Ich habe echt mit diesem Kapitel zu kämpfen gehabt. Ich Übersetze ohne Hilfe von Computerprogrammen. Lediglich mein Englisch Wörterbuch habe ich als Hilfe neben mir. Ich will mich ja auch ein bisschen selbst fordern^^

Viel Spaß

Carlisle sah mich entschuldigend an, und sobald er sprach wusste ich auch warum.

„ Absorptionen (Was ist das?) sind am effektivsten wenn man sie direkt ins Fettgewebe abgibt", erklärte er kurz mit einem Blick auf die Spritze. „ Bei manchen Patienten kann man es in den Arm oder das Bein injizieren, doch ich fürchte, dass dies bei dir nicht möglich ist."

Sein Blick ging nach unten.

Ich schluckte und versuchte meine Fassung zu bewahren. Carlisle war Arzt, und er hatte mich in Phoenix und nach meiner Rückkehr in Forks behandelt. Ich hatte keinen Grund mich zu genieren…aber ich tat es trotzdem. Mit einem Seufzer begann ich aufzustehen.

Er legte seine Hand auf meinen Arm um mich zu stoppen: „ Dreh dich einfach um, Liebes."

Ich war froh drum, so würde er wenigstens nicht sehen wie ich errötete. Ich drehte mich so, dass ich die Rücklehne der Couch sah und öffnete meine Jeans. Sie war locker – so wie alle meine Hosen in letzter zeit – und so war es einfach sie nach unten rutschen zu lassen.

„ Das ist in Ordnung", sagte er als ich wenige Zentimeter meines Po's entblößt hatte, der einzigen *Zwillingsgegend* an meinem Körper mit einigen wenigen Fett Reserven.

Ich spürte die Kälte des Desinfektionsmittels gefolgt von einem kurzen stechen, dann war es vorbei.

Ich ordnete meine Kleidung und rutschte dann herum um ihm wieder ins Gesicht zu schauen. Carlisle lächelte mich mitleidig an.

„ Alles Ok?"

Ich nickte. Mir war etwas kalt und ein paar Schweißperlen hatten sich an meiner Stirn gesammelt. Ich machte ein paar langsame Atemzüge und versuchte nicht auf die Infusionsnadel zu gucken die im Feuer schimmerte. Das war lächerlich. Ich hatte schon so viel Schlimmes durchgemacht. Aber irgendwie schien mein Körper das vergessen zu haben denn er fing jetzt an zu zittern. Mit jeder Sekunde sammelte sich mehr Schweiß auf meiner Haut.

„ Bella" , sagte Carlisle leise beschwichtigend, „ versuch dich zu entspannen, Liebes."

Er positionierte sich so vor mich, dass er das Infusions Material verdeckte, „ Lehn dich zurück und schließ deine Augen für eine Minute."

„ Es tut mir leid", stammelte ich. „ Das ist lächerlich….ich weiß auch nicht, warum." Toll, jetzt sammelten sich Tränen in meinen Verräterischen Augen.

„ Du hast viel durchgemacht, und warst dabei die ganze Zeit stark und mutig."

Vorsichtig drückte er mich zurück, so dass mein Kopf auf den weichen Kissen ruhte. Eine Decke erschien in seiner Hand, wie aus der Luft gegriffen, und er breitete sie über mir aus.

„ Manchmal", fuhr er fort, seine Stimme noch immer samtweich, „ holt uns alles Geschehene ein. Manchmal ist es die kleinste Sache die alle unterdrückten Gefühle hochkommen lässt. Und das ist Ok, Bella. Du bist hier in Sicherheit, und du bist mit Leuten zusammen die dich lieben. Es ist Ok, es heraus zu lassen."

Ich hatte mich wärend er sprach auf sein Gesicht konzentriert, auf seine wunderschönen Goldenen Augen. Aber jetzt fühlte ich eine leichte Berührung als kühle Finger sich um meine Rechte Hand schlossen. Ich warf einen Blick zu Seite, um Esme neben mir sitzen zu sehen.

„ Oh Esme", murmelte ich. „ Du solltest nicht hier sein."

„ Natürlich sollte ich das", antwortete sie sanft. „ Ich sollte nirgendwo anders sein."

„ Aber.." meine Augen suchten das Infusions Besteck, doch Carlisle schirmte es noch immer ab.

„Es ist Ok, Liebes. Ich bin völlig in Ordnung." Sie steckte die Decke um mich herum fest und ließ ihre Hand durch den Stoff auf meiner Ruhen. Mit der anderen Hand strich sie mir das Haar aus dem Gesicht und wischte zart und liebevoll mit einem kleinen Seidentuch die Tränen von meinen Wangen.

Sie schlang ihren Arm um meine Schultern, und ermutigte mich mit meinem Kopf an ihrer in Kaschmir gekleideten Brust zu ruhen. Ich konnte nicht wiederstehen.

Sie begann eine vertraute Melodie zu summen, doch ich konnte sie nicht so recht einordnen. Ihre Finger bewegten sich über mein Haar und bald fühlte ich, wie ich ruhiger wurde.

Seltsamerweise wurde mir wärmer, trotz der Tatsache dass ich in der Umarmung eines Vampirs lag. Nach wenigen Augenblicken schloss ich die Augen.

Ich nahm nur am Rande den kühlen Hauch an meiner Hand war, doch ich war zu zufrieden um zu gucken was es war. Ich spürte einen kleinen stechenden Schmerz, aber er verblasste als ich mich stattdessen auf Esme's summen konzentrierte.

