Duell mit Maike Episode 3
Takeshi, unser kleiner Held, hatte den berühmten Pokémon-Forscher Professor Birk vor einem wilden Fiffyen gerettet. Dies schaffte er jedoch nur, weil er sich ein Pokémon von Professor Birk ausleihen durfte. Er wählte mehr oder weniger intuitiv das Wasser-Pokémon Hydropi, welches Professor Birk Takeshi später sogar schenkte. Anschließend schickte er Takeshi zur Route 103, auf der Takeshi auf Professor Birks Tochter Maike treffen soll, um mit ihr einen Pokémon-Kampf auszutragen.
Mittlerweile befindet sich Takeshi wieder auf Route 101 und ist auf dem Weg nach Rosaltstadt.
Voller Erwartungen schaute sich Takeshi all die Zeit um, bis er schließlich etwas genervt sagte: „Mist, ich muss doch mal auf ein wildes Pokémon treffen! Bevor ich mich Maike stelle, muss ich noch mein Hydropi etwas trainieren!" Doch kaum hatte Takeshi diesen Satz gesagt, raschelte etwas in einem Gebüsch, weswegen er sofort hellhörig wurde und sagte: „Hey, was war das? Das kam doch aus dem Gebüsch. Hey, komm raus aus dem Gebüsch! Ich weiß, dass du da bist." Just in diesem Moment kam ein wildes Waumpel aus dem Busch. Ein Waumpel ist ein Käfer-Pokémon, das wie eine Raupe aussieht und gleichzeitig starke Ähnlichkeit mit einem Raupy hat. Ziemlich überrascht fragte Takeshi bei dem Anblick dieses ihm noch völlig unbekannten Pokémon: „Oh, was ist das denn für ein Pokémon? Mist, warum habe ich eigentlich keinen Pokédex erhalten? Was ist denn schon ein Trainer wert ohne seinen Pokédex? Ich krieg die Krise. Na gut, daran soll's nicht scheitern! Da ich ja sowieso keine Pokébälle habe, muss ich wohl oder übel trainieren! Los, Hydropi!"
Takeshi warf nun seinen einzigen Pokéball nach vorne, woraufhin Hydropi freudestrahlend und lautstark „Hyydroopii!" rufend herauskam. Mit einem fröhlichen Lächeln schaute Takeshi sein Pokémon nun an und fragte: „Na, Hydropi? Bist du in Form, mein kleiner Freund? Wenn ja, dann versuch mal, das Waumpel da mit deiner Tackle-Attacke fertig zu machen! Los, Attacke!" Hydropi stürmte nun entschlossen auf Waumpel los und rammte es mit voller Kraft. Waumpel flog aufgrund dessen quer durch die Luft und prallte dann auf dem Boden auf. Nun lag es besiegt am Boden und sah nur noch Sterne, woraufhin Takeshi zufrieden lachend sagte: „Hahaha, wir haben's geschafft. Super!" Takeshi bückte sich nun und streichelte liebevoll sein Hydropi, während er es lobte: „Das hast du gut gemacht, Hydropi. Du hast ihm echt gezeigt, wo's langgeht. Na los, zurück in den Pokéball!" Aus Takeshis Pokéball, den er nun wieder auf Hydropi richtete, kam schließlich ein roter Strahl, der Hydropi wieder in seinen Pokéball beförderte.
Anschließend setzte Takeshi seine Reise fort. Einige Zeit passierte nichts, doch dann:
„Oh Mann, mir ist langweilig. Taucht denn hier nie ein wildes Pokémon auf?", stöhnte Takeshi gelangweilt vor sich hin, bis er auf einmal ein böse klingendes Knurren vernahm: „Grrr, Fiffyen! Grrr..." „Hm?", gab Takeshi daraufhin einen ganz verdutzten Laut von sich, drehte sich um und erblickte ein schlecht gelauntes, knurrendes Fiffyen.
