Mr Borgin saß gerade an seinem Schreibtisch und sortierte einige Akten. Das mysteriöse Buch lag nach wie vor neben ihn. Er hatte bereits vieles versucht, um es loszuwerden, doch es tauchte einfach immer wieder auf. Was immer der Dunkle Lord mit diesem Buch beabsichtigte, er hatte ein mächtiges, magisches Artefakt erschaffen. Beim richtigen Abnehmer bestimmt viel wert, aber wenn Mr Malfoy sagte, er solle es verschwinden lassen, dann tat er das. Den Hauptaktionär am Geschäft zu verprellen war schon aus kaufmännischer Sicht keine gute Idee.

Die Türglocke ertönte und ein Mann in mittleren Jahren betrat das Geschäft. Er trug eine schwarze Lederjacke und hatte seinen Hut tief ins Gesicht gezogen.

„Ah, Mr Fletcher, sie kommen wie gerufen.", sagte Mr Borgin. „Ich habe hier etwas, dass sie für mich erledigen müssen."

„Solange es sich verkaufen lässt.", antwortete Fletcher.

Mr Borgin nahm das Buch vom Tisch und reichte es seinem Hehler.

„Was'n das?" Fletcher nahm das Buch und blätterte es durch. „Da steht ja gar nix drin."

„Mr Malfoy war hier und er möchte, dass dieses Buch verschwindet."

„Werfen Sie's doch in den Ofen.", entgegnete Fletcher.

„Wenn das so einfach wäre, könnte ich das ja auch selbst machen.", grollte Mr Borgin. „Es ist ein außerordentliches Artefakt, dass einfach nicht zu unserem Geschäft passt."

„Hören Sie mal, Borgin, ich kauf Ihnen ja sonst alles ab, aber wer will schon so'n schimmliges, altes Buch, wo nix drin steht?"

Mr Borgin schlug seinem Hehler mit der Hand auf den Hinterkopf. So, dass Fletcher seinen Hut verlor und das kurze, schwarze Haar offenbarte.

„Hast du mir nicht zugehört?"

„Na schön, mal sehen, ob ich 'nen Abnehmer finde. Versprechen kann ich nix.", antwortete Fletcher und hob seinen Hut vom Boden auf. Er nahm das Buch an sich.

Mundungus Fletcher war ein Idiot, aber ein guter Hehler. Zu Mr Borgins Glück hatte er nicht nach dem Namen im Einband gesucht. Der Name machte es unter Umständen unverkäuflich oder zu einem Goldstück. Allerdings war es ihm lieb, wenn sich jemand anderes mit dem Ding herumplagte.

Mundungus Fletcher stand wie immer in einer Nische am Bahnhof Kings Cross. Gerade zu Beginn der Schulzeit war viel Betrieb und es gab genug Magier, denen er was aufquatschen konnte. Heute war jedoch erstaunlich wenig los. Er nahm das Buch von Borgin und sah es sich noch einmal an. Was hatte es denn damit auf sich? Der Alte wollte es ungewöhnlich schnell loswerden. Hatte nicht mal nach den Anteilen gefragt. Aber nein, da war nichts. Nur ein vermodertes Buch. Was daran ein Artefakt sein sollte wusste er selbst nicht. Wie sollte er das den Leuten schmackhaft machen?

Noch als Fletcher so darüber nachdachte bog eine Bande von Rotschöpfen um die Ecke. Die Jüngste in der Gruppe trug ein Bündel Bücher vor sich her, die sie in ihre Tasche stopfen wollte als sie mit Fletcher zusammen stieß.

„Pass doch auf!", giftete er sie an.

„Entschuldigung.", sagte sie leise, klaubte die Bücher zusammen und rannte den anderen hinterher.

Zu seiner Zeit in Hogwarts gab's das nicht. Die Bande war schon um die nächste Ecke verschwunden als Fletcher bemerkte, dass er bei ihrem Zusammenstoß das verdammte Buch verloren hatte.

