Kapitel 4

„Na, Harry, so eilig?"

„Geh mir aus dem Weg, Hagrid!"

Harry versuchte an Hagrid vorbeizukommen, doch dieser hatte schnell die Wut in seinem jungen Freund erkannt und machte keine Anstalten, sich auch nur einen Zentimeter fort zu bewegen. Stattdessen schob er ihn, indem er ihm die Hand auf die Brust legte, ein Stück von sich weg, um ihm in die Augen sehen zu können.

„Immer langsam, Harry. Wir beide werden erstmal 'ne schöne Tasse Tee trinken und du erzählst mir, was dir über die Leber gelaufen ist."

„Hagrid, ich hab für sowas keine Zeit, ich muss diesem fiesen Schwein meine - "

„Okay, schon klar." Und mit einem Satz hob Hagrid ihn hoch, legte ihn sich über die Schulter und ging mit großen Schritten davon, nicht achtend auf den lautstarken Protest seitens Harry.

„Hagrid, verdammt nochmal, lass mich runter! Du hast doch überhaupt keine Ahnung! HAGRID!"

So ging es weiter, bis sie das Schloss verlassen und sich auf den Weg zu Hagrids Hütte gemacht hatten. Harrys Schreie verstummten. Er hatte eingesehen, dass er gegen Hagrids starken Griff keine Chance hatte und so wartete er, bis er ihn endlich herunter lassen würde.

Bei Hagrid angelangt, ließ der Harry auf die Couch fallen, brachte Tee und Kekse zum Tisch und setzte sich ihm gegenüber. Nachdem er sich einen Keks in den Mund geschoben hatte, lehnte er sich zurück und blickte Harry neugierig an.

„Na dann leg mal los."


Harry hatte ihm alles haarklein erzählt, doch Hagrid konnte nicht anders als ihn ungläubig anzuschauen.

„Harry, bist du dir wirklich sicher, dass das alles so stimmt, wie du's mir erzählt hast?"

„Hagrid! Glaubst du etwa, ich lüge?"

„Nein, nein, Harry, nein, du lügst nicht, das weiß ich. Aber, tja, weißt du, das kommt mir doch komisch vor, ich meine...warum sollte Snape dich wegen etwas angreifen, das du nicht mal selbst verstehst?"

„Das macht er doch immer so!"

„Na schön, aber diesmal ist es doch irgendwie was anderes. Diesmal hängt Hermine mit drin. Was glaubst du, was er von ihr will?"

„Wenn ich das wüsste, Hagrid, hätte ich es dir gesagt."

Minuten vergingen, in denen keiner der beiden ein Wort sagte. Harry sah sehr betrübt aus.

„Ach komm schon, Junge, alles wird gut, wirst sehen", sagte Hagrid und klopfte Harry aufmunternd auf die Schulter.

Harry blickte zu ihm auf. „Hagrid? Meinst du, ich sollte zu Dumbledore gehen?"

„Oh, ja weißt du...das ist 'ne ziemlich verzwickte Lage, wenn du mich fragst."

„Was würdest du tun?"

„Ich...ja also...ich würde auf mein Herz hören."

Eine kurze Pause trat ein, bevor Harry bestimmt zu Hagrid aufblickte.

„Mein Herz sagt, bring ihn um."

Harry klang nicht, als ob er zu Späßen aufgelegt sei. Es war auch nicht die rasende Wut, die Hagrid vorher gesehen hatte, die nun aus ihm sprach. Harrys Stimme blieb ruhig. Ruhig und kalt. Langsam erhob er sich und ging zur Tür.

„Harry", rief Hagrid ihn zurück. Er drehte sich um und Hagrid sah ein gefährliches Glitzern in den Augen seines jungen Freundes.

„Bitte tu nichts Unüberlegtes, hast du gehört?"

Für einen Moment waren Harrys Augen in die Ferne gerichtet, als nehme er seinen Freund gar nicht wahr, bis er ihn schließlich wieder fokusierte.

