3. Kapitel – Eine wunderschöne Weihnacht
In den nächsten Tagen war Buffy kaum mehr fähig irgendetwas richtig zu machen. Die ganze Zeit war sie mit ihren Gedanken bei ihm. Bei Spike, ihrem neuen Nachbarn. Der Nachbar mit dem sie Weihnachten verbringen würde! Anfangs hatte sie es wirklich noch nicht sonderlich berauschend gefunden mit ihm diese Zeit zu verbringen, aber besser mit ihm als allein. Der Gedanke war ihr die letzten zwei Tage immer öfter gekommen.
Buffy hatte versucht ihre Mutter zu erreichen. Diese hatte Aspen scheinbar vorgezogen und war schon Tage vor dem Weihnachtsfest dort. Wie sie das doch hasste. Wozu hatte man eine Mutter wenn man nie mit ihr reden konnte? Früher war es anders gewesen. Da hatten Joyce und Buffy sehr viel Zeit miteinander verbracht und geredet. Über Jungs, Mode und das Leben. Doch dann hatte die Sache mit Angel angefangen und ihre Mutter zeigte deutlich das sie gegen den jungen Mann war.
Das hatte Buffy dann so sehr verletzt,dass sie lange Zeit gar nicht mehr mit ihrer Mutter gesprochen hatte. Buffy hatte Angel geliebt, so sehr das es wirklich wehgetan hatte. Das sie ihn dann auch noch heiratete , hatte die bröckelnde Beziehung zu ihrer Mutter noch mehr zerrüttelt. Und ihr Vater...Hank hatte seit der Scheidung von Joyce nicht mehr sehr viel Kontakt zu seiner Tochter. Buffy wusste wieso. Ihr Vater wollte nun scheinbar die verlorene Zeit aufholen die er verloren hatte als er eine richtige Familie gehabt hatte...
Dafür hasste sie ihn. Jedes Mal wenn sie ihn sah hatte er eine neue Freundin und jedes Mal kam es ihr so vor als würden seine Freundinnen jünger werden. Am Anfang waren sie noch Älter als Buffy, aber auch Buffy wurde Älter und langsam gab es kaum mehr einen Altersunterschied. Diese Tatsache fand Buffy verabscheuenswürdig. Was fand ihr Vater nur an so schrecklich jungen Mädchen? Mädchen die nur ein paar Jahre älter waren als seine Tochter...
Der Versuch ihren Vater telefonisch zu erreichen,war genau wie bei ihrer Mutter ein Reinfall gewesen. Erst war niemand ans Telefon gegangen und dann ihre nervige Halbschwester Dawn. Kaum hatte Buffy das erkannt hatte sie aufgelegt und beschlossen es nun gut sein zu lassen. Ihren Eltern war sie doch egal. Nicht einmal frohe Weihnachten hatten sie ihr gewünscht! Das war doch...eigentlich sollte sie wirklich aufhören sich darüber aufzuregen. Es brachte ja doch nichts. Jedes Jahr war es das selbe. So langsam sollte man annehmen, dass sie es lernen würde. Aber nein, Buffy glaubte natürlich das es doch noch gut werden könnte.
Albern. Da könnte sie genauso gut versuchen wieder mit Angel zusammen zu kommen. Das war bei weitem noch sehr viel unwahrscheinlicher und vollkommen dumm. Niemals würde sie diesen Mann auch nur wieder sehen. Angel hatte viel falsch gemacht und schon die Erinnerung an ihn schmerzte. „Buffy?", jemand rief ihren Namen und die genannte Person riss ruckartig den Kopf in die Höhe. „Ja?",
„Sie können dann für heute Schluss machen, Miss Summers.", sagte Mr. Giles lächelnd und blickte seine verträumte Sekretärin an. „Wir sehen uns dann nach den Feiertagen wieder. Schöne Weihnachten, Buffy.", wünschte er ihr und verschwand dann wieder in seinem Büro. Buffy nickte und sah Mr. Giles nach. Sie mochte den älteren Mann wirklich sehr. Er war immer nett und zuvorkommend. Manchmal fragte sie sich ob er wirklich Anwalt war, oder ob er nur so tat.
Zufrieden Lächelnd erhob sie sich von ihrem Schreibtisch im Vorraum und zog ihren Wintermantel an. Nun musste sie sich wieder durch die Unmengen von Schnee kämpfen und hoffen das sie nicht erfrieren würde. Aber seit sie Spike kannte gefiel ihr sogar der tägliche Weg zur Arbeit besser. Das lag einfach daran das sie nun in Weihnachtsstimmung war. Schon allein dafür würde sie ihn zu Tode knutschen - wenn es nicht so peinlich sein würde.
