Autor: Hier ist der 3. Chapter :) Man sollte jetzt merken, dass ich schon etwas die Story umgeschrieben hat und endlich wird es mal ein kleines bisschen spannend ^~^
Warnings: Okay, es gibt eine "anmach"- szene und...okay man kann es noch freundschaftlich sehen ;) Also wer manXman nicht mag, sollte lieber nicht den folgenden Chapter lesen :3
Chapter 3: Das langersehnte wiedersehen
Chris Redfield hat ein komplett neues Leben angefangen. Er hat nun einen Job und eine neue Wohnung, wie er es von Anfang an vorhatte. Es ist eine typische Eigenschaft von ihm, das zu erreichen was er will. Nun sind 6 Monate vergangen. Seine Wunden sind in der ganzen Zeit sehr gut verheilt. Er arbeitet in einer Bar als Kellner und ist bei den Gästen wirklich sehr beliebt. Bei Männchen als auch Weibchen. Seine Wohnung hingegen war ein sehr kleines Apartment für eine Person. Noch konnte er sich nichts Teures leisten, aber das machte ihn nicht so viel aus. Aber nach der ganzen Zeit kann er sich noch immer an nichts erinnern, aber dennoch hat er öfters die gleichen Alpträume und konnte es sich nicht erklären, also hatte er sich entschieden es einfach hinzunehmen. Er dachte sich, dass er es in irgendeiner Hinsicht verdient hatte. Jeden Abend ging er mit der gleichen Angst ins Bett, wieder diesen Alptraum zu bekommen. Manche Nächte war er sogar so fertig, von dem Schlafmangel das er nichts träumte. In den ganzen 6 Monaten vermisste Chris jemanden…er wusste nicht wer diese Person war, aber in seinen Alpträumen, hört er ihn immer nach ihm schreien. Und nachdem er diesen Schrei hörte, wachte er auf…der Traum endete immer gleich.
„ARGHH!" Chris riss die Augen auf und bewegte sich sofort in eine sitzende Position. Ein Bein gestreckt, das andere angewinkelt mit seinem rechten Arm drauf gestützt. Sein Kopf lag in seinem Arm und schweiß lief ihm von der Stirn. „Nein, nicht schon wieder…" er atmete tief „…ich will doch einfach nur in Ruhe mein Leben leben…". Er hob seinen Kopf hoch und schaute auf die Uhr. „14 Uhr…mhm…Zeit arbeiten zu gehen." Und so stand Chris auf und ging ins Badezimmer, um sich für seine Arbeit fertig zu machen. Chris hatte gestern noch Überstunden gemacht und konnte dadurch heute etwas länger schlafen. Sein Chef meinte er müsste nur für 6 Stunden arbeiten kommen. „Nach der Arbeit gehe ich was trinken…die Nacht war einfach wieder zu heftig…". Der übermüdete Mann betrachtete sich noch im Spiegel und ging dann duschen.
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„ENDLICH!" Piers reißte seine Tür, von seiner Wohnung auf und rannte in die Richtung seines Autos. Er hatte vor kurzem einen Anruf von der BSAA gekriegt, mit der Information, dass sie Chris Redfield aufgespürt hatten. Piers sagte sofort, dass er sich persönlich drum kümmern würde. Sein Captain befand sich nicht weit weg, vom Standort seines alten Zuhauses. Es waren nur 3 Stunden Autofahrt entfernt, aber trotzdem fragte sich Piers warum Chris so weit weg war? Die BSAA hatten ihn endlich durch die Anmeldung eines neuen Jobs entdeckt. In der Zeit müsste er die ganze Zeit schwarzgearbeitet haben, zumindestens war es die einzige Erklärung, die sie sich geben konnten. Aber bevor sich Piers auf dem Weg zu Chris machen konnte, muss er noch vorher zur BSAA. Er weiß selbst nicht warum, wahrscheinlich wollten sie mit ihm besprechen, wie sie am besten an Chris ran gehen, aber Piers hatte sich da schon längst was einfallen lassen. Dennoch muss er dahin.