„Ups.", machte er.

Borgin würde ihm den Kopf abreißen, weil er kein ordentliches Geschäft gemacht hatte. Andererseits war er froh diesen schimmligen Folianten los zu sein. Da musste er sich wenigstens nichts ausdenken wie er das Ding an den Mann brachte. Und ehrlich, wie viel Schaden konnte das Teil schon anrichten? Von wegen magisches Artefakt.

Severus Snape saß am Tisch in der großen Halle. Der offiziellen Sitzordnung hatte er zu verdanken, dass Lockhart genau neben ihm saß und er sein dämliches Gequatsche über sich ergehen lassen musste. Als wären diese Eröffnungsfeierlichkeiten für das neue Schuljahr nicht so schon nervtötend genug.

Schließlich hielt er nicht mehr aus und erhob sich.

„Severus, Sie haben ja kaum was gegessen.", bemerkte Lockhart.

„Keinen Hunger.", grummelte Severus und schritt an den Reihen der Schüler vorbei, hinaus in den Hof des Schlosses.

Draußen zündete er sich eine Zigarette an und genoss die Stille. Keine Schüler. Kein Lockhart. Alles wunderbar.

Just in diesem Augenblick wurde er von einem lauten Knall aufgeschreckt. Es klang wie der Auspuffknall eines Fahrzeugs. Severus schüttelte den Kopf. Vermutlich hatte ihn das ständige Gequatsche von seinem neusten, liebsten Kollegen bereits völlig fertig gemacht.

Schließlich hörte er es erneut. Der Knall war nun lauter und näher. Er blickte auf und sah am Himmel ein fliegendes Auto. Severus blinzelte. Er traute seinen Augen kaum.

Der fliegende Ford Angelina rausche über das Schloss und knallte ungehindert in die Peitschende Weide. Für einen Augenblick stand Severus mit offenen Mund da, doch er fing sich wieder und ging in Richtung des Geschehens.

Der Baum schlug auf das Auto ein als gäbe es kein Morgen. In der Dunkelheit konnte Severus nicht erkennen, wer sich im Inneren befand. Nachdem die Weide das Fahrzeug genügend malträtiert hatte rutschte dieses samt Insassen aus dem Geäst nach unten und raste wie wild geworden über das Gelände zum Innenhof des Schlosses. Severus setzte ihnen nach. Dort öffneten sich die Türen und schleuderten die Insassen samt ihrem Gepäck aus dem Auto. Der Wagen heulte gespenstisch auf und verschwand mit knatternden Motor in Richtung des Verbotenen Waldes.

Severus nährte sich leise den beiden Jungen, die das verrückte Auto aus seinem Inneren gespien hatte. Innerhlich stöhnte er auf als er sah um wen es sich handelte.

„Meine Eltern bringen mich um.", wimerte der Rotschopf.

Ronald Weasley und der andere war Harry Potter. Na wartet, das würde eine ordentliche Standpauke geben!

Während die beiden ihre Sachen zusammen klaubten nährte sich Severus so leise wie möglich von hinten, baute sich auf und packte die beiden wie zwei ungezogene Jungs an den Ohren.

„Aah! Aua!", schrien sie erschrocken. Ihr Schreck wandelte sich in Angst als die beiden sahen, wer sie da an den Ohren packte. Sie brachten kein Wort mehr heraus.

„Ich glaube, wir haben etwas zu besprechen.", sagte Severus schneidend, packte sie an den Schultern und trieb sie vor sich her in die Kerker.

Potter und Weasley ließen sich von ihm abführen als seien sie auf dem Weg zu ihrer Hinrichtung. Immerhin wussten sie, dass sie etwas falsch gemacht hatten. Severus führte sie in sein Büro wo sie sich wie ein Häufchen Elend auf den beiden Stühlen vor seinem Schreibtisch niederließen.

Severus setzte sich auf die Kante seines Tisches und verschränkte die Arme vor der Brust.