Ein Geschenk! Wie Schuppen fiel es ihr von den Augen.Sie brauchte ja noch ein Geschenk für Spike!. Oh ja, sie brauchte ein Geschenk. Wie hatte sie das nur vergessen können? Spike würde ihr das schönste Weihnachten seit langem bescheren und Buffy vergaß fast ein Geschenk für ihn zu kaufen. Aber sie hatte ja noch einen Tag, bzw. Heute. Morgen würde sie sich nicht in ein Kaufhaus wagen – das wäre reiner Selbstmord.
Warm eingepackt verließ Buffy ihren Arbeitsplatz und ging auf dem schnellsten Weg zu einem der Kaufhäuser. Buffy war keines dieser Mädchen das sonderlich gerne Shoppen ging. Als Teenager da war auch das anders gewesen. Aber nach ihrer Hochzeit war es einfach so gewesen das sie nie Geld gehabt hatte und dann war sie nach New York gezogen. Auch dort war Geld knapp. Sogar nun wo sie einen gut bezahlten Job hatte war es nicht immer leicht.
Das schwierigere würde sein etwas zu finden was Spike gefallen könnte. Immerhin war er ein Mann! Buffy konnte ihm ja schlecht einen schönen Kaschmirschal oder eine Pflegeserie mit Hautcremes kaufen. Vermutlich würde er sie dann ansehen als würde sie sie nicht mehr alle haben. Aber irgendetwas schönes würde Buffy schon finden. Das es nicht leicht würde dachte sie sich ja schon. Das es so schwer werden würde hatte sie sich dann aber doch nicht gedacht nachdem sie nun schon einige Stunden durch das Kaufhaus lief.
„Wieso kann ich nicht einfach tot umfallen?", murmelte sie vor sich hin und lehnte sich erschöpft an eine Wand. Wieso war es nur so schwer etwas schönes zu finden? Buffy kam langsam wirklich der Gedanke es einfach sein zu lassen. Oder sie würde sich selbst in Geschenkpapier einwickeln und sich auspacken lassen? Das war doch sicher etwas was einem Mann gefallen würde?
„Oh mein Gott.", hauchte sie bestürzt als ihr klar wurde an was sie da gerade gedacht hatte! Buffy Summers hatte ernsthaft, oder zumindest irgendwie, daran gedacht sich nackt in Geschenkpapier einzuwickeln und sich von Spike auspacken zu lassen. Er war nicht heiß! Spike war kalt. Schrecklich kalt und bescheuert. Er hatte alberne Haare und trug scheinbar immer schwarze Sachen. Mit so einem Mann würde sie nicht ins Bett steigen. Niemals!
Da würde sie lieber die Peinlichkeit hinnehmen zu sehen wie er einen wunderschönen Geldsortierer auspacken würde und dann nie wieder mit ihr reden würde. Wieso wollte sie überhaupt das er mit ihr redete? Buffy mochte Spike nicht! Kein bisschen. Okay, okay. Ich gehe nun los und kaufe ihm etwas hübsches das ihm auch gefallen wird! So schwer kann das gar nicht sein! Er ist nur ein Mann... Voller neuer Hoffnung setzte sie ihren Weg durch das Kaufhaus fort und die Aktion ‚Finde-ein-schönes-Geschenk-für-Spike' wurde zu neuem Leben erweckt.
Nach einer weiteren halben Stunden startete Buffy dann den Versuch anderen Männern zu folgen die Ähnlichkeit mit Spike hatten. Bisher war dieser Versuch ziemlich daneben gegangen. Ein großer, blonder Mann kaufte sich gerade in paar Socken. Socken! Sie konnte Spike doch keine Socken schenken. Das würde ein dummes Geschenk sein. Gut, auf zum nächsten Mann! Dieser Herr war ähnlich Wasserstoffblond wie Spike. Das war doch ein gutes Zeichen, oder?
Scheinbar nicht. Denn dieser Mann kaufte Zahnpasta. Nur Zahnpasta und sonst nichts. Buffys Augen zuckten als sie das sah und seufzte laut. Wahrscheinlich sollte sie es einfach sein lassen. Anderen Männern zu folgen in der Hoffnung das sie etwas kaufen würden was auch Spike gefallen könnte...war einfach dumm. Mehr als nur dumm. Es war Zeitverschwendung. Okay, einem Kerl würde sie noch folgen und dann würde diese Aktion in den Aktenvernichter wandern.
Ihr neues Objekt war ebenfalls blond, trug einen langen schwarzen Mantel, schwarze Klamotten, Springerstifel...mmh wieso kam ihr das nur so bekannt vor? Irgendwie war dieser Kerl unheimlich und ihr Magen verkrampfte sich als sie ihm folgte. Dieser Gang...seine Art sich zu bewegen und wie der Mantel mit ihm schwang. Oh mein Gott! Das war nicht irgendein Mann, sondern genau DER Mann für den sie ein Geschenk kaufen wollte!
