Der Prozess

Der eigentliche Prozess fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt, sollte er doch nicht zu einer politischen Veranstaltung werden. Zwar belauerte die Presse das Gebäude, aber Hunderte von Sicherheitskräften achteten darauf, niemanden unbefugt hinein zu lassen. Der Selbstmord Captain Hillers brachte zusätzliche Brisanz ins Spiel, wer konnte schon wissen, ob sie nicht doch von Anhängern des Generals ermordet worden war, weil sie zu viel wußte?

Wer nicht vor dem Gerichtsgebäude auf Neuigkeiten lauerte, versuchte ein Interview mit Andrea Capeletti zu bekommen, dem einzigen bekannten Freund des Generals, aber auch diese Bemühungen blieben fruchtlos. Capeletti besaß ein ähnliches Talent zur Beeinflussung anderer Menschen wie sein angeklagter Freund, er sagte viel, aber letztendlich gar nichts. Immerhin besaß er den Mut, sich öffentlich zu seiner Freundschaft zu Smith zu bekennen, was in diesen Tagen nicht selbstverständlich war. Diejenigen Politiker und Offiziere, die ihm zum Aufstieg verholfen hatten, eilten sich nun ihren Abscheu für seine Tat möglichst lautstark zu bekunden. Schließlich habe niemand absehen können, wie sich dieser Mann entwickeln würde. Capeletti dagegen stellte ihm seinen besten Firmenanwalt zur Verfügung, der auch den Chef der Neopharm schon aus so mancher vertrackten juristischen Lage herausgepaukt hatte.

Emma durfte zwar bei der Verhandlung anwesend sein, sollte aber kein Gutachten abgeben, das behielt sich Dankwarts vor. Einerseits fand sie es erleichternd, da sie sich so keinen Ärger mit den heimlichen Freunden des Generals in der Armee einhandelte, aber es erschien ihr auch ungerecht, schließlich hatte sie die meisten Gespräche mit ihm geführt. Also begnügte sie sich vorerst mit einem Platz in der zweiten Reihe und hoffte darauf, nicht doch noch befragt zu werden.

Zu Prozessbeginn waren einige der wichtigsten Persönlichkeiten der EAAU erschienen. Der Präsident persönlich war anwesend, um den Ablauf der Verhandlung zu beobachten, der chinesische Botschafter in Metropolis Jao San-Feng, saß direkt neben ihm und mochte davon träumen, den General eigenhändig umzubringen. Es fiel nicht schwer sich vorzustellen, wie hart es den Chinesen ankommen musste nicht selbst in das Geschehen eingreifen zu dürfen. San-Feng würde sich lediglich davon überzeugen dürfen, dass alles mit rechten Dingen zuging. Von seinem Bericht hing viel ab, Peking drang darauf, möglichst schnell ein hartes Urteil vollstreckt zu sehen.

Im Saal wurde es so still, dass man eine Nadel hätte fallen hören können, als der General als letzter der Offiziere in den Zeugenstand trat. Man verlas noch einmal die Anklage gegen ihn und vereidigte ihn dann ordnungsgemäß auf die Bibel. Im Vorfeld war bereits der Vorwurf des Hochverrats niedergeschlagen worden, auch das eigentlich ein Skandal. Es hieß, am habe nicht die nötigen Anhaltspunkte dafür gefunden, schließlich habe er die EAAU streng genommen nicht verraten, dafür hätte er militärische Geheimnisse an die VOR weitergeben müssen, und wem lag das wohl ferner als ihm? Auch der Einsatz geächteter Waffen konnte ihm nicht zur Last gelegt werden, da KL bisher nicht zum Einsatz gekommen war, stand es auch nicht auf der diesbezüglichen Liste. Habersham war vor einigen Tagen zurückgetreten und hatte auf diesem Wege eingestanden, einen Teil der Verantwortung mitzutragen. Das liberale Gesetz der EAAU, geschaffen um den Bürgern größtmögliche Gerechtigkeit zu garantieren, erwies sich hier als furchtbarer Fallstrick, denn seine Schöpfer hatten einen Mann wie Smith nicht eingeplant. Also lautete die Klage auf schweren Totschlag in mehreren Fällen sowie Verstoß gegen den Grenzpakt von 2056. Die Mindeststrafe für beide Delikte lag bei acht Jahren, sollte sich erweisen, dass der General in einem Anfall geistiger Umnachtung gehandelt hatte, konnte sich die Strafe noch einmal um zwei Jahre verringern. Vielleicht durfte er sie sogar in einer forensischen Klinik abbüßen.

