Hi!

Ich wollte nur mal sagen, dass ich diese story so selten update, weil ich einfach glaube, dass sie keiner mehr liest. Deswegen gibt es davon mittlerweile eine englische Version. Wenn ihr trotzdem Interesse an der deutschen Fassung habt, dann lasst es mich bitte wissen, dann update ich diese story natürlich gerne.

Also, ich warte auf eure reviews!!!

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Die ganze Zeit, die wir im Auto verbrachten, versuchte ich Logan auszufragen. Doch er blieb standhaft und wollte mir nichts über die Überraschung verraten.

„Komm schon Logan, sag mir, was wir machen!"

„Nein Ace, dann ist es ja keine Überraschung mehr, wenn ich dir jetzt schon erzähle, wo wir hinfahren!" antwortete er mir zum tausensdenmal.

Ich versuchte mich daran zu erinnern, wie meine Mum Männer dazu überredete das zu tun, was sie wollte. Mum war eine Meisterin darin. Es musste doch einen Weg geben. Ich erinnerte mich an einen Spruch meiner Mutter, der meistens sehr wirkungsvoll war.

„Wenn du mir sagst, worin die Überraschung besteht, dann sag ich dir, was ich für Unterwäsche trage!" ich hatte nicht wirklich erwartet, dass dieser Spruch auf Logan auch nur dir geringste Wirkung haben würde, schließlich war er der größte Playboy, den man in ganz Yale finden konnte, und somit hätte ich von ihm lediglich erwartet, dass er mich deswegen auslachte, doch ich hatte den Satz kaum beendet, da riss Logan das Lenkrad zur Seite, und schaffte es grade noch so den Wagen wieder auf die richtige Fahrbahn zu lenken, bevor es gefährlich werden konnte.

„Wow Huntzberger" sagte ich und grinste ihn an.

„Ich wusste ja gar nicht, wie leicht ich dich aus der Bahn werfen kann."

Ich sah ihn an und konnte ihm in den Augen ablesen, wie peinlich es ihm war, dass er so die Kontrolle verloren hatte. Zufrieden grinste ich, lehnte mich zurück und sah für den Rest der Fahrt schweigend aus dem Fenster. Es war schon interessant, wie leicht man einen Logan Huntzberger aus der Ruhe bringen konnte. Das musste ich unbedingt meiner Mum erzählen, sie wäre sicherlich sehr stolz auf mich.

„Wir sind da Ace!" sagte Logan plötzlich, obwohl ich aus dem Fenster gesehen hatte, hatte ich weder bemerkt, wohin wir fuhren noch, dass der Wagen anhielt.

„Wir sind in Yale!" sagte ich, als ich ausstieg und Logans Hand nahm, die er mir entgegenstreckte.

„Gut beobachtet Ace!" sagte Logan und schloss seinen Wagen ab, bevor er meine Hand fest in seine schloss und wir gemeinsam los gingen.

„Was wollen wir hier?" fragte ich.

Ich hatte jeden Ort der Welt erwartet, aber bestimmt nicht Yale.

„Noch einen Moment Geduld, dann siehst du, was wir hier wollen!" Ich ließ mich darauf ein und folgte Logan.

Wir gingen anscheinend zu seinem Zimmer. Als wir vor der Tür standen blieb er stehen und sah mich an.

„Logan" sagte ich „ich kenne dein Zimmer bereits. Das ist also nicht wirklich eine Überraschung!"

„Ich weiß, dass du mein Zimmer kennst, Ace. Aber vielleicht gehen wir trotzdem rein?" fragte er und sah mich an.

„Okay" sagte ich und fragte mich, was er vorhatte.

Noch immer hielt er meine Hand in seiner und es fühlte sich so richtig an. Als gehörte meine Hand einfach in seine. Er schloss die Tür auf und zog mich in sein Zimmer. Drinnen war es dunkel. Logan tastete nach dem Lichtschalter und...

„ÜBERRASCHUNG!"