„Na? Wer von Ihnen möchte anfangen?", fragte Severus und die beiden Jungs wurden noch kleiner auf ihren Stühlen. „Wisst Ihr überhaupt, was ihr da getan habt?"

Potter und Weasley sahen zu Boden.

„Was soll ich bloß mit euch machen?", fragte Severus mehr sich selbst als die beiden Gryffindors vor sich. „Schweigen wir uns jetzt an? Gut, ich habe auch keine Lust darauf euch erklären zu müssen, wie unendlich bekloppt eure Idee war."

„Wir haben den Zug verpasst.", murmelte Weasley ohne ihn anzusehen.

„Ach? Und da dachtet ihr euch mal eben ihr brecht ein halbes Dutzend magischer Gesetze, um hierher zu kommen?", fragte Severus. „Und du, Potter? Dir liegt auch nichts an deinem Leben, oder?"

„Es war nicht unsere Schuld.", entgegnete Potter und sah ihn nun das erste Mal richtig an.

„Und wer war es dann?", fragte Severus. „Wenn ich eines nicht ausstehen kann, dann ist es, wenn man die Schuld immer bei anderen sucht. Wärt ihr nicht ihr, dann wärt ihr schon längst von der Schule geflogen."

„Was auch nicht nötig sein wird.", erklang eine Stimme am anderen Ende des Raumes.

Severus sah auf und erblickte Dumbledore mit Minerva im Schlepptau.

„Natürlich nicht. Was sind schon ein halbes Dutzend gebrochener Gesetze für die unsereins in Askaban landen würde?", entgegnete Severus ungehalten.

„Potter, Weasley, kommen Sie mit.", rief Minerva ihre Schüler herbei.

Die beiden sprangen ohne ein Wort auf und folgten ihrer Hauslehrerin.

„Sie lassen ihm viel zu viel durchgehen.", sagte Severus an Dumbledore gewandt.

„Meinen Sie? Ich frage mich manchmal, ob Sie das anders sehen würden, wenn er in ihrem Haus gelandet wäre.", stichelte Albus.

„Das ändert nichts an meiner Haltung. Wer Scheiße baut muss dafür gerade stehen."

„So wie Sie, oder?", fragte Albus.

„Ich habe für meine Fehler gebüßt.", entgegnete Severus.

Dumbledore sah ihn durchdringend an, doch Severus wehrte seinen erneuten Versuch ab in seinen Kopf einzudringen. Er machte das ohnehin nur, um ihn zu provozieren. Wenn er jedoch in all den Jahren eines gelernt hatte, dann sich nicht von Albus Spielchen aufs Glatteis führen zu lassen - zumindest meistens.

Ohne ein weiteres Wort wandte sich Dumbledore um und verließ das Büro. Severus blieb vor sich hin grollend zurück. Er wusste schon warum Harry Potter kein Haar gekrümmt wurde, aber ihm wäre es wohler dabei gewesen dem Jungen seine Grenzen aufzuzeigen. Ihn mit nichts außer einer Verwarnung damit wegkommen zu lassen, war nicht besonders pädagogisch. Und Severus kannte sich mit nicht pädagogisch wertvollem Verhalten aus.

Die erste Woche schleppte sich so dahin bis endlich der Schulalltag wieder seinen Gang ging. Nach einer der ersten Zaubertrankstunden tauchte Draco in seinem Büro auf.

„Hast du das schon gesehen?", fragte der Junge und wedelte mit einem Blatt pergament herum.

„Wir haben doch über das Du gesprochen.", ermahnte Severus ihn ohne von dem Papierkram auf seinem Schreibtisch aufzusehen.

Draco legte ihm das Blatt vor die Nase. Severus nahm es und begann verwirrt zu lesen.

1. Was ist Gilderoy Lockharts Lieblingsfarbe?

2. Was ist Gilderoy Lockharts bisher größte Leistung?

3. Wann hat Gilderoy Lockhart Geburtstag?

Severus verzog ungläubig die Mieme.

„Das hat er uns heute als Test vorgelegt.", sagte Draco.