„Ich komme zu dir, Chris!" der junge Soldat war Feuer und Flamme. Er konnte es sich selbst nicht erklären, warum er Chris in der ganzen langen Zeit so sehr vermisst hat. Teilweise hatte er sogar von ihm geträumt, wie er ihn im Arm hält und nicht mehr loslässt. Als er dann wach wurde, fühlte sein Herz sich so an, als ob es gleich aufhören würde zu schlagen. Nun hat er endlich die Möglichkeit gehabt, seinen Träum war werden zu lassen. Das lässt er sich nicht entgehen!
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Chris hatte mal wieder einen anstrengenden Tag hinter sich und ist nun unterwegs zu einer Bar. Er wurde wieder mal von einem Mann belästigt. Das passiert zwar jetzt schon öfters, aber wirklich gewöhnen, kann er sich nicht daran. Das seltsame ist, dass alle die ihn begrabscht hatten, die gleichen Vorstellungen haben, wieso er so schüchtern und Hand zahm reagierte.
Chris hatte gerade jemanden bedient, als er einen Klaps auf seinem Hintern spürte. Er drehte sich um und wurde rot im Gesicht. Weil er wie immer nicht wusste, wie er reagieren sollte, ging er zurück und stellte sich hinter der Theke. Der Mann der ihn gerade angefasst hatte, folgte ihm.
„Mhm…du scheinst wohl oft von Männer angepackt zu werden, huh?" Sagte er mit einem dreckigen grinsen im Gesicht.
„Ja, wenn solche Vögel wie du es bist, es unbedingt nötig haben, Männer zu begrabschen, kann ich doch nichts für!" konterte Chris dem perversen Mann.
„Nein, du bist was Besonderes…anscheinend wurdest du auf sowas trainiert. Obwohl du muskulös bist, reagierst du wie ein Mädchen.". Der Mann betrachtete Chris ganz genau, um zu sehen wie er nun reagiert.
„Ich weiß nichts!" Chris schaute mit hochrotem Kopf die Gläser an, die er gerade sauber machte. Lügen tut er ja nicht wirklich. Er kann sich ja immer noch an nichts erinnern, aber anscheinend sein Körper. Der Mann hatte nicht unrecht.
„Ach komm, dass kannst du mir nicht erzählen!" der Mann fasste mit seine Hand auf sein Kinn und drückte dann sein Gesicht näher zu sich, damit Chris ihn wieder anschaute. „Du glaubst gar nicht, wie sehr deine Reaktionen mich anmachen. Egal wer es war, er war dumm genug dich aufzugeben."
„Ich weiß wirklich von nichts!" Chris schlug die hat des perversen weg und nahm sofort abstand, damit er ihn nicht wieder packen kann.
„Na na na, dass war aber nicht brav von dir!" der Mann grinste noch dreckiger als vorher.
„Gibt es hier ein Problem?" nun mischte sich der Chef von Chris ein.
Der Mann grinste Chris an. „Nein, ich werde ein anderes mal wiederkommen!" und ging dann weg von der Theke.
„Mensch Chris! Du musst endlich lernen dich zu wehren!" redete sein Chef auf ihn ein.
„Ich weiß, Chef…aber ich kann einfach nicht, ich meine das sind doch unsere Gäste!" protestierte Chris.
„Sowas sind für mich keine Gäste, die meine Angestellten belästigen. Du weiß, dass ich nicht immer da bin um dir zu helfen, Chris!" versuchte er weiter Chris etwas einzureden.
„Ich weiß, Chef. Ich komme schon klar damit und wenn du mich jetzt bitte entschuldigen würdest, ich muss weiter meine Gäste bedienen." Und ging von der Theke weg.
Chris setzte sich in eine Bar und bestellte sich gleich mal einen kurzen. Den hat er sich nun verdient. ‚Was meinen die ganzen Männer nur…? Wenn ich mich doch bloß erinnern könnte' dachte sich Chris. Als die Kellnerin ihm sein Getränk gab, trank er es sofort aus und wollte nun ein Glass Gin Tonic haben. Die Kellnerin ging wieder weg und brachte ihm wieder sein Getränk. Diesmal ließ er sich etwas mehr Zeit beim trinken. Neben ihm roch er etwas zu essen und sah einen jungen Burschen. Der Mann dreht sich zu ihm.
„Das Essen ist nicht besonders gut hier…nicht so wie Zuhause." Chris widmete sich wieder seinem Getränk zu und trank es leer. ‚Was will der den? Ich kenn ihn doch gar nicht' und mit diesem Gedanken stand er auf und ging zum Ausgang. Chris merkte das Piers ihm hinterher sah. ‚Wohl wieder ein perverser, huh?" dachte er. Chris spürt dann eine Hand auf seine Schulter und ein Mann stand vor ihm.
