Hallo Lisel Snake, Conny und Larah!

Vielen Dank für die Kommentare! Obwohl ich, wenn ich ehrlich bin mit Larahs Review persönlich am wenigstens anfangen kann. Tja, vielleicht bleibst du trotzdem bei der Geschichte und hast, wie hoffentlich alle anderen hier, Spaß daran.

lg Gaby

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An der Tür hielt er inne um ihr das Glas abzunehmen. Das war für sie die letzte Möglichkeit doch noch zu bekommen wofür sie hergekommen war. „Ein letzter Schluck, dann mache ich mich wieder auf den Weg!", schlug sie vor und prostete ihm zu. Ihre Worte, weckten seinen Verdacht. Sie hasste seinen scharfen Verstand. Konnte er nicht für ein paar Stunden vergessen, wie schlau er war?

Vielleicht um sie schnell loszuwerden, oder weil er sich sicher fühlte, tat er ihr den Gefallen und nahm einen gut bemessenen Schluck aus seinem Glas. Das war alles was sie brauchte und mehr als gut für ihn war. Augenblicklich setzte die Wirkung ein. Fest schlug er mit der flachen Hand gegen die Tür.

„Du darfst nicht gehen!", beschwor er sie und kam gefährlich näher.

„Du bist alles was ich brauche, was ich will!"

Er strich mit der Hand über ihr Gesicht. Folgte der schlanken Linie ihres Halses und verfing sich kurz mit den Fingern in ihrem Ausschnitt. Seine Worte, seine Hände übten eine ungeahnte Wirkung auf sie aus. Vorgesehen war mit ihm zu schlafen und wieder zu gehen, ohne dabei irgendetwas zu empfinden. Doch er löste in ihr eine wahre Sturmflut an Gefühlen aus, ganz so als hätte sie und nicht er den Trank zu sich genommen. „Komm!", forderte er sie auf, griff nach ihrer Hand und zog sie mit sich.

Sein Schlafzimmer war schlicht und karg eingerichtet. Er verbrachte hier nicht viel Zeit, soviel war sicher. Alles wirkte so unbenutzt und aufgeräumt. Das sollte sich heute Nacht ändern. Kurz war sie vorhin ins Wanken geraten, aber war es nicht besser, wenn auch sie eine gewisse Zuneigung zu ihm empfand?

Gerade legte er seine Hand unter ihr Kinn und hob ihren Kopf an. Ein leiser Laut des Protestes drang über ihre Lippen, den er gekonnt zu ersticken wusste. Sanft legte sich sein Mund über ihren. Sein Kuss war erstaunlich zärtlich, damit hatte sie nicht gerechnet. Leidenschaftlich erwiderte sie den Kuss. Das lief besser als sie gehofft hatte. Dieser Zaubertrank, Amortentia, erfüllte mehr als erwartet seinen Zweck.

Schon spürte sie seine Hände wie sie tasten ihren Rücken entlangfuhren und fanden was sie suchten. Den Reißverschluss. Quälend langsam zog er ihn nach unten. Sofort fiel ihr Kleid vorne auseinander und rutschte ihr beinahe wie von selbst über die Schultern. Hermione senkte ihre Arme und ließ das Kleid nach unten fallen. Mit einer gewissen Genugtuung sah sie wie Snape sie hungrig betrachtete und dabei mühsam schluckte. Ihr Anblick ließ ihn nicht kalt.

Zart folgte er mit den Fingerspitzen den Konturen ihres BHs und ließ sie heftig nach Luft schnappen. Seine Berührung erregte sie. Sie hatte eigentlich gedacht, dass sie lediglich den Akt schnell hinter sich bringen musste. Dass sie dabei etwas fühlen würde, damit hatte sie nicht gerechnet. Sie ließ sich zurück in die schlichten, weißen Lacken sinken und rückte soweit zur Seite um ihm Platz zu machen. Aber er hatte gar nicht vor zu ihr ins Bett zu kommen. Noch nicht.

Er öffnete mit schnellen, geübten Handgriffen seine Robe und warf sie achtlos zu Boden. Nach und nach folgten alle anderen Kleidungsstücke, bis er vollkommen nackt vor ihr stand. Nackt und erregt. Unverkennbar konnte sie sehen, dass auch er es kaum noch erwarten konnte bei ihr und in ihr zu sein. Er kletterte zu ihr ins Bett und zog mit einer fließenden Bewegung ihren BH von ihren Brüsten herab. Bevor sie über diesen Ansturm noch Luft holen konnte, kam bereits der nächste. Er umschloss mit seinen Lippen eine ihrer Brustspitzen und begann dran zu saugen.

Unbewusst schloss sie die Augen und bog sich ihm entgegen. Sie wollte mehr von ihm, viel mehr. Fahrig strichen ihre Hände über seinen Körper. Sie musste ihn berühren. Überall. Schlank, er war beinahe hager, und doch besaß er an den richtigen Stellen Muskeln. Seine Haut war glatt und warm. Angespornt von ihm begann sie ihn überall zu streicheln und zu küssen. Hermione hatte sowohl den Zaubertrank sowie auch den Grund warum sie hergekommen war vollkommen vergessen, nur seine Berührungen und er zählten. Zärtlich erkundete er ihren Körper, überall spürte sie seine Hände.

Sie hatte das Gefühl noch nie so erregt gewesen zu sein und konnte es dennoch kaum glauben, dass er es war der das alles in ihr auslöste. Sie musste ihn in sich zu spüren.

„Jetzt!", trieb sie ihn an und um ihm zu zeigen was sie wollte, hob sie ihm ihre Hüften entgegen. Irgendwann, unbemerkt von ihr, hatte er ihr den Slip über die Hüften gezogen und aus dem Bett geworfen. Sie waren beide nackt und sie mehr als bereit für ihn. Kaum drang er in sie, explodierte sie. Wellen der Erregung erschütterten ihren Körper.

Jahre später dachte sie immer noch voller Sehnsucht und Wehmut an jene Nacht zurück, die ihr das gegeben hatte, was sie sich am Meisten gewünscht hatte und dennoch. Wenn sie ihren kleinen Sohn betrachtete, er war ein Abbild seines Vaters, dann konnte sie sich eines kleinen, schmerzvollen Stiches, nahe an ihrem Herzen kaum erwehren. Liebvoll strich sie über das schwarze Haar ihres Sohnes. Neben dem Aussehen hatte er auch einige hervorstechende Eigenschaften seines Vaters geerbt.

Er zeigte breits jetzt schon, obwohl er erst fünf war, ein starkes Interesse an Zaubersprüchen und dem entstehen von Zaubertränken. Heute waren sie, wie jedes Jahr zusammengekommen um der gefallenen Opfer des Krieges zu gedenken und darum war es unmöglich ihn zu sehen.

Als ihr Blick suchend über die Menge glitt, war er verschwunden. Vermutlich hatte sie sich es nur eingebildet ihn zu sehen. Das war sicher nur einfaches Wunschdenken gewesen.