Mit Teddy im Kinderwagen begab sich Ginny durch London, jetzt wo Harry nicht dabei musste sie aufs Zaubern verzichten, deswegen ging alles etwas langsamer. Sie hoffte und betete das Teddy seine Haarfarbe ausnahmsweise mal nicht alle 5 Minuten wechseln würde. „Ein hübsches Kind, haben sie da.", eine ältere Frau beugte sich in der U-bahn über den Kinderwagen. „Wie heißt es denn?" „Sein Name ist Teddy.", meinte Ginny steif, sie hasste es wenn sich Leute über den Kinderwagen beugten. „Ihres?" Da kam sie schon, die Frage aller Fragen. „Nein.", erklärte Ginny müde, „er ist der Sohn einer Freundin." jedes Mal wenn sie über Tonks sprach versetze ihr es einen stich. „Ach so!", meinte die alte Dame und klang nicht recht überzeugt. „Ich muss hier raus.", Ginny war froh als sie ihre Station erreicht hatte. Noch zweimal um die Ecke, Ginny, jetzt reis dich zusammen, sagte sie zu sich selbst. Nach 5 Minuten erreichte Sie die Telefonzelle, sie schob sich mit Teddy hinein. „Ja Bitte!", sagte die blecherne Frauenstimme. Ginny schluckte: „Ginny Weasley und Ted Lupin, wir wollen meinen Vater besuchen." „Ok", es schepperte und aus dem Rückgeldschlitz kamen 2 Buttons, Ginny Weasley, Besuch, stand darauf. Und schon ging es in die Tiefe. Sie stieg mit dem kleinen aus dem Lift aus und sah sich um, es war nicht viel los, Mittagszeit viele waren beim Essen. Ginny ging durch das Atrium, Erinnerungen kamen hoch, als sie das letzte Mal hier war, hatte sie an der Seite ihrer Freunde und Harry gegen Voldemort gekämpft. Sirius war hier gestorben. Sie bahnte sich ihren Weg quer durch die große Halle, direkt auf die Fahrstühle zu, sie wusste wo sie hin musste. Neugierige Blicke trafen sie als sie mit hocherhobenem Kopf Teddy vor sich hinschiebend in den Aufzug stieg. „Das ist die kleine Weasley!", hörte sie hinter sich jemanden sagen. Doch sie ignorierte die Stimmen um sich herum, sie schaute hinunter zu Teddy, der wie wild mit einer Ministeriumsangestellten flirtete. „Was wird das nur werden, wenn du mal groß bist.", sagte sie leise zu ihm. Die Frau hatte es gehört und lächelte: „Da werden sie einiges zu tun haben er ist ja schon jetzt ein richtiger Charmebolzen." Ginny seufzte. „Kopf hoch, so kriegen sie wenigstens eine hübsche Schwiegertochter.", sagte die Dame bevor sie den Fahrstuhl verlies. „Du bringst uns beide noch in Teufelsküche.", sagte sie zu Teddy. Doch der lächelte sie nur an wechselte seine Haarfarbe zu einem leuchtenden Blau. „3. Etage!", klang es aus den Lautsprechern über ihr. Sie holte tief Luft und stieg aus. Die Wut die sich in Aufregung umgewandelt hatte kehrte zurück und erinnerte sie daran warum sie gekommen war. Sie hielt vor einer der tausend Türen auf dem Flur an, schnallte Teddy aus dem Kinderwagen nahm ihn auf den Arm und klopfte an. „Ja!", die Stimme von drinnen klang dumpf. „Warum?", sie schmiss den Brief vom Ministerium auf seinen Schreibtisch. „Ginny!" „Nichts Ginny, ich will einfach nur wissen warum! Warum Dad?" Ginny stand vor dem Schreibtisch ihres Vaters, mit Teddy auf dem Arm, der viel zu geschockt war um weinen zu können. „Darum, Ginny.", Arthur deutete auf sie. Ginny blickte auf Teddy: „Das ist doch nicht dein Ernst oder?", ungläubig sah sie wieder zu ihrem Vater, doch der hatte sich wieder den Papieren auf seinem Schreibtisch zugewandt. „Dad es muss doch irgendeinen Grund geben?" „Du bist zu jung...", begann er doch Ginny schnitt ihm das Wort ab. „Ich werde in 3 Wochen 17. Und was willst du eigentlich tun wenn ich für die 3 Wochen wieder zu Hause bin, heile Familie spielen, oder was? Du kannst