Hi^^,
schön euch bei dem neuen Kapitel begrüßen zu dürfen^^
Erst ein mal ein herzliches Dankeschön an die Reviewer!!!
Da das Kapitel selbst nicht so spannend ist, dürfte euch die Ankündigung das ich wegen diesem Chap das Raiting hoch setzen musste doch bestimmt neugierig machen, oder?
;OP
Viel Spaß!!!
Kapitel 3
Verwirrte Gefühle
Der neue Morgen brach genau so an, wie der Vergangene geendet hatte, kalt und ungemütlich. Der Morgennebel hatte sich noch nicht einmal ganz verflüchtigt, als die Schüler von ihren Lehrern aus den Zelten getrieben wurden, um den Tag zu beginnen.
Die Zelte wurden wieder, mehr schlecht als recht, in ihren Säcken verstaut und ein karges Frühstück zu sich genommen, dass nicht wirklich dazu geeignet war, um die mürrischen Jugendlichen zu besänftigen. Doch weder Frau Kuzakabe, noch Herr Takawa hatten ein Einsehen, sondern trieben die Kinder zur Eile an. Man hatte sich schließlich ein Tagesziel gesetzt und wollte dies um jeden Preis erreichen.
Hier prallten einfach zwei Welten aufeinander. Auf der einen Seite Hypermotivierte Lehrer und auf der anderen Seite Schüler, die noch vom vorher gegangenen Tag vollkommen erledigt waren.
Die Lehrer blieben bis zur Mittagszeit erbarmungslos, erst als sie an einem schönen See angelangt waren, gaben sie nach und es wurde einer längeren Pause zugestimmt.
Erneut wurden die Schüler in Gruppen eingeteilt, um das Mittagslager herzurichten. Sie bekamen etwa zwei Stunden, um sich auszuruhen. Seto nutzte die Zeit, indem er sich unter einen Baum setzte und sein Buch weiter las, wobei sein Blick immer wieder beobachtend bei Joey landete. Dieser hatte sich, nachdem er mit seinen Freunden eine Weile rumgealbert hatte, mit seinen Zeichensachen zurückgezogen und brachte die eindrucksvolle Landschaft zu Papier. Seto hatte gar nicht gewusst, dass es Joey überhaupt möglich war, so lange still zu sitzen und einer Tätigkeit wie Zeichnen nachzukommen und dennoch überzeugte ihn sein Hündchen gerade von dem Gegenteil. Seto stockte in seinen Gedanken. Hündchen? Seit wann war aus Flohbeutel und Köter, Hündchen geworden? Seto zwang seinen Blick wieder auf die Buchstaben und seine Gedanken auf das Lesen der Selben.
Er konnte sich seine Fixiertheit für den Blonden nur damit erklären, dass ihre letzte gemeinsame Nacht schon eine ganze Weile zurücklag. Oh wie er diesen Kindergarten doch hasste! Hätten die drei Joey und ihn am vergangenen Abend nicht gestört, würden seine Hormone mit Sicherheit nicht so verrückt spielen!
Joey hatte zuerst wirklich nur die Landschaft gezeichnet, bis ihm wieder einmal Seto untergekommen war. Joey war kurz davor die beiden Zeichnungen zu vernichten, nicht auszudenken, würden diese jemanden von den Anderen in die Hände fallen, doch letztendlich konnte er es doch nicht.
Schließlich trennte er die beiden Seiten vorsichtig aus dem Skizzenblock heraus und faltete sie zusammen. Die Zeichnungen waren wirklich gut geworden und dennoch könnten sie Joeys Untergang herbeiführen.
Der Blonde seufzte lautlos. Er wünschte sich schon so lange das sich die Beziehung zwischen dem Führer der Kaiba Corporation und ihm besserte, wenn er zumindest Setos Freund sein könnte, dann könnte er einfach zu ihm rüber gehen, sich neben ihn setzen und dort sein. Doch das war, wie so oft, Wunschdenken!
