hi^^

chap 3::

naruto gehört nich mir... *seufz*


---------------------------------------------------------------------Schmerz--------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

„Au!" Hinata stöhnte auf, als sich etwas Spitzes durch ihre Knie bohrte. Sie versuchte das Gleichgewicht zu halten, doch dann fiel ihr Oberkörper nach vorne und ihre Hände wurden von den unzähligen, bunt schillernden Glassplittern zerschnitten. Das Mädchen stöhnte erneut auf. Dann sah sie sich wieder in dem Raum um, um wieder die Orientierung zu finden und die einzige Fluchtmöglichkeit ausfindig zu machen, die sie bei ihrem Sturz aus den Augen verloren hatte.
Der Raum in dem sie sich befand war quadratisch und ziemlich klein. Verschiedene, alt aussehende Möbel waren achtsam zusammengestellt worden. Ein großer Schrank aus dunklem Holz, vielleicht Kirsche, stand majestätisch in der Ecke, verschnörkelte, schwarze Linien waren an den beiden Kastentüren symmetrisch eingebrannt worden. Die linke Tür war leicht geöffnet, nur ein paar Millimeter, so als würde die nicht mehr richtig schließen. Daneben verstellte ein zerknauschtes Bett mit einer schon ziemlich abgenützten Matratze den Blick auf die Wandmalerei dahinter. Es war ein unheimliches Bild, fand Hinata, für diese Umstände völlig unpassend. Es zeigt eine schrill bemalte Jagdszene, wo ein schwer behangener Mann einen davonlaufenden Hirsch erlegte, der anscheinend vor Schmerzen laut röhrte.
Hinata wandte ihren Blick von dem blutigen Bild ab, da sie sich gerade ziemlich gut mit dem stark blutenden Hirsch identifizieren konnte.
Mit demselben Blick wie das geschundene Tier blickte sie ihren Peiniger an und hoffte, er würde in ihren Augen den Trotz und nicht die Angst sehen, die sie gerade ziemlich mitnahm.
Das Mädchen starrte wie gebannt auf die schwarz-blauen Schuhe, die nun einen Schritt auf sie zu machte. Sie versuchte seinen schwarzen Mantel zu ignorieren, der sich einen Moment lang aufblähte, bevor er wieder schlaff an den Seiten seiner Beine hinab hing. Hinata musste sich gestehen, dass es gut ausgesehen hätte, wenn sie nicht gerade in dieser Lage wäre.

„Kommt er?" Die Kälte seiner Stimme ließ sie unwillkürlich erschaudern. Angst schnürrte ihre Kehle zu, als sie sich zwang zu seinem Gesicht aufzublicken.
So trotzig es ging blickte sie ihn an und hoffte, ihre Stimme würde nicht versagen. „Ich weiß es nicht"
Ihr wurde schlecht, als sie in diese grausam zusammen gezogenen Augen blickte. Diese Ringe hatte sie noch nie davor gesehen, aber sie hatte davon gehört. Ihr Vater hatte ihr davon erzählt. Sie war noch ein kleines Kind gewesen, doch sie hatte die Tatsache nicht mehr losgelassen, dass es ein Kekkai Genkai der Augen gab, das mächtiger war als das Byakugan, ja, sogar das Sharingan. Die nächsten Tage hatte sie Sasuke Uchiha nicht mehr aus den Augen gelassen. Sie hatte ihn nie besonders gemocht, seine Arroganz ging ihm damals wie heute auf den Geist, doch das Sharingan hatte sie fasziniert. Sie wusste, wie stark es sein konnte, und nun, da man ihr erzählt hatte, das es ein Auge gab, das noch stärker war, wollte sie es unbedingt sehen. Es studieren. Das Rinnegan, das stärkte der drei.
Doch das war früher gewesen. Jetzt wünschte sie sich nichts mehr, als diesem unbarmherzigen Starren dieses Kekkai Genkais zu entkommen.
Große, grobe Hände packten sie am Kragen und schleuderten sie gegen die Wand. Hinata prallte einige Zentimeter neben dem sterbenden Hirsch auf und rutschte nach unten. Teils war sie erleichtert, dass sie kurz darauf auf dem etwas weicheren Bett landete, doch dann bohrten sich die in ihrer Haut stecken gebliebenen Glassplitter weiter in sie. Für einen kurzen Moment fragte sie sich, was mehr schmerzte. Ihr Rücken, die Wunden an ihren Knien und Händen oder die Tatsache, dass sie sich nicht zur Wehr setzten konnte.
Kurz funkelte sie Pain an, bevor dieser sich zu ihrer Überraschung umdrehte und mit langen, selbstsicheren Schritten aus dem Raum marschierte.