sicher sein, selbst wenn du mich jetzt zwingen würdest nach hause zu kommen, dass ich am 13. August um punkt 0.00 Uhr nicht mehr da sein werde!", Ginny hatte sich in Rage geredet. „Ich will dich einfach nur vor einem Fehler bewahren, Ginny, ich will nicht das du irgendetwas überstürzt." „Mein einziger Fehler war, auf dich zuhören.", sagte sie und schaute ihren Vater herausfordernd an. „Wie, wie meinst du...?" „Nur wegen dir bin ich letztes Jahr nach Hogwarts zurück, nur weil du den Schein waren wolltest, musste ich zurück. Und dir war es scheiß egal was passieren würde!" „Ginny, ich..." die Farbe war aus dem Gesicht ihres Vaters verschwunden. „Ich wollte nie das du zuschaden kommst, und das weißt du auch!", auch ihr Dad hatte nun die Stimme erhoben. „Ich will nur dass du wartest, es kann doch sein, dass Harry nicht der Richtige ist. Das ihr euch wieder trennt. Und das jetzt mit Teddy, du benimmst dich als wärst du seine Mutter. Es wäre ihm gegenüber nicht fair wenn er wieder eine Mutter verlieren sollte." Ginny blieb die Spucke weg, ihr Dad dachte tatsächlich das zwischen ihr und Harry sei nichts Ernstes. „Dad, hör mir zu. Ich mein das ernst, was ich dir jetzt sage. Egal was du tust, oder sagst oder machst und schon gar nicht so etwas", sie zeigte mit dem Kopf auf den Brief, „wird mich und Harry auseinander bringen." Ginny stand auf, hob Teddy hoch, der unter Arthurs Schreibtisch gespielt hast. „Ginny was wirst du jetzt tun?", sie war gerade an der Tür. „Die Frage ist doch was du jetzt tun wirst, oder?", damit verlies Ginny das Büro ihres Vaters.
Sie lag auf der Couch und schaute Eastenders, die Serie der Muggel hatte sie von Anfang fasziniert, als sie Wohnungstür hörte. „Hallo Ginny!" „Hey, ich bin im Wohnzimmer." Harry gab ihr einen Begrüßungskuss und ging wieder in die Küche um die Einkäufe zu verstauen. Ginny trottete hinter ihm her. „Was ist los?", fragte er seine Freundin während er ein paar Äpfel in den Obstkorb legte. „Wieso, was soll los sein?", fragte sie zurück, Ginny saß auf der Anrichte, baumelte mit den Beinen und sah ihrem Freund gedankenverloren bei der Arbeit zu. „Sag schon, ich weiß das was nicht stimmt.", entgegnete ihr Harry. „Ich war heute bei meinem Vater." Harry hielt in der Bewegung inne und sah sie erwartungsvoll an. „Er meint wir seien zu jung, er denkt wir würden nicht zusammenbleiben, und das wäre unfair gegenüber Teddy, denn dann würde er wieder eine Mutter verlieren.", Ginny fing an zu schluchzen, so stark sie auch tun mochte, das ging ihr alles ziemlich an die Nieren. Harry war mit einem Schritt bei ihr und nahm sie in den Arm. „Ich würde Teddy niemals alleine lassen Harry, das weißt du oder?" „Natürlich weiß ich das, aber ich hoffe doch, dass du mich auch nie mehr alleine lassen wirst, Ginny." Sie sah ihn ungläubig an, Tränen liefen ihr die Wangen hinunter. „Ok, schlechter Zeitpunkt für Witze.", Harry strich ihr über den Rücken. „Ich hab ihm versucht zu verklickern das er wenn er so weiter macht, seine einzige Tochter verlieren wird." „GINNY?", Harry war erschrocken „ Du kannst doch nicht..." „Doch kann ich, irgendwie muss er merken was er anrichtet. Ich hab ihm die Pistole auf die Brust gesetzt, das würden jetzt Muggel sagen, oder?" „Bei Merlin, Ginny bist du dir im Klaren darüber was du da machst?" „Ja bin ich mir.", erklärte Ginny mit fester Stimme. „Harry?" „Ja!" „Bitte halt mich fest, halt mich einfach nur fest.", Ginny vergrub ihr Gesicht in das T- Shirt ihres Freundes und weinte, sie weinte alles aus sich heraus was sie die vergangene Woche zurück gehalten hatte.