Sie waren alle da! Stephanie und Rosemary stürmten auf mich zu und umarmten mich. Finn und Colin standen etwas weiter hinten und strahlten mich an.

„Rory! Toll dich zu sehen!" sagten Steph und Rosemary, als sie mich umarmten.

„Auch toll euch zu sehen!" gab ich zurück.

Es war wirklich toll! Meine besten Freunde wieder bei mir zu haben. Die beiden ließen mich los und Finn und Colin kamen auf mich zu.

„Hey sweetie!" begrüßte Finn mich und umarmte mich.

„Hey Finn!" sagte ich.

„Hey Colin" sagte ich, während ich mich aus Finns Umarmung löste und dann Colin umarmte.

„Hey Rory. Schön dich zu sehen!"

„Was willst du trinken?" fragte Finn.

Er hatte sich kein bisschen geändert. Immernoch war der Alkohol eine von Finns Prioritäten.

„Ganz egal" sagte ich.

Finn und Colin gingen zu Steph und Rosemary und ich drehte mich zu Logan um, der noch immer an der Tür stand.

„Überraschung gelungen?" fragte er.

Ich fiel ihm in die Arme und küsste ihn auf die Wange.

„Danke!" sagte ich.

„Gern geschehen" antwortete er mir.

„Ich dachte du brauchst etwas Aufheiterung, nach dem Essen bei deinen Großeltern!"

„Da hast du vollkommen Recht!" sagte ich nahm seine Hand und wir setzten uns zu den anderen auf die Couch.

„Also, wie ist es wieder in Yale zu sein?" fragte ich und nahm den Drink, den Finn mir hinhielt.

„Also irgendwie wäre es mir lieber immer noch im Urlaub zu sein, aber Yale ist auch ok. Rory wir müssen unbedingt nächste Woche shoppen gehen." Sagte Steph.

„Machen wir!" antwortete ich. Es war toll, wieder mit all meinen Freunden zusammen zu sitzen, zu plaudern, Shoppingpläne zu schmieden und einfach die Zeit zu genießen.

„Auf unsere nächste Segeltour kommst du aber mit, ja?" fragte Finn.

„Wieso hast du mich so sehr vermisst?" fragte ich ihn und grinste ihn an.

„Ich vielleicht ein bisschen, aber der nette junge Mann neben dir hat pausenlos von dir gesprochen und das war irgendwann nicht mehr auszuhalten." Antwortete Finn und deutete auf Logan. Ich sah zu Logan rüber und lächelte ihn an.

„Finn ist betrunken, er weiß nicht was er sagt!" antwortet Logan auf meinen fragenden Blick.

„Willst du noch was trinken?" fragte Logan und nahm mein Glas.

Als er aufstand fiel mir erst auf, dass wir noch immer Händchen hielten. Ich lächelte verlegen und ließ Logans Hand los. Zum Glück hatte es niemand gesehen.

Der Abend war der schönste den ich seit langer Zeit hatte. Es tat einfach gut wieder mit meinen Freunden zusammen zu sein. Wir erzählten, lachten und tranken und Finn unterhielt alle mit seiner pantomimischen Nachstellung der sinkenden Yacht. Um halb vier gingen Colin, Finn, Stephanie und Rosemary in ihre eigenen Zimmer und ich blieb allein mit Logan zurück.

„Also Ace, wie siehts aus?" fragte er. „Soll ich dich in dein Zimmer bringen?"

„Ich glaub ich bin zu betrunken um noch zu laufen" sagte ich.

„Wenn das so ist überlass ich dir gerne mein Bett" sagte er, nahm meine Hand und brachte mich in sein Schlafzimmer.

Er gab mir ein Shirt und eine Hose von ihm und ich ging ins Bad und zog mich um. Als ich wieder kam hatte auch Logan sich umgezogen. Ich legte mich ins Bett und sah Logan an.

„Gute Nacht Ace" sagte er, und wollte wieder ins Wohnzimmer gehen.

„Wo willst du hin?" fragte ich ihn.

„Ins Wohnzimmer. Ich schlaf auf der Couch!"antwortete er.