Severus begann zu prusten, hörte aber sofort wieder auf.

„Man macht sich nicht über Kollegen lustig, mögen sie auch noch so schwachsinnig sein."

„Der Typ ist dumm wie ein Troll.", bemerkte Draco.

„Bist du nur gekommen, um mir die Ergüsse unseres, neusten Kollegen zu zeigen?", fragte Severus ernst.

„Nein, ich hab noch ne offizielle Anfrage.", sagte Draco und legte ihm einen weiteres Zettel vor.

Es war ein Formblatt zur Nutzung des Quidditschfeldes.

„Slytherin hat einen neuen Sucher?", fragte Severus verdutzt. „Wer soll das sein?"

Draco räusperte sich und Severus sah auf. Ah, ja. Er verstand, aber ob das eine gute Idee war bezweifelte er stark.

„Du weißt schon, dass 9 von 10 Quiddisch-Spielern einen gewaltsamen Tod sterben?", fragte Severus.

„Unterschreib das Ding einfach.", forderte sein Patensohn ihn auf.

„Sind ja deine Knochen.", bemerkte Severus und unterschrieb das Formblatt.

Mit einem freudigen Lächeln nahm Draco es entgegen.

„Danke, Professor."

Draco verschwand aus dem Büro und auch für Severus war es Zeit sich die Beine zu vertreten. Es war fast Mittag. Außerdem stand heute noch eine Lehrerkonferenz an. Und eine Lehrerkonferenz mit Gilderoy Lockhart wollte erst einmal überstanden werden.

Als er im Lehrerzimmer ankam tuschelten seine Kollegen miteinander. Als Severus genauer hinsah bemerkte er, dass sie alle diese wunderbaren Tests von Lockhart in den Händen hielten. Natürlich war das Goldlöckchen noch nicht anwesend.

Severus nahm seinen üblichen Platz an dem langen Lehrertisch ein. Genau gegenüber von Minerva, die mit hochgezogenen Augenbrauen die Testfragen laß.

„Ich habe ja gesagt er ist schwachsinnig, aber auf mich hört ja keiner.", bemerkte Severus.

Noch bevor Minerva etwas äußern konnte betrat Lockhart überschwenglich das Zimmer. Er trug heute einen grässlichen, schwarz-weiß gestreiften Anzug und eine rosa Krawatte. Severus war der Letzte, der sich Gedanken über Mode machte, aber diese Farbkombination verstörte ihn zutiefst. Und das wollte etwas heißen, schließlich kannte er Dumbledore.

Die Lehrer ließen blitzschnell schnell ihre Lockhart-Tests verschwinden und legten eine fröhliche Verkäufermiene auf. Keine Woche mit diesem Schauhasen und schon färbte er ab.

Lockhart flanierte an ihnen vorbei und setzte sich ausgerechnet auf den freien Platz neben Severus. Er blickte seinen Kollegen missbilligend an. Der ließ sich davon jedoch nicht stören.

„Na, Severus, geht es Ihnen gut?", sagte Lockhart im Plauderton und supste ihn kumpelhaft an.

„Wenn Sie das nochmal machen, dann hack ich Ihnen den Finger ab.", entgegnete Severus eisig. Es kostete ihm alle Mühe den Kerl zu ertragen.

Lockhart begann zu grinsen und blöd zu lachen.

„Sie sind schon etwas sensibel, oder?"

Severus dachte daran dringend seine Giftvorräte aufzufüllen.

Schließlich erschien Dumbledore und eröffnete die Lehrerkonferenz. Wie immer war es relativ langweilig. Es ging um Stundesplanverteilungen, Ausfälle und krisenhafte Punkte in der Schule wie besonders auffällige Schüler. Lockhart lenkte dabei alle Aufmerksamkeit auf sich. Severus kam nicht umhin sich ein Blatt Papier zu nehmen und demonstrativ Galgenmännchen zu zeichnen.

Schließlich wurden Brennpunkte abgefragt.