Buffy verfolgte gerade Spike. Und ihr Kopf sagte ihr gerade,dass das eigentlich sehr gut war. Spike selbst sollte ja wissen was er sich wünschte. Nun musste sie nur noch hoffen das er sich auch ein paar Dinge ansehen würde und nicht hier war um Zahnpasta oder Socken, oder etwas anderes unnützes zu kaufen. Sie hoffte es wirklich sehr. Bitte, bitte geh irgendwo hin wo man keine Haushaltsartikel kaufen kann. Komm schon Spike.
Diesmal schien Buffy eine Glückssträhne zu haben. Spike ging zielsicher in die Cd-Abteilung des Kaufhauses. Oh ja, das sah wirklich gut aus. Dort konnte man schon mal keine Zahnpasta kaufen! Nun musste Spike nur noch deutlich machen was sein Geschmack war. Ich kenn ihn nicht. Ich weiß nicht mal seinen Nachnamen, oder wie alt er ist! Nichts! Gar nichts! ging es ihr durch den Kopf und das traf sie wie ein Blitz.
Buffy Summers hatte keine Ahnung wer dieser Mann war. Er könnte genauso gut ein Mörder sein der gerade erst aus dem Knast entlassen worden war! Oder schlimmeres...das machte die Suche nach einem guten Geschenk noch schwieriger. Aber nun folgte sie schon mal Spike. Das war gut! Spike unterhielt sich gerade mit einer Verkäuferin und dann schlenderte er durch die Reihen mit den Cds.
10 Minuten später verließ der wasserstoffblonde Mann die Abteilung wieder und Buffy sprintete zur Verkäuferin. „Entschuldigung.", sagte sie freundlich und lächelte die Verkäuferin mittleren Alters an. „Sie haben sich da gerade mit einem Mann unterhalten. Groß, blond, etwas zu blond um genau zu sein, gut aussehend, wunderschöne blaue Augen", erzählte sie verträumt und dann wurde ihr klar was sie da eigentlich sagte. „uh...wie auch immer. Er war blond und sie haben sich gerade noch mit ihm unterhalten.",
Berta, die Verkäuferin sah die Kundin verwirrt an und nickte einfach nur. Der Kunde war König, egal was für einen Mist die Kunden von sich gaben. „Ja, ja. Ich erinnere mich an diesen Mann.", sagte sie freundlich und schenkte Buffy ein strahlendes Verkäuferinnenlächeln. „Wie kann ich ihnen helfen?",
„Ah na ja. Also, ich bin auf der Suche nach einem Geschenk für diesen Mann und ich hatte gehofft das sie sich mit ihm vielleicht über etwas unterhalten haben was mir da helfen könnte. Das er vielleicht auf der Suche nach einer Cd war, oder hier schon öfter etwas gekauft hat und sie sich an seinen Musikgeschmack erinnern? Ja, ich weiß...das gehört nicht zu dem üblichen Service hier, aber ich bin wirklich verzweifelt!", plapperte Buffy fast schon hysterisch.
„Er kauft hier tatsächlich öfter ein.", meinte die Verkäuferin und ging mit Buffy zu einer Cd-Reihe. Wenn Buffy sich nicht täuschte dann war es sogar die Reihe wo Spike gewesen war. „Der Herr kauft gerne Cds in dieser Richtung. Ich bin sicher da werden sie etwas finden. Einen schönen Tag noch, Miss.", sagte Berta und überlies Buffy sich selbst. Okay...nun musste sie also nur noch eine Cd auswählen. Konnte ja nicht so schwer sein!
Scheinbar stand Spike auf Rock. Ja, er stand eindeutig auf Rock! Buffy zog wahllos eine Cd aus dem Regel und unterzog das Cover einer Musterung. Das war nichts was sie selbst kaufen würde...das Cover sah alles andere als Jugendfrei aus. Aber scheinbar war es Spikes Geschmack. Gut...was hatte sie denn hier. Die Ramones. Das sagte ihr sogar etwas! Die würde er schon mal bekommen.
Ein weiterer Griff in das Regal brachte eine Sex Pistols Cd zum Vorschein. Mmh Nein, das war nicht ihr Musikgeschmack, aber sie musste sich die Cds ja auch nicht anhören. Zwei Cds waren schon mal gut. Die würde sie ihm kaufen. Gesagt, getan! An der Kasse ließ sie die beiden Cds noch einpacken und packte Spikes Geschenk in ihre Handtasche. Sie hatte ein Geschenk! Sie hatte wirklich ein Geschenk. Nun würde sie noch auf einen Kaffee zu Anya gehen und ihr Tag war perfekt.
20 Minuten später betrat Buffy das kleine Café an einer Straßenecke und lächelte ihre Freundin Anya breit an. „Hey Anya.", begrüßte sie ihre Freundin und setzte sich dann an den Tresen. Dort konnte man sich immer am besten Unterhalten und nebenbei wunderbar aus dem Fenster sehen.