„Oh Huntzberger, stell dich nicht so an!" sagte ich genervt.

„Wir haben schon tausendmal im gleichen Bett geschlafen. Also zier dich nicht so. Auch wenn ich betrunken bin, werde ich es schaffen meine Finger von dir zu lassen."

Ich musste wirklich betrunken sein, wenn ich so redete. Zwar hatten wir wirklich schon öfter in einem Bett geschlafen, aber das lag dann eher daran, dass wir beim fernsehen eingeschlafen waren. Wir waren nie gemeinsam ins Bett gegangen.

„Okay Gilmore! Du wolltest es so!" sagte Logan.

Er machte das Licht aus und ich spürte, wie er zu mir ins Bett stieg.

Ich öffnete die Augen und war mir im ersten Moment nicht sicher wo ich war. Ich dreht mich zur Seite und sah, dass ich in Logans Arm lag. Wie war ich hier hin gekommen? Langsam kamen die Geschehnisse vom vorherigen Abend wieder in mein Gedächtnis. Das Essen bei meinen Großeltern, die Überraschungsparty bei Logan und der ganze Alkohol den ich anscheinend zu mir genommen hatte. Ich sah Logan an und lächelte. Es war süß, wie er dort so friedlich lag und schlief, während ich bei ihm lag.

„Ace! Hör auf mich anzustarren!" sagte er plötzlich.

Anscheinend war ich nicht die einzige, die wach war.

„Sorry!" sagte ich und wollte aufstehen, doch Logan hielt mich fest.

„Ist dir bewusst, dass du die einzige Frau bist, neben der ich jemals aufgewacht bin?" fragte er mich, während ich noch immer in seinem Arm lag.

„Was?" fragte ich, irgendwie ergab dieser Satz keinen Sinn für mich.

Logan hatte doch für gewöhnlich jede Nacht eine andere in seinem Bett.

„Naja" sagte er langsam. „Für gewöhnlich verschwinde ich immer mitten in der Nacht...Ich bin noch nie neben einer Frau am nächsten Morgen aufgewacht."

„Du haust immer mitten in der Nacht ab?" fragte ich.

Ich wusste zwar, dass Logan sich meistens nicht viel aus den Mädchen machte, mit denen er ausging, aber das er noch nie neben einem von ihnen aufgewacht war konnte ich mir wirklich nicht vorstellen.

„Also Ace. Erzähl mal, was macht man, nachdem man neben dem Mädchen der letzten Nacht aufwacht?" fragte er.

„Du bezeichnest mich als das Mädchen der letzten Nacht? Du bist wohl immer noch betrunken Huntzberger!" sagte ich und entzog mich seinem Arm und stieg aus dem Bett.

„Ace. Wo willst du denn hin?"

„Ich geh ins Bad. Und du stehst am besten auf und kochst Kaffee. Dann verzeih ich dir vielleicht noch mal, dass ich nur das Mädchen der letzten Nacht bin" sagte ich schnappte mir ein Kissen und warf es auf ihn, während ich ins Badezimmer verschwand.

Im Bad sah ich erst mal in den Spiegel. War ich wirklich gerade im Bett meines besten Freundes aufgewacht? Das war ich zwar schon öfter, aber seit wann lagen wir so eng beieinander, wenn wir zusammen in einem Bett schliefen? Für gewöhnlich lagen wir dann jeder brav auf einer Seite, ohne uns auch nur im geringsten zu berühren. Was war bloß los mit uns? Wieso hatte ich eigentlich gestern Nacht darauf bestanden, dass Logan nicht auf die Couch geht, sondern zu mir ins Bett kommt?

Okay das sind eindeutig zu viele Fragen, auf die ich keine Antworten kenne und schon gar nicht ohne Kaffee. Ich beschloss also erst mal duschen zu gehen und diese ganzen Fragen zu ignorieren. Sicher war es sowieso nur der Alkohol gewesen, der mich zu all dem gebracht hatte. Ja das ist die logische Begründung stellte ich fest, bevor ich, nachdem ich geduscht und mich angezogen hatte, zu Logan ins Wohnzimmer ging, der dort schon mit einer frischen Tasse Kaffee auf mich wartete.