„Sie hat was?!", Ron war außer sich. Hermine hatte ihm gerade erzählt was in Ginnys und Harrys Brief gestanden hatte. „Wollt ihr nicht langsam ins Bett, Kinder?", Mrs. Granger kam ins Wohnzimmer. „Wir müssen nach Hause Mum sofort!", sagte Hermine und stand auf. „Hermine!", riefen ihre Mutter und ihr Freund gleichzeitig. „Wir haben uns gerade erst wieder gefunden, Hermine?", ihre Mutter sah verzweifelt aus. „Ich weiß aber unsere Freunde brauchen uns, es gibt Schwierigkeiten." „Doch nicht wieder solche Schwierigkeiten, weswegen wir hier her geschickt wurden, oder?" „Nein, Mum, nein.", versuchte Hermine ihre Mutter zu beruhigen. „Ron, pack deine Sachen, ich hab ein ungutes Gefühl, wenn ich an Harry und Ginny denke. Bitte!", sie sah ihren Freund flehend an. Eine Stunde später standen sie am Flughafen, der Zaubereiminister hatte es irgendwie geschafft noch Plätze im nächsten Flugzeug zu ergattern. Wie genau das geklappt hatte wollte Hermine nicht wissen. Am Flughafen verabschiedete sie sich von ihren Eltern: „Ihr kommt doch in ein paar Wochen nach." „Ich pass schon auf sie auf.", versicherte Ron ihren Eltern. „Ah und jetzt sollen sie beruhigt sein?", flüsterte Hermine ihrem Freund ins Ohr, doch der ignorierte sie und verabschiedete sich von Mr. Granger. „Seid vorsichtig und ruft an wenn ihr gelandet seid.", riefen die Grangers. Ron und Hermine winkten noch einmal bevor sie zur Passkontrolle gingen. Hermine drehte sich noch einmal um und rannte zu ihrer Mutter und warf sich ihr in die Arme: „Ich hab euch so vermisst...", flüsterte sie. „Ich dich auch meine Kleine. Aber jetzt los eure Freunde brauchen euch.", sagte ihre Mutter leise. Hermine lächelte sie war froh das ihre Mutter verstand was sie empfand, erleichtert stieg sie mit Ron ins Flugzeug. Während sie flogen waren beide ziemlich still, Ron las schon zum x.ten Mal Ginnys Brief, durch den er mittlerweile fast auswendig kennen musste. Und Hermine dachte daran wie sie mit Hilfe des Australischen Zaubereiministers ihre Eltern so schnell wieder gefunden hatte. Es war unglaublich sie nach über einem 1 Jahr wieder in die Arme zuschließen. Sie konnte immer Ginny nachfühlen wie die sie sich gefühlt haben musste, als ihre besten Freunde plötzlich von der Bildfläche verschwanden. „Ginny!", bei dem Gedanken, erinnerte sie sich wieder an den Grund warum sie so überstürzt los geflogen sind. Was sie von zuhause hörte machte ihr keinen Mut, alles klang so unwirklich. Harry und Ginny wohnen zusammen, ok das war abzusehen. Aber warum Mr. Weasley so dagegen war konnte sie einfach nicht verstehen. Auch Ron schüttelte immer wieder den Kopf, aber kurze Zeit später sank auch schon sein Kopf an Hermines Schulter und er schlief ein. Doch Hermine war schon im Geiste zu Hause und versuchte eine Lösung für das Problem zu finden.