„Buffy! Schön dich zu sehen.", sagte die Besitzerin des Cafés und schob Buffy eine Tasse Kaffee hin. „Ich nehme an du nimmst das selbe wie immer?", nahm sie an und reichte Buffy ein Stück Kuchen. Anya und Buffy waren über die Jahre beste Freundinnen geworden. Durch Zufall hatte Buffy an einem verschneiten Winternachmittag dieses niedliche, kleine Café entdeckt und erkannt das es tausend Mal besser war als jeder Starbucks in New York.
„Klar. Wie immer, Anya. Daran hat sich doch bisher nie etwas geändert. Und du weißt ja, ich kann deinem Nusskuchen einfach nicht widerstehen.", gestand Buffy grinsend und nahm einen großen Schluck von ihrem Kaffee.
„Du siehst irgendwie so glücklich aus, Buffy, oder irre ich mich da?", fragte Anya als ihr aufging das Buffys Dauergrinsen nicht vom Kaffee kommen konnte. Seit Buffy das erste Mal hier bei ihr gewesen war hatte sie gemerkt,dass der Winter scheinbar nichts war was sie mochte – und dann hatte sie von Buffy gehört was der Grund dafür war. Anya's Vater selbst hatte ihre Mutter schon vor ihrer Geburt verlassen und sie verstand Buffy nur zu gut.
„Ja, du hast Recht. Ich muss dir sowieso noch etwas erzählen. Also pass auf.", und dann erzählte Buffy ihrer besten Freundin von Spike, dem Kuss unter dem Mistelzweig, wie ihre Weihnachtsstimmung wiedergekommen war, das Spike unverschämt war und sie dann auch noch zum Weihnachtsessen in ihrer Wohnung eingeladen hatte. Schwer atmend holte Buffy Luft und sah ihre Freundin an. „Und was meinst du?",
„Also, ich denke das du mit ihm ins Bett gehen solltest, Buffy!", meinte Anya vollkommen ernst. Buffy war sofort aufgefallen das Anya ein sehr offener Mensch war und Sex für sie wichtig war. Aber an Anya gefiel ihr das. Sie sagte immer das,was sie dachte.
„Anya!", schrie Buffy entsetzt und starrte ihre Freundin an. „Ich werde ganz bestimmt nicht mit ihm ins Bett gehen! Er ist ein unverschämter Idiot! Seine Haare sind viel zu blond und er läuft wie ein Punk rum. Oooh und er steht auch auf Rockmusik.", erzählte Buffy und spielte mit dem Zuckerdöschen.
„Und genau deswegen wirst du mit ihm ins Bett gehen, Süße.", versicherte Anya Buffy und grinste erneut. „Und nun sag nicht das du findest,dass er schlecht aussieht. Ich hab gesehen wie deine Augen zu funkeln angefangen haben als du mir von ihm erzählt hast und du hast die letzten Tage an ihn gedacht. Oder würdest du ihm ein Geschenk kaufen wenn du ihn nicht wenigstens ein klein wenig mögen würdest?",
Buffy wollte gerade widersprechen. Aber Anya hatte ja Recht. Ein Teil von ihr fühlte sich zu Spike hingezogen und dieser Teil würde vermutlich sogar mit ihm ein Bett teilen, aber der andere weigerte sich da noch vollkommen. „Ja, ja...du hast ja Recht. Irgendwie hat er wirklich etwas an sich was mir gefällt. Verdammt!", sagte Buffy trotzig und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Na dann mach schon! Geh mit ihm ins Bett.", wiederholte Anya und nickte dabei auch noch.
„Mit wem soll sie ins Bett gehen?", kam es von Xander. Er war Anyas Verlobter und Buffy fand das die beiden eine wunderbare Beziehung hatten. Gut, Buffy konnte manchmal wirklich darauf verzichten das Anya ihr von den Orgasmen erzählte die sie dank Xander hatte, aber bis auf das waren die beiden für Buffy eine Art Vorbild. Anya und Xander waren einfach süß.
Am nächsten Tag schreckte Buffy aus dem Schlaf und glaubte verschlafen zu haben. Aber sie hatte ja nun Urlaub und bis Spike kommen würde dauerte es noch ein paar Stunden. Erleichtert sank sie wieder in ihre Kissen und dann kam die Aufregung. Was sollte sie anziehen, musste sie noch aufräumen? Buffy gab es auf. Sie stand nun doch schon auf und putzte ihre Wohnung – im rosa Schlafanzug und mit Häschen Hausschuhen. Aber so sah sie ja keiner...
Gegen Mittag hatte sie es dann geschafft. Ihre Wohnung war sauber und nun würde sich hier sogar ein Sauberkeitsfanatiker wohl fühlen. Zufrieden stellte sie die Putzsachen an ihren Platz und ging selbst erstmal Duschen. Im Moment stank sie nach Putzmitteln und das war alles andere als sexy! Zwei Stunden später stand sie dann im gelben Bademantel im Schlafzimmer. Was sollte sie nur anziehen?
