Hier ist dann der ersehnte Höhepunkt würde ich so sagen oder etwa nicht?,
es kann ja nur noch besser werden nicht? Vielen Dank an mein Nessi-Mausi,
mit der man ab und zu auch vernünftige Unterhaltungen füren kann, die einem
dann immer sehr beim schreiben weiter helfen. Weil ihr es alle nicht anders
wolltet gibt es jetzt mehr.
Will I ever stand eye to eye with you again?
Part 4 Where my heart belongs
by Yamachi
OK, vielleicht war es doch etwas übertrieben gewesen, einfach so los zu marschieren, ohne überhaupt auch nur die leiseste Ahnung zu haben, wo ich suchen sollte.
Ich hatte es immerhin bis in den Central Park geschafft, aber der war auch mindestens 3km groß also nicht gerade die Leistung, aber wenigstens etwas. Bis...
„Autsch, Shinmatta, kannst du nicht aufpassen, wo du hin läufst?", ich war direkt in jemanden hinein gelaufen.
Der dunkelhaarige Junge sah mich verwirrt an.
„Habe ich rosa Flecken im Gesicht oder warum starrst du mich an, als wäre ich Gott persönlich?", dann fiel es mir ein, ich hatte japanisch gesprochen, doch geschockter war ich von dem was folgte.
„Natürlich hast du keine rosa Flecken im Gesicht, du bist doch Ishida Yamato, nicht? Ich bin Katori Tomo, ich war bloß ein wenig geschockt, das ist alles", da sprach doch tatsächlich jemand mitten in Central Park mit mir japanisch.
„Jetzt bin ich geschockt, hast du dich nicht zufällig im Land geirrt? Oder bin ich doch am falschen Flughafen ausgestiegen?"
Ich konnte es nicht glauben, da stand ich doch tatsächlich im Central Park vor Yamato Ishida, meinem absoluten Lieblings Musiker.
So etwas passiert einem nicht alle Tage.
„Was macht so jemand wie du hier??", ich war völlig aus dem Häuschen, ob Taichi mir das glauben würde?
„Normaler Weise würde ich sagen spazierengehen, im Moment käme ich mit verlaufen allerdings besser", er grinste.
„Verlaufen, nicht vielleicht so um 3000- 4000km, oder??"
„Nein, eigentlich such ich jetzt mein Hotel, wir haben hier nächste Woche einen Auftritt, aber ich dachte ich könnte noch jemanden suchen, bevor wir wieder weg müssen.
Ein sehr guter Freund von mir ist vor etwa einem Monat hier her gezogen, ich machen mir ein bisschen Sorgen, er hat sich nicht gemeldet und auch nicht geschrieben, aber warum erzähl ich dir das eigentlich?",
wieder ein Grinsen diesmal ein gequältes.
Plötzlich passten in meinem Kopf alle Einzelheiten zusammen, Taichi, Yamato,
Yama als Spitzname,
unauffällig, für jeden, der nichts wusste.
Es hörte sich zwar nach einer ziemlich bescheuerten Idee an und wenn ich unrecht hatte, wäre Taichi bestimmt sauer auf mich, aber er hätte wenigstens Besuch von einem ehemaligen Klassenkameraden bekommen.
Also Zeit unseren Plan in die Tat um zu setzten, nur wie.
„Wo musst du denn hin? Vielleicht kann ich dir helfen?", ich sah ihn scheinheilig an.
Er sah mich ein wenig seltsam an, aber seine Hilfe anzunehmen, war besser, als die nächsten Stunden im Central Park zu verbringen, also warum nicht?
„Ich muss ins Shenlong Hotel, meine Leute sind schon da", er grinste, ein Grinsen mit dem ich nichts anfangen konnte.
„Das kenne ich, ich bring dich hin, es ist nicht weit von hier, komm!", dann wurde ich hinter ihm her gezogen.
Allerdings, hatte ich sowieso keine Ahnung, wo es lang ging.
Als wir vor einem großen Gebäudekomplex stehen blieben konnte mir allerdings niemand mehr erzählen, das wir hier an meinem Hotel waren.
„Was wollen wir in dem Krankenhaus?"