Smith Verteidiger tat dann auch sein bestes, um den patriotischen Geist darzustellen, der den General bewegt hatte, den Befehl zur Kursabweichung zu geben, das würden auch die Zeugenaussagen seiner Offiziere belegen. Der Staatsanwalt stand auf ziemlich einsamem Posten in diesem Prozess, nur der Botschafter mochte sich über sein scharfes Auftreten freuen. Zu viele Mitarbeiter in den Ministerien zitterten davor, selbst in die Sache hineingezogen zu werden und hielten sich bedeckt.

Nach anderthalb Stunden ließ Emmas Konzentration langsam nach. Sie fühlte sich schläfrig und konnte nur mit Mühe ein Gähnen unterdrücken. Zu viele Aussagen wiederholten sich, außerdem hatte sie das meiste ja schon von Smith selbst gehört. Fast hätte sie daher den folgenden Satz des Staatsanwaltes überhört.

„Trifft es zu, dass Sie gegenüber der Psychologin Lieutenant Rodriguez ein umfassendes Geständnis abgelegt haben?" Der Staatsanwalt zögerte einen Moment, seine Worte sollten ihre Wirkung nicht verfehlen. „Haben Sie ihr gestanden, mit dieser Tat eigene politische Ziele verfolgt zu haben? Zum Beispiel die der Reinigenden Flamme, der Sie ja offensichtlich sehr nahe stehen?"

Emmas Herz machte einen Aussetzer. Verdammter Mist, dachte sie, jetzt werde ich doch noch in die Sache hineingezogen. Sie wagte kaum zu atmen, als der General antwortete. „Ich soll Lieutenant Rodriguez meine Zugehörigkeit zu einer verfassungswidrigen Organisation gestanden haben?" Smith schüttelte erstaunt den Kopf. „An ein solches Geständnis kann ich mich nicht erinnern – aber warum fragen Sie Lieutenant Rodriguez nicht selbst?"

„Das werden wir zum gegebenen Zeitpunkt tun", der Staatsanwalt ließ sich nicht beirren. „Aber Sie haben meine erste Frage noch nicht beantwortet: Verfolgten Sie eigene politische Ziele mit dem Angriff auf Indira?"

„Nur die Ziele, die sich mit meinem Auftrag im Dienste der EAAU decken. Wenn ich mir diese Ziele zu eigen gemacht habe, kann man mir doch wohl kaum einen Vorwurf machen, oder?"

„Es hat Ihnen aber doch wohl niemand den Auftrag erteilt, mitten im Frieden die Grenzen der VOR zu missachten und einen Angriff gegen Zivilpersonen zu fliegen?"

„Ich habe keinen Angriff auf Zivilpersonen fliegen lassen, sondern auf eine militärische Einrichtung, die unsere Grenzen bedrohte. Mir lagen Hinweise vor, dass von dieser Station eine akute Gefahr für die Sicherheit der EAAU ausging."

„Lügner!" ließ sich aus dem Publikum die Stimme des Botschafters vernehmen. „Sie haben Frauen und Kinder getötet!"

Die vorsitzende Richterin bat San-Feng um Mäßigung, auch wenn sie Verständnis für seine Gefühlsaufwallung habe. Der Staatsanwalt lächelte, ihm selbst war es verboten, solche Beschimpfungen zu äußern, auch wenn er es gern getan hätte. „Nun, um einmal den Vorwurf des Botschafters aufzunehmen: So eindeutig waren die uns vorliegenden Geheimdienstinformationen nicht, das wissen Sie selbst am besten."

