Kapitel 3 Das Eingeständnis und erste zaghafte Versuche
Son-Goku wachte schon früh am Morgen des Sonntags auf. An schlafen war nicht mehr zu denken, dafür war er schon zu wach und trainieren wollte er auch noch nicht, schließlich konnte man seinem Körper auch mal etwas Entspannung gönnen. So ging er erst mal gähnend in das Bad seines Zimmers und stieg in die Dusche. Das heiße Wasser prasselte auf seine harten Muskeln, wodurch sie sich lockerten und die Haut sich darüber entspannen und das Wasser in sich aufnehmen konnte. Er schloss die Augen und legte den Kopf in den Nacken. Ich wüsste zu gerne, was Vegeta in der letzten Zeit hatte. Ob Bulma schon mit ihm geredet hat? Als er bei unserem Kampf so in Gedanken war und einen verträumten Blick hatte, wusste ich gar nicht, wie ich mich verhalten sollte. Es ist zwar ungewohnt ihn so zu sehen, aber nicht unbedingt unangenehm. Im Gegenteil, er sieht dann irgendwie so
... verletzlich aus. Ich muss unbedingt mal mit Bulma reden...
Son-Goku beeilte sich mit der Dusche und zog, nachdem er fertig war, eines seiner dunkelblauen T-Shirts und die rote Hose seines Kampfanzuges an. Dann ging er einfach der Nase nach in die Küche. Zu seiner Verblüffung saß dort Vegeta am Tisch und biss gerade von einem großen Sandwich ab, als er Son-Goku im Türrahmen stehen sah und sich an dem Stück verschluckte.
Son-Goku, Hilfsbereitschaft in Person, ging natürlich schnell zu Vegeta und klopfte ihm auf den Rücken. Durch diese unerwartete Berührung von Son-Goku war Vegeta dabei, fast zu ersticken und durch seinen Körper rasten unendliche kleine Stromschläge. Dann, durch einen etwas kräftigeren Schlag von Son-Goku, befreite sich das verhängnisvolle Stückchen Toast aus Vegetas Rachen und flog aus dem Mund des hustenden Saiyajin.
„Mensch Vegeta, was machst du denn? Gegen starke Gegner kommst du locker an, aber an deinem Frühstück würdest du ersticken. Wäre ich nicht gekommen..." Ha, dann wäre mir das gar nicht passiert, Baka! „Verlangst du jetzt ein Dankeschön? Darauf kannst du lange warten. Wer hat eigentlich gesagt, dass du mir helfen sollst?" „ Ich dachte doch nur..." „ Ach, mach doch was du willst, Kakarott. Mir ist der Appetit sowieso vergangen!" „Wenn du meinst. Aber ich hätte noch eine Frage: Weißt du wo Bulma ist?" „ Ja, zufälliger Weise habe ich das mitbekommen, die ist einkaufen gefahren." Dann drehte er sich auch schon um und verließ die Küche
Oh Mann, musste Kakarott genau da reinkommen, wo ich mit vorgestellt habe wie er wohl nackt aussieht?! Und was war das für ein Gefühl, als er mich am Rücken berührt hat? Hab ich mir das nur einbebildet, oder hat er kurz gezögert? Kakarott war mit so nahe, aber nicht so, wie im Kampf...anders, irgendwie viel angenehmer... nein, das ist doch alles Humbug. Kopfschüttelnd, als wollte er die Gedanken wie eine lästige Fliege vertreiben, ging er zurück in sein Zimmer. Trainieren konnte er auch noch später.
Was war das denn eben? Vegeta, hatte so einen verschrockenen, aber auch irgendwie peinlich berührten Blick drauf, als ich reinkam...mmhh... vielleicht kann mir Bulma das erklären...
Dann ging er mit einem großen Teller Frühstück aller Art beladen nach draußen, setzte sich unter einen Baum und verschlang sein Essen.
Nach einiger Zeit, Son-Goku war schon lange mit Essen fertig und schlief vollgefressen unter dem Baum, kam Bulma mit vier großen Taschen unter den Armen an Son-Goku vorbei
Oje, was er wohl sagen würde, wenn er das mit Vegeta wüsste... er ist doch so naiv, er würde das gar nicht verstehen... warum liegt der eigentlich hier draußen? „Hallo Bulma. Da bist du ja wieder." Bulma erschreckte sich leicht, da sie nicht damit gerechnet hat, dass Son-Goku so schnell wach wird.