Erleichtert seufzte Hinata auf. Das war's für heute, was? Dass er morgen wieder kommen würde, daran hatte sie keinen Zweifel. Seit sie vor 4 Tagen von Zetsu während ihrer Mission überrascht worden sind, ging das jeden Tag so. Anscheinend hatte ein gewisser Uchiha von dem beinahe übertriebenen Beschützerinstinkt erzählt, mit dem sich Naruto für seine Freunde einsetzte. Nun hoffte Pain, dass er sich aufmachte um sie zu retten. Hinata seufzte. Leider war es höchst wahrscheinlich dass der Chaosninja bereits auf dem Weg zu ihnen war. Verdammter Idiot!

„Die da sieht ziemlich erledigt aus."
Nicht sonderlich überrascht wandte sich Hinata um, als Itachi Uchiha die Tür hinter sich schloss. Mit dem Kopf deutete er auf das Häufchen Elend in der Ecke, das noch vor einer Stunde Sakura gewesen war. Sofort überkamen Hinata Schuldgefühle. Sie hatte ihre Kameradin total vergessen. Ohne auf ihrer eigenen Schmerzen zu achten, sprang sie aus dem Bett und eilte an Sakuras Seite. Als sie ihre Hand aussteckte, um dem Mädchen zu helfen, stoppte Itachi sie.
„Leg dich hin.", befahl er gelangweilt, bevor er sich wieder der Rosahaarigen zuwandte.
Zuerst wollte Hinata wiedersprechen, doch da sie weder die nötige Kraft noch die Entschlossenheit hatte mit ihm zu streiten hinkte sie auf das Bett zurück. Es hatte keinen Sinn mit einem Uchiha zu streiten. Sie waren allesamt stur, arrogant und so unglaublich überzeugt von sich selbst. In dieser Weise glichen sich die beiden verfeindeten Brüder aufs Haar.
„Was hat sie gemacht? Sieht aus als wäre Pain-sama ziemlich wütend gewesen." Hinata blickte ziemlich geknickt zu Sakura. „Ihm ins Gesicht gespuckt."
„Sasuke?", das Mädchen sank in sich zusammen. Itachi wurde ziemlich wütend, wenn es um seinen Bruder ging. „Ja, er hat gesagt dass er Sasuke zu seiner Marionette machen würde."
„Tch. Idiot!"
Hinata verkniff sich ihre Antwort. Stattdessen blickte sie von Itachi zu Sakura. Diese sah inzwischen nicht mehr ganz so KO aus. In den letzten Tagen hatte Hinata den Uchiha immer wieder gefragt wie er das machte, doch er hatte ihr nie geantwortet. Er hatte ihre Wunden jedes Mal geheilt, wenn sie von Pain massakriert wurden.
„Befehl von Leader-sama", hatte er ihr gleichgültig erwiedert, als sie fragte, warum er ihnen half.

„Bist du bereit?" Der Uchiha stand nun auf und ging langsam zu dem Bett, auf dem Hinata sich zusammengerollt hatte. Sie blickte ihn nur kurz an, nickte und schloss dann ihre Augen. Ihr Herz klopfte unglaublich schnell, als sie darauf wartete, seine kalten Finger auf ihrer Haut zu spüren. Hinata schauderte kurz, als er sie an ihren Schläfen berührte und mit seinen beiden Zeigefingern kurz aber kräftig zudrückte.
Das Letzte, das das Mädchen spürte, war, wie er seine Handballen ein wenig hinter ihren Ohren ablegte. Dann versank sie in der Dunkelheit, die sie umgab.


Ich mag dieses kapi, weiß auch nich warum... fragt mich nich... hoffe es hat euch gefallen.... büdde reviews reviews reviews 3

versuch das nächste kap so schnell wie möglich reinzustellen

c ya manu