A/N: okay, ich bin ja sowas von assozial… *schäm* 5 monate kein update… aber zu meiner entschuldigung ich war total gestresst… 10er zeugnis… das brauch man immer und es sollte gut werden… ich hoffe ihr verzeiht mir…
Und jetzt viel spaß mit dem neuen chap
Wortspielparty
„Ich würde liebend gern hier bleiben und mit dir reden, jedenfalls wenn du nicht so ein besserwisserisches Schlammblut wärst, aber ich hab anderes zu tun, Leute zu quälen!"
„Ich würde niemanden quälen, wenn ich du wäre. Du könntest dafür in der Hölle schmoren!"
„Darüber mache ich mir keine Sorgen. Du bist diejenige, die durch die Hölle gehen wird!", grinste Malfoy.
„Glaub mir, ich bin schon in der Hölle!"
Er schaute sie finster an und stieß dann auf seinem Weg zur Tür extra gegen sie. Sie nahm an, dass er es einschüchternd meinte, aber als er an ihr vorbeiging brach sie in Gelächter aus. „Du musst wirklich nicht mit deinem Schwanz zwischen den Beinen hier raus schleichen!"
„Ein Malfoy würde das niemals tun!"
„Oh, wirklich? Aber du hast ein kleines etwas genau da!", sagte sie und zeigte dabei auf ihren Po. Malfoy blickte an seiner Rückseite hinunter und entdeckte einen Teufelsschwanz. „Und ein kleines etwas genau hier!", brachte sie durch ihr lachen hinaus und zeigte auf beide Seiten ihres Kopfes. Malfoy hastete zum Badezimmerspiegel und starrte sein Spiegelbild entsetzt an. „Was ist los, Malfoy?", fragte sie gespielt besorgt, „hast der Teufel deine Zunge geklaut?"
Malfoy drehte sich zu ihr und presste sie gegen die Wand. „Was hast du mit mir gemacht?"
„Lass deine Hände von mir! Ich hab nur getan, was du getan hast! Ich hab es gebracht!"
Malfoy drehte sich um und nahm die Packung von Katastrophen Kapuzen Creme in die Hand, die als sein Shampoo getarnt war. „Nicht schlecht, Granger!", sagte er, öffnete die Flasche und machte sich eine große Menge davon auf die Hand. „Obwohl ich denke, dass du eher eine neue Frisur brauchst!" Damit patschte er das Gel in Hermines Haare und verrieb es grob.
„Raus hier!", rief Hermine und schubste Malfoy aus der Tür. Sie schlug die Tür zu, bevor ihre Haare sich in irgendetwas Bizarres verwandeln konnten, und sprang komplett angezogen unter die Dusche. Sie griff nach ihrem Lieblingsshampoo, welches nach Vanille roch, und begann zu schrubben. Ausspülen und wiederholen, ausspülen und wiederholen, ausspülen und wiederholen. Als Hermine schließlich aus der Dusche trat, stand sie vor dem Spiegel und wappnete sich für das Schlimmste. Sie wischte den Nebel weg und sah ihre Haare nass in leichten braunen Locken hinunter hängen, wie es normalerweise nach einer Dusche tat. Eine Weile wartete sie nur und starrte sich an, aber nichts geschah. Letztendlich seufzte sie erleichtert. Sie hatte ihn überlistet. Sie trocknete sich ab, zog sich trockene Kleider an und ging nach unten.
Als sie unten ankam wurde sie von einem schrecklichen Geruch begrüßt. Je näher sie der Küche kam, desto schlimmer roch es. Es roch nach… „Stinktier", sagte Hermine, als sie durch die Türöffnung spähte. Malfoys Haar war nur schwarz mit einem einzigen weißen Streifen in der Mitte. Sie begann wieder zu lachen. Sie wünschte nun, dass sie eine Kamera mitgebracht hätte. Die Zwillinge wären richtig stolz! Malfoy warf ihr über sein Frühstück hinweg nur einen finsteren Blick zu. Er war nicht zu glücklich, dass ihr Haar normal aussah. Nun, normal für sie jedenfalls.
„Tut mir Leid, Malfoy. Es muss wirklich stinken, du zu sein."
