Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.

Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.

Wieder ein kleiner Soundtrack: /watch?vGoYDNsJHY-k

Wort 4: Tiefe Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.

Wieder ein kleiner Soundtrack: /watch?vGoYDNsJHY-k

Wort 4: Tiefe Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.

Wieder ein kleiner Soundtrack: /watch?vGoYDNsJHY-k

Wort 4: Tiefe Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.

Wieder ein kleiner Soundtrack: /watch?vGoYDNsJHY-k

Wort 4: Tiefe Wort 4

Voller Konzentration starrten weiße Augen durchzogen von einem Hauch von Lavendel tief in die blaue Flüssigkeit und Schokoladenbraune Haare fielen tief in das marmorfarbene Gesicht.
Schweiß perlte von der Stirn, dennoch hätte man den jungen Shinobi beinah für eine Puppe geformt aus Elfenbein halten können, wenn nicht auf den hohen Wangenknochen ein rötlicher Schimmer versteckt gelegen hätte.
Die Schmalen Lippen waren leicht geöffnet und eine hellblaue Spur lief an dem Mundwinkel entlang über die weiche Haut.
Doch Neji bemerkte dies gar nicht, denn er war gefangen von der unendlichen Tiefe des Glases in welches er unablässig hineinstarrte und nur eine Pause machte, wenn er mit dem roten Strohhalm umrührte um wieder einen kleinen Strudel zu erzeugen nur um sich erneut fangen zu lassen.
Um ihn herum hörte er die fröhlichen Stimmen seiner Freunde – Kiba lachte über irgendeinen Witz den er gerade erzählt hatte, während Lee aufgebracht zuhörte und Neji ahnte das die extreme Hyperaktivität seines besten Freundes von dem expliziten Alkoholverbot herrührte, welches er selbst ihm wenige Stunden zuvor noch auferlegt hatte.
Irgendjemand rief nach ihm, doch er ignorierte die definitiv weibliche Stimme einfach und starrte weiterhin auf das kräftige Blau während er sich in seinem benebelten Zustand fragte, was zur Hölle Sakura ihm da für ein Teufelszeug gegeben hatte.
Zwar hatte er den ganzen Abend nicht viel getrunken, doch verspürte er große Lust einfach seinen Kopf auf die Tischplatte zu legen und einzuschlafen… um dem Lärm zu entkommen, genauso wie dem wilden Haufen und besonders ihm.

Noch immer weigerte er sich Shikamaru anzusehen und er wusste, dass der Schattenmeister wütend war… wobei… enttäuscht traf es eher… und Neji wusste nicht wie er sich entschuldigen konnte…
Deprimiert seufzte er und nahm einen großen Schluck von seinem Getränk, was das schwummerige Gefühl nur mehr verstärkte und eine gewisse Zufriedenheit erfüllte ihn, dass sich der Nebel über seine Gedanken immer stärker verfestigte.
Wieder fanden seine Augen das Glas und er stellte sich vor, er würde in einen endlosen Brunnen starren, darauf wartend dass irgendein Monster aus der Tiefe ihn einfach verschlingen würde…
Wie kam er überhaupt auf diese albernen Gedanken?
…. War wohl die Mischung des Alkohols zusammen mit der allgemein düsteren Atmosphäre des Raumes in welchem sich ihre kleine Feier abspielte.

Während er weiterhin in seinen Drink schmollte, merkte er nicht wie sich jemand neben ihn setzte und erst als er eine Hand an seinem Kinn spürte, realisierte er die Anwesenheit des Anderen…
In dessen Augen er Sekunden später starrte, als sein Kopf grob durch die Finger an seinem Unterkiefer gedreht wurde und er zuckte leicht zusammen, als seine Pupillen es irgendwie schafften sich richtig einzustellen und er Shikamarus tiefen grauen Augen erkannte.
Mit einem eiskalten Schauer überkam ihn eine Faszination welche er nicht beschreiben konnte, als er langsam in diesen tiefen, grauen Augen versank… zumindest kam er sich so vor…
Doch durch die plötzliche Bewegung wurde ihm nun schwindelig und er blinzelte angestrengt um Shikamaru weiter mit großen Augen anzustarren.
Dieser sah ihn ernst an, aber dennoch wusste Neji irgendwo in sich drinnen, dass der Andere wohl noch betrunkener war als er selbst und dies verblüffte ihn, da Shikamaru sonst eher drauf achtete sich nicht zu stark mit alkoholischen Getränke zu vergnügen.
Neji hatte nie gefragt warum dies so war, aber er hatte durchaus eine plausible Vermutung….
Die mächtigste Waffe des Naras war sein brillanter Verstand und betrunken musste sich Shikamaru in etwa so fühlen, wie Neji wenn er nichts sehen konnte. Und in der Zeit, als er auf Grund einer Augenverletzung temporär erblindet gewesen war hätte er sich am liebsten umgebracht weil er sich vollkommen nutzlos gefühlt hatte…

