Okay, es ist eher kurz, und ich habe das erste mal in meinem Leben versucht, etwas Derartiges zu schreiben.

An alle Schwarzleser. Bitte reviewt doch. Das hat nur Vorteile für euch. Wenn es euch gefällt, werde ich sicherer und kann beruhigt weiter schreiben, wenn ihr es doof findet, kann ich was ändern und versuchen , besser zu werden. Also bitte. R&R.

Disclaimer: Mir gehört nix außer c. und l. und ich verdien kein Geld

4. Alte Bekannte

Keuchend erreichten Remus und Liz die Tür zu ihrer Wohnung.

„Jetzt kommt der große Moment. Ob du es wohl schaffst, mich über die Schwelle zu tragen?" Liz blickte ihren frisch angetrauten Mann lachend an und deutete auf ihren deutlich vorgewölbten Bauch.

„Was denkst du denn, wofür ich die letzten Monate Krafttraining gemacht habe, hm?"

Er packte sie an der Hüfte und warf sie sich über die Schulter. Quiekend schrie sie auf. „Was machst du denn da?"

„Ich trag dich in unser bescheidenes Heim..."

„Aber doch nicht so! Muss ich dir alles erklären?"

„Ach, du meinst, ich soll es wie in einem dieser kitschigen Muggelfilme machen?"

„Ja, bitte. Für mich!" Sie blickte ihn aus tiefgrünen Augen an, indem sie sich beinahe den Hals verrenkte, und drückte ihm einen leichten Kuss auf die Wange.

„Schon überredet!" Remus stellte seine Braut wieder auf dem Boden ab und hob sie dann liebevoll hoch. „Jetzt musst du aber die Tür aufmachen. Ich hab keine Hand frei."

Liz streckte den Arm aus, legte die Hand auf die Klinke, drückte sie hinunter, drückte die Tür auf – und stieß ein ungläubiges Stöhnen aus.

„Nein, das kann einfach nicht sein. Wer hat das getan?"

Remus war mit seiner Frau in den Armen im Türrahmen erstarrt. „Oh! Mein! Gott! Was ist das?"

Der ganze Flur war bis zur Decke mit Luftballons und zerknüllter Zeitung gefüllt. Einige Ballons flogen ihnen regelrecht entgegen. Liz zog ihren Zauberstab und rief: „Evanesco!" Doch nichts passierte, außer dass ein Schild vom Türrahmen herunterklappte. Beide starrten auf die paar Zeilen, die ihnen in leuchtend roten Buchstaben entgegen sprangen.

Sorry, Moony. Aber irgendwas musste ich noch tun.

Zaubern bringt übrigens nichts.

Trotzdem noch viel Spaß heute Abend.

Padfoot

„Morgen bringe ich ihn um. Morgen bringe ich ihn um.", murmelte Remus.

„Ach, Schatz, das glaubst du ja selbst nicht!"

Ein Schweigen trat ein. Remus hatte Liz noch immer im Arm und beide konnten sich von dem Chaos in ihrer Wohnung nicht losreißen.

„Da hilft wohl alles nichts, da müssen wir durch." Remus setzte Liz vorsichtig auf dem Boden ab, fasste ihre Hand und stürzte sich in das Chaos. Sich mit Luftballons bewerfend, tobten sie durch Sirius' Hochzeitsscherz. Im Schlafzimmer angekommen, ließen sie sich erschöpft auf das Bett fallen, wo sie, kaum anders zu erwarten, die nächste Überraschung überfiel.

Rote Rosenblätter rieselten von der Decke auf sie herab, Kerzen entzündeten sich von selbst und tauchten das Schlafzimmer in einen warmen Schein.

Auf dem Nachttisch stand eine Flasche Champagner, an der ein Zettel hing.

Alles Liebe zur Hochzeit.

Viel Spaß euch beiden.

Cat

„Uns bleibt wohl nicht mehr viel zu tun. Aufräumen können wir morgen noch."

„Wenn du jetzt wirklich aufräumen wolltest, würde ich dich auf der Stelle standesrechtlich erschießen.", flüsterte Liz sichtlich gerührt über das Geschenk ihrer Freundin.

„Das glaube ich kaum." Mit diesen Worten beugte Remus sich vor und griff nach seiner Frau, um ihr einen sanften Kuss zu geben. Seine Hand strich liebevoll über ihre Wange und schob eine Haarsträhne, die sich aus ihrem Knoten gelöst hatte, hinter ihr Ohr, was Liz einen kleinen Seufzer ausstoßen ließ, den Remus jedoch sofort schluckte, indem er den Kuss intensivierte. Vorsichtig begann er, die Haarnadeln aus ihren hochgesteckten Haaren zu ziehen, sodass ihr langes dunkelblondes Haar über ihre Schultern fiel.