„Das wirst du schon sehen, ich bringe dich nachher gerne, zu deinem Hotel, aber vorher muss ich dir was zeigen, von dem ich meine, das es dir gefallen wird", Tomo grinste wieder und zog mich rein.
„Hi Jenny", warf er der Frau an der Information zu.
„Na neuen Besuch für unseren Patienten?", tut tut, Bahnhof, was war denn hier los? Wieder wurde ich geschleift, diesmal durch die Gänge.
Dann kam der Schock Nummer 1, da saßen doch tatsächlich Mr. und Mrs. Yagami auf den Stühlen im Gang.
Ich fühlte meinen Pulsschlag in die Höhe gehen und mein Herz gleichzeitig sinken, Taichi!
Sein Gesicht beim Anblick von Taichis Eltern war großartig, er war sprachlos.
Auch Taichis Eltern rangen um Worte, bis...
„Scher dich sofort hier raus, du hast hier absolut nichts verloren. Halte dich fern von meinem Sohn, du widerlicher Bastard!!",
Mr. Yagami war aufgesprungen und brüllte mich an, ich war geschockt. Wir starrten uns einige endlose Sekunden an.
Plötzlich ging eine Zimmertür auf, Hikari kam heraus.
„Seid gefälligst nicht so laut, er ist gerade erst eingeschlafen, wollt ihr ihn wieder wecken", jetzt erst sah sie in meine Richtung.
Ihre Augen weiteten sich und sie sah mich an, dann hatte ich sie im Arm.
„Yamato, oh Gott, wie? Du bist hier, du bist tatsächlich hier, ich hab es mir so gewünscht. Du weist gar nicht wie ich mich freue, dich zu sehen. Tomo, wie...?", jetzt sah sie den Jungen an, der mich hier her geführt hatte.
„Sagen wir mal ich habe ihn aufgelesen und dachte Taichi würde sich über Freundesbesuch freuen, aber ich scheine Recht gehabt zu haben, nicht Yama?",
er benutzte meinen Spitznamen, das konnte nur bedeuten, er wusste von Taichi und mir.
„Und jetzt solltest du hier nicht stehen wie eine Salzsäule, sondern rein gehen", Tomo lächelte freundlich.
Ich löste mich von Hikari.
„Auf gar keinen Fall werde ich zulassen, das du zu ihm gehst, ich bin doch nicht umsonst mit meiner Familie so weit weg gezogen, nur damit du ihn wieder in diesen Quatsch hinein ziehst", Mr. Yagami war sauer.
„Papa!!", Kari schien entsetzt.
„Was ist denn hier los, müssen sie immer so ein Chaos veranstalten Mr. Yagami, was ist denn diesmal los?", der Arzt schien sichtlich genervt.
„Taichi hat Besuch, Herr Doktor, das hier ist Yama äh ich meine Yamato Ishida, und mein Vater will ihn nicht herein lassen", Karis Augen funkelten, es schien, als wüsste sie genau, was sie sagen sollte.
„Aha, in diesem Fall. Setzten sie sich gefälligst wieder hin Mr. Yagami, denn sie haben hier gar nichts zu sagen und sie Mr. Ishida, sie kommen mit mir", er wandte sich zum Gehen.
Gute Nacht.
Was war das nur für ein Lärm da draußen, eigentlich konnte es mir ja egal sein, früher oder später würde ich es sowieso mitbekommen, schließlich war es mein Vater der schrie, Kari würde es schon erzählen.
Also lauschte ich wieder der CD, lauschte seiner Stimme, sie war so schön.
Die Erinnerungen kamen wieder hoch. Warum?
Was hatte das alles hier eigentlich für einen Sinn, er musste stink sauer sein, er hatte nicht auf einen meiner Briefe geantwortet, andererseits wenn ich darüber nachdachte, wie mein Vater die Briefe immer genommen hatte und zu Briefkasten bringen wollte.
Vielleicht hatte er sie nie abgeschickt?
Was dann?
Dann hatte Yamato alles erst erfahren, als er von seiner Tour wiedergekommen war, also alles von den Anderen, oh Gott.
Wieso, wieso nur, ich würde wohl Kari fragen müssen.
Die Tür ging auf, sie schienen zurück zu kommen, es waren mehr als ein paar Schuhe, drei, wahrscheinlich, war so ein Arzt dabei, der mich wieder überreden wollte, nach draußen in die Sonne zu gehen, na ja gerollt zu werden, damit würden sie heute nicht weit kommen.