Zuerst zog sie ein Kleid aus ihrem Schrank. Das Kleid flog sofort wieder weg. Eindeutig das falsche für heute Abend. Buffy wollte etwas anziehen worin sie gut, sexy und nicht aussah als wollte sie sagen das sie heute noch mit ihm schlafen würde. Wieso machte sie darum nur so einen Aufstand? Nach einer sehr langen halben Stunde hatte sie sich für ein rotes Kleid entschieden. Gehalten wurde es von zwei dünnen Spaghettiträgern.
Die blonde Frau sah sich im Spiegel an und befand das sie verdammt gut aussah. Gerade zu umwerfend! Buffy legte noch etwas Schmuck an und schminkte sich dann dezent. Zufrieden schlüpfte sie in ihre roten Pfennigabsätze und stöckelte in ihr Wohnzimmer. Jetzt musste nur noch Spike hier auftauchen...
Punkt 19.00 Uhr klingelte es dann und Buffys Herz machte einen Sprung. Sie öffnete die Tür und lächelte den blonden Mann an. „Hey.", sagte sie und ging ein Stück zurück um ihn in die Wohnung zu lassen.
„Frohe Weihnachten, Buffy.", wünschte er und gab Buffy einen kleinen Kuss auf die Wange. Spike kam samt Essen und einer kleinen Tasche in die Wohnung seiner Nachbarin und stellte das Essen auf dem Tisch ab der von Buffy schon gedeckt worden war. Weihnachtlich,verstand sich.
Er drehte sich nun wieder um und sah Buffy an. Zufrieden stellte sie fest,dass sie scheinbar das richtige Kleid anhatte. Spike musterte sie genau und lächelte breit. „Du siehst unglaublich schön aus, meine kleine Elfe.", sagte er und ging auf sie zu. Vorsichtig nahm er eine von Buffys kleinen Händen und führte sie zum Tisch. „Setz dich, Liebes.",
Eine Stunde später war das Essen verputzt und Buffy unglaublich satt. „Unglaublich. Und du hast das wirklich selbst gekocht? Komm schon. Gib zu das du den Braten gekauft hast, Spike.", versuchte sie ihm ein Geheimnis zu entlocken und nahm einen kleinen Schluck von ihrem Wein. Wenn Spike auch noch kochen konnte...dann sollte sie vielleicht doch mit ihm ins Bett gehen, nur um einen Mann abzubekommen der kochen konnte. Schließlich konnte sie selbst es ganz und gar nicht.
Schmunzelnd schüttelte Spike den Kopf und legte sein Besteck auf den Teller. „Nein, Liebes.", sagte er und grinste. „Das ist alles selbst gekocht. So ist das auch viel besser. Schockiert das du nun einen Mann kennst der Kochen kann?",
„Ja! Ja, das bin ich wirklich. Sogar mehr als ich sollte. Ich glaube außer dir kenne ich keinen Mann der das kann. Das soll nun nicht heißen das es schlecht ist!", setzte sie noch hinzu und lächelte.
„Erzähl mir was von dir, Buffy.", verlangte Spike und sah sie interessiert an. Auch ihm war nicht entgangen das er diese Frau ja eigentlich noch gar nicht kannte. Er wusste ihren Namen und das er sie bezaubernd fand, aber das war es dann auch schon.
„Wie bitte? Ich soll dir was von mir erzählen?", fragte sie verunsichert und sah ihn an. Als er nickte seufzte sie. „Okay...also, wo fang ich da an. Meine Eltern sagen das sie mich lieben, aber scheinbar lieben sie mich nicht genug um Weihnachten mit ihrer Tochter zu verbringen. Mum ist nach Aspen gefahren und mein Vater verbringt diese Zeit mit seiner viel zu jungen Frau.", redete sie drauf los und sah ihn an. Vermutlich war es nicht das was er hören wollte.
„Hey...meine Eltern sind auch nicht gerade wunderbar. Mein alter Herr wollte das ich in seine Fußstapfen trete und Jura studiere. Aber das war mir viel zu trocken und ich bin erstmal durch die Weltgeschichte getingelt und nun, mein Herz, bin ich Immobilienmakler. Und ich hab mir sagen lassen das wir angeblich noch trockener sind als Anwälte.", erzählte er ihr und verzog beim letzten Satz den Mund nach unten.
„Immobilienmakler, ja?", grinsend sah sie ihn an und nickte. „Ja. Die sind wirklich total langweilig und unmännlich.", scherzte sie und sah dann in seine wunderbaren blauen Augen. „Aber ich glaube das trifft nicht auf alle zu...zum Beispiel dieser eine Immobilienmakler der gerade bei mir in der Wohnung ist, ist nicht trocken und langweilig.", versicherte sie dem Mann ihr gegenüber.