Müde und erschöpft stiegen die zwei aus dem Flugzeug. „Ich hab Schiss.", sagte Ron zu seiner Freundin als sie am Gepäckförderband standen. Auch Hermine spürte ein Ziehen in der Magengegend, das konnte nichts Gutes bedeuten. Fast schon um sich selbst zu beruhigend legte sie ihren Arm um Rons Schulter, wie Ginny am Vortag sagte auch sie zu ihrem Freund: „Alles wird gut, ich weiß das." Doch genauso wie Harry, schnaubte Ron bei dem Satz.
„Schau da sind sie!", Mary fing an zu winken, als sie die beiden Heimkehrer entdeckte. „Ron! Hermine!", jetzt hatte auch George die beiden in der Menge ausfindig gemacht. Nach der Begrüßung fragte Ron sofort: „ Was machen wir jetzt?" Mary verstand sofort: „Naja wir dachten ihr hättet eine Idee.", sie grinste verzweifelt. „Das können wir alles bei uns besprechen.", drängte George die drei. Er nahm Hermines Koffer in die eine und seine Freundin an die andere Hand und strebte Richtung Ausgang.
Wenig später saßen sie bei George in der Küche und jeder hatte eine Tasse Tee vor sich stehen. Sie überlegten, eigentlich wollte Hermine sofort zu Harry und Ginny . Mary hatte sie daran gehindert: „Sollten wir nicht erstmal überlegen, was wir tun könnten?" „Haben die 2 denn nie ihre Ruhe?", seufzte Hermine. Ron brummte etwas von „Selbst schuld". Doch George sah ihn sauer an: „Halt den Rand Ron!" Dieser wollte ihm widersprechen, doch George unterbrach ihn: „Du musst dir ja keine Sorgen um die beiden machen, obwohl das echt angebracht wäre. Aber denk doch nur an Dad, was muss plötzlich in ihn gefahren sein, dass er so überreagiert?" Daran hatte Ron noch gar nicht gedacht. „Ich red mit ihm!" „Das hat keinen Sinn, Ron!", Marys Stimme klang resigniert. „Wir haben es alle versucht, aber er hört nicht einmal mehr auf Mum!" Jetzt war Ron still, er konnte seinen Vater nicht verstehen, er mochte Harry doch immer. Und wenn sogar er sich selbst mit der Beziehung zwischen seinem besten Freund und seiner Schwester abgefunden hatte?
„Wie geht's euch?", Hermine fiel Harry um den Hals. Er hatte ihnen gerade die Tür geöffnet: Erst mal, Hallo schön euch wieder zusehen. Kommt ins Wohnzimmer, Ginny bringt Teddy ins Bett!" Harry führte die 4 durch den Flur ins Wohnzimmer. Nachdem sie sich gesetzt hatten, fragte er: „Und wie war Australien?" „Ist das jetzt wichtig?", Ron sah ihn an, wie konnte sein Freund nur so ruhig sein. „Ja das ist es.", ertönte eine Stimme hinter ihnen. Ginny war gerade ins Wohnzimmer getreten. Hermine erschrak bei dem Anblick ihrer besten Freundin, Ginnys Haare hingen ihr wirr ins Gesicht, die Augen wirkten trüb und ihr T-Shirt war voller Karottenflecken. „Ginny!", mit einem Satz war sie bei ihr und drückte sie. Doch Ginny erwiderte die Umarmung nicht, sie stand mit hängenden Armen da und schaute über Hermines Schulter zu Harry. Diese nickte unmerklich, doch Ginny verstand was er ihr damit sagen wollte. Entschieden löste sie sich aus Hermines Umarmung und begrüßte ihren Bruder. „Wie seid ihr überhaupt so schnell her gekommen?", Ginny sah in die Runde. „Man muss nur die richtigen Beziehungen haben Schwesterherz.", grinste Ron und auch Ginny musste lachen. Hermine atmete erleichtert auf, denn langsam kehrte der Glanz wieder in die Augen ihrer Freundin zurück.