Nachdem zwei Stunden vergangen waren, boten die Lehrer die nächste Schülerschikane, Klettern. Die Schüler protestierten, die Mädchen streikten, doch sinnlos. Auch Seto war nicht wirklich gewillt mit seinem schweren Rucksack und einen Haufen Kleinkindern einen Berg hinauf zu klettern, doch es müsste schon noch etwas schlimmeres eintreffen, ehe er seine kühle Fassade aufgeben und ebenfalls zum Protest ansetzen würde. Nein, so leicht würde er sich nicht die Blöße geben, schließlich war er Seto Kaiba und hatte einen Ruf zu verlieren.
Sie verließen also den Rastplatz am See und folgten einem schmalen Trampelpfad der sie zu den Ausläufen eines ziemlich hohen Berges führte.
„Nun stellt euch nicht so an! Es sieht schwieriger aus als es in Wirklichkeit ist!" Versuchte Herr Takawa die Schüler zu beruhigen. Was nicht wirklich klappte, denn der Aufstieg sah wirklich sehr schwierig aus. Der Lehrer seufzte Kellertief.
„Ich hatte gehofft durch die Überquerung des Berges Zeit zu sparen, sodass wir unser Endziel zwei Tage früher erreichen und dort mehr Zeit zum entspannen haben, aber wenn ihr unbedingt die längere Strecke wollt, können wir auch außen rum gehen." Diese Ankündigung brachte die Schüler schlagartig zum verstummen.
„Kommt schon Leute, so ein Berg ist doch ein Klacks!" Seto sah zu Joey, der diesen Ausruf getätigt hatte. Joey hatte den Kopf in den Nacken gelegt und die Faust gen Himmel gestreckt. Er schien von seinen Worten wirklich überzeugt zu sein und ehe Seto es bemerkte, hatte sich ein leichtes Lächeln auf seine Lippen geschlichen.
„Joey hat recht Leute! Außerdem haben meine Blasen schon jetzt Blasen geworfen und wenn ich mir zwei Tage Fußmarsch sparen kann, dann bitte, klettere ich auch einen Berg hinauf. Das war Tristan gewesen und wie nicht anders zu erwarten, schlugen gleich darauf Téa und Yugi in dieselbe Kerbe. Allerdings war es Frau Kuzakabe die den Ausschlag gab.
„Diejenigen die aufs Klettern lieber verzichten, können sich auch mir anschließen, schließlich gibt es auch einen ganz gewöhnlichen Wanderweg den Berg hinauf.
Die Schüler rissen ihre Augen auf und Herr Takawa runzelte missbilligend die Stirn, als sich ausnahmslos jeder hinter der Lehrerin verschanzte.
„Ich hatte es ja fast befürchtet!", gab er trocken von sich ehe er mit den Schultern zuckte und mit festen Schritten in die Richtung schritt, in der der ‚normale' Bergweg zu finden war. Die Schüler folgten ihm erleichtert.
„Macht euch keine falschen Hoffnungen, jetzt müssen wir wirklich schnell sein, um unser Nachtlager vor Einbruch der Dunkelheit zu erreichen. Ich habe zwar alles vorbereitet, aber wer weiß wie es jetzt in der Höhle aussieht." Kein Zweifel, die Stimme des Lehrers klang gehässig. „Höhle?", kamen auch gleich mehrere fassungslose Ausrufe. Zelte war die eine Sache, eine Höhle eine ganz andere.
Da es allerdings nichts gab was die Schüler tun konnte, folgten sie ihrem Lehrer und versuchten krampfhaft mit diesem Schritt zu halten.
Der anstrengende Aufstieg wurde bald schon nur noch von den hin und wieder eingeworfenen Erklärungen der Lehrer unterbrochen. Anfangs hatten die Schüler untereinander noch Gespräche geführt oder herumgealbert, doch bald schon war ihnen klargeworden das sie ihren Atem für etwas weitaus wichtigeres brauchen würden. Sie hatten noch nicht einmal die Hälfte des Weges hinter sich gebracht, als die ersten mit ihren Kräften am Ende waren.
