Kapitel 3 – GROUPIES!

Voldemort wollte nicht mehr außer heulen, seine Koffer in irgendein Loch stopfen und sich in seiner Frustration voll laufen lassen!

Wie konnte Bella ihm nur so was antun! Und dann noch zu behaupten seine Potenz sei im Arsch! Das war wohl die Höhe! Aber so leicht würde er den Kampf nicht aufgeben!

Irgendwann würde ER, der DUNKLE LORD, Lucius das alles heimzahlen!!!

Voldemort apparierte in das Hotel „Der Ollum mit dem Pollum Deluxe" in Mordor-City. Es war ein recht zwielichtiges Apartment und, wie Voldemort leider feststellte, der Wohnort des Bruders des Blumentrolls, dem „Lustigen Schmusetroll"!

Der Dunkle Lord ließ sich auf das Bett seines Hotelzimmers fallen und holte seine blaue Schmusedecke aus dem Koffer – die war übrigens ein Geschenk von Bella!

Er schmiegte sich an die Decke und fing an am Daumen zu lutschen.

„Keiner hat mich lieb!"

Voldemort fing an loszuheulen, so laut, das es selbst der letzte taube Ork in ganz Mordor vernommen hatte.

Nachdem er sich wieder eingekriegt hatte ging er, mitsamt seiner Schmusedecke natürlich, in die nächstgelegene Bar, welche zu seiner Verwunderung den Namen „Severus extreme Potions to die!" trug.

„Severus?", fragte sich Voldemort. „Nein, das ist bestimmt ne Namensgleichheit! Der Laden wird bestimmt von einem alten, stinkenden Orkopa geführt der gern Gift in die Getränke der Gäste mischt."

Voldemort trat in die Bar ein, in welcher, zu seiner Verwunderung, ein riesiger Haufen Orks Party machten. Abstoßend, wie der Dunkle Lord, fand denn Orks beim Flaschendrehen und Strippoker waren alles andere als ansehnlich.

Voldemort setzte sich an den Tresen.

„Was soll sein?", fragte der Barkeeper grimmig.

„Irgendetwas was mir mein Gedächtnis weg brennt!", sagte Voldemort und ihm fiel auf wie bekannt ihm der Barkeeper vorkam.

Schwarzes Haar? Unscheinbares auftreten? Bleiche Haut?

Also Schneewittchen ist es nicht, doch dann kann ja wirklich nur einer sein!

„Severus?", fragte Voldemort ungläubig.

„Hallo, Voldy."

„Der Laden gehört doch nicht etwa dir?"

„Doch! Wenn man keinen vernünftigen Job bekommt, weil einem immer aufgrund einiger Ungereimtheiten im Lebenslauf misstraut wird, muss man sich eben Selbstständig machen!", sagte Severus Snape.

„Aber warum hier? Bei diesen Orks?", fragte Voldemort erschüttert.

„Ach, weißt du die sind gar nicht so schlecht, wie sie aussehen. Sicher, sie bräuchten mal einen ordentlichen Kosmetiker, aber sonst …"

„Das sagt ja genau der Richtige!", warf Voldemort ein.

„He, jetzt da ich mein Severus-die-blöde-Verrätersau-Image nicht mehr aufrechterhalten muss tu ich mich sogar regelmäßig waschen!", sagte Snape aufgebracht.

„Nehm doch nicht immer alles persönlich! Außerdem bin ich doch derjenige, der schlechte Laune haben müsste, weil ich Depp mich mit einem freiberuflichen Spion, wie dir, eingelassen habe!", sagte Voldemort.

„Warum?"

„Du hast mich hintergangen! Deshalb!"

„Aber dir muss doch klar sein das Spione keine Loyalität haben! Hast du noch nie Tom-Clancy-Romane gelesen?"

„Nein, das habe ich nicht, aber jetzt, da ich eine unangenehme Erfahrung reicher bin, werde ich es wahrscheinlich mal lesen. Aber du bist auch gar nicht mein Problem, Sev!"

„Ach, und was hast du denn noch auf dem Herzen?"

„Bella hat mich verlassen.", sagte Voldemort trübselig.

„Wundert mich nicht.", meinte Snape dazu.

„Wie bitte?"

„Na ja, Voldy, du warst schon immer ein schlechter Liebharber!"

„Woher weißt du denn ob ich ein guter Liebhaber bin oder nicht?", fragte Voldemort irritiert.

„Also von Lucius weiß ich, das er's von Avery weiß und Avery es von Rookwood weiß, das Dolohow erzählt hat du wärst kein guter Liebhaber, weil Bella Wurmschwanz ihr Herz ausgeschüttet hätte.", sagte Snape.

„WAAAAAAS??????", kreischte Voldemort schockiert. „PETTIGREW! BELLA HAT DEM WURM ERZÄHLT DAS Sie MICH FÜR EINEN SCHLECHTEN LIEBHABER HÄLT?"

„Wenn du Klatsch und Tratsch glauben willst, der hier ständig erzählt wird – Ja!", sagte Snape. „Aber es gibt natürlich keine 100ige Grantie, weil Avery ja gern alles ins unendliche Ausschmückt."

„Sag mal, sind die Todesser ein Haufen von Tratschweibern oder eine gefürchtete Terrororganisation? Ich muss unbedingt etwas dagegen unternehmen! Kein Wunder dass das nie etwas wird, wenn ihr den ganzen Tag nur solche Sachen herumtratscht anstatt euch auf unseren Weltbeherrschungsplan zu konzentrieren!"