Ich öffnete langsam die Tür, der Arzt hatte mir alles erzählt,
von dem Unfall,
von Taichis Depressionen,
anders konnte man das wirklich nicht nennen, und ich konnte es ihm nicht mal verübeln, was ich gemacht hätte, hätten mir meine Eltern das angetan, weiß ich nicht.
Er lag in seinem Bett, er sah so klein aus, so zerbrechlich.
„Kari, Tomo und wer immer noch sonst da rumschwirrt, seht zu das ihr abhaut, ich bin nicht in der Stimmung für Unterhaltung", seine Stimme klang zittrig und rauh, als hätte er viel geweint.
„Taichi, nun hab dich nicht so, wir haben dir extra Besuch mitgebracht, du könntest Hallo sagen und dich umdrehen, das ist unhöflich", Tomo versuchte ihm ins Gewissen zu reden.
„Ich sagte ihr sollt raus gehen, verschwindet!!", langsam ging ich zum CD Player. Es lief meine CD, die ich ihm geschenkt hatte, ich machte ihn aus und setzte mich auf einen Stuhl.
Kari und Tomo sahen mich seltsam an. Also zückte ich meine Mundharmonika und begann auf ihr zu spielen,
Tobira Door.
Was dachten die sich dabei, einfach den CD Player ausschalten, ihr meint doch nicht wirklich, ich drehe mich deshalb um.
Dann kam mir etwas anderes zu Ohren, Mundharmonika??
Aber wie?
Nein Taichi, du hörst schön Sachen, die nicht da sind, wie sollten sie auch?
Ich kauerte mich noch etwas mehr zusammen, sofern es mir möglich war.
Die Tränen hatte ich schon lange nicht mehr versucht aufzuhalten.
Mein ganzer Körper zitterte nun und ich konnte nichts dagegen tun, wie war das möglich?
Ich sah zu ihm herüber, warum drehte er sich nicht um?
Zitterte er etwa, er weinte, eindeutig.
Vorsichtig stand ich auf, packte das Instrument weg und setzte mich auf sein Bett.
„Siehst du mich nun endlich an, oder muss ich hier alt und grau werden?", er zuckte bei jedem meiner Worte, als müsste er entscheiden ob sie Wirklichkeit waren.
„Yama....", dann kam das Schluchzen.
„Shh, alles ist gut, ich bin ja jetzt hier, wir kriegen das schon wieder hin, zusammen schaffen wir alles, weißt du noch?", liebevoll kreiste meine Hand auf seinem Rücken.
Er wollte sich um drehen, es klappte nicht so ganz.
„Yama, meine Beine, ich kann sie nicht... ich"
„Ich weiß, ist schon gut Engel, Das schaffen wir schon", es schien als würde er zum ersten Mal realisieren, was seit dem Unfall geschehen war.
Ich schloss ihn in meine Arm, er war ganz dürr.
„Hast du in letzter Zeit eigentlich was gegessen Taichi-chan? Du bist ja nur noch Haut und Knochen."
Er schüttelte den Kopf und grub sich tiefer in meine Brust.
„Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen, Yama-chan. Ich ... ich freue mich so dich wieder zu sehen, bitte verlasse mich nicht. Ich weiß ich bin jetzt noch mehr ein Klotz am Bein als vorher, aber bitte geh nicht!,
Bleibe bei mir ich halte das nicht mehr aus", mein armer Koi.
„Ich könnte dich nie verlassen, jetzt wo ich dich endlich wieder habe, ich bleibe bei dir, und wenn ich dich persönlich nach Japan schleife, wir finden schon einen Weg, wir haben immer einen gefunden, bitte glaub daran", er kuschelte sich noch näher, jetzt konnte ich ihn überall spüren.
„Ja, ich vertraue dir, mit meinem Leben, danke Yama-chan...", ich sah zu ihm runter, er war doch wirklich mitten im Satz eingeschlafen, aber er hatte es verdient, nach all dem Stress.
Ich würde ihn nie wieder loslassen.