„Es wird nichts Unüberlegtes sein", und mit diesen Worten ging er hinaus.

Hagrid stand am Fenster und blickte ihm nachdenklich hinterher, bis er außer Sichtweite war. Er kannte Harry nun schon so lange. Doch der kalte Klang seiner Stimme und dieser komisch entschlossene Blick in seinen Augen waren ihm neu und ließen ihn frösteln. Was hatte der Junge nur vor?

Er schnappte sich Fang für einen Spaziergang, doch die frische Luft befreite ihn keinesfalls von seinen Gedanken daran, was Harry vielleicht in diesem Moment tun könnte. Das mulmige Gefühl in seinem Bauch blieb. Er schalt sich selbst einen Narren, drehte jedoch um, brachte Fang zurück und stapfte schnellen Schrittes aufs Schloss zu. Es hatte alles keinen Sinn, er musste ein Auge auf Harry haben und ihn vielleicht vor einer Dummheit bewahren, die er bereuen könnte.

Als er die Eingangshalle durchquerte, stieß er mit Snape zusammen.

„Verdammt nochmal, passen Sie gefälligst auf, wo Sie hinlaufen!" Wütend funkelte Severus ihn an.

„'Tschuldigung, Professor. Äh...haben Sie vielleicht Harry gesehen?"

„Nein!", knurrte er. „Lassen Sie mich mit Potter in Ruhe"

„Naja, wissen Sie, ich mache mir große Sorgen, dass - "

„Was interessiert mich das? Wenn Sie mir nicht sofort aus dem Weg treten, werde ich Sie eigenhändig aus selbigem befördern", sagte er und war schon im Begriff seinen Zauberstab zu zücken.

„Ja, natürlich, selbstverständlich, Professor, selbstverständlich", stammelte Hagrid und trat einen Schritt zur Seite, um Severus an ihm vorbei zu lassen, der sofort durch das Eingangstor verschwand.

‚Snape ist grantig. Eigentlich wie immer. Merlin, ich glaube, ich spinne. Was mache ich hier eigentlich? Das sind doch alles Hirngespinste. Ich glaube, ich brauche einen Tee."

Sein Vorhaben, Harry zu finden, hatte er verworfen. Bestimmt würde nichts passieren. Es war immerin Harry, Harry Potter.

Doch wie er sich selbst wieder dem Eingang zugewandt hatte, stürmte jemand heran und wollte vor ihm passieren, doch Hagrid war schon halb in der Tür und so prallte die Person genauso schnell an ihm ab, wie sie durchzukommen versucht hatte.

„Was zum Teufel...Hagrid! Du schon wieder"

„Na vielen Dank auch, Harry. Warum hast du es denn jetzt schon wieder so eilig?"

Er wusste die Antwort bereits. „Ich muss zu Snape", bestätigte Harry und startete einen neuen Versuch, an Hagrid vorbeizukommen, doch dieser hielt ihn abermals zurück.

„Hiergeblieben. Du wirst nicht zu Professor Snape gehen, hast du mich verstanden?"

„Wieso mischst du dich überhaupt ein?" Wütend funkelte Harry ihn an.

„Warum ich mich einmische? Weil mir dein Leben lieb ist, Harry, und das sollte es dir auch sein. Du kannst dich nicht einfach mit Professor Snape anlegen!"

„Soll ich dir beweisen, dass ich es kann?"

Hagrid und Harry starrten sich eine geraume Zeit lang an, doch Hagrig machte keine Anstalten, Harry loszulassen.

„Was ist hier los?", erklang eine bekannte Stimme.

„Professor Dumbledore, Sir" Hagrid deutete eine leichte Verbeugung an, hielt Harry jedoch immer noch fest im Griff.

„Hagrid, warum hältst du unseren Harry fest? Hat er etwas ausgefressen? Deine Kürbisse verhext?", Albus unterdrückte ein leises Kichern.

„Nein, Sir, ich..."

„Professor Dumbledore, könnten Sie Hagrid bitte sagen, dass er mich loslassen soll?"