Kurze Zeit später verzogen sich die drei Mädels in die Küche. Ginny lehnte an der Anrichte, während Hermine und Mary am Küchentisch saßen. „Was sollen wir tun.", Ginnys Stimme klang flehend, sie hoffte das ihre Freundinnen einen Einfall hatten. „Wenn ihr noch mal mit deinem Vater red…", begann Hermine. Ginny fuhr ihr über den Mund: „Hermine heute ist der 28. Harry und ich wir haben keine Zeit zum reden, wir müssen handeln!" „Und was ist wenn du für die Zeit bis zum 13. August wieder in den Fuchsbau gehst?" „Oh man, Hermine!", Ginny stöhnte, so was konnte auch nur ihr einfallen, „Ich geh nicht zu ihm, und spiel heile Familie, ich will eine Lösung, die mir erlaubt irgendwann mal wieder normal mit meinem Dad umzugehen. Wenn ich jetzt zurückgehe, dann ist es wie… wie…", Ginny suchte das richtige Wort. „Wie Kapitulation?", half Mary ihr aus, Ginny nickte das war genau das Wort was sie suchte. Hermine schüttelte den Kopf. „Hermine…", Mary legte ihr die Hand auf den Arm, „Ginny ist kein Kind, vor allem nicht mehr seit dem was letztes Jahr passiert ist. Das musst du doch einsehen. Und Arthur muss das auch kapieren.", Mary sah sie durch dringend an. Hermine nickte endlich, und sie nahm sich vor morgen mit Mr. Weasley zu sprechen. Doch sie wusste nicht, das im Zimmer nebenan genau dasselbe besprochen wurde. Und auch Harry nahm sich vor mit Artuhr zu sprechen, obwohl Ginny ihm das strikt verboten hatte.
Kurze Zeit später verabschiedeten sich die 4 wieder, Ron und Hermine würden bei Mary und George in der Winkelgasse schlafen, denn die Wohnung von Harry war einfach viel zu klein.
Ginny spülte gerade die Reste vom Abendessen auf, als Harry sich das Trockentuch schnappte und anfing abzutrocknen. „Was hast du vor Harry?", sie kannte ihren Freund, sie wusste das er nur mit ihr aufspülte um Gutwetter zumachen. „Was soll ich denn vor haben?", fragte er mit einer Unschuldsmiene und räumte die Teller in den Schrank. „Lüg mich nicht an, ich weiß das du abtrocknen wie die Pest hasst.", Ginny sah ihn an, während sie ihre Hände immer tiefer ins Spülwasser tauchte um auch die letzten Besteckteile hervorzufischen. „Lass mich mit deinem Dad reden Ginny!", Harry wusste jetzt oder nie: „Vielleicht hilft es ja, wenn ich ihm erkläre dass ich ihm seine Tochter nicht wegnehmen will?", er zuckte mit den Schultern. Ginny schloss die Augen und atmete tief durch, sie hatte keine Kraft mehr, die letzte Woche hatte ihre sowieso schon niedrigen Reserven aufgebraucht. „Ok, aber ich sag das nur weil ich keine Kraft mehr hab zum Widersprechen.", sie seufzte. Harry küsste sie, seine Hände wanderten ihre Taille entlang: „Wollen wir ins Schlafzimmer?", fragte er sie. „Teddy würde ein Trauma fürs Leben bekommen meinst du nicht auch?", fragte Ginny mit einem Lächeln. Sie fielen im Wohnzimmer auf die Couch, unter Harrys Berührungen konnte sie endlich wieder loslassen, entspannen. Sie tat das was ihr Körper wollte und ohne viel darüber nachzudenken. Als sie später im Bett lagen und Ginny den gleichmäßigem Atmen ihres Freundes lauschte, dachte sie daran, wie gut es ihr tat das Hermine und Ron wieder da waren. Sie hatte vor allem Hermines kühlen Kopf vermisst, der immer eine Lösung fand. Das erste Mal seit über einer Woche schlief sie durch, und als sie am nächsten Morgen aufwachte, fühlte sie sich stark und ausgeruht.