„Habe ich wirklich gesagt so einen Berg zu besteigen wäre ein Klacks?", drang Joeys erschöpft klingende Stimme an Setos Ohr und tatsächlich sah er sich dazu genötigt einen Kommentar dazu abzugeben.
„Da sieht man mal wieder, dass ein dummer Köter nicht von Dingen sprechen sollte, von denen er keine Ahnung hat!" Dieser Kommentar brachte das erwünschte Ergebnis. Joeys Kopf lief vor Wut rot an und seine braunen Seelenspiegel blitzten kämpferisch auf.
„Das du dich auf einem Berg wohl fühlst ist hier allen klar, deine Arroganz ist genauso groß, wie dieser Berg hoch ist!" Dieses Mal waren es Setos Augen die blitzten.
„Oh hört endlich auf zu streiten, dass Ganze hier nervt auch ohne eure Anfeindungen! Verschont uns bitte!", warf Téa ein, ehe der Streit zwischen den Beiden Konkurrenten wieder ausartete. Seto warf der Brünetten daraufhin einen eiskalten Blick aus seinen blauen Augen zu. Schon wieder hatte diese Ziege ihn und Joey unterbrochen.
Seto hatte im laufe des Tages wieder einmal erkannt, wie Anders er doch war, als seine Mitschüler. Es war beinahe so, als bestünde zwischen ihnen eine Mauer. Joey war der Einzige, der diese einfach zu ignorieren schien und Seto Beachtung schenkte, die anderen zogen es vor ihn zu ignorieren. Noch ein Grund diesen Ausflug zu verabscheuen. Im Alltag war ihm dieser Umstand egal, dort konnte er sich mit Mokuba beschäftigen oder auf seine Arbeit zurückgreifen. Hier war er irgendwie verloren.
Natürlich ließ sich der Firmenchef davon nichts anmerken, seine Maske saß perfekt wie immer. Daher wandte er sich auch einfach um und ging den steilen Weg weiter hinauf.
Joey sah Seto schweigend hinterher. Schon wieder hatte dieser ihn runter gemacht und obwohl es die einzige Art und weise war, wie er überhaupt mit dem Firmenchef reden konnte, so änderte dies doch nichts an der Tatsache, dass es ihn störte.
Zwischen ihnen würde es sich nie ändern…
„Los lasst uns weiter gehen, sonst liegen wir bald zu weit zurück!", sagte er schließlich in einem leicht resignierten Ton und schritt wieder voran.
Yugi runzelte seine Stirn. Schon wieder…
Sein innerlicher Ausspruch fand Anklang und so materialisierte sich die Schemenhafte Gestallt von Yami neben ihm.
Zwischen ihnen fand ein Gedankenaustausch statt, während Yugi den anderen folgte.
„Joey benimmt sich in letzte Zeit so seltsam…", gab er schließlich von sich.
„Was genau meinst du? Mir ist gar nichts der gleichen aufgefallen." Yugi zuckte mit seinen Schultern.
„Joey…, wenn Kaiba und er sich streiten brauste er immer schnell auf, dass ist jetzt auch noch so, aber normalerweise regt er sich auch noch Stunden später über dessen Sprüche auf…" Yugi zögerte.
„Was ist denn anders?", fragte der Pharao schließlich, weil der Kleinere stumm blieb.
„Er… er ist nach den Streitereinen immer irgendwie niedergeschlagen und in sich gekehrt. Ich kann es nicht beschreiben, er benimmt sich einfach irgendwie ungewöhnlich!" Yami schmunzelte.
„Vielleicht hat es gar nichts zu bedeuten, lass es uns noch ein wenig beobachten und wenn es noch extremer wird, können wir ihn ja drauf ansprechen." Yugi nickte bloß und schloss wieder zu den anderen auf, da er ein wenig zurückgefallen war.
Gegen vier Uhr legten sie noch einmal eine Pause ein. Die Lehrer gaben ihnen die Möglichkeit etwas zu sich zu nehmen und auch mal in die Büsche zu verschwinden.