„Lass ihn los, Hagrid."

„Aber Sir! Das geht nicht. Er - "

„Ich bin auf der Suche nach Professor Snape, um ihm - "

„Um WAS zu tun, Mister Potter?" Keiner der drei hatte bemerkt, wie die schwarze Gestalt das Schulhaus wieder betreten hatte.

„Ich mache Sie fertig!", brüllte Harry seinen Lehrer an. Severus lachte auf, wurde jedoch sofort wieder ernst und trat einen Schritt auf Harry zu. „Überschätzen Sie sich nicht..., POTTER"

Albus verfolgte das Schauspiel, das sich ihm bot, zunächst amüsiert, doch gegen Ende hatte auch er keine Lust mehr, zuzusehen und nicht zu wissen, um was es geht.

„Harry, Severus, in mein Büro. Hagrid, ich danke dir, du kannst jetzt gehen."

„Professor, Harry" und mit einer erneuten kleinen Verbeugung verschwand er durch das Eingangstor und überließ Harry den Händen des Direktors.


Albus umrundete die beiden Männer, die reglos und mit verschränkten Armen in seinem Büro standen und sich böse anfunkelten, und nahm hinter seinem Schreibtisch Platz. „Setzen!", sagte er und Severus und Harry leisteten sofort Folge, jedoch nicht ohne, dass Harry seinen Stuhl noch ein weiteres Stück von Snapes weggerückt hatte. Noch immer schwiegen sie sich an und so ergriff Albus erneut das Wort: „Also meine Herren, ich fürchte, so kommen wir nicht weiter. Es ist mir in der Tat nicht unbekannt, dass euch beide alles andere als Freundschaft verbindet, aber ich möchte trotzdem wissen, was es mit diesem neuerlichen Vorfall auf sich hat. Harry, du sagst mir jetzt, warum du dich gerade auf Professor Snape stürzen wolltest und du Severus trägst zur Klärung bei." Severus schnaubte verächtlich, ließ sich tiefer in den Stuhl sinken und wartete darauf, was Potter zu sagen hatte.

„Er hat Hermine angegriffen!", platzte es aus Harry heraus. Severus fuhr mit einem Ruck herum, die Augen ungläubig aufgerissen. „Ich habe WAS?"

„Ach, nun tun Sie doch nicht so. Ich habe genau gesehen, dass sie ihr etwas angetan haben! Aber dafür werden Sie bezahlen!"

„Harry! HARRY! Setz dich hin, setz dich!" Harry war aufgesprungen und im Begriff Severus anzufallen, als Dumbledore sich zwischen die beiden stellte und versuchte, Harry zur Raison zu bringen.

„Das hat doch alles keinen Sinn. Ihr werdet es doch wohl noch fertig bringen, wie zwei vernünftige Menschen miteinander zu reden."

„Wieso WIR? ER geht doch auf mich los."

„Severus, du bist nicht ganz unschuldig, wenn du dir Harrys Wut zuziehst, das weißt du selbst. So und nun bitte von vorn und der Reihe nach", er wandte das Wort an Harry, „Was meinst du damit, Professor Snape habe Hermine etwas angetan? Du weißt, dass er Schutzbefohlenen keinen Schaden zufügen würde."

„Ach wirklich, würde er das nicht?", warf Harry zähneknirschend, aber mehr zu sich selbst, ein.

Harry erzählte dem Direktor alles so, wie er es nicht lange zuvor Hagrid berichtet hatte. Severus blickte nur gelangweilt vor sich hin. Er kannte die Tatsachen und war verärgert, diese Sache nun vor Albus austragen zu müssen. Es war eine Sache zwischen Potter und ihm und er hätte es lieber alleine geregelt.

„Severus, was sagst du zu den Vorwürfen?"

„Albus, was soll ich dazu sagen...", er konnte und wollte ihn nicht belügen, doch er wusste, dass Albus nicht gutheißen würde, was er getan hatte, das tat er schließlich selbst nicht, aber Fakt war auch, dass Harry etwas nicht richtig verstanden hatte.