„Beweisen Sie das Gegenteil", erwiderte der General unbeeindruckt. „Ich war jedenfalls davon überzeugt."

An der Stirn des Staatsanwalts trat eine Ader hervor, ein untrügliches Zeichen für seine nachlassende Geduld. „Sie haben ja nun gründlich dafür gesorgt, dass uns das nicht mehr möglich ist. Und auch die Kollegen in den VOR haben keine Chance mehr, uns die Wahrheit aufzuzeigen..."

„Trauen wir dem Geheimdienst der VOR jetzt mehr als unserem eigenen? Ich weiß, dass die Idee eines großen Friedens sehr verlockend klingt, aber ich persönlich halte sie für eine Falle."

„Meine Herren!" Richterin Gorman, die als Kandidatin für den Posten des Justizministers in diesem Verfahren ebenfalls einiges zu verlieren hatte, beschloss nun, energischer einzugreifen. „Wir führen hier keine politische Debatte, sondern rekonstruieren den Hergang eines Verbrechens! Also bitte, General, keine Reden, und Sie, Herr Staatsanwalt, keine Vorverurteilungen! Vielleicht sollten wir jetzt wirklich die Zeugin Rodriguez hören? Ich sehe nicht, wie die Vernehmung des Generals uns noch weiterbringen soll."

Also rief man Emma Rodriguez auf, die sich am liebsten unter ihrem Sitz verkrochen hätte. Auf dem Weg zum Zeugenstand vermied sie es, den General anzusehen, auch wenn sie ihn dafür hasste, sie in diese peinliche Lage gebracht zu haben. Sie leistete einen weltlichen Eid und fand sich schnell im Kreuzverhör wieder. Die Richterin fragte sie, ob es der Wahrheit entspräche, dass Smith ihr gegenüber seine Zugehörigkeit zur Reinigenden Flamme gestanden habe. Leider gab es aber nur diese unselige Notiz über einen makaberen Scherz des Generals, hätte man doch sonst noch einen Anklagepunkt hinzufügen können.

„Die Reinigende Flamme ist in unseren Gesprächen nur ein Thema am Rande gewesen", führte Emma aus. „Der General gab wohl zu bedenken, dass diese Partei in einigen Punkten Recht habe, aber er sagte niemals, dass er dort Mitglied sei."

„Sind Sie sich sicher?" hakte die Richterin nach.

„Absolut. Ich habe ihn ja selbst danach gefragt, wohl eher in ironischem Ton, aber er verneinte es. Er gab sogar zu bedenken, dass eine Mitgliedschaft in einer radikalen Partei mit seiner Stellung in der strategischen Raumflotte wohl unvereinbar sei."

Ein erstauntes Raunen ging durch die Reihen der Zuhörer, mit einer eindeutigen Distanzierung hatte niemand gerechnet. Eigentlich hatte es diese ja auch nie gegeben, aber wie sollte sie das aussagen? Dass Smith den Präsidenten für einen kompletten Idioten hielt, der noch nicht einmal eine offensichtliche Tatsache erkennen konnte?

„Würden Sie sagen, Sie führten Ihre Gespräche stets in einer eher lockeren Atmosphäre?"

„Wie meinen Sie das?" Emma wusste sehr wohl, worauf die Richterin hinaus wollte, auf eine eventuelle Befangenheit.

„Nun, hat sich zwischen Ihnen ein Vertrauensverhältnis entwickelt? Versuchen Sie, den Angeklagten zu schützen?"

„Natürlich nicht!" Wütend funkelte sie die Richterin an. „Wenn es ein Vertrauensverhältnis gab, dann nur ein dienstliches."

„Verzeihen Sie, Lieutenant, ich wollte Ihnen nicht zu nahe treten", erwiderte Gorman mit ironischem Unterton. „Also, welche Programmpunkte der Reinigenden Flamme stimmten denn nun mit der Auffassung des Generals überein?"