Tbc
Immer wieder das selbe am Schluss ich schreib das jetzt nicht mehr, es hört ja eh keiner und schreibt mir. Aber falls du das lesen solltest Rele-chan, dann sollten wier uns mal wieder an Chaos setzten, nicht, du bist nämlich dran und ich warte.
Yamachi
Will I ever stand eye to eye with you again?
Part 4 Where my heart belongs
by Yamachi
OK, vielleicht war es doch etwas übertrieben gewesen, einfach so los zu marschieren, ohne überhaupt auch nur die leiseste Ahnung zu haben, wo ich suchen sollte.
Ich hatte es immerhin bis in den Central Park geschafft, aber der war auch mindestens 3km groß also nicht gerade die Leistung, aber wenigstens etwas. Bis...
„Autsch, Shinmatta, kannst du nicht aufpassen, wo du hin läufst?", ich war direkt in jemanden hinein gelaufen.
Der dunkelhaarige Junge sah mich verwirrt an.
„Habe ich rosa Flecken im Gesicht oder warum starrst du mich an, als wäre ich Gott persönlich?", dann fiel es mir ein, ich hatte japanisch gesprochen, doch geschockter war ich von dem was folgte.
„Natürlich hast du keine rosa Flecken im Gesicht, du bist doch Ishida Yamato, nicht? Ich bin Katori Tomo, ich war bloß ein wenig geschockt, das ist alles", da sprach doch tatsächlich jemand mitten in Central Park mit mir japanisch.
„Jetzt bin ich geschockt, hast du dich nicht zufällig im Land geirrt? Oder bin ich doch am falschen Flughafen ausgestiegen?"
Ich konnte es nicht glauben, da stand ich doch tatsächlich im Central Park vor Yamato Ishida, meinem absoluten Lieblings Musiker.
So etwas passiert einem nicht alle Tage.
„Was macht so jemand wie du hier??", ich war völlig aus dem Häuschen, ob Taichi mir das glauben würde?
„Normaler Weise würde ich sagen spazierengehen, im Moment käme ich mit verlaufen allerdings besser", er grinste.
„Verlaufen, nicht vielleicht so um 3000- 4000km, oder??"
„Nein, eigentlich such ich jetzt mein Hotel, wir haben hier nächste Woche einen Auftritt, aber ich dachte ich könnte noch jemanden suchen, bevor wir wieder weg müssen.
Ein sehr guter Freund von mir ist vor etwa einem Monat hier her gezogen, ich machen mir ein bisschen Sorgen, er hat sich nicht gemeldet und auch nicht geschrieben, aber warum erzähl ich dir das eigentlich?",
wieder ein Grinsen diesmal ein gequältes.
Plötzlich passten in meinem Kopf alle Einzelheiten zusammen, Taichi, Yamato,
Yama als Spitzname,
unauffällig, für jeden, der nichts wusste.
Es hörte sich zwar nach einer ziemlich bescheuerten Idee an und wenn ich unrecht hatte, wäre Taichi bestimmt sauer auf mich, aber er hätte wenigstens Besuch von einem ehemaligen Klassenkameraden bekommen.
Also Zeit unseren Plan in die Tat um zu setzten, nur wie.
„Wo musst du denn hin? Vielleicht kann ich dir helfen?", ich sah ihn scheinheilig an.
Er sah mich ein wenig seltsam an, aber seine Hilfe anzunehmen, war besser, als die nächsten Stunden im Central Park zu verbringen, also warum nicht?
„Ich muss ins Shenlong Hotel, meine Leute sind schon da", er grinste, ein Grinsen mit dem ich nichts anfangen konnte.
„Das kenne ich, ich bring dich hin, es ist nicht weit von hier, komm!", dann wurde ich hinter ihm her gezogen.
Allerdings, hatte ich sowieso keine Ahnung, wo es lang ging.
Als wir vor einem großen Gebäudekomplex stehen blieben konnte mir allerdings niemand mehr erzählen, das wir hier an meinem Hotel waren.
„Was wollen wir in dem Krankenhaus?"
„Das wirst du schon sehen, ich bringe dich nachher gerne, zu deinem Hotel, aber vorher muss ich dir was zeigen, von dem ich meine, das es dir gefallen wird", Tomo grinste wieder und zog mich rein.
„Hi Jenny", warf er der Frau an der Information zu.
