Hallo Welt!
Endlich hab ich's geschafft. Das nächste Chap ist da. Ich hoffe, dass ich in nächster Zeit mehr zum schreiben kommen werde, aber die Schule...jaja, die Schule...ich muss noch Schulsachen machen... Egal!
Ich werde mich auch wieder an "On my Own" setzten, aber mir fehlt zur Zeit die zündende Idee. Ich glaube die Chancen stehen zur Zeit höher, dass ihr von mir einen OneShot bekommt, als ein weiteres Chap von "On my Own", obwohl schon wieder die Hälfte des nächsten Chaps fertig ist...
So, mir gehört nix: Nur die Libris und die Idee!!!
Ach, hätte ich fast vergessen: DANKE!!! An meine reizenden, göttlichen, liebenswerten, einfach nur umwerfenden Leser und vor allem Reviewer!
Eure Saphi
ooOOoo
„Was machst du hier, Wood?", fragte sie kühl.
„Du kennst ihn?", fragte sie Blaise und ein begieriger Ausdruck schlich sich in seine Augen.
„Oliver Wood. Eigentlich müsstest Sie mich auch noch kennen.", sagte der Braunhaarige, den Blick des Franzosen nicht merkend, sonder weiterhin Ginny anschauend.
„Wood? Der Quidditchfreak? Uh…", Blaise' Gesichtsausdruck wurde wieder nüchtern.
„Wie es ausschaut lest ihr alle nicht gerade oft den „Tagespropheten"."
„Schundblatt…", nuschelte Ginny und verschränkte die Arme vor der Brust.
„Also, warum wollen Sie unbedingt die „Hypnerotomachia"?", fragte Blaise.
„Meine Familie war einmal im Besitz eines dieser Werke. Im Krieg wurde aber Wood Manor von Todessern geplündert und die „Hypnerotomachia" war leider auch mit gestohlen worden.", Blaise nickte.
„Weißt du welche Todesser euer Anwesen überfallen haben?", fragte Ginny und holte einen Stift und einen Block hervor.
„Pah, keine Ahnung. Ich war zu dem Zeitpunkt in Hogwarts und habe zusammen mit Harry und Ron gekämpft.", Wood klang schon fast spöttisch.
„Keine Idee, wer es hätte sein können?", fragte Blaise, als er das wütende Glitzern in Ginnys Augen sah.
„Nein, es gibt einige die damals ‚eifersüchtig' auf den Besitz der Woods waren. Ich glaube das dieses Malfoy-Frettchen diese Sache angestachelt hat."
„NIEMALS! Draco hätte niemals jemanden überfallen lassen. Du arroganter Mistkerl. RAUS! Verschwinde und lass dich hier NIE wieder blicken!", Ginny schwang ihre Hände und Oliver begann mit schweben. Die Tür öffnete sich hinter ihm und er schwebte hinaus, nur um dann ziemlich unsanft auf dem Boden zu landen.
„Was sollte das den?", knurrte Oliver. Er rappelte sich auf und putze sich den Dreck von seinem Mantel. Er wollte gerade gehen, als die Tür sich hinter ihm öffnete.
„Mr. Wood? Kann ich kurz mit Ihnen reden?", die Stimme des jungen Franzosen klang kleinlaut.
„Was? Wollen Sie mich ein weiteres Mal aus dem Laden werfen? Oder wie wär's mit Hausverbot?", keifte Wood. Blaise schüttelte den Kopf.
„Du weißt nicht, warum Gin gerade so ausgerastet ist, oder?", der Braunhaarige grunzte nur, was Zabini als ein ‚nein' aufnahm.
„Gin war mit Draco verlobt. Sie ist nie über seinen Tod hinweggekommen. Deshalb hat sie sich in die Zauberei gestürzt und ist jetzt diese mächtige Hexe, die dich gerade eindrucksvoll aus dem Laden geleitet hat."
"Ist nicht wahr!", keuchte Oliver und lies sich wieder auf den Boden fallen.
„Aber sie hat eingewilligt dir das Buch zu besorgen. Du sollst heut Abend noch mal vorbei kommen. An deiner Stelle würde ich mir eine deftige Entschuldigung einfallen lassen.", er half Oliver wieder auf die Beine.
„Und was schenkt man so einem Feuerteufel?", grummelte Wood.
„Denk dir was aus.", grinste Blaise und ging wieder in den Laden.
„Toll! ‚Denk dir was aus.'", äffte Oliver Zabini nach. Langsam setzte er sich in Bewegung, die Hände tief in seinen Hosentaschen vergraben und den Blick zu Boden gerichtet. Ein Kichern holte ihn aus seinen Gedanken und er drehte sich um. Eine Horde Mädchen stand in einiger Entfernung hinter ihm. Er stöhnte auf.
„Kann ich euch irgendwie behilflich sein?", fragte er.
Gekicher.
„Nein? Gut, dann haut ab."
Abermals Gekicher. Ein Mädchen löste sich aus der Menge und tapste auf ihn zu. Es hatte strohblondes Haar und Glupschaugen. Radieschenohrringe baumelten an ihren Ohren und sie trug eine Kette aus Kork.
„Ich…Mein…Hallo!", stotterte sie, als sie vor ihm stand.
„Hallo!"
„Ich bin Melinda Thomas! Meine Mutter müssten Sie eigentlich kennen. Sie ist…", weiter kam sie nicht.