„Was kritzelst du eigentlich jedes Mal, wenn wir ne Pause machen?", stellte Tristan Joey schließlich die Frage, vor der dieser sich insgeheim schon gefragt hatte, wann sie auftauen würde.
„Naja, ich hab meine Leidenschaft fürs Zeichnen entdeckt und die Landschaft ist wirklich ein gutes Motiv…", gab Joey so lapidar wie möglich von sich. Tristan schnappte sich den Block und Joey entkam ein Laut des Protestes, der geflissentlich ignoriert wurde.
„Wow Alter, das ist ja richtig gut!" Joey war im ersten Moment angespannt gewesen, bisher hatte nur ihre Kunstlehrerin etwas von ihm zu Gesicht bekommen und Kunst war auch, neben Sport, das einzige Fach in dem er eine wirklich gute Zensur hatte. Jetzt wo Tristan sich seine Skizzen geschnappt hatte, hatte er Sorge um dessen Reaktion gehabt. Tristan hatte diese allerdings gleich mit seinem Ausspruch vom Tisch gefegt. Joey errötete leicht und riss den Block wieder an sich.
„Wie willst du das denn bitte beurteilen du Kunstbanause?", fragte er schließlich, um von sich abzulenken und die für ihn unangenehme Situation zu überspielen.
„Ich habe nie behauptet ein Kunstkenner zu sein, aber deine Bild hat mir wirklich gefallen und das obwohl du gerade erst damit angefangen hast." Es stimmte Joey hatte gerade mal ein paar Minuten auf die Zeichnung verwendet, er wollte die Landschaft ja auch nur Skizzieren, um sie später vielleicht einmal in ein richtiges Bild umzuwandeln, doch auch dafür musst er das wichtigste der Landschaft einfangen.
„Ach was soll's!", gab der Blonde von sich und schloss schließlich den Block. Er würde jetzt eh nicht mehr weitermachen können, da er ständig das Gefühl haben würde, dass Tristan ihn beobachtete.
Ein Gespräch das Herr Takawa mit einem der Mädchen führte schaffte es schließlich, Joeys Aufmerksamkeit auf sich zu lenken. Der Lehrer erklärte gerade, wie ihre Reise in den nächste Tagen verlaufen würde.
„Heute übernachten wir in der Höhle, die wir in etwa zwei Stunden erreichen müssten. Morgen, geht es natürlich erst einmal wieder Berg ab, was etwa den Vormittag in Anspruch nehmen wird. Wir kommen dann an einen Fluss, wo wir ein wenig Wildwasserraftig betreiben werden." Die Frage des Mädchens hatte, neben Joey auch die anderen Schüler zum zuhören animiert und bei dem Punkt mit dem Fluss und dem Raftig, ging ein kollektives Stöhnen durch die Gruppe. Herr Takawa ließ sich nicht irritieren, sondern sprach ungerührt weiter und Frau Kuzakabe lächelte bloß.
„Der Fluss mündet in einen weiteren See, bei diesem werden wir dann auch die Nacht verbringen und dann wird der Ausflug auch schon etwas langweilig. Nur noch durch den Wald und dann habt ihr es geschafft, die verbleibenden Tage verbringen wir in einem Camp mit richtigen Holzhäusern und dem ganzen Schnickschnack." Joey war sich nicht sicher, doch bei mach einem schien das Wort Schnickschnack, wie eine Offenbahrung zu wirken.
Auch Seto hatte aufmerksam zugehört, war es doch das erste Mal das sie von den Plänen der Lehrer etwas im Voraus erfuhren. Alleine der Gedanke an einen wilden, reißenden Fluss ließ Seto schaudern. Er hasste es! Er hasste einfach alles an diesem Ausflug und der Direktor konnte sich auf den Kopf stellen, dass war mit Sicherheit der letzte Ausflug den er mitgemacht hatte, so wahr er Seto Kaiba hieß.
Die Einschätzung der Lehrer sollte sich bewahrheiten, sie erreichten die Höhlen etwa gegen sechs Uhr und alle beeilten sich mit den Vorbereitungen für das Nachtlager, weil die Sonne schon im Begriff war zu sinken.