Verwundert fragte er nun: „Hey, warum knurrst du mich so an? Hab ich dir was getan? Ah, verstehe. Du bist sicher das Fiffyen, das ich vorhin besiegt habe, stimmt's? Lass mich raten! Du forderst Revanche, was? Hahaha!" Das Fiffyen war unterdessen außer sich vor Wut aufgrund der Niederlage, die es kurz zuvor gegen Takeshi und Hydropi hatte einstecken müssen, und griff Takeshi an. Es sprang auf ihn zu und wollte gerade den Tackle einsetzen. Takeshi blickte dem Angriff derweil geschockt entgegen und rief: „Uuaahh! Es will mich direkt angreifen. Hydropi, hilf mir!" Takeshi zückte nun umgehend den Pokéball mit Hydropi und hielt ihn hilflos vor sich, woraufhin Hydropi mit einem grellen Blitz sofort herauskam. Doch dadurch wurde nicht Takeshi, sondern Hydropi von Fiffyens Tackle erwischt, wodurch es zu Boden fiel. „Oh nein, Hydropi.", rief Takeshi daraufhin besorgt und rannte zu Hydropi, woraufhin er versuchte, ihm beim Aufstehen zu helfen. „Ist alles in Ordnung, Hydropi?", fragte Takeshi nun mit einem schlechten Gewissen, worauf Hydropi mit dem Kopf nickte und nach kurzem Zögern sagte: „...Hy...Hydropi!" Hydropi stand nun leicht verletzt wieder auf, ebenso wie Takeshi, der Fiffyen nun böse ansah und sagte: „Rrrhhh, na warte! Das lasse ich dir nicht durchgehen, Fiffyen. Mach dich auf eine Niederlage gefasst, wie du sie noch nie erlebt hast!"
Fiffyen knurrte Takeshi indessen immer noch an, doch gleichzeitig war es immer noch von dem Kampf geschwächt, bei dem Takeshi zuvor Professor Birk gerettet hatte. Doch Takeshis Geduldsfaden war bei der Aggressivität dieses sturen Pokémons endgültig gerissen, daher befahl er entschlossen: „Okay, Hydropi, attackiere es mit deinem Tackle!" Hydropi stürmte nun energisch auf seinen Gegner los, während auch Fiffyen den Tackle einsetzte. Mit aller Kraft rammten sich die beiden Pokémon gegenseitig, doch Fiffyen wurde letztendlich durch Hydropis Tackle gegen einen Baum geschleudert und war aufgrund dessen K.O. Hydropi war atmete daraufhin sichtlich erschöpft vor sich hin, während Takeshi zufrieden meinte: „Das war toll, Hydropi. Ruh dich jetzt in deinem Pokéball aus! Wir sind sicherlich bald in Rosaltstadt." Takeshi rief Hydropi nun zurück in den Pokéball.
Den Rest des Weges lief Takeshi schließlich, weil er wusste, dass Hydropi keinen weiteren Kampf mehr überstehen würde.
Verbissen schaute er sich um und sagte etwas nervös: „Verdammt, wann komme ich denn endlich in Rosaltstadt an? So weit kann das doch nicht sein. Hydropi sollte besser im Pokémon-Center behandelt werden! Ahhh, was sehe ich denn da?" Takeshi erblickte nun ein kleines Städtchen. Nach einigen Schritten war er auch endlich in der Stadt angekommen, und atmete erst einmal erschöpft ein und aus: „Hh, hh, hh, hh, hh...Endlich, das muss Rosaltstadt sein! Und da drüben ist ja auch das Pokémon-Center. Super!"
Takeshi rannte nun zum Pokémon-Center, einem riesigen Gebäude mit einer Glasfassade, auf dessen Spitze ein riesiger, nachgestellter Pokéball zu sehen war. Nachdem er das Pokémon-Center betreten hatte, fand er dort bereits eine nett aussehende Schwester Joy an der Theke vor, die freundlich sagte: „Willkommen im Pokémon-Center. Wir können deine Pokémon heilen und sie wieder fit machen. Na, Kleiner? Willst du deine Pokémon abgeben?" „Hallo Schwester Joy. Ja, ich würde gerne mein Hydropi abgeben.", erwiderte Takeshi darauf, ging zur Theke und übergab Schwester Joy den Pokéball mit Hydropi. Anschließend setzte sich Takeshi an einen Tisch und wartete ca. 5 Minuten, bis Schwester Joy endlich rief: „So, das war's. Dein Hydropi ist wieder völlig fit."