„Haha, du bist so lustig. Lach solange du kannst, denn ich werde meine Rache bekommen!"
Hermine ging zum Kühlschrank und schaute hinein. „Hmm", dachte sie laut. „Irgendwie habe ich Lust auf Tomatensaft!" Sie schüttete sich ein Glas ein und auf dem Weg zur Tür sagte sie: „Riech dich später!" Ihr kleiner Cousin hatte dies einmal zu ihr gesagt und damals hatte sie es als kindisch abgetan, aber heute war es einfach nur lustig. Sie ging in die Bücherei und griff nach einem Buch vom Regal. Sie hatte sich gerade in einen gemütlichen Sessel gesetzt, als Malfoy hereinplatzte. „Was willst du hier? Falls du es nicht bemerkt hast, ich habe versucht von dir weg zu kommen, weil zusätzlich zu deiner Einstellung, die normalerweise stinkt, stinkst du! Ziemlich schlecht!"
„Es ist dein Fehler. Wenn ich es riechen muss, musst du es auch riechen."
„Warum gehst du nicht im Verkehr spielen? Dein Geruch bereitet mir Kopfweh.", sagte Hermine und starrte Malfoy wütend an. Und gerade als sie dies sagte, fühlte sie ein kleines Ping. Dann brach Malfoy in Gelächter aus.
„Es ist nur geraten, aber ich glaube nicht, dass es der Gestank ist, der dir Kopfweh bereitet!", antwortete Malfoy ziemlich amüsiert.
Widerwillig tat Hermine ihre Hände zu ihrem Kopf und spürte, dass sich ihre Haare in die Form eines Pfeil, der aussah, als ginge er durch ihren Kopf, verwandelt hatten.
„Ich vermute, dein Ziel hast du heute Morgen nicht ganz getroffen!"
„Immerhin stinke ich nicht!"
„Für mich riechst du wie ein Schlammblut!"
„Idiot." Ping. Eine wie ein Pfeil geformte Haarsträne schoss von Hermines Kopf und traf Malfoy am Arm.
„Au!"
„Arschloch!" Ping. Ein weiterer Pfeil traf Malfoy in den Hintern. Hermine lachte böse. „Idiot, Bastard, Sohn einer Hündin!" Ping, ping, ping! Malfoy entschied wegzulaufen, doch als er schon halb durch die Tür war begann er zu hüpfen. Nein, es war mehr wie tänzeln. Malfoy tänzelte. Und da Malfoys nicht tänzelten stoppte er erneut, drehte sich um und beäugte Hermine nervös. Hermines Stirnrunzeln vertiefte sich und sie sagte: „Siehst du nicht hübsch aus?"
Malfoy griff nach oben und fühlte, wie sich sein Haare in ein Einhornhorn verwandelten. Scheiße! Das war demütigend, aber immerhin stank er nicht mehr. Und es schien nicht so, als ob Hermine noch mehr von diesen Pfeilen abschießen würde. Die taten wirklich weh.
Als ob Hermine seine Gedanken lesen könnte sagte sie: „Schau nicht so besorgt. Ich werde keine Pfeile mehr auf dich schießen, außer wenn du mich wirklich wütend machst! Leider fallen mir keine Beleidigungen mehr ein und ich habe Angst, dass ich auf einer Seite kahl werde. Was sagst du zu einem Waffenstillstand? Alle die dafür sind sagen Ja, alle die dagegen sind wiehern. Verstehst du? Wiehern!"
„Fick dich!"
„Du bist nur sauer, weil du in Wortspielen schlecht bist. Ich bin die Königin der Wortspiele." Ping. Scheiße! Hermines Haar formte sich zu einer Krone.
„Mehr eine königliche Nervensäge!" Eine Königin, als ob. Warum bekam er all die bescheuerten Frisuren?
„Hab ich erwähnt, dass dein Horn pink ist und glitzert?", fragte Hermine, drehte ihren Kopf zur Seite und klimperte mit den Wimpern. Sie war nicht sicher, warum sie das tat.
Malfoy versuchte von ihr zurückzuweichen, aber er tänzelte wieder, also stoppte er. Hermine benahm sich komisch, also behielt er sie im Auge.