„Und...hast du Geschwister?",
Buffy schüttelte den Kopf. „Nein, ich hab keine Geschwister. Oh warte...doch...ich hab ja doch eine Schwester.", murmelte sie und fuhr sich durch ihre blonden Haare. Wie hatte sie ihre nervige Halbschwester nur vergessen können? „Ich hab eine Halbschwester...sie ist aus Dads zweiter Ehe...Dawn. Aber ich mag sie nicht. Sie ist einige Jahre jünger als ich und schrecklich nervig. Und was ist mit dir?",
„Ich hab keine Geschwister. Bin also ein verwöhntes Einzelkind und du scheinbar auch. So Halbgeschwister zählen in dieser Hinsicht ja kaum.", meinte Spike und lächelte Buffy an.
„Wie alt bist du eigentlich? Wieso bist du nicht verheiratet? Hast du Kinder? Nun bist du dran mit Fragen beantworten, Spike.", frohlockte sie und sah ihn genau an. Scheinbar war Spike ein toller Mann und die waren doch normal verheiratet! Erst Recht in einer Stadt wie New York.
„Ich bin 29 Jahre alt und ich bin es einfach nicht. Ich denke es liegt schlicht und einfach daran das ich bisher noch nicht die richtige getroffen habe, Liebes.", sagte er. „Und Kinder hab ich auch noch nicht. Aber was nicht ist kann ja noch werden. Doch auch da will ich auf die richtige Frau warten...sonst ist das ganze doch nur halb so schön. Und wieso ist so eine umwerfende Frau wie du nicht verheiratet?",
Vor dieser Frage hatte sie irgendwie Angst gehabt. Die Sache mit Angel war einfach nichts worauf sie sonderlich stolz war. Nicht mehr. „uhm...na ja...", murmelte sie und wurde Augenblicklich rot. Das ganze war ihr peinlich. Sie hasste es so sehr eine geschiedene Frau zu sein. Und dieser wunderbare Mann würde es auch erfahren. Natürlich würde er...
„Oh Scheiße. Sag nicht das du eine verheiratete Frau bist? Buffy, sag mir bitte nicht das du einen Mann hast.", dabei sah er sie wirklich flehend und ziemlich entsetzt an.
Buffy schüttelte schnell den Kopf. „Nein! Nein, ich bin keine verheiratete Frau. Ich hab wirklich keinen Mann der auf mich wartet...du musst keine Angst haben das hier jemand reinstürmt und dir den Kopf abreißen will.", versicherte sie ihm und sah ihn dann nervös an. „Aber...",
„Aber?", Spike sah sie gespannt an und hoffte das es nichts schlimmes sein würde.
„ahm...ich bin eine 25 Jährige, geschiedene Frau. Ist das schlimm?", fragte sie kleinlaut und sah ihn mit Kulleraugen an.
„Oh nein! Nein, Buffy. Ich finde es nicht schlimm. Jeder von uns hat doch eine Vergangenheit und zu deiner gehörte scheinbar mal ein Ehemann.", lächelnd umfasste er ihr Kinn und zog ihr Gesicht etwas nach oben. „Aber vielleicht willst du mir ja sagen wieso du eine geschiedene Frau bist?",
„mh...wir waren zu jung, weißt du.", sie sah ihn dabei an und zuckte mit den Schultern. „Angel und ich waren gerade mal 19 Jahre alt als wir geheiratet haben. Meine Mutter war von Anfang an gegen diese Beziehung und du kannst dir sicher vorstellen das sie sich nicht darüber gefreut hat als ich ihr erzählt habe das wir geheiratet haben.", erzählte sie ihm.
Spike nickte und Buffy fuhr fort. „Eine Weile waren wir auch ziemlich glücklich, aber wir hatten es nie leicht. Ich wollte Studieren, nur ging es einfach nicht. Und dann kam die Scheidung. Ich bin umgezogen und doch noch auf das College gegangen. Vielleicht war die Scheidung doch zu was gut...",
„Etwas gutes hat es auf jeden Fall. Ich sitze hier nun nicht mit einer verheirateten Frau.", meinte Spike lächelnd und gab Buffy dann eine längliche Schachtel. „Das ist für dich...uhm, dein Geschenk, Liebes.", hauchte er in ihr Ohr und drückte ihr das eingewickelte Geschenk in die Hände.
„Danke.", Buffy sah das Geschenk an und löste dann vorsichtig die Schleife. Spike hatte also auch an ein Geschenk gedacht. Wie sehr sie sich darüber freute konnte Buffy mit Worten gar nicht ausdrücken. Stattdessen packte sie es aus und öffnete dann die Schachtel. Ein leises ‚Klack' ertönte und Buffys Mund ging auf und zu.
„Ich...das ist...wow...unglaublich. Aber das war doch bestimmt viel zu teuer.", wollte sie einwerfen und sah verzaubert auf die wunderschöne Kette die dort in dieser Schachtel lag. Die Kette war einfach unglaublich. Anders konnte man das nicht sagen. Silber mit einem kleinen Kreuz. Bei näherem Ansehen erkannte man dass das Kreuz aus lauter kleinen glänzenden Steinen bestand. Wunderschön.
