(3 Monate später)

„Und jetzt?" Wilson starrte auf den Regenvorhang vor House' Bürofenster. Sie hatten bereits gestern vermutet, dass das Baseballspiel abgesagt werden würde. Seit Tagen hatte es unaufhörlich geregnet, und das Spielfeld war tatsächlich unbenutzbar geworden. Er hatte sich auf einen gemeinsamen Ausflug mit House gefreut, doch offensichtlich hatte eine höhere Macht etwas dagegen.

„Vielleicht sind sie flexibel und veranstalten stattdessen ein Schlammcatchen der Cheerleader?", fragte House munter. Wilson zuckte mit den Schultern. „Scheiß Regen. Eventuell gibt's in irgendeinem regenlosen Staat ein Spiel, das wir uns im Fernsehen ansehen können?" Er hatte die Frage nur halbherzig gestellt, denn er hatte wirklich Lust zu einem kleinen Ausflug, Bier und Hotdog mit House. Weg von allen Krebspatienten. Nur leider spielte das Wetter wahrhaftig nicht mit.

„Das Ersatzspiel ist bestimmt an einem Tag, an dem einer von uns nicht kann. Oder beide."

„Kann es sein, dass das Wetter dich depressiv macht? Ist ja kaum auszuhalten.", sagte House unvermindert munter. Er war den ganzen Tag bereits bester Laune gewesen. Zunächst hatte er eine Wette gegen Foreman gewonnen und fünfzig Mäuse verdient, dann hatte eine Schwester auf der Intensivstation einen dermaßen unvermuteten Ausraster gehabt (an dem ihn ausnahmsweise nicht die geringste Schuld traf), dass er immer noch grinsen musste, wenn er daran dachte, und schließlich hatte er Cameron erfolgreich seine beiden Sprechstunden aufs Auge gedrückt. Cuddy war für zwei Tage auf einem Seminar in Chicago, und Wilson und er hatten einen freien Abend.

„Du hast nicht zufällig noch deine Bowlingschuhe im Auto?"