Takeshi begab sich daraufhin wieder zur Theke und sagte beeindruckt: „Wow, das ging ja schnell. Vielen Dank, Schwester Joy." „Keine Ursache. Das ist ja mein Job.", gab sich Schwester Joy bescheiden. Takeshi machte daraufhin einen kurzen Winkgruß und sagte: „Okay, ich werde dann mal gehen. Tschüss!" „Tschüss, Kleiner!", erwiderte Schwester Joy darauf freundlich, bis Takeshi schließlich aus dem Pokémon-Center hinausging.
Draußen angekommen, schaute Takeshi nachdenklich zum Himmel und sagte: „So, was hatte der Professor gesagt? Ich soll Rosaltstadt nach Norden verlassen, um auf die Route 103 zu gelangen. Äh, hehehe...Verdammt, wo ist Norden? Der kurze Aufenthalt im Pokémon-Center scheint meinen Orientierungssinn durcheinander gebracht zu haben. Hm, mal schauen...So, wie ich das sehe, kann man diese Stadt sowieso nur an 2 Orten verlassen. Na ja, probiere ich eben beide Wege..."
Takeshi begab sich nun zu einem Ende der wirklich sehr kleinen Stadt, ohne zu wissen, dass er auf das westliche Ende zu ging. An der Grenze zur nächsten Route stand jedoch ein Mann mit einer Brille, der sich mit angestrengten, prüfenden Blicken den Boden ansah. Takeshi wollte gerade an dem Mann vorbeigehen, als dieser wiederum plötzlich in harschem Ton rief: „Hey, Junge! Was soll denn das werden?" Takeshi schaute den Mann daraufhin verdutzt an und erwiderte: „Ich möchte nur die Stadt verlassen. Haben Sie etwas dagegen?" Auf meckernde und belehrende Weise entgegnete der Mann daraufhin: „Und ob. Ich bin gerade dabei, die Fußspuren eines seltenen Pokémon zu untersuchen. Wenn du weitergehst, könntest du die Spuren verwischen. Na los, Kleiner! Zisch ab!"
Der Mann drängte Takeshi nun wieder in die Stadt, womit dieser natürlich überhaupt nicht einverstanden war, weswegen er auch empört sagte: „Hey! Was soll denn das? Darf man jetzt noch nicht mal eine Stadt verlassen? Rrrhhh...Dann nehme ich mir eben das andere Ende der Stadt vor."
Einige Zeit verging nun, und Takeshi lief schließlich zum nördlichen Ende von Rosaltstadt, wo er den kleinen Ort verließ. Er ging nun, ohne es zu wissen, Route 103 entlang, zu der er sich auch begeben sollte. Sein Ziel stand ihm kurz bevor, als plötzlich ein wildes Pokémon namens Zigzachs, welches ziemlich kampfeslustig zu sein schien, aus einem Busch hervorsprang und energisch rief: „Ziiig...Zachs!" Takeshi schaute das Zigzachs daraufhin mit einem freundlichen Lächeln an und sagte: „Hey, Zigzachs! Nett gemeint von dir. Du wärst jetzt ein idealer Trainings-Gegner. Allerdings muss ich gleich einen Pokémon-Kampf austragen! Würdest du mich also entschuldigen? Tschüss!" Takeshi grinste das Zigzachs ein letztes Mal an und setzte seinen Weg fort. Das Zigzachs schaute Takeshi hingegen verdutzt hinterher, verschwand dann aber wieder.
Während Takeshi immer noch der Route 103 folgte, schaute er sich nachdenklich um und sagte sich innerlich: „Normalerweise würde ich mich ja um jegliche Trainingsmöglichkeit reißen, aber ich muss Hydropi jetzt für den Kampf mit Maike schonen! Mir steht ein harter Kampf bevor, das weiß ich."