Plötzlich begann Hermine summend im Raum umherzutanzen. Vögel flogen durch das Fenster in den Raum und schwirrten um ihren Kopf. Oh mein Gott. Sie wirkte wie eine Zeichentrickprinzessin und fühlte dieses starke Verlangen ihren Prinzen zu küssen. Nein! Malfoy war bestimmt nicht ihr Prinz Charming! Er war ein Idiot und ein Einhorn.
„Malfoy, du solltest lieber abhauen!", sagte Hermine und kam ihm näher.
„Nein. Du willst mich nur tänzeln sehen."
„Ich meins ernst. Renn."
„Warum?", fragte er argwöhnisch.
„Weil ich drauf und dran bin dich zu küssen!"
Malfoys Augen weiteten sich, dann drehte er sich um und galoppierte davon, Hermine tänzelnd hinter ihm mit den Armen in der Luft. Als Malfoy über die Schulter sah und bemerkte was sie tat, verlangsamte er zu einem Trott. Er hatte genug davon. Er ging zu seinem Zimmer und schlug die Tür zu. Hermine stand auf der anderen Seite der Tür und dachte darüber nach, was sie tun sollte. Dann fühlte sie, wie sie etwas am Kopf traf. Sie tastete danach und fühlte etwas Nasses. Klasse. Vogelscheiße. Nachdem sie die Vögel verscheucht hatte ging auch sie in ihr Zimmer und schlug die Tür zu.
Zum Mittagessen kamen sie um dieselbe Zeit aus den Räumen. Malfoy sah Hermine an und sie ihn. Sein Haar sah aus, als hätte er in eine Steckdose gegriffen und stand in alle Richtungen ab. „Schau nicht so geschockt, Malfoy. Es ist nur ein Bienenstock!" Ihr Haar war hoch auf ihrem Kopf aufgehäuft, im 60er Jahre Stil, und Bienen flogen darum herum. Das war auf jeden Fall nicht ihre liebste Frisur des Tages, denn sie war schon ein paar Mal gestochen worden.
Malfoy schaute sie finster an und dachte an ihre Worte vom Nachmittag. „Ich bin nicht schlecht in Wortspielen!"
„Glaub mir, Honey, das tust du!" (T/N: im englischen steht da auch noch Bee-lieve me, aber übersetzt das mal ins deutsche… Biene-glaub mir? Wenn einem was einfällt kann er/sie es mir ja sagen ;))
„Schwirr ab!"
Hermine lächelte, aber verschwand schnell, als sie das nur allzu bekannte Ping spürte. Sie wusste nicht was ihr passiert war, aber ihre Nase juckte.
„Keine Sorge, du hast nur eine hasige neue Frisur."
„Das sagt der Richtige!"
„Nein, ich meinte hasig im Sinne von-"
„Ich weiß was du meinst!", knurrte Hermine. „Ich weiß was ein Hase ist. Ich bin ein gottverdammtes Häschen!" Langsam wurde das langweilig. Sie wusste nicht, ob sie noch viele von diesen schrecklichen Frisuren aushalten würde. Es war wirklich nur dann lustig, wenn das ganze Malfoy passierte.
Widerwillig musste Malfoy sich eingestehen, dass sie als wütendes Häschen ziemlich süß aussah. „Naja, hüpf mal los. Ich verhungere!" Er drückte ihren Hasenschwanz und ging singend die Treppen hinunter. „Hier kommt Granger Hasenpfote, hüpft auf ihrer Hasenroute." (T/N: und auch hier war der reim nicht so leicht zu übersetzen ;) also hab ich mir notdürftig was ausgedacht ;))
Widerstrebend hüpfte Hermine ihm hinterher die Treppe hinunter. In der Küche angekommen sah sie, dass Malfoy sich ein Sandwich machte und immer noch den Hasensong summte. Sie entschied einen Teller Suppe aufzuwärmen und ihn zu ignorieren. Er fühlte sich gerade ziemlich gut, weil Hermine eine blödere Frisur hatte als er. Klar, seine Haare standen in alle Richtungen ab, aber er dachte, dass er damit ziemlich cool aussah. Immerhin trugen manche Jungs ihre Haare immer so. Sie waren beide dabei ihr Essen zu präparieren, als Hermine eine Idee kam. Sie lehnte sich hinüber und berührte Malfoy mit ihrem Eisenlöffel. Zap! Malfoy sprang fast aus seiner Haut! Hermine zuckte mit den Schultern. „Nur neugierig."
