Doch er sollte sich nun wirklich nicht den Kopf darüber zerbrechen. Es gab anderes zu tun. Er wandte sich wieder Granger zu und sah ihr in die Augen.
„Ich werde dir heute Nacht zeigen, dass ich ganz bestimmt NICHT schwul bin, Granger", sagte er, wanderte mit seinen Händen blitzschnell nach oben und umfasste ihre Brüste. Er bemerkte, wie sie überrascht nach Luft schnappte, und lächelte.
Es war Zeit, dass er wieder die Kontrolle übernahm.
TBC
sich versteckt OK, eigentlich habe ich gesagt, in diesem Teil würden sich die beiden endlich näher kommen. Aber einige von euch haben gemeint, ich könnte mir damit noch ein bisschen Zeit lassen… Und da mir sowieso schon vor meiner ersten Lemon-Szene graut… Vielleicht schaffe ich es ja im nächsten Teil, dass mal etwas mehr passiert. Wenn ihr mir bis dahin vielleicht einen kleinen Review hinterlassen könntet… Das würde mir sicher helfen, mich zum nächsten Kapitel aufzuraffen ;-)