Ein warmer Daumen strich ihm plötzlich über die Lippen und riss ihn wieder aus seinen Gedanken heraus, zurück in den grauen See von Shikamarus Augen und er konnte fühlen wie er langsam zu dem Anderen gezogen wurde… von einer Hand welche es irgendwie geschafft hatte sich unbemerkt um seine Hüfte zu schlingen.
Immer noch sah Shikamaru ihn ernst an und irgendwann flüsterte er leise, aber dennoch laut genug das Neji ihn verstehen konnte:
„Ich will nicht dass du gehst!"
Neji schluckte und versuchte seinen Blick von dem anderen abzuwenden, doch die Hand an seinem Kinn hielt ihn bestimmend fest, so dass er diesen Augen nicht ausweichen konnte.
„Shikamaru…. Versteh doch….", begann Neji in einem für ihn untypischen Stammeln und er ärgerte sich selbst, das er sich nun fast schon wie Hinata anhörte.
„Nein, Neji! Du kannst nicht gehen! Ich werde das nicht zulassen!", brummte Shikamaru und das leichte Lispeln war der einzige Beweiß das er wirklich betrunken war und nicht nur so tat…. Wobei… es war Nara Shikamaru! Man konnte diesem Typ einfach nicht trauen!

„Du weißt genauso gut wie ich, dass ich gar keine Wahl habe. Und es ist ja auch nur für zwei Monat. Ich bin ja nicht für immer weg.", versuchte Neji sich zu rechtfertigen und nur nebenbei sah er wie Tenten sie erst anstarrte um sich anschließend zu ihren Freundinnen zu beugen um ihnen irgendetwas zuzuraunen und anschließend in albernes Gekicher auszubrechen.

Shikamaru starrte ihn durchdringend an und meinte dann: „Es ist viel zu gefährlich, schon allein für eine Solomission, also will ich…"
„Hör auf!", unterbrach Neji ihn leise fauchend und fuhr dann ernst fort: „Das ist geheim, also sprich nicht in aller Öffentlichkeit darüber!"
Auf einmal waren diese unglaublichen Augen den seinen ganz nah und er spürte wie Shikamaru seine Stirn gegen die seinige presste, getrennt nur durch die Bandagen, welche er immer trug um das Siegel zu verbergen.
„Es ist mir egal. Sollen doch alle davon hören…Ich will dich einfach nur nicht verlieren.", murmelte der junge Nara und seine Augenlider senkten sich leicht, als er es nicht mehr ertrug in das leere Weiß zu starren, doch sofort schossen sie wieder auf, als er das leise Lachen des Hyuuga hörte.
„Shikamaru…", begann dieser und legte seine Hände auf die Wangen des anderen, welcher ihn nun wieder flehend ansah.
„Ich verspreche dir dass ich zurückkommen werde. Komme was wolle. Mir wird nichts passieren.", meinte er ruhig und ernst, doch beide wussten, dass es ein unsicheres Versprechen war und das keiner von Beiden dies in der Hand hielt.
An dem fester werdenden Griff, der ihn nur noch näher an Shikamaru presste, konnte er nur zu leicht erkennen das der Andere sich dennoch Sorgen machte…
„Wenn nicht werde ich persönlich kommen und dir den Arsch aufreißen.", murrte Shikamaru doch auf Nejis Lippen legte sich ein leichtes Lächeln als er hämisch erwiderte: „Würdest du nicht. Dafür bist du viel zu faul."
„Tz", grummelte Shikamaru und seine Augen verengten sich zu bedrohlichen Schlitzen als er fest in Nejis Seite kniff und diesem beinah ein ziemlich unmännliches Quieken entlockt hätte – was Neji in seiner jahrelangen Übung gerade noch verhindern konnte – und grinste dann leicht: „Ich muss dir wohl etwas Respekt bei bringen, mein Lieber. Schließlich bin ich der beste Stratege in ganz Konoha."
Doch Neji rollte nur mit den Augen und murmelte: „Der Bescheuertste noch dazu…"

Diesmal konnte er den erschrockenen Laut nicht unterdrücken als er sich plötzlich auf das Polster der Bank niedergedrückt wieder fand mit einem gierigen und nach Alkohol schmeckenden Mund Shikamarus auf seinen Lippen und seine Augen flatterten zu, als er durch die Überraschung beflügelt in den tiefen Kuss stöhnte.
Wieder einmal war es still um sie herum geworden bis Kiba angewidert aufschrie: „Buah! Sucht euch gefälligst ein Zimmer!"

Shikamaru und Neji jedoch beachteten den Hundenin gar nicht, denn der Nara war viel zu sehr damit beschäftigt seine Hand unter das Hemd des Hyuugas zu schieben, dieser dagegen versuchte verzweifelt, das letzte bisschen Würde was er noch hatte zu verteidigen und Shikamaru irgendwie von sich runter zu bekommen… was ziemlich schwer war, wenn man die fremde Zunge in seinem Hals bedachte und das Gewicht des Anderen, welches ihn tief in das Polster presste.

Empörte Ausrufe wurden nun immer zahlreicher und sogar Hinata erhob Einsprüche gegen das unsittliche Verhalten des Nara…

Der Abend fand ein abruptes Ende als eine Kellnerin an ihren Tisch trat und mit hochrotem Kopf alle zum bezahlen aufforderte und dann weniger höflich die ganze Truppe hinauswarf, wobei sie mit immer röter werdenden Wangen Shikamaru und Neji zu ignorieren versuchte die immer noch hemmungslos – zumindest einer von ihnen – herumfummelten.


alinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealinealin

Wort 4: Tiefe