„Du?!" verwirrt guckte er den Mann an.
„Hättest wohl nicht gedacht, dass ich dir bis hierher folge, was?". Es war schon wieder dieser perverse Mann von heute Nachmittag. Chris wurde zwar schon oft belästigt, aber er wurde noch nie von jemanden nach der Arbeit verfolgt!
„Verschwinde, ich bin nicht mehr am arbeiten!" und schob sich an ihm vorbei. Der Mann grinste und packte Chris an seine Schulter und dreht ihn zu sich hin. Der brünette schlug dann wieder aus Reflex die Hand weg.
„Dir muss man wohl wieder Manieren beibringen!" und der Mann holte aus um Chris ins Gesicht zu schlagen. Noch bevor er ihn traf, wurde er festgehalten.
„So und du verschwindest mal ganz schnell hier!" bedrohte Piers den Mann.
„Mal wieder Glück gehabt, mein Süßer! Aber ich werde wieder kommen." Der Mann Zwinkerte Chris noch zu und verließ die Bar. Ohjaa, man konnte Piers seinen Hass ansehen. Der Typ hat es sich doch tatsächlich gewagt, seinen Chris ‚Süßer' zu nennen. Sein Captain hingegen scheint noch zu versuchen mit der Situation, die gerade passiert ist klar zu kommen. Man konnte es ihm vom Gesicht ablesen.
„Ich danke dir, kleiner!" sagte Chris mit einem lächeln und wollte dann gehen.
Piers hielt ihm fest. „Ich hätte niemals gedacht, dass Chris Redfield mal in so einem Drecksloch landen würde!". ‚Wieso hat er sich so leicht anfassen lassen?!' Er betonte den Namen besonders.
„Wer bist du!?" Chris sah ihn fassungslos an und setzte sich hin, um erstmal einen klaren Gedanken zu fassen.
Piers setzte sich ebenfalls hin. „Piers…" ‚Warum erkennt er mich nicht? Hat er seine Erinnerungen verloren?' „…Piers Nivans". „Sagt mir nichts…" sagte Chris. Er fragt sich gerade woher Piers ihn kennen soll. Ob er wohl irgendwas über seine Vergangenheit weiß?
„Okay…" er holte sein Handy raus und suchte ein Bild „…und wie ist es hiermit? Sagt dir das was?". Chris sah sich das Bild an „Was ist das?" fragte er. „Du scheinst dich ja wirklich an nichts zu erinnern, oder?". Sein Captain sah ratlos weiter das Bild an. „Bioterrorismus." Piers wollte versuchen Chris an irgendwas zu erinnern, doch anscheinend funktioniert nichts, aber aufgeben stand nicht zur Option.
Chris sah ein Bild…nein eine Erinnerung…ein Mann. „Bio…" und da war es schon wieder, doch diesmal leidet der Mann. Chris bekam starke Kopfschmerzen. „Ahhh…" stöhnte er vor schmerzen auf. Obwohl Chris schmerzen hatte, wurde Piers einfach nur wütend. Er kann nicht glauben, dass sein Captain ihn vergessen hat.
„Du kannst nicht vor deiner Vergangenheit wegrennen! Egal was machst." Der Soldat setzte Chris unter Druck.
„Wer bist du?! Was soll das?!" verzweifelt versuchte er einen klaren Gedanken zu bekommen, aber die Schmerzen machen ihn verrückt.
„Okay…du erkennst mich nicht." Piers wurde nur umso wütender. Er suchte die Bilder seiner getöteten Kameraden. „Was ist mit denen?" Seinem Captain wurde es zu viel, er wollte nicht mehr hingucken. „Sieh es dir an!" Chris wendete seinen Blick ab. Piers war angepisst. „SIEH ES DIR AN!" er haute auf den Tisch, stand auf und fuchtelte mit dem Handy vor Chris Augen rum. „Das waren deine Männer, die unter deinem Kommando starben!" Chris schmerzen wurden schlimmer. „Du musst dich erinnern…nein…du schuldest es ihnen dich daran zu erinnern!" Piers hatte sich nicht mehr unter Kontrolle. „Sonst war alles um sonst!".