Takeshi hatte nun endlich das Ende von Route 103 erreicht. Vor ihm befand sich ein dichter Wald, welcher aber mit so vielen Bäumen versehen war, dass man diesen gar nicht durchqueren könnte. Rechts von ihm war ein Fluss vorzufinden, dessen Wasser ruhig vor sich hin rauschte. Etwas enttäuscht meinte Takeshi nun: „Oh nein, hat sich Professor Birk etwa getäuscht? Es mag zwar sein, dass sich Maike hier oft aufhält, aber es ist doch auch möglich, dass sie diesmal nicht hier ist." Doch plötzlich raschelte etwas in einem Baum über Takeshi und einige Blätter fielen herunter, weswegen Takeshi verwundert fragte: „Hm? Was ist das denn?" Takeshi schaute nun nach oben und sah eine Person vom Baum springen. Bei dieser Person handelte es sich zweifelsohne um Maike. Doch ehe sich Takeshi versah, fiel Maike direkt auf ihn drauf. Takeshi lag daraufhin auf dem Bauch am Boden, während Maike auf seinem Rücken saß.
Maike schaute nun ganz beschämt und sagte: „Oh, sorry, Takeshi. Das wollte ich nicht. Ist alles in Ordnung mit dir? leise Na ja, zum Glück ist mir nichts passiert, hihi..." „Äh, hehehe...Mir...mir geht's...blendend, hehehe...Autsch!", erwiderte Takeshi schmerzerfüllt. Maike stand unterdessen wieder auf und sagte freundlich: „Na komm! Nimm meine Hand!"
Maike hielt Takeshi nun ihre Hand hin. Takeshi schaute in diesem Moment überrascht nach oben und wurde ein klein wenig rot, während er leicht stotternd sagte: „Da...danke, Maike." Takeshi griff schließlich ihre Hand, und Maike half ihm, aufzustehen.
Anschließend sagte Maike fröhlich: „So, das hätten wir. Was führt dich denn überhaupt her? Und woher wusstest du, dass ich mich hier oft aufhalte? Oder hast du deine Pokémon-Reise schon begonnen und bist deshalb hier?" Takeshi schüttelte daraufhin jedoch entschlossen den Kopf und erklärte: „Nein, nein, meine Reise habe ich noch nicht begonnen. Dein Vater sagte zu mir, ich solle mich hierher begeben, um gegen dich anzutreten. Er meinte, da wir beide unsere Karriere als Trainer starten wollen und wir im Moment wahrscheinlich noch ebenbürtige Gegner sind, sollen wir einen Pokémon-Kampf austragen!"
Maike: „Ah, verstehe. Mein Vater hat das also angezettelt. Na gut, dann nehme ich deine Herausforderung an, Takeshi. Wenn du dir schon extra die Mühe gemacht hast, hierher zu kommen, dann will ich dich auch nicht enttäuschen. Jeder von uns kämpft mit einem Pokémon, okay? Denn ich glaube nicht, dass du schon ein weiteres Pokémon gefangen hast." „Da liegst du richtig.", bestätigte Takeshi, bis er auf einmal einen Pokéball zückte und mit einem ehrgeizigen Blick sagte: „Also los, packen wir's an! Du bist dran, Hydropi!"
Takeshi warf nun seinen Pokéball, aus dem Hydropi mit einem grellen Blitz herauskam, welches nun fröhlich „Hydro...Hydro...Hydropi!" rief. Maike stellte sich derweil einige Meter weiter entfernt auf, um genug Platz für den Kampf zu haben. Daraufhin sagte sie verblüfft: „Oh, du hast also Hydropi gewählt. Eine gute Entscheidung, es ist sehr stark. Nur schade für dich, dass mein Pokémon deinem gegenüber im Vorteil ist. Los, Geckarbor!" Maike warf nun einen Pokéball, aus dem ein grünes Pokémon herauskam. Dieses hatte an jeder Hand nur 3 Finger, und es sah ein bisschen so aus, wie ein Chamäleon.