Sie langte neben sich, doch das Bett war leer. Sie stand auf, dabei viel ihr Blick auf den Wecker: „Scheiße schon 10.30! Andromeda holt doch heute Teddy ab!" Mit einem Schlag war sie wach: „Harry? Harry?", rief sie, doch keine Antwort. Ginny ging in die Küche am Kühlschrank hing ein Zettel:
Guten Morgen Schatz,
bin bei deinem Dad. Drück mir die Daumen!
Kuss Harry
Ginny fiel auf einen Küchenstuhl, sie hatten zwar darüber gesprochen, aber sie dahcte sie würden gemeinsam entscheiden, was er sagen würde und wann er gehen würde.
„Gigi!", krähte Teddy aus dem Schlafzimmer. „Ich muss mich jetzt zusammen reißen!", dachte Ginny und holte Teddy aus seinem Bettchen. „Hmm du, bis deine Oma kommt müssen wir aber erst ein mal aufräumen, meinst du nicht auch?" Während sich Ginny mit Teddy ans aufräumen machte. Ging Harry gerade den Flur zu Arthurs Büro entlang, er klopfte an seiner Tür. „JA!" und Harry trat ein.
„Harry!", Arthur war überrascht. „Hallo arthur, ich hab mir gedacht wir sollten uns einmal unterhalten, oder?" Mr. Weasley deutete auf einen Stuhl und Harry setzte sich. „Also Harry was gibt es?", Harry glaubte sich verhört zu haben. „Das weißt du doch ganz genau, Arthur." „wenn du mcih auch so anschreien willst wie meine Tochter, dann weißt du ja wo die Tür ist!" Harry blieb der Mund so hatte er Mr. Weasley noch nie sprechen gehört: „Nein Arthur ichwill dich nicht anschreien, ich will mit dir reden. Wie erwachsene Menschen." Arthur sah ihn an, doch Harry hielt dem Blick stand: „Du willst also wissen warum ich euch die Jungzaubererabteilung geschikt habe?" Harry nickte. „Und du glaubst das ich dir das einfach so erzähle, obwohl nicht einmal meiner Frau den wahren Grund dafür genannt habe?" Harry nickte wieder: „Ich glaube, Arthur, wir haben ein Recht darauf zu erfahren warum, meinst du nicht?" „Wir?" „JA wir, Ginny und ich. Ich liebe deine Tochter." „Das habe ich nie bezweifelt…" „Aber?" „Aber Harry, du hast ihr wehgetan, du warst nicht da als sie dich gebraucht hatte, außerdem weiß ich nicht ob du der Richtige für Ginny bist!" Harry blieb die Luft weg, aber Mr. Weasley sprach auch schon weiter: „Im Moment ist die Gefahr gebannt, Harry, und zwar weil du Voldemort besiegt hast, aber die frage ist wie lange noch, wie lange verhalten sich die übrig gebliebenen Todesser noch ruhig. Du willst einmal Auror werden, Harry, und damit wäre Ginny großer Gefahr ausgesetzt. Sie hat den letzten Kampf schon sehr gelitten und das nur weil sie deine Freundin ist." „Ich hatte mich zu dem Zeitpunkt von Ginny getrennt.", fiel Harry ihm ins Wort. Doch Mr. Weasley lies keinen Einwand gelten: „Und was hat es ihr genutzt, nichts. Wenn ihr zusammen lebt oder sogar irgendwann verheiratet seid, wird sie in noch größerer Gefahr schweben. Ich möchte sie wenigstens noch solange beschützen wie ich es noch kann." „Aber Arthur du weißt doch, Ginny lässt sich nicht gerne beschützen. Und ich werde nie wieder diesen einen Fehler machen." Arthur