„Hast du schon auf mich gewartet?" „ Ja, ich wollte mit dir reden." „Ähm, ja, dann gehen wir am besten rein. Ich muss aber erst noch die Sachen hier wegräumen. Du kannst ja so lange im Wohnzimmer warten. „Soll ich dir helfen?" Er zeigte mit dem Kopf in Richtung der Tüten, worauf Bulma lächelte. „ Ne ne, klappt schon." „Okay."
Sie gingen ins Haus, Bulma ging weiter den Flur entlang, während Son-Goku abbog und sich im Wohnzimmer auf eines der extragroßen, extraweichen Sofas niederließ. Kurze Zeit später kam Bulma auch schon wieder und setzte sich neben Son-Goku. „ So, was wolltest du denn mit mir bereden?" „Ähm, also..." Son-Gokus Wangen nahmen einen leichten Rosa- Ton an und er kratzte sich wieder am Hinterkopf. „... ich wollte fragen, ob du weißt, was mit Vegeta los ist. Entweder ist er total sauer und haut ab, oder er ist die ganze Zeit verträumt und abwesend. Das ist überhaupt nicht typisch für ihn. Weißt du, was los ist?" „Weißt du Son-Goku, Vegeta, ich nenn es mal so, lernt gerade eine völlig neue Seite in sich kennen. Du wirst wahrscheinlich noch früh genug herausfinden, was mit ihm los ist."
Bulma erntete einen sehr verwirrten Blick seitens Son-Gokus. Der schüttelte den Kopf und startete einen Themenwechsel. „Ähm, da wäre noch was...also...ich weiß nicht, ob ich mit dir darüber reden kann..." „ Hey, klar kannst du das. Egal, was es ist." „Und wenn es... um...Vegeta geht?"
„ Wir haben doch grade über Vegeta geredet." Jetzt war es Bulma, die ein wenig verdutzt schaute. Was sollte das nun wieder werden? „ Ja, was mit ihm ist... aber ich hab da ja auch so ein... Problem" „ Ach so?! Ja, dann leg mal los. Egal, was es jetzt ist." „Mmhh... , na gut. Also manchmal... wenn Vegeta dann so verträumt guckt...aber nicht nur dann..." „Son-Goku, heute noch?" „...ich finde Vegeta manchmal...richtig... süß... und... sexy... ." Das Rosa auf seinen Wangen wurde zu einem Tomatenrot. „ Aber so etwas darf ich gar nicht denken. Wenn er das wüsste..." Der würde sich wahrscheinlich freuen, auch wenn er es nie zugeben würde...
„ Mach dir nicht so viele Gedanken darüber, was du denken darfst und was nicht. Du darfst auch so über Vegeta denken. Keine Angst. Außerdem könnte bald alles anders kommen, als du dir vorstellst. Also schäm dich nicht, wenn du so was denkst. Das is völlig normal. Glaub mir. Vegeta geht es fast so wie dir... aber mehr darf ich nicht verraten. So, ich muss jetzt noch mal ins Labor. Ich wünsch dir noch einen schönen Tag." Bulma erhob sich und ging zur Tür.
„ Hey, was heißt das denn, Vegeta geht es fast so wie mir?" Doch er bekam keine Antwort mehr, da Bulma schon weg war.
Was meinte sie denn damit? Grübelnd ging Son-Goku in den GR und wärmte sich auf. Dann begann er auch schon erste Trainingsübungen bei 700 G zu absolvieren.
Zur selben Zeit befand sich Vegeta in seinem Zimmer und zog seinen blauen Kampfanzug aus. An seiner Stelle kam ein schwarzes Achselshirt und ebenfalls schwarze Shorts, schließlich konnte man sich ja auch den Temperaturen entsprechend kleiden. Dabei dachte Vegeta noch mal über den gestrigen Tag nach. Er hatte Bulma tatsächlich von seinem kleinen Problemchen erzählt... Ich wollte zwar noch ein paar Tage warten, aber das kann ich einfach nicht. Ich will ihn sehen... Kakarott...vielleicht hat Bulma mir wirklich geholfen... nachdem sie gesagt hat, wie ich mich fühlen könnte, wenn ich Kakarott sehe, scheint sie echt bescheid zu wissen. Aber ich geh nicht zu ihr um sie zu fragen. Wäre ja noch schöner... . Am besten geh ich trainieren. Es sind ja auch schon 11:00 Uhr!
