Harry Potter and the Sanctuary of Light
Chapter 4 Kalayaana
Cornelius Fudge durchschritt die grossen Türen des Gefängnisses von Askaban mit purer Abscheu. Warum musste der Minister auch verpflichtet sein, Askaban mindestens einmal im Jahr zu besuchen? Es ist nicht so, das sie alle flüchten würden, oder das sie weniger schuldig oder verrückt wären. Hier ist wieder ein nutzloses Gesetz das geändert werden muss... aber als er an den Papierkram dachte, geriet er ins Zweifeln. Naja, versuchen wir es schnellstmöglich zu beenden. Es wird interessant sein, zu sehen wie Potter sich macht. Hoffentlich ist er noch Verrückter als vorher. Das würde meinen Tag verbessern!
Der kleine, gedrungene Mann bewegte sich durch die kalten Hallen von Askaban, wobei er hin und wieder auf die bekannteren Gefangenen schaute. Endlich erreichte er die Tür der Zelle von Harry Potter, 'Dem Jungen der die Zaubererwelt verriet'. Er befahl den Wachen die Tür zu öffnen, wonach er und die Auroren seiner Wache die kleine Zelle betraten. Der Junge lag stöhnend auf dem Boden.
"Potter!! Aufstehen!" befahl einer der Auroren und trat einmal kräftig gegen den Körper. Ein stöhnen erklang und der Junge wandte sich langsam zu den unwillkommenen Gästen um.
Fudge grinste, als er den leeren Gesichtsausdruck des Jungen sah. Und kicherte gemeinsam mit den Auroren, als Potter's sich im Wahnsinn bewegten und er wie ein wahnsinniger zu brabbeln begann.
"Soviel also zu dem 'Retter der Zaubererwelt', Danke Potter, du hast diese Reise wirklich sehenswert gemacht." Fudge grinste einmal über den Anblick vor ihm und verliess die Zelle.
Harry setzte sich langsam auf und entfernte die Spucke aus seinem Gesicht, nachdem die Geräusche der Fussschritte sich entfernten. Grinsend sagte er mit leiser Stimme "Aber gerne doch, Herr Minister."
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Später in der Nacht, gegen halb Zwei, öffnete Harry langsam seine Augen wobei er auf Geräusche von Wachen oder Dementoren achtete. Dann begab er sich in knieende Position. Während der gesamten Woche hatte er an den Verwandlungen gearbeitet und sie klappten nun umgehend. Er verwandelte sich schnell in das Wiesel und kroch durch die Essensklappe. Da sie nur gut drei Fuss gross war, passte das Wiese gerade so eben hindurch. Zum Glück besassen die Wiesel einen sehr flexiblen Körper..
Während des Laufens auf dem Flur hielt Harry immer wieder kurz inne, um in der Luft zu riechen und um auf Wachen oder Dementoren zu achten. Er erreichte problemlos die Treppe und von dort aus die Haupttüren. In seiner menschlichen Form mag sie gut 12 Fuss gross sein, aber als Wiesel sind sie gut eine Meile hoch. Kleine, schmale Fenster waren an beiden Seiten der Tür zu sehen. Vermutlich um früher Zauber auf Angreifer sprechen zu können. Sie hatten die ideale Grösse für den Wiesel. Er sprang hoch zur Kante, verfehlte sie aber, sprang dann erneut, rutschte aber ab. Diese Form ist leider nicht die praktischste... er schaffte es dann aber doch, die Kante zu erreichen und quetschte sich durch das Fenster.
Er hüpfte und sprang über Felsen und Abfall hinab zur Küste. Er tauchte eine Pfote in das Wasser und gab dann ein quietschenden Ton von sich. Es war eiskalt!! Nein, da werde ich nicht hindurch schwimmen!! Zeit für Talon. Mit einem leisen Plop verwandelte er sich in seine Phönix-Form. Während der Übungen für die Verwandlungen hatte er sich für Namen entschieden.
Sein Wiesel würde Quist heissen. Die Kurzform des Wortes „inquisitive" da Wiesel von Natur aus sehr neugierig waren. Zusätzlich wollte er einen Namen, der andere genauso neugierig machte wie es das Wiesel war.
Sein Leopard hiess Stealth. Normale Leopardenfelle dienten der Tarnung und das dunkelsilbern-schwarze Fell von Stealth passte noch besser zur Nacht. Nimmt man dann noch die leise Fortbewegungsart der Leoparden... so hatte man den perfekten Namen.
Dann war da noch Talon. Er hatte an einen Namen gedacht, der mit den musikalischen und heilerischen Fähigkeiten der Phönixe zu tun hatte, aber keiner schien so gut zu passen wie Talon.
Harry flog knapp über dem Wasser, damit er keinen Schatten vor dem Mond warf. Er konnte das Land immer näher kommen spüren. Sobald er am Strand gelandet war, verwandelte er sich wieder in Quist. Das Ministerium hatte einige Auroren als Patroullien am Strand stationiert. Und er war nicht soweit gekommen, nur um von einschmeichelnden, stiefelleckenden jungen Auroren gefangen zu werden.