sah ihn an: „Welchen Fehler?" „Ich werde Ginny nie wieder alleine lassen.", sagte Harry mit fester Stimme. „Harry du hast mir selber immer wieder erklärt, dass du das Böse jagen willst, das du Auror werden willst wie deine Eltern." Doch Harry schüttelte den kopf in der letzte Zeit war ein plan in ihm herangereift mit dem er noch nicht einmal mit Ginny gesprochen hatte, aber er musste sie jetzt übergehen wenn er wollte dass ihre Familie nicht wegen ihnen beiden auseinanderbrach. „Ich werde kein Auror, Arthur!" Mr. Weasley sah ihn an, mit allem hatte er gerechnet nur nicht mit dem: „Aber das war doch dein größter Wunsch, Harry schon immer!" „Ja vielleicht früher einmal, aber jetzt ist mein größter Wunsch mit Ginny ein glückliches und halbwegs ruhiges Leben zu führen, ich hatte genug Abenteuer für 2 Leben." Arthur brachte kein Wort raus, hatte Harry ihm gerade eröffnet das er wegen seiner Tochter darauf verzichtete Auror zu werden? „Und was willst du stattdessen machen?" „Das Böse besiegen!", meinte Harry. Doch Arthur verstand nur Bahnhof hatte ihm der Junge nicht gerade erklärt, dass er… Harry bemerkte das Arthur nicht mehr so ganz mit kam: „Ich werde das Böse bekämpfen, Arthur. Nur anders als ein Auror, werde ich mich eher um die Wunden danach kümmern. Ich will Heiler werden!" Arthur war platt mit allem hatte er gerechnet nur damit nicht. Er zog ein Blatt Pergament aus einem Stapel hervor und Harry erkannte das es seine und Ginnys Akte war, mit einem Schwung seines Zauberstabes lies Arthur diese in Flammen aufgehen. Er wusste jetzt dass seine kleine bei Harry in guten Händen war. Und Harry, der lächelte Arthur erleichtert an: „Ich glaube wir sollten jetzt zu Ginny!", damit stand er auf und ging zur Tür, er stoppte als er bemerkte das Mr. Weasley zögerte: „Sie würde dir alles verzeihen, Arthur.", sagte er aufmunternd. Dieser grinste und ging hinter Harry her, im Atrium apparierten Sie in die Brookes Street. „Was Ginny nur für Augen machen wird!", dachte Harry bevor er sich um die eigene Achse drehte und verschwand.
"Teddy
wenn du nicht still bist, dann kann ich dich auch nicht anziehen!",
Ginny stöhnte auf. Sie saß mit Teddy im Schlafzimmer und versuchte
ihm gerade ein t-Shirt anzuziehen, aber der kleine Kerl machte sich
immer wieder von ihr und versuchte davon zulaufen.
"Warte
hier auf mich Arthur.", Harry lies Mr. Weasley im Flur stehen
und ging ins Schlafzimmer, dort hatte er schon Teddys krähen gehört.
Er öffnete die Tür: "Ginny?" Ginny drehte sich um,
"Harry, und wie..?" Doch ihr Freund unterbrach sie: "Kommst
du mal mit!" Ginny sah ihn verwirrt an, doch sie nahm Teddy an
die Hand und folgte Harry in den Flur.
Ihr Vater sah sie an, wie
sie da mit Teddy aus dem Zimmer kam, Harry vorneweg. Er musste
plötzlich an James und Lilly denken, auch die beiden waren jung,
mussten um ihre Beziehung und... nein sowas durfte er nicht denken,
nein seiner Tochter würde so etwas nicht passieren. "Dad?"