„Na neuen Besuch für unseren Patienten?", tut tut, Bahnhof, was war denn hier los? Wieder wurde ich geschleift, diesmal durch die Gänge.
Dann kam der Schock Nummer 1, da saßen doch tatsächlich Mr. und Mrs. Yagami auf den Stühlen im Gang.
Ich fühlte meinen Pulsschlag in die Höhe gehen und mein Herz gleichzeitig sinken, Taichi!
Sein Gesicht beim Anblick von Taichis Eltern war großartig, er war sprachlos.
Auch Taichis Eltern rangen um Worte, bis...
„Scher dich sofort hier raus, du hast hier absolut nichts verloren. Halte dich fern von meinem Sohn, du widerlicher Bastard!!",
Mr. Yagami war aufgesprungen und brüllte mich an, ich war geschockt. Wir starrten uns einige endlose Sekunden an.
Plötzlich ging eine Zimmertür auf, Hikari kam heraus.
„Seid gefälligst nicht so laut, er ist gerade erst eingeschlafen, wollt ihr ihn wieder wecken", jetzt erst sah sie in meine Richtung.
Ihre Augen weiteten sich und sie sah mich an, dann hatte ich sie im Arm.
„Yamato, oh Gott, wie? Du bist hier, du bist tatsächlich hier, ich hab es mir so gewünscht. Du weist gar nicht wie ich mich freue, dich zu sehen. Tomo, wie...?", jetzt sah sie den Jungen an, der mich hier her geführt hatte.
„Sagen wir mal ich habe ihn aufgelesen und dachte Taichi würde sich über Freundesbesuch freuen, aber ich scheine Recht gehabt zu haben, nicht Yama?",
er benutzte meinen Spitznamen, das konnte nur bedeuten, er wusste von Taichi und mir.
„Und jetzt solltest du hier nicht stehen wie eine Salzsäule, sondern rein gehen", Tomo lächelte freundlich.
Ich löste mich von Hikari.
„Auf gar keinen Fall werde ich zulassen, das du zu ihm gehst, ich bin doch nicht umsonst mit meiner Familie so weit weg gezogen, nur damit du ihn wieder in diesen Quatsch hinein ziehst", Mr. Yagami war sauer.
„Papa!!", Kari schien entsetzt.
„Was ist denn hier los, müssen sie immer so ein Chaos veranstalten Mr. Yagami, was ist denn diesmal los?", der Arzt schien sichtlich genervt.
„Taichi hat Besuch, Herr Doktor, das hier ist Yama äh ich meine Yamato Ishida, und mein Vater will ihn nicht herein lassen", Karis Augen funkelten, es schien, als wüsste sie genau, was sie sagen sollte.
„Aha, in diesem Fall. Setzten sie sich gefälligst wieder hin Mr. Yagami, denn sie haben hier gar nichts zu sagen und sie Mr. Ishida, sie kommen mit mir", er wandte sich zum Gehen.
Gute Nacht.
Was war das nur für ein Lärm da draußen, eigentlich konnte es mir ja egal sein, früher oder später würde ich es sowieso mitbekommen, schließlich war es mein Vater der schrie, Kari würde es schon erzählen.
Also lauschte ich wieder der CD, lauschte seiner Stimme, sie war so schön.
Die Erinnerungen kamen wieder hoch. Warum?
Was hatte das alles hier eigentlich für einen Sinn, er musste stink sauer sein, er hatte nicht auf einen meiner Briefe geantwortet, andererseits wenn ich darüber nachdachte, wie mein Vater die Briefe immer genommen hatte und zu Briefkasten bringen wollte.
Vielleicht hatte er sie nie abgeschickt?
Was dann?
Dann hatte Yamato alles erst erfahren, als er von seiner Tour wiedergekommen war, also alles von den Anderen, oh Gott.
Wieso, wieso nur, ich würde wohl Kari fragen müssen.
Die Tür ging auf, sie schienen zurück zu kommen, es waren mehr als ein paar Schuhe, drei, wahrscheinlich, war so ein Arzt dabei, der mich wieder überreden wollte, nach draußen in die Sonne zu gehen, na ja gerollt zu werden, damit würden sie heute nicht weit kommen.