Emma wiederholte im Grunde, was Smith selbst gesagt hatte und ließ dann noch einige Fragen seines Verteidigers und des Staatsanwaltes über sich ergehen. Tatsächlich schien es ihr oft, als würde sie ihn entlasten, als sie von seiner Kooperationsbereitschaft sprach. Auch konnte sie nichts aussagen, was ihn als Lügner entlarvte. Es schien fast, als verdrehten sich ihre eigenen Worte zu seinen Gunsten, auch wenn sie beim besten Willen keine Verteidigungsrede halten wollte. Aber was wäre gewonnen gewesen, hätte sie gesagt, er habe sich einfach gerne reden gehört?

„Nun noch eine einzige Frage", der Staatsanwalt schien nahe an einem Nervenzusammenbruch zu sein. „Wir haben gehört, dass Ihr Kollege nicht an ein selbständiges Handeln des Generals glaubt, was denken Sie?"

Der Verteidiger erhob Einspruch, dem stattgegeben wurde. Es sei nicht Emmas Aufgabe, ein Zweitgutachten abzugeben. Die Richterin schien dem Verteidiger nur zu gern beizuspringen, fast gewann Emma den Eindruck, die Frage sei ihr selbst zu gefährlich. Ohnehin schien es niemanden außer den Staatsanwalt zu interessieren, ob es weitere Drahtzieher des Angriffs gab. War diese Frage nicht mehr politisch genehm? Der Staatsanwalt formulierte seine Frage anders, ob sie den Eindruck hätte, Smith sei nicht ganz bei Verstand. Ein verrückter General passte offensichtlich besser ins politische Bild als eine weiterreichende Verschwörung. Nachdem die akute Weltkriegsgefahr abgewendet war, sollte über dieses Thema wohl schnell der Mantel des Vergessens gebreitet werden.

„Nein, Sir, auch wenn die Ansichten des Generals derzeit nicht mehr populär sind, verrückt ist er sicherlich nicht." Was rede ich da? Bald würde man sie für eine Sympathisantin seiner Ideen halten. Der chinesische Botschafter jedenfalls warf ihr einen entsetzten Blick zu. Auch Hirschmann schüttelte verstört den Kopf, während erneut ein Raunen durch den Saal ging. „Seine Tests wiesen relativ normale Ergebnisse auf." Wahrscheinlich kannte er sie alle bereits auswendig und wußte, wie man ein positives Ergebnis erzielte.

Nach einigen weiteren Zeugenaussagen zog sich das Gericht zur Beratung zurück, während die übrigen Beteiligten im Saal oder auf den Gängen auf das Urteil warteten. Die Angeklagten wurden unter Bewachung in einen Nebenraum geführt und machten allesamt einen siegesgewissen Eindruck. Der chinesische Botschafter allerdings zeigte sich außerordentlich aufgebracht und bedachte Emma mit ein paar unflätigen Flüchen in seiner Muttersprache. Auch der Präsident warf ihr entsetzte Blicke zu, unfreiwillig war sie in die Rolle einer Entlastungszeugin gerutscht. Wahrscheinlich würde man ihr schon morgen nahe legen, aus der Armee auszutreten, befürchtete sie, vielleicht brauchte man ja bei der Reinigenden Flamme eine fähige Psychologin. Am liebsten hätte sie die Zeit zurückgedreht und ihre Aussagen noch einmal gemacht, diesmal aber ohne vornehme Zurückhaltung. Die Scham saß tief, das hätte ihr nicht passieren dürfen.