Damit stand er auf und sein Weg führte ihn erst noch mal in die Küche, denn er verspürte doch noch so ein kleines Hungergefühl. Dort schnappte er sich einen Apfel und keine 5 Sekunden später war dieser auch schon verschlungen. Dann setzte er seinen Weg zum GR fort und schon im Flur spürte er die gewaltige Kraft des anderen Saiyajin und ohne, dass er es bemerkte, machte sein Herz einen kleinen Hüpfer. Mit seinem üblichen grimmigen Gesichtsausdruck klopfte er an eines der Fenster und wartete, bis Son-Goku die Schwerkraft runter gedreht hatte. „ Kakarott, ICH trainiere hier. Frag mich nächstes Mal gefälligst um Erlaubnis." , kam es auch gleich von Vegeta geknurrt.
„Ähm, ja, okay. Darf ich denn jetzt hier weiter trainieren?" „Du hast ja sowieso schon angefangen. Dann trainier halt weiter. Hauptsache du störst mich nicht!" Er findet es bestimmt nicht so schlimm, wenn ich hier bin, wie er jetzt tut. Vielleicht sollten wir mal wieder kämpfen...
„ Hey Vegeta, wie wär's mit einem Kampf?" „Dieses Mal verlierst du sowieso, Kakarott!" Vegeta beendete seine Aufwärmübungen und stellte sich in Angriffsstellung. Son-Goku machte das gleiche und schon stürzten sie aufeinander zu.
Es begann ein Duell aus schnellen Hieben und Schlägen, die ihr Ziel immer nur knapp verfehlten. Nachdem es eine ganze Weile so gegangen war, machten die beiden Saiyajins eine Pause und standen sich schwer atmend gegenüber. Vegeta beobachtete, wie sich langsam ein Schweißtropfen an Son-Gokus Hals nach unten bahnte. Er war an Son-Gokus Brust angekommen , an der nur noch ein halb zerfetzter Kampfanzug hing, und floss regelrecht in einem Parcours um die halben Kleidungsteile, bis er dann durch die normale Schwerkraft bedingt in Son-Gokus Gürtel aufgesogen wurde.
Vegeta musste schlucken. Wo wäre der Tropfen wohl hingegangen, wenn die Hose und der Gürtel nicht da gewesen wären? Bei dem Gedanken, Kakarott ohne Hose, wurde ihm plötzlich so heiß und unbemerkt wechselte seine Gesichtsfarbe ins rötliche.
Oh Mann, warum wirkt Kakarott so anziehend auf mich? Er sieht wirklich so... sexy... aus. Ich würde gerne mal seinen Hintern anfassen. Ob er wohl so knackig ist, wie ich denke? Halt! Was ist denn jetzt los? Wie kann ich nur so was denken? Das ist... wie Bulma gesagt hat...aber...was hat das zu bedeuten? Ich fange an, obszöne Gedanken zu haben, habe jedes Mal ein Kribbeln im Bauch, wenn ich ihn sehe und denke die ganze Zeit an ihn... Hab ich mich vielleicht... Nein! Niemals! Ich kann mich nicht in Kakarott... , wieder musste Vegeta schlucken, ... verliebt... haben... Nein, das geht gar nicht, er ist mein größter Rivale. Ich will ihn besiegen und nicht mit ihm rumknutschen. Aber...
„ Vegeta, ist alles in Ordnung? Du siehst so komisch aus..." ... aber irgendwie auch verdammt süß... Er ist rot geworden. Was er wohl gedacht hat?
„ Sollen wir lieber aufhören?" „Ach, halt doch dein Mund, Kakarott. Was verstehst du denn schon?"