Ich öffnete langsam die Tür, der Arzt hatte mir alles erzählt,
von dem Unfall,
von Taichis Depressionen,
anders konnte man das wirklich nicht nennen, und ich konnte es ihm nicht mal verübeln, was ich gemacht hätte, hätten mir meine Eltern das angetan, weiß ich nicht.
Er lag in seinem Bett, er sah so klein aus, so zerbrechlich.
„Kari, Tomo und wer immer noch sonst da rumschwirrt, seht zu das ihr abhaut, ich bin nicht in der Stimmung für Unterhaltung", seine Stimme klang zittrig und rauh, als hätte er viel geweint.
„Taichi, nun hab dich nicht so, wir haben dir extra Besuch mitgebracht, du könntest Hallo sagen und dich umdrehen, das ist unhöflich", Tomo versuchte ihm ins Gewissen zu reden.
„Ich sagte ihr sollt raus gehen, verschwindet!!", langsam ging ich zum CD Player. Es lief meine CD, die ich ihm geschenkt hatte, ich machte ihn aus und setzte mich auf einen Stuhl.
Kari und Tomo sahen mich seltsam an. Also zückte ich meine Mundharmonika und begann auf ihr zu spielen,
Tobira Door.
Was dachten die sich dabei, einfach den CD Player ausschalten, ihr meint doch nicht wirklich, ich drehe mich deshalb um.
Dann kam mir etwas anderes zu Ohren, Mundharmonika??
Aber wie?
Nein Taichi, du hörst schön Sachen, die nicht da sind, wie sollten sie auch?
Ich kauerte mich noch etwas mehr zusammen, sofern es mir möglich war.
Die Tränen hatte ich schon lange nicht mehr versucht aufzuhalten.
Mein ganzer Körper zitterte nun und ich konnte nichts dagegen tun, wie war das möglich?
Ich sah zu ihm herüber, warum drehte er sich nicht um?
Zitterte er etwa, er weinte, eindeutig.
Vorsichtig stand ich auf, packte das Instrument weg und setzte mich auf sein Bett.
„Siehst du mich nun endlich an, oder muss ich hier alt und grau werden?", er zuckte bei jedem meiner Worte, als müsste er entscheiden ob sie Wirklichkeit waren.
„Yama....", dann kam das Schluchzen.
„Shh, alles ist gut, ich bin ja jetzt hier, wir kriegen das schon wieder hin, zusammen schaffen wir alles, weißt du noch?", liebevoll kreiste meine Hand auf seinem Rücken.
Er wollte sich um drehen, es klappte nicht so ganz.
„Yama, meine Beine, ich kann sie nicht... ich"
„Ich weiß, ist schon gut Engel, Das schaffen wir schon", es schien als würde er zum ersten Mal realisieren, was seit dem Unfall geschehen war.
Ich schloss ihn in meine Arm, er war ganz dürr.
„Hast du in letzter Zeit eigentlich was gegessen Taichi-chan? Du bist ja nur noch Haut und Knochen."
Er schüttelte den Kopf und grub sich tiefer in meine Brust.
„Ich dachte, ich würde dich nie wiedersehen, Yama-chan. Ich ... ich freue mich so dich wieder zu sehen, bitte verlasse mich nicht. Ich weiß ich bin jetzt noch mehr ein Klotz am Bein als vorher, aber bitte geh nicht!,
Bleibe bei mir ich halte das nicht mehr aus", mein armer Koi.
„Ich könnte dich nie verlassen, jetzt wo ich dich endlich wieder habe, ich bleibe bei dir, und wenn ich dich persönlich nach Japan schleife, wir finden schon einen Weg, wir haben immer einen gefunden, bitte glaub daran", er kuschelte sich noch näher, jetzt konnte ich ihn überall spüren.
„Ja, ich vertraue dir, mit meinem Leben, danke Yama-chan...", ich sah zu ihm runter, er war doch wirklich mitten im Satz eingeschlafen, aber er hatte es verdient, nach all dem Stress.
Ich würde ihn nie wieder loslassen.
Tbc
Immer wieder das selbe am Schluss ich schreib das jetzt nicht mehr, es hört ja eh keiner und schreibt mir. Aber falls du das lesen solltest Rele-chan, dann sollten wier uns mal wieder an Chaos setzten, nicht, du bist nämlich dran und ich warte.
Yamachi