„Severus?", fragte Dumbledore.

Severus hörte für einen Moment auf auf seinem Blatt herumzukritzeln.

„Ich wollte gerne noch etwas ansprechen. Und zwar ... Potter."

„Ich dachte, das hätten wir durch.", sagte Dumbledore.

„Haben wir? Nun, ich weiß nicht, wie das meine Kollegen sehen, aber sollte man Schüler, die so eklatant einen Haufen magischer Gesetze brechen - und ich spreche hier von ministerieller Gesetzgebung und nicht von Schulregeln - nicht etwas eindringlicher zur Rechenschaft ziehen als ihnen nur Hauspunkte abzuziehen und sie nachsitzen zu lassen?"

Severus hatte sich die ganze Woche innerlich darüber aufgeregt, dass Dumbledore Potter und Weasley so leicht davonkommen ließ.

„Weil Sie es auch so genau nehmen mit den Regeln?", fragte Dumbledore süffisant.

„Ich bin auch keine Zwölf mehr.", entgegnete Severus erbost. Er spürte wie er schon wieder wütend wurde. „Bei mir kann man nichts mehr retten, bei Potter vielleicht schon."

„Das klingt ja fast als würden Sie sich Sorgen machen.", sagte Dumbledore.

Severus überkam der Impuls mit irgendetwas nach ihm zu werfen. Er bremste sich jedoch gerade noch.

„Potter muss lernen, dass er nicht alles tun und lassen kann nur weil er so eine verdammte Narbe auf der Stirn hat!"

„Severus!", ermahnte Dumbledore ihn scharf. „Das Thema hatten wir bereits und ich werde es nicht noch einmal mit Ihnen diskutieren."

Severus verschränkte die Arme vor der Brust und warf dem Schulleiter einen vernichtenden Blick zu. Innerlich kochte er schon wieder.

Ungerührt fuhr Dumbledore fort und beendete schließlich die Versammlung. Severus verließ den Raum als Erster und machte sich grollend auf den Weg in die Kerker, wo bereits eine Klasse auf ihn wartete. Er schloss die Tür zum Zaubertränkezimmer auf und ließ die Schüler wortlos hinein. Immer noch wütend rauschte er an ihnen vorbei, vor zu seinem Schreibtisch und verschränkte wie so oft die Arme. Es dauerte einen Augenblick bis er realisierte welche Klasse das überhaupt war. Er hatte streng genommen keine Ahnung.

„Machen Sie weiter, wo Sie letztes Mal aufgehört haben.", sagte Severus und setzte sich hinter seinen Tisch.

Die Schüler blickten ihn fragend an. Offensichtlich ratlos über das Verhalten ihres Lehrers meldeten sich einige.

„Ja, was denn?", brummte Severus.

„Was sollen sollen wir machen?", fragte ein dicker Hufflepuff in der ersten Reihe.

„Irgendetwas mit Zaubertränke! Ist mir doch egal!", rief Severus wütend.

Die restlichen Schüler ließen sofort ihre Hände fallen. Der Schock war ihnen ins Gesicht geschrieben. Einen grollenden Professor Snape kannten sie ja, aber einen, dem es egal war, was sie taten, solange sie sich beschäftigten war dann doch etwas Neues.

Ja, er war sauer auf Dumbledore und ja, es an der Klasse auszulassen war nicht pädagogisch wertvoll. Severus hatte gerade nicht den geringsten Nerv, um seine Klasse zu unterrichten. Am Liebsten hätte er sie alle rausgeworfen.

So zog sich die Stunde dahin bis er seine Klasse wortkarg entließ.

„Was war denn heute mit dem los?", hörte er jemanden flüstern.

„MIT MIR IST GAR NICHTS LOS!", schrie Severus seinen Schülern hinterher, die jetzt fluchtartig den Kerker verließen.

Severus ließ sich in seinen Stuhl sinken und trat wütend gegen sein Pult. Wie er es manchmal hasste Lehrer zu sein.