Die Zeit bis zur Urteilsverkündung zog sich unerträglich in die Länge, aber niemand durfte vorher das Gebäude verlassen um die Nachrichtensperre nicht zu gefährden. Vor dem Kaffeeautomaten im Flur drängten sich Männer und Frauen, die etwas gegen ihre Erschöpfung tun wollten. Vor den Panoramascheiben des Gerichtsgebäudes ging bereits die Sonne unter, als eine Ansage verriet, das Gericht habe zu einem Urteil gefunden und würde dies nun verkünden. Die Menschen überschlugen sich auf ihrem Weg zurück in den Saal geradezu, als könnten sie mit ihrem Schieben und Drängen die Sache beschleunigen. Dankwarts packte Emma kurz beim Ellbogen und raunte ihr zu, was sie sich bei diesem Auftritt gedacht habe. Ob sie den Verstand verloren oder gar die Seiten gewechselt habe. Man müsse dringend noch darüber reden.

Als Richterin Gorman das Urteil schließlich verkündete, fühlte Emma sich noch miserabler.

Fünfzehn Jahre Haft in einem Militärgefängnis! Es war einfach lächerlich. Eine Frau, die ihren prügelnden Ehemann erschlug, konnte mit einer härteren Strafe rechnen. Neben dem Präsidenten brach der Botschafter in wüste chinesische Flüche aus, die sowohl den Richtern als auch Hirschmann gelten mochten.

„Ein Justizskandal ist das", schrie er schließlich in fast akzentfreiem Metro in den Saal hinein. „Sieht so ein Zeichen guten Willens gegen die VOR aus? Dieser Mörder kommt mit ein paar Jahren Gefängnis davon?"

Hirschmann versuchte den Botschafter zu beruhigen und legte ihm begütigend die Hand auf den Arm, aber San-Feng stieß sie erbost beiseite. Emma hörte nicht, was der Präsident zu ihm sagte, doch sie sah die Verlegenheit im Gesicht des alten Mannes. Was hätte er dem Botschafter auch sagen sollen? Dass in der EAAU die Gerichte unabhängig vom Willen des Staatsoberhauptes agierten? Jedes weitere Wort würde von San-Feng als Beleidigung aufgefasst werden.

Der Skandal drohte sich auszuweiten, als der Botschafter sich anschickte, über die Absperrung zu klettern, welche die Zuhörer von den Prozessbeteiligten trennte. Einige Sicherheitsleute eilten herbei, zögerten aber, den Botschafter anzufassen, während andere Sicherheitsleute die verurteilten Offiziere umstellten. Auch der Präsident wirkte hilflos und stützte sich auf das Geländer der Absperrung, sein Gesicht war blass vor Entsetzen. Man konnte nichts anders tun, als den General und seine Männer möglichst schnell aus dem Gericht fortzubringen, damit wenigstens ihre Anwesenheit den Botschafter nicht weiter aufbringen konnte. Hirschmann blickte ihnen in stummen Entsetzen hinterher. Mancher, der ihn um die Präsidentschaft beneidet hatte, mochte nun verstummen, tauschen wollte sicherlich niemand mehr mit ihm.

Für Emma Rodriguez hatte ihre Aussage seltsamerweise keine negativen Auswirkung, die befürchtete Besprechung blieb aus. Dankwarts verhielt sich ihr gegenüber zwar wortkarg, machte ihr aber keine Vorwürfe mehr, denn, so verkündete er überraschend, er wolle seinen Ruhestand antreten und künftig nur noch eine Privatpraxis betreiben. Auch wenn es sie noch einige Jahre kosten würde, ihren Ruf wiederherzustellen, schien es, als hielte irgend jemand im Ministerium die Hand über sie.

Einige Tage später stand eine kurze Meldung im Metropolis Kurier, die es wohl auch wert gewesen wäre, einen Skandal zu verursachen, aber die Presse widmete ihr nur ein paar Zeilen, da die bevorstehende Reise des Präsidenten nach Peking mehr Aufsehen erregte. Daniel Mertens, der Commander, der versucht hatte, das Unglück noch von Indira abzuwenden, wurde zu lebenslänglicher Haft wegen Meuterei verurteilt. Vorsitzende Richterin war auch hier wieder Gorman-Rocher, die einige Tage nach dem Urteil ihr neues Amt als Justizministerin antrat...