Selbst Seto bequemte sich zu helfen und den einen oder anderen Schlafsack auszurollen. Aus den Augenwinkel versuchte er Joey auszumachen, all zu offensichtlich wollte er nicht nach diesem Ausschau halten.
Die Höhle war dunkel, feucht und kalt. Außerdem hegte der Firmenchef den Verdacht, dass sie das Zuhause von zahllosen Fledermäusen darstellte. An einer der Wände lief ein kleines Rinnsal Wasser hinab und sammelte sich in einer darunter befindenden Mulde. Das leise tröpfeln von Wasser war ein durchgängiges Hintergrundgeräusch und Seto hatte die Befürchtung in der Nacht davon Wahnsinnig zu werden!
Weil er gerade wieder in Joeys Richtung blickte sah er, wie dieser sich eine der Taschenlampen schnappte und die Haupthöhle verließ, um in eine der hinteren zu verschwinden. Frau Kuzakabe hatte ihnen erzählt das es neben der Haupthöhle, die sich nahe dem Eingang befand, noch zahlreiche Kleinere gab die sich daran anschlossen. Seto verdrehte die Augen, warum konnte sich der Blonde nicht ein einziges Mal an das halten, was die Lehrer ihnen auftrugen? Man hatte ihnen streng untersagt in die andren Höhlen vorzudringen und dennoch tat Joey natürlich genau das.
Seto warf einen flüchtigen Blick zu den Schülern und Lehrern ehe er, von diesen unbemerkt hinter dem Blonden her schlich. Er war noch nicht weit gekommen, als er von hinten gefasst und in eine kleine Nische gezogen wurde.
Bevor Seto wütend auffahren konnte, legte sich zwei weiche Lippen auf die seinen und hinderten ihn daran. Seto der nun auch Joey in der dämmrigen Dunkelheit ausmachen konnte, schloss schließlich seine Augen und genoss das intensive Gefühl, welches sich in seinem Innern ausbreitete. Genau das war es, was er vermisst hatte. Joeys Körper presste sich enger an den seinen und gleich darauf spürte er auch schon, wie sich eine von Joeys Händen, fordernd auf seinen Schritt legte und dort massierend drüber fuhren. Seto knurrte und zwang Joey den Kopf zu Seite zu neigen, gleich darauf biss er diesem fest in den Hals, so dass Joey einen leisen Schmerzlaut von sich gab. Damit zufrieden wandelte Seto diesen Biss in einen Kuss um, den er weiter hinab gleiten ließ.
Joey war damit allerdings mehr als unzufrieden und so ließ er von Setos Unterleib ab und hob dessen Kopf wieder auf gleiche Höhe, um ihn erneut in einen innigen Kuss zu verstricken. Sie ließen ihre Zungen miteinander kämpfen und immer wieder entflohen ihnen Laute der Leidenschaft.
Irgendwann ließ sich Joey an Seto hinab gleiten und ging vor diesen in die Hocke, mit schnellen und zielgerichteten Bewegungen öffnete er dessen Hose. Seine Hände zitterten dabei vor Ungeduld und auch bei seinem Gegenüber machte sich dieses Gefühl breit, zumindest ließen dessen verkrampfte Finger, welche sich in Joeys Haaren befanden, darauf schließen.
Endlich hatte der Blonde Setos Geschlecht befreit und dieses ragte nun vor ihm auf. Joey lächelte und blickte noch einmal aus provozierenden, bernsteinfarbenen Augen zu Seto auf, ehe er seinen Mund langsam um das erigierte Glied schloss und es tief in seine Mundhöhle aufnahm. Setos leises Stöhnen war ihm genug Lohn für sein Tun und so fuhr er gleich darauf mit seinen Bemühungen fort. Seine feuchte Zunge glitt immer wieder umschmeichelnd über das pulsierende Fleisch und schließlich waren es nur seine Hände, die geschlossen um Setos Hüfte lagen, die diesen an Ort und Stelle hielten. Joey nahm Setos keuchenden Atem wahr und schmeckte den Schweiß auf dessen Körper ebenso, wie die ersten Lusttropfen sich bei diesem lösten. Joey wusste Setos Höhepunkt würde nicht mehr lange auf sich warten lassen, aus diesem Grund ließ er auch von diesem ab und kam wieder in die Höhe. Seto protestierende Laute dabei völlig ignorierend.