„Naagghh!" seine schmerzen wurden unerträglich und plötzlich sah er, wie eine Dunkelheit sich vor seinen Augen breit machte. Seine Augen rollten sich nach hinten und bevor er sein Bewusstsein verlor, sah er noch diesen einen leidenden Mann und kippte um.
„Chris!" Piers fing ihn noch schnell auf, bevor er auf den Boden aufschlug. „Was ist passiert?!" doch er sah, dass Chris nicht mehr bei Bewusstsein war. „Ist das…meine Schuld?" Schuldgefühle überkamen ihn und er hatte nicht gemerkt wie schlecht es Chris ging, als er versucht hatte, ihn sich mit Gewalt erinnern zu lassen. „Warum muss ich dir eigentlich immer so viele Schmerzen zufügen?" flüsterte Piers. „Aber diesmal werde ich dich nicht alleine lassen!" der Soldat nahm von seinem Captain den Arm, legte ihn um seine Schulter und verließ dann, mit ihm zusammen die Bar.
xXx
Piers hatte Chris in seinem Bett gelegt. Leider ist er bis jetzt noch nicht aufgewacht. Der Soldat machte sich immer noch Vorwürfe, weil er der Grund war, warum Chris jetzt bewusstlos ist. Er setzte sich auf die Bettkante und streichelte Chris's Gesicht. Er fuhr ihm mit der Hand durchs Haar, danach über seine Wange und hielt ihm dann am Kinn. Obwohl sein Captain bewusstlos ist, fühlt sich Piers fröhlich. Endlich hat er die wichtigste Person in seinem Leben wieder. Er kann wieder für ihn da sein, ihn berühren, seine Wärme spüren. Diese 6 Monate waren für Piers die schlimmsten aller Zeiten. Es gab nicht einen Tag, wo er nicht an Chris gedacht hatte, wo er nicht alles gegeben hat, um ihn zu finden. Doch jetzt muss er sich keine Sorgen machen.
„Ngnn…ne….nei..n" murmelte Chris in seinem schlaf und bewegte sich unkontrolliert im Bett. Piers reagiert sofort und packte seine Hand. Diesmal ist er für Chris da.
„Chris, ich bin da!" redete er beruhigend auf ihn ein.
„Nee..in,… aufhö..ren" winselte Chris schon fast. Piers festigte den griff seiner Hand.
„Chris, wach auf, du träumst!" sagte Piers mit einem ernsteren Ton.
„Neein…bit..te nicht!" er bewegte sich heftiger im Bett.
„Chris!" sagte er laut seinen Namen.
„NEINN!" brüllte Chris, als er sich plötzlich im Bett hinsetzte, sein griff um Piers Hand Eisenhart. Schweiß ließ ihm von der Stirn runter und sein Atem war sehr schwer. Erst jetzt merkt er langsam, was er in seiner rechten Hand hielt. Er sah Piers an und dann wieder weg, löste seinen Griff und zog seine Beine zu seinem Körper, um seine Arme darüber zu verschrecken und seinen Kopf darin zu senken.
„Alles ist gut, Chris, jetzt ist es vorbei." Piers legte seine Arme, um seinen Captain und zog ihn näher zu seinem Körper. Er streichelte sein Haar, als er spürte wie Chris am ganzen Körper zitterte. „Wovon hast du geträumt?" fragte er sanft.
„So schlimm, wie dieses mal war es noch nie…" seine Stimme war verängstigt „…ich höre Menschen schreien, spüre Schmerz und höre dann jemanden nach mir rufen. Doch diesmal sah ich einer der Männer, die geschriehen hatten…es war dieser leidende Mann, den ich in der Bar, als Erinnerung gesehen hatte."
„Als Erinnerung gesehen?"stocherte Piers nach.
„Ja, als du mir einiges erklärt hattest, sah ich ein Bild, nein, eine Erinnerung. Der Mann war am leiden, aber ich weiß nicht warum." erkläre Chris.
‚Am besten sag ich ihm keine weiteren Ereignisse aus der Vergangenheit, wer weiß was dann passieren wird.' Piers will seinen Captain nicht noch einmal verletzen. „Hattest du den Traum öfters gehabt?" fragte er stattdessen.