Ich weiß nicht wie lange wir so da saßen. Wahrscheinlich war ich sogar für ein paar Minuten eingenickt, doch Esme's tröstende Melodie hatte nie aufgehört. Ich spürte Esme's Kaschmir Pullover unter meiner Wange und ihre Finger die zärtlich über mein Haar strichen. Das Feuer knisterte vor sich hin, und ein- oder zweimal spürte ich einen kühlen Hauch an meinem linken Handgelenk und einen sanften Druck an meinem Unterarm. Ich glaubte das Flüstern von Stimmen zu hören, doch es hätte auch das Rauchen der Bäume draußen vor den Fenstern sein können.

„ Bella", Esme's stimme war jetzt ein wenig lauter, gerade laut genug um mich dazu zu bringen meine Augen zu öffnen. Verschlafen lächelte ich sie an. Sie drückte meine Hand und ich sah, dass Carlisle gerade ein Pflaster auf den Rücken meiner linken Hand drückte.

„ Wir haben es geschafft", sagte er lächelnd zu mir," alles fertig. Wie fühlst du dich jetzt?"

Ich setzte mich auf. Meine Kopfschmerzen waren verschwunden, und obwohl ich noch immer schläfrig war fühlte ich mich nicht mehr so träge und unwohl wie vorher.

„ Besser," antwortete ich. „Danke."

Er tätschelte meine Hand. Doch noch immer war da ein Ausdruck von Bedauern in seinen Augen. „ Gern geschehen."

„ Hast du jetzt Lust auf eine Tasse Tee?" Fragte Esme.

„ ja, habe ich", antwortete ich. „ Und auch auf einen Keks, vielleicht sogar zwei."

„ Wundervoll." Strahlte sie.

Wir gingen aus dem Zimmer, ich warf einen Blick zurück auf Carlisle der uns nicht folgte.

„Ich komme in ein paar Minuten zu euch", sagte er. „ Ich kümmere mich um das Eisenpräparat und ich werde auch in der Apotheke ein passendes Multivitamin für dich zurücklegen lassen."

Ich nickte: „ Danke."

Dann winkte Esme mich die Treppe runter, um uns im Wohnzimmer vor den Kamin zu setzten. Ich trank meinen Tee und aß meine Kekse, wärend wir plauderten. Getreu seinen Wort, erschien Carlisle Fünf Minuten später im Wohnzimmer.

Als sich kurze Zeit später die Haustür öffnete, erwartete ich Alice trillernde Stimme. Ich sah auf die Uhr, es war 20:35. Zumindest würde ich noch vor Charlies Ausganssperre Zuhause sein.

„ Bella?" Edwards samt stimme traf an mein Ohr. Ich drehte mich um, um ihn zu sehen. Er eilte auf mich zu, sein Gesicht vor sorge verzerrt. Seine Augen wanderten von Carlisle zu Esme. „ Eine Infusion? Carlisle, Was…?"

Sie kommunizierten still miteinander, dann sank Edward vor mir auf die Knie und küsste die Haut über dem Pflaster.

„ Bella, Liebste", sagte er tonlos, " warum hast du mir nicht gesagt, dass es dir nicht gut geht? Ich wusste, dass du müde warst, und ich habe gemerkt, dass du Gewicht verloren hast, aber ich habe nicht bemerkt dass du Dehydriert und Anämisch warst. Ich hätte die Anzeichen sehen müssen…"

Ich drückte meine Finger über seine wunderschönen Lippen: „ Shh, ich habe es auch nicht gemerkt. Es geht mir wieder gut. Ich fühle mich jetzt viel besser."

Edward warf zur Bestätigung einen Blick auf seinen Vater, dann erwiderte er meinen Blick: „ Es ist trotzdem alles meine Schuld."

Ich schüttelte meinen Kopf: „ ich denke wir haben uns genug beschuldigt und entschuldigt für diesen Abend. Wahrscheinlich genug für ein ganzes Leben. Lasst uns jetzt nach vorne schauen."

Ich konnte ihm ansehen, dass er noch etwas sagen wollte, aber er verzichtete. Stattdessen küsst er meine Lippen ganz sanft und zärtlich und zog mich dann in seine Arme.

„ ich könnte die ganze Nacht so bleiben", murmelte ich und seufzte. „ Aber wenn ich nicht um 21 Uhr zu Hause bin bekommt Charlie einen Herzinfarkt und ich möchte nicht das er schon wieder ausflippt."

„ ich werde dich fahren." begann er, doch seine Augen zuckten zu Carlisle, und er lächelte.

„ Was?" Fragte ich. Ich kannte diese Familie gut genug, um zu bemerken das sie etwas versteckten.

Carlisle hatte ein kleines, schelmisches Grinsen im Gesicht. Esme steckte anscheinend mit ihm unter einer Decke, denn sie griff die Hand ihres Mannes und schlenderte aus dem Zimmer.

Edward kicherte: „ Es scheint mein brillanter, verständnisvoller Vater hat deinen eher engstirnigen, unsympathischen Vater angerufen und ihm erklärt das er dich wegen Dehydration behandeln muss, und du noch eine weiter Stunde hier verbringen musst um deine Infusion zu beenden."

Ich lachte: „ Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal über eine Infusion freuen würde. Aber heute tue ich es."

„ Also," sagte er, „Wir haben noch eine Stunde. Was möchtest du machen?"

Im nu saß ich auf seinem Schoß: „ das", antwortete ich. „ Einfach das hier."

Er küsste mich wieder: „ Das reicht mir."