„Sie gefällt dir also, ja?", hoffnungsvoll sah Spike die verzauberte Frau an und konnte nur Grinsen. Buffy nickte und sprang dann auf. Ohne lange zu überlegen nahm sie sein Gesicht in ihre Hände und küsste ihn auf die Lippen. Und wie ihr diese Kette gefiel. So sehr das es ihr egal war das sie so etwas sonst nicht tat. Nein, Buffy war sonst vollkommen brav – nun ja, meistens zumindest!
Spike hatte mit allem gerechnet, aber nicht damit das sie ihn nun küssen würde. Die kleine Buffy küsste ihren unverschämten Nachbarn. Doch wozu sollte er sich beschweren? Genau das war es doch was er sich wünschte, oder? Ja, er sehnte sich nach dieser Frau. Egal wie viele Fehler sie noch haben würde...der Gedanke neben ihr aufzuwachen und den Duft ihrer Haare neben sich wahrzunehmen war berauschend.
Spike schlag seine Arme um Buffys Hüfte und zog sie dann zu sich auf den Schoß. Im Moment hatte ein anderer Teil von ihm das Denken übernommen und wenn Buffy etwas dagegen haben würde, dann würde sie es mit Sicherheit sagen. Auf welche Art auch immer. Doch das tat Buffy nicht. Im Gegenteil. Als er sie auf seinen Schoß zog schmiegte sie sich enger an diesen göttlichen Mann und schlang ihre Arme um seinen Hals.
Was konnte sie schon großartig falsch machen? Mit ihm ins Bett gehen und am nächsten Morgen feststellen das er nicht der Mann war den er ihr bis jetzt vorgespielt hatte? Doch das glaubte sie bei ihm einfach nicht. Spike war unglaublich und aufrichtig – das war er ganz bestimmt. Buffy hoffte es einfach. Um glücklich zu werden musste sie im Leben auch Mal etwas riskieren und in diesem Moment hieß das Risiko Spike.
„mmh", mit einem Schmatzen löste sie sich von seinen Lippen und sah ihn schwer atmend an. „Wie heißt du eigentlich richtig, Spike? Das kann doch einfach nicht dein Name sein, oder?", daran hatte sie bisher gar nicht gedacht! Kaum saß sie auf seinem Schoß fiel ihr so eine Frage ein...oh Spike musste ja nun Sachen von ihr denken. Aber Spike konnte unmöglich sein Name sein. Konnte man so schreckliche Eltern haben?
Spike blinzelte Buffy eine Sekunde lang einfach nur irritiert an. Hatte sie das gerade gefragt? Die ganze Situation war komisch. Auf seinem Schoß saß ein wunderschönes Mädchen und sorgte dafür das sich bestimmte Regionen in ihm regten und eben jene Frau erkundigte sich nach seinen Namen. Verrückt. Buffy war wirklich verrückt. „uh nein, Liebes. Das ist nur ein Spitzname.", dabei strich er ihr federleicht über ihre Wange und lächelte Buffy an.
„William. Mein richtiger Name ist William Scott.", stellte er sich nun zum ersten Mal richtig vor und küsste Buffy dann auf die Nasenspitze. Ihm war sofort aufgefallen das diese Frau sehr munter und neugierig war. Und es gefiel ihm. Ohne Vorwarnung sprang Buffy auf und drückte Spike dann ein Geschenk an die Brust. „Ich hätte dein Geschenk fast vergessen.", gestand sie und lächelte ihn an. „Ich hoffe es gefällt dir...ganz sicher war ich mir nicht. Ach, pack es einfach was.",
Spike gab ihr einen Kuss und entfernte das Geschenkpapier dann ohne Rücksicht auf Verluste von den Cds. Als er die Interpreten der Cds dann sah grinste er. Also war sie doch sein Schatten gewesen. Interessant, das war wirklich interessant. Allerdings würde er Buffy nicht sagen das er sie bemerkt hatte. Das war einfach nicht nötig. „Ich find sie super, Liebes.", sagte er ehrlich und küsste sie lange.
Während dem Kuss legte er die Cds auf den Tisch und zog Buffy wieder auf seinen Schoß. Ohne sie kam es ihm dort verdammt kalt vor. Sie passte einfach perfekt zu ihm. Dieses Gefühl hatte er schon so lange nicht mehr gehabt. Um genau zu sein seit Drusilla ihn verlassen hatte, hatte er das nicht mehr gefühlt. Sehnsucht vermischt mit Verlangen und Leidenschaft. Verflucht. Was stellte diese Frau nur mit ihm an?
