A/N: Nun Teil Drei meiner kleinen Dichterei! ;-)
Als die nun am Manor ansässige Herde
mitten dort auf auf ihrer Erde
unser edles Schaf stehen sah,
stand Lucius ganz ruhig da
und ließ sich von oben nach unten besehen,
konnte er's doch gut verstehen,
dass die andren skeptisch sind!
Das war er ja schon als Kind.
Lucius wurde schnell Herr seiner Herde
und akzeptiert von allen, ohne Beschwerde.
So lebte er als Schaf voll Übermut
und pfiff auf Manieren und reines Blut.
Die gekringelten Hörner in die Luft gestreckt,
wurde der Salzstein abgeleckt.
Er lebte nur noch für die Nacht,
wenn er endlich als Schaf erwacht.
Narcissa merkte aber schnell,
da lief etwas nicht konventionell
bei den nächtlichen Ausflügen ihres Gatten,
unter dessen Augen tiefe Schatten
von durchwachten Nächten zeugen,
doch ihren Fragen ließ er sich nicht beugen.
Stattdessen änderte Lucius in seiner Not
von Entdeckung seines Geheimsten bedroht,
die Taktik und blieb nachts im Bett bei ihr
und kaufte noch beim Juwelier
ein schönes Collier um ihr zu gefallen
und den Verdacht nicht widerzuhallen.
Aber am Tag war er nun fort,
offiziell weit weg an 'nem entfernten Ort.
Doch er apparierte nicht sehr weit,
vielleicht hundert Meter in Heimlichkeit
und änderte dort seine Gestalt
und verbrachte einen schönen Aufenthalt
auf grünen Wiesen mit seinen Lieben,
am liebsten wäre er ewig geblieben.
So kam es, dass er oft den ganzen Tag
mit den Schafen auf der Wiese lag.
Sich vom Verwalter füttern ließ,
und fast vergaß, dass er Malfoy hieß.
Doch der Winter kam recht schnell
die Kälte kroch sogar durch's Fell.
Die Ausflüge mussten also enden,
und er sich dem Menschsein zuwenden.
Der Verwalter sprach ihn an,
ob er 'nen Unterstand bauen kann.
Damit die Wolle schöner wird,
braucht's ein Dach, sprach der Hirt.
So baute er 'nen großen Stall,
mit viel Platz für die Herde
auf festgetret'ner lehmiger Erde
und für den besonderen Fall
ein Plätzchen für sich,
abgetrennt und doch kuschelig,
um für ein paar süße Stunden
zu entkommen den dunklen Runden,
denen er sich angeschlossen hatte,
Oh, wie hasste er diese Ratte!
Die ihn zwang, im Staub zu liegen,
ohne etwas zurück zu kriegen.
Todesser – das sind alles Idioten,
erzählten sich bloß ständig Zoten!
Vulgäres Zeug, kranke Ideen,
die sich in den Köpfen bläh'n
und zu gefährlichen Dingen führten,
die sie zu Heldentaten kürten!
Das tat Lucius lieber vergessen,
im Stall mit einem guten Essen.
Am besten Heu mit ein paar Karotten,
ja, das waren Lucius Marotten.
So war er ein frohes Schaf,
benahm sich auch soweit ganz brav.
A/N: Und? Ein Review wert? Ich freue mich sehr über deine Meinung! Lizzy