„Ja seit 6 Monaten schon…ich denke, ich habe es verdient mit diesem Traum zu leiden." Chris hatte sich bis jetzt noch nicht aus seiner Position bewegt. Er genoss es wie der junge Soldat ihn ‚bemutterte'. In der ganzen Zeit, hatte er niemanden gehabt, womit er reden konnte oder der für ihn da war. Chris hatte sich eigentlich schon daran gewöhnt, aber zu spüren wie gut es sich anfühlt, darauf würde er nicht mehr so schnell verzichten. Er kuschelte sich näher an Piers's Körper. Chris fühlte sich in seiner Nähe wohl und spürte, dass sie in der Vergangenheit eine besondere ‚Beziehung' hatten.
‚Also hatte er genau so viel gelitten wie ich…warum habe ich ihm das nur angetan…' Piers bereute es so sehr. Sein Captain war noch mehr als nur fertig. Er hatte versucht ein neues Leben zu beginnen, aber wurde immer wieder von seinen Träumen geplagt. „Sag das nicht…" streichelte er ihn weiter übers Haar.
„Wo sind wir eigentlich?" fragte er mit seinem Kopf auf Piers Torso.
„Sieh dich um, wir sind in deinem Apartment." lächelte er ein bisschen.
„Was…?" er löste sich von Piers und sah sich um. Jap, der Soldat bereute seine Entscheidung der Wortwahl. Er wollte seinen Captain doch noch etwas länger im Arm haben. „Woher wusstest du wo ich wohne?".
„Die BSAA hat mir die Adresse durchgegeben, Captain." lächelte er ihn an.
„Captain?" schaute er ihn verwirrt an.
„Ja, du bist mein Captain!"
„Was?! Never!" mit dem Kopf schüttelnd sah er weg von seinem Soldat.
„Aber doch, du bist es!" seine Hände auf seinen Schultern. Chris schaute ihn wieder an. „Du bist mein Captain!".
„Aber warum kann ich mich an nichts erinnern?! Was ist passiert?!"
„Tut mir Leid, Captain, aber wir müssen wohl warten, bis die Erinnerungen von selbst wiederkommen. Das letzte mal, als ich es versucht hatte dich an etwas zu erinnern, bist du Bewusstlos geworden!" der Soldat würde ihm gerne helfen, will aber nicht das gleich Ergebnis, wie in der Bar haben.
„Und warum hast du oder die BSAA mich aufgespürt?" fragte er nun nach um wenigstens das in Erfahrung zu bringen.
„Die BSAA hat eine Mission für uns beide und ich, weil…" die Wörter blieben unausgesprochen. Er konnte ihm noch nicht sagen, dass Piers ihn brauchte, nicht wenn seine Erinnerungen noch fehlen.
„Weil…?" stocherte er nach.
„Nein, jetzt ist es noch nicht an der Zeit." Man konnte die Enttäuschung seines Captains sehen. „Ruh dich jetzt weiter aus, wir müssen bald auf eine Mission."
„Aber ich kann nicht! Ich hab hier einen Job und eine Wohnung! Egal was ich vorher gemacht hatte, ich kann doch mein jetziges leben nicht aufgeben!" protestiert Chris.
„Captain, du weißt nicht für was du gekämpft hast! Probier es doch so lange aus bis du deine Erinnerungen wieder hast!" Piers flehte ihn schon fast.
Eine kurze Zeit dachte Chris nach. Wieder zu seinem eigentlichen Job zu gehen, von Männer angemacht und dann noch verfolgt zu werden. Was könnte er verlieren, wenn er Piers folgen würde? „Nagut, wenn ich meine Erinnerungen wieder habe, dann werde ich entscheiden, ob ich mein vorheriges oder mein jetziges Leben, leben werde.
„Jetzt gehst du aber schlafen!" sagte Piers wieder ernst.
„Ich kann doch eh nicht mehr schlafen…" protestiert Chris nur noch schwach.
„Keine Sorge, ich bin bei dir. Wenn irgendwas ist, wecke ich dich" lächelte er ihn an.
„Okay…aber wehe wenn nicht…" flüsterte Chris und legte sich wieder hin.
Chris hatte dieses mal keinen Alptraum, ganz im Gegenteil, er hatte zum ersten mal von was schönem geträumt. Piers sah zu wie sein Captain in Ruhe schlief. Auf der nächsten Mission würde er zu 100% auf ihn aufpassen…komme was wolle.