Ziemlich verblüfft sagte Takeshi nun „Ein Geckarbor? Oh Mist, das ist sicher ein Pflanzen-Pokémon.", woraufhin Maike erklärte: „Gut erraten, Takeshi. Du kannst froh sein, dass mein Geckarbor noch nicht solche mächtigen Pflanzen-Attacken beherrscht. Aber jetzt lass uns nicht lange quatschen! Geckarbor, setz deinen Rutenschlag ein!" Geckarbor fing nun an, mit seinem Körper hin und her zu wackeln. Hydropi sah dies verwundert mit an. Doch schon nach kurzer Zeit merkte man, dass Hydropi ein wenig geschwächt wirkte, denn sein Verteidigungs-Wert war gesunken.
Verbissen sagte Takeshi daraufhin: „Oh nein. Rrhh, Hydropi, attackiere Geckarbor mit deinem Tackle!" Hydropi rannte nun direkt auf Geckarbor zu und wollte es gerade rammen, als Maike plötzlich befahl: „Los, setz die Pfund-Attacke ein, Geckarbor!"
Geckarbor verpasste Hydropi eine Pfund-Attacke mit seinem Schwanz, noch bevor Hydropi überhaupt seinen Tackle einsetzen konnte. Hydropi fiel aufgrund dessen zu Boden und war geschwächt.
Voller Sorge rief Takeshi nun „Hydropi! Ist alles in Ordnung? Bist du verletzt?", während Hydropi erschöpft keuchte: „Hy...dro...pi..." Hydropi war sichtlich geschwächt und hatte es schwer, wieder aufzustehen. Takeshi sagte indessen: „Hydropi, versuch, aufzustehen! Mist, warum hat das Hydropi so aus der Bahn geworfen? Es war doch nur ein Pfund-Angriff." „Nur ein Pfund-Angriff? Tse, von wegen.", tat Maike das, was Takeshi gesagt hatte, indirekt als Quatsch ab, bis sie schließlich mit einem clever wirkenden Lächeln erklärte: „Dahinter steckt ne coole Strategie. Ich habe zuerst Hydropis Verteidigungs-Wert mit dem Rutenschlag gesenkt. Und es ist ja wohl klar, dass die Pfund-Attacke dann um einiges mehr reinhaut, als sonst. Verstehst du das?" Takeshi erwiderte daraufhin: „Na klar verstehe ich das. Die verschiedenen Werte der Pokémon spielen eine sehr wichtige Rolle in Pokémon-Kämpfen. Na warte, ich hab da auch noch was zu bieten. Hydropi, kannst du jetzt wieder?"
Hydropi war nun endlich wieder aufgestanden und sagte entschlossen „Hydro!", woraufhin Takeshi zufrieden rief: „Sehr gut, und jetzt setz deinen Heuler ein!" „Geckarbor, greif Hydropi mit Pfund an!", konterte Maike anschließend umgehend. Geckarbor lief nun superschnell auf Hydropi zu. Doch Hydropi setzte Takeshis Befehl in der Zwischenzeit in die Tat um und begann lautstark zu heulen: „Hyyydrooo!" Geckarbor stoppte infolgedessen und hielt sich die Ohren zu, während es verbissen rief: „Geck...Geckaaarrr!" Geckarbors Angriffs-Wert war nun gesunken.
Maike: „Rrrhhh, damit kannst du uns nicht aufhalten. Pfund-Attacke!" Geckarbor wollte gerade erneut angreifen, als Takeshi seinem Pokémon jedoch den nächsten Befehl gab: „Noch mal Heuler!" Wieder heulte Hydropi lautstark, sodass Geckarbors Angriffs-Wert erneut sank.
Ganz irritiert fragte Maike daraufhin: „Was soll das? Kann dein Hydropi nichts anderes als Heuler? Wenn ja, dann tut's mir Leid für dich. Pfund, jetzt!" Geckarbor setzte seine Pfund-Attacke ein und verpasste Hydropi damit eine kräftige Backpfeife. Doch Hydropi wich nicht zurück. Die Attacke schien keinen Effekt zu haben. Erschrocken über diese Tatsache, rief Maike „Nein, das ist doch nicht möglich.", worauf Takeshi entschlossen entgegnete: „Und ob das möglich ist. Und jetzt, Hydropi...Versuche die Aquaknarre einzusetzen, falls du sie schon beherrschst! Los, jetzt!"