„Thomas? Bist du die Tochter von Dean Thomas und dieser Luna Lovegood?", er schaute sie misstrauig an. Das hätte ihm jetzt noch gefehlt. Luna Lovegood-Thomas war so ziemlich das schlimmste was ihm in den letzten Jahren passiert ist. Sie verfolgte ihn regelrecht, immer auf der Suche nach einer neuen Story über ihn.
„Ja! Ich wollte Sie nach einem Autogramm fragen?", sie schaute ihn schüchtern an. Oliver seufzte.
„Warum fragst du nicht deine Mutter?"
„Sie hat Sie aufgegeben. Möchte keine Storys mehr über Sie schreiben. Nachdem sie sich mit Dad gestritten hat. Und dann hatte sie noch eine Unterredung mit Tante Ginny.", Melinda nickte bedeutungsschwanger und hielt ihm einen Block und einen Stift unter die Nase. Er kritzelte seinen Namen auf das Blatt und drehte sich um.
„Mr. Wood? Ich hab Ihr Gespräch mit Onkel Blaise vorhin nur ungern mit angehört. Aber wenn sie ein Geschenk für Tante Ginny suchen, dann sollten Sie ihr ein Libri kaufen.", die Kleine klang wie ihre Mutter und das machte sie sehr unsympathisch.
„Danke, Melinda.", die Mädchengruppe fing an hysterisch zu kichern und er hörte einige entzückte Sätze, wie z.B.: ‚Hast du das gehört? Er erinnert sich an ihren Namen…Ob ich es auch mal probieren sollte…vielleicht verliebt er sich ja in mich…'.
„Auf wieder sehn, Mr. Wood!", keuchte Melinda und rannte mit hochrotem Kopf zu ihren Freundinnen zurück.
Oliver dagegen lief so schnell wie möglich in die Nokturngasse und klapperte alle Läden nach den Libris ab.
‚Letzter Versuch! In noch so einen verrückten Laden geh ich nicht!', dachte Oliver und rieb sich sein schmerzendes Handgelenk. Als er in den vorherigen Laden gegangen war wurde er von dem Besitzer attackiert, was zu Folge hatte, das sein Handgelenk schmerzte. Vorsichtig öffnete er die Tür und schaute hinein. Der Laden war dunkel und aus allen möglichen Ecken kamen Geräusche. Einige klangen verdächtig nach Fresslauten und andere nach…na ja ihr könnt es euch ja wohl denken.
„Oh Kundschaft! Ich glaub es ja nicht!", ein alter schrulliger Mann kam hinter einem Käfig hervor. Er hatte eine Brille auf, die seine Augen vergrößerten und ihm die Ähnlichkeit eines Uhus verliehen.
„Wie kann ich Ihnen helfen?"
„Ich…uh…ich suche ein Libri. Haben Sie zufällig eins?", Oliver kratzte sich verlegen am Kopf.
„Ah, nicht nur Miss Weasley hat eine Vorliebe für diese reizenden Dinger.", schmunzelte der Mann.
„Naja, das Libri ist für Miss Weasley.", nuschelte Wood.
„Oh, hatten Sie einen Streit mit ihr?", der Verkäufer musterte ihn und seine Augen schienen fast an die Brillengläser zu stoßen. Oliver nickte nur und wurde rot. „Ah ja, da habe ich ein besonderes Libri für Sie. Damit werden Sie sie bestimmt wieder für sich gewinnen.", er zwinkerte ihm zu. Langsam ging der Mann an Oliver vorbei und nahm einen Käfig von einem Hocker.
„Das, mein Lieber, ist ein Libri – Magis. Sie sind sehr selten, aber sehr machtvoll. Es ist wie eine Art Lexikon und um einiges intelligenter als normale Libris. Es ist sehr Gefühlsempfindlich und merkt sofort, wenn zwei Menschen zusammen passen.", wieder lächelte er Oliver viel sagend an.
„Uhm, wie viel würde es den kosten?"
„Weil es für Miss Weasley ist, nur schlappe 100 Galeonen. Normalerweise würde es 200 kosten.", Oliver schluckte. 100 Galeonen? Aber er musste, sonst würde er weder das Buch, noch Ginny für sich bekommen.
Das Buch genau! Das gab's ja auch noch. Er musste es haben. Er wusste, wie man es entschlüsselte und es tat ihm weh, zu wissen, dass irgend so ein Todesser hatte.
„Zeigen Sie es mir bitte vorher!", forderte Oliver. Der Alte zuckte die Schultern und hob den Umhang des Käfigs hoch. Ein kleines, etwa zehn Zentimeter großes Buch flatterte herum. Sein Umschlag war rot und golden und ein Einhorn war drauf zu sehen. Seine Flügel waren lang und sprühten leichte Funken aus, wenn es sie bewegte.
„Wie handhabt man es?", fragte Wood und starret das Buch an.
„Wie ein normales Libri, nur das man es einzeln halten muss und sich viel mit ihm beschäftigen muss."
„Ich nehme es.", platze Oliver heraus und wand seinen Blick von dem Buch. Der alte Mann lächelte ihn glücklich an und verkaufte es ihm.
Als Oliver wieder ins Freie trat hatte er einen alten Käfig in der Hand und eine ziemlich erleichterte Geldbörse. Was man nicht alles für ein Buch tat!