Er kroch nun in Richtung des Waldes. Ich frage mich, wann Laurea hier auftauchen wird... hier sind Zauber gegen das Apparieren im Umkreis von fünfzehn Meilen. Ich frage mich, welche Animagusform sie wohl hat. Als er den Wald betrat, spitzte er seine kleinen Ohren und hob seine Nase in den Wind.
Er betrat eine Lichtung um hier zu warten, aber er hörte auf einmal das Geräusch von Hufen auf dem Waldboden die näher kamen. Er war sprachlos, als ein königliches Einhorn auf die Lichtung trat. Das Fell war dunkelgolden und die Mäne, der Schweif, die Hufe und das Horn waren silbern. Ihre eisblauen Augen schienen amüsiert über den doch recht fassungslosen Gesichtsausdruck des Wiesels. Mit einem leisen „pop" erschien Laurea und kniete sich neben ihn, wobei sie ihm den Kopf kratzte.
"Aaaaawwwwww!!!! Wie suess, ein wldes Wiesel!! es ist so süss!!!" Quist schaute sie irritiert an und biss sie leicht und sanft in den Finger. Nach allem war es ihr zu verdanken, das er fliehen konnte. Sie kicherte und sagte dann "Ich habe eine Idee. Nein, verwandel dich noch nicht zurück; es wird nur einen Moment dauern." Sie nahm einen trockenen Ast vom Boden auf und begann auf elfisch zu sprechen. Neugierig, ob dessen was sie tat, stellte er seine Vorderpfoten auf ihr Knie und betrachtete den sich schnell verändernden Ast.
"Hier! Ein Tragekorb für Wiesel!! Ich schieb ihn über meinen Kopf, verwandele mich in Luma und du kannst dich auf der Reise ausruhen!" Sie sah zufrieden aus. Quist rollte nur mit den Augen, kletterte dann aber in den Korb und schlief ein. Bald waren sie unterwegs.
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Als Luma Kalayaana betrat, wurde sie von ihrem Vater, aber auch mehreren Alten und einigen anderen begrüsst, die neugierig auf den jungen Magier waren. Sie verbeugte sich vor den Ältesten und mit einer Handbewegung ihres Vaters verwandelte sie sich zurück.
"Ich nehme an, du hast ihn gefunden, wenn ich deine Handbewegung und den Korb um deinen Hals richtig deute." Sagte ihr Vater mit leicht amüsierter Stimme. "Hattet ihr eine sichere Reise?"
"Ja und eine sehr ruhige dazu. Du wirst nie seine Animagusform erraten, Vater." Sagte sie, während sie nur mühsam ein Grinsen verkneifen konnte, während sie im Korb nach Quist griff. Als sie das Wiesel herausholte und in den Armen hielt, gähnte Quist nur und wollte weiterschlafen.
"Harry Potter!! Aufgewacht!" rief sie, während die umstehenden Elfen leise lachten. Er öffnete langsam erst ein Auge, schaute sich verschlafen um, wer ihn beim Schlafen störte. Als er endlich erkannte, das sie angekommen waren, wurde er, wenn es denn Wieseln möglich gewesen wäre, hochrot.
Er sprang von ihren Armen herunter und verwandelte sich dabei in seine menschliche Form. Er schaute Laurea kurz an und sagte dann "Um, hi."
"Sehr Passend. Harry, dies ist mein Vater, Soron Isilmolor und einige der Ältesten, welche alle daran beteiligt waren, dir die beiden Geschenke der Elfen zu übergeben."
Als sie das sagte, richtete er sich auf. "Sie haben meine unendliche Dankbarkeit für die Geschenke und ihren Glauben an meine Unschuld. Wie ich 'Rea schon sagte, als sie mich besuchte, hat mir schon allein das Wissen, das jemand an mich glaubt, meinen Lebensmut zurück gegeben. Ich kann mich nur erneut aus tiefstem Herzen bedanken."
Laurea's Vater trat vor. "Harry, wir gaben dir nicht mehr als du verdient hast. Du warst ein enger und guter Freund für meine Tochter und es war uns ein Vergnügen dir diese Dinge zu geben. Nun ist es mir ein Vergnügen, dich in Kalayaana, dem Ort des Lichts, begrüssen zu dürfen." Während er dies sagte, schaute Harry hinter die Gruppe, die ihn begrüsst hatte und war sprachlos.
Die gesamte Stadt war sowohl auf dem Boden als auch in den Bäumen errichtet worden und das in einem riesigen Tal das sich vor ihnen eröffnete. Ein Wasserfall war an einem der Talränder zu sehen, nahe einem grossen, freien Platz und die gesamte Stadt schien im Sonnenlicht zu funkeln. Die Stadt war um die Bäume herum erbaut worden und nicht wie bei den Menschen anstatt der Bäume; sie sah aus wie ein riesiger Garten. Er sah viele Tierarten, magische aber auch nichtmagische Arten, welche hier und da zwischen den Häusern grassten. Als er sich wieder umdrehte, sah man Tränen in seinem Gesicht.
Als sie sah, das er sprachlos war, sagte 'Rea. "Komm mit, Harry, lass uns nach Hause gehen."
AN: Ich möchte noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, das alle Rechte an den Ideen und der Geschichte selbst bei der ursprünglichen Autorin Arye liegen!!!!!