„Hör auf mich zu berühren du schmutziges Schlammblut!", rief Malfoy.
„Hör auf mich Schlammblut zu nennen", sagte sie und piekste ihn mit dem Löffel um jedes Wort zu verdeutlichen. Zap! Zap! Zap! Zap! Zap! Zap!
„AH! Okay, schon gut", sagte er durch zusammengebissene Zähne, während sein Haar zu rauchen anfing.
„Gott, du siehst wütend aus! Da kommt wortwörtlich Rauch aus deinen Ohren!"
„Halt die Klappe, du dummes…", rief Malfoy, aber dann stoppte er und beäugte Hermines Löffel vorsichtig. Das tat noch schlimmer weh als diese dummen Pfeile.
„Du wolltest etwas sagen, Malfoy?", fragte Hermine und wedelte mit dem Löffel in seinem Gesicht herum.
Ping! Ha! „Ich sagte: Halt die Klappe, du dummes Schlammblut!"
Hermine hielt die Klappe, nur um ihn dann ohne ein Wort anzustarren. Was war dieses Mal mit seinem Haar passiert? Er kicherte nervös. Seine Augen weiteten sich und er schlug die Hände vor den Mund. Hatte er gerade gekichert? Entsetzt tastete er nach seinen Haaren und fühlte zwei kleine Mädchenzöpfe. Mit Schleifen.
Hermine konnte sich nicht stoppen. „Wie der Vater, so der Sohn", sagte sie mit den Gedanken bei Lucius Malfoys langem Zopf. „Oder sollte ich Tochter sagen?"
„Das war's! Ich hab genug von dir! Du bist tot!"
Hermine starrte ihm ins Gesicht und rannte. Er jagte ihr hinterher und sie rannte lachend in die Bücherei. „Du rennst wie ein Mädchen!" Sie blieb hinter einem Stuhl stehen um Atem zu holen und versuchte nicht zu lachen. Sie kreisten um den Sessel und verspotteten einander. Dann ping! Malfoy brach in mädchenhaftes Gekicher aus. „Warum nimmst du nicht deine riesigen Schuhe und läufst zu einem Zirkus?"
Hermine hatte nun ziemlich buntes Clownhaar, große Schuhe und eine rote Clownsnase. Sie haste Clowns. „Bring mich doch dazu, du dummes kleines Mädchen!", höhnte Hermine und dann spritzte sie ihm Wasser von ihrer übergroßen Plastikblume, die an ihrem T-Shirt hing, ins Gesicht.
Gründlich sauer deshalb, streckte Malfoy die Hand aus und drückte ihre Nase ziemlich hart. Hup! Hup! Sie revanchierte sich indem sie ihm mit einem ihrer großen Schuhe auf den Fuß trat. Er begann wie ein kleines Mädchen zu weinen und sie war drauf und dran zu sagen „Sei nicht so ein Kleinkind!", als sie hörte, wie sich jemand hinter ihr räusperte. Sie drehte sich langsam um und keuchte. „Professor Lupin!"
Ungläubig blickte Lupin zwischen den beiden hin und her. Schließlich sah er Hermine an. Sie konnte ihn kaum anschauen, so beschämt war sie. Würde er sie schon nach ihrem zweiten Tag in ihrem Job aus dem Orden werfen? Sie könnte Malfoy dafür umbringen, dass er sie so blöd aussehen lies. Ihr einziger Trost war, dass auch er ziemlich blöd aussah. Lupin schüttelte den Kopf und sagte dann streng. „Hermine, ich hatte erwartete, dass du diesen Job ernst nimmst, nicht dass du herum clownst!" Dann brach er in Gelächter aus.
A/N: so, das wars erstmal wieder… was Remus wohl sagt?
Lg Scara