„Okay Vegeta. Ich geh schon. Komm erst mal wieder runter von deinem Trip, oder was auch immer in dir vorgeht. Ich kann warten. Wenn du wieder kämpfen willst, findest du mich bei dem Fluss in der Nähe von Chichis Haus. Bis dann." Damit verschwand er per Momentaner Teleportation und ließ Vegeta allein im GR zurück.
Verdammt, wieso war ich schon wieder so gemein? Ich muss mich doch irgendwie unter Kontrolle bekommen..
Total durcheinander ging er Duschen. Das heiße Wasser ließ ihn mal wieder richtig durchatmen. Und die ätherischen Düfte, die Dank Bulmas genialer Erfindung freigesetzt wurden, beruhigten seine Nerven auf wundersame Weise.
Wie automatisch wanderte seine Hand an seinem Körper entlang nach unten und umfasste seine Männlichkeit. Mit der anderen Hand stützte er sich an der gefliesten Wand ab, seinen Kopf hatte er in den Nacken gelegt und das Wasser lief über sein Gesicht. Er bewegte seine Hand an seinem Schaft langsam nach vorne zur Spitze und stimulierte diese dann, leise keuchte er auf. Seine Gedanken kreisten nur noch darum, wie der andere Saiyajin dabei war, ihm einen zu blasen. Als er sich dem Höhepunkt näherte, wurde sein Stöhnen immer lauter, bis er sich mit einem lauten Schrei in seiner Hand ergoss. Oh nein, ich habe mich gerade wirklich selbstbefriedigt, und dabei an Kakarott gedacht. Bin ich völlig verrückt geworden? Dieser Gedanke, er war so ... real... als könnte es Wirklichkeit werden. Aber das wird sicher nie passieren... Etwas außer Atem spülte er die letzten Reste seiner Befriedigung weg und wusch sich noch schnell, eher er wieder frische Shorts und ein Achselshirt anzog. Ich muss sehen, was er macht. Ich will ihn sehen, in seiner Nähe sein...
Vegeta öffnete das Fenster und flog raus, dann ortete er Son-Gokus Aura und flog in diese Richtung. Vorsichtshalber unterdrückte er seine eigene.
Als er dann ganz in der Nähe des anderen war, suchte er sich ein Versteck, um ihn erst mal beobachten zu können. Und schon nach kurzer Zeit fand er ein Stück Wald, das ihm die perfekte Sicht auf den anderen Saiyajin bot.
Dieser tauchte gerade mit einem großen Fisch auf, den er dann geradewegs an Land beförderte.
Dann kam Son-Goku selbst auch ans Ufer zurück, wo er den Fisch auf einen, schon bereit gelegten, Stock aufspießte. Auch das Feuer, über dem der Fisch grillen sollte, war schon vorbereitet, sodass sich Son-Goku entspannt neben sein Mittagessen legen und das Warten mit schlafen vertreiben konnte.
Vegeta beobachtete den anderen genau und dann fiel ihm das Glitzern an Son-Goku auf, das von den, in den Wassertröpfchen reflektierenden Sonnenstrahlen auf dessen Haut herführte. Dann wanderte sein Blick an dem Schlafenden runter und er musste schlucken.
Dadurch, dass die Shorts von Son-Goku noch nass waren, klebten sie an dessen Haut und man konnte die Größe seiner Männlichkeit erahnen.
Schnelles Herzklopfen machte sich in Vegetas Brust breit und auch sein Gehirn trug Folgen dieses Anblicks von sich. Er war auf einmal eingehüllt in eine Wolke der Lust und des Verlangens.
Seine Hand war augenblicklich auf seiner eigenen Männlichkeit und fing an, leicht darüber zu streicheln. Doch seine Innere Stimme holte ihn wieder in die Realität zurück. Verdammt, was tu ich hier? Dieser Baka ist an allem schuld. Warum ist er auch so unverschämt ...sexy und ... schön... ach shit.
Er wird nie so fühlen und denken wie ich... Ich sollte aufhören, wie ein liebestoller Teenager zu denken. Ich bin doch nicht abhängig von diesem Verräter! Ich würde nur gerne mal... seine Lippen spüren... ihn stöhnen hören... einmal... nur ein einziges Mal. Aber wenn ich jetzt meinen Gefühlen nachgehe, kann ich alles kaputt machen... sind das überhaupt Gefühle?...Liebe?... oder nur Verlangen?... Ach Scheiß drauf. Ich geh jetzt zu ihm hin, dann werde ich ja sehen, wie er reagiert...