„Danke" sagte ich und nahm die Tasse.

Ich trank den heißen Kaffee und fühlte mich gleich viel besser.

„Hier die brauchst du bestimmt" sagte Logan und hielt mir zwei Aspirin hin.

Ich lächelte ihn an und nahm die Aspirin. Ich hatte wirklich einen fürchterlichen Kater von letzter Nacht. Ich schwor mir nie wieder so viel zu trinken.

„Also, wie sehen deine Pläne für heute aus?" fragte Logan mich, während er meine Kaffeetasse noch einmal auffüllte.

„Ich muss noch für die Zeitung arbeiten und ne Menge Lesestoff nachholen!" sagte ich. Logan grinste mich an

„Noch immer so strebsam wie vor einem Jahr, was?"

„Tja so bin ich" sagte ich und lächelte ihn an. „Ich muss jetzt los" sagte ich, trank noch einen Schluck Kaffee, bevor ich Logan auf die Wange küsste und zur Tür ging.

„Arbeite nicht so viel Ace!"rief Logan mir hinterher, bevor ich dir Tür ins Schloss fallen ließ.

Kaum war ich zehn Meter gegangen, als mein Handy klingelte.

„Rory Gilmore" meldete ich mich.

„Hey Rory. Hier ist Steph. Wo bist du? Ich war grad bei deinem Zimmer und Paris meinte, du seist die ganze Nacht nicht da gewesen."

„Hey Steph. Ich hab bei Logan geschlafen, deswegen war ich nicht da!" antwortete ich und wartete auf Stephs Antwort.

Ich wusste genau, was sie sagen würde und da war es auch schon.

„Bei oder mit?"

„Steph!" sagte ich genervt.

„Du weist das Logan und ich nur Freunde sind!"

„Ja ich weiß, und ihr seid beide Idioten!" antwortete Steph.

Sie hatte schon seit Ewigkeiten die seltsame Vorstellung, dass Logan und ich Seelenverwandte wären und füreinander bestimmt wären.

„Egal." Sagte Steph. „Was hälst du davon, wenn wir uns zu einem kleinen Shoppingtrip treffen? Ich muss nächste Woche zu irgendeiner Gala, wie ich grad von meinen Eltern erfahren habe. Und wie ich deine Großeltern kenne, wirst auch du dort erscheinen müssen, also sollten wir wohl anfangen nach dem richtigen Outfit zu suchen!"

Ich wusste, dass ich zu dieser Gala musste, und mich nicht davor drücken konnte. Ich hatte die Einladung schon vor Wochen bekommen. Das Steph auch da sein würde, machte die ganze Sache viel angenehmer. Ich überlegte kurz und beschloss, dass mein Artikel für die Zeitung noch bis morgen warten konnte.

„Okay Steph. Können wir machen." Sagte ich zu ihr.

„Super! Dann hol ich dich um halb vier ab. Ich hab nen Wagen besorgt, denn wenn es dir auch nur annähernd so geht wie mir, dann sind wir beide nicht dazu in der Lage einen Wagen zu lenken.!" Sagte sie.

„Dem kann ich nur zustimmen!" sagte ich und war Ausnahmsweise mal froh, eine Erbin zu sein. Denn so konnte ich mir ohne Bedenken einen Wagen bestellen, wenn ich nicht selbst fahren wollte, auch wenn ich sonst eher keine der Vorzüge, die es hatte irgendwann viel Geld zu erben in Anspruch nahm, war ich in solchen Momenten doch dankbar dafür, dass ich die Möglichkeiten dazu hatte.

„Also dann bis später" sagte Steph und legte auf.

Als ich in meinem Zimmer angekommen war, nahm ich meine Bücher und begann zu lesen. Wenn ich schon den Nachmittag mit Shopping verbrachte, so konnte ich wenigstens die paar Stunden bis dahin noch zum lernen nutzen.