Disclaimer: Es gibt ne super Deviantart-Naruto-Parodie. In der erklärt Naruto Sasuke, dass jeder Hauptcharakter seine eigene Haarfarbe hat. Nur er Sasuke hat stupides Schwarz. DESHALB geht Sasuke zu Orochimaru. Er kommt zurück (mit seinen neuen sexy Klamotten) geht an Naruto vorbei und sagt: "Who's the main character now, bitch?" - tja! da sag ich nur eines. loooool - und naruto gehört dem älteren kishimoto dings da
"Yesterday I died, Tomorrow's bleeding
Fall into your sunlight"
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Es war tiefe Nacht, als er von seiner Mission zurückkam. Er spürte diese Leere, die immer auftauchte, nachdem er getötet hatte. Sein ganzer Körper war davon erfüllt – als wäre er nur noch eine hohle Außenhülle. Seine rechte Hand war voller Blut. Aber kein einziger Tropfen stammte von ihm.
Er hob den Kopf und sah auf zu dem Holzgerüst, das halb von dem blühenden Kirschbaum verdeckt war. Er erkannte ihren Haarschopf am Rande des Gerüsts. Sie hatte auf ihn gewartet – und war mal wieder dabei eingeschlafen. Die Geste ließ etwas in der Leere aufkommen. Er konnte es nicht einordnen, verwarf es wie jedes Mal.
Stattdessen dachte er an sein Ziel, was er dafür tun musste und ballte entschlossen die Fäuste. Er bückte sich, griff nach einem Stein und warf ihn hinauf.
„AH!" erklang es gedämpft. Der Haarschopf schoss hoch, ihre Blicke trafen sich. „Itachi-san! Du bist hier!" Überrascht raffte sie sich auf und kletterte über das Gerüst. Mit langsamer werdenden Schritten blieb sie vor ihm halten. Ihr übliches, kleines Lächeln hatte einen verlegenen Zug. Im Licht der Straßenlaterne konnte man ihre rosa-farbenen Wangen erkennen. „Wie ist deine Mission verlaufen?"
Er antwortete nicht, stierte sie nur ausdruckslos an. Sie wollte eben weiterreden, als er sie an der Schulter packte und sie zurück dirigierte. Überrascht ging sie die Schritte zurück, stieß plötzlich gegen den Pfosten des Gerüsts. Sie wandte den Kopf von der Seite wieder nach vorne zu ihm, wusste nicht was vor sich ging.
Imselben Moment presste er seine Lippen auf ihren Mund.
Erschrocken weiteten sich ihre Augen.
Es hatte nichts Romantisches, im Gegenteil – sie war schmerzhaft fest gegen das Holz gedrückt, der Griff an ihrer Schulter tat weh. Selbst seine Lippen waren so fest zusammen gepresst und auf ihren Mund gedrückt, dass es unangenehm war. Sie überwand ihre Entgeisterung und legte die Hände an seine Schulter, schob in bestimmt zurück.
Itachi reagierte, löste jedoch nur den Kuss. Seine katzenhaften Augen starrten sie mit einem unergründlichen Ausdruck an, nahmen jede noch so klitzekleine Regung an ihr wahr.
„Itachi-san…" sagte sie leise und senkte den Kopf unter seinem inquisitorischem Blick. „Du tust mir weh…" Es ließ ihn blinzeln. Seine Hand schien noch wie von selbst in ihrer Schulter verkrampft zu sein, drückte sie gegen den Pfosten. Er nahm die Finger von ihr. Sie massierte sich die schmerzende Stelle und überlegte, was bloß in ihm vorging.
Sie entschied sich für einen Scherz, hob ihren Blick zu ihm und fragte in einem lahmen Lächeln: „Hätte das ein Kuss sein sollen?"
Nur anhand der seichten Falte zwischen seinen Brauen, zeigte er, dass es ihn aus dem Konzept brachte.
„Ja", sagte er schließlich etwas zu schroff.
„Ähm… ich… darf ich dir was zeigen?" fragte sie verschmitzt grinsend und ging einen Schritt auf ihn zu, um direkt vor ihm zu stehen. Noch immer starrte er sie an, als wäre sie ein fremdes Objekt, das sich eben selbstständig machte. Distanziert und gleichzeitig mit einer Spur Argwohn.
Ihre linke Hand zitterte, als sie sie auf seine Schultern legte. Sie merkte nur im nebenbei, dass sein Anbu Anzug mit Blut bespritzt war. Ihr Blick wanderte über seinen Hals, sein ausdrucksloses Gesichts zu seinen Augen. Selbst in diesen konnte sie nur erahnen, was er dachte oder gar fühlte.
Sie lehnte sich vor, schloss die Augen und küsste ihn sachte. Er war im letzten Moment leicht zurückgezuckt, hatte in letzter Defensive die Hände angehoben. Sie waren auf halbem Wege halten geblieben, sanken langsam wieder zurück. Sie berührte seine linke mit ihrer rechten Hand. Erst mit dem Handrücken und verhakte dann den kleinen Finger mit seinem Daumen.
Er hatte die Augen halb geschlossen, ließ das Gefühl auf sich wirken, das ihre Lippen auf seinen auslöste – ihre Nähe. Sie wandte den Kopf, küsste ihn erneut, lehnte sich mehr in seine Richtung. Ihre Oberkörper berührten sich. Ihr kleiner Finger strich über seinen Daumen.
Seine Lider schlossen sich ganz.
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