Vegeta unterdrückte nicht länger seiner Aura und verließ sein Versteck. Son-Goku, der gar nicht geschlafen hatte, so wie es aus Vegeta Sicht ausgesehen hatte, bemerkte die Aura des anderen, stand auf und drehte sich um.
Wo kommt Vegeta denn her? Will er jetzt doch noch kämpfen?
„Hallo Vegeta. Geht's dir wieder besser? Dann können wir ja kämpfen. Oder warum bist du hier?" „ Ja, ein Kampf, das wird wirklich ein Kampf...", murmelte Vegeta und näherte sich dem Größeren bis er direkt vor ihm stand. „Hey, was machst du denn? Ich dachte wir...", doch weiter kam Son-Goku nicht. Vegeta hatte sich auf seine Zehenspitzen gestellt und nur ganz leicht berührten seinen Lippen die von Son-Goku. Sein Herz raste wie wild, als er merkte, dass Son-Goku stockte und Angst machte sich in ihm breit, der andere würde es nicht erwidern. Doch dann spürte Vegeta, wie die abwehrende Haltung Son-Gokus wich und er wurde mutiger. Er presste seine Lippen etwas stärker an die des anderen und seine Hände wanderten langsam an Son-Gokus nackter Brust entlang, bis sie den Bund an dessen Boxershorts erreichten. Son-Goku konnte ein leises Keuchen nicht unterdrücken, doch gerade das holte ihn zurück in die Wirklichkeit und er schlug die Augen auf, die vorher durch die steigende Lust automatisch geschlossen wurden.
Gerade wollte Vegeta seine Zunge mit ins Spiel bringen, als sein Gegenüber einen Schritt zurück trat und ihm einen kräftigen Tritt in die Seite verpasste, sodass er in dem danebenliegenden Fluss landete. „Was sollte das? Los, verschwinde!" In Vegetas Augen waren Panik und Enttäuschung zu lesen und mit einer kurzen Aufladung seines Kis flog er in eine unbestimmte Richtung davon.
Son-Goku stand noch eine ganze Weile so da. Überrumpelt von seinen Gefühlen und den jüngsten Geschehnissen. Wieso hat Vegeta mich geküsst? Ist er deswegen immer so verträumt? Und warum habe ich ihn so brutal von mir gestoßen? Was wird er jetzt wohl denken? Son-Goku fuhr mit seinem Finger über seine Lippen und spürte noch die Wärme, die von Vegetas Lippen ausgegangen ist. Es hat mir gefallen. Es war ein so neues Gefühl. Neu und schön. Sehr schön... Für einen Moment dachte ich, die Zeit wäre stehen geblieben... wenn es bei ihm auch so war? Und dann hab ich ihn so abrupt weggestoßen... Ich muss ihn finden!
Son-Goku powerte sich auf und flog in die gleiche Richtung wie der andere. Doch seine Suche war erfolglos. Vegeta hatte natürlich seine Aura gelöscht und war unauffindbar. So flog Son-Goku kurzerhand zurück zur Capsule Corp.
Vegeta lag auf einem hohen Felsen einer einsamen, verlassenen Wüste. Komischerweise war er nicht wie sonst in Wutausbrüche gefallen, sondern fühlte sich völlig gelassen. Er hatte nicht viele Hoffnungen gehabt, aber er hatte welche. Und jetzt war alles zerbrochen. Er hatte nicht nur seine Hoffnungen und Träume verloren. Nein. Auch sein Stolz war mehr als nur sehr stark angeknackst. Aber er konnte doch jetzt nicht einfach wieder zurück fliegen und so tun, als wäre nichts passiert. Hatte er denn eine andere Wahl? Kakarott umbringen? Nein, er hatte sich verändert, er war nicht mehr der Vegeta von früher, der einfach andere umbringt wie es ihm grad passt. Außerdem musste er sich eingestehen, lieber in die Hölle zu gehen, als Kakarott nie wieder zu sehen. Ja, er wollte und konnte nicht ohne Kakarott leben. Und das würde er ihm auch zeigen. Nie würde er einen Kampf einfach aufgeben... Doch über den weiteren Verlauf seines Lebens wollte er jetzt nicht nachdenken. Er hat unglaublich geschmeidige Haut, und seine Lippen, so wunderschön weich. Das hätte ich nicht gedacht...es hat ihm gefallen, ich hab's ganz genau gespürt. Er hat gekeucht... aber ich will mehr, nicht nur ein Keuchen...