Hydropi öffnete den Mund und feuerte daraus einen ungeheuren Wasserstrahl auf Geckarbor ab, während Maike mit einem selbstsicheren Lächeln sagte: „Ich dachte, du seihst schlau, Takeshi. Weißt du nicht, dass Pflanzen-Pokémon unempfindlich gegenüber Wasser-Attacken sind?" Doch Takeshi hielt unbeirrt an seinem Befehl fest und erwiderte: „Natürlich weiß ich das. Aber ich habe einen Plan, also lass dich überraschen, Maike! Los, Hydropi! Volle Kraft!"
Bis jetzt hielt Geckarbor die Aquaknarre gut aus, doch jetzt erhöhte Hydropi die Power der Aquaknarre. Geckarbor konnte dem Druck letztendlich nicht mehr standhalten und wurde von der Aquaknarre mit aller Kraft gegen einen Baum geschleudert. Es krachte schmerzerfüllt gegen den Baum und fiel dann zu Boden, weswegen Maike besorgt rief: „Oh nein, Geckarbor."
Maike rannte nun zu ihrem Geckarbor, welches immer noch am Boden lag, und fragte: „Geckarbor, kannst du noch? Wir können sofort aufhören, wenn du willst. Lieber verliere ich einen Pokémon-Kampf, als dass du ernsthaft verletzt wirst. Das ist dieser Kampf nicht wert, dass du schwer verletzt wirst." Takeshi schaute sein eigenes Pokémon nun lächelnd an und sagte beeindruckt: „Wow, Maike und Geckarbor scheinen schon ein echtes Team zu sein. Sie sind gute Freunde. Ich hoffe, dass wir beide das auch bald sind, Hydropi." Takeshi bückte sich und streichelte liebevoll sein Hydropi. Hydropi sah sehr glücklich aus und sagte zufrieden: „Hyydroo!" Geckarbor versuchte derweil, wieder aufzustehen, während Maike es motivierte: „Na los, du schaffst es, Geckarbor."
Geckarbor war fast aufgestanden, als es jedoch plötzlich wieder umfiel und ohnmächtig wurde. „Geckarbor!", rief Maike daraufhin erschrocken. Geckarbor lag nun bewusstlos am Boden. Maike stand anschließend auf und hielt ihren Pokéball auf Geckarbor gerichtet.
Maike: „Geckarbor, komm zurück!" Maike holte Geckarbor in den Pokéball zurück und sagte anschließend: „Du warst großartig, Geckarbor." Takeshi meinte unterdessen zu seinem eigenen Pokémon: „Das war toll, Hydropi. Ich bin stolz auf dich. Los, zurück!" Takeshi holte Hydropi zurück in den Pokéball.
Maike schaute Takeshi nun lächelnd an und gab zu: „Du hast toll gekämpft, Takeshi. Du bist wirklich ein starker Trainer. Damit hatte ich nicht gerechnet, muss ich ehrlich zugeben!" Takeshi erwiderte darauf bescheiden: „Danke, Maike. Du bist aber auch sehr stark. Es war ein gleichwertiger Kampf, und es hat mir Spaß gemacht, gegen dich anzutreten." „Geht mir genauso. Wie sieht's aus, Takeshi? Wollen wir zurück nach Wurzelheim? Dann kann mein Vater uns einen Pokédex geben, und wir können endlich mit unserer Pokémon-Reise beginnen.", schlug Maike vor, woraufhin Takeshi vorfreudig sagte: „Hört sich gut an. Ich brenne schon darauf, endlich loszuziehen. Lass uns gehen!"
Takeshi und Maike rannten nun los in Richtung Süden, um nach Wurzelheim zurückzukehren. Dort wollen sie von Professor Birk einen Pokédex erhalten.