Als Ginny ihren Vater erblickte, wusste sie warum er das alles getan
hatte, sie lies Teddy los und fiel in die Arme ihres Vaters. Sie fing
an zuschluchzen, Mr. Weasley strich ihr über die Haare und hielt
seine Tochter ganz nah bei sich. So einen intimen Moment hatten die
beiden schon seit über einem Jahr nicht mehr, nicht seit dem er sie
gegen ihren Willen zurück nach Hogwarts geschickt hatte.
Harry
lächelte, er hielt Teddy auf dem Arm, der nur große Augen machte:
"Gigi!" "Na kleiner bist du jetzt auch wieder
glücklich." "Ähm...", räusperte sich Harry, und
Ginny löste sich von Ihrem Vater, "Wollen wir uns eine Tasse
Tee machen?" "Doch Arthur schüttelte den Kopf: "Tut
mir Leid, ihr beiden. Aber ich muss zu Molly, und ihr sagen dass
alles wieder in Ordnung ist, noch eine Woche anschweigen halte ich
nicht aus. Da ist mir ihr Gekeife sogar lieber.", Arthur
grinste. Auch Ginny und Harry mussten lachen, kurz darauf
verabschiedeten sie sich von einander: "Sehen wir uns am
Montag?" "Hä?" "Naja am Montag zum
Familienessen, Molly würde sich sicher freuen." Harry wollte
schon zusagen, aber Ginny fiel ihm ins Wort: "Nein, dad leider
nicht, es nicht wegen dir...", fügte sie hinzu denn sie sah die
Miene ihres Vaters," aber es ist Harrys Geburtstag und das erste
Mal das wir ihn ungestört feiern können." "Ich
verstehe.", Arthur nickte, "Aber bitte lasst euch
zwischendurch mal bei uns blicken, ja?" Harry und Ginny
versprachen dass sie dafür am Mittwoch zum Abendessen kommen würden.
Als sie kurze Zeit später alleine waren, fragte Harry sie: "Was
hast du an meinem Geburtstag mit mir vor, Schatz?" Doch Ginny
lächelte nur geheimnisvoll und verschwand dann um die Haustür zu
öffnen, denn Andromeda wollte Teddy abholen. Das hatte diese den
beiden durch einen Brief mitgeteilt, nach einer halben Stunden
schlossen die beiden wieder die Haustür und ließen sich dann auf
das Sofa fallen. Jetzt dachte Harry, jetzt ist ein guter Moment:
"Ginny!" "JA!", sie drehte ihren Kopf so das sie
Harry in seine grünen Augen blicken konnte. "Ich muss dir was
wichtiges sagen." "Alles in Ordnung, du klingst so
bedrückt?" "Eigentlich wollte ich dir es ja zuerst
sagen..." "Aber?", Ginny setzte sich jetzt auf, sie
spürte das sie bei dem Gespräch lieber nicht auf seinem Schoß
liegen sollte. "Ich musste es als erstes deinem Vater sagen,
weil sonst hätte er diese Anzeige nie zurück gezogen." "Harry,
du machst mir Angst, was ist los?" "Ich… ich werde kein
Auror, Ginny ich will Heiler werden.", Harry sah sie vorsichtig
an. Doch Ginny fragte nur: "Warum?" Er war überrascht, er
hatte sich jede Reaktion vorstellen können, nur das sie ruhig blieb,
dass hatte er nicht erwartet. "Ich will nicht mehr kämpfen
Ginny, ich will alles bloß nicht mehr kämpfen. Aber ich will
Menschen helfen, und ich denke so kriege ich das ganz gut hin, oder?"
"Hast du dir das gut überlegt?", sie schaute ihn an, Ginny
hatte Angst das er irgendwelche unüberlegte Entscheidungen traf.
"Ja, Ginny hab ich!" "Dann ist ja gut!", sie
küsste ihn.