Kurze Zeit später fiel sein Kopf sanft auf die Seite und er schlief friedlich ein.
„Bulma, hast du Vegeta gesehen?" „Nein, ich habe keine Ahnung, wo er hin ist. Ich dachte ihr trainiert mal wieder?!" „...Mh..." „ Ist was passiert?" „Könnte man so sagen." „Willst du es mir erzählen?" „Mh... ich weiß nicht..." „Okay, wenn du reden willst, komm zu mir. Ach so: Egal wo Vegeta ist, ihm wird schon nix zustoßen, falls du dir darüber Gedanken machst." „ Ja, ihm nicht, aber wer weiß, was er alles anstellt..." Den letzten Satz sagte Son-Goku ganz leise und eher zu sich selbst. Dann ging er auf sein Zimmer und legte sich ins Bett. Er dachte noch mal über das Vergangene nach.
Was wäre wohl passiert, wenn ich ihn nicht von mir gestoßen hätte? Seine Hand...an meiner Hose...
Unwillkürlich musste Son-Goku aufkeuchen.
Wie von alleine wanderte seine rechte Hand in seine Boxershorts und umfasste seine schon harte Männlichkeit. Zuerst fuhr er nur leicht über seine Spitze, dann verstärkte er den Druck und fuhr an seinem Glied hoch und runter. Er stellte sich vor, Vegeta würde Hand an ihm anlegen und bekam ein aufregendes Kribbeln in der Magengegend. Es dauerte nicht lange, da spürte er die warme Flüssigkeit in seiner Hand und laut keuchend erholte er sich von seinem Orgasmus.
Oh Vegeta, was ist nur passiert... Keine 5 Minuten schlief dann auch der zweite der letzten Saiyajins ein, allerdings mit gemischten Gefühlen...
Die warmen Strahlen der Sonne kitzelten den schlafenden Prinzen, versuchten ihn zu wecken indem sie ihn neckten und einfach nicht in Ruhe ließen, bis er schließlich aufgab und langsam die Augen öffnete.
Wo bin ich denn hier gelandet? Was mach ich hier? Oh nein, jetzt fällt mir alles wieder ein... Ich habe ihn tatsächlich geküsst... und er hat mich weggestoßen... aber ich muss sagen, ich hab ziemlich gut geschlafen. Ich habe mal nicht diesen Traum gehabt... aber wieso sollte ich auch so etwas träumen, wo es doch schon passiert ist?! Am besten geh ich ihm erst mal aus dem Weg...wenn er überhaupt noch in der CC wohnt...
Er stand auf und begab sich in die Lüfte. Zuerst einmal wollte er zurückfliegen und um an etwas anderes zu denken, würde er in den GR gehen. Plötzlich wurde er durch ein Magenknurren unterbrochen.
Oh, also als erstes werde ich wohl was essen müssen, sonst kipp ich um.
Dann flog er auch schon los.
Son-Goku saß bereits in der Küche und schlang ein „Saiyajin- Frühstück" runter, als plötzlich völlig unerwartet Vegeta in der Tür stand. Erst gab es etwas verwirrte Blicke, doch dann schaute Vegeta nur noch wütend und schnaubte auf, dann drehte er sich auch schon um und ging. Son-Goku wollte was sagen, doch das war mit dem vollen Mund nicht gerade einfach und bevor er runtergeschluckt hatte, war Vegeta auch schon verschwunden.
Oh Mann, dann esse ich halt erst später was. Mein Plan hat ja schon gut angefangen... Na ja, geh ich halt erst trainieren...
Fünf Minuten später war Vegeta sich auch schon im GR am aufwärmen. Doch wieder wurde er unterbrochen...