„Voldy, sieh's mal locker! Über mich hat Avery auch einen Haufen Müll erzählt!", sagte Snape.

„Wie? Ach echt?"

„Ja. Als ich noch in Hogwarts spioniert hab hat er mir ne Beziehung zu Granger angedichtet!"

„Granger! Iiieh! Das Muggelvieh!"

„obwohl ich zugeben muss das die kleine was hatte! Muggelartig aber irgendwie klasse! So einen Ergeiz! Sie hat mich fasziniert!"

Voldemort sah seinen ehemaligen Arbeitskollegen abschätzend an.

„Also hattest du doch eine Beziehung!"

„Nein!"

„Doch!"

„NEIN!"

„OH DOCH! So wie du über diese Muggel schwärmst!"

„Ah ja, du schwärmst dafür für Britney Spears! Weiß ja nicht ob das besser ist!"

Voldemort steckte seinem Kollegen unreif und pubertär die Zunge raus.

„OH MEIN GOTT, SEHT EUCH DAS AN DA HINTEN STEHT LORD VOLDEMORT UND SEVERUS SNAPE!" kreisch

Eine Horde weiblicher, kreischender und hysterischer Teenager kamen auf Voldemort und Snape zu gerannt. Die Beiden sahen sich erschocken an und riefen zeitgleich:

„OH NEIN, GROUPIES! AHHHH!"

Voldemort und Snape rannten von der Panik gepackt davon – verfolgt von den kreischenden Groupies. Der Fluchtversuch, der Beiden, endete unrühmlicher Weise damit das sie sich auf einen Baum vor der Bar flüchteten. Zwar konnten die Groupies ihnen nichts mehr antun, aber sie hocken wie eine Meute gefräßiger Wölfe unter dem Baum und kreischen unaufhörlich:

„VOLDY! SEVIE! AHHHH!"

„Weißt du was ich noch mehr hasse als Muggel? Groupies, Shipper, Autoren von Slash-FanFictions und diese hysterischen HP-Fans!", sagte Voldemort missgelaunt und sich die Ohren zuhaltend. „Hast du eine Idee wie wir die Vertreiben können?"

Snape nickte und holte sein Handy heraus.

„Was tust du da?"

„Ich rufe einige Harry-Ron-und-Herime-Fans, sowie hysterische Murauders-Fans an! Wenn wir Glück haben zerreisen sich diese Beiden Fanblöcke, wie bei einem Gladiatorenkampf, in Stücke!", sagte Snape bevor er anfing samtliche Fans anzurufen. Wenig später standen sich die Fanblöcke von „Snape-Voldemort" und „Trio-Murauders" gegenüber. Unter dem Baum entbrannte eine große Schlacht! Es wurde mit harten Bandagen, zerfledderten Harry-Potter-Bänden und auch Sätzen wie „The Dark Side of HP is coming!" gekämpft.

Nachdem alle Kämpfer gefallen waren, und die Straße unter dem Baum mit den Leichen unzähliger hysterischer HP-Fans gepflastert war, stiegen Voldemort und Snape wieder von dem Baum herunter.

„Puh, das war knapp!", sagte Voldemort.

„Tja, Voldy, was wäre die Welt ohne einen Durchgeknallten Fanclub, der sich zu Brei haut?"

Voldemort verzog sein Gesicht.

„Als wäre es nicht schon schlimm genug das ich meine Weltbeherrschungspläne nie auf die Reihe krieg und Bella mich verlassen hat! Nö, da brauchen wir auch noch Klassenkämpfe unter den Fans!"

„Voldy, jetzt zieh nicht so'n langes Gesicht! Ich mein, es hätte schlimmer kommen können!"

„Schlimmer? SCHLIMMER? WIE SOLL ES DENN NOCH SCHLIMMER KOMMEN ALS JETZT?"

„Na ja, stell dir einfach vor dieser Nerventod Potter hätte sich wieder in unsere persönlichen Problemchen eingemischt!"

„Haha, nun, Voldemort, wirst du sterben!", sagte plötzlich eine leider wohlbekannte Stimme.

„Wenn man vom Teufel spricht.", bemerkte Snape.

„Nicht DER schon wieder!", sagte Voldemort, der am Rande eines Nervenzusammenbruches war. „Hast du denn nichts Besseres zutun, Potter?"

„Nein, habe ich nicht denn ich sinne nach Rache! Mögest du für deine Verbrechen gerichtet werden! Nun wirst du sterben!", sagte Harry Potter und richtete seinen Zauberstab auf Voldemort.

„Junge, das hier ist ein Gespräch für Erwachsene in das du dich nicht einzumischen hast!", sagte Snape und stellte sich schützend vor Voldemort.

„Tritt beiseite, Schnifulus!"

„WIE HAST DU MICH GENANNT?", rief Snape.

„Schnifulus! Schnifulus! Der olle Schnifulus! Nenenenene!"

„Voldy, überlass den mir! Potter, when you going in my auf the Nerven, than I schubsing you in a Gully and do the Deckel druff! To you never coming out! You understand me, Potter!"

Snape grübelt (Hoffentlich hat er's verstanden! Okay, noch mal auf Deutsch!)

„Potter, wenn du mir weiterhin auf meine, nicht mehr vorhandenen, Nerven gehst, dann schubs ich dich in einen Gully!"

„Von einem stinkendem, fettigen, ungewaschenen etwas wie dir lass ich mir gar nix sagen!"

Snape machte kaum eine Sekunde später seine Drohung wahr, indem er Harry in einen Gully steckte und dann den Deckel druff tat damit Harry never come back to the Tageslicht!