Spikes Hände fuhren sanft über Buffys Arme und strichen dann beruhigend über ihren Rücken. Herr je, sie trug keinen BH. Da war er sich nun sicher. Gerade hatte er es gefühlt. Dies steigerte sein Verlangen noch und er zog sie fast schon unsanft zu sich und verschloss ihre Lippen mit den seinen. Er wollte sie, brauchte sie – genau jetzt.
Buffy drückte sich noch mehr an ihn und rieb sich aufreizend an der kleinen Beule unter ihr. Das dies nicht einfach eine „Beule" war wusste sie sehr gut, aber vielleicht sollte sie beim Thema Männer endlich mal auf Anya hören? Dieses eine Mal könnte sie es ja versuchen und Spike schien auch kein Macho zu sein, nicht wirklich...
„hhhhhhhhhhmm", Spike löste sich schwerfällig von Buffy und sah ihr dann in die Augen. „Buffy, wenn du nicht willst dass das hier mehr wird als harmloses rumgeknutsche, dann solltest du damit aufhören...wir sollten damit aufhören.", sprach er leise und verfolgte das Schimmern in ihre Augen genau. Sie verzauberte ihn. Viel mehr als sie es sollte...
Grinsend bewegte Buffy ihre Hand nach unten und umfasste die Beule in seiner Hose. „Also von mir aus können wir aus dem geknutsche gerne mehr machen, Spike.", Buffy hatte sich entschieden – für Spike. Wenn sie wieder geliebt werden wollte, dann musste sie ein Risiko eingehen können.
Mehr brauchte er nicht. Spike zog Buffy in seine Arme und erhob sich dann mit ihr. In ihrem Schlafzimmer würde es mit Sicherheit viel bequemer sein als auf einem Stuhl. Und vielleicht sah es da auch nicht wie in der Werkstatt vom Weihnachtsmann aus!?
„Geradeaus und dann links", nuschelte Buffy gegen seinen Hals und umklammerte ihn noch etwas mehr. Spike roch gut. Das war ihr bisher gar nicht aufgefallen und näher gekommen war sie ihm ja auch zuvor schon. Aber in den Armen eines Mannes war doch alles anders. Zusammen fielen die beiden auf das Bett und das Risiko wurde ausgelebt...
Am nächsten Morgen erwachte Buffy so ausgeruht wie seit langem nicht mehr. Lächelnd steckte Buffy sich und kuschelte sich wieder etwas mehr in ihre Bettdecke. Hier war es im Moment so unglaublich warm. Vor sich hinmurmelnd streckte sie den Arm aus und suchte die andere Seite des Bettes nach Spike ab. Doch da war nichts. Nichts.
Auf einmal war Buffy wach und schreckte hoch. Das durfte einfach nicht sein. Spike durfte nicht weg sein. Langsam stiegen ihr die Tränen in die Augen und als die Schlafzimmertüre aufging sah sie geschockt auf den blonden Mann der wieder ins Zimmer kam.
„Morgen, Liebes. Hast du-", jetzt sah er das sie weinte. Verunsichert ging Spike wieder zu Buffy ins Bett und zog sie an sich. „Alles in Ordnung bei dir? Buffy, was ist los?", erkundigte er sich und drückte ihr einen kleinen Kuss auf die Schläfe.
„uhm ich dachte du bist weg...", sagte sie unter Tränen und drückte sich enger an ihn. Aber er war noch da...Spike war immer noch bei ihr. „Hab es eine Sekunde fast schon bereut das ich mal auf Anya gehört hab.", nuschelte sie an seinen Hals und sah nun das er ihren Adventskalender geplündert hatte.
„hey...hast du etwa die Schokolade die drinnen war gegessen?", wollte sie wissen und sah ihn vorwurfsvoll an. Das war doch ihr geliebter Adventskalender! Ganz allein der von der kleinen Buffy.
„ahhh Nein?", murmelte er und sah sie an. „Nur das Türchen mit der Nummer 23 drauf. Zu mehr kam ich allerdings noch nicht. Und ich denke die 24 gehört dir.", Spike nahm den Kalender und steckte das kleine Schokoladenmännchen aus dem Türchen Nummer 24 dann in Buffys Mund. „Lecker, oder?", er küsste sie sanft und zog sie wieder in seine Arme.
„mh verdammt Lecker.", stimmte sie ihm zu und kuschelte sich an ihn. Sie liebte ihn schon jetzt. Anders konnte sie ihre Gefühle für Spike gar nicht ausdrücken. Er hatte ihr das beste Weihnachtsfest seit Jahren beschert und zuerst hatte sie ihn einfach nur für einen nervigen Kerl gehalten. Genau mit diesem Mann lag sie nun in ihrem Bett. So glücklich wie schon lange nicht mehr.
„Mein kleiner Schneeengel.", hauchte er in ihr Ohr und fing an ihren Hals zu küssen.
Schneeengel? Buffy schmollte und sah ihn dann an. „Ich würde aber vieeel lieber ein Schneemann sein.", gab sie trotzig von sich und kuschelte sich wieder an Spikes Brust.
The END