Er brachte seinen Mund wieder auf den des Firmenchefs und Joey legt all seine Gefühle mit hinein, als er nun seine Hände nahm, um sein begonnenes Werk zu Ende zu führen. Wenige Sekunden später wurde der Leiter der Kaiba Corporation von einem Orgasmus überrollt und ein Lächeln stahl sich auf Joeys Lippen, während er ein wenig Abstand zwischen ihnen schaffte.
Aus seiner Hosentasche zog Joey ein Tuch und befreite erst seine Hände von dem Sperma, ehe er auch Setos Glied soweit säuberte und dessen Hose wieder an Ort und Stelle brachte. Schließlich ließ er es zu Boden fallen und trat wieder auf Seto zu, der nur langsam in das Hier und Jetzt zurückfand.
„War mir wie immer ein Vergnügen Kaiba.", gab er ganz nah an Setos Gesicht sarkastisch von sich, was diesen dazu brachte seine bisher geschlossenen Augen zu öffnen. Sie blickten sich einen langen Moment in die Augen, ehe Joey wieder zurücktrat und sich zum gehen wandte.
„Wheeler…ich…", begann der Firmenmogul zögernd, doch Joey unterbrach ihn.
„Lass stecken." Damit ging er endgültig zu den anderen zurück in die Haupthöhle. Es war sowieso ein kleines Wunder das ihnen niemand gefolgt war und ihr Tun gestört hatte.
Seto sah Joey hinterher und erst einige Sekunden später registrierte er, dass er die Hand ausgestreckt hatte, wie um diesen zurück zu halten.
Obwohl Seto sich nun doch rundweg zufrieden fühlen sollte, war dem Gefühl eine bittere Note beigemischt. Irgendetwas war in Joeys Augen gewesen…
Seto ließ seinen Kopf wieder gegen das kalte Gestein zurücksinken. Er war sich nicht sicher, doch bahnte sich das Gefühl an, dass sich zwischen ihnen etwas veränderte.
Was vor Monaten so einfach begonnen hatte, begann mit einem Mal kompliziert zu werden, grundsätzlich ein Zeichen dafür die Sache zu beenden, doch alleine bei dem Gedanken sträubte sich alles in dem Firmenchef. Seto seufzte noch einmal auf, fuhr sich durch seine Haare und kontrollierte sein Erscheinungsbild, soweit es ihm möglich war, ehe auch er sich wieder zu den Anderen gesellte, tief in seinen konfusen Gedanken verstrickt.
Er sah Joey, wie er sich neben der Wassermulde kniete und von dort aus Wasser in eine Schüssel schöpfte, um sich dann die Hände darin zu waschen. Er selbst ging zu seinen Lagerplatz zurück und kramte in seiner Tasche nach einem Müsliriegel, ließ sich damit auf seinen Schlafsack sinken und blickte an die zerfurchte Höhlendecke.
Was war in letzter Zeit bloß mit ihm los?
So wieder ein Kapitel…
Bin bei der Szene tatsächlich bei Schreiben rot geworden o.o;
Ich war selbst überrascht wie schwer es war solch eine Szene zu schreiben und bin mir nicht sicher, ob sie gelungen ist…
Würde mich freuen eure Meinung dazu zu hören und bin für Verbesserungsvorschläge immer zu haben!!!
Musste übrigens nachträglich das Raiting ändern, weil meine Finger sich mal wieder verselbstständigt haben…
Die Szene in der Höhle war überhaupt nicht eingeplant!!!
Hoffe ihr mochtet sie trotzdem^^°
Lg
Zauberlehrling