Liz' Hände begannen sein Hemd aufzuknöpfen, indem sie jedes freigelegte Stückchen seiner warmen Haut mit sanften Küssen bedeckte.

Als das Hemd schließlich zu Boden glitt, drückte Remus seine Frau vorsichtig in die Kissen und küsste ihre Halsbeuge, während er ihr das Kleid von den Schultern schob. Seine großen Hände umschlossen sanft ihre Brüste und sein Mund wanderte langsam ihren Körper entlang, über ihren Hals, ihr Schlüsselbein, zwischen ihren Brüsten hindurch bis zu ihrem Bauch, wo seine Zunge in ihren Bauchnabel eintauchte, während seine Finger mit ihren Brustwarzen spielten.

Liz fing an, unkontrolliert zu zittern, als er tiefer vorstieß, und zog ihn schließlich wieder zu sich hoch, sodass sie sein Gesicht mit kleinen Küsschen bedecken konnte, während sie ihm ein „Ich liebe dich!" ins Ohr hauchte.


Cat verließ den Festplatz und ging auf das Schloss zu. Auf halbem Weg zwischen Portal und See wurde sie von einer Stimme zurückgerufen. „Cat!"

Sie drehte sich um und blickte Charlie ins Gesicht, der keuchend vor ihr stehen blieb. „Hey! Wie geht's dir? Was machst du so?"

Nebeneinander hergehend gaben sie ein süßes Bild ab. Er, groß, muskulös und rothaarig, sie, relativ klein, zierlich, aber auch nicht zu schlank und vom Quidditch durchtrainiert und blonde Haare.

„Bis vor kurzem habe ich in Rumänien mit Drachen gearbeitet. Jetzt bin ich wieder hier und kümmere mich um die einheimischen Arten. Dumbledore hat mir angeboten, hier zu wohnen."

„Worauf du dich ungemein freust, nicht wahr? Dann kann Hagrid dir noch ein paar außergewöhnliche Tiere zeigen, hm?"

„Und eine begnadete Quidditch-Spielerin kann mit mir ein bisschen trainieren."

„Warum glaubst du, ich würde mit dir trainieren?"

„Nur so eine Ahnung." Er grinste sie an und fügte hinzu: „Du bist hier die Einzige, die versteht, was Fliegen bedeutet."

„Fliegen ist ja auch nicht nur Sport, es ist eine Lebenseinstellung!"

Charlie lächelte ob dieser wie zu erwartenden, heftigen Aussage in sich hinein. Jetzt auffällig zu lachen, käme einem Todesurteil gleich. Beim Fliegen verstand Cat keinen Spaß.

„Stimmt es, dass du in Neuseeland ein Team trainiert hast?"

„Ja, es hat mich einfach sehr gereizt."

Eine Weile gingen sie schweigend nebeneinander her.

„Kannst du dich noch an unser Quidditch-Camp in Südfrankreich erinnern?"

„Wie sollte ich das je vergessen. Weißt du noch, wie wir nachts mit den anderen am Strand waren und ums Lagerfeuer herum gesungen haben?"

Ein provozierendes Grinden erschien auf Charlies Gesicht:" Oh, ja, und an den restlichen Abend kann ich mich auch noch sehr gut erinnern."

„Den Sand habe ich noch Wochen später aus meinen Klamotten schütteln können."

„Wie gut, dass du dich ab und zu duschst. Dann musstest du ihn wenigstens nirgendwo anders noch Wochen später rausschütteln."

Cats Gesicht verfärbte sich bei diesen Worten leicht rot, während sie an diese eine Nacht zurückdachte.


Sowohl Severus als auch Sirius verließen nicht wenige Zeit nach Catherine den Festplatz und begaben sich unabhängig voneinander in ihre jeweiligen Schlafzimmer, wo sie beide eine sehr unruhige Nacht verbringen sollten, während der sie mehrmals an eine bestimmte blonde Hexe denken mussten, die sie beinahe verzaubert hatte.

Auch die anderen gingen nach und nach zu Bett und als auch Dumbledore und McGonnagal endlich aufhörten, das Tanzbein zu schwingen, verstummte die Musik und Stille breitete sich über dem Schlossgelände aus.

Doch was war das?

Vier Gestalten, die aus dem Kerkerbereich kamen, schlichen durch das Schloss in Richtung Bibliothek, wo zwei der schwarzen Schatten sich tief über dicke Bücher beugten und begannen einen Plan auszuhecken.

Morgen sollten einige verkaterte Gestalten einer nahezu teuflischen Überraschung ausgesetzt sein.


Wie gesagt, streichelt doch bitte dieses kleine lila Knöpfchen hier links unten, ja? Danke schön