„Sagen Sie die Wahrheit! Sagen Sie, dass alles wahr ist, was ich sage! Sie HABEN sie angegriffen. Sie haben mir gesagt, ich solle ihr kein Haar krümmen. Warum? Weil Sie es selbst tun wollen? Reden Sie verdammt nochmal!"

„Harry, so beruhige dich. Ich kann dich ja verstehen, dass du sehr aufgewühlt bist, aber bestimmt ist es eine ganz harmlose Sache, die - "

„Nein, das ist es nicht! Er hat sie am Handgelenk gepackt, Sie sollten es sehen! Nun geben Sie es schon zu!"

Harry hatte sich wieder Snape zugewandt, der nun ebenfalls aufgestanden war und drohend auf Harry zukam. „Ich – habe – sie – nicht – ANGEGRIFFEN!" „Sie haben sich an ihr VERGANGEN!"

Mit einem Satz war Snape an Harry heran, drückte ihn gegen eine Wand des Büros, die Finger der einen Hand umfassten Harrys Hals, mit der anderen hatte er blitzschnell seinen Zauberstab hervorgezogen.

„Expelliarmus!"

Albus hatte die beiden Streithähne in letzter Sekunde auseinandergerissen. Bei Merlin, was war nur los mit ihnen? Es wurde Zeit, endlich für Klarheit zu sorgen.

Severus und Harry hatten sich endlich wieder halbwegs im Griff, als ein Hauself ankündigte, dass Hermine nun gekommen sei, die Albus hatte rufen lassen, als ihm bewusst wurde, dass er so nicht weiterkam.

Als sie das Büro des Direktors betrat, wusste sie nicht, wen sie ansehen sollte. Harry, der Snape wütend anstarrte und keine seiner Bewegungen aus den Augen ließ, Snape, der das gleiche mit Harry machte oder Dumbledore, der ihr fast hilfesuchend entgegenblickte.

„Meine liebe Hermine, schön, dass du so schnell kommen konntest. Bitte setz dich doch. Und ihr beiden tut es ihr gleich. Sind wir alle soweit? Gut. Was ich von dir wissen muss, Hermine, ist: hat Professor Snape dir in irgendeiner Art und Weise...Leid...zugefügt?" Bedächtig sah er sie an. Leid zugefügt? Dass sie komische Gedanken hatte und nicht mehr schlafen konnte, waren das einzige Leid, doch das konnte sie ihm ja wohl schlecht sagen und so versuchte sie, das Grinsen zu unterdrücken, das sich auf ihr Gesicht stehlen wollte.

„Leid zugefügt?", erhob Harry rechts von ihr seine Stimme. „Leid zugefügt? Er hat sich an ihr VERGANGEN! Los, Hermine, zeig es ihm!" Hermine schaute ihren Freund aus verwirrten Augen an. „Mach schon", forderte er sie erneut auf, doch Hermine tat nichts dergleichen. „Was soll ich machen, Harry? Und was faselst du von wegen er habe sich an mir vergangen?! Entschuldige, Harry, aber geht's dir noch gut?"

Sie wusste zu gut, worauf er hinaus wollte, und es tat ihr leid, ihn nun so im Regen stehen zu lassen. Natürlich hatte Snape sich nicht wirklich an ihr vergangen, es war doch nur ein blauer Fleck gewesen, und Harry hatte viel zu viel hineininterpretiert.

„Du weißt also nicht wovon ich spreche, hm? Na dann will ich deine Erinnerung mal auffrischen."

Harry nahm ihr Handgelenk, stülpte den Ärmel zurück und präsentierte es siegessicher Professor Dumbledore. „Hier! Sehen Sie!"

„Tut mir leid, Harry, ich sehe nichts."

„WAS?"

Ungläubig hielt er sich ihr Handgelenk selbst vor Augen, doch bevor er noch ein weiteres Wort sagen konnte, beendete Albus die Unterredung, in dem er Harry und Severus hinausschickte, noch eine letzte Warnung gebend, nicht gleich wieder übereinander herzufallen und sich vernünftig zu benehmen. Hermine blieb zurück und wartete, bis der Direktor wieder ihr gegenüber Platz genommen hatte und das Wort an sie richtete.

„Hermine, ich weiß nicht, was genau vorgefallen ist und ehrlich gesagt will ich es gar nicht so genau wissen. Ich glaube, wir wissen beide, dass es nicht nett war, Harry hinzustellen, als wäre er verrückt geworden, doch ich verstehe deine Beweggründe und glaube, Harry hat zu viel in eine Sache hineininterpretiert, von der er im Grunde genommen keine Ahnung hat. Das ist meine Vermutung und du musst sie mir nicht bestätigen. Ich möchte nur, dass du weißt, dass du immer zu mir kommen kannst und sollst, sobald etwas ist."

„Ich weiß, danke, Professor Dumbledore."

„Schön. Du kannst nun gehen und diesen wundervollen Abend genießen. Und schöne Grüße an Madame Pomfrey", fügte er verschmitzt lächelnd mit einem Augenzwinkern hinzu.

Sie würde wohl nie begreifen, woher dieser Mann immer alles wusste, doch sie war froh, dass es so war und sie sich nicht zu rechtfertigen hatte. Es war schlimm genug, das jetzt mit Harry klären zu müssen, doch sie würde wohl nicht darum herumkommen.


Dennoch versuchte sie es zunächst, indem sie Harry für den Rest des Tages aus dem Weg ging. Er war jedoch nicht der einzige, dem sie nicht begegnen wollen. Sie hatte genauso wenig Lust, heute noch einmal Snape zu sehen. Der Tag war schließlich schon anstrengend genug gewesen.

Wie sie so darüber nachdachte, auf welchen Wegen sie den beiden am unwahrscheinlichsten begegnen würde, wanderten ihre Gedanken unaufhaltsam weiter, denn ob sie Severus nun sehen wollte oder nicht stellte für diese keine Barriere dar.

Sie dachte darüber nach, was in so kurzer Zeit alles passiert war, wie komisch Snape sich auf einmal verhielt und wie absurd ihre Gedankenwelt zu werden schien. Etwas Seltsames musste geschehen sein, doch was war es? Und wann hatte es stattgefunden? Sie ging den Ablauf der Geschehnisse in Gedanken durch, bis zu dem Punkt, an dem ihr zum ersten Mal etwas komisch vorgekommen war. Doch wo zum Teufel war der Auslöser? Komisch war Snape ja wohl schon immer, das war nichts Neues, aber nun hatte er angefangen, weniger komisch zu sein als sonst, was sein Verhalten nur noch komischer machte. ‚Oh Gott, Hermine, du verzettelst dich in deinen eigenen Gedanken.'

Es war dunkel geworden und Hermine, die sich, um einen freien Kopf zu bekommen, nach draußen begeben hatte, kehrte zum Schloss zurück. Als sie nur noch wenige Schritte vom Eingang entfernt war, hörte sie einen Schrei, der Schmerz und Überraschung in sich vereinte. Sie wandte sich in die Richtung des einsetzenden Kampfeslärms und spähte angestrengt durch die Dunkelheit. Blitze. Aufzuckende Blitze. Zwei Menschen, nur als Silhouetten zu erkennen. Die Gestalt, die am Boden zu liegen schien, entwaffnete ihren Gegner, bevor sie in sich zusammensank, doch das hinderte sein Gegenüber nicht daran, weiter auf ihn einzuprügeln.

„HEY! HEEEY". Sie wusste nicht, was in sie gefahren war, dass sie nun auf die beiden ineinander verschlungenen Personen zulief, immerhin hatte sie keine Ahnung, mit wem sie es zu tun hatte. Ihr Mut kam wohl von der bösen Vorahnung, die sich in ihr breit machte.

Sie befürchtete Schlimmes, doch was sie nun sah, überstieg